DE19606148A1 - Telefonleitungsanschaltung - Google Patents
TelefonleitungsanschaltungInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/30—Devices which can set up and transmit only one digit at a time
- H04M1/31—Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
- H04M1/312—Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses pulses produced by electronic circuits
-
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/738—Interface circuits for coupling substations to external telephone lines
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- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M11/00—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
- H04M11/06—Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Telefonleitungsanschaltung. Derartige Anschaltungen
sind bei Geräten zur Informations- und Datenübertragung, die an Telefonleitungen und
dabei insbesondere an analogen Telefonleitung betrieben werden, üblich und notwendig,
und zwar einerseits um den jeweiligen Zustand des angeschlossenen Gerätes (belegt -
nicht belegt usw.) an der Telefonleitung anzuzeigen, um die für den Aufbau einer
Verbindung notwendigen elektrischen Signale (insbesondere auch Wählimpulse) sowie
die für die Aufrechterhaltung einer Verbindung erforderlichen Zustände oder Signale an
der Telefonleitung zu erzeugen. Andererseits dienen diese Anschaltungen bei der Daten-
und Informationsübertragung auch als Verbindungsglied zwischen dem jeweiligen Gerät
und der Telefonleitung.
Geräte zur Informations- und Datenübertragung für den Betrieb an Telefonleitungen sind
im Sinne der vorliegenden Erfindung alle Geräte, die an Telefonleitungen anschließbar
sind, nämlich beispielsweise Telefonapparate, Vermittlungen für Mehrstellenanlagen,
Faxgeräte, Anrufbeantworter, Modems usw.
Bekannte Anschaltungen sind in ihrem Aufbau relativ aufwendig, und zwar insbesondere
auch deswegen, weil bei ihnen für die verschiedenen Funktionen jeweils gesonderte
Bauelemente vorgesehen sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Telefonleitungsanschaltung aufzuzeigen, die diese
Nachteile vermeidet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Anschaltung entsprechend dem kennzeichnenden Teil
des Patentanspruches 1 ausgeführt.
Die erfindungsgemäße Telefonleitungsanschaltung ist eine transformatorlose Anschaltung,
d. h. sie benötigt keine in der Herstellung aufwendige Übertrager. Alle für den
Verbindungsaufbau und die elektrischen Funktionen während einer Verbindung
erforderlichen Impedanzzustände werden durch ein einziges Bauelement, nämlich durch
den in seiner Impedanz veränderbaren und elektrisch steuerbaren Widerstand erzeugt.
Alle für die Rufannahme und die Informations- und Datenübertragung während des
Verbindungszustandes erforderlichen Informationen werden über ein einziges
Koppelelement von der Telefonleitung an eine nachfolgende Schaltung oder an ein
nachfolgendes Gerät (z. B. Modem).
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figur, die in vereinfachter Darstellung und
im Block- bzw. Funktionsdiagramm eine Telefonleitungsanschaltung gemäß der Erfindung
zeigt, näher erläutert.
In der Figur ist diese Telefonleitungsanschaltung allgemein mit 1 bezeichnet. Die
Anschaltung dient zum Anschluß der weiteren Schaltung (Controller 4) eines an einem
Telefonnetz betriebenen Gerätes sowie insbesondere zur Erzeugung der verschiedenen,
beim Senden und/oder Empfangen notwendigen Zustände und Signale an der
Telefonleitung 2, beispielsweise Amtsleitung sowie zur Übertragung von Daten und
Informationen zwischen der Telefonleitung 2 und der weiteren nachfolgenden Schaltung
(Controller 4) des Gerätes.
Die Amtsleitung, die in der Figur als Beispiel mit den beiden Adern 3 und 3′ (a-Ader und
b-Ader) angenommen ist, ist an den Eingang der Anschaltung 1 angeschlossen. An den
Ausgang der Anschaltung 1 ist der Controller 4 angeschlossen, der insbesondere auch zur
Erkennung, Auswertung und/oder Weiterverarbeitung von an der Telefonleitung 2
anliegenden Signalen dient. Über den Controller 4 werden auch die eingehenden
Informationssignale an Funktionselemente des Gerätes, die auf den Controller 4 folgen,
weitergeleitet, beispielsweise bei Ausbildung des Gerätes als Telefon an den Hörer oder
Lautsprecher, bei Ausbildung des Gerätes als Modem an einen angeschlossenem
Computer usw. Weiterhin werden über den Controller 4 und die Anschaltung 1 in
umgekehrter Richtung auch die gesendeten Informationen und Daten an die
Telefonleitung 2 weitergegeben.
Der Eingang der Anschaltung 1 wird von einer Diodenanordnung bzw. einem
Diodennetzwerk 5 gebildet, welches einen polungsunabhängigen Anschluß bildet, d. h.
über das Netzwerk 5 kann die Anschaltung 1 mit ihren Klemmen oder Anschlüssen 6 und
7 an die beiden Adern 3 und 3′ angeschlossen werden, ohne daß hierbei auf eine
bestimmte oder richtige Polung zu achten ist.
Um die vom Betreiber des Telefonnetzes festgelegten Bedingungen zu erfüllen, sind die
im Netzwerk 5 verwendeten Dioden vorzugsweise solche mit kleiner
Vorwärtsrestspannung z. B. Schottkydioden, Germaniumdioden usw.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Anschaltung 1 ist der veränderbare Widerstand
8, der im angeschlossenen Zustand der Anschaltung 1 parallel zu den Adern 3 und 3′
liegt und in einem einzigen Bauelement sämtliche Funktionen für einen
Verbindungsaufbau und für die Aufrechterhaltung der Verbindung (die Anzeige des Nicht-
Belegtzustandes und des Belegtzustandes sowie die Erzeugung der Wählimpulse usw.)
realisiert.
Bei der dargestellen Ausführungsform ist dieser in seiner Impedanz veränderbare
Widerstand 8 ein Feldeffekttransistor, dessen Steueranschluß über eine Steuerleitung 9
von einem Ausgang des Controllers 4 angesteuert wird, und zwar derart, daß beim
Belegen der Telefonleitung 2 der Widerstand 8 einen Widerstandswert, beispielsweise
von 600 Ohm annimmt, der an den Adern 3 und 3′ den Belegt-Zustand anzeigt, während
im nicht belegten Zustand der Widerstand 8 hochohmig ist. Über die Steuerleitung 9
erfolgt weiterhin die Ansteuerung des Widerstandes 8 zur Erzeugung der Wählimpulse,
und zwar derart, daß während jedes Wählimpulses der Widerstand 8 vollständig
durchgeschaltet wird und sein Impedanz- oder Widerstandswert deutlich unter 600 Ohm
liegt.
Die Impedanz des Widerstandes 8 ist frequenzunabhängig.
Bestandteil der Anschaltung 1 ist weiterhin ein Kopplungselement 10, welches den
Ausgang der Anschaltung 1 bildet und eine galvanisch entkoppelte Signal- und
Informationsübertragung an den Controller 4 ermöglicht. Dieses Element 10 ist so
ausgeführt, daß es eine Signal- und Informationsübertragung in beiden Richtungen
ermöglicht. Weiterhin ist das Element 10 zumindest an der dem veränderbaren
Widerstand 8 zugewandten Seite hochohmig ausgeführt, so daß der an den Anschlüssen 6
und 7 meßbare Innenwiderstand der Anschaltung 1 tatsächlich nur oder im wesentlichen
nur von dem jeweiligen Zustand des veränderbaren Widerstandes 8 abhängt.
Das Kopplungselement 10 ist beispielsweise ein opto-elektrischer Koppler, ein kapazitiv
wirkender Koppler oder eine elektroakustische oder elektromagnetische
Kopplungseinrichtung.
Die Besonderheit der beschriebenen Anschaltung 1 besteht darin, daß sie sich durch
einen extrem einfachen Aufbau auszeichnet, und zwar insbesondere deswegen, weil für
die Anzeige des Belegt- bzw. Nicht-Belegt-Zustandes, für die Wählimpulse sowie für
mögliche weitere Signale oder Zustände an der Telefonleitung 2 als einziges Bauelement
lediglich der in seiner Impedanz veränderbare und elektrisch ansteuerbare Widerstand 8
erforderlich ist.
Durch diese Ausbildung ist es weiterhin möglich, mit entsprechender Ansteuerung des
Widerstandes 8 vom Controller 4 die Anschaltung softwaremäßig und ohne eine
Änderung der Hardware an unterschiedliche, insbesondere auch länderspezifische
Normen, insbesondere auch bestehender analoger Telefonnetze anzupassen.
Auch für die galvanische Entkopplung erfordert die erfindungsgemäße Anschaltung nur
einen äußerst geringen Aufwand, nämlich beispielsweise lediglich ein oder allenfalls zwei
opto-elektrische Koppler.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es
versteht sich, daß zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß
dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
Bezugszeichenliste
1 Telefonleitungsanschaltung
2 Telefonleitung
3, 3 Ader
4 Controller
5 Diodennetzwerk
6, 7 Anschluß
8 Widerstand mit veränderbarer Impedanz
9 Steuerleitung
10 Kopplungselement
2 Telefonleitung
3, 3 Ader
4 Controller
5 Diodennetzwerk
6, 7 Anschluß
8 Widerstand mit veränderbarer Impedanz
9 Steuerleitung
10 Kopplungselement
Claims (7)
1. Telefonleitungsanschaltung zum Betrieb von Geräten zur Daten- oder
Informationsübertragung an einem Telefonnetz, insbesondere an einem analogen
Telefonnetz (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung (1) einen durch
elektrische Ansteuerung in seinem Impedanz- oder Widerstandswert veränderbaren
Widerstand (8) aufweist, der durch diese Impedanz-Änderung an
Telefonleitungsanschlüssen (6, 7) der Umschaltung (1) zumindest die einem
Belegtzustand und einem Nicht-Belegtzustand entsprechenden Impedanzzustände
sowie auch die Wählimpulse erzeugt.
2. Anschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in seiner Impedanz
veränderbare Widerstand (8) parallel zu den Telefonleitungsanschlüssen (6, 7) liegt.
3. Anschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Telefonleitungsanschlüssen (6, 7) und dem in seiner Impedanz veränderbaren
Widerstand (8) ein Schaltkreis (5) vorgesehen ist, der ein polungsunabhängiges
Anschließen der Anschaltung (1) ermöglicht und/oder als Schutz gegen ein falsch
gepoltes Anschließen wirkt.
4. Anschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der in seiner Impedanz veränderbarer Widerstand von einem
Halbleiterbauelement gebildet ist.
5. Anschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der in seiner Impedanz veränderbare Widerstand ein Transistor, vorzugsweise ein
Feldeffekttransistor ist.
6. Anschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein
Kopplungselement (10) zur galvanisch entkoppelten Informations- oder
Signalübertragung an einen auf die Anschaltung (1) folgende Schaltung (4).
7. Anschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopplungselement (10) von wenigstens einem opto-elektrischen Koppler
und/oder von wenigstens einem kapazitiv wirkenden Koppler und/oder von wenigstens
einem elektrisch-akustischen und/oder elektro-magnetischen Koppler gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19606148A DE19606148A1 (de) | 1996-02-16 | 1996-02-20 | Telefonleitungsanschaltung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19605738 | 1996-02-16 | ||
| DE19606148A DE19606148A1 (de) | 1996-02-16 | 1996-02-20 | Telefonleitungsanschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19606148A1 true DE19606148A1 (de) | 1997-09-11 |
Family
ID=7785564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19606148A Withdrawn DE19606148A1 (de) | 1996-02-16 | 1996-02-20 | Telefonleitungsanschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19606148A1 (de) |
Cited By (3)
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1996
- 1996-02-20 DE DE19606148A patent/DE19606148A1/de not_active Withdrawn
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