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Technisches
Gebiet
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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Heizvorrichtung für Geschirrspülautomaten,
wobei es sich sowohl um gewerbliche Bandtransport-Geschirrspülautomaten,
also auch Hauben-Geschirrspülautomaten
handeln kann. In diesen gewerblich anwendbaren Geschirrspülautomaten
ist eine Erwärmung
des Frischwassers, welches zum Reinigen bzw. zum Nachspülen des
Reinigungsgutes eingesetzt wird, erforderlich. Die Erwärmung des
in einem Vorratsbehälter
bevorrateten Frischwassers erfolgt durch Erwärmung entweder des Spülwasservorratsbehälters des
Geschirrspülautomaten
oder durch Beheizung eines Frischwassers enthaltenen Vorratsbehälters des
Geschirrspülautomaten.
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Aus
DE-209 23 594 U1 ist eine Geschirrspülmaschine bekannt. Die Geschirrspülmaschine
umfasst wenigstens eine Spülkammer
sowie eine jeder Spülkammer
zugeordneten Wassertank. Der mindestens eine Spülwassertank wird durch eine
Heizeinrichtung für
das im Spülwassertank
enthaltene Spülwasser
beheizt. Es ist eine Umwälzpumpe
für das Spülwasser
mit Motorantrieb vorgesehen, die über eine Ansaugleitung das
erhitzte Spülwasser
aus dem Spülwassertank
ansaugt und das wenigstens eine Druckleitung Sprühdüsen wenigstens einer Sprüheinrichtung
zuführt.
Durch die Sprüheinrichtung
wird Spülwasser
auf das Spülgut
gespült,
welches seinerseits auf eine Halterung innerhalb der Spülkammer angeordnet
ist. Dadurch wird ein Spülkreislauf
verwirklicht. Ferner sind in der Geschirrspülmaschine Auffangeinrichtungen
für Schmutz
vorgesehen. Es wird eine Luftzufuhreinrichtung in der Ansaugleitung der
Umwälzpumpe
angeordnet und eine Düse
steuernde Steuereinrichtung, so dass sichergestellt ist, dass lediglich
in der Anfangsphase des Spülvorganges
mit heißem
Wasser eine Luftzufuhr stattfindet, wodurch eine schlagartiges Beaufschlagen
der Spülkammer
mit Heißwasser
vermieden wird.
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Bei
Geschirrspülautomaten,
die im gewerblichen Betrieb eingesetzt werden, entsteht ein großer Teil
der Betriebskosten durch die Versorgung mit elektrischer Energie.
Bei bisher bekannten Geschirrspülautomaten
erfolgt die Beheizung des Spülwassertanks
bzw. eines zur Aufnahme eines Frischwasservorrates dienenden Vorratsbehälters je
nach bauseitigen Begebenheiten in der Regel auf elektrischem Wege.
Dazu sind sowohl in dem das Frischwasser aufnehmende Vorratsbehälter sowie
die im Spülwassertank
des Geschirrspülautomaten
elektrisch betriebene Heizeinrichtungen vorgesehen, mit welchen
entweder das aufzuheizende Frischwasser oder dass zu erwärmende Spülwasser
auf die gewünschte
Temperatur erwärmt
werden. Je nach Entnahme von Spülwasser
bzw. bevorratetem Frischwasser aus dem entsprechenden Tanks werden
die Tanks anschließend
wieder befüllt
und das Spülwasser
bzw. das Frischwasser auf die gewünschte Entnahmetemperatur erwärmt.
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Eine
getrennte Beheizung eines Frischwasser bevorratenden Vorratsbehälters bzw.
des das Spülwasser
aufnehmenden Spülwassertanks
durch jeweils separate elektrisch betriebene Tankheizungen, beeinflusst
die zum Betrieb des derart ausgelegten Geschirrspülautomaten
negativ und macht zudem das Verlegen mehrerer Anschlussleitungen
erforderlich.
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Dies
stellt einen aus Energieeinsparungsgründen unbefriedigenden Zustand
dar.
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Darstellung
der Erfindung
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Erfindungsgemäß wird vorgeschlagenen,
bei Geschirrspülautomaten,
in denen Klarspülschritte dem
eigentlichen Reinigungsschritt nachgeschaltet sind, dass zur Durchführung der
Klarspülschritte
erforderliche Wasser mittels eines Primärenergieträgers, wie zum Beispiel Gas
zu erwärmen
und dass zum Klarspülen
erforderliche Frischwasser als Heizmedium für das im Spülwassertank bevorratete Spülwasser
einzusetzen. Somit kann eine separate Heizvorrichtung, die dem das
Spülwasser
aufnehmenden Vorratstank des Geschirrspülautomaten zugeordnet ist,
eingespart werden. Dies ermöglicht
einerseits in vorteilhafterweise einen Verzicht auf ein eine weitere, separate,
elektrisch beheizbare Heizvorrichtung für den das Spülwasser
aufnehmenden Vorratstank des Geschirrspülautomaten und senkt andererseits
die Energieverbrauchskosten eines derart beheizten Geschirrspülautomaten,
da eine Versorgung mit einem Primärenergieträger bei bauseitig entsprechend
gegebenen Möglichkeiten,
eine preisgünstigere
Beheizungsmöglichkeit
darstellt. Wasser als Heizmedium weißt eine hohe spezifische Wärmekapazität cP auf, so dass sich mittels beispielsweise
eines Gasbrenners erwärmte
Frischwasser ausgezeichnete Beheizung des im Spülwassertank bevorrateten Spülwassers
eignet.
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Wird
die mit einem Primärenergieträger, wie beispielsweise
Gas versorgte Heizeinrichtung an einem Frischwasser bevorratenden
Vorratsbehälters aufgenommen,
so lässt
sich das im Vorratsbehälter aufgenommene
Frischwasservolumen durch eine Wärmetauscherwand
gegen die Heizeinrichtung abschirmen. Die entstehenden Rauchgase
werden über
einen aus dem Vorratsbehälter
für Frischwasser hinausführenden
Gasabzug abgeleitet und kontaminieren das erwärmte Frischwasser nicht. Das
im Vorratsbehälter
ausgenommenen Frischwasservolumen ist so bemessen, das einerseits
eine erwärmte Frischwassermenge
zum Klarspülen
innerhalb des Geschirrspülautomaten
zur Verfügung
steht und andererseits ein ausreichendes, erwärmtes Frischwasservolumen zur
Verfügung
steht, welches zur Erwärmung
des im Spülwassertank
bevorrateten Spülwassers
ausreicht. Ein minimaler Füllstand
des das Frischwasser aufnehmenden Vorratsbehälters wird über einen Füllstandsmesser detektiert,
das im Vorratsbehälter
für das
Frischwasser aufgenommene Frischwasservolumen wird auf Temperaturen
im Bereich zwischen 75°C
und 85°C
erwärmt,
so dass unter Berücksichtigung
der Wärmeverluste
in der Zuleitung eine ausreichende Vorlauftemperatur gewährleistet
ist, und das im Spülwasservorratstank
des Geschirrspülautomaten
gesammelte Spülwasser
auf eine Temperatur von etwas 60°C
zu erwärmen.
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In
die sich vom Vorratsbehälter
für das Frischwasser
zum Spülwasservorratstank
erstreckende Vorlaufleitung ist ein Ventil integriert, an welches
ein Abzweig zum Klarspülsystem
des Geschirrspülautomaten
verläuft
und ein weiterer Abzweig sich zu einer Heizspirale erstreckt, die
innerhalb des Spülwassertanks
des Geschirrspülautomaten
angeordnet ist. Durch Betätigung
des vorzugsweise als 3-Wege-Ventil ausgebildeten Ventils in der
Vorlaufleitung, kann entweder das Klarspülsystem mit auf eine Temperatur
zwischen 75°C
und 85°C
erwärmten
Frischwasser, gegebenenfalls unter Zusatz eines Klarspülers oder
dergleichen versorgt werden. Andererseits kann durch entsprechende
Betätigung
des in der Vorlaufleitung vorgesehenen 3-Wege-Ventils eine Speisung
des im Spülwasservorratstank
angeordneten Heizelementes, beispielsweise einer Heizspirale, vorgenommen
werden. Von der Heizeinrichtung, die im das Spülwasser aufnehmenden Vorratstank
angeordnet ist, erstreckt sich eine Rücklaufleitung, die das mit
einer Rücklauftemperatur
zurückströmende, als Heizmedium
eingesetzte Frischwasser wieder dem das Frischwasser aufnehmenden
Vorratsbehälter
zuführt.
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Je
nach Entnahme von einem Volumen ΔV von
etwa 3 bis 5 Litern zur Klarspülung
von Reinigungsgut im Rahmen eines Klarspülschrittes im Geschirrspülautomaten
und je nach Abkühlung
des als Heizmedium eingesetzten Frischwasservolumens zur Erwärmung des
Spülwassers
im Spülwasservorratstank
erfolgt eine Temperaturabsenkung im das Frischwasser aufnehmenden
Vorratstank. Durch entsprechende Sensoren wird die Abkühlung detektiert und
ein Einschalten der mit einem Primärenergieträger wie beispielsweise gasbetriebener
Heizeinrichtung ausgelöst.
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In
vorteilhafter Weise ist auch der das Spülwasser bevorratende Vorratstank
des Geschirrspülautomaten
mit einem Temperatursensor versehen, so dass das 3-Wege-Ventil auch
für den
Fall betätigt werden
kann, dass die im Spülwasservorratstank
des Geschirrspülautomaten
bevorratete Spülwassermenge
auf eine zu niedrige Temperatur abgekühlt ist.
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Das
Waschsystem und das Klarspülsystem des
erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Geschirrspülautomaten
werden jeweils über
separate Tanks mit Frischwasser bzw. mit Spülwasser versorgt. Jeden der
Tanks sind Füllstandsgeber
zugeordnet, so dass gegebenenfalls ein Einspeisen von Frischwasser
sowohl in den Vorratsbehälter
für Frischwasser, als
auch für
den das Spülwasser
aufnehmende Vorratstank des Geschirrspülautomaten möglich ist.
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Zeichnung
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Anhand
der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
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Es
zeigt:
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1 einen
Geschirrspülautomaten
mit Waschsystem und Klarspülsystem,
die jeweils über separate
Frischwasser- bzw. Spülwassertanks
versorgt werden, wobei diesem Tank jeweils eine separate, elektrisch
betriebene Heizeinrichtung zugeordnet sind und
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2 einen
erfindungsgemäß ausgebildeten
Geschirrspülautomaten,
bei welchem das erwärmte
Frischwasser zur Beheizung des im Vorratstank für das Spülwasser aufgefangenen Spülwassers
dient.
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Ausführungsvarianten
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Aus
der Darstellung gemäß 1 geht
eine bekannte Konfiguration eines Geschirrspülautomaten mit Waschsystem
und Klarspülsystem
hervor, wobei den das Waschsystem bzw. das Klarspülsystem
versorgenden Tanks jeweils elektrisch betriebenen Heizeinrichtungen
zugeordnet sind.
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Der
Darstellung gemäß 1 ist
entnehmbar, dass sich von einem nicht näher dargestellten bauseits
vorgesehenen Frischwasseranschluss eine Frischwasserleitung 1 erstreckt,
in dem ein Filter 2 aufgenommen ist. Dem Filter 2 ist
ein beispielsweise elektromagnetisch betätigbares Füllventil 3 nachgeschaltet.
In der Frischwasserleitung 1 ist ferner eine regelbare
Drosselstelle 4 vorgesehen. Die Frischwasserleitung 1 mündet an
einem Frischwasseraustritt 5 in einen Vorratstank 6 zur
Bevorratung des über die
Frischwasserleitung 1 einströmenden Frischwassers.
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Das
im Vorratstank 6 aufgenommene Frischwasservolumen schwankt
zwischen einem ersten Füllstandsniveau 7,
d.h. dem minimalen Füllstand und
einem zweiten Füllstandsniveau 8,
einem maximalen Füllstand.
Dass dem Unterschied der beiden Füllstandniveaus 7, 8 entsprechende
Entnahmevolumen ΔV
dient der Klarspülung
von im Geschirrspülautomaten
enthaltenem, bereits gereinigtem Reinigungsgut. Vom Vorratstank 6 aus
erstreckt sich eine Versorgungsleitung 10 zu einem Klarspülsystem 13 des
Geschirrspülautomaten.
Das Klarspülsystem 13 wird über eine
Zuleitung 12 zum Klarspülsystem 13 versorgt.
In der Versorgungsleitung 10 befindet sich eine Förderpumpe 11, über welche
das aus dem Vorratstank 6 entnommene Frischwasservolumen ΔV dem Klarspülsystem 13 zugeführt wird.
Das Klarspülsystem 12 umfasst
in einer Spülkammer
des Geschirrspülautomaten
angeordnete Dreharme, an denen auf der dem Reinigungsgut zuweisenden
Seite Sprühdüsen ausgebildet
sind, über
welche das zur Klarspülung
erforderliche Frischwasservolumen ΔV, gegebenenfalls unter Zusatz
eines Klarspülzusatzes auf
das zuvor gereinigte Reinigungsgut aufgebracht wird.
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Der
Geschirrspülautomat
umfasst weiterhin ein Waschsystem 22. Das Waschsystem 22 wird über eine
Zuleitung 14 mit aus dem Spülwassertank 15 entnommenen
Spülwasser gespeist..
Dazu befindet sich am Boden des Spülwassertanks 15 ein
Filterelement 20, dem eine Waschpumpe 21 nachgeschaltet
ist. Über
die Waschpumpe 21 wird das im Spülwassertank 15 bevorratete
Spülwasservolumen dem
Waschsystem 22 zugeführt.
Dieses umfasst Dreharme, die im Inneren der Spülkammer des Geschirrspülautomaten
aufgenommen sind. Auch die Dreharme weisen an ihrer dem Reinigungsgut
zuweisenden Seite Austrittsdüsen 23 auf,
welche die aus den Dreharmen austretenden Wasserstrahlen auf das
in der Spülkammer
enthaltene Reinigungsgut richten.
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Der
Spülwasserstand
im Spülwassertank 15 schwankt
zwischen einem ersten Füllstandsniveau 16 und
einem zweiten Füllstandsniveau 17.
Dem Spülwassertank 15 ist
ein Temperatursensor 27 zugeordnet, über welchen die Temperatur
des im Spülwassertank 15 enthaltenen
Spülwassers
erfasst wird. Die Temperatur des im Spülwassertank 15 enthaltenen
Spülwassers
beträgt
zwischen 50 °C
und 60 °C.
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Aus
der Darstellung gemäß 1 geht
hervor, dass sowohl der Vorratsbehälter 6 zur Aufnahme des
Frischwasservorrates als auch der Spülwassertank 15 zur
Aufnahme des Spülwassers
im Waschsystem 14 des Geschirrspülautomaten mit jeweils getrennten,
elektrisch betriebenen Heizeinrichtungen 18, 19 beheizt
werden. Dies macht einerseits unabhängig voneinander betreibbare
Regelkreise zur Temperaturregelung erforderlich, andererseits stellt die
aus 1 bekannte Lösung
hinsichtlich des Energieverbrauches eine höchst unzulängliche Lösung dar.
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Der
Darstellung gemäß 2 ist
ein Geschirrspülautomat
gemäß der vorgeschlagenen
Erfindung zu entnehmen, dessen Waschsystem und dessen Klarspülsystem
mit einer beiden Systemen gemeinsamen mit einem Primärenergieträger betriebenen
Heizeinrichtung mit erwärmtem
Spülwasser und
erwärmtem
Frischwasser versorgt werden.
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Aus
der Darstellung gemäß 2 geht
hervor, dass die Befüllung
des Vorratstankes 6 über
die bauseits angeschlossen Frischwasserleitung 1 erfolgt,
in der der Filter 2, das Ventil 3 sowie eine den Volumenstrom
regelnde Drossel 4 aufgenommen sind. Am Frischwasseraustritt 5 tritt
das über
die Frischwasserleitung 1 zuströmende Frischwasser in den Vorratstank 6 ein.
Der Füllstand
innerhalb des Vorratstankes 6 schwankt zwischen einem ersten Füllstandsniveau 7,
welches dem minimalen Füllstand
des Vorratstankes 6 entspricht und einem weiteren, zweiten
Füllstandsniveau 8,
welches dem maximalen Füllstandsniveau
im Vorratstank 6 entspricht.
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Innerhalb
des Vorratstankes 6 ist eine mit einem Primärenergieträger versorgbare
Heizvorrichtung 31 aufgenommen. Die Heizeinrichtung 31 umfasst
einen Brenner 32, der über
eine Leitung 30, zum Beispiel eine Gasleitung 30 mit
bauseitigem Anschluss mir Primärenergie
versorgt wird. Der Brenner 32 erwärmt einen Wärmetauscher 33, der
innerhalb des Vorratstankes 6 angeordnet ist. Durch das
im Vorratstank 6 herrschende Füllstandsniveau ist sichergestellt,
dass die Außenseite
des Wärmetauschers 33 stets
von Frischwasser umgeben ist. Der Wärmetauscher 33 umfasst
einen in 2 schematisch angedeuteten Gasabzug 34,
der einen Abzug der Rauchgase aus dem Wärmetauscher 33 ermöglicht,
ohne das im Vorratstank 6 bevorratete und zu erwärmende Frischwasser
zu kontaminieren. Das dem Unterschied zwischen dem ersten Füllstandsniveau 7 und
dem zweiten Füllstandsniveau 8 entsprechende
Frischwasservolumen ΔV
wird über
eine Vorlaufleitung 35 aus dem Vorratstank 6 abgezogen. Dem
Vorratstank 6 ist ein Sicherheitstemperaturbegrenzer 9 zugeordnet, über welchen
die Temperatur der Heizeinrichtung 31 überwacht wird. Das Temperaturniveau,
auf welches das im Vorratstank 6 enthaltene Frischwasservolumen
erwärmt
wird, liegt zwischen 75 °C
und 85 °C.
Zur Überwachung
der Temperatur des im Vorratstank 6 aufgenommenen Frischwasservolumens
sind dem Vorratstank 6 ein erster Temperatursensor 25 sowie
ein zweiter Temperatursensor 26 zugeordnet. Der erste Temperatursensor 25 löst zum Beispiel
bei Erreichen einer Temperatur von 75 °C ein Schaltereignis aus, währen der zweite
Temperatursensor 26 bei einer Wassertemperatur von etwa
85 °C ein
Schaltereignis auslöst. Über den
ersten Temperatursensor 25 bzw. den zweiten Temperatursensor 26 lässt sich
die Heizeinrichtung 31 zu- bzw. abschalten.
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Das
zur Versorgung des Klarspülsystems 13 erwärmte Frischwasservolumen ΔV wird über eine
in der Vorlaufleitung 35 angeordnete Förderpumpe 11 gefördert. In
der Vorlaufleitung 35 befindet sich ein 3-Wege-Ventil 37.
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An
diesem 3-Wege-Ventil 37 verzweigt die Vorlaufleitung 35 in
einen zum Klarspülsystem 12 führenden
Abzweig 38 und einen zum Spülwassertank 15 führenden
Abzweig 39. Je nach Schaltstellung des 3-Wege-Ventiles 37 erfolgt
eine Beaufschlagung des Abzweiges 38 zum Klarspülsystem 12 mit erwärmtem Frischwasser,
d.h. dem Frischwasservolumen ΔV
oder eine Beaufschlagung eines Heizelementes 40, beispielsweise
einer Heizspirale innerhalb des Spülwassertanks 15. Durch
die erfindungsgemäß vorgeschlagene
Lösung
kann das im Vorratstank 6 erwärmte Frischwasser als Heizmedium zur
Beheizung des im Spülwassertank 15 enthaltenen
Spülwassers über das
Heizelement 40 genutzt werden. Vom Heizelement 40 aus
erstreckt sich eine Rücklaufleitung 36, über welche
das eine niedrigere Temperatur aufweisende als Heizmedium eingesetzte
Frischwasser wieder in den Vorratstank 6 zurückströmt.
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Dem
Spülwassertank 15 ist
ein dritter Temperatursensor 27 zugeordnet, mittels dessen
die Temperatur des im Spülwassertank 15 aufgenommenen
Spülwassers
detektiert wird. Der dritte Temperatursensor 27 erfasst
die Temperatur des Spülwassers,
welche etwa in der Größenordnung
von 60 °C liegen
sollte. Das Spülwasser
im Spülwassertank 15 schwankt
zwischen einem ersten Füllstandsniveau 16 (minimales
Niveau) und einem zweiten Füllstandsniveau 17 (maximales
Niveau). Am Boden des Spülwassertanks 15 ist
ein Filter 20 angeordnet, über den grobe Verunreinigungen,
wie zum Beispiel Speisereste, zurückgehalten werden. Unterhalb
des Filters 20 befindet sich die Waschpumpe 21, über welche
das Waschsystem 22 des Geschirrspülautomaten mit Spülwasser
versorgt wird. Das Waschsystem 22 enthält mindestens einen im oberen
Bereich der Spülkammer
des Geschirrspülautomaten
angeordneten Dreharm sowie mindestens einen weiteren, im unteren
Bereich der Spülkammer
des Geschirrspülautomaten
angeordneten Dreharm. Die beiden Dreharme weisen jeweils Austrittsdüsen 23 auf,
die dem in der Spülkammer
des Geschirrspülautomaten aufgenommenen
zu reinigenden Reinigungsgut zugewandt sind. Das in der Spülkammer
des Geschirrspülautomaten
enthaltende Reinigungsgut wird durch das Waschsystem 22 durch
einen oder mehrere Reinigungsschritte gereinigt und durch das Klarspülsystem 12 ggf.
unter Zusatz eines Klarspülers oder
dergleichen, mit Frischwasser klargespült. Das im Vorratstank 6 aufgenommene
und mittels der Heizvorrichtung 31 erwärmte Frischwasser wird in einer
Menge bevorratet, die eine Entnahme des erwärmten Frischwasservolumens ΔV zur Versorgung des
Klarspülsystems 13 bei
geöffnetem
Abzweig 38 gesichert ist und andererseits ein erwärmtes Frischwasservolumen
zur Verfügung
steht, mit welchem bei entsprechender Betätigung des Drei-Wege-Ventils 37 eine
Beaufschlagung des Heizelementes 40 über den Abzweig 39 möglich bleibt,
ohne das der Füllstand
im Vorratsbehälter 6 unterhalb
eines kritischen Wertes abfällt
so dass das Frischwasser eine unzulässig hohe Temperatur annähme. Die
Temperatur der Heizeinrichtung 31 wird über den Sicherheitstemperaturbegrenzer 9 kontinuierlich
erfasst.
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Für den Fall,
dass der Füllstand
innerhalb des Vorratstankes 6 erheblich unter das zweite
Füllstandsniveau 8 absänke, ist über einen
Druckschalter 24 sichergestellt, dass in diesem Falle unmittelbar weiteres
Frischwasser aus der Frischwasserleitung 1 in den Vorratstank 6 nachströmt. Der
Druckschalter 24 wird bevorzugt mit einer Luftfalle versehen,
so dass sichergestellt ist, dass über den Druckschalter eine
zuverlässige
Füllstandsdetektion
des Vorratstankes 6 erfolgt.
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Beim
Nachströmen
von Frischwasser über den
Frischwasseraustritt 5 in den Vorratstank 6 über die
Frischwasserzuleitung 1 tritt eine Temperaturabsenkung
aufgrund des Durchmischungseffektes im das Frischwasser bevorratenden
Vorratstank 6 auf, welche über den ersten Temperatursensor 25 erfasst wird.
Sinkt die Temperatur des im Vorratstank 6 bevorrateten
Frischwassers unter eine Temperatur von beispielsweise 75 °C ab, so
spricht die Heizeinrichtung 31 an. Das Temperaturniveau,
auf welches das im Vorratstank 6 bevorratete Frischwasservolumen erwärmt wird,
liegt im Bereich zwischen 75°C
und 85°C,
während
das Temperaturniveau des im Spülwassertank 15 bevorrateten
Spülwassers
des Geschirrspülautomaten
eine Temperatur in der Größenordnung
von etwa 60°C
aufweist. Steigt der Füllstand im
Vorratstank 6 durch zuströmendes Frischwasser bis auf
das zweite Füllstandsniveau 8 (max.),
wird dies durch den Druckschalter 24 erfasst. Ist der Druckschalter 24 mit
dem in der Frischwasserzuleitung 1 vorgesehenen Ventil 3 verbunden,
betätigt
dieses in diesem Falle derart, dass kein weiteres Frischwasser aus
dem Frischwasseraustritt 5 in den Vorratstank 6 nachströmt. Liegt
die Temperatur des Frischwasservolumens im Vorratstank 6 unterhalb des
durch den ersten Temperatursensor 25 erfassten Temperaturwert
von beispielsweise 75 °C,
so wird die Heizeinrichtung 1 eingeschaltet. Erreicht die
Temperatur des im Vorratstank 6 bevorrateten Frischwasservolumens
hingegen den durch den zweiten Temperatursensor 26 erfassbaren
Temperaturwert von beispielsweise 85 °C, so wird durch den zweiten Temperatursensor 26 die
Heizeinrichtung 31 abgeschaltet. Auch der Spülwassertank 15 des
Geschirrspülautomaten
weist einen Temperatursensor 27 auf, der die Temperatur
des Spülwassers
erfasst. Bei einer Unterschreitung der durch den dritten Temperatursensor 27 erfassten
Temperatur des Spülwassers innerhalb
des Spülwassertankes 15 kann
durch Ansteuerung des Drei-Wege-Ventiles 37 eine Erwärmung der
im Spülwassertank 15 aufgenommenen Heizspirale 40 herbeigeführt werden,
so dass das im Spülwasserstank 15 enthaltene
Spülwasser
wieder die gewünschte
Temperatur erreicht.
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Das
innerhalb eines Klarspülschrittes
im Geschirrspülautomaten
dem Klarspülsystem 13 zugeführte erwärmte Frischwasservolumen ΔV liegt in
der Größenordnung
zwischen 3 Litern und 5 Litern. Das Volumen des Vorratstankes 6 ist
so bemessen, dass auch nach Entnahme dieses für den Klarspülschritt erforderlichen
erwärmten
Frischwasservolumens ΔV ein
ausreichender Frischwasservorrat im Vorratstank 6 vorhanden
ist, mit welchem ggf. bei entsprechender Betätigung des Drei-Wege-Ventils 37 das
Heizelement 40 des Spülwassertanks 15 beheizt
werden kann.
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Die
Wiederbefüllung
des Spülwassertankes 15 bei
Unterschreiten des ersten Füllstandsniveaus 16 erfolgt über das
Klarspülsystem 13.
Ein Überlaufen
des Spülwassertankes 15 kann
durch einen rohrförmig
konfigurierten Überlauf
verhindert werden, in welchen das überschüssige Spülwasser bei Überschreiten
des zweiten Füllstandsniveaus 17 unmittelbar
in einen Ablauf abläuft.
Alternativ könnte
auch dem Spülwassertank 15 analog
zum Vorratstank 6 ein Druckschalter 24, der bevorzugt
mit einer Luftfalle ausgeführt
wird, zugeordnet werden und zur Detektion des Füllstandes im Spülwassertank 15 eingesetzt werden.
Die Entleerung des Spülwassertanks 15 kann über eine
Ablaufpumpe erfolgen.
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- 1
- Frischwasserleitung
- 2
- Filter
- 3
- Ventil
- 4
- regelbare
Drossel
- 5
- Frischwasseraustritt
- 6
- Vorratstank
- 7
- erstes
Füllstandsniveau
(min.)
- 8
- zweites
Füllstandniveau
(max.)
- 9
- Sicherheitstemperaturbegrenzer
- 10
- Versorgungsleitung
Nachspülsystem
- 11
- Förderpumpe
- 12
- Zuleitung
für Klarspülsystem
- 13
- Klarspülsystem
- 14
- Zuleitung
für Waschsystem
- 15
- Spülwassertank
- 16
- erstes
Füllstandsniveau
- 17
- zweites
Füllstandsniveau
- 18
- Boilerheizung
elektrisch
- 19
- Heizung
Spülwassertank
- 20
- Filter
- 21
- Waschpumpe
- 22
- Waschsystem
- 23
- Austrittsdüsen
- 24
- Druckschalter
(mit Luftfalle)
- 25
- erster
Temperatursensor
- 26
- zweiter
Temperatursensor
- 27
- dritter
Temperatursensor
- 30
- Primärenergieträgerleitung
- 31
- Heizvorrichtung
- 32
- Brenner
- 33
- Wärmetauscher
- 34
- Abgasabzug
- 35
- Vorlaufleitung
- 36
- Rücklaufleitung
- 37
- 3-Wege-Ventil
- 38
- Abzweig
zum Klarspülsystem 13
- 39
- Abzweig
zum Spülwassertank 15
- 40
- Heizelement