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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Linearbewegungseinheit, beinhaltend Umlaufführungen, in welchen Rollenelemente entlang der Umlaufführungen laufen können und Trennkörper, welche jeweils zwischen jeden zwei benachbarten Rollenelementen angeordnet sind und zusammengefügt werden mittels Kettenkupplungen.
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Eine herkömmliche Linearführungseinheit des Types entsprechend 21 ist allgemein bekannt, worin lediglich Rollenelemente wie Kugeln, Rollenkörper und ähnliches in einer Umlaufführung eingebaut sind. Die bekannte Linearführungseinheit weist eine langgestreckte Laufschiene 2 mit Laufnuten 4 an längs gerichteten seitlichen Oberflächen desselben auf und ein Gleitelement 1 mit Laufnuten 9, die den Laufnuten 4 der Laufschiene 1 gegenüberliegen. Das Gleitelement passt über die Laufschiene 2 und fügt sich an diese zur gleitenden Bewegung relativ zu der Laufschiene 2. Das Gleitelement 2 wird sich entlang der Laufschiene 1 mittels Rollenelementen 7, wie beispielsweise Kugeln, bewegen, wobei diese in den Lastkanälen 16 laufen, die zwischen den gegenüberliegenden Laufnuten 4 und 9 bestimmt sind. Die Laufschiene 2 weist Öffnungen 13 auf, die durch eine obere Oberfläche 14 zu einer unteren Oberfläche desselben an Orten durchgebohrt sind und in Längsrichtung gegeneinander beabstandet sind. Die Laufschiene 2 wird an eine Montagebasis 20 angebracht, beispielsweise an eine Lagerfläche, Maschinenbasis, Arbeitstisch oder ähnliches, über Gewindebolzen durch die Öffnungen 13 in der Laufschiene 2 an entsprechenden Gewindelöchern in der Montagebasis 20.
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Das Gleitelement 1 weist einen Laufwagen 5 auf, der relativ zu der Laufschiene 2 bewegbar ist, sowie Endkappen 6, die an gegenüberliegenden Enden des Laufwagens 5 befestigt sind, jede an einem Ende. An der oberen Oberfläche des Laufwagens 5 sind Öffnungen 19 vorgesehen zur Befestigung des Gleitelementes 1 für andere Anwendungen, Teile, Spannvorrichtungen, Greifer und ähnliches. Die Endkappen 6 sind an den in Längsrichtung gegenüberliegenden Endoberflächen des Laufwagens 5 mittels mehr als einem Bolzen 25 angebracht. Sowohl der Laufwagen 5 als auch die Endkappen 6 sind mit Aussparungen 10 versehen, die sich nach unten hin öffnen, so dass der Laufwagen 5 und die Endkappen 6 mit der Laufschiene 2 zusammen passen und sich auf diese zur gleitenden Bewegung relativ zu der Laufschiene 2 fügen. Der Laufwagen 5 ist ebenso ausgestattet mit Rückführungen 12, die sich parallel mit den Laufnuten 9 erstrecken. In den Endkappen 6 sind Klauen zur Aufnahme der Rollenelemente 7 aus den Lastkanälen 16 vorgesehen, die zwischen den gegenüberliegenden Laufwegnuten 4 und 9 und Umlaufführungen mit dem Bezugszeichen 15 entsprechend 13 bestimmt sind zur Zurückführung der Rollenelemente 7.
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In der Linearbewegungsführungseinheit, wie sie bisher beschrieben ist, sind Sicherungsbänder an dem Laufwagen 5 zum Halten der Rollenelemente 7 vorgesehen, womit verhindert wird, dass die Rollenelemente 7 aus dem Laufwagen 5 herausfallen. Bodendichtungen 8 sind an der unteren Oberfläche des Laufwagens 5 und der Endkappen 6 angebracht um damit auf engem Abstand zwischen Laufschiene 2 und Gleitelement 1 zu sein. Ebenso sind auf der Außenseite der Endflächen der Endkappen 6 Enddichtungen 17 angebracht, jede auf einer Endkappe zur Erhaltung der Dichtfunktion zwischen der Laufschiene 2 und längs gerichteten gegenüberliegenden Enden des Gleitelementes 1.
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Die Rollenelemente 7 laufen entlang des Lastbereiches, das heißt, der Lastkanal 18, der zwischen den Laufnuten 4 der Laufschiene 2 und den Laufnuten 9 des Laufwagens 5 bestimmt ist, und erreichen dann Wendeführungen 15 in jeder der Endkappen 6. Die Rollenelemente 7 laufen weiterhin von den Wendeführungen 15 zu den Rückführungen 12, die in dem Laufwagen 5 parallel zu den Lastkanalnuten 9 ausgebildet sind. Folglich werden die Rollenelemente 7 zurückgeführt zu den Lastbereichen der Laufwege 16 über die Wendeführungen 15 in der anderen der Endkappen 6. Dies ist so zu verstehen, dass die Rollenelemente 7 in einer Art Umlauf über Umlaufführungen mit den Bezugszeichen 21 in 13 laufen können, welche ausgebildet sind durch die Lastkanäle 16, Wendeführungen und Rückführungen 12, womit die sanfte Bewegung des Gleitelementes 1 relativ zu der Laufschiene 2 sichergestellt ist. Auf jedem sowohl auf dem vorderen als auch auf dem hinteren Endabschluss 17 ist ein Schmiernippel 11 vorgesehen, über den Schmiermittel in den Laufwagen 5 zuführbar ist, um die Laufwegnuten 4 und 9, entlang welcher die Rollenelemente 7 laufen, zu schmieren.
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Bei herkömmlichen Linearführungseinheiten, die wie oben erwähnt konstruiert sind, ist ein beliebiger Trennkörper zwischen jeweils zwei benachbarten Rollenelementen vorgesehen, um die Rollenelemente vor Kollisionen miteinander zu bewahren die durch irgendwelche Kontaktkräfte in gegensätzlicher Richtung verursacht werden könnten. Darüber hinaus sind weitere unterschiedliche Linearführungseinheiten vorgeschlagen worden, die unter dem Begriff Kettentyp-Linearführungseinheit eingeordnet sind auf Grund ihres speziellen Aufbaues, in welchem die Trennkörper durch Endloskettenkoppler miteinander verbunden sind. In der
japanischen offen gelegten Patentschrift Nr. 247855/1999 (
US-A 6107572 ) wird eine Linearführungseinheit offenbart, in der die Rollenelemente oder Kugeln über eine Umlaufführung laufen und gegenseitig durch Trennkörper beabstandet sind, die jeweils zwischen zwei benachbarten Kugeln zwischen geschaltet sind und gegenseitig über Seile verbunden sind, so dass sie individuell ersetzbar sind. Jeder Trennkörper beinhaltet einen Hauptkörper der sowohl am vorderen als auch am hinteren Ende mit Kugelkontaktflächen zum Tragen der damit verbundenen Kugeln ausgebildet ist und Stege, die integral mit dem Hauptkörper dargestellt sind und sich nach vorne und nach hinten entlang der Laufrichtung über die sphärischen Oberflächen der Kugeln erstrecken, wobei jeder der Stege mit Kanälen ausgestattet ist. Die in der Umlaufführung angeordneten Trennkörper, von denen jeder zwischen jeweils zwei benachbarten Kugeln zwischen geschaltet ist, sind unter Verwendung eines durch die Kanäle in den Stegen eingelegten Seiles miteinander verbunden.
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Weiterhin offenbart das
japanische Patent Nr. 2607993 eine Linearführungseinheit mit einer eingebauten Kugelkette, welche eine Serie von Kugeln enthält, die durch eine Umlaufführung laufen, Kugelsicherungen, die jeweils zwischen zwei benachbarten Kugeln zwischen gelegt sind und ein flexibles Kopplerelement zur gegenseitigen Verbindung der Kugeln und der Sicherungen in einer Tandemanordnung. Die Kugelsicherungen sind jeweils an ihren vorderen und hinteren Flächen konkav ausgebildet, um präzise mit den verbundenen Kugeln zusammen zu passen, die es ermöglicht, dass die Kugelsicherung sich relativ zu den verbundenen Kugeln bewegt. So kann eine Serie von Kugeln in endloser Form durch Biegen des flexiblen Kopplerelementes in einer Schleife dargestellt werden. Mit der oben angeführten Kugelkette ergibt sich jedoch die Tendenz, dass die konkaven Oberflächen der Kugelsicherung, wenn diese durch Rückführungen läuft, radial ins Innere einer Krümmung am Ort des Rollkontaktpunktes zwischen der Kugelsicherung und der zugehörigen Kugel gezogen werden, womit eine wesentliche Deformation an der Kugelsicherung in dem Bereich zwischen den konkaven Oberflächen verursacht wird, die gegenüberliegende Seiten der Kugelsicherung darstellen. Als Ergebnis ergibt sich die Möglichkeit, dass das flexible Kopplerelement in dem Bereich zwischen den konkaven Oberflächen einer wesentlichen Verformung unterworfen wird, da die Materialstärke des flexiblen Kopplerelementes in dem Bereich zwischen den konkaven Oberflächen geringer ist.
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In der
japanischen offen gelegten Patentschrift Nr. 89358/1998 wird eine weitere Linearführungseinheit beschrieben, in der die Kugeln in das flexible Kopplerelement eingepasst sind mit der Anordnung in normalen Intervallen zu zweit entlang ihrer Bewegungsrichtung. Im Falle einer Reparatur oder eines Ersatzes der Kugel kann jede Kugel von dem Kopplerelement entfernt werden, indem sie in einfacher Weise in Richtung auf eine Laufnut des Lastkanales, über den die Kugeln laufen, heraus gedrückt wird.
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Eine weitere
japanische offen gelegte Patentschrift Nr. 351255/1999 (
EP-A-961045 ) offenbart eine Koppleranordnung für eine Serie von Rollenelementen, welche einen Trägersteg als flexibles Element enthält, der mit Serien von Öffnungen zur Unterbringung von Rollenelementen und Halteelementen ausgestattet ist, um die Rollenelemente in Position zu halten, die in den Öffnungen eingepasst sind. Der Trägerstreifen ist aufgebaut aus seitenweise gegenüberliegenden und transversen Bereichen, die sich quer zwischen den längs gerichteten Kanten erstrecken, während die Halteelemente an die flexiblen Elemente an längs gerichteten Kanten des Trägerststreifens angebracht sind. Weiterhin wird eine Linearführung vom Kettentyp mit Rollenträgeranordnung, wie anfangs vorgeschlagen, durch die
japanische offen gelegte Patentschrift Nr. 242126/1987 offenbart, worin die Trennkörper jeweils zwischen zwei benachbarten Rollenelementen zwischen gelegt sind, um zu verhindern, dass die Rollenelemente in Rollkollisionen miteinander während des Durchlaufes durch die Umlaufführung geraten, insbesondere im Bereich des Lastweges, wodurch Kontaktkräfte von unterschiedlicher Richtung erzeugt werden könnten. Zusätzlich sind die Kopplungsmittel oder die Ketten so ausgestattet, dass sie die Trennkörper miteinander verbinden und somit zur Verhinderung des Verschleißes von Rollenelementen beitragen, der auf Grund des Metall-Metall-Kontaktes entsteht mit dem Ergebnis der Verbesserung in Richtung auf sanfte Umlaufeigenschaften der Rollenelemente. An dem Gleitelement in der Linearführungseinheit mit zumindest zwei gekrümmte Führungen oder mit Wendeführungen, an denen die Rollenelemente durch die Umlaufführung laufen, werden diese in der Bewegungsrichtung umgekehrt und grade deshalb ist es wichtig für eine Linearführungseinheit nach dem Kettentyp, dass die Rollenelemente sich so sanft wie möglich durch die Rückführungselemente bewegen. Damit besteht eine wesentliche Herausforderung darin, den sanften Lauf der Rollenelemente zu sichern, von denen jedes zwischen zwei benachbarten Trennkörpern, die durch Kopplerketten zusammengehalten werden, gehalten ist, insbesondere bei Wendeelementen in den Endkappen.
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Die vorliegende Erfindung richtet sich auf die Vermeidung mindestens eines Problemes, das oben angeführt ist, insbesondere darauf, eine Konmbination zu ermöglichen aus Rollenelementen, Trennkörpern, von denen jeder jeweils zwischen zwei benachbarten Rollenelementen zwischengelagert ist und einem Kopplerelement, welches die Trennkörper miteinander verbindet, um sanft über eine Umlaufführung zu laufen, welche sowohl eine Linearführung, als auch eine gekrümmte Führung an einem Gleitelement aufweist. Um dies entsprechend der Erfindung zu erreichen, wird eine Linearführungseinheit mit einem Trennkörperkoppler bereitgestellt, in welcher die Trennkörper jeweils mit gleichmäßiger Materialstärke in einer begrenzten Zone dargestellt sind, um zu ermöglichen, dass ein Gleitkontaktpunkt davon mit dem verbundenen Rollenelement leicht gängig radial ins Innere der gekrümmten Führung laufen kann, wenn der Trennkörper sich durch die Wendevorrichtung bewegt und darüber hinaus ist das Kopplerelement so ausgestaltet, dass es in der Form eines flexiblen Streifens mit im Wesentlichen im Querschnitt gleichbleibender gesamter Länge dargestellt ist, um gleichförmig mit einem festen Krümmungsradius gebogen zu werden, wenn es sich in der Wendevorrichtung befindet, wobei der feste Krümmungsradius innerhalb eines vorgegebenen Bereiches definiert ist.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Linearführungseinheit gemäß Anspruch 1.
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Die Umlaufführung weist nicht nur die hindurchlaufenden Rollenelemente auf, sondern ebenso Trennkörper, die mit dem Koppelelement verbunden sind, um jeweils zwei benachbarte Rollenelemente zu beabstanden, womit sie gegen direkten Kontakt miteinander bewahrt werden.
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Die Trennkörper sind zusammen mit dem Koppelelement in der Form einer Kette miteinander verbunden.
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Entsprechend einem weiteren Ziel der vorliegenden Erfindung wird eine Linearführungseinheit mit einem Trennkörperkoppler offenbart, in welcher der Trennkörperkoppler aus einem Paar von Koppelelementen aufgebaut ist, die derart angeordnet sind, um an radial gegenüberliegenden Seiten eines jeden Rollenelementes jeweils auf einer Seite zu flankieren und mit den Trennkörpern verbunden zu sein.
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Nach einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird eine Linearführungseinheit mit einem Trennkörperkoppler offenbart, worin das Rollenelement eine Kugel ist und die Kopplerelemente, angeordnet sind, um an radial gegenüberliegenden Seiten eines jeden Rollenelementes zu flankieren, definieren in Kombination mit jeweils zwei benachbarten Trennkörpern im Wesentlichen runde Fenster, um darin die Kugeln, jeweils eine in einem Fenster aufzunehmen. Alternativ kann das Rollenelement sowohl eine Kugel als auch ein Rollenkörper sein und die Koppelelemente, die derart angeordnet sind, um an radial gegenüberliegenden Seiten an Rollenelementen zu flankieren, definieren in Kombination mit jeweils zwei benachbarten Trennkörpern im Wesentlichen rechtwinklige Fenster zur Aufnahme der Rollenelemente, jeweils eines in einem Fenster.
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Entsprechend einem weiteren Ziel der vorliegenden Erfindung wird eine Linearführungseinheit mit einem Trennkörperkoppler offenbart, in welcher die Trennkörper jeweils innere und äußere Teile aufweisen, die sich radial in gegenüberliegenden Richtungen der gekrümmten Führung symmetrisch bezogen auf eine längsgerichtete zentrale Linie des Koppelelementes erstrecken.
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Entsprechend einer weiteren Zielsetzung der vorliegenden Erfindung wird eine Linearführungseinheit mit einem Trennkörperkoppler offenbart, in welcher die Trennkörper jeweils gleichmäßig in der Materialstärke, bezogen auf den Querschnitt über die gesamte aufgespannte Breite zwischen einer radial inneren Oberfläche und einer radial äußeren Oberfläche, in der Umlaufführung ausgebildet sind. Alternativ sind die Trennkörper lediglich an innersten Enden derselben in der Nähe der radial inneren Oberfläche in der Umlaufführung jeweils im Querschnitt verstärkt ausgebildet, verglichen mit dem restlichen Bereich des Trennkörpers. Darüber hinaus können die Trennkörper jeweils nicht nur im Querschnitt an inneren Endteilen in der Nähe der radial inneren Oberfläche in der Umlaufführung verstärkt werden, sondern können ebenso an äußeren Endteilen derselben in der Nähe der radial äußeren Oberfläche in der Umlaufführung derart verstärkt sein, dass sie mit dem verbundenen Rollenelement zusammenpassen und sich an dieses fügen, wobei ein Bereich verlassen wird, in dem ein Gleitkontaktpunkt desselben mit dem verbundenen Rollenelement den Platz tauscht, wenn der Trennkörper sich durch die gekrümmte Führung bewegt.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, der Offenbarung einer Linearführungseinheit mit einem Trennkörperkoppler, worin ein Sicherungsband vorhanden ist, um nicht nur die Rollenelemente am Ort zu halten sondern ebenso eine Kopplerkette des Kopplerelementes, welches mit den Trennkörpern gegen Herausfallen des Gleitelementes verbunden ist, sogar wenn das Gleitelement von der Laufschiene abgebaut worden ist.
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Bei der Linearführungseinheit, wie sie oben beschrieben aufgebaut ist, sind die Rollenelemente durch die Trennkörper gegeneinander beabstandet, welche jeweils zwischen zwei benachbarten Rollenelementen zwischengelagert sind, die jeweils mittels des Kopplerelementes verbunden sind. Trotzdem kann das Kopplerelement Deformationen weniger unterworfen sein, auch wenn der Aufbau dazu führt, dass die Rollenelemente mit einem kleinen Kurvenradius umkehren oder das Wendeelement mit kleinem Kurvenradius ausgeführt ist. Somit wird ermöglicht, dass die Rollenelemente sanft über die gekrümmte Führung in der Umlaufführung oder der Rückführung, in der Endkappe, laufen, wobei sie weniger Wiederständen ausgesetzt sind auf Grund des Kopplerelementes. Da jedes Rollenelement lediglich in Punktkontakt mit dem zugehörigen Trennkörper kommt, können sowohl das Rollenelement als auch der Trennkörper einer geringeren Abnutzung unterworfen sein, wodurch folglich eine verbesserte Laufleistung der Umlaufbewegung erzielbar ist. Darüber hinaus wird, da der Gleitkontaktpunkt des Trennkörpers mit dem zugehörigen Rollenelement leicht den Platz tauschen kann, wenn das Rollenelement beginnt, durch das Wendeelement zu laufen, ermöglicht dass die Rollenelemente sanft über die Umlaufführung laufen, insbesondere die gekrümmte Führung in dem Wendeelement ohne dem Widerstand durch das Kopplerelement unterworfen zu sein.
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Entsprechend der Linearführungseinheit, die wie beschrieben aufgebaut ist, erfährt das Kopplerelement geringere Deformationen sogar wenn das Wendeelement einen geringen Kurvenradius aufweist. Somit wird ermöglicht, dass die Rollenelemente sanft über die gekrümmte Führung in der Umlaufführung oder dem Wendeelement, die an den Endkappen ausgebildet sind, laufen und wobei auf Grund des Koppelelementes geringere Kräfte ausgeübt werden. Insbesondere werden die Rollenelemente einer geringeren Abnützung unterworfen und können fortlaufend eine hohe Laufleistung erbringen. Eine Verstärkung des Trennkörpers an entweder einer oder an beiden seiner innersten Enden, nahe der inneren Oberfläche in der Umlaufführung und seinem äußeren Ende in der Nähe der radial äußeren Oberfläche in der Rückführung tragen jedoch dazu bei, die Abnützung des Trennkörpers zu vermindern und halten das zugehörige Rollenelement an seinem Platz.
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Die vorliegende Erfindung wird nun genauer und für den Fachmann anhand der begleitenden Figuren und der folgenden Ausführungen beschrieben, worin besondere Ausgestaltungen der Erfindung derart zu verstehen sind, dass Varianten, Modifikationen und herausgegriffene Teile unter den Rahmen der begleitenden Patentansprüche fallen und somit nicht außerhalb des Schutzbereiches der Erfindung liegen.
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Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden lediglich anhand von Beispielen unter Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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1 zeigt eine teilweise aufgebrochene bildliche Darstellung, die das grundlegende Konzept des Aufbaues einer Linearführungseinheit mit einer bevorzugten Ausgestaltung eines Trennkörperkopplers entsprechend der vorliegenden Erfindung darstellt, wobei die Ansicht in der Ebene entsprechend der Linie V-V in 2 aufgenommen ist, um insbesondere ein Wendeelement in einer Umlaufführung darzustellen,
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2 zeigt eine Vorderansicht, die teilweise im Querschnitt eine Linearführungseinheit mit einer Kopplerkette darstellt, wobei entsprechend der vorliegenden Erfindung eine Endkappe entfernt ist,
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3 zeigt eine aufgebrochene Draufsicht eines Kopplerelementes mit Trennkörpern,
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4 zeigt eine Vorderansicht mit dem Kopplerelement mit Trennkörpern entsprechend 3,
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5 zeigt eine Querschnittsansicht aufgenommen in der Ebene entsprechend Linie I-I nach 3,
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6 zeigt eine Querschnittsansicht in der Ebene entsprechend der Linie II-II der 4,
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7 zeigt eine Ansicht entsprechend 4, wobei eine weitere Ausgestaltung des Kopplerelementes mit Trennkörper herausgestellt wird,
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8 zeigt eine aufgebrochene schematische Darstellung zur Erklärung des grundlegenden Aufbauprinzips einer Linearführungseinheit mit einer weiteren Gestaltung eines Trennkörperkopplers entsprechend der vorliegenden Erfindung, wobei die Ansicht in der Ebene entsprechend der Linie V-V nach 2 aufgenommen ist, um insbesondere ein Wendeelement in einer Umlaufführung darzustellen,
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9 zeigt eine aufgebrochene Draufsicht einer weiteren Ausgestaltung eines Koppelelementes mit Trennkörpern,
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10 zeigt eine Vorderansicht, worin das Kopplerelement mit Trennkörpern entsprechend 9 dargestellt ist,
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11 zeigt eine Querschnittsansicht in der Ebene entsprechend der Linie III-III in 9,
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12 zeigt eine Querschnittsansicht in der Ebene entsprechend der Linie IV-IV in 10,
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13 zeigt eine Ansicht entsprechend einem Querschnitt entlang der Ebene nach der Linie V-V in 2,
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14 zeigt eine aufgebrochene Schnittdarstellung einer Endkappe entsprechend 13,
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15 zeigt eine Teildarstellung in der Ebene entsprechend der Linie VI-VI der 14,
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16 zeigt eine aufgebrochene schematische Darstellung zur Erklärung des grundlegenden Prinzips im Aufbau einer Linearführungseinheit mit einem weiteren Ausführungsbeispiel eines Trennkörperkopplers entsprechend der vorliegenden Erfindung, wobei die Ansicht in der Ebene entsprechend der Line V-V in 2 aufgenommnen ist, um insbesondere ein Wendeelement in einer Umlaufführung darzustellen,
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17 zeigt eine aufgebrochene Draufsicht, in der eine weitere Ausgestaltung eines Koppelelementes mit Trennkörpern dargestellt ist,
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18 zeigt eine Frontansicht eines Koppelelementes mit Trennkörpern entsprechend 17,
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19 zeigt eine Querschnittsansicht aufgenommnen in der Ebene entsprechend der Linie VII-VII der 17,
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20 zeigt eine Querschnittsansicht aufgenommen in der Ebene entsprechend der Linie VIII-VIII entsprechend 18, und
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21 zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht, die eine bekannte Linearführungseinheit wiedergibt, in welcher lediglich Rollenelemente in einer Umlaufführung beinhaltet sind.
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Einige bevorzugte Ausgestaltungen der Linearführungseinheit mit eingebautem Trennkörperkoppler entsprechend der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden genauer unter Bezug auf die 1 bis 20 erklärt. Bauteile und Teile innerhalb jeder der 1 bis 20, die identisch oder äquivalent in der Funktion sind, werden durch die gleichen Bezugszeichen, wie sie beispielsweise in 21 verwendet werden, bezeichnet.
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Zunächst wird unter Bezug auf 1 eine Linearführungseinheit mit enthaltenem Trennkörperkoppler entsprechend der vorliegenden Erfindung näher erklärt.
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Die Linearführungseinheit umfasst die Laufschiene 2 und das Gleitelement 1, welches auf die Laufschiene 2 zur linearen Bewegung relativ zu der Laufschiene 2 angepasst ist. Das Gleitelement ist dargestellt durch eine Umlaufführung 21, die lineare oder gerade Durchgänge und gekrümmte Führungen aufweist, die mit den Linearführungen verbunden sind. Die gesamte Zusammenstellung der Umlaufführung 21 wird später unter Bezug auf 13 erklärt. Das Gleitelement 1 ist aufgebaut aus dem Laufwagen 5 und den Endkappen 6, die am vorderen und hinteren Ende des Laufwagens 5 angebracht sind. Die Linearführungen beinhalten einen Lastkanal 16, der zwischen den gegenüberliegenden Laufwegnuten 4, 9 auf dem Laufwagen und auf der Laufschiene in entsprechender Weise ausgebildet sind, sowie eine Rückführung 12, die sich in dem Laufwagen 5 parallel mit dem Lastkanal 16 erstreckt, während die gekrümmte Führung in der Form von Wendeelementen 15 in den Endkappen 6 jeweils ausgebildet sind. In der Umlaufführung sind Rollenelemente 7 eingebaut sowie Trennkörper 22, von denen jeder zwischen jeweils zwei benachbarten Rollenelementen 7 zwischen gelegt ist und ein Paar von Koppelelementen 23, 28, mit denen die Trennkörper 22 an ihren radial gegenüberliegenden Seiten verbunden sind. Die Trennkörper 22 sind jeder derart zwischen jeweils zwei benachbarten Rollenelementen 7 angeordnet, um diese zu beabstanden und sie nicht in direkten Kontakt miteinander geraten zu lassen. Die Kopplerelemente 23, 28 sind mit den Trennkörpern 22 verbunden, um eine Kopplerkette 26, 30 auszubilden.
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Die Linearführungseinheit der vorliegenden Erfindung liefert den Trennkörper 22, der mit unveränderter Materialstärke in einem begrenzten Bereich ausgebildet ist, womit zumindest eine Zone abgedeckt ist, in der ein Gleitkontaktpunkt davon mit dem zugehörigen Rollenelement 7 den Platz von S1 nach S12 wechselt, wenn der Trennkörper 22 sich durch das gekrümmte Wendeelement 15 bewegt. Weiterhin unterstützt die Linearführungseinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung das Koppelelement 23 (28), welches in der Form eines flexiblen Streifens dargestellt ist, der im Wesentlichen im Querschnitt über die gesamte Länge gleichbleibend ist, um gleichförmig mit einem festen Krümmungsradius RB gebogen zu werden, wenn sich das Teil in dem gekrümmten Wendeelement 15 bewegt. Die Linearführungseinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung unterstützt ebenso das Koppelelement 23 (28) zum Lauf in dem gekrümmten Wendeelement 15 entlang einer Kurve mit einem Krümmungsradius RB für der kleiner ist, als ein Krümmungsradius RO eines Ortes im Zentrum des Rollenelementes 7, jedoch größer als ein Krümmungsradius RS eines Ortes des Gleitkontaktpunktes zwischen dem Trennkörper 22 und dem zugehörigen Rollenelement 7, wobei diese den Platz tauschen von S1 zu S12, wenn der Trennkörper 22 sich durch das gekrümmte Wendeelement 15 bewegt. In der Umlaufführung 21 ist ein Trennkörperabstand Lp zwischen aufeinander folgenden Trennkörpern 22 derart entlang der Koppelelemente 23, 28 auf einen Abstand ausgelegt, der etwas länger ist als ein Durchmesser D des Rollenelementes 7. Somit können die Koppelelemente 23, 28 wirksam die Rollenelemente 7 führen, wobei die Rollenelemente 7 frei durch den Lastkanal 16 laufen können. Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung können die Koppelelemente 23, 28, da sie flexibel ausgeführt sind, sanft über die Umlaufführung, getragen von den Rollenelementen 7, laufen, die durch den Lastkanal 16 bewegt werden. Die Koppelelemente 23, 28 können aus synthetischem Harz hergestellt sein und integral mit den Trennkörpern 22 ausgebildet sein.
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Da die Kopplermittel 23, 28 jede wiederholte Biege- und Streckaktion, welche im Folgenden als Deformation bezeichnet wird erfahren werden, während ihres Laufes von dem Lastkanal 16 zu dem Wendeelement 15 und von dem Wendeelement 15 zu der Rückführung 12 und andersherum, würden sie ihr Dienstalter oder eine begrenzte Lebensdauer bis zur Verschlechterung auf Grund der auftretenden Ermüdungen unter der Betätigung der wiederholten Spannungen erreichen. Je größer die Deformation, die auf die Koppelelemente aufgebracht wird, umso früher werden sie durch das begrenzte Lebensalter ausfallen. Um das Hauptkriterium einer Verlängerung der Lebensdauer richtig zu handhaben, ist es erforderlich, dass die Koppelelemente 22, 25 weniger Verformungen erfahren. Um dies zu erreichen wird, je größer der Radius RO der Krümmung ist, der mit einem zentralen Ort der Rollenelemente 7 beschrieben wird und der in dem Wendeelement 15 entlang läuft, umso geringer wird die Deformation werden, die in den Koppelelementen 23, 28 in dem Wendeelement 15 auftreten kann.
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Trotzdem muss, da die kürzlich weiterentwickelten Linearführungseinheiten schlanker und in der Größe kompakter sein sollten, der Krümmungsradius in den Wendeelementen 15 unvermeidbar so klein wie möglich ausgelegt werden, um eine im Aufbau schlanke Linearführungseinheit zu erzeugen. Die Linearführungseinheit mit eingebautem Trennkörperkoppler entsprechend der vorliegenden Erfindung ist mit dem Ziel verbunden, das wesentliche Problem, das bisher angeführt wurde, zu umgehen. Bei dem Trennkörperkoppler der vorliegenden Erfindung ist ein einheitliches Koppelelement 23 (28) vorhanden, in welchem die Verformung, die in dem Wendeelement 15 stattfindet, klein gehalten werden kann ohne Bezug darauf, wie klein der Krümmungsradius R0 ist, der in Zusammenhang mit einem zentralen Ort des Rollenelementes beschrieben ist oder wie der Krümmungsradius des Wendeelementes 15 ausgelegt ist, womit die Kopplerkette 26 (30) für das Koppelelement 23 (28) mit einer Serie von Trennkörpern 22 in der Lage ist, sich sanft durch das Wendeelement 15 zu bewegen.
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Wie der 1 zu entnehmen ist, bleibt ein Ort S1~S4 eines Rollkontaktpunktes eines jeden Rollenelementes 7 mit dem zugehörigen Trennkörper 22 auf einen Ort O1~O3 angepasst auf das Zentrum des Rollenelementes 7 in dem Lastkanal 16. Unter der Annahme, dass ein Ort B1~B4 eines Mittelpunktes, der seitlich zwischen den Koppelelementen 23, 28 positioniert ist, ausgerichtet mit dem Ort O1~O3 des Zentrums des Rollenelementes 7, während ein Abstand PB zwischen den längsgerichteten Achsen des Lastkanales 16 und der zugehörigen Rückführung 12 zu PB = 2RO gesetzt wird, wobei das Wendeelement 15 einen halbkreisförmigen Bogen beschreibt mit einem Krümmungsradius RO. Während jedes Rollenelement 7, nachdem es den Lastkanal 16 verlassen hat, durch das Wendeelement 15 läuft, wird ein Ort 04, 05 des Zentrums des Rollenelementes 7 ständig auf einer Kurve mit dem Krümmungsradius RO liegen, während ein Ort M1, S5~S10, M2 des Rollkontaktpunktes des Rollenelementes 7 mit dem zugehörigen Trennkörper 22 einen Bogen abfährt, der radial nach innen gerichtet ist, um sich entlang der Kurve mit dem Krümmungsradius RS zu bewegen. Hierzu ist das Koppelelement 23 (28) notwendiger Weise so aufzubauen, wie es später beschrieben wird, um sicherzustellen, dass eine gleichförmige Biegung entsprechend der Krümmung des Wendeelementes 15 vorliegt, worin eine Reduzierung der Deformation auf ein Minimum erreicht wird.
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In 1, wo das Koppelelement 23 (28) eine einheitliche Biegung durch das Wendeelement 15 erfährt, wird ein Ort B4~B11 der Mittelpunkte in dem Wendeelement 15 im Wesentlichen auf der Kurve, mit dem Krümmungsradius RB liegen, unter der Annahme, dass ein gerader Abstand zwischen jeweils zwei in Längsrichtung gegenüberliegenden Mittelpunkten, beispielsweise B2 und B3, sich seitlich zwischen den Koppelelementen 23, 28 in dem Lastkanal 16 ergibt, das heißt, dass der Trennkörperabstand Lp zwischen aufeinander folgenden Trennkörpern 22 zu dem gegenüberliegenden Rollenelement 7 in dem Lastkanal 16 unverändert beibehalten wird, sogar wenn dieser in dem Wendeelement 15 gekrümmt wird. Somit wandert das Koppelelement 23 (28) in dem gekrümmten Wendeelement 15 entlang einer Kurve mit dem Krümmungsradius RB, welcher kleiner ist als der Krümmungsradius RO eines Ortes 01~07 des Zentrums des Rollenelementes 7, jedoch größer als der Krümmungsradius RS eines Ortes S1~S12 des Gleitkontaktpunktes des Trennkörpers 22 mit dem zugehörigen Rollenelement 7. Wie aus der bisherigen Beschreibung zu entnehmen ist, spielt die Möglichkeit des Gleitkontaktpunktes des Trennkörpers 22 mit dem zugehörigen Rollenelement 7 leicht den Platz in Richtung auf eine radial innere gekrümmte Oberfläche 31 in dem Wendeelement 15 zu tauschen, wie es in Zusammenhang mit S1 bis S12 beschrieben ist, eine kritische Rolle bzgl. der Führung der Koppelelemente 23, 28 im Wesentlichen entlang der Kurve mit dem Krümmungsradius RB, womit der sanfte Lauf sämtlicher Bestandteile des Rollenelementes 7, der Trennkörper 22 und der Koppelelemente 23, 28 durch das Wendeelement 15 gesichert sein soll.
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Bei einer Linearführungseinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung ist bisher der Trennkörper 22 im Querschnitt in seiner Materialstärke in einem begrenzten Bereich zumindest einer radialen Zone SA unverändert geblieben, über welche ein Gleitkontaktpunkt desselben mit dem zugehörigen Rollenelement 7 den Platz in Richtung auf die radial innere gekrümmte Oberfläche 31 in dem Wendeelement 15 tauscht, wie es durch S1 bis S12 dargestellt ist. Der Trennkörper 22 nach 1 ist im Querschnitt in seiner Materialstärke über den gesamten Bereich gleichmäßig ausgelegt. Zur Sicherstellung der Führung des Koppelelementes 23 (28) im Wesentlichen entlang der Kurve mit dem Krümmungsradius RB in dem Wendeelement 15 erstrecken sich die Trennkörper 22 radial ins Innere der gekrümmten Führung unter gleitendem Zusammenwirken an ihren innersten Enden mit einer radial inneren Oberfläche der gekrümmten Führung.
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Der gleitende Eingriff mit der radial innen liegenden Oberfläche der gekrümmten Führung trägt zur Sicherung des Koppelelementes 23 (28) bei, welches entlang der gewünschten Kurve mit dem Krümmungsradius RB durch die gekrümmte Führung läuft. Zusätzlich zur Halterung des Koppelelementes 23 (28), im Wesentlichen zum Lauf entlang der Kurve mit dem Krümmungsradius RB kann die Endkappe 6, 6A wie in den 14 und 15 dargestellt, mit einem Führungskanal 34 ausgelegt sein, der zum Wendeelement 15 hin offen ist, um das Koppelelement 23 entlang der Kurve zu führen, die den Krümmungsradius RB aufweist.
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Unter Bezug auf die 3 bis 7 werden Ausführungsbeispiele der Koppelkette entsprechend der vorliegenden Erfindung dargestellt, die in einer Linearführungseinheit mit einbezogen sind.
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Die Koppelkette 26 entsprechend der 3 bis 6 ist hauptsächlich aus Trennkörpern 22 ausgebildet, von denen jeder zwischen zwei benachbarten Elementen oder Kugeln zwischen gelegt ist und einem Koppelelement 23, welches die Trennkörper 22 gegenseitig verbindet. Die Koppelkette 26 ist, obwohl sie in einer endlosen Form über die Gesamtlänge zu der Umlaufführung dargestellt ist, einmal getrennt (geschnitten), beispielsweise in einer Ebene, die durch die Referenz X-X präsentiert wird, um in gerade ausgestreckter Form die Einführung in die Rückführung 12 und das Wendeelement 15 zu ermöglichen. Die Koppelkette 26, eingelegt über die Rückführung 12 und das Wendeelement 15, ist an den gegenüberliegenden geschnittenen Enden derselben verbunden, um wiederum den endlosen angepassten Zustand über die gesamte Länge der Umlaufführung 21 herzustellen. Die Koppelkette 26 weist nicht notwendiger Weise eine Endlosform auf. Alternativ kann eine Linearkopplerkonstruktion mit den Trennkörpern 22 dargestellt werden an ihren längs gerichteten gegenüber liegenden Enden, welche lediglich mit untereinander geringfügiger Berührung aufeinanderfolgen am jeweiligen Ort in der Umlaufführung 21.
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Entsprechend 3 korrespondiert die Oberseite über einer horizontalen Linie IX-IX entlang des Kopplerelementes 23 mit der Innenseite 31 der Umlaufführung 21, während die Unterseite unter der Linie IX-IX die Außenseite 32 der Umlaufführung 21 darstellt. Das heißt, dass die Oberseite einen inneren Bereich mit einem kreisförmigen Weg der Umlaufführung 21 zeigt, wenn diese auf einer Ebene betrachtet wird entlang einer Linie V-V in 2, während die Unterseite mit einem weiteren Bereich außerhalb der kreisförmigen Umlaufführung 21 korrespondiert. Die Kopplerkette 26 entsprechend 3 ist so dargestellt, dass sie sich in Längsrichtung gerade erstreckt. Das Kopplerelement 23 (28) ist in einer langgestreckten Form oder einem Streifen hergestellt, welcher sich entlang der Linie IX-IX erstreckt und auf den Zentren der aufeinander folgenden Rollenelemente 7 liegt und weist einen Querschnittsbereich (TB × HB) entsprechend 5 auf. Das Kopplerelement 23 (28) wird ebenso ausgebildet, um eine innere Peripherie mit einem geringeren Radius R aufzuweisen, welcher auf eine sphärische Oberfläche des Rollenelementes 7 und eine äußere Peripherie mit einem größeren Radius RG angepasst ist. Das Kopplerelement 23 (28) ist bei 35 integral mit den aufeinander folgenden Trennkörpern 22 verbunden. Die Koppelkette 26 entsprechend 4 weist eine Serie von runden Fenstern 24 auf, von denen jedes im Radius geringfügig größer ist als jedes Rollenelement 7, um in dem zugehörigen Fenster 24 gehalten zu werden, wobei es flankiert wird durch entweder einen oder durch beide der Koppelelemente 23, 28. Unterdessen wird, da die Koppelelemente 23, 28 als Streifen gleichförmig im Querschnitt hergestellt sind, ermöglicht, dass sie sich mit der gleichförmigen Krümmung im Bereich des Wendeelementes 15 biegen.
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Entsprechend 1 ist für jeden Trennkörper 22 der Gleitkontaktpunkt S1~S12 mit den zugehörigen Rollenelementen 7 und dem Platztausch notwendig, wenn der Trennkörper 22 durch das Wendeelement 15 läuft. Bisher ist der Trennkörper 22 so hergestellt, dass ein bestimmter Abstand beibehalten wird zwischen den Gleitkontaktpunkten S1, S2 auf vorderen und hinteren Oberflächen desselben mit den benachbarten Rollenelementen 7, so dass die Gleitkontaktpunkte S1~S4, S11 und S12 in zumindest der Zone, wo sich die Koppelkette 26 gerade erstreckt entlang eines Ortes abläuft, der durch die Zentren der Rollenelemente 7 beschrieben ist, während den Gleitkontaktpunkten S5~S10 in dem Wendeelement 15, wo die Koppelkette 26 sich zu biegen beginnt, ermöglicht wird, von einem Ort, der durch die Zentren der Rollenelemente 7 beschrieben ist, einen Bogen abzufahren. Das heißt, dass der Trennkörper 22 ohne Veränderung in der Materialstärke TS im Querschnitt zwischen den benachbarten Rollenelementen 7 hergestellt ist, innerhalb eines begrenzten Bereiches, welcher zumindest eine radiale Zone auf dem Trennkörper 22 abdeckt, die sich zwischen einem zentralen Kontaktpunkt, präsentiert von S1 bis S4 in dem Lastkanal 16 und von S11 bis S12 in der Rückführung 12 aufspannt und einen inneren dezentralen Kontaktpunkt, dargestellt durch S5 bis S10 in dem Wendeelement 15. Hierin ist der Trennkörper 22 derart dargestellt, dass er im Querschnitt eine Stärke TS aufweist, welche über einen Bereich SA konstant gehalten wird, auf dem der Gleitkontaktpunkt mit dem zugehörigen Rollenelement 7 den Platz tauschen kann zwischen der radial äußeren Seite 32 und der radial inneren Seite 31 in dem Wendeelement 15.
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Weiterhin ist der Trennkörper 22 entsprechend 1 in seiner diametralen Größe derart hergestellt, dass er durch das Wendeelement 15 durchlaufen kann, wobei ein Gleitkontakt an radial innersten Enden desselben mit der radial innersten Oberfläche 31 des Wendeelementes 15 aufrecht erhalten wird, womit das Koppelelement 23 (28) geführt wird im Wesentlichen entlang der Kurve mit dem Krümmungsradius RB in dem gekrümmten Wendeelement 15. Die diametrale Größe des Trennkörpers 22, so wie sie in Einzelheiten in 5 dargestellt ist, wird derart bestimmt, dass eine Länge HS, gemessen von dem Zentrum XI-XI zu dem radial innersten Ende desselben eine Größe erhält, die durch Subtraktion des Krümmungsradius RI an der radial inneren Oberfläche des Wendeelementes 15 von dem Krümmungsradius RB an dem Koppelelement 23 (28) ergibt, wenn es durch das Wendeelement 15 entsprechend 1 läuft: (HS = RB – RI). Hierbei ist entsprechend 5 das äußerste Ende des Trennkörpers 22 beabstandet durch den gleichen Abstand HS von dem Zentrum XI-XI, in Symmetrie mit dem innersten Ende. Somit kann der Trennkörper 22 derart verwendet werden, dass sich die innere Seite nach außen dreht. Nebenbei ist der Trennkörper 22 entlang der Peripherie rund ausgeführt, die das innerste Ende derselben einschließt, um den Trennkörper 22 gegen jegliche Interferenz mit den Rollenelementen 7 und der Umlaufführung 21 zu bewahren.
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Wie in 5 dargestellt, wird der Trennkörper derart hergestellt, dass er einen Bereich aufweist, der in Rollkontakt mit jedem Rollenelement 7 kommt oder einen Bereich mit einer Breite BS, welcher einen halb so großen Durchmesser aufweist wie der Durchmesser D des Rollenelementes 7. Unter Bezug auf 4, die den Trennkörper 22 in der Draufsicht darstellt, kommen die gegenüberliegenden Oberflächen des Trennkörpers 22 in Kontakt mit den zugehörigen Rollenelementen 7 und sind konkav ausgeführt in enger Übereinstimmung mit der sphärischen Form des Rollenelementes 7. Das heißt, dass die gegenüberliegenden Oberflächen des Trennkörpers 22 in Kontakt mit den zugehörigen Rollenelementen 7 kommen und jeweils in Form eines zylindrisch konkaven Bogens mit dem Krümmungsradius R ausgeführt sind. Die Breite BS, wo der Trennkörper 22 in Rollkontakt mit dem begleitenden Rollenelement 7 kommt, kann genau bestimmt werden unter Berücksichtigung ausreichender Steifheit, um das Koppelelement am Platz zu halten. Alternativ kann der Trennkörper 22 in einer Form dargestellt werden, die sich durch die gesamte Breite 2RG entsprechend 5 erstreckt und nicht so wie die Breite BS, die vorher beschrieben wurde.
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Unter Bezug auf 7 ist eine weitere Ausgestaltung der Koppelkette gezeigt, die in einer Linearführungseinheit eingebunden werden kann. Die Koppelkette 30 ist darin vorhanden, sowie eine Serie von Fenstern 29, die im Wesentlichen betrachtet von der Frontansicht rechtwinklig hergestellt sind und in welchen die Rollenelemente 7 beinhaltet sind, jedes in einem Fenster. Die insgesamte Breite der Koppelkette 30 ist 2RG während die Breite des Fensters 29 2R beträgt. Dabei weist das Koppelelement 28 eine Materialstärke in der Breite von TB auf und ein Rollkontaktbereich des Trennkörpers 22 mit dem zugehörigen Rollenelement 7 hat eine Breite von BS. Die Koppelkette 30 ist, obwohl sie lediglich in einer Vorderansicht entsprechend 7 dargestellt ist, im Wesentlichen identisch mit dem ersten Trennkörper 26 in weiteren Figuren korrespondierend zu den 3, 5 und 6 und aus diesem Grund können vorhergehende Figuren angewandt werden.
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Die Koppelkette 26 (30) wird entsprechend der 1 und 2 so dargestellt, dass sie zusammen mit den Rollenelementen in der Umlaufführung 21 in der Linearführungseinheit eingebaut ist. Es soll angemerkt werden, dass die Rückführung 12 im Querschnitt geringfügig größer ausgebildet ist so dass die Koppelkette 26 (30), die die Rollenelemente 7 aufnimmt, durchlaufen kann, ohne zu Rubbeln. Weiterhin ist anzumerken, dass die Rückhaltebänder 18 in dem Gleitelement 1 vorhanden sind, um die Rollenelemente 7 gegen Herausfallen aus dem Gleitelement 1 zu sichern und dazu beizutragen, dass die Koppelkette 26 (30) sich genau bewegt, nachdem das Gleitelement 1 von der Laufschiene 2 abmontiert worden ist.
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Eine weitere Ausgestaltung einer Koppelkette, die in einer Linearführungseinheit eingesetzt ist, wird nun unter Bezug auf die 8 bis 15 genauer erklärt.
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Da eine Kopplerkette 36, die später erklärt wird, im Wesentlichen im Aufbau und in der Funktion identisch ist mit einer Kopplerkette 26, 30, die bisher erklärt wurde, ausgenommen dass der Trennkörper 27 in der Zusammenstellung an seinem innersten Ende in der Nähe der radial inneren Oberfläche des Wendeelementes 15 modifiziert ist, sind gleiche Teile oder Bauelemente mit gleichen Referenzzeichen versehen. Der Trennkörper 27 wird wie in 8 dargestellt, im Querschnitt an seinem innersten Ende 39 verstärkt ausgebildet, verglichen mit einem Bereich, wo der Trennkörper 27 in Gleitkontakt mit dem zugehörigen Rollenelement 7 kommt. Mit dem bisher beschriebenen Aufbau ist der Trennkörper 27 weniger einer Abnutzung an seinem innersten Ende 39 unterworfen, welche sonst auf Grund des gleitenden Eingriffes mit der radial inneren Seite 31 des Wendeelementes 15 auftreten würde. Bisher dehnt sich der Trennkörper 2 nach vorne und nach hinten an dem innersten Ende 39 desselben aus, um in enger Anpassung zu dem zugehörigen Rollenelement 7 in einem Bereich auf dem Trennkörper 27 zu sein, der sich radial innerhalb der Kurve mit dem Kurvenradius RS befindet, der auf dem Ort des Gleitkontaktpunktes des Trennkörpers 27, dem verbundenen Rollenelement 7 in dem Wendeelement 15 liegt. An dieser Stelle sollte angemerkt werden, dass der Bereich auf dem Trennkörper 27, der in der Materialstärke im Querschnitt vergrößert ist, eingeschränkt ist innerhalb einer Zone, wo jeder Gleitkontaktpunkt des Trennkörpers 27 den zugehörigen Rollenelementen 7 nicht unbedingt erreicht. Vordere und hintere Erweiterungen an dem innersten Ende 39 des Trennkörpers 27 sind so ausgeformt, um konkave, sphärische Flächen 38 darzustellen an vorderen und hinteren Oberflächen auf dem innersten Ende 39, welches in Rollkontakt mit den zugehörigen Rollenelementen 7 kommt, so dass die Erweiterungen zusammen passen und sich zusammenfügen mit den zugeordneten Rollenelementen 7, um den auftretenden Reibungswiderstand geringer auszubilden, der auftreten kann, wenn die zugehörigen Rollenelemente 7 laufen. Bei der Ausgestaltung die gerade erklärt wird, ist das Rückhalteband 18 entsprechend 13 angeordnet, während die Endkappe 6, 6A entsprechend der zuerst beschriebenen Ausgestaltung aufgebaut ist und mit einem Führungskanal 34 hergestellt ist, was in den 14 und 15 erkennbar ist zur Führung des Koppelelementes 23 entlang der Kurve mit dem Kurvenradius RB.
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Eine weitere Ausgestaltung der Kopplerkette, die in einer Linearführungseinheit eingesetzt wird, wird im Folgenden unter Bezug auf die 16 bis 20 beschrieben.
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Eine Kopplerkette 37, wie sie im Folgenden beschrieben wird, ist im Wesentlichen identisch bezogen auf Konstruktion und Funktion mit der Kopplerkette 26, 30, wie sie oben beschrieben ist ausgebildet, mit der Ausnahme, dass ein Trennkörper 33 in der Zusammenstellung an seinem innersten Ende 39 in der Nähe der radial inneren Oberfläche des Wendeelementes 15 und an dessen äußerstem Ende 40 in der Nähe der radial äußeren Oberfläche des Wendeelementes 15 modifiziert ist. Somit sind gleichen Teilen oder Elementen gleiche Bezugszeichen gegeben. Anders als der Trennkörper 22, 27 in der Kopplerkette 26, 30, die früher beschrieben ist, ist der Trennkörper 33 in der Kopplerkette 37 im Querschnitt an seinen beiden innersten Enden 39 und äußersten Enden 40 verstärkt dargestellt, verglichen mit anderen mittleren Bereichen des Trennkörpers 33. Mit einer Zusammenstellung des Endbereiches, wie oben angedeutet, ist der Trennkörper 33 sehr widerstandsfähig in Bezug auf Abnutzung, sogar wenn das innerste Ende desselben in gleitendem Eingriff mit der radial inneren Oberfläche 31 des Wendeelementes 15 kommt, wenn der Trennkörper 33 sich durch das Wendeelement 15 bewegt. Andererseits ist das äußerste Ende 40 des Trennkörpers 33 nach vorne und nach hinten erweitert ausgebildet, um auf die zugehörigen Rollenelemente 7 auf der breitseitigen Außenseite 32 relativ zu einem Ort des Rollkontaktpunktes des Trennkörpers 33 mit dem zugehörigen Rollenelement 7 angepasst und angeglichen zu sein, welches auf der Zentrallinie IX-IX liegt, wenn die Kopplerkette 37 gerade läuft, wie es in 20 dargestellt ist. Es soll angemerkt werden, dass die vorderen und die hinteren Erweiterungen an dem innersten Ende 39 des Trennkörpers 33 wie das innerste Ende 39 des Trennkörpers 27, wie oben beschrieben, eingeschränkt sind zur Sicherung der radialen Zone SA, die sich radial nach innen in Richtung auf die radial innere Oberfläche 31 des Wendeelementes 15 erstreckt und im Querschnitt betrachtet in seiner Materialstärke gleichmäßig ausgebildet ist, über welches ein Gleitkontaktpunkt desselben mit dem zugehörigen Rollenelement 7 den Platz in Richtung auf die radial innere gekrümmte Oberfläche 31 in dem Wendeelement 15 tauscht, wie es durch S1 bis S12 für den Trennkörper 27 in der zuerst beschriebenen Ausgestaltung, gezeigt ist. Somit sind die Bereiche auf dem Trennkörper 33, die in der Materialstärke im Querschnitt verstärkt sind, relativ zu dem radialen Bereich SA auf Bereiche begrenzt, wo jeder Gleitkontaktpunkt des Trennkörpers 33 mit dem zugehörigen Rollenelement 7 nicht unbedingt derart weit reicht. Vordere und hintere Erweiterungen an dem innersten Ende 39 und dem äußersten Ende 40 des Trennkörpers 33 sind derart ausgebildet, um konkave, sphärische Oberflächen 38 und 40 an den vorderen und hinteren Oberflächen an dem innersten Ende 39 darzustellen und das äußere Ende 40 kommt in Rollkontakt mit den zugehörigen Rollenelementen 7 so dass die Erweiterungen sich anpassen und angleichen an die zugehörigen Rollenelemente 7 um den Reibwiderstand zu vermindern, der auftreten könnte, wenn das Rollenelement 7 läuft. Bei dem Trennkörper 33, der nun beschrieben wird, kommt das äußerste erweiterte Ende 40 unter Umständen in Gleitkontakt mit dem Sicherungsband 18, und die Kopplerkette 37 wird deshalb am Platz gehalten, sogar nachdem das Gleitelement 1 von der Laufschiene 2 abmontiert worden ist, wobei die Rollenelemente 7 vor Herausfallen aus dem Gleitelement 1 gesichert sind. Das Sicherungsband 18 ist ebenso in der letzten Ausgestaltung, die hier angeführt ist, eingebaut.