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DE10357642A1 - Heizvorrichtung für einen Geschirrspülautomaten - Google Patents

Heizvorrichtung für einen Geschirrspülautomaten Download PDF

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DE10357642A1
DE10357642A1 DE2003157642 DE10357642A DE10357642A1 DE 10357642 A1 DE10357642 A1 DE 10357642A1 DE 2003157642 DE2003157642 DE 2003157642 DE 10357642 A DE10357642 A DE 10357642A DE 10357642 A1 DE10357642 A1 DE 10357642A1
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Germany
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fresh water
rinse
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DE2003157642
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Engelbert Ecker
Marcus Eggs
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Meiko Maschinenbau GmbH and Co KG
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Meiko Maschinenbau GmbH and Co KG
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Geschirrspülautomaten, der gewerblich anwendbar ist und ein Waschsystem (22) sowie ein Klarspülsystem (13) umfasst. In einem Vorratstank (6) für Frischwasser, welches in diesem über eine Frischwasserzuleitung (1) einströmt, wird das bevorratete Frischwasser mittels einer Heizeinrichtung (31) erwärmt. Die Heizeinrichtung (31) wird mittels eines Primärenergieträgers wie beispielsweise Gas betrieben. Das im Vorratstank (6) erwärmte Frischwasser dient sowohl zur Versorgung des Klarspülsystems (13) des Geschirrspülautomaten mit einem erwärmten Frischwasservolumen DELTAV als auch als Heizmedium für ein Heizelement (40), welches innerhalb eines Spülwasser aufnehmenden Spülwassertanks (15) aufgefangen wird.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizvorrichtung für Geschirrspülautomaten, wobei es sich sowohl um gewerbliche Bandtransport-Geschirrspülautomaten, also auch Hauben-Geschirrspülautomaten handeln kann. In diesen gewerblich anwendbaren Geschirrspülautomaten ist eine Erwärmung des Frischwassers, welches zum Reinigen bzw. zum Nachspülen des Reinigungsgutes eingesetzt wird, erforderlich. Die Erwärmung des in einem Vorratsbehälter bevorrateten Frischwassers erfolgt durch Erwärmung entweder des Spülwasservorratsbehälters des Geschirrspülautomaten oder durch Beheizung eines Frischwassers enthaltenen Vorratsbehälters des Geschirrspülautomaten.
  • Aus DE-209 23 594 U1 ist eine Geschirrspülmaschine bekannt. Die Geschirrspülmaschine umfasst wenigstens eine Spülkammer sowie eine jeder Spülkammer zugeordneten Wassertank. Der mindestens eine Spülwassertank wird durch eine Heizeinrichtung für das im Spülwassertank enthaltene Spülwasser beheizt. Es ist eine Umwälzpumpe für das Spülwasser mit Motorantrieb vorgesehen, die über eine Ansaugleitung das erhitzte Spülwasser aus dem Spülwassertank ansaugt und das wenigstens eine Druckleitung Sprühdüsen wenigstens einer Sprüheinrichtung zuführt. Durch die Sprüheinrichtung wird Spülwasser auf das Spülgut gespült, welches seinerseits auf eine Halterung innerhalb der Spülkammer angeordnet ist. Dadurch wird ein Spülkreislauf verwirklicht. Ferner sind in der Geschirrspülmaschine Auffangeinrichtungen für Schmutz vorgesehen. Es wird eine Luftzufuhreinrichtung in der Ansaugleitung der Umwälzpumpe angeordnet und eine Düse steuernde Steuereinrichtung, so dass sichergestellt ist, dass lediglich in der Anfangsphase des Spülvorganges mit heißem Wasser eine Luftzufuhr stattfindet, wodurch eine schlagartiges Beaufschlagen der Spülkammer mit Heißwasser vermieden wird.
  • Bei Geschirrspülautomaten, die im gewerblichen Betrieb eingesetzt werden, entsteht ein großer Teil der Betriebskosten durch die Versorgung mit elektrischer Energie. Bei bisher bekannten Geschirrspülautomaten erfolgt die Beheizung des Spülwassertanks bzw. eines zur Aufnahme eines Frischwasservorrates dienenden Vorratsbehälters je nach bauseitigen Begebenheiten in der Regel auf elektrischem Wege. Dazu sind sowohl in dem das Frischwasser aufnehmende Vorratsbehälter sowie die im Spülwassertank des Geschirrspülautomaten elektrisch betriebene Heizeinrichtungen vorgesehen, mit welchen entweder das aufzuheizende Frischwasser oder dass zu erwärmende Spülwasser auf die gewünschte Temperatur erwärmt werden. Je nach Entnahme von Spülwasser bzw. bevorratetem Frischwasser aus dem entsprechenden Tanks werden die Tanks anschließend wieder befüllt und das Spülwasser bzw. das Frischwasser auf die gewünschte Entnahmetemperatur erwärmt.
  • Eine getrennte Beheizung eines Frischwasser bevorratenden Vorratsbehälters bzw. des das Spülwasser aufnehmenden Spülwassertanks durch jeweils separate elektrisch betriebene Tankheizungen, beeinflusst die zum Betrieb des derart ausgelegten Geschirrspülautomaten negativ und macht zudem das Verlegen mehrerer Anschlussleitungen erforderlich.
  • Dies stellt einen aus Energieeinsparungsgründen unbefriedigenden Zustand dar.
  • Darstellung der Erfindung
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagenen, bei Geschirrspülautomaten, in denen Klarspülschritte dem eigentlichen Reinigungsschritt nachgeschaltet sind, dass zur Durchführung der Klarspülschritte erforderliche Wasser mittels eines Primärenergieträgers, wie zum Beispiel Gas zu erwärmen und dass zum Klarspülen erforderliche Frischwasser als Heizmedium für das im Spülwassertank bevorratete Spülwasser einzusetzen. Somit kann eine separate Heizvorrichtung, die dem das Spülwasser aufnehmenden Vorratstank des Geschirrspülautomaten zugeordnet ist, eingespart werden. Dies ermöglicht einerseits in vorteilhafterweise einen Verzicht auf ein eine weitere, separate, elektrisch beheizbare Heizvorrichtung für den das Spülwasser aufnehmenden Vorratstank des Geschirrspülautomaten und senkt andererseits die Energieverbrauchskosten eines derart beheizten Geschirrspülautomaten, da eine Versorgung mit einem Primärenergieträger bei bauseitig entsprechend gegebenen Möglichkeiten, eine preisgünstigere Beheizungsmöglichkeit darstellt. Wasser als Heizmedium weißt eine hohe spezifische Wärmekapazität cP auf, so dass sich mittels beispielsweise eines Gasbrenners erwärmte Frischwasser ausgezeichnete Beheizung des im Spülwassertank bevorrateten Spülwassers eignet.
  • Wird die mit einem Primärenergieträger, wie beispielsweise Gas versorgte Heizeinrichtung an einem Frischwasser bevorratenden Vorratsbehälters aufgenommen, so lässt sich das im Vorratsbehälter aufgenommene Frischwasservolumen durch eine Wärmetauscherwand gegen die Heizeinrichtung abschirmen. Die entstehenden Rauchgase werden über einen aus dem Vorratsbehälter für Frischwasser hinausführenden Gasabzug abgeleitet und kontaminieren das erwärmte Frischwasser nicht. Das im Vorratsbehälter ausgenommenen Frischwasservolumen ist so bemessen, das einerseits eine erwärmte Frischwassermenge zum Klarspülen innerhalb des Geschirrspülautomaten zur Verfügung steht und andererseits ein ausreichendes, erwärmtes Frischwasservolumen zur Verfügung steht, welches zur Erwärmung des im Spülwassertank bevorrateten Spülwassers ausreicht. Ein minimaler Füllstand des das Frischwasser aufnehmenden Vorratsbehälters wird über einen Füllstandsmesser detektiert, das im Vorratsbehälter für das Frischwasser aufgenommene Frischwasservolumen wird auf Temperaturen im Bereich zwischen 75°C und 85°C erwärmt, so dass unter Berücksichtigung der Wärmeverluste in der Zuleitung eine ausreichende Vorlauftemperatur gewährleistet ist, und das im Spülwasservorratstank des Geschirrspülautomaten gesammelte Spülwasser auf eine Temperatur von etwas 60°C zu erwärmen.
  • In die sich vom Vorratsbehälter für das Frischwasser zum Spülwasservorratstank erstreckende Vorlaufleitung ist ein Ventil integriert, an welches ein Abzweig zum Klarspülsystem des Geschirrspülautomaten verläuft und ein weiterer Abzweig sich zu einer Heizspirale erstreckt, die innerhalb des Spülwassertanks des Geschirrspülautomaten angeordnet ist. Durch Betätigung des vorzugsweise als 3-Wege-Ventil ausgebildeten Ventils in der Vorlaufleitung, kann entweder das Klarspülsystem mit auf eine Temperatur zwischen 75°C und 85°C erwärmten Frischwasser, gegebenenfalls unter Zusatz eines Klarspülers oder dergleichen versorgt werden. Andererseits kann durch entsprechende Betätigung des in der Vorlaufleitung vorgesehenen 3-Wege-Ventils eine Speisung des im Spülwasservorratstank angeordneten Heizelementes, beispielsweise einer Heizspirale, vorgenommen werden. Von der Heizeinrichtung, die im das Spülwasser aufnehmenden Vorratstank angeordnet ist, erstreckt sich eine Rücklaufleitung, die das mit einer Rücklauftemperatur zurückströmende, als Heizmedium eingesetzte Frischwasser wieder dem das Frischwasser aufnehmenden Vorratsbehälter zuführt.
  • Je nach Entnahme von einem Volumen ΔV von etwa 3 bis 5 Litern zur Klarspülung von Reinigungsgut im Rahmen eines Klarspülschrittes im Geschirrspülautomaten und je nach Abkühlung des als Heizmedium eingesetzten Frischwasservolumens zur Erwärmung des Spülwassers im Spülwasservorratstank erfolgt eine Temperaturabsenkung im das Frischwasser aufnehmenden Vorratstank. Durch entsprechende Sensoren wird die Abkühlung detektiert und ein Einschalten der mit einem Primärenergieträger wie beispielsweise gasbetriebener Heizeinrichtung ausgelöst.
  • In vorteilhafter Weise ist auch der das Spülwasser bevorratende Vorratstank des Geschirrspülautomaten mit einem Temperatursensor versehen, so dass das 3-Wege-Ventil auch für den Fall betätigt werden kann, dass die im Spülwasservorratstank des Geschirrspülautomaten bevorratete Spülwassermenge auf eine zu niedrige Temperatur abgekühlt ist.
  • Das Waschsystem und das Klarspülsystem des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Geschirrspülautomaten werden jeweils über separate Tanks mit Frischwasser bzw. mit Spülwasser versorgt. Jeden der Tanks sind Füllstandsgeber zugeordnet, so dass gegebenenfalls ein Einspeisen von Frischwasser sowohl in den Vorratsbehälter für Frischwasser, als auch für den das Spülwasser aufnehmende Vorratstank des Geschirrspülautomaten möglich ist.
  • Zeichnung
  • Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
  • Es zeigt:
  • 1 einen Geschirrspülautomaten mit Waschsystem und Klarspülsystem, die jeweils über separate Frischwasser- bzw. Spülwassertanks versorgt werden, wobei diesem Tank jeweils eine separate, elektrisch betriebene Heizeinrichtung zugeordnet sind und
  • 2 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Geschirrspülautomaten, bei welchem das erwärmte Frischwasser zur Beheizung des im Vorratstank für das Spülwasser aufgefangenen Spülwassers dient.
  • Ausführungsvarianten
  • Aus der Darstellung gemäß 1 geht eine bekannte Konfiguration eines Geschirrspülautomaten mit Waschsystem und Klarspülsystem hervor, wobei den das Waschsystem bzw. das Klarspülsystem versorgenden Tanks jeweils elektrisch betriebenen Heizeinrichtungen zugeordnet sind.
  • Der Darstellung gemäß 1 ist entnehmbar, dass sich von einem nicht näher dargestellten bauseits vorgesehenen Frischwasseranschluss eine Frischwasserleitung 1 erstreckt, in dem ein Filter 2 aufgenommen ist. Dem Filter 2 ist ein beispielsweise elektromagnetisch betätigbares Füllventil 3 nachgeschaltet. In der Frischwasserleitung 1 ist ferner eine regelbare Drosselstelle 4 vorgesehen. Die Frischwasserleitung 1 mündet an einem Frischwasseraustritt 5 in einen Vorratstank 6 zur Bevorratung des über die Frischwasserleitung 1 einströmenden Frischwassers.
  • Das im Vorratstank 6 aufgenommene Frischwasservolumen schwankt zwischen einem ersten Füllstandsniveau 7, d.h. dem minimalen Füllstand und einem zweiten Füllstandsniveau 8, einem maximalen Füllstand. Dass dem Unterschied der beiden Füllstandniveaus 7, 8 entsprechende Entnahmevolumen ΔV dient der Klarspülung von im Geschirrspülautomaten enthaltenem, bereits gereinigtem Reinigungsgut. Vom Vorratstank 6 aus erstreckt sich eine Versorgungsleitung 10 zu einem Klarspülsystem 13 des Geschirrspülautomaten. Das Klarspülsystem 13 wird über eine Zuleitung 12 zum Klarspülsystem 13 versorgt. In der Versorgungsleitung 10 befindet sich eine Förderpumpe 11, über welche das aus dem Vorratstank 6 entnommene Frischwasservolumen ΔV dem Klarspülsystem 13 zugeführt wird. Das Klarspülsystem 12 umfasst in einer Spülkammer des Geschirrspülautomaten angeordnete Dreharme, an denen auf der dem Reinigungsgut zuweisenden Seite Sprühdüsen ausgebildet sind, über welche das zur Klarspülung erforderliche Frischwasservolumen ΔV, gegebenenfalls unter Zusatz eines Klarspülzusatzes auf das zuvor gereinigte Reinigungsgut aufgebracht wird.
  • Der Geschirrspülautomat umfasst weiterhin ein Waschsystem 22. Das Waschsystem 22 wird über eine Zuleitung 14 mit aus dem Spülwassertank 15 entnommenen Spülwasser gespeist.. Dazu befindet sich am Boden des Spülwassertanks 15 ein Filterelement 20, dem eine Waschpumpe 21 nachgeschaltet ist. Über die Waschpumpe 21 wird das im Spülwassertank 15 bevorratete Spülwasservolumen dem Waschsystem 22 zugeführt. Dieses umfasst Dreharme, die im Inneren der Spülkammer des Geschirrspülautomaten aufgenommen sind. Auch die Dreharme weisen an ihrer dem Reinigungsgut zuweisenden Seite Austrittsdüsen 23 auf, welche die aus den Dreharmen austretenden Wasserstrahlen auf das in der Spülkammer enthaltene Reinigungsgut richten.
  • Der Spülwasserstand im Spülwassertank 15 schwankt zwischen einem ersten Füllstandsniveau 16 und einem zweiten Füllstandsniveau 17. Dem Spülwassertank 15 ist ein Temperatursensor 27 zugeordnet, über welchen die Temperatur des im Spülwassertank 15 enthaltenen Spülwassers erfasst wird. Die Temperatur des im Spülwassertank 15 enthaltenen Spülwassers beträgt zwischen 50 °C und 60 °C.
  • Aus der Darstellung gemäß 1 geht hervor, dass sowohl der Vorratsbehälter 6 zur Aufnahme des Frischwasservorrates als auch der Spülwassertank 15 zur Aufnahme des Spülwassers im Waschsystem 14 des Geschirrspülautomaten mit jeweils getrennten, elektrisch betriebenen Heizeinrichtungen 18, 19 beheizt werden. Dies macht einerseits unabhängig voneinander betreibbare Regelkreise zur Temperaturregelung erforderlich, andererseits stellt die aus 1 bekannte Lösung hinsichtlich des Energieverbrauches eine höchst unzulängliche Lösung dar.
  • Der Darstellung gemäß 2 ist ein Geschirrspülautomat gemäß der vorgeschlagenen Erfindung zu entnehmen, dessen Waschsystem und dessen Klarspülsystem mit einer beiden Systemen gemeinsamen mit einem Primärenergieträger betriebenen Heizeinrichtung mit erwärmtem Spülwasser und erwärmtem Frischwasser versorgt werden.
  • Aus der Darstellung gemäß 2 geht hervor, dass die Befüllung des Vorratstankes 6 über die bauseits angeschlossen Frischwasserleitung 1 erfolgt, in der der Filter 2, das Ventil 3 sowie eine den Volumenstrom regelnde Drossel 4 aufgenommen sind. Am Frischwasseraustritt 5 tritt das über die Frischwasserleitung 1 zuströmende Frischwasser in den Vorratstank 6 ein. Der Füllstand innerhalb des Vorratstankes 6 schwankt zwischen einem ersten Füllstandsniveau 7, welches dem minimalen Füllstand des Vorratstankes 6 entspricht und einem weiteren, zweiten Füllstandsniveau 8, welches dem maximalen Füllstandsniveau im Vorratstank 6 entspricht.
  • Innerhalb des Vorratstankes 6 ist eine mit einem Primärenergieträger versorgbare Heizvorrichtung 31 aufgenommen. Die Heizeinrichtung 31 umfasst einen Brenner 32, der über eine Leitung 30, zum Beispiel eine Gasleitung 30 mit bauseitigem Anschluss mir Primärenergie versorgt wird. Der Brenner 32 erwärmt einen Wärmetauscher 33, der innerhalb des Vorratstankes 6 angeordnet ist. Durch das im Vorratstank 6 herrschende Füllstandsniveau ist sichergestellt, dass die Außenseite des Wärmetauschers 33 stets von Frischwasser umgeben ist. Der Wärmetauscher 33 umfasst einen in 2 schematisch angedeuteten Gasabzug 34, der einen Abzug der Rauchgase aus dem Wärmetauscher 33 ermöglicht, ohne das im Vorratstank 6 bevorratete und zu erwärmende Frischwasser zu kontaminieren. Das dem Unterschied zwischen dem ersten Füllstandsniveau 7 und dem zweiten Füllstandsniveau 8 entsprechende Frischwasservolumen ΔV wird über eine Vorlaufleitung 35 aus dem Vorratstank 6 abgezogen. Dem Vorratstank 6 ist ein Sicherheitstemperaturbegrenzer 9 zugeordnet, über welchen die Temperatur der Heizeinrichtung 31 überwacht wird. Das Temperaturniveau, auf welches das im Vorratstank 6 enthaltene Frischwasservolumen erwärmt wird, liegt zwischen 75 °C und 85 °C. Zur Überwachung der Temperatur des im Vorratstank 6 aufgenommenen Frischwasservolumens sind dem Vorratstank 6 ein erster Temperatursensor 25 sowie ein zweiter Temperatursensor 26 zugeordnet. Der erste Temperatursensor 25 löst zum Beispiel bei Erreichen einer Temperatur von 75 °C ein Schaltereignis aus, währen der zweite Temperatursensor 26 bei einer Wassertemperatur von etwa 85 °C ein Schaltereignis auslöst. Über den ersten Temperatursensor 25 bzw. den zweiten Temperatursensor 26 lässt sich die Heizeinrichtung 31 zu- bzw. abschalten.
  • Das zur Versorgung des Klarspülsystems 13 erwärmte Frischwasservolumen ΔV wird über eine in der Vorlaufleitung 35 angeordnete Förderpumpe 11 gefördert. In der Vorlaufleitung 35 befindet sich ein 3-Wege-Ventil 37.
  • An diesem 3-Wege-Ventil 37 verzweigt die Vorlaufleitung 35 in einen zum Klarspülsystem 12 führenden Abzweig 38 und einen zum Spülwassertank 15 führenden Abzweig 39. Je nach Schaltstellung des 3-Wege-Ventiles 37 erfolgt eine Beaufschlagung des Abzweiges 38 zum Klarspülsystem 12 mit erwärmtem Frischwasser, d.h. dem Frischwasservolumen ΔV oder eine Beaufschlagung eines Heizelementes 40, beispielsweise einer Heizspirale innerhalb des Spülwassertanks 15. Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung kann das im Vorratstank 6 erwärmte Frischwasser als Heizmedium zur Beheizung des im Spülwassertank 15 enthaltenen Spülwassers über das Heizelement 40 genutzt werden. Vom Heizelement 40 aus erstreckt sich eine Rücklaufleitung 36, über welche das eine niedrigere Temperatur aufweisende als Heizmedium eingesetzte Frischwasser wieder in den Vorratstank 6 zurückströmt.
  • Dem Spülwassertank 15 ist ein dritter Temperatursensor 27 zugeordnet, mittels dessen die Temperatur des im Spülwassertank 15 aufgenommenen Spülwassers detektiert wird. Der dritte Temperatursensor 27 erfasst die Temperatur des Spülwassers, welche etwa in der Größenordnung von 60 °C liegen sollte. Das Spülwasser im Spülwassertank 15 schwankt zwischen einem ersten Füllstandsniveau 16 (minimales Niveau) und einem zweiten Füllstandsniveau 17 (maximales Niveau). Am Boden des Spülwassertanks 15 ist ein Filter 20 angeordnet, über den grobe Verunreinigungen, wie zum Beispiel Speisereste, zurückgehalten werden. Unterhalb des Filters 20 befindet sich die Waschpumpe 21, über welche das Waschsystem 22 des Geschirrspülautomaten mit Spülwasser versorgt wird. Das Waschsystem 22 enthält mindestens einen im oberen Bereich der Spülkammer des Geschirrspülautomaten angeordneten Dreharm sowie mindestens einen weiteren, im unteren Bereich der Spülkammer des Geschirrspülautomaten angeordneten Dreharm. Die beiden Dreharme weisen jeweils Austrittsdüsen 23 auf, die dem in der Spülkammer des Geschirrspülautomaten aufgenommenen zu reinigenden Reinigungsgut zugewandt sind. Das in der Spülkammer des Geschirrspülautomaten enthaltende Reinigungsgut wird durch das Waschsystem 22 durch einen oder mehrere Reinigungsschritte gereinigt und durch das Klarspülsystem 12 ggf. unter Zusatz eines Klarspülers oder dergleichen, mit Frischwasser klargespült. Das im Vorratstank 6 aufgenommene und mittels der Heizvorrichtung 31 erwärmte Frischwasser wird in einer Menge bevorratet, die eine Entnahme des erwärmten Frischwasservolumens ΔV zur Versorgung des Klarspülsystems 13 bei geöffnetem Abzweig 38 gesichert ist und andererseits ein erwärmtes Frischwasservolumen zur Verfügung steht, mit welchem bei entsprechender Betätigung des Drei-Wege-Ventils 37 eine Beaufschlagung des Heizelementes 40 über den Abzweig 39 möglich bleibt, ohne das der Füllstand im Vorratsbehälter 6 unterhalb eines kritischen Wertes abfällt so dass das Frischwasser eine unzulässig hohe Temperatur annähme. Die Temperatur der Heizeinrichtung 31 wird über den Sicherheitstemperaturbegrenzer 9 kontinuierlich erfasst.
  • Für den Fall, dass der Füllstand innerhalb des Vorratstankes 6 erheblich unter das zweite Füllstandsniveau 8 absänke, ist über einen Druckschalter 24 sichergestellt, dass in diesem Falle unmittelbar weiteres Frischwasser aus der Frischwasserleitung 1 in den Vorratstank 6 nachströmt. Der Druckschalter 24 wird bevorzugt mit einer Luftfalle versehen, so dass sichergestellt ist, dass über den Druckschalter eine zuverlässige Füllstandsdetektion des Vorratstankes 6 erfolgt.
  • Beim Nachströmen von Frischwasser über den Frischwasseraustritt 5 in den Vorratstank 6 über die Frischwasserzuleitung 1 tritt eine Temperaturabsenkung aufgrund des Durchmischungseffektes im das Frischwasser bevorratenden Vorratstank 6 auf, welche über den ersten Temperatursensor 25 erfasst wird. Sinkt die Temperatur des im Vorratstank 6 bevorrateten Frischwassers unter eine Temperatur von beispielsweise 75 °C ab, so spricht die Heizeinrichtung 31 an. Das Temperaturniveau, auf welches das im Vorratstank 6 bevorratete Frischwasservolumen erwärmt wird, liegt im Bereich zwischen 75°C und 85°C, während das Temperaturniveau des im Spülwassertank 15 bevorrateten Spülwassers des Geschirrspülautomaten eine Temperatur in der Größenordnung von etwa 60°C aufweist. Steigt der Füllstand im Vorratstank 6 durch zuströmendes Frischwasser bis auf das zweite Füllstandsniveau 8 (max.), wird dies durch den Druckschalter 24 erfasst. Ist der Druckschalter 24 mit dem in der Frischwasserzuleitung 1 vorgesehenen Ventil 3 verbunden, betätigt dieses in diesem Falle derart, dass kein weiteres Frischwasser aus dem Frischwasseraustritt 5 in den Vorratstank 6 nachströmt. Liegt die Temperatur des Frischwasservolumens im Vorratstank 6 unterhalb des durch den ersten Temperatursensor 25 erfassten Temperaturwert von beispielsweise 75 °C, so wird die Heizeinrichtung 1 eingeschaltet. Erreicht die Temperatur des im Vorratstank 6 bevorrateten Frischwasservolumens hingegen den durch den zweiten Temperatursensor 26 erfassbaren Temperaturwert von beispielsweise 85 °C, so wird durch den zweiten Temperatursensor 26 die Heizeinrichtung 31 abgeschaltet. Auch der Spülwassertank 15 des Geschirrspülautomaten weist einen Temperatursensor 27 auf, der die Temperatur des Spülwassers erfasst. Bei einer Unterschreitung der durch den dritten Temperatursensor 27 erfassten Temperatur des Spülwassers innerhalb des Spülwassertankes 15 kann durch Ansteuerung des Drei-Wege-Ventiles 37 eine Erwärmung der im Spülwassertank 15 aufgenommenen Heizspirale 40 herbeigeführt werden, so dass das im Spülwasserstank 15 enthaltene Spülwasser wieder die gewünschte Temperatur erreicht.
  • Das innerhalb eines Klarspülschrittes im Geschirrspülautomaten dem Klarspülsystem 13 zugeführte erwärmte Frischwasservolumen ΔV liegt in der Größenordnung zwischen 3 Litern und 5 Litern. Das Volumen des Vorratstankes 6 ist so bemessen, dass auch nach Entnahme dieses für den Klarspülschritt erforderlichen erwärmten Frischwasservolumens ΔV ein ausreichender Frischwasservorrat im Vorratstank 6 vorhanden ist, mit welchem ggf. bei entsprechender Betätigung des Drei-Wege-Ventils 37 das Heizelement 40 des Spülwassertanks 15 beheizt werden kann.
  • Die Wiederbefüllung des Spülwassertankes 15 bei Unterschreiten des ersten Füllstandsniveaus 16 erfolgt über das Klarspülsystem 13. Ein Überlaufen des Spülwassertankes 15 kann durch einen rohrförmig konfigurierten Überlauf verhindert werden, in welchen das überschüssige Spülwasser bei Überschreiten des zweiten Füllstandsniveaus 17 unmittelbar in einen Ablauf abläuft. Alternativ könnte auch dem Spülwassertank 15 analog zum Vorratstank 6 ein Druckschalter 24, der bevorzugt mit einer Luftfalle ausgeführt wird, zugeordnet werden und zur Detektion des Füllstandes im Spülwassertank 15 eingesetzt werden. Die Entleerung des Spülwassertanks 15 kann über eine Ablaufpumpe erfolgen.
  • 1
    Frischwasserleitung
    2
    Filter
    3
    Ventil
    4
    regelbare Drossel
    5
    Frischwasseraustritt
    6
    Vorratstank
    7
    erstes Füllstandsniveau (min.)
    8
    zweites Füllstandniveau (max.)
    9
    Sicherheitstemperaturbegrenzer
    10
    Versorgungsleitung Nachspülsystem
    11
    Förderpumpe
    12
    Zuleitung für Klarspülsystem
    13
    Klarspülsystem
    14
    Zuleitung für Waschsystem
    15
    Spülwassertank
    16
    erstes Füllstandsniveau
    17
    zweites Füllstandsniveau
    18
    Boilerheizung elektrisch
    19
    Heizung Spülwassertank
    20
    Filter
    21
    Waschpumpe
    22
    Waschsystem
    23
    Austrittsdüsen
    24
    Druckschalter (mit Luftfalle)
    25
    erster Temperatursensor
    26
    zweiter Temperatursensor
    27
    dritter Temperatursensor
    30
    Primärenergieträgerleitung
    31
    Heizvorrichtung
    32
    Brenner
    33
    Wärmetauscher
    34
    Abgasabzug
    35
    Vorlaufleitung
    36
    Rücklaufleitung
    37
    3-Wege-Ventil
    38
    Abzweig zum Klarspülsystem 13
    39
    Abzweig zum Spülwassertank 15
    40
    Heizelement

Claims (10)

  1. Geschirrspülautomat zum Reinigen von Reinigungsgut mit einem Waschsystem (22) und einem Klarspülsystem (13), einem über eine Frischwasserleitung (1) befüllbaren Vorratstank (6) zur Aufnahme von Frischwasser, der eine Heizeinrichtung (31) zur Erwärmung des Frischwassers aufweist, einer das Klarspülsystem (13) mit einem erwärmten Frischwasservorrat ΔV versorgenden Förderpumpe (11) und einem Spülwassertank (15) zum Sammeln des Spülwassers im Waschsystem (22), dadurch gekennzeichnet, dass das zur Klarspülung im Klarspülsystem (13) entnommene erwärmte Frischwasservolumen ΔV aus dem Vorratstank (6) entnommen wird, der eine mit einem Primärenergieträger betriebene Heizvorrichtung (31) aufweist und das im Vorratstank (6) bevorratete Frischwasservolumen als Heizmedium für ein dem Spülwassertank (15) zugeordnetes Heizelement (40) eingesetzt wird.
  2. Geschirrspülautomat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in eine sich zum Klarspülsystem (13) und zum Waschsystem (22) verzweigende Vorlaufleitung (35) ein Mehr-Wege-Ventil (37) integriert ist.
  3. Geschirrspülautomat gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehr-Wege-Ventil (37) als 3-Wege-Ventil ausgebildet ist.
  4. Geschirrspülautomat gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Mehr-Wege-Ventil (37) ein Abzweig (38) zum Klarspülsystem (13) sowie ein sich zu einem Heizelement (40) des Spülwassertanks (15) erstreckender Abzweig (39) angeschlossen sind.
  5. Geschirrspülautomat gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei entsprechender Schaltstellung des Mehr-Wege-Ventils (37) entweder der Abzweig (38) zum Klarspülsystem (13) oder der Abzweig (39) zum Heizelement (14) des Spülwassertanks (15) mit im Vorratstank (6) erwärmten Frischwasser beaufschlagt sind.
  6. Geschirrspülautomat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einem Primärenergieträger betreibbare Heizeinrichtung (31) mit einem innerhalb des Vorratstanks (6) angeordneten und vom Frischwasservorrat umschlossenen Wärmetauscher (33) zusammenwirkt.
  7. Geschirrspülautomat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl dem Vorratstank (6) als auch dem Spülwassertank (15) Temperatursensoren (25, 26, 27) zugeordnet sind.
  8. Geschirrspülautomat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Unterschreiten eines ersten, minimalen Füllstandsniveaus (8) im Vorratstank (6) durch einen Druckschalter (24) über ein in der Frischwasserzuleitung (1) angeordnetes Ventil (3) eine Frischwasserzufuhr in den Vorratstank (6) erfolgt.
  9. Geschirrspülautomat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erreichen eines zweiten, maximalen Füllstandsniveaus (8) im Vorratstank (6) durch einen Druckschalter (24) über ein in der Frischwasserzuleitung (1) angeordnetes Ventil die Frischwasserzufuhr in den Vorratstank (6) unterbunden wird.
  10. Geschirrspülautomat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Detektion einer zu niedrigen Temperatur des im Spülwassertank (15) gesammelten Spülwassers durch einen dritten Temperatursensor (27) eine Betätigung des Mehr-Wege-Ventils (37) derart erfolgt, dass der Abzweig (39) zum Heizelement (40) im Spülwassertank (15) sowie gegebenenfalls ein Frischwasserzulauf in den Spülwasservorratstank (15) erfolgt.
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