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DE10358635A1 - System und Verfahren für einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte - Google Patents

System und Verfahren für einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte Download PDF

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DE10358635A1
DE10358635A1 DE10358635A DE10358635A DE10358635A1 DE 10358635 A1 DE10358635 A1 DE 10358635A1 DE 10358635 A DE10358635 A DE 10358635A DE 10358635 A DE10358635 A DE 10358635A DE 10358635 A1 DE10358635 A1 DE 10358635A1
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DE
Germany
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limit switch
line
rectifier bridge
bridge circuit
diode rectifier
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Withdrawn
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DE10358635A
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English (en)
Inventor
Ngai Kwok Hing Pilcher
Wai-Hung Leung
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VTech Telecommunications Ltd
Original Assignee
VTech Telecommunications Ltd
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Publication date
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/738Interface circuits for coupling substations to external telephone lines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Abstract

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf Systeme und Verfahren für einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte. In einem Ausführungsbeispiel enthält ein System eine erste Leitung, die konfiguriert ist, um mit einer a-Ader verbunden zu werden, und eine zweite Leitung, die konfiguriert ist, um mit einer b-Ader verbunden zu werden. Eine Diodengleichrichterbrückenschaltung wird mit der ersten Leitung und der zweiten Leitung verbunden und hat einen positiven Ausgang. Ein unterer Endschalter wird mit dem positiven Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung ohne einen oberen Endschalter zwischen dem unteren Endschalter und dem positiven Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden.

Description

  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf Kundengeräte. Insbesondere beziehen sich die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung auf Systeme und Verfahren für einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte.
  • Während die Telefoninfrastruktur von Land zu Land variiert, bietet die Infrastruktur der Vereinigten Staaten von Amerika einen nützlichen Ausgangspunkt zwecks der Beschreibung von Hintergrundinformationen und von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung. Natürlich sind die Ausführungsbeispiele, die hierin beschrieben werden, in anderen Zusammenhängen nützlich. In den Vereinigten Staaten von Amerika kann ein Festnetzanschluss eines Telefons ein schnurloses oder ein Telefon mit Schnur sein, das mit einer Fernsprechvermittlungsstelle(„CO") von einem Telefondienstanbieter für Ortsverbindungen („LEC") wie zum Beispiel die regionale Bell Operating Company („RBOC"), oder der konkurrierenden Telefondienstanbieter für Ortsverbindungen („CLEC") und so weiter verbunden werden. Schnurlose Telefone haben keine Schnur zwischen dem Handgerät und dem Grundgerät, von denen jedes einen Hochfrequenzsender, einen Empfänger und eine Antenne für die Verbindung zwischen dem Handgerät und dem Grundgerät haben. Gewöhnlich enthält das Handgerät eine wiederaufladbare Batterie, und das Grundgerät wird mit Hilfe von Strom von einem Wechselstromanschluß („AC") (zum Beispiel, eines Hauses, des Büros etc.) versorgt. Der Bereich der wirkungsvollen Verbindungen zwischen dem Handgerät und der Grundgerät kann zwischen 10 Fuß bis zu einigen Meilen sein, was von Faktoren wie z. B. der Konzeption des Produkts, der Betriebsfrequenz(en), den Klimabedingungen und rechtlichen Beschränkungen (zum Beispiel Gesetze, Regelungen etc.) abhängt. Beispiele der bekannten Betriebsfrequenzen für schnurlose Telefonverbindungen in den Vereinigten Staaten von Amerika beinhalten 900 Megahertz („MHz"), 2.4 Gigahertz („GHz"), 5.8 GHz, eine Kombination davon und so weiter ein.
  • In einer Wohnung wird das Grundgerät gewöhnlich mit der CO über eine oder mehr Leitungen, wie zum Beispiel mit einer RJ-11 Leitung, verbunden, die das Grundgerät mit einer RJ-11 Buchse in einer Wand oder in einem Fußboden verbindet. Die RJ-11 Buchse wird gewöhnlich mit der CO über eine twisted-pair Leitung verbunden. Die CO kann Spannung und Strom für ein Telefon zur Verfügung stellen, das mit der CO über die RJ-11 Leitung und die RJ-11 Buchse verbunden wird. Zum Beispiel beziehen einige Telefone mit Schnur ihren Strom von der CO während dem Wählen der Telefonnummer und während des Telefongesprächs. Jede RJ-11 Buch se hat normalerweise vier Leitungen, die aus zwei Paaren von a-Adern und b-Adern bestehen. Ein Telefon mit einem Kabel ist gewöhnlich mit einem Satz eines Paar aus a-Ader und b-Ader (und kann Energie von diesem Paar aus a-Ader und b-Ader beziehen) verbunden, und ein Telefon mit zwei Leitungen wird gewöhnlich mit jedem der zwei Sätze des Paar aus a-Ader und b-Aderverbunden (und kann Energie entweder von einem oder von beiden Paar aus a-Ader und b-Ader beziehen).
  • So wie der Begriff „verbunden" zur Beschreibung des Hintergrunds und der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung benutzt wird, umfasst der Begriff „verbunden" eine direkte Verbindung, eine indirekte Verbindung oder eine Kombination davon. Zwei Geräte, die verbunden werden, können eine direkte Verbindung, eine indirekte Verbindungen oder eine Kombination davon aufbauen. Außerdem müssen zwei verbundene Geräte nicht ununterbrochenen verbunden sein, sondern können typisch, periodisch, zeitweise, sporadisch, gelegentlich und so weiter sein, in Verbindung stehen. Ferner ist der Begriff „Verbindung" nicht auf eine direkte Verbindung beschränkt, sondern er enthält auch eine indirekte Verbindung.
  • Schnurlose Telefone beziehen gewöhnlich ihre Energie nicht von dem Paar aus a-Ader und b-Ader, weil das Grundgerät des schnurlosen Telefons Strom von einem Wechselstrom(AC) anschluß bezieht. Schnurlose Telefone werden jedoch auch an ein oder mehrere m Paare aus a- und b-Adern angeschlossen, um Sprach- und Datenverbindungsignale zu übertragen und zu empfangen. Außerdem beinhaltet ein Grundgerät eines schnurlosen Telefons elektronische Schaltkreise, welche mit einer verhältnismäßig niedrigen Spannung , verglichen mit den Spannungen, die mit einem Paar aus a-Ader und b-Ader verbunden sind, versorgt werden. Zum Beispiel werden elektronische Schaltkreise häufig mit 12 Volt, 5 Volt, 3,3 Volt und so weiter versorgt. Demgegenüber können Spannungen eines Paares aus a-Ader und b-Ader einen Wert von bis zu 350 Volt annehmen.
  • Bei bekannten Telefonen besteht ein elektronischer Gabelschalter aus einem oberen Endschalter und einem unteren Endschalter, so daß eine integrierte Steuerschaltung für eine niedrige Spannung („IC") (zum Beispiel, eine Mikrocomputereinheit, ein Wähl-IC, ein spezifischer Controller, usw..) den elektronischen Gabelschalter trotz der Hochspannung zwischen dem Paar aus a-Ader und b-Ader steuern kann. In solchen bekannten Systemen, ob sie mit zweipoligen Transistoren oder MOSFETs aufgebaut sind oder nicht, wird weder der obere Endschalter, noch der untere Endschalter weggelassen. Da diese Systeme einen oberen Endschalter und einen unteren Endschalter haben, ergeben sich nachteilige Auswirkungen auf die Kosten und die Auslegung des Systems.
  • Zum Beispiel benutzt ein Kundengerät („CPE"), wie ein Telefon, normalerweise zwei zu einer Darlingtonschaltung verbundene PNP Transistoren, um den oberen Endschalter aufzubauen, und einen NPN Transistor um den unteren Endschalteraufzubauen. Wenn ein P-Kanal MOSFET für den oberen Endschalter benutzt wird, dann wird ein N-Kanal MOSFET für den unteren Endschalter benötigt, um den Spannungswert der Leitung in eine Spannung umzuwandeln, die niedrig genug ist, um sie an die Steuerschaltung anzuschließen. Häufig müssen sowohl der untere Endschalterals auch der obere EndschalterSpannungen bis zu 350 Volt aushalten.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein System und ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, die vorteilhafterweise einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte zur Verfügung stellen.
  • Diese Aufgabe wird durch das Verfahren und das System der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf Systeme und Verfahren für einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte. In einem Ausführungsbeispiel enthält ein System eine erste Leitung , die mit einer Drahtspitze verbunden ist, und eine zweite Leitung, die mit einer b-Ader verbunden ist. Eine Diodenbrücke wird mit der ersten Leitung und mit der zweiten Leitung verbunden und hat ein positives Ausgangssignal. Ein unterer Endschalter wird mit dem positiven Ausgangssignal der Diodenbrücke ohne einen oberen Endschalter zwischen dem unteren Endschalter und dem positiven Ausgangssignal der Diodenbrücke verbunden.
  • Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden jetzt mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 ein Beispiel einer bekannten Telephonleitungsschnittstellenschaltung zeigt;
  • 2 ist ein systematisches Diagramm einer Telephonleitungsschnittstellenschaltung in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 3 zeigt ein Beispiel eines bekannten Entwurfs einer Telefonschnittstellenschaltung; und
  • 4 ist ein systematisches Diagramm eines Entwurfs einer Telefonschnittstellenschaltung in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Entsprechend einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, enthält ein Telefonsystem eine Telephonleitungsschnittstellenschaltung, die den Gebrauch eines oberen Endschalters in einer elektronischen Gabelschalterschaltung vermeidet. Der elektronische Gabelschalter kann dann aus einem NPN Transistor oder einem N-Kanal MOSFET bestehen. Infolgedessen werden Platz und Kosten gespart. Da eine Telephonleitungsschnittstellenschaltung mit weniger Bauteilen aufgebaut werden kann, kann eine gedruckte Leiterplatte („PCB") oder eine integrierte Schaltung einschließlich dem elektronischen Gabelschalter von geringerer Größe sein. Folglich kann ein Telefonsystem (zum Beispiel, ein Grundgerät eines schnurlosen Telefons ) zu einem niedrigeren Preis produziert und verkauft werden.
  • 1 zeigt das Blockdiagramm eines Beispiels einer bekannten Telephonleitungsschnittstellenschaltung 100. Ein Telefonnetzwerk 10 ist mit einer Spitze 101 und einem Ring 102 verbunden. Eine Schutzschaltung 103 verhindert eine Beschädigung der folgenden Schaltung durch eine Überspannung und eine Diodenbrücke 104 reguliert die Gleichspannung der Leitung auf eine feste Polarität für den Rest der Telephonleitungsschnittstellenschaltung 100. Wenn die Mikrocomputer-Einheit (MCU) 106 den unteren Endschalter 105 einschaltet, dann wird ein Strom ID1 119 fließen, und den oberen Endschalter 117 einschalten. Dann ist die Schleife geschlossen, und der Strom durch die Schleife wird durch den oberen Endschalter 117 und die dahinter liegende Schaltung fließen. Dieser Status wird normalerweise als Zustand bei abgehobenem Hörer bezeichnet. Im Gegensatz zu diesem Zustand bei abgehobenem Hörer wird kein Strom ID 119 mehr fließen und der obere Endschalter 117 wird geöffnet sein, wenn die MCU 106 den unteren Endschalter 105 ausschaltet. Infolgedessen ist die Schleife geöffnet und es wird kein Schleifenstrom in die Schaltung hinter dem oberen Endschalter 117 fließen. Diese bekannte Telephonleitungsschnittstellenschaltung 100 und ihre Funktion sind beispielhaft dafür, wie ein typischer bekannter elektronischer Gabelschalter aufgebaut ist und funktioniert.
  • Die Leitungsspannung bei geöffneter Schleife kann bis zu 350 Volt hoch sein. Die MCU 106 kann den oberen Endschalter 117 nicht direkt schalten, weil es ein auf eine niedrige Spannung ausgelegtes Bauelement ist, das eine Spannung von 350 Volt nicht aushält. Bei abgenommenem Hörer wird das ankommende Signal durch das passive Rückhörnetzwerk 108 extrahiert und durch den Eingangsverstärker 112 verstärkt. Das abgehende Signal wird durch den Ausgangsverstärker 111 verstärkt und in die Leitung durch den Leitungsverstärker 107 eingespeist. Was den Fluß des Schleifenstromes betrifft, fließt er durch den oberen Endschalter 117 und den Leitungsverstärker 107 zurück zu dem Telefonnetz 10. Schaltungselemente wie der Eingangsverstärker 112, der Ausgangsverstärker 111 und die MCU 106 benötigen gewöhnlich eine Hilfsenergieversorgung. In einigen bekannten Systemen beziehen diese Schaltungselemente ihre Energie direkt aus dem Telefonnetz 10, so wie dies der Fall bei einem typischen Telefon mit Schnur ist. Normalerweise wird die Spannungsversorgungsschaltung 113 die selbe Referenzmasse 121 wie die MCU 106, der untere Endschalter 105 und die Verstärkerschaltungselemente 111, 112 und 107 haben, egal von woher die Energie kommt. Dies wird normalerweise gefordert, um eine Hilfsenergieversorung zu benutzen und um einen normalen Signalweg einzustellen. Gewöhnlich ist die Referenzmasse 121 der Telephonleitungsschnittstellenschaltung 100 mit dem negativen Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung 104 verbunden.
  • 2 ist ein systematisches Diagramm einer Telephonleitungsschnittstellenschaltung in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, enthält eine verbesserte Telephonleitungsschnittstellenschaltung 200 nicht den oberen Endschalter, der in bekannten Telephonleitungsschnittstellenschaltungen vorhanden ist. Zum Beispiel enthält die Telephonleitungschnittstellenschaltung 200, im Vergleich zu der bekannten Telephonleitungsschnittstellenschaltung 100, alle Schaltungselemente der Telephonleitungsschnittstellenschaltung 100 bis auf den oberen Endschalter 117. Außerdem sind in einem Ausführungsbeispiel die Verbindungen zwischen den Schaltungselementen der Telephonleitungsschnittstellenschaltung 200 im wesentlichen dieselben, wie die Verbindungen zwischen den Schaltungselementen der bekannten Telephonleitungsschnittstellenschaltung 100. Ausserdem kann in einem Ausführungsbeispiel, jedes der Schaltungselemente der Schaltung 200 die gleiche interne Dimensionierung haben, wie die entsprechenden Schaltungselemente in der bekannten Schaltung 100. Entsprechend einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, sind die einzigen Änderungen an der Schaltung 200 verglichen mit der bekannten Schaltung 100, daß der untere Endschalter 105 mit dem positiven Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung 104 verbunden ist und der Leitungsverstärker 107 mit dem negativen Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung 104 verbunden ist. Auch die Referenzmasse 121 ist nicht mit dem negativen Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden. In der Telephonleitungsschnittstellenschaltung 200 fließt der Strom durch die Schleife bei abgenommenem Hörer durch den unteren Endschalter 105 und den Leitungsverstärker 107 zurück zu dem Telefonnetz 10. In einem Ausführungsbeispiel wird der Leitungsverstärker durch eine negative Spannung vorgespannt, was auf mehreren Wegen erreicht werden kann. Beispielsweise wird bei einer Bipolarlösung der NPN Transistor durch einen PNP Transistor ausgetauscht und umgekehrt. Das Wechselspannungssignal wird über die Kondensatoren 109, 110 eingekoppelt. Die Spannung an diesen Kondensatoren 109, 110 kann auf einige Volt ansteigen, weil sie die Gleichspannung zwischen den mit negativer Spannung versorgten Schaltungselementen 107, 108 und den mit positiver Spannung versorgten Schaltungselemente 106, 111 und 112 nicht hindurch lassen. In anderen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung kann jedoch auch ein Niederspannungskondensator benutzt werden.
  • 3 zeigt ein Beispiel einer bekannten Auslegung einer Telefonschnittstellenschaltung 300. Der obere Endschalter wird durch die Transistoren 304 und 308 gebildet. Der untere Endschalter wird durch Transistor 310 gebildet, und der Leitungsverstärker wird durch die Transistoren 301 und 307 gebildet. Der Fachmann wird erkennen, daß der Strom, der den oberen Endschalter antreibt, ein Teil des Schleifenstromes ist und daß der Strom nicht zu hoch eingestellt werden kann, da sonst die Gleichspannungs V-I Charakteristik verletzt werden kann. Der Strom muß jedoch groß genug sein, um den oberen Endschalter in die Sättigung zu fahren. Ein unerwünschterr Zustand tritt auf, wenn die Spannung zwischen Ader und Ring sehr klein ist, was durch ein paralleles Telefon verursacht werden kann. So benutzen bekannte Schaltungen einen kleinen Ansteuerungsstrom und einen Transistor mit hoher Verstärkung, um den oberen Endschalter aufzubauen. Leider hat ein Hochspannungs-PNP-Transistor normalerweise eine niedrige Stromverstärkung. Infolgedessen werden gewöhnlich zwei PNP Transistoren in einer Darlington-Konfiguration eingesetzt, um den Schalter mit einer genügend hohen Stromverstärkung aufzubauen.
  • 4 ist ein systematisches Diagramm eines Entwurfs einer Telefonschnittstellenschaltung 400 in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Verglichen mit dem bekannten Entwurf der Schaltung 300, fehlen dem Entwurf der Schaltung 400 die zwei Hochspannungs-PNP Transistoren (d.h., die Transistoren 304, 308) und ein Hochspannungs-NPN Transistor 410 dient als der untere Endschalter. Ein Fachmann wird erkennen, daß der Strom, der den Transistor 410 ansteuert, nicht ein Teil des Schleifenstromes ist, sondern von der MCU 406 und folglich von der Hilfsenergieversorgung her kommt. In einem Ausführungsbeispiel ist dies vorteilhaft, weil die Größe des Steuerstroms nicht die Gleichspannungs- V-I Charakteristik beeinflußt, vorausgesetzt daß der Steuerstrom stark genug ist um den Transistor in die Sättigung zu fahren. Folglich kann in einem Ausführungsbeispiel ein hoher Steuerstrom den Schalter steuern ohne die bei abgenommenem Hörer betreffende Gleichspannungs V-I Charakteristik zu verletzen, und es wird nur ein NPN Transistor im unteren Endschalter benutzt.
  • Im obigen Beispiel des Entwurfs der Schaltung 400, werden verglichen mit dem bekanntem Schaltungsentwurf 300, zwei Hochspannungs-PNP Transistoren nicht benutzt und dadurch vom Standpunkt der Herstellung und der Kosten „eingespart". Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung, wie der Schaltungsentwurf 400, haben gezeigt, daß es wenige oder keine Auswirkungen auf die Hochspannungsschutzschaltung gibt und die gesamte Auslegung die UL und FCC Teil 68 Tests besteht.
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung umfassen nicht nur Telefone, sondern auch andere Kundengeräte (CPE), die mit dem Telefonnetz verbunden sind, wie zum Beispiel, aber nicht ausschließlich, auf Anrufbeantworter, Faxgeräte, Computermodems und so weiter. Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung können in diese CPE eingebaut werden und können dazu beitragen die Produktionskosten zu senken. Zum Beispiel können Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung, beispielsweise bei einer integrierten Schaltung, die eine Telephonleitungsschnittstellenschaltung beinhaltet, die Chipgröße und folglich die Kosten des Chips verringern.
  • Es wurden Ausführungsbeispiele der Systeme und Verfahren für einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte beschrieben. In der vorangehenden Beschreibung wurden zu Zwecken der Erklärung zahlreiche spezifische Details beschrieben, um ein genaues Verstehen der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen. Der Fachmann wird jedoch erkennen, daß die vorliegende Erfindung ohne diese spezifischen Einzelheiten ausgeführt werden kann. In anderen Fällen werden Strukturen und Geräte in Blockdiagrammform dargestellt. Ausserdem kann ein Fachmann leicht erkennen, daß genau diese Reihenfolgen, in denen die Verfahren dargestellt und durchgeführt werden, beispielhaft sind und es möglich ist, daß diese Reihenfolgen verändert werden können und noch innerhalb des Geists und des Bereichs der vorliegenden Erfindung bleiben.

Claims (20)

  1. Ein System für einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte, wobei das System umfasst: eine erste Leitung, die konfiguriert ist, um mit einer a-Ader verbunden zu werden; eine zweite Leitung, die konfiguriert ist, um mit einer b-Ader verbunden zu werden; eine Diodengleichrichterbrückenschaltung, die mit der ersten Leitung und der zweiten Leitung verbunden ist, wobei die Diodengleichrichterbrückenschaltung einen positiven Ausgang hat; und einen unteren Endschalter, der mit dem positiven Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung ohne einen oberen Endschalter zwischen dem unteren Endschalter und dem positiven Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden ist.
  2. Das System nach Anspruch 0, worin die erste Leitung und die zweite Leitung mit einer Schutzschaltung verbunden sind.
  3. Das System nach Anspruch 0, das ferner ein Rückhörnetzwerk beinhaltet, das mit einem negativen Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden ist.
  4. Das System nach Anspruch 3, worin das Rückhörnetzwerk mit einem Eingangsverstärker verbunden ist.
  5. Das System nach Anspruch 4, worin der negative Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung mit einem Eingang des Rückhörnetzwerkes verbunden ist, und ein Ausgang des Rückhörnetzwerkes mit einem Eingangsverstärker verbunden ist.
  6. Das System nach Anspruch 0, worin der untere Endschalter mit einer Referenzmasse verbunden ist.
  7. Das System nach Anspruch 0, worin der untere Endschalter mit einer Mikrocomputereinheit verbunden ist.
  8. Das System nach Anspruch 7, worin der Mikrocomputer mit einer Energieversorgung verbunden ist.
  9. Das System nach Anspruch 0, worin der untere Endschalter mit einer Mikrocomputereinheit und einer Energieversorgung über eine Referenzmasse verbunden ist, und ein Eingang der Mikrocomputereinheit wird mit einem Ausgang des Energieversorgung verbunden.
  10. Ein System für einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte, wobei das System umfasst: eine Schutzschaltung, die mit einer ersten Leitung und einer zweiten Leitung verbunden ist; eine Diodengleichrichterbrückenschaltung, die mit, einer ersten Leitung und einer zweiten Leitung verbunden ist, wobei die Diodengleichrichterbrückenschaltung einen positiven Ausgang hat; und einen unteren Endschalter, der im Wesentlichen direkt mit dem positiven Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden ist.
  11. Das System nach Anspruch 10, worin die erste Leitung so konfiguriert ist, um mit einer a-Ader verbunden zu werden, und die zweite Leitung so konfiguriert ist, um mit einer b-Ader verbunden zu werden.
  12. Das System nach Anspruch 10, worin der untere Endschalter im Wesentlichen direkt mit dem positiven Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden ist, daß der untere Endschalter mit dem positiven Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung ohne einen oberen Endschalter zwischen dem unteren Endschalter und dem positiven Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden ist.
  13. Das System nach Anspruch 10, das weiter einen Leitungsverstärker und ein Rückhörnetzwerk umfasst, wobei ein negativer Ausgang der Diodengleichrichterbrückenschaltung mit dem Leitungsverstärker und dem Rückhörnetzwerk verbunden ist.
  14. Das System nach Anspruch 13, das ferner eine Mikrocomputereinheit und eine Energieversorgung enthält, wobei der untere Endschalter über eine Referenzmasse mit dem Mikrocomputer und der Energieversorgung verbunden ist.
  15. Das System nach Anspruch 14, wobei der Leitungsverstärker mit der Referenzmasse verbunden ist.
  16. Das System nach Anspruch 14, wobei ein Eingang der Mikrocomputereinheit mit einem Ausgang der Energieversorgung verbunden ist.
  17. Das System nach Anspruch 14, das ferner einen Ausgangsverstärker und einen Eingangsverstärker umfasst, wobei die Referenzmasse mit dem Ausgangsverstärker und dem Eingangsverstärker verbunden ist.
  18. Ein System für einen elektronischen Gabelschalter für Kundengeräte, wobei das System umfasst: Mittel als eine Schutzschaltung, das mit einer ersten und einer zweiten Leitung verbunden ist; Mittel als eine Diodengleichrichterbrückenschaltung, das mit der ersten Leitung und der zweiten Leitung verbunden ist, wobei das Mittel als Diodengleichrichterbrückenschaltung einen positiven Ausgang hat; und Mittel als einen unteren Endschalter, der im Wesentlichen direkt mit dem positiven Ausgang des Mittels für eine Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden ist.
  19. Das System nach Anspruch 18, das ferner ein Mittel für einen Leitungsverstärker und Mittel für ein Rückhörnetzwerk umfasst, wobei jedes mit einem negativen Ausgang des Mittels der Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden ist.
  20. Das System nach Anspruch 18, worin das Mittel für den unteren Endschalter im Wesentlichen direkt mit dem positiven Ausgang des Mittels für die Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden ist, daß das Mittel des unteren Endschalters direkt mit dem positiven Ausgang des Mittels der Diodengleichrichterbrückenschaltung ohne einen oberen Endschalterzwischen dem Mittel des unteren Endschalters und dem positiven Ausgang des Mittels der Diodengleichrichterbrückenschaltung verbunden ist.
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