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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an der Übergabetrommel von Bogenrotationsdruckmaschinen zur
Passerkorrektur mittels einer eine Greiferaufschlagleiste und Greifer aufweisenden Bogengreifeinrichtung und einer den mittleren Bereich der Bogenvorderkante in oder entgegen der Bogenlaufrichtung verstellenden, einen
Greiferaufschlagsteg und Greifer aufweisenden Korrektureinheit, die mittels einer Steuereinrichtung verstellbar ist.
In Bogenrotationsmaschinen für Mehrfarbendruck erfährt der Bogen schon beim Durchlauf des ersten
Druckwerkes eine Änderung seiner Abmessungen, deren Ursache in der Anfeuchtung des Papiers, insbesondere aber in dem Auswalzen des Bogens durch Form- und Gegendruckzylinder beim Druckvorgang zu suchen ist.
Spätestens nach dem zweiten Druck ist bei relativ grossen Bogenformaten ein Rückgängigmachen der
Formatänderung unerlässlich, wenn die restlichen Farben passergerecht gedruckt werden sollen. Die Durchführung dieser Korrektur besorgen Regelvorrichtungen, die ihren Platz vorzugsweise in Greiferbrücken des Druckwerkes oder Übertragungszylinders haben.
Zur Erzielung einer solchen Passerkorrektur bei Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschinen ist es bekannt, eine abschnittsweise Höhenverlagerung der Botenvorderkante vorzunehmen, sei es durch Auflegen von Zwischenstücken auf einen Teil der Greiferauflagen oder sei es durch teilweise Höhenverstellung der gesamten Greiferauflagen. Beide Lösungen sind ungünstig, weil nur erhebliche Höhenverlagerungen zu einer ausreichenden Passerkorrektur im rückwärtigen Bogenbereich führen.
Aus diesem Grunde sind bereits andere Einrichtungen zur Passerkorrektur bekanntgeworden, welche sich einer Verformung der Bogenvorderkante in oder entgegen der Bogenlaufrichtung bedienen. Diese Einrichtungen haben den Vorteil, dass relativ geringe Verformungen der Bogenvorderkante ausreichen, um in der rückwärtigen Bogenzone die notwendige Verlagerung zur Erzielung der Passerkorrektur zu verwirklichen. Eine dieser vorbekannten Lösungen sieht vor, die aus Greifern plus Greiferauflagen bestehende Greiferanordnung auf dem Mittelabschnitt durchzubiegen, sei es durch Exzenterbelastung auf dem Mittelabschnitt oder durch Exzenterbelastung der beiden Endabschnitte (USA-Patentschrift Nr. 2, 577, 099). Die Durchbiegung hat den Nachteil, dass relativ grosse Kräfte notwendig sind. Der Verschleiss der entsprechenden Steuerungsteile ist gross.
Es müssen hochwertige biegungselastische Materialien verwendet werden. Ferner tritt der Nachteil auf, dass die die Vorderkante des Bogens erfassenden, bei der Korrektur sämtlich geschlossenen Greifer zu Verzerrungen und gegebenenfalls sogar Beschädigungen des, insbesondere wegen seines hohen Feuchtigkeitsgrades, relativ empfindlichen Bogens führen.
Bei andern, ebenfalls im Sinne einer Verformung der Bogenvorderkante in oder entgegen der Bogenlaufrichtung arbeitenden Einrichtungen, ist die aus Greiferauflagen plus Greifern bestehende Greiferanordnung in einzelne Gruppen unterteilt, die zufolge Schlittenkonstruktion eine Relativverschiebung
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eine hohe Spielfreiheit, vornehmlich im Bereich aller Gelenkstellen, vorliegen muss. Auch diesen Lösungen kommt im übrigen der Nachteil zu, dass nicht unerhebliche Verzerrungskräfte auf den empfindlichen Bogen im Bereich der allen geschlossenen Greifern benachbarten Zonen ausgeübt werden, was vornehmlich dann Gefahrenmomente für die Beschädigung des empfindlichen Bogens bringt, wenn die Greifer in relativ geringem Abstand zueinander angeordnet sind.
Letzteres ist aber wieder günstig für das sichere Erfassen und Übergeben des Bogens während des gesamten Laufes solcher Maschinen. Endlich haftet diesen mit Schlitten und Gelenkwellen arbeitenden Einrichtungen, im Gegensatz zu den die Durchbiegung der Greiferanordnung wählenden Einrichtungen, noch der Nachteil an, dass keine kontinuierliche Verformungslinie der Bogenvorderkante auftritt, sondern eine solche mit mehr oder weniger starken Knickstellen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemässe Einrichtung so auszubilden, dass bei herstellungstechnisch einfacher und gebrauchsgünstiger Bauform eine schonende, in kontinuierlichem Bogenverlauf liegende Verformung der Bogenkante erzielt wird, selbst wenn in für den normalen Lauf der Maschine günstiger Weise die Greifer mit den Greiferauflagen in geringem Abstand zueinander vorgesehen sind.
Die Erfindung macht sich hiebei die gefundene Erkennis zunutze, dass es möglich und sogar vorteilhaft ist, die Bogenvorderkante auf gewissen grösseren Zwischenabständen bei der Verformung sich selbst zu überlassen.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Greiferaufschlagleiste der Bogengreifeinrichtung in der Übergabetrommel fest angeordnet und im mittleren Bereich mit einer Aussparung versehen ist, in den sich die Korrektureinheit erstreckt, dass auf einer parallel zur Greiferaufschlagleiste verlaufenden Greiferwelle Greifer lose drehbar gelagert sind, von denen jeder über je einen auf der Greiferwelle befestigten Mitnahmeteil von der Greiferaufschlagleiste abschwenkbar ist, und dass die im mittleren Bereich gelegenen Greifer in Abschwenkrichtung zwischen Greiferbock und Mitnahmeteil einen kleineren Leerhub aufweisen als die an den beiden Enden der Greiferwelle vorgesehenen Greifer.
Eine vorteilhafte Bauform besteht erfindungsgemäss darin, dass die Korrektureinheit mit einem Schwenkhebel versehen ist, der mit Hilfe einer an der Maschinenseitenwand angeordneten Kurvensteuerung, die eine verstellbare Kurve aufweist, um eine unterhalb des Greiferaufschlagsteges der Korrektureinheit angeordnete Achse verschwenkbar ist.
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Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine Einrichtung zur Passerkorrektur bei Mehrfarben-Bogenrotations- druckmaschinen geschaffen, die bei herstellungstechnisch einfachem und steuerungstechnisch günstigem Aufbau eine schonende und in kontinuierlichem Kurvenverlauf liegende Verformung der Bogenvorderkante bringt. Die
Einrichtung kann ohne Schwierigkeiten unter Einhaltung der geringstmöglichen Toleranzen erstellt und gesteuert werden, was insofern von Bedeutung ist, als bereits in der Grössenordnung von Bruchteilen von Millimetern liegende Verformungen ausreichen, um im rückwärtigen Bereich die entsprechende Passerkorrektur zu erhalten.
Während des Korrekturvorganges wird der Bogen lediglich im äusseren Bereich und im mittleren Bereich seiner
Vorderkante von den Greifern erfasst.
Die Zwischenabschnitte der Bogenvorderkante sind frei beweglich ; sie liegen zwischen den vorzugsweise nur bis zum Aufheben der Klemmkraft geöffneten Greifern und Auflagen.
Diese können in beliebig dichtem Abstand voneinander angeordnet werden. Es wurde gefunden, dass sich auf diesen Zwischenabschnitten, auf denen die Bogenvorderkante sich bei dem Korrekturvorgang praktisch selbst überlassen bleibt, ein kontinuierlicher Kurvenverlauf erreichen lässt, wenn man die Bogenvorderkante nur beidseitig aussen festhält und im mittleren Bereich mit den beweglich gelagerten Greifern die Verschiebung des
Bogens vornimmt. Die dem Bogen aufgezwungenen Spannungen verteilen sich in günstiger Weise auf diesen gesamten Zwischenbereich zwischen den geschlossenen Greifern.
Es brauchen nur wenige Greifer, gegebenenfalls nur ein Greifer oder ein dicht beieinanderliegendes Greiferpaar, beweglich zu sein, selbst wenn es sich um
Maschinen zum Drucken relativ breiter Druckbogen handelt.
Die Schwenkhebelausbildung bringt eine wesentliche Vereinfachung in der Steuerungseinrichtung, insbesondere wenn man die Steuerungseinrichtung so ausbilden will, dass man bei laufender Maschine von aussen eine Verstellung des von den Greifern mit Greiferauflagen vorzunehmenden Weges erreichen will.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Schwenkhebel drehbar eine Hohlwelle gelagert, welche die verstellbaren Greifer der Korrektureinheit trägt und durch welche die Greiferwelle der mit der festen Greiferaufschlagleiste zusammenwirkenden Greifer geführt ist.
Die Hohlwellenkonstruktion ist räumlich einfach und klein. Sie ermöglicht erst die durchgehende Ausbildung der Greiferwelle für die Bogengreifeinrichtung.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. l die schematische Anordnung der Zylinder zweier Offsetdruckwerke, die durch eine gegenüber einem Zylinder doppelt so grosse Übergabetrommel miteinander verbunden sind, in der zwei Korrekturvorrichtungen nach der Erfindung angeordent sind, Fig. 2 an einer der Maschinenseitenwände angebrachte Kurvensteuerteile zum Betätigen der beiden durchgehenden Greiferwellen der Übergabetrommel, Fig. 3 die Übergabetrommel in Seitenansicht sowie einige an der entsprechenden Maschinenseitenwand angebrachte Steuerteile, Fig. 4 eine Skala zur Anzeige des Ausmasses der Bogenvorderkantenkorrektur, die Fig.
5a bis 5c zusammen einen Schnitt durch die Übergabetrommel und der beiden angrenzenden Abschnitte der Maschinenseitenwände, Fig. 5' den Schnitt AA durch die Greiferbrücke der Ubergabetrommel nach Fig. 5b, Fig. 5" der Schnitt BB durch die Greiferbrücke der Ubergabetrommel nach Fig. 5c, Fig. 6 einen Greifer, Fig. 6' eine Seitenansicht des Greifers nach Fig. 6, Fig. 7 einen weiteren Greifer nach der Erfindung und Fig. 7' eine Seitenansicht des Greifers nach Fig. 7.
Bei der in Fig. l dargestellten Bogenrotationsdruckmaschine für Offsetdruk mit zwei Druckwerken wird der Bogen der Alegetrommel-l-zugefuhrt. Diese übergibt den Bogen an den Druckzylinder-2-- des ersten Druckwerkes, das einen Gummizylinder-3--, einen Plattenzylinder-15--, ein Feuchtwerk --16-- sowie ein Farbwerk --17-- aufweist. Eine Umführtrommel-4-nimmt den bedruckten Bogen - ab und übergibt ihn an die Übergabetrommel--6--. Diese Übergabetrommel--6--hat den doppelten Durchmesser der Umführtrommel-4-und ist mit zwei Greiferanordnungen-7 und 8-versehen. Jede dieser Greiferanordnungen ist mit einer Bogenvorderkante-Korrekturvorrichtung ausgerüstet.
Die Ubergabetrommel-6-befördert den Bogen bis zur Übergabe an eine weitere Überführtrommel - des zweiten Druckwerkes. Während dieses Bogentransportes wird die sogenannte Korrekturstrecke
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der Steuerwelle --23-- verläuft dabei parallel zur Drehachse der Übergabetrommel --6-- und befindet sich ausserdem genau lotrecht unter den Greiferauflagen, wie insbesondere aus Fig. 5' und 5" zu ersehen ist.
Der Schwenkhebel--21--ist gemäss Fig. Sb und 5'mit einer Hohlwelle--25--versehen, die zwei Greifer --26-- trägt. Beide Greifer werden über das Gestänge-27-, die Steuerwelle-28-, den
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Rollenhebel-29-, die Rolle --30-- und die an der einen Maschinenseitenwand --31-- befestigten Kurven --32-- betätigt. Eine Federanordnung --33-- hält die soeben erwähnten Steuerteile-27 bis 32-- der Greifer --26-- in ihrer Normalstellung.
Die zuvor erwähnte Steuerwelle -23--, deren eines Ende mit dem Schwenkhebel--21--fest verbunden ist, weist an ihrem andern Ende einen Rollenhebel--34--auf, dessen Rolle --35-- mit einer Kurvenscheibe --36-- zusammenwirkt. Die Kurvenscheibe --36-- ist in der Maschinenseitenwand-31mittels des Lagerzapfens --37-- verschwenkbar gelagert. Eine Stellvorrichtung-38-, die gleichfalls in der Maschinenseitenwand --31-- untergebracht ist, ermöglicht die Einstellung der Kurvenscheibe--36--. Eine Skala --39-- dieser Stelvorrichtung --38-- ist in Fig. 4 gezeigt. Eine Federanordnung-40-hält die
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Korrektureinheit--20-verläuftGreifer --42-- angebracht, deren Ausbildung im einzelnen in den Fig. 6 und 6'gezeigt ist.
Die Greifer - -43-- hingegen, die an den Enden der Greiferwelle--41--vorgesehen sind, werden in den Fig. 7 und 7' gezeigt. Beide Greiferausführungen unterscheiden sich dadurch, dass zwischen dem mit der Greiferwelle-41-befestigten Mitnahmeteil --44-- und dem Greiferbock-45-ein mehr oder weniger grösserer Leerhub - 46 bzw. 47-vorhanden ist, u. zw. beträgt dieser Leerhub --46-- bei den Greifern --42-- etwa 0, 8 mm. Demgegenüber beträgt der Leerhub--47--bei den Greifern--43--etwa 1, 5 mm. Die Greifer
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die Steuerkurven-50, 51-zum öffnen und Schliessen der Greifer-42, 43- dienen.
Die Hubkurve --52-- ist dabei mit einer Stelleinrichtung --54-- versehen und kann in eine unwirksame oder wirksame Stellung verschoben werden.
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dieser Aussparung --57-- beweglich untergebracht werden kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Wenn der Druckanfang eines Bogens --5-- von der Umführtrommel --4-- auf die Öbergabetrommel --6-- weitergegeben werden soll, so hat zuvor ein öffnen aller Greifer-26, 42 und 43-- der Greiferanordnung --7 oder 8-stattgefunden. In dem Augenblick, in dem die Bogenvorderkante auf die durchgehende Greiferaufschlagleiste --55-- sowie auf den Greiferauflagesteg --56-- gelegt worden ist, werden die Greifer --26-- von der Kurve --32-- und die Greifer --42 und 43-- von den Steuerkurven--50 bzw. 51--geschlossen.
Hat die Bogenvorderkante die Öberführstrecke --11-- zurückgelegt, so hat selbst bei grösstem verwendetem Druckformat das Bogenende den Druckspalt zwischen dem Druckzylinder --2-- und dem Gummizylinder--3--verlassen. Von diesem Augenblick an hat der Druckanfang des Bogens die Korrekturstrecke--10--betreten und die Korrektur der Bogenvorderkante kann beginnen. Je nach Einstellung der Kurvenscheibe--36--mittels der Stellvorrichtung --38-- wird über den Rollenhebel --34-- und der Steuerwelle --23-- der Schwenkhebel --21-- um einen bestimmten Betrag verschwenkt. Zuvor aber ist die Kurvenrolle--49-auf die Hubkurve-52aufgelaufen und alle Greifer --42-- sind um maximale Kartonstärke angehoben worden.
Die Greifer-42werden also nicht im eigentlichen Sinne geöffnet, sondern nur deren Schliessdruck wird aufgehoben. Die äusseren Greifer --43-- jedoch, bei denen der Leerhub --47-- zwischen Mitnahmeteil --44-- und Greiferblock --45-- grösser ist, bleiben geschlossen. Während also der Schwenkhebel --21-- und damit auch die auf der
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Betrag um die Steuerwelle--23--verschwenkt werden, sind die Greifer --42-- entlastet oder ein wenig geöffnet und geben die Bogenvorderkante frei, wohingegen die jeweils aussen sitzenden Greifer --43-- den Bogen weiterhin festhalten. Die Schwenkbewegung der Korrektureinheit --20-- kann in Richtung des Bogenlaufes oder in entgegengesetzter Richtung durchgeführt werden, je nachdem, wie sich der vom ersten Druckwerk befeuchtete Bogen verzogen hat.
Der Schwenkweg lässt sich, wie die Skala --39-- nach Fig.4 zeigt, auf hundertstel Millimeter genau einstellen. Ist die Verschwenkung der Korrektureinheit--20--und damit die Korrektur des zuvor veränderten Druckbildes beendet, so verlässt die Kurvenrolle --49-- die Hubkurve --52-- (s. Fig. 2) und die Greifer --42-- schliessen sich wieder. Der Korrekturvorgang ist damit abgeschlossen. Kurz darauf erfolgt die übergabe des korrigierten Bogens an die Umführtrommel--9--. Danach verlässt die Rolle--35--die Kurvenscheibe--36--, und die gesamte Korrektureinrichtung wird mittels der Federanordnung--40--wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeschwenkt.
Dieser Vorgang des Dehnens der Bogenvorderkante wiederholt sich bei jeder Bogenübergabe je nach Einstellung der Stellvorrichtung --38-- in derselben Weise.
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Soll indessen keine Bogenkorrektur durchgeführt werden, so wird mittels der Stellvorrichtung --38-- die Kurvenscheibe --36-- in eine wirkungslose Lage verstellt, die in der Skala --39-- mit "0" angegeben ist, und mittels der Stelleinrichtung --54-- erfolgt ein Verschieben der Hubkurve --52-- derart, dass ein Entlasten oder ein Anheben der Greifer --42-- beim Durchlaufen der Korrekturstrecke-10-nicht mehr erfolgt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an der übergabetrommel von Bogenrotationsdruckmaschinen zur Passerkorrektur mittels einer eine Greiferaufschlagleiste und Greifer aufweisenden Bogengreifereinrichtung und einer den mittleren Bereich der Bogenvorderkante in oder entgegen der Bogenlaufrichtung verstellenden, einen Greiferaufschlagsteg und Greifer aufweisenden Korrektureinheit, die mittels einer Steuereinrichtung verstellbar ist,
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Übergabetrommel (6) fest angeordnet und im mittleren Bereich mit einer Aussparung (57) versehen ist, in den sich die Korrektureinheit (20) erstreckt, dass auf einer parallel zur Greiferaufschlagleiste (55) verlaufenden Greiferwelle (41) Greifer (42,43) lose drehbar gelagert sind, von denen jeder über je einen auf der Greiferwelle (41) befestigten Mitnahmeteil (44) von der Greiferaufschlagleiste (55) abschwenkbar ist,
und dass die im mittleren Bereich gelegenen Greifer (42) in Abschwenkrichtung zwischen Greiferbock (45) und Mitnahmeteil (44) einen kleineren Leerhub aufweisen als die an den beiden Enden der Greiferwelle (41) vorgesehenen Greifer (43).
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