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DE559438C - Rotationsdruckmaschine fuer veraenderliche Formate zum Verarbeiten von endlosen Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl. - Google Patents

Rotationsdruckmaschine fuer veraenderliche Formate zum Verarbeiten von endlosen Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl.

Info

Publication number
DE559438C
DE559438C DEG79897D DEG0079897D DE559438C DE 559438 C DE559438 C DE 559438C DE G79897 D DEG79897 D DE G79897D DE G0079897 D DEG0079897 D DE G0079897D DE 559438 C DE559438 C DE 559438C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
carriage
rotary printing
printing machine
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG79897D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOEBEL AG
Original Assignee
GOEBEL AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOEBEL AG filed Critical GOEBEL AG
Priority to DEG79897D priority Critical patent/DE559438C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE559438C publication Critical patent/DE559438C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines
    • B41F13/04Conveying or guiding webs through presses or machines intermittently

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

Es sind Rotationsdruckmaschinen für veränderliche Formate bekannt, bei denen die Formzylinder einen festen Durchmesser haben. Bei diesen Maschinen wird die Formatlänge entweder durch die Länge des Weges bestimmt, auf dem die beiden, auf dem Umfang abgesetzten, den gleichen Durchmesser wie die Formzylinder aufweisenden Walzen eines Zugwalzenpaars einander berühren, oder durch ein Zugwalzenpaar, das die Werkstoffbahn mit gleichförmiger Geschwindigkeit von der Vorratsrolle abzieht. Bei den Maschinen der letzten Art sind vor und hinter den Druckwerken Pendelwalzen angeordnet, die so gesteuert werden, daß sich die Werkstoffbahn absatzweise mit der Geschwindigkeit der Druckform um jeweils eine Formatlänge durch die Druckwerke hindurchbewegt.
ao Die beiden beschriebenen Zuführvorrichtungen haben erhebliche Nachteile. Die zuerst genannte Vorrichtung ergibt eine große Vorzugsungenauigkeit, weil Beginn und Ende des Vorziehens, namentlich bei abgenützten Sektorenden, nicht genau einsetzen und weil schon geringe Dickenunterschiede in der meistens aus Papier, Karton o. dgl. bestehenden Werkstoffbahn die an sich geringe Adhäsion zwischen der Werkstoffbahn und den aus Metall bestehenden Walzensektoren das Schlüpfen der Werkstoffbahn begünstigen.
Die Zuführvorrichtung der zweiten Art macht bei jedem Umstellen der Formatlänge das Auswechseln einer oder mehrerer Kurvenscheiben zum Steuern der Pendelwalzen nötig.
Man hat zwar auch versucht, mit einem einzigen Steuerkurvensatz auszukommen, indem man zwischen den Kurvenscheiben und den Pendelwalzen Hebel von verstellbarer Länge einschaltete. Da es aber nicht leicht ist, das Gesetz, nach dem die Pendelbewegung der Walzen verläuft, der gleichförmigen Geschwindigkeit der Druckform anzupassen, befriedigt auch diese Lösung nicht.
Es ist andererseits bekannt, Kopfdruckpressen zum Verarbeiten von endlosen Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl. mit einer absatzweise wirkenden Zuführvorrichtung auszustatten, bei der ein die Werkstoffbahn vorziehender Schlitten zwischen zwei einstellbaren Anschlägen hin und her geführt wird. Die Bewegung des Förderschlittens wird bei dieser Vorrichtung von einem Kurbeltrieb abgenommen und verläuft deshalb als hin und her gehende Bewegung selbst bei gleichförmiger Bewegung der Kurbel ungleichförmig. Da die Werkstoffbahn bei Kopfdruckpressen während der Förderung aber nicht bedruckt wird, ist das Gesetz, nach dem diese vor sich geht, auf das Druckergebnis ohne Einfluß.
Es wäre nun ein großer Vorteil, wenn man die erwähnte Zuführungsvorrichtung für Kopfdruckpressen, die in bequemer Weise ein stufenloses Ändern der Vorzugslänge ermöglicht, auch an Rotationsdruckmaschinen für veränderliche Formate verwenden könnte. Da in diesem Falle aber die Arbeitsbewegung der Zuführvorrichtung mit der mit gleichförmiger Geschwindigkeit vor sich gehenden ίο Abrollbewegung der umlaufenden Druckform auf den Druckzylinder zusammenfallen muß, würde die Druckform auf der Werkstoffbahn gleiten und ein verwischtes Druckbild ergeben, wenn der Schlitten der Zuführvorrichtung sich nicht mit der gleichen Geschwindigkeit bewegte wie die Formzylinderoberfläche. Weil die Zuführvorrichtung der geschilderten Art sich aber ungleichförmig bewegt, kann sie nicht ohne weiteres an Rotationsdruckmaschinen verwendet werden.
Die Erfindung schafft hier Abhilfe. Ihr Gegenstand ist eine Rotationsdruckmaschine für veränderliche Formate zum Bedrucken von endlosen Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl., die sich dadurch kennzeichnet, daß ein zwischen zwei einstellbaren Anschlägen hin und her gehender Förderschlitten sich während des Zuführens der Bahn mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar stellen dar:
. ' Abb. ι einen Querschnitt durch eine Zurührvorrichtung mit einem auf einem Kreisbogen hin und her schwingenden Förderschlitten,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die gleiche Zuführvorrichtung,
Abb. 3 eine Seitenansicht einer Zuführvorrichtung mit einem in einer Ebene hin und her schwingenden Förderschlitten, Abb. 4 einen in der Ebene I-I geführten
Schnitt durch die "Vorrichtung nach Abb. 3, Abb. S einen in der Ebene H-II geführten Schnitt durch die Vorrichtung nach Abb. 3 und
Abb. 6 einen Querschnitt durch den Förderschlitten der Vorrichtung nach Abb. 3. Es sei zunächst die in den Abb. 1 und 2 .wiedergegebene Vorrichtung beschrieben, bei der der Förderschlitten auf einem Kreisbogen hin und her schwingt.
Die von der auf der Zeichnung nicht wiedergegebenen Vorratsrolle kommende Werkstoffbahn ι läuft über die Leitwalze 2 auf das einen Teil eines Zylindermantels bildende Führungsblech 3 auf. Der Förderschlitten 4 schwingt mit seinen Armen 5 um die mit der Achse des Führungszylinders 3 zusammenfallende Welle 6 hin und her. Der waagerechte Mitnehmer des Förderschlittens 4 bildet einen Schlitz, mit dem er das Führungsblech 3 umschließt. Dieses enthält zwei in der Umfangsrichtung verlaufende Schlitze, in die Fortsätze 7 des unterhalb des Führungsbleches liegenden Förderschlittenteils eintreten. Die Außenflächen der Fortsätze 7 liegen genau in der Außenfläche des Führungsbleches 3.
Bewegt sich der Förderschlitten 4 in der Richtung des Pfeiles 8 (Abb. 1), so wird die Werkstoffbahn 1 unter dem Einfluß von an sich bekannten, auf der Zeichnung nicht dargestellten Mitteln durch Fortsätze 9 des außerhalb des Führungsbleches 3 liegenden Förderschlittenteils gegen die Fortsätze 7 gedruckt und daher mitgenommen.
Die Bewegung des Förderschlittens 4 in der Richtung des Pfeiles 8 kommt auf folgende Weise zustande:
Auf der Welle 6 sind zwischen den Armen 5 des Förderschlittens 4 zwei Scheiben 10 befestigt, die durch zwei mit der Welle 6 gleichlaufende Stäbe 11 miteinander verbunden sind. Die auf beliebige Weise angetriebene Welle 6 und die auf ihr befestigten Scheiben 10 sowie die Stäben laufen mit gleichförmiger Geschwindigkeit in der Richtung des Pfeiles 8 um. Trifft ein Stab i 1 auf die beiden Mitnehmerstifte 12, die im Förderschlitten 4 in der Richtung nach der Welle 6 verschiebbar angeordnet sind, so wird der Förderschlitten 4 durch den Stab 11 in der Richtung des Pfeiles 8 bis zum Anschlag 13 geführt. Beim Auf treffen des Förderschlittens auf den Anschlag 13 erhalten die beiden auf dem Schlitten 4 befestigten Elektromagnete 14 einen Stromstoß und heben die Mitnehmerstifte 12 so weit an, daß xoö sie aus dem Bereich des Stabes π heraustreten. Der Stab 11 kann sich daher in der Richtung des Pfeiles 8 ungehindert weiterbewegen. Der Förderschlitten 4 selbst wird unter selbsttätigem Öffnen der Klemmbakken 7 und 9 durch die beiden Spiralfedern 15, die in den die Welle 6 umschließenden ortsfesten Gehäusen 16 untergebracht sind und die Arme 5 des Förderschlittens 4 an Stiften 17 erfassen, nach dem die Ausgangsstellung des Förderschlittens 4 bestimmenden Anschlag 18 zurückgeführt. Dort verbleibt der Schlitten 4 so lange, bis seine Mitnehmerstifte 12 von neuem durch einen umlaufenden Stab 11 erfaßt und in der Richtung des Pfeiles 8 wieder mitgenommen werden.
Während des Rückgangs des Förderschlittens 4 wird die Werkstoffbahn 1 durch an sich bekannte, auf der Zeichnung nicht dar-
estellte gesteuerte Klemmbacken festgehalten.
Der Förderschlitten 4 führt, die Werkstoff-
550438
bahn ι dem Druckwerk zu, von dem auf der Zeichnung der Formzylinder 19 und der Druckzylinder 20 wiedergegeben sind. Wie bereits eingangs erwähnt worden ist, hat der Formzylinder für alle Formate den gleichen Durchmesser. Dagegen ändert sich mit dem Format die Länge des druckenden Umfangsstückes des Formzylinders.
Die Zuführvorrichtung und das Druckwerk 19, 20 arbeiten in der Weise zusammen, daß dem Druckwerk mindestens so lange Werkstoff zugeführt wird, wie der druckende Teil des Formzylinders auf der Werkstoffbahn ■ abrollt. Während diese stillsteht, bewegt sich der nicht druckende, tiefer liegende Teil des Formzylinderumfangs über sie hinweg.
Es folgt nun die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der den Gegenstand der
ao Erfindung bildenden Vorrichtung, bei dem der Förderschlitten in einer ebenen Bahn gleichförmig hin und her schwingt.
Unterhalb des Förderschlittens 21 für die Werkstoffbahn 22 sind zwei endlose, in der Abb. 3 sich deckende Ketten 23 angeordnet, die mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufen. Jede Kette wird über zwei Kettenräder 24 und 25 geführt. Die Kettenräder 24 sind auf einer gemeinsamen Welle 26 befestigt, die in einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Weise im Sinne des Pfeiles 27 gleichförmig angetrieben wird, so daß sich die beiden oberen Kettenstränge in der Richtung des Pfeiles 28 bewegen, die mit der Richtung der Bewegung der Werkstoffbahn 22 zusammenfällt.
Die Kettenrädejr 25 laufen lose auf der feststehenden Achse 29.
Die Ketten 23 werden an mehreren Stellen — im Ausführungsbeispiel sind drei gewählt worden — durch mit den Achsen 26 und 29 gleichgerichtete Mitnehmerstäbe 30 miteinander verbunden. Die Stäbe 30 wandern also mit den Ketten 23 weiter. Stößt ein Stab 30 auf die Fortsätze 31 zweier zu beiden Seiten des Förderschlittens 21 angeordneter Mitnehmerklinken 32, so wird der Förderschlitten in der Richtung des Pfeiles 28 mitgenommen, wobei sich die durch ihn festgehaltene Werkstoffbahn 22 ebenfalls vorwärts bewegt.
Je ein den Fortsatz 31 jeder Mitnehmerklinke 32 festhaltender Haken 34 verhindert, daß der Fortsatz 31 unter dem Druck des Stabes 30 ausweicht.
Sobald sich die in den Haken 34 untergebrachten Rollen 35 unter die beiden, an den Enden des Schlittenanschlags 36 befestigten Anschläge 36" schieben, werden die Haken 34
,60 unter Überwindung der an ihnen angreifenden und an die Bolzen 37 am Förderschlitten 21 sich anlegenden Blattfedern 38 im Sinne des Pfeiles 39 um die die Haken tragenden Zapfen 40 geschwenkt und geben dabei die Förderklinken 32 frei. Der Mitnehmerstab 30 dreht infolgedessen die Klinken 32 um die sie tragenden Bolzen 41 unter Anspannen der Federn 42 so weit, bis er unter den Fortsatz 31 der Klinken 32 hindurchgleiten kann. In diesem Augenblick ziehen die am Maschinengestell 43 befestigten Zugfedern 44 den Förderschlitten 21 bis zum Schlittenanschlag 45 zurück.
Der Förderschlitten 21 hat also während des Arbeitshubs ein Stück der Werkstoffbahn 22, dessen Länge durch den Zwischenraum zwischen den beiden einstellbar angeordneten Schlittenanschlägen 36 und 45 bestimmt wird, in gleichförmiger Bewegung vorwärts befördert.
Während der gleichen Zeit ist die Werkstoffbahn 22 durch den im Druckwerk 46 angeordneten Formzylinder 47 bedruckt worden.
Das einwandfreie Arbeiten setzt voraus, daß der Förderschlitten 21 die Werkstoffbahn 22 während seiner Vorwärtsbewegung zuverlässig mitnimmt, sie aber nach dem Erreichen des Anschlags 36 plötzlich freigibt. Es ist weiterhin notwendig, daß die Werk-Stoffbahn 22 während des Rückgangs des Förderschlittens 21 durch die Anschläge 36 und 45 festgehalten wird, damit der Förderschlitten sie nicht etwa mit zurücknimmt. Die Anschläge 36 und 45 müssen also gesteuerte Klemmvorrichtungen haben.
Wenn es auch bereits bekannt ist, Förderschlitten und Förderschlittenanschläge mit Klemmvorrichtungen für die Werkstoffbahn auszubilden, so sei eine solche Vorrichtung zur Erleichterung des Verständnisses für den Gegenstand der Erfindung dennoch hier beschrieben, und zwar sei als Beispiel der Förderschlitten 21 gewählt, der in Abb. 4 im Längsschnitt und in Abb. 6 im Querschnitt dargestellt ist.
Die an ihrer Unterseite einen Gummibelag
48 tragende Klemmleiste 49 kann sich in senkrechten Führungen 50 auf und ab bewegen und wird durch Druckfedern 51, die no sich gegen die Deckleiste 52 stützen, dauernd nach unten gedrückt.
Die Klemmleiste 49 trägt auf beiden Längsseiten je zwei aus den Führungen 50 herausragende Rollen 53, die in der Zeichnung in Mulden 54 eines die Klemmleiste 49 und die Führungen 50 umgebenden Steuerschlittens 55 liegen.
In dieser Stellung wird die Klemmleiste
49 an den Unterbalken 56 des Förderschiittens 21 angepreßt, wodurch die Werkstoffbahn 22 im Förderschlitten festgehalten wird.
559 4SS
Die Abb. 4 zeigt den Schlitten 21 also während der Zuführbewegung.
Soll nach Beendigung der Zuführbewegung die Werkstoffbahn 22 durch den Förderschlitten 21 freigegeben werden, so muß der Steuerschlitten 55 in Abb. 4 nach rechts bewegt werden, so daß die Rollen 53 über Schrägflächen der Mulden 54 auf die obere Rast des Steuerschlittens 55 auflaufen, wobei die Klemmleiste 49 unter Überwindung des Druckes der Federn 51 von der Werkstoffbahn abgehoben wird.
Die Bewegung des Steuerschlittens 55 wird — und das gehört wieder zur Erfindung — von der in den Abb. 3 und 5 dargestellten Kurvenscheibe 57 abgenommen, die auf der Welle 58 befestigt ist und bei jeder Formzylinderumdrehung eine Umdrehung ausführt. Oberhalb der Kurvenscheibe 57 ist der Hebel 59 angeordnet. Er ist auf der Achse 60 befestigt, die in ortsfest angeordneten Lagern 61 schwenkbar gelagert ist. Der Hebel 59 steht unter dem Einfluß der Druckfeder 62.
Die Kurvenscheibe 57 besitzt eine obere und eine untere Rast, die an einer Stelle durch eine zu den Rasten senkrecht stehende, radial verlaufende Fläche, an einer andern Stelle durch eine zu den beiden Rasten geneigte Fläche miteinander verbunden sind. Während der Zuführbewegung des Förderschlittens 21 gleitet der Hebel 59 auf der oberen Rast der Kurvenscheibe 57. In dem Augenblick, in dem der Förderschlitten 21 den Anschlag 36" erreicht, kommt der Hebel 59 bei der senkrechten Stufe zwischen den beiden Rasten an und fällt unter dem Einfluß der Druckfeder 62 mit großer Geschwindigkeit auf die untere Rast herab.
Auf* der Achse 60 sind zwei weitere Hebel 63 befestigt, die an ihrem unteren Ende durch die mit der Achse 60 gleichlaufende Stange 64 miteinander verbunden werden. Die Stange 64 greift in einen senkrechten Schlitz des Steuerschlittens 55 des Förderschlittens 21 ein und zieht den Schlitten während der Schwenkbewegung der Achse 60 nach rechts. Dadurch wird, wie es oben bereits geschildert worden ist, die Klemmleiste 49 gehoben, so daß sie die Werkstoffbahn freigibt. Die Förderschlittenanschläge 36 und 45 sind ähnlich ausgebildet wie der Förderschlitten 21. Ihre Rollen liegen jedoch während der Papierbahnbewegung auf der oberen Rast der Steuerschlitten auf, so daß sich die Werkstoffbahn 22 ungehindert zwischen der Klemmleiste und der Unterplatte der Anschläge hindurchbewegen kann.
Nach dem Eintreffen des Förderschlittens
beim Anschlag 36 treten die Rollen während der Schwenkbewegung des Hebels 59 und der Bewegung des Steuerschlittens der Förderschlittenanschläge in die Mulden der Förderschlittenanschläge ein, so daß sich die Klemmleisten unter dem Einfluß der Druckfedern nach unten bewegen und die Werk-Stoffbahn festhalten.
Der Förderschlitten 21 geht hierauf, wie bereits oben beschrieben worden ist, unter dem Einfluß der Zugfedern 44 in die Ausgangsstellung am Förderschlittenanschlag 45 zurück.
Da die Rückbewegung des Förderschlittens 21 sehr rasch erfolgt, entsteht zwischen dem Eintreffen des Förderschlittens beim Anschlag 45 und der nächsten Vorwärtsbewegung eine Pause, während der der Förderschlitten die Werkstoffbahn erfaßt und die Anschläge 36 und 45 sie freigeben. Das geschieht dadurch, daß der Hebel 59 über die bereits erwähnte Schrägfläche der Kurvenscheibe 57 von der unteren Rast auf die obere Rast der Kurvenscheibe emporsteigt, wobei die Hebel 63 und mit ihnen die Steuerschlitten der Förderschlittenanschläge 36 und 45 sowie des Förderschlittens 21 selbst nach links bewegt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Rotationsdruckmaschine für veränderliche Formate zum Verarbeiten von endlosen Werkstoffbahnen aus Papier
o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einem Kreisbogen oder einer ebenen Strecke zwischen zwei einstellbaren Anschlagen (13, 18 bzw. 36, 45) hin und her geführter, die Werkstoff bahn (1 bzw. 22) fördernder Schlitten (4 bzw. 21) sich während' des Zuführens der Werkstoffbahn mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt.
2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderschlitten (4 bzw. 21) in seiner Ausgangsstellung durch einen auf einer endlosen Bahn mit gleichförmiger Geschwindigkeit sich bewegenden Maschinenteil (11 bzw. 30) erfaßt und bis zu seiner Endstellung befördert wird.
3. Rotationsdruckmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der-Endstellung des Förderschlittens (4 bzw. 21) die Verbindung zwischen ihm und dem Maschinenteil (11 bzw. 30), der ihn vorwärts bewegt hat, aufgehoben wird und daß Mittel (15 bzw. 44) vorgesehen sind, die den Förderschlitten (4 bzw. 21) in seine Ausgangsstellung zurückbringen.
4. Rotationsdruckmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbewegung des Förder-
Schlittens (4 bzw. 21) durch mit gleichförmiger Geschwindigkeit sich bewegende Stäbe (11 bzw. 30) o. dgl. hervorgerufen wird, die den Förderschlitten (4 bzw. 21) an Fortsätzen (12 bzw. 31) erfassen, die durch elektrische oder mechanische Mittel (14 bzw. 36°) aus dem Bereich der Stäbe (11,30) entfernt werden, wenn der Förderschlitten (4 bzw. 21) seine Endstellung erreicht hat.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEG79897D 1931-06-09 1931-06-09 Rotationsdruckmaschine fuer veraenderliche Formate zum Verarbeiten von endlosen Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl. Expired DE559438C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096373B (de) * 1959-07-17 1961-01-05 Hinniger Automatic Druckmasch Druckwerk fuer Rotationsdruckmaschinen fuer Formulare, insbesondere Endlosformulare in Festformaten
DE1226603B (de) * 1958-10-09 1966-10-13 Form Master Ltd Offset-Rotationsdruckmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226603B (de) * 1958-10-09 1966-10-13 Form Master Ltd Offset-Rotationsdruckmaschine
DE1096373B (de) * 1959-07-17 1961-01-05 Hinniger Automatic Druckmasch Druckwerk fuer Rotationsdruckmaschinen fuer Formulare, insbesondere Endlosformulare in Festformaten

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