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DE10360119A1 - Kofferraumdeckel - Google Patents

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Publication number
DE10360119A1
DE10360119A1 DE2003160119 DE10360119A DE10360119A1 DE 10360119 A1 DE10360119 A1 DE 10360119A1 DE 2003160119 DE2003160119 DE 2003160119 DE 10360119 A DE10360119 A DE 10360119A DE 10360119 A1 DE10360119 A1 DE 10360119A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
trunk
locking
coupled
locking pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003160119
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE2003160119 priority Critical patent/DE10360119A1/de
Publication of DE10360119A1 publication Critical patent/DE10360119A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/16Locks for luggage compartments, car boot lids or car bonnets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/10Bonnets or lids, e.g. for trucks, tractors, busses, work vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/0003Locks or fastenings for special use for locking a plurality of wings, e.g. simultaneously

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kofferraum (1) für ein Kraftfahrzeug mit einem Kofferraumdeckel (2), der schwenkbar um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachse an einer Karosserie hinter einer Fahrgastzelle zwischen einem Heckmittelstück Mitte oben (7) und Heckmittelstück Mitte unten (8) gelagert ist. DOLLAR A Um einen Kofferraum (1) zu schaffen, der eine schnelle und komfortable Beladung des Kofferraums (2) auch bei unterschiedlich dimensionierten Gepäckstücken ermöglicht, reicht der Kofferraumdeckel (2) durchgängig vom Heckmittelstück Mitte oben (7) bis zum Heckmittelstück Mitte unten (8), ist in mindestens drei einzelne, in Fahrtrichtung nebeneinander liegende Teilstücke (3, 4, 5) längs geteilt und die Teilstücke (3, 4, 5) sind untereinander über eine Verriegelungsmechanik (12) koppelbar, die so ansteuerbar ist, dass die Teilstücke (3, 4, 5) abhängig und/oder unabhängig voneinander schwenkbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kofferraum für ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Solche Kofferräume für Kraftfahrzeuge mit Kofferraumdeckeln sind allgemein bekannt.
  • So zeigt die US 3,004,790 einen Kofferraum dessen Deckel zwei gleiche, separate, seitlich gelagerte Deckelteilen aufweist. Beim Öffnen des Kofferraums werden die Deckelteile zur Seite nach außen geschwenkt. Der Kofferraum wird hierdurch von oben geöffnet. Die Deckelteile sind jeweils außen gelagert und können in geschlossenem Zustand mittig miteinander verbunden werden.
  • Zusätzlich ist noch eine ausziehbare Schublade vorgesehen. An dieser Schublade ist eine Klappe angeordnet, die geöffnet werden kann, um die Schublade auch von hinten beladen zu können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Kofferraum zu schaffen, der eine schnelle und komfortable Beladung des Kofferraums auch bei unterschiedlich dimensionierten Gepäckstücken ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Kofferraum mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Ein Kofferraum für ein Kraftfahrzeug ist hinter einer Fahrgastzelle angeordnet. Der Kofferraumdeckel ist an der Karosserie des Kraftfahrzeugs zwischen einem Heckmittelstück Mitte oben und einem Heckmittelstück Mitte unten schwenkbar um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachse gelagert. Das Heckmittelstück Mitte oben befindet sich im Bereich des unteren Endes einer Heckscheibe des Kraftfahrzeugs. Das Heckmittelstück Mitte unten befindet sich oberhalb oder auf der Höhe einer hinteren Stoßtange des Kraftfahrzeugs und bildet eine Ladekante für den Kofferraum.
  • Der Deckel reicht durchgängig vom Heckmittelstück Mitte oben bis zum Heckmittelstück Mitte unten und ist in mindestens drei einzelne, in Fahrtrichtung nebeneinander liegende Teilstücke längs geteilt und die Teilstücke sind über eine Verriegelungsmechanik koppelbar, wobei die Verriegelungsmechanik so ansteuerbar ist, dass die Teilstücke abhängig und/oder unabhängig voneinander schwenkbar sind. Das bedeutet, dass entweder nur eines der Teilstücke geöffnet werden kann, wobei die anderen Teilstücke geschlossen bleiben oder mehrere oder alle Teilstücke miteinander gekoppelt und so gemeinsam geöffnet werden können.
  • Dies hat den Vorteil, dass je nachdem welcher Gegenstand in den Kofferraum geladen werden soll ein oder mehrere Teilstücke geöffnet werden können und so der Kofferraumdeckel variabel an die Dimensionen des Gepäckstücks angepasst werden kann. Bei kleinen Gegenständen reicht es aus, wenn nur ein Teilstück geöffnet wird. So wird das Beladen erleichtert, d.h. es muss eine geringere Kraft zum Öffnen des Kofferraumdeckels aufgewendet werden, und beschleunigt. Bei großen, insbesondere langen, Gegenständen können ein oder mehrere Teilstücke geöffnet bleiben, während die übrigen Teilstücke geschlossen bleiben. So ist es möglich lange Gegenstände zu transportieren, während der restliche Bereich des Kofferraums von oben abgedeckt und geschützt ist.
  • Es ist vorgesehen, dass in jedem Teilstück zumindest ein parallel zur Schwenkachse des Kofferraumdeckel verlaufender, beweglicher Verriegelungsstift angeordnet ist, über den die Teilstücke untereinander und/oder mit der Karosserie koppelbar sind. D.h. in Abhängigkeit der Position des Verriegelungsstiftes können die Teilstücke miteinander gekoppelt werden. Die Koppelung mit der Karosserie kann so erfolgen, dass ein Teilstück direkt oder über ein weiteres Teilstück mit der Karosserie gekoppelt werden kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung weist die Verriegelungsmechanik jeweils pro Teilstück zwei bewegliche Verriegelungsstifte auf, wobei über einen ersten Verriegelungsstift je zwei Teilstücke miteinander koppelbar sind und über den zweiten Verriegelungsstift das Teilstück mit einem mit der Karosserie fest verbundenen Schließblech koppelbar ist. Dies hat einerseits den Vorteil, dass bei einer Koppelung von Teilstücken untereinander, diese gemeinsam mit einem Handgriff geöffnet oder geschlossen werden können. Andererseits können durch die Kopplung mit dem Schließblech Teilstücke oder der gesamte Kofferraumdeckel verriegelt werden.
  • In einer weiteren Ausführung sind die Verriegelungsstifte jeweils als in dem Kofferraumdeckel gelagerte, linear bewegliche Stifte ausgebildet, die insbesondere mechanisch, elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch, betätigbar sind. Dies hat den Vorteil, dass Teilstücke oder der gesamte Kofferraumdeckel beispielsweise über ein Schloss, dass sich am dem Kofferraumdeckel befindet, mechanisch oder auch über eine Fernbedienung elektrisch betätigt werden können.
  • Weiterhin ist vorgesehen, dass das Schließblech eine Öffnung aufweist, die so ausgebildet ist, dass der Verriegelungsstift formschlüssig in die Öffnung eingreift. Dies hat den Vorteil, dass durch das Eingreifen des Verriegelungsstifts in die Öffnung ein sicherer Verschluss ermöglicht wird.
  • Von Vorteil ist auch, dass jedes Teilstück eine Führung für einen Verriegelungsstift aufweist, wobei die Führung Scherkräfte aufnimmt und diese großflächig in das Teilstück einleitet. Falls mehrere Teilstücke geöffnet werden sollen und jedoch nur an einem Teilstück eine Kraft nach oben wirkt, entstehen zwischen den Teilstücken Scherkräfte, die so zuverlässig aufgenommen werden.
  • Vorteilhaft ist auch, wenn mehrere Schließbleche vorgesehen sind, da hierdurch vor Gewalteinwirkung, insbesondere Einbrüchen, sicher geschützt wird.
  • In einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, dass die Verriegelungsmechanik eine Steuervorrichtung aufweist, über die die Verriegelungsstifte so steuerbar sind, dass Teilstücke miteinander und/oder jeweils mit der Karosserie koppel- oder öffenbar sind. Dies hat den Vorteil, dass über eine einzelne Steuervorrichtung sämtliche Betriebszustände gewählt werden können.
  • Vorteilhaft ist auch, wenn die Steuervorrichtung mit jedem der Verriegelungsstifte verbunden und jeder Verrieglungsstift einzeln ansteuerbar ist, da so die Anzahl möglicher Kopplungsvarianten maximiert wird.
  • Bevorzugt weisen die Teilstücke in einem Randbereich eine Auffangvorrichtung für eine Flüssigkeit, vorzugsweise eine Regenrinne, auf. Besonders vorteilhaft ist, wenn die Auffangvorrichtung als umlaufende Rinne mit einem Ablauf ins Freies ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass beispielsweise bei Regen oder Schnee keine Flüssigkeiten in den Kofferraum eindringen und dort untergebrachte Gegenstände beschädigt oder verschmutzt werden können.
  • In einer vorteilhaften Ausführung weist ein Teilstück eine Öffnung auf, die über ein unabhängig von dem Teilstück öffenbares Faltelement verschließbar ist. Dies hat den Vorteil, dass das Faltelement von außen geöffnet werden kann und kleinere Gegenstände einfach und schnell in den Kofferraum geladen werden können.
  • Von Vorteil ist es auch, wenn unterhalb der durch das Faltelement verschließbaren Öffnung ein Gepäcknetz angeordnet ist, da in dem Gepäcknetz Gegenstände aufbewahrt werden können und während der Fahrt nicht selbstständig ihre Position ändern.
  • Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben und anhand von Zeichnungen dargestellt.
  • Dabei zeigen:
  • 1 einen hinteren Bereich eines Kraftfahrzeugs in einer perspektivischen Darstellung,
  • 2 die Unterseite eines Kofferraumdeckels mit einer Verriegelungsmechanik,
  • 3 eine Schnittdarstellung zweier Teilbereiche mit einer Auffangvorrichtung,
  • 4 ein linkes Teilstück mit einer Öffnung und
  • 5 das linke Teilstück in einer Schnittdarstellung.
  • 1 zeigt einen hinteren Bereich eines Kraftfahrzeugs in einer perspektivischen Darstellung. Es ist ein Kofferraum 1 mit einem geöffneten Kofferraumdeckel 2 dargestellt. Der Kofferraumdeckel 2 ist in Fahrtrichtung längsgeteilt und weist drei Teilstücke 3, 4, 5 auf. Jedes der Teilstücke 3, 4, 5 ist über Scharniere 6 schwenkbar an der Karosserie an einem Heckmittelstück Mitte oben 7 gelagert. Das Heckmittelstück Mitte oben 7 befindet sich in einem Bereich unterhalb einer Heckscheibe 8 des Kraftfahrzeugs. Ein Heckmittelstück Mitte unten 9 befindet sich oberhalb einer Stoßstange 10 und zwischen zwei seitlich angeordneten Rückleuchten 11. In geschlossenen Zustand reicht der Kofferraumdeckel als ein durchgehendes Karosserieteil vom Heckmittelstück Mitte oben 7 bis zum Heckmittelstück Mitte unten 9.
  • 2 zeigt die Unterseite des Kofferraumdeckels 2 mit einer Verriegelungsmechanik 12. Parallel zur Schwenkachse des Kofferraumdeckels 2 verlaufen mehrere Verriegelungsstifte 13, 14, 15, die in den jeweiligen Teilstücken 3, 4, 5 gelagert sind. Die Verriegelungsstifte 13, 14, 15 sind entlang ihrer Längsachse verschiebbar.
  • Das linke 3 und das mittlere Teilstück 4 weisen in dem Bereich, in dem sie nahezu aneinander stoßen, je einen abgewinkelten Teilbereich 17, 18 auf, der als Führung 17, 18 für die Verriegelungsstifte 13, 14, 15 dient. Diese Führungen 17, 18 weisen je eine Öffnung auf, die so ausgebildet ist, dass der Verriegelungsstift 15 formschlüssig in die Öffnungen eingreifen kann. Sobald der Verriegelungsstift 15 so verschoben wird, dass er gleichzeitig in beide Öffnungen eingreift, sind das linke 3 und das mittlere Teilstück 4 miteinander gekoppelt. Wird eines der beiden Teilstücke 3, 4 geöffnet oder geschlossen, so wird das andere Teilstück automatisch mitbewegt.
  • Ein Schließblech 16 ist mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs, die in 2 nicht dargestellt ist, im Bereich des Heckmittelstücks Mitte unten 9 fest verbunden. Das Schließblech 16 weist eine Öffnung auf, die so ausgebildet ist, dass die Verriegelungsstifte 13, 14 ebenfalls formschlüssig in die Öffnung eingreifen können. Sobald einer der Verriegelungsstifte 13, 14 in die Öffnung des Schließblechs 16 eingreift, ist das zugehörige Teilstück 3, 4 kraftschlüssig mit der Karosserie verbunden und somit sicher verschlossen. Werden zusätzlich die Teilstücke 3, 4 über die abgewinkelten Teilbereiche 17, 18 und den Verriegelungsstift 15 gekoppelt sind beide Teilbereiche 3, 4 sicher verschlossen.
  • Der Bereich des Kofferraumdeckels, in dem das mittlere 4 und das rechte Teilstück 5 nahezu aneinander stoßen, ist rechts neben dem mittleren Teilstück 4 angeordnet und somit in der 2 nicht dargestellt. Dieser Bereich ist analog zu dem in 2 dargestellten Bereich aufgebaut. In diesem Bereich weisen die Teilstücke 4, 5 ebenfalls je einen abgewinkelten Teilbereich auf. Diese Teilbereiche weisen ebenfalls je eine Öffnung auf, die so ausgebildet ist, dass ein Verriegelungsstift formschlüssig in die Öffnungen eingreifen kann. Sobald dieser Verriegelungsstift so verschoben wird, dass er gleichzeitig in beide Öffnungen eingreift, sind das mittlere 4 und das rechte Teilstück 5 miteinander gekoppelt.
  • Bei Koppelung sämtlicher Teilstücke untereinander und Eingriff eines der Verriegelungsstifte 13, 14 in das Schließblech 16 ist der gesamte Kofferraumdeckel 2 verschlossen.
  • 3 zeigt eine Schnittdarstellung zweier Teilbereiche 3, 4 mit einer Auffangvorrichtung. Die Auffangvorrichtung weist zwei Ablaufrinnen 19, 20 und eine Gummidichtung 21 auf. Die Ablaufrinnen 19, 20 sind mit den jeweiligen Teilstücken 3, 4 verbunden, befinden sich in dem Bereich in dem die Teilstücke 3, 4 nahezu aneinander stoßen und verlaufen an der dem Kof ferraum zugewandten Innenseite der Teilstücke 3, 4. Da die Teilstücke 3, 4 nur nahezu aneinander stoßen, kann zwischen den Teilstücken 3, 4 Flüssigkeit eindringen. Diese Flüssigkeit wird von den Ablaufrinnen 19, 20 aufgefangen, bevor sie in den Kofferraum gelangen kann. Um zu verhindern, dass Flüssigkeit in den Bereich zwischen den Ablaufrinnen 19, 20 gelangen kann ist dort eine Gummidichtung 21 angeordnet.
  • Die Ablaufrinnen 19, 20 sind so gestaltet, dass sie sich über eine Kante des jeweiligen Teilstücks 3, 4, mit dem sie verbunden sind, hinaus erstrecken. Jedoch erstrecken sie sich nur so weit über die Kante des Teilstückes 3, 4 hinaus, dass sie beim Öffnen des einen Teilstücks die Kante des anderen , Teilstückes nicht berühren.
  • Die Auffangvorrichtung ist in 3 anhand des linken 3 und der mittleren Teilstücks 4 dargestellt. Zwischen dem mittleren 4 und dem rechten Teilstück 5 ist ebenfalls eine weitere Auffangvorrichtung vorgesehen.
  • 4 zeigt das linke Teilstück 3 mit einer Öffnung 22. Die Öffnung 22 ist über ein Faltelement 23 verschlossen. Das Faltelement weist mehrere Teilelemente 24, 25, 26 auf, die in einer in 5 dargestellten Kulissenführung 27 zwangsgeführt sind. Das Faltelement 23 ist unabhängig von dem Teilstück 3 öffenbar und gibt eine kleine Ladeluke 22 frei. Durch die Öffnung bzw. Ladeluke 22 können kleinere Gegenstände schnell und einfach in den Kofferraum 1 geladen werden, da hierzu nur das Faltelement 23 und nicht das gesamte Teilstück 3 geöffnet werden muss.
  • 5 zeigt das linke Teilstück 3 in einer Schnittdarstellung. Die Teilelemente 24, 25, 26 des Faltelements 23 sind entlang der Kulissenführung 27 aneinander geschoben und geben die Öffnung 22 frei. Unterhalb der Öffnung 22, an der dem Innenraum des Kofferraums 1 zugewandten Seite des Teilstücks 3 ist ein Gepäcknetz 28 angeordnet. Das Gepäcknetz 28 fängt Gegenstände auf, die durch die Öffnung 22 in den Kofferraum 1 geworfen werden.

Claims (11)

  1. Kofferraum (1) für ein Kraftfahrzeug mit einem Kofferraumdeckel (2), der schwenkbar, um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachse, an einer Karosserie hinter einer Fahrgastzelle zwischen einem Heckmittelstück Mitte oben (7) und Heckmittelstück Mitte unten (8) gelagert ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kofferraumdeckel (2) durchgängig vom Heckmittelstück Mitte oben (7) bis zum Heckmittelstück Mitte unten (9) reicht, in mindestens drei einzelne, in Fahrtrichtung nebeneinander liegende Teilstücke (3, 4, 5) längs geteilt ist und die Teilstücke (3, 4, 5) untereinander über eine Verriegelungsmechanik (12) koppelbar sind, die so ansteuerbar ist, dass die Teilstücke (3, 4, 5) abhängig und/oder unabhängig voneinander schwenkbar sind.
  2. Kofferraum nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Teilstück (3, 4, 5) zumindest ein parallel zur Schwenkachse des Kofferraumdeckel verlaufender, beweglicher Verriegelungsstift (13, 14, 15) angeordnet ist, über den die Teilstücke (3, 4, 5) untereinander und/oder mit der Karosserie koppelbar sind.
  3. Kofferraum nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsmechanik (12) jeweils pro Teilstück (3, 4, 5) zwei bewegliche Verriegelungsstifte (13, 14, 15) aufweist, wobei über einen ersten Verriegelungsstift je zwei Teilstücke miteinander koppelbar sind und über den zweiten Verriegelungsstift das Teilstück (3, 4, 5) mit einem mit der Karosserie, vorzugsweise einer Kofferraumwand, fest verbundenen Schließblech (16) koppelbar ist.
  4. Kofferraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsstifte (13, 14, 15) jeweils als linear bewegliche Stifte ausgebildet sind, die, insbesondere mechanisch, elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch, betätigbar sind.
  5. Kofferraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Schließblech (16) eine Öffnung aufweist, die so ausgebildet ist, dass der Verriegelungsstift (13, 14) zum Verriegeln formschlüssig in die Öffnung eingreift.
  6. Kofferraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass jedes Teilstück (3, 4, 5) eine Führung (17, 18) für einen Verriegelungsstift (13, 14, 15) aufweist, wobei die Führung (17, 18) Scherkräfte aufnimmt.
  7. Kofferraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsmechanik (12) eine Steuervorrichtung aufweist, über die die Verriegelungsstifte (13, 14, 15) so steuerbar sind, dass Teilstücke (3, 4, 5) miteinander und/oder jeweils mit der Karosserie koppel- oder öffenbar sind.
  8. Kofferraum einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung mit jedem der Verriegelungsstifte (13, 14, 15) verbunden und jeder Verrieglungsstift (13, 14, 15) einzeln ansteuerbar ist.
  9. Kofferraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Teilstücke (3, 4, 5) in einem Randbereich eine Auffangvorrichtung für eine Flüssigkeit, vorzugsweise eine Regenrinne, aufweisen.
  10. Kofferraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass ein Teilstück (3, 4, 5) eine Öffnung (22) aufweist, die über ein unabhängig von dem Teilstück (3, 4, 5) öffenbares Faltelement (23) verschließbar ist.
  11. Kofferraum nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der durch das Faltelement (23) verschließbaren Öffnung (22) ein Gepäcknetz (27) angeordnet ist.
DE2003160119 2003-12-20 2003-12-20 Kofferraumdeckel Withdrawn DE10360119A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007056846A1 (de) * 2007-11-26 2009-05-28 GM Global Technology Operations, Inc., Detroit Rollovorrichtung für ein Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeuginneneinrichtung mit einer solchen Rollovorrichtung

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DE102007056846A1 (de) * 2007-11-26 2009-05-28 GM Global Technology Operations, Inc., Detroit Rollovorrichtung für ein Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeuginneneinrichtung mit einer solchen Rollovorrichtung

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