DE10356854A1 - Linearführung mit einer zusammensetzbaren Verschlusseinrichtung und Verfahren zur Einführung von deren Rollkugeln - Google Patents
Linearführung mit einer zusammensetzbaren Verschlusseinrichtung und Verfahren zur Einführung von deren Rollkugeln Download PDFInfo
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Abstract
Linearführung mit einer zusammensetzbaren Verschlusseinrichtung, die wenigstens aufweist: DOLLAR A eine Gleitschiene (10), die sich über eine gewisse Länge erstreckt und deren beide Seiten jeweils eine parallel zur Gleitschiene (10) verlaufende Rollrille aufweisen; DOLLAR A einen Gleitwagen (20), der oben an der Gleitschiene (10) gleitbar angeordnet und an der Innenseite mit Rollrillen versehen ist, die den Rollrillen der Gleitschiene (10) entsprechen; DOLLAR A eine Mehrzahl von Rollkugeln (50), die im Inneren der zwischen der Gleitschiene (10) und dem Gleitwagen (20) befindlichen Rollrillen rollend zirkulieren, was eine Minimierung der Reibungskraft des Gleitwagens (20) auf die Gleitschiene (10) bewirkt; und DOLLAR A eine Verschlusseinrichtung (30), die jeweils an beiden Enden des Gleitwagens (20) angebracht ist und innen einen vollständigen Rücklaufkanal aufweist, in welchem ein reibungsloser Rücklauf der Rollkugeln (50) geschieht, wodurch somit eine Zirkulation der Rollkugeln (50) erfolgt.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Linearführung mit einer zusammensetzbaren Verschlusseinrichtung und ein Verfahren zur Einführung von deren Rollkugeln, wobei die Linearführung als Führungsmechanismus für Linearbewegung verwendet ist, während die Verschlusseinrichtung eine Zirkulation von Rollkugeln innerhalb der Linearführung bewirkt.
- Eine entsprechende Linearführung, wie in
7 gezeigt, umfasst eine Gleitschiene (nicht gezeigt), einen Gleitwagen20 und zwei Verschlusseinrichtungen60 . Die Verschlusseinrichtung60 besteht aus einem Hauptkörper61 und einem Zwischenblech62 , wodurch der Rücklauf von nicht dargestellten Rollkugeln erfolgt, was eine Zirkulation ermöglicht. Im herkömmlichen Ausführungsbeispiel gemäß1 ist von Nachteil, dass die Rollkugeln schwierig in die innere Seitenfläche in Form eines umgekehrten U einführbar sind. Die Einführung der Einzelkugeln mutet daher zu viel Zeit- und Kraftaufwand. Ist die Linearführung in Miniatur-Form gestaltet, wird die Einführung noch schlimmer erschwert, was die Herstellungskosten erheblich erhöht und somit eine Reduzierung der Konkurrenzfähigkeit von Produkten in entsprechendem Maße bewirkt. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Linearführung mit einer zusammensetzbaren Verschlusseinrichtung und ein Verfahren zur Einführung von deren Rollkugeln zu schaffen, wobei unter Verwendung der erfindungsgemäßen Verschlusseinrichtung die Linearführung einfacher zusammensetzbar ist, was eine Verringerung der Zusammenbaudauer bewirkt und somit eine Minimierung von Herstellungskosten zustande kommt.
- Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 6 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die erfindungsgemäße Linearführung zeichnet sich dadurch aus:
eine Gleitschiene, die sich über eine gewisse Länge erstreckt und deren beide Seiten jeweils eine parallel zur Gleitschiene verlaufende Rollrille aufweisen;
einen Gleitwagen, der oben an der Gleitschiene gleitbar angeordnet und an der Innenseite mit Rollrillen versehen ist, die den Rollrillen der Gleitschiene entsprechen;
eine Mehrzahl von Rollkugeln, die im Inneren der zwischen der Gleitschiene und dem Gleitwagen befindlichen Rollrillen rollend zirkulieren, was eine Minimierung der Reibungskraft des Gleitwagens auf die Gleitschiene bewirkt; und
eine Verschlusseinrichtung, die jeweils an beiden Enden des Gleitwagens angebracht sind und innen einen vollständigen Rücklaufkanal aufweist, in welchem ein reibungsloser Rücklauf der Rollkugeln erfolgt, um eine Zirkulation vorzunehmen. - Die Linearführungen haben eine immer breitere Verbreitung gefunden. Daher wird durch eine Erhöhung der Produktivität die Konkurrenzfähigkeit auf dem Markt gesichert.
- Unter Berücksichtigung dessen, von wo die Rollkugeln in den Gleitwagen am einfachsten und am zeitsparendsten einzuführen sind, ergibt sich, dass die Rollkugeln von beiden Enden des Gleitwagens aus einzuführen sind. An beiden Enden des Gleitwagens sind Verschlusseinrichtungen angeordnet. Daher ist die erfindungsgemäße Verschlusseinrichtung umgestaltet, um die Anforderung an höhere Produktivität zu erfüllen.
- Hierbei ist von Vorteil, wenn die Verschlusseinrichtung mit einer individuell zusammensetzbaren Konfiguration versehen ist. Dazu besteht die Verschlusseinrichtung aus einem Zwischenstück und einer Außenkappe. Die Rücklaufstrecke innerhalb der Verschlusseinrichtung ist in einen offenen und geschlossenen Teil unterteilt. Das Zwischenstück ist jeweils an beiden Enden des Gleitwagens angebracht und besitzt den offenen Teil der Rücklaufstrecke, während die Außenkappe an der Außenseite des Zwischenstücks angebracht ist und den geschlossenen Teil der Rücklaufstrecke besitzt.
- Verfahren zur Einführung von Rollkugeln einer Linearführung zeichnen sich durch die folgenden Schritte aus:
- – Anbringen des Zwischenstücks und der Außenkappe an einem Ende des Gleitwagens;
- – Umdrehen des Gleitwagens derart, dass das andere Ende des Gleitwagens zur Verfügung steht;
- – Anbringen eines weiteren Zwischenstücks am anderen Ende des Gleitwagens;
- – Einführen der Rollkugeln durch die Führungsbohrungen hindurch in den Gleitwagen; und
- – Anbringen der Außenkappe an der Außenseite des Zwischenstücks,
- Des Weiteren ist es möglich, die Rollkugeln unter Verwendung eines automatischen Speisesystems einzuführen, welches über den Führungsbohrungen installiert ist, was eine schnelle und automatische Einspeisung der Rollkugeln in den Gleitwagen erlaubt und somit eine Minimierung der Zusammenbaudauer bewirkt.
- Diese und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform deutlich, welche auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
-
1 eine erfindungsgemäße Linearführung mit einer zusammensetzbaren Verschlusseinrichtung in perspektivischer Explosionsdarstellung; -
2 eine schematische Darstellung der Innenseite des Zwischenstücks gemäß1 ; -
3 eine schematische Darstellung der Außenseite des Zwischenstücks gemäß1 ; -
4 eine schematische Darstellung der Innenseite der Außenkappe gemäß1 ; -
5 eine schematische Darstellung der Außenseite der Außenkappe gemäß1 ; -
6 in perspektivischer Ansicht eine erfindungsgemäße Linearführung mit angedeuteter Einführungsweise der Rollkugeln in den Gleitwagen; und -
7 in perspektivischer Explosionsdarstellung eine Linearführung nach dem Stande der Technik. - Bezugnehmend auf
1 umfasst die erfindungsgemäße Linearführung eine Gleitschiene10 und einen Gleitwagen20 , wobei der Gleitwagen20 oben an der Gleitschiene10 angebracht ist. Außerdem sind die beiden Enden des Gleitwagens20 jeweils mit einer Verschlusseinrichtung30 versehen. In der Verschlusseinrichtung30 ist eine komplette Rücklaufstrecke vorhanden, auf welcher eine Mehrzahl von Rollkugeln (nicht gezeigt) zirkulieren. Die Verschlusseinrichtung30 besteht aus einem Zwischenstück31 und einer Außenkappe32 , die beide am Gleitwagen20 mit Schrauben40 befestigt sind. - Auf das Zwischenstück
31 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die2 und3 eingegangen. Die Innenseite des Zwischenstücks31 ist dem in1 dargestellten Gleitwagen20 angepasst. Außerdem weist das Zwischenstück31 eine Mehrzahl von Führungsbohrungen311 auf, über welche der Ein- und Austritt der nicht dargestellten Rollkugeln in den Gleitwagen20 bzw. daraus erfolgt, wobei eine Mehrzahl von Schraublöchern312 im Zwischenstück31 vorhanden sind, in welche die Schrauben40 greifen. Die Außenseite des Zwischenstücks31 ist der Außenkappe32 angepasst. Überdies ist das Zwischenstück31 außen mit Positionierlöchern313 versehen, durch die das Zwischenstück31 entsprechend der Außenkappe32 ausgerichtet ist. Zwischen den an der Außenseite des Zwischenstücks31 angeordneten Führungsbohrungen311 befindet sich eine Führungskurve314 . Ferner besitzt das Zwischenstück31 eine obere Positioniernut315 , seitliche Positioniernuten316 und untere Positioniernuten317 , was eine Positionierung von nicht dargestellten Rollenhaltevorrichtungen am Zwischenstück31 bewirkt. Schließlich befindet sich eine Außenwand318 gewisser Höhe am Außenrand des Zwischenstücks31 , was ein Herunterfallen der Rollkugeln von den Führungsbohrungen311 verhindert. - Anschließend wird auf die Außenkappe
32 unter Bezugnahme auf die4 und5 eingegangen. An den den Führungsbohrungen311 des Zwischenstücks31 entsprechenden Stellen ist jeweils ein Rücklaufkanal321 angeordnet, wobei alle Rücklaufkanäle321 eine vollständige Rücklaufstrecke bilden, die den Rollkugeln bei deren Rücklauf zur Verfügung steht und somit eine Zirkulation der Rollkugeln bewirkt. An den den Schraublöchern312 des Zwischenstücks31 entsprechenden Stellen ist jeweils ein Schraubloch322 vorhanden, wobei die Schrauben40 durch die Schraublöcher322 hindurch greifen. An den den Positionierlöchern313 entsprechenden Stellen jeweils ist außerdem jeweils ein an der Innenseite der Außenkappe32 befindlicher Positionierbolzen323 angebracht, wodurch eine genaue Positionierung der Außenkappe32 am Zwischenstück31 stattfindet. Die Außenkappe32 ist aus elastischem Material von thermoplastischem Polyester hergestellt, um die Auffangfähigkeit von Stößen der Rollkugeln zu verbessern. - Wie aus
6 zu ersehen, geschieht der Einbau der Rollkugeln50 in die Linearführung in der Weise, dass die Verschlusseinrichtung30 an einem Ende des Gleitwagens20 angebracht ist, woraufhin der Gleitwagen 20 um 180 Grad umgedreht wird und das Zwischenstück31 am anderen Ende des Gleitwagens20 angebracht wird. Danach werden die Rollkugeln50 durch die an der Außenseite des Zwischenstücks31 angeordneten Führungsbohrungen311 hindurch in den Gleitwagen20 eingeführt. Nachdem alle Rollkugeln50 eingeführt werden, wird die Außenkappe32 außen am Zwischenstück31 angebracht, wodurch eine vollständige Rücklaufstrecke entsteht. Dann ist der Einbau der Rollkugeln50 in die Linearführung vollendet. Im Gegensatz zu herkömmlicher Einbauweise erreicht die herkömmliche Methode bei Einführung der Rollkugeln50 eine höhere Effektivität. Außerdem können die Rollkugeln50 unter Verwendung eines automatischen Speisesystems eingeführt werden, welches über den Führungsbohrungen311 installiert ist, was dann eine schnelle und automatische Einspeisung der Rollkugeln50 in den Gleitwagen20 erlaubt und somit eine Minimierung der Zusammenbaudauer bewirkt. - Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, vielmehr ergeben sich für den Fachmann im Rahmen der Erfindung vielfältige Abwandlungs- und Modifikationsmöglichkeiten. Insbesondere wird der Schutzumfang der Erfindung durch die Ansprüche festgelegt.
-
- 10
- Gleitschiene
- 20
- Gleitwagen
- 30
- Verschlusseinrichtung
- 31
- Zwischenstück
- 311
- Führungsbohrung
- 312
- Schraubloch
- 313
- Positionierloch
- 314
- Führungskurve
- 315
- obere Positioniernut
- 316
- seitliche Positioniernut
- 317
- untere Positioniernut
- 318
- Außenwand
- 32
- Außenkappe
- 321
- Rücklaufkanal
- 322
- Schraubloch
- 323
- Positionierbolzen
- 40
- Schraube
- 50
- Rollkugel
- 60
- Verschlusseinrichtung
- 61
- Hauptkörper
- 62
- Zwischenblech
Claims (7)
- Linearführung mit einer zusammensetzbaren Verschlusseinrichtung, die wenigstens aufweist: eine Gleitschiene (
10 ), die sich über eine gewisse Länge erstreckt und deren beide Seiten jeweils eine parallel zur Gleitschiene (10 ) verlaufende Rollrille aufweisen; einen Gleitwagen (20 ), der oben an der Gleitschiene (10 ) gleitbar angeordnet und an der Innenseite mit Rollrillen versehen ist, die den Rollrillen der Gleitschiene (10 ) entsprechen; eine Mehrzahl von Rollkugeln (50 ), die im Inneren der zwischen der Gleitschiene (10 ) und dem Gleitwagen (20 ) befindlichen Rollrillen rollend zirkulieren, was eine Minimierung der Reibungskraft des Gleitwagens (20 ) auf die Gleitschiene (10 ) bewirkt; und eine Verschlusseinrichtung (30 ), die jeweils an beiden Enden des Gleitwagens (20 ) angebracht sind und innen einen vollständigen Rücklaufkanal aufweist, in welchem ein reibungsloser Rücklauf der Rollkugeln (50 ) geschieht, wodurch somit eine Zirkulation der Rollkugeln (50 ) erfolgt; dadurch gekennzeichnet, – dass die Verschlusseinrichtung (30 ) ein Zwischenstück (31 ) und eine Außenkappe (32 ) umfasst; – dass wenigstens zwei Paare von Führungsbohrungen (311 ) im Zwischenstück (31 ) vorhanden sind, damit der Rücklaufkanal über Ausgänge verfügt, wodurch eine schnelle Einführung der Rollkugeln (50 ) über die Führungsbohrungen (311 ) in den Gleitwagen (20 ) zustande kommt; und – dass die Außenkappe (32 ) an der Außenseite an das Zwischenstück (31 ) angebracht ist, wobei die Außenkappe (32 ) wenigstens mit zwei Rücklaufkanälen (321 ) versehen ist, die sich den jeweiligen Führungsbohrungen (311 ) anpassen, wodurch eine Rücklaufstrecke entsteht, die den Rollkugeln (50 ) bei rollender Zirkulation zur Verfügung steht. - Linearführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Gleitwagens (
20 ) Rollenhalter vorhanden sind, durch die die Rollkugeln (50 ) festhaltbar sind und somit deren Herunterfallen verhindert ist, wobei das Zwischenstück (31 ) der Verschlusseinrichtung (30 ) außerdem eine Positionierung der Rollenhalter ermöglicht. - Linearführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkappe (
32 ) mit Positionierbolzen (323 ) versehen ist, wobei das Zwischenstück (31 ) an den den Positionierbolzen (323 ) entsprechenden Stellen Positionierlöcher (313 ) aufweist, was eine versehentliche Positionierung verhindert, wenn das Zwischenstück (31 ) und die Außenkappe (32 ) zur Verschlusseinrichtung (30 ) zusammengefügt sind. - Linearführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den an der Außenseite des Zwischenstücks (
31 ) angeordneten Führungsbohrungen (311 ) Führungskurven (314 ) vorhanden sind, durch die eine reibungslose Rollbewegung der Rollkugeln (50 ) durch die Rücklaufstrecke hindurch gelingt. - Linearführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkappe (
32 ) aus elastischem Material von thermoplastischem Polyester hergestellt ist. - Verfahren zur Einführung von Rollkugeln einer Linearführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, das die folgenden Schritte aufweist: – Anbringen des Zwischenstücks (
31 ) und der Außenkappe (32 ) an einem Ende des Gleitwagens (20 ); – Umdrehen des Gleitwagens (20 ) derart, dass das andere Ende des Gleitwagens (20 ) zur Verfügung steht; – Anbringen eines weiteren Zwischenstücks (31 ) am anderen Ende des Gleitwagens (20 ); – Einführen der Rollkugeln (50 ) durch die Führungsbohrungen (311 ) hindurch in den Gleitwagen (20 ); und – Anbringen der Außenkappe (32 ) an der Außenseite des Zwischenstücks (31 ), wodurch eine komplette Rücklaufstrecke dann einsatzbereit ist. - Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollkugeln (
50 ) unter Verwendung eines automatischen Speisesystems einführbar sind, welches über den Führungsbohrungen (311 ) installiert ist, was eine schnelle und automatische Einspeisung der Rollkugeln (50 ) in den Gleitwagen (20 ) erlaubt und somit eine Minimierung der Zusammenbaudauer bewirkt.
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