HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Führungsvorrichtung für eine gerad
linige Bewegung, bei der ein einen Durchlaß ausbildendes Teil, das aus Harz ausge
formt ist, in einen Körper eines beweglichen Teils eingebaut ist.
Beschreibung der verwandten Technik
Der Anmelder hat bereits eine technische Erfindung vorgeschlagen, daß bei einem be
weglichen Block einer Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung ein Paar von
Abschnitten, die einen Kugeldurchlaß bilden und sich entlang den gegenüberliegenden,
in Längsrichtung verlaufenden Seiten einer Tragkugellaufnut erstrecken, ein Abschnitt,
der einen Kugelrücklauf ausbildet, und ein Paar von Abschnitten, die eine innere Füh
rung und einen Richtungswechseldurchlaß bilden, einstückig in einem Körper des be
weglichen Blocks aus Harz gefertigt sind (vgl. vorläufige japanische Patentveröffentli
chung Nr. H7-317 762).
Wenn insbesondere die Formgebung aus Harz durchgeführt wird, wird der Körper des
beweglichen Blockes in eine Form eingesetzt und die den Kugeldurchlaß bildenden Ab
schnitte, die einen Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte
oder der den Ballrücklauf bildende Abschnitt sind im Blockkörper einstückig ausgebildet.
Bei dem herkömmlichen, beweglichen Block, der durch eine einstückige Ausbildung er
halten wird, wird der Blockkörper wie oben erwähnt in die Form eingesetzt. Wenn der
Blockkörper groß ist, muß eine entsprechend große Form verwendet werden. Es ist zum
einen nicht einfach, eine derartige große Form vorzubereiten und zum anderen gibt es
hinsichtlich der Größe tatsächlich eine Beschränkung. Die den Kugeldurchlaß bildenden
Abschnitte, die an den gegenüberliegenden, in Längsrichtung verlaufenden Seiten der
Kugellaufnut angeordnet sind und sich in Längsrichtung des Blockkörpers erstrecken,
sind schmal und lang, was zur Folge hat, daß flüssiges Harz nicht jeden Raumabschnitt
zur Ausbildung der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte während der Formgebung
mit Harz erreichen kann.
Eine Erhöhung der Anzahl von Eingußstellen, die in der Form ausgebildet sind, kann
das oben erwähnte Problem einer vom flüssigen Harz mangelhaft ausgefüllten Form lö
sen. Wenn jedoch der Blockkörper in die Form eingesetzt wird, kann der Blockkörper
dem Lauf des flüssigen Harzes verschlechtern.
Wenn der bewegliche Block ein Paar von Schenkelabschnitten aufweist, die rechten
und linken Seitenabschnitten der Führungsschiene gegenüberliegen, so daß die Füh
rungsschiene zwischen den Schenkelabschnitten gehalten ist, und vier Kugelzüge zwi
schen den rechten und linken Seitenabschnitten der Führungsschiene und den rechten
und linken Schenkelabschnitten des beweglichen Blockes vorgesehen sind und insbe
sondere die oberen und unteren Kugellaufbahnen jeweils an einer Lücke zwischen dem
rechten Seitenabschnitt des Führungsabschnittes und dem entsprechenden rechten
Schenkelabschnitt des beweglichen Blockes und an einer weiteren Lücke zwischen dem
linken Seitenabschnitt der Führungsschiene und dem entsprechenden linken Schen
kelabschnitt des beweglichen Blockes sich befinden, dann kann der in die Form einge
setzte Blockkörper den Lauf des flüssigen Harz in Breitenrichtung des beweglichen
Blockes verschlechtern.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher, eine Führungsvorrichtung für eine geradli
nige Bewegung bereitzustellen, bei der ein aus Harz geformter Körper zur Ausbildung
eines Rollkörperumlaufs getrennt von einem Körper eines beweglichen Teils ausgebildet
ist, so daß eine leichte Formgebung des aus Harz gebildeten Körpers möglich ist und
der derartig aus Harz gebildete Körper in den Körper des beweglichen Teils eingebaut
werden kann, wodurch eine einstückige Formbarkeit der größtmöglichen Anzahl von
Einheitsstücken zur Bestimmung des Rollkörperumlaufs sichergestellt wird.
Um das obengenannte Ziel zu erreichen, weist eine Führungsvorrichtung für eine ge
radlinige Bewegung die folgenden Merkmale auf:
ein Führungsteil, das mit einer Rollkörperlaufbahn versehen ist, und
ein bewegliches Teil, das derart angeordnet ist, daß es entlang des Führungsteils über
eine große Anzahl von Rollkörpern beweglich ist, wobei das bewegliche Teil versehen
ist mit (1) einer Rollkörpergegenlaufbahn, die der Rollkörperlaufbahn des Führungsteils
entspricht, (ii) einem Rollkörperrücklauf, der in einem vorgegebenen Abstand von der
Rollkörpergegenlaufbahn parallel zu dieser angeordnet ist und (iii) einem Paar von
Richtungswechseldurchlässen, die die Rollkörpergegenlaufbahn und den Rollkörper
rücklauf verbinden, um einen Umlauf der Rollkörper zu ermöglichen,
dadurch gekennzeichnet, daß:
ein aus Harz gebildeter Körper, der einen Rollkörperumlauf bildet, ein Paar von einen
Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitten aufweist, die sich entlang der beiden in
Längsrichtung verlaufenden Seiten der Rollkörpergegenlaufbahn erstrecken, einen ei
nen Rücklauf bildenden Abschnitt, der einen Rollkörperrücklauf bildet, und ein Paar von
einen Richtungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitten, die in
nere, in Umfangsrichtung verlaufende Führungsabschnitte der Richtungswechsel
durchlässe bilden, wobei der aus Harz geformte Körper getrennt vom Körper des be
weglichen Teils ausgebildet ist; und
zumindest zwei Abschnitte (a) des Paars der den Rollkörperdurchlaß bildenden Ab
schnitte (b) des den Rücklauf bildenden Abschnittes, (c) einer des Paars der den Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitte und (d) ein weite
res Paar der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Ab
schnitte miteinander einstückig verbunden sind, so daß der aus Harz gebildete Körper in
den Körper des beweglichen Teils eingebaut werden kann.
Ausführungsbeispiele der Kombination dieser Abschnitte (a) bis (d) beim aus Harz ge
bildeten Körper können zur Ausbildung des Rollkörperumlaufs die folgenden drei Bei
spiele umfassen:
das erste Beispiel, bei dem der aus Harz geformte Körper (i) einen einstückig ausgebil
deten Körper aus dem Paar von den den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitten und
dem Paars der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Ab
schnitte und (ii) den den Rücklauf bildenden Abschnitt aufweist, die getrennt vom ein
stückigen Körper ausgebildet sind;
das zweite Beispiel, bei dem der aus Harz gebildete Körper (i) einen einstückig ausge
bildeten Körper des Paars von den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitten, den den
Rücklauf ausbildenden Abschnitt und eines Paars der den Richtungswechseldurchlaß
und innere Führung ausbildenden Abschnitte, und (ii) ein weiteres Paar der den Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitte aufweist, die ge
trennt vom einstückigen Körper ausgebildet sind; und
das dritte Beispiel, bei dem der aus Harz gebildete Körper dadurch hergestellt ist, daß
ein einstückiger Körper aus dem Paar der den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte,
dem den Rücklauf ausbildenden Abschnitt und dem Paar der den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitte vorbereitet wird, und dann das
Paar von den Rollkörperdurchlaß ausbildenden Abschnitte und der den Rücklauf aus
bildenden Abschnitt jeweils in zwei in Längsrichtung verlaufende, zwischenliegende Ab
schnitte geteilt ist.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist der aus Harz gebildete Körper zur Ausbil
dung des Rollkörperumlaufs getrennt vom Körper des beweglichen Teils ausgebildet.
Selbst wenn das bewegliche Teil groß ist, wird dadurch der Fluß des flüssigen Harzes
nicht vom Körper des beweglichen Teils behindert wie im Stand der Technik, bei dem
der Körper des beweglichen Teils und der aus Harz gebildete Körper einstückig mitein
ander ausgebildet sind. Dadurch ist es möglich, einen guten Lauf des flüssigen Harz
durch eine Erhöhung der Anzahl von Eingußstellen in der Form sicherzustellen, was zu
einer hervorragenden Formgebung führt. Im allgemeinen ist ein passender Lauf des
flüssigen Harz insbesondere bei den den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitten, die
sich entlang den in Längsrichtung verlaufenden Seiten der Rollkörpergegenlaufbahn er
strecken, schwer zu erreichen und daher ist es von Vorteil, den aus Harz gebildeten
Körper getrennt vom Körper des beweglichen Teils gemäß der vorliegenden Erfindung
zu formen.
Der Rollkörperumlauf wird durch den aus Harz geformten Körper gebildet. Dadurch
kann eine direkte Lagebestimmung in der relativen Lagebeziehung zwischen den den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitten und dem den
Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitt sowie der relativen Lagebeziehung zwischen
den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten und
dem den Rücklauf bildenden Abschnitt erreicht werden und die Durchgängigkeit des
Rollkörperumlaufs wird in vorteilhafter Weise sichergestellt und führt so zu einem glatten
Lauf der Rollkörper.
Da die den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte entlang der beiden sich in Längs
richtung erstreckenden Seiten der Rollkörpergegenlaufbahn angeordnet sind, sind die
den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte, die in einer
geeigneten relativen Lagebeziehung zu den den Rollkörperdurchlaß bildenden Ab
schnitten stehen, genau an den beiden Enden der Rollkörpergegenlauffläche gesetzt.
Die Beibehaltung einer geeigneten relativen Lagebeziehung der den Richtungswech
seldurchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitte zum Rollkörperrücklauf be
wirkt, daß die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Ab
schnitte genau mit der inneren Oberfläche des Rollkörperrücklaufs verbunden sind.
Insbesondere findet der Wechsel einer Laufrichtung der Rollkörper in der Verbindungs
fläche der den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte mit den den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitte sowie in der Verbindungsfläche
der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitte mit
dem den Rücklauf ausbildendem Abschnitt statt. Wenn zwei Abschnitte in einer derarti
gen Verbindungsfläche miteinander durch einstückige Formgebung miteinander ver
bunden werden, ist ein Schritt zum Zusammenbauen dieser beiden Abschnitte nicht
notwendig, wodurch es möglich ist, eine glatte Durchgängigkeit dieser beiden Abschnitte
sicherzustellen, die durch die Genauigkeit beim Zusammenbau nicht beeinflußt wird.
Wenn die den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte und die den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte einstückig miteinander ausgebildet
sind, um auf diese Weise die glatte Verbindungsfläche zu bilden, ist es möglich, den
glatten Lauf der Rollkörper in der Verbindungsfläche dieser Abschnitte zu erreichen und
dadurch die Umlaufeigenschaften der Rollkörper zu verbessern, ohne einen aus Harz
gefertigten, einen Rücklauf bildenden Abschnitt vorzusehen. Durch einen derartigen
Aufbau ist eine leichte Herstellung der Vorrichtung aufgrund des fehlenden, den Rück
lauf bildenden Abschnittes möglich.
Die vorliegende Erfindung kann die zusätzlichen Merkmale aufweisen, daß ein Rollkör
perkäfig vorgesehen ist, der in der Lage ist, die Rollkörper in einem vorgegebenen Ab
stand zwischen zwei benachbarten Rollkörpern zu halten und der Seitenkantenab
schnitte aufweist, die von beiden Seiten eines jeden Rollkörpers hervorragen; und Füh
rungsnuten zum Führen der Seitenkantenabschnitte des Rollkörperkäfigs am gesamten
Umfang des Rollkörperumlaufs ausgebildet sind.
Die vorliegende Erfindung kann die zusätzlichen Merkmale aufweisen, daß ein Halteab
schnitt an dem den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitt vorgesehen ist, um zu ver
hindern, daß der Rollkörperkäfig seine Lage verläßt, wenn das bewegliche Teil vom
Führungsteil entfernt wird, und ein Führungsabschnitt durchgängig am gesamten Um
fang des Rollkörperumlaufs ausgebildet ist, um die Seitenkantenabschnitte des Rollkör
perkäfigs zu führen.
Ein derartiger Rollkörperkäfig ermöglicht den glatten Umlauf der Rollkörper aufgrund der
Wahrung der Durchgängigkeit des Führungsabschnitts für den Rollkörperkäfig.
Da der Führungsabschnitt für den Rollkörperkäfig, der im übrigen eine kleine Dicke auf
weist, nicht durch Einsetzen des Körpers des beweglichen Teils in eine Form und dem
darauffolgenden Einspritzen von flüssigen Harz in die Form ausgebildet wird, sondern
getrennt vom Körper des beweglichen Teils geformt wird, kann die Lage der Einguß
stellen ohne Einschränkung durch den Körper des beweglichen Teils frei bestimmt wer
den, mit dem Ergebnis, daß das flüssige Harz während des Formens des Führungsab
schnittes den gesamten, dafür vorgesehenen Raum ausfüllen kann, der in der Form
ausgebildet ist.
Die vorliegende Erfindung kann die zusätzlichen Merkmale aufweisen, daß ein jeder der
den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitte einen
dünnen Plattenabschnitt aufweist, der mit der Endfläche des Körpers des beweglichen
Teils in Kontakt gebracht wird, wobei ein jeder der den Richtungswechseldurchlaß und
innere Führung ausbildenden Abschnitte mit den den Rollkörperdurchlaß bildenden Ab
schnitten oder dem den Rücklauf ausbildenden Abschnitt mittels dem dünnen Platten
abschnitt verbunden ist.
Wenn ein jeder der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden
Abschnitte mit den den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte mittels dem dünnen
Plattenabschnitt verbunden ist, kann eine Verformung des dünnen Plattenabschnitts ei
ne Verschiebung ausgleichen, die zwischen dem den Richtungswechseldurchlaß und
innere Führung bildenden Abschnitt und dem den Rollkörperdurchlaß bildenden Ab
schnitt oder zwischen dem den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bilden
den Abschnitt und dem den Rücklauf bildenden Abschnitt auftritt. Dementsprechend ist
es möglich, eine genaue Lagebeziehung zwischen dem Ende des den Richtungswech
seldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes und dem den Rollkörperdurch
laß bildenden Abschnitt oder zwischen dem den Richtungswechseldurchlaß und innere
Führung bildenden Abschnitt und dem den Rücklauf bildenden Abschnitt beizubehalten.
Der dünne Plattenabschnitt wird durch eine auf die seitliche Deckplatte wirkende
Klemmkraft gegen das flache Ende des Körpers des beweglichen Teils gedrückt. Die
Lage des den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes
kann dadurch über eine Verformung des dünnen Plattenabschnittes korrigiert werden,
selbst wenn der dem Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt
gegenüber der Endfläche des Körpers des beweglichen Teils falsch positioniert ist. Zu
sätzlich kann der dünne Plattenabschnitt fest zwischen der seitlichen Deckplatte und
dem Körper des beweglichen Teils durch die auf die seitliche Deckplatte wirkende
Klemmkraft gesichert werden, wodurch eine falsche Plazierung des den Richtungs
wechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes verhindert wird.
Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann derart aufgebaut sein, daß das Füh
rungsteil eine Führungsschiene aufweist, das bewegliche Teil einen beweglichen Block
aufweist, der mit einem waagerechten Abschnitt versehen ist, welcher einer oberen Flä
che der Führungsschiene und einem Paar von Schenkelabschnitten gegenüberliegt,
zwischen denen die Führungsschiene an deren rechten und linken Seitenflächen ge
halten ist; zwei Rollkörperlaufbahnen in einer Lücke zwischen der oberen Fläche der
Führungsschiene und einer unteren Fläche des beweglichen Blocks angeordnet sind
und eine einzelne Rollkörperlaufbahn in einer jeden Lücke zwischen den rechten und
linken Seitenflächen der Führungsschiene und den beiden Schenkelabschnitten ange
ordnet ist, so daß insgesamt vier Bahnen vorhanden sind.
Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann derart aufgebaut sein, daß das Füh
rungsteil eine Führungsschiene aufweist, das bewegliche Bauteil einen beweglichen
Block aufweist, der mit einem Paar von Schenkelabschnitten versehen ist, zwischen de
nen die Führungsschiene an deren rechten und linken Seitenflächen gehalten ist; und
zwei Rollkörperlaufbahnen in einer jeden Lücke zwischen den rechten und linken Sei
tenflächen der Führungsschiene und den beiden Schenkelabschnitten angeordnet sind,
so daß insgesamt vier Bahnen vorhanden sind.
In diesen Fällen können jeweils vier einen Richtungswechseldurchlaß und innere Füh
rung ausbildende Abschnitte in einem einstückigen Körper ausgebildet sein oder die
beiden jeweiligen Richtungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Ab-.
schnitte an einer jeden rechten und linken Seite des beweglichen Blockes können als
ein einstückiger Körper ausgebildet sein.
Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann derart aufgebaut sein, daß das Füh
rungsteil eine Führungsschiene aufweist, das bewegliche Teil mit einem waagerechten
Abschnitt versehen ist, der einer oberen Fläche der Führungsschiene und einem einzel
nen Schenkelabschnitt gegenüberliegt, der wiederum einer Seitenfläche der Führungs
schiene gegenüberliegt; eine einzelne Rollkörperlaufbahn in einer Lücke zwischen der
einen Seitenfläche der Führungsschiene und dem einzelnen Schenkelabschnitt ange
ordnet ist und eine weitere, einzelne Rollkörperlaufbahn in einer Lücke zwischen der
oberen Fläche der Führungsschiene und einer unteren Fläche des waagerechten Ab
schnitts in der Nähe einer Ecke der Führungsschiene angeordnet ist.
Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann derart aufgebaut sein, daß das Füh
rungsteil eine Führungsschiene aufweist; das bewegliche Teil einen beweglichen Block
aufweist, der mit einem Paar von Schenkelabschnitten versehen ist, zwischen denen die
Führungsschiene an deren rechten und linken Seitenflächen gehalten ist; und eine ein
zelne Rollkörperlaufbahn in einer jeden Lücke zwischen den rechten und linken Seiten
flächen der Führungsschiene und den beiden Schenkelabschnitten angeordnet ist, so
daß insgesamt zwei Bahnen vorhanden sind.
Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann derart aufgebaut sein, daß das Füh
rungsteil eine Führungsschiene aufweist; das bewegliche Teil einen beweglichen Block
aufweist, der entlang einer Seitenfläche der Führungsschiene angeordnet ist; und zwei
Rollkörperlaufbahnen in einer Lücke zwischen der einen Seitenfläche der Führungs
schiene und dem beweglichen Block angeordnet ist.
Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann derart aufgebaut sein, daß das Füh
rungsteil eine Keilwelle aufweist; und das bewegliche Teil ein äußeres Rohr aufweist,
das an der Keilwelle über eine Vielzahl von Rollkörperlaufbahnen beweglich gehalten
ist.
Zusätzlich ist entsprechend der vorliegenden Erfindung auch eine Führungsvorrichtung
für eine geradlinige Bewegung vorgesehen, die folgende Merkmale aufweist:
eine Führungsschiene, die mit zwei Rollkörperlaufbahnen an einer jeden rechten und
linken Seitenfläche der Führungsschiene versehen ist, so daß insgesamt vier Rollkör
perlaufbahnen vorhanden sind; und
ein beweglicher Block, der mit einem Paar von Schenkelabschnitten versehen ist, zwi
schen denen die Führungsschiene an deren rechten und linken Seitenflächen gehalten
ist, wobei ein jeder der Schenkelabschnitte an einer inneren Fläche zwei Rollkörperge
genlaufbahnen aufweist, die zwei Rollkörperlaufbahnen der Führungsschiene entspre
chen, so daß insgesamt vier Rollkörpergegenlaufbahnen vorhanden sind, wobei ferner
der bewegliche Block vier endlose Umläufe aufweist, die durch vier Rollkörperrückläufe
gebildet sind, die jeweils parallel zu den vier Rollkörpergegenlaufbahnen angeordnet
sind und die beiden Enden einer jeden der vier Rollkörpergegenlaufbahnen mit den bei
den Enden einer jeden der vier Rollkörperlaufbahnen verbinden,
dadurch gekennzeichnet, daß:
ein aus Harz gebildeter Körper bei einem jeden der endlosen Umläufe ein Paar von ei
nen Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitten aufweist, die sich entlang der beiden in
Längsrichtung verlaufenden Seiten der Rollkörpergegenlaufbahn erstrecken, einen ei
nen Rücklauf bildenden Abschnitt für den Rollkörperrücklauf und ein Paar von Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung ausbildenden Abschnitten aufweist, die inne
re, in Umfangsrichtung wirkende Führungsabschnitte der Richtungswechseldurchlässe
bilden, wobei der aus Harz gebildete Körper getrennt von einem Körper des bewegli
chen Blockes ausgebildet ist;
der aus Harz gebildete Körper in zwei Teilkörper geteilt ist, die jeweils an den Schen
kelabschnitten des beweglichen Blocks angeordnet sind, um so zwei endlose Umläufe
an der Innenseite eines jeden der Schenkelabschnitte zu bilden; und
die Rollkörpergegenlaufbahn und das Paar von den Richtungswechseldurchlaß und in
nere Führung bildenden Abschnitten bei einem jeden der zwei Körperteile als ein ein
stückiger Körper ausgebildet sind, wobei der den Rücklauf bildende Abschnitt getrennt
vom einstückigen Körper geformt ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der aus Harz gebildete Körper für den Rollkör
perumlauf getrennt vom Körper des beweglichen Blockes ausgebildet. Selbst wenn der
bewegliche Block groß ist, wird dadurch der Fluß des flüssigen Harzes nicht durch den
Körper des beweglichen Blockes wie beim Stand der Technik behindert, bei dem der
Körper des beweglichen Blockes und der aus Harz gebildete Körper einstückig mitein
ander ausgebildet sind, und es ist möglich, einen guten Fluß des flüssigen Harzes durch
Vorsehen einer größeren Anzahl von Eingußstellen in der Form sicherzustellen, was
somit zu einer hervorragenden Formgebung führt. Im allgemeinen ist es schwer, einen
guten Fluß des flüssigen Harzes insbesondere an den den Rollkörperdurchlaß bilden
den Abschnitten, die sich entlang der in Längsrichtung verlaufenden Seiten der Rollkör
pergegenlaufbahn erstrecken, zu erreichen und daher ist es bedeutsam, den aus Harz
gebildeten Körper getrennt vom Körper des beweglichen Blockes erfindungsgemäß zu
formen.
Da insbesondere der aus Harz gebildete Körper in zwei Teilkörper unterteilt ist, von de
nen ein jeder zwei endlose Umläufe ausbildet, kann ein guter Lauf des flüssigen Harzes
sichergestellt werden, selbst wenn der Block breiter ist.
Der Rollkörperumlauf wird durch den aus Harz gebildeten Körper gebildet. Dadurch
kann eine direkte Lagebestimmung in der relativen Lagebeziehung zwischen den den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten und dem den
Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitt sowie der relativen Lagebeziehung zwischen
den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten und
dem den Rücklauf bildenden Abschnitt erreicht werden und die Durchgängigkeit des
Rollkörperumlaufs wird auf vorteilhafte Weise sichergestellt, wodurch ein glatter Umlauf
der Rollkörper erreicht wird.
Da die den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte entlang der beiden in Längsrich
tung verlaufenden Seiten der Rollkörpergegenlaufbahn angeordnet sind, sind die den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte, die in einer ge
eigneten relativen Lagebeziehung mit den den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnit
ten stehen, genau an den beiden Enden der Rollkörpergegenlaufbahn gesetzt.
Durch die Wahrung der geeigneten, relativen Lagebeziehung der den Richtungswech
seldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte mit dem Rollkörperrücklauf be
wirkt, daß die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte
genau mit der inneren Oberfläche des Rollkörperrücklaufs verbunden sind.
Insbesondere findet der Wechsel einer Laufrichtung der Rollkörper in der Verbindungs
fläche der den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte mit den den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten statt. Wenn diese beiden Ab
schnitte in einer solchen Verbindungsfläche miteinander durch einstückige Formgebung
verbunden werden, ist ein Arbeitsschritt zum Zusammenbau dieser beiden Abschnitte
nicht nötig, wodurch es möglich ist, eine glatte Durchgängigkeit dieser beiden Abschnitte
sicherzustellen, ohne durch die Genauigkeit des Zusammenbaus beeinflußt zu werden.
Die vorliegende Erfindung kann die zusätzlichen Merkmale aufweisen, daß ein Rollkör
perkäfig vorgesehen ist, der die Rollkörper hintereinander in einem vorgegebenen Ab
stand zwischen zwei benachbarten Rollkörpern halten kann und der Seitenkantenab
schnitte aufweist, die von beiden Seiten eines jeden Rollkörpers vorspringen; und Füh
rungsnuten zum Führen der Seitenkantenabschnitte des Rollkörperkäfigs am gesamten
Umfang des Rollkörperumlaufs ausgebildet sind.
Eine derartiger Rollkörperkäfig ermöglicht aufgrund der guten Durchgängigkeit des Füh
rungsabschnittes für den Rollkörperkäfig einen glatten Umlauf der Rollkörper.
Da der Führungsabschnitt für den Rollkörperkäfig, der im übrigen eine kleine Dicke auf
weist, nicht durch Einsetzen des Körpers des beweglichen Blockes in eine Form und
dem darauffolgenden Einspritzen von flüssigem Harz in die Form ausgeformt wird, son
dern getrennt vom Körper des beweglichen Blocks gebildet wird, kann die Lage von
Eingußstellen frei bestimmt werden, ohne durch den Körper des beweglichen Blockes
behindert zu sein, mit dem Ergebnis, daß das flüssige Harz während der Bildung des
Führungsabschnittes den gesamten dafür vorgesehenen Raum erreichen kann, der in
der Form ausgebildet ist.
Die vorliegende Erfindung kann die zusätzlichen Merkmale aufweisen, daß ein jeder,
der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte einen
dünnen Plattenabschnitt aufweist, der in Kontakt mit der Endfläche des Körpers des be
weglichen Blocks gebracht wird, und daß ein jeder der den Richtungswechseldurchlaß
und innere Führung bildenden Abschnitte mit den den Rollkörperdurchlaß bildenden
Abschnitten oder dem den Rücklauf bildenden Abschnitt durch den dünnen Plattenab
schnitt verbunden ist.
Wenn ein jeder der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Ab
schnitte mit den den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitten durch den dünnen Plat
tenabschnitt verbunden ist, kann eine Verformung des dünnen Plattenabschnittes eine
Verschiebung ausgleichen, die zwischen dem den Richtungswechseldurchlaß und inne
re Führung bildenden Abschnitt und dem den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitt
oder zwischen dem den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Ab
schnitt und dem den Rücklauf bildenden Abschnitt stattfindet. Entsprechend ist es mög
lich, eine genaue Lagebeziehung zwischen dem Ende des den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnitt und dem den Rollkörperdurchlaß bil
denden Abschnitt oder zwischen dem den Richtungswechseldurchlaß und innere Füh
rung bildenden Abschnitt und dem den Rücklauf bildenden Abschnitt beizubehalten.
Der dünne Plattenabschnitt wird gegen die flache Endfläche des Körpers des bewegli
chen Teils durch eine Klemmkraft gedrückt, die auf die seitliche Deckplatte wirkt. Die
Lage des den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes
kann dadurch über die Verformung des dünnen Plattenabschnittes korrigiert werden,
selbst wenn der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Ab
schnitt relativ zur Endfläche des Körpers des beweglichen Blocks falsch positioniert ist.
Zusätzlich kann der dünne Plattenabschnitt fest zwischen der seitlichen Deckplatte und
dem Körper des beweglichen Blocks durch die Klemmkraft gesichert werden, die auf die
seitliche Deckplatte wirkt, wodurch eine falsche Plazierung des den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes verhindert wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Fig. 1 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
ein beweglicher Block einer Führungsvorrichtung für eine geradlinige Be
wegung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung dargestellt ist;
Fig. 2 zeigt ein Rahmenteil aus Harz, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, der einen der
aus Harz gebildeten Körper zur Ausbildung eines Kugelumlaufs darstellt;
insbesondere zeigt 2(a) eine Vorderansicht des Rahmenteils aus Harz,
Fig. 2(b) eine Seitenansicht des Rahmenteils aus Harz, Fig. 2(c) eine
Schnittansicht entlang der Linie C-C der Fig. 2(a), Fig. 2(d) einen Quer
schnitt entlang der Linie D-D der Fig. 2(b), Fig. 2(e) einen vergrößerten
Querschnitt entlang der Linie E-E der Fig. 2(a) und Fig. 2(f) einen vergrö
ßerten Querschnitt entlang der Linie F-F der Fig. 2(a);
Fig. 3(a) zeigt eine Vorderansicht im Querschnitt, in der die Führungsvorrichtung
für eine geradlinige Bewegung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, wie es in der Fig. 1 gezeigt ist, dargestellt ist,
Fig. 3(b) zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung der Fig. 3(a), bei der in
einer Hälfte ein Abschnitt einer seitlichen Deckplatte weggelassen ist und
Fig. 3(c) bis (f) sind ausschnittsweise Querschnitte, in denen Ausfüh
rungsbeispiele des Aufbaus eines den Kugeldurchlaß bildenden Ab
schnittes und dessen Umgebung dargestellt sind, wie in Fig. 3(a) gezeigt;
Fig. 4(a) zeigt eine Seitenansicht zusammen mit einem teilweisen Querschnitt der
Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, Fig. 4(b) zeigt einen
Querschnitt eines Kugelumlaufs des beweglichen Blockes der Fig. 4(a),
von dem ein Kugelkäfig entfernt ist, Fig. 4(c) ist eine ausschnittsweise
Seitenansicht des Kugelkäfigs, Fig. 4(d) ist eine Draufsicht des Kugelkä
figs der Fig. 4(c) und Fig. 4(e) ist eine Ansicht des Kugelkäfigs in Richtung
eines Pfeiles "a" der Fig. 4(d);
Fig. 5 zeigt eine seitliche Deckplatte des beweglichen Blocks und insbesondere
zeigt Fig. 5(a) eine Vorderansicht der seitlichen Deckplatte, Fig. 5(b) zeigt
eine Rückenansicht und Fig. 5(c) zeigt einen Querschnitt im Mittenab
schnitt;
Fig. 6(a) bis 6(i) zeigen Ansichten zur Erläuterung der Arbeitsschritte zum Zusammen
bau des beweglichen Blocks der Fig. 1;
Fig. 7(a) zeigt eine teilweise, vergrößerte Ansicht des Richtungswechseldurchlas
ses der Fig. 4(b), Fig. 7(b) zeigt eine ausschnittsweise Seitenansicht des
Richtungswechseldurchlasses der Fig. 4(b), bei der die seitliche Deck
platte entfernt ist, Fig. 7(c) zeigt eine ausschnittsweise Seitenansicht, in
der ein ausgesparter Abschnitt dargestellt ist, der den Richtungswechsel
durchlaß in der seitlichen Deckplatte der Fig. 7(a) bildet, Fig. 7(d) zeigt ei
nen ausschnittsweisen Querschnitt eines äußeren, umfangsseitigen Halb
röhrenteils, der einen anderen Teil des Harzrohrs der Fig. 7(a) bildet,Fig.
7(g) zeigt eine Seitenansicht des inneren, umfangsseitigen Halbröhrenteils
der Fig. 7(f);
Fig. 8 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die erste Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Er
findung dargestellt ist;
Fig. 9(a) zeigt eine auseinandergebaute Seitenansicht mit einem ausschnittsweisen
Querschnitt, in der der aus Harz gebildete Körper des Kugelumlaufs der
Fig. 8 dargestellt ist, Fig. 9(b) zeigt eine Ansicht, in der der erste Harzrah
men des aus Harz gebildeten Körpers dargestellt ist, Fig. 9(c) zeigt eine
Ansicht, in der dessen zweiter Harzrahmen dargestellt ist, Fig. 9(d) zeigt
eine Rückansicht des ersten Harzrahmens und Fig. 9(e) zeigt eine Rück
ansicht des zweiten Harzrahmens.
Fig. 10 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die zweite Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Er
findung dargestellt ist;
Fig. 11(a) zeigt eine auseinandergebaute Seitenansicht mit einem ausschnittsweisen
Querschnitt, in der der in Fig. 10 gezeigte, aus Harz gebildete Körper für
den Kugelumlauf dargestellt ist, Fig. 11(b) zeigt eine Seitenansicht, in der
das Verbindungsende eines der in Fig. 11(a) gezeigten, geteilten Harz
rahmen dargestellt ist und Fig. 11(c) zeigt einen vergrößerten Querschnitt,
in dem der Verbindungsabschnitt der Harzrahmen dargestellt ist;
Fig. 12 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die dritte Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegen
den Erfindung dargestellt ist;
Fig. 13(a) zeigt eine Seitenansicht mit einem ausschnittsweisen Querschnitt, in der
die Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung dargestellt ist, bei
der der bewegliche Block der Fig. 12 verwendet wird, und Fig. 13(b) zeigt
einen Querschnitt des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung des
Kugelumlaufs der Fig. 13(a);
Fig. 14(a) zeigt einen ausschnittsweisen, vergrößerten Querschnitt des Richtungs
wechseldurchlasses der Fig. 13(b), der in der seitlichen Deckplatte ausge
bildet ist, die von dem den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitt entfernt ist,
Fig. 14(b) zeigt einen ausschnittsweisen Querschnitt, in dem die seitliche
Deckplatte der Fig. 14(a) dargestellt ist, die mit dem den Kugeldurchlaß
bildenden Abschnitt verbunden ist, Fig. 14(c) zeigt eine ausschnittsweise
Seitenansicht, in der der den Kugeldurchlaß bildende Abschnitt dargestellt
ist, bei dem die seitliche Deckplatte der Fig. 14(a) entfernt ist, und Fig.
14(d) zeigt eine ausschnittsweise Seitenansicht, in der ein ausgesparter
Abschnitt dargestellt ist, der in der seitlichen Deckplatte der Fig. 14(a) den
Richtungswechseldurchlaß bildet;
Fig. 15 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die vierte Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegen
den Erfindung dargestellt ist;
Fig. 16(a) bis 16(h) zeigen erläuternde Ansichten, in denen die weiteren Ausführungs
beispiele der Anordnung der Rollenbahnen bei der Führungsvorrichtung
für eine geradlinige Bewegung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dargestellt sind;
Fig. 17 zeigt eine Perspektivansicht, die die anderen Konstruktionselemente als
den aus Harz gebildeten Körper zum Ausbilden des Kugelumlaufs der mit
zwei Rollenbahnen an jeder der beiden Seiten versehenen Führungsein
richtung für eine geradlinige Bewegung der Fig. 16(a) darstellt;
Fig. 18 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, die
einen beweglichen Block einer Führungsvorrichtung für eine geradlinige
Bewegung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung darstellt;
Fig. 19(a) zeigt eine Vorderansicht, die die Führungsvorrichtung für eine geradlinige
Bewegung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung der Fig. 18 darstellt, Fig. 19(b) ist eine abschnittsweise Quer
schnittsansicht, die einen Kugelumlauf der Vorrichtung der Fig. 19(a) dar
stellt, Fig. 19(c) ist eine abschnittsweise Vorderansicht eines Kugelkäfigs
der Fig. 19(b) und Fig. 19(d) ist eine Ansicht des Kugelkäfigs in Richtung
des Pfeiles "d" der Fig. 19(c);
Fig. 20 zeigt den aus Harz gebildeten Körper zur Ausbildung des Kugelumlaufs
der Fig. 18 und insbesondere zeigt Fig. 20 (a) einen Querschnitt entlang
der Linie a-a der Fig. 20(b), Fig. 20(b) zeigt eine Vorderansicht des aus
Harz geformten Körpers zur Ausbildung des Kugelumlaufs der Fig. 20(a),
Fig. 20(c) ist eine abschnittsweise Seitenansicht des aus Harz geformten
Körpers zur Ausbildung des Kugelumlaufs, bei dem die aus Harz geformte
Röhre der Fig. 20(a) entfernt ist, Fig. 20(d) zeigt einen Querschnitt einer
äußeren, umfangsseitigen Halbröhre, die einen Teil einer Röhre aus Harz
der Fig. 20(a) bildet, Fig. 20(e) zeigt eine Seitenansicht der äußeren, um
fangsseitigen Halbröhre der Fig. 20(d), Fig. 20(f) zeigt einen Querschnitt
einer inneren, umfangsseitigen Halbröhre zum Ausbilden eines weiteren
Teils der Röhre aus Harz der Fig. 20(a), Fig. 20(g) zeigt eine Seitenan
sicht der inneren, umfangsseitigen Halbröhre der Fig. 20(f) und Fig. 20(h)
zeigt einen abschnittsweisen Querschnitt, der den Aufbau des den
Rollendurchlaß bildenden Abschnittes beispielhaft darstellt, bei dem der
Rollerkäfig nicht verwendet wird;
Fig. 21 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, die die
erste Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung des
Kugelumlaufs gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung darstellt;
Fig. 22(a) zeigt eine auseinandergebaute Seitenansicht mit einem abschnittsweisen
Querschnitt, indem der aus Harz gebildete Körper für den Kugelumlauf der
Fig. 21 dargestellt ist, Fig. 22(b) zeigt eine Ansicht, in der der erste Rah
men aus Harz der Fig. 22(a) in einer Ansicht dargestellt ist, die an dessen
geteilten Endseite liegt, und Fig. 22(c) ist eine Ansicht, in der der zweite
Rahmen aus Harz der Fig. 22(a) in einer Ansicht, die an dessen geteilten
Endseite liegt, dargestellt ist;
Fig. 23 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die zweite Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung dargestellt ist;
Fig. 24(a) zeigt eine auseinandergebaute Seitenansicht mit einem abschnittsweisen
Querschnitt, in der der aus Harz gebildete Körper für den Kugelumlauf der
Fig. 23 dargestellt ist, Fig. 24(b) zeigt eine Ansicht, in der ein Rahmen aus
Harz der Fig. 24(a) in einer Ansicht dargestellt ist, die an dessen geteilter
Endseite liegt, und Fig. 24(c) zeigt eine Ansicht, in der der andere Rah
men aus Harz der Fig. 24(a) in einer Ansicht dargestellt ist, die an dessen
geteilter Endseite liegt;
Fig. 25 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die dritte Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung dargestellt ist;
Fig. 26 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die vierte Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung dargestellt ist;
Fig. 27 zeigt eine Vorderansicht, bei der eine Hälfte als Querschnitt dargestellt ist,
wobei ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Anordnung der Kugellauf
bahnen der Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung gemäß
dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt
ist;
Fig. 28 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht einer
äußeren Röhre einer Kugelrille als eine Führungsvorrichtung für eine ge
radlinige Bewegung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 29(a) zeigt eine Vorderansicht mit einem Querschnitt, in der die Kugelrille des
dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, bei
der die Hülse der Fig. 28 verwendet ist, Fig. 29(b) zeigt einen abschnitts
weisen Querschnitt, in der ein Kugelumlauf der Vorrichtung der Fig. 29(a)
dargestellt ist, und Fig. 29(c) ist ein auseinandergebauter Querschnitt, in
dem der Aufbau des Kugeldurchlasses dargestellt ist, bei dem der Rollen
käfig der Fig. 29(b) entfernt ist;
Fig. 30 zeigt den aus Harz gebildeten Körper zur Ausbildung des Kugelumlaufs
der Fig. 29 und insbesondere zeigt Fig. 30(a) einen Querschnitt entlang
der Linie a-a der Fig. 30(b), Fig. 30(b) zeigt eine Vorderansicht des aus
Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung des Kugelumlaufs der Fig. 30(a),
Fig. 30(c) zeigt eine abschnittsweise Seitenansicht des aus Harz gebilde
ten Körpers zur Ausbildung des Kugelumlaufs, bei dem das Rohr aus
Harz der Fig. 30(a) entfernt ist, Fig. 30(d) zeigt einen Querschnitt einer
äußeren, umfangsseitigen Halbröhre zur Ausbildung eines Teils der Röhre
aus Harz der Fig. 30(a), Fig. 30(e) zeigt eine Seitenansicht der äußeren,
umfangsseitigen Halbröhre der Fig. 30(d), Fig. 30(f) zeigt eine Quer
schnittansicht einer inneren, umfangsseitigen Halbröhre zur Ausbildung
eines weiteren Teils der Röhre aus Harz der Fig. 30(a) und Fig. 30(g) zeigt
eine Seitenansicht der inneren, umfangsseitigen Halbröhre der Fig. 30(f);
Fig. 31 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die erste Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegen
den Erfindung dargestellt ist;
Fig. 32(a) zeigt eine auseinandergebaute Seitenansicht mit einem abschnittsweisen
Querschnitt, in dem der aus Harz gebildete Körper für den Kugelumlauf
der Fig. 31 dargestellt ist, Fig. 32(b) zeigt eine Ansicht, in der der erste
Rahmen aus Harz der Fig. 32(a) in einer Ansicht dargestellt ist, die an
dessen geteilten Endseite liegt, und Fig. 32(c) zeigt eine Ansicht, in der
der zweite Rahmen aus Harz der Fig. 32(a) in einer Ansicht dargestellt ist,
die an dessen geteilten Ende liegt;
Fig. 33 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die zweite Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegen
den Erfindung dargestellt ist;
Fig. 34(a) zeigt eine auseinandergebaute Seitenansicht mit einem abschnittsweisen
Querschnitt, in dem der aus Harz gebildete Körper für den Kugelumlauf
der Fig. 33 dargestellt ist, Fig. 34(b) zeigt eine Ansicht, in der ein Rahmen
aus Harz der Fig. 34(a) in einer Ansicht dargestellt ist, die an dessen ge
teilten Ende liegt, und Fig. 34(c) ist eine Ansicht, in der der andere Rah
men aus Harz der Fig. 34(a) in einer Ansicht dargestellt ist, die an dessen
geteilten Endseite liegt;
Fig. 35 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die dritte Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers zur Ausbildung
des Kugelumlaufs gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegen
den Erfindung dargestellt ist;
Fig. 36 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht, in der
die vierte Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers dargestellt ist, der
den Kugelumlauf gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegen
den Erfindung bildet;
Fig. 37 zeigt eine Vorderansicht mit einem abschnittsweisen Querschnitt, in dem
ein weiteres Ausführungsbeispiel eine Anordnung der Kugellaufbahnen
bei der Kugelrille der Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dar
gestellt ist;
Fig. 38(a) zeigt eine Vorderansicht mit einem abschnittsweisen Querschnitt, in dem
eine Rollennut als Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung
gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, bei
der eine seitliche Deckplatte entfernt ist, dargestellt ist und Fig. 38(b) zeigt
einen abschnittsweisen, in Längsrichtung verlaufenden Querschnitt eines
Rollenumlaufs der Fig. 38(b);
Fig. 39(a) zeigt einen abschnittsweisen Querschnitt, in dem der Aufbau des aus Harz
gebildeten Körpers zur Ausbildung des Rollenumlaufs der Rollennut der
Fig. 38 beispielhaft dargestellt ist und Fig. 39(b) bis 39(e) zeigen Ansich
ten, in denen die erste bis vierte Abänderung des aus Harz gebildeten
Körpers zur Ausbildung des Rollenumlaufs dargestellt ist;
Fig. 40(a) zeigt eine Vorderansicht des beweglichen Blocks der Führungsvorrichtung
für eine geradlinige Bewegung gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, bei dem die seitliche Deckplatte entfernt ist
und Fig. 40(b) zeigt eine Perspektivansicht des beweglichen Blocks der
Fig. 40(a);
Fig. 41 zeigt eine schematische, auseinandergebaute Perspektivansicht der aus
Harz geformten Körper zur Ausbildung des Kugelumlaufs der Fig. 40;
Fig. 42 zeigt eine Vorderansicht des Rahmens aus Harz, der Teil des aus Harz
geformten Körpers zur Ausbildung des Kugelumlaufs der Fig. 41 ist, Fig.
42(b) zeigt eine linke Seitenansicht des aus Harz geformten Körpers der
Fig. 42(a) und Fig. 42(c) zeigt eine rechte Seitenansicht des aus Harz
geformten Körpers der Fig. 42(a);
Fig. 43 zeigt eine Röhre aus Harz, die einen Teil des aus Harz geformten Körpers
der Fig. 41 darstellt, der wiederum den Kugelumlauf bildet, und insbeson
dere zeigt Fig. 43(a) eine Vorderansicht einer äußeren, umfangsseitigen
Halbröhre, Fig. 43(b) zeigt eine Seitenansicht der äußeren, umfangsseiti
gen Halbröhre der Fig. 43(a), Fig. 43(c) zeigt eine Vorderansicht einer in
neren, umfangsseitigen Halbröhre, Fig. 43(d) zeigt eine Seitenansicht der
inneren, umfangsseitigen Halbröhre der Fig. 43(c); und
Fig. 44(a) zeigt einen Querschnitt eines Kugelumlaufs, bei dem der Kugelkäfig vom
beweglichen Block der Fig. 40(a) entfernt ist, Fig. 44(b) zeigt eine ab
schnittsweise, vergrößerte Ansicht des Richtungswechseldurchlasses der
Fig. 44(a), Fig. 44(c) zeigt eine abschnittsweise Seitenansicht des Kugel
käfigs, Fig. 44(d) zeigt eine Draufsicht des Kugelkäfigs der Fig. 44(c), Fig.
44(e) zeigt eine Ansicht des Kugelkäfigs in Richtung eines Pfeiles "a" der
Fig. 44(d), Fig. 44(f) zeigt eine abschnittsweise Seitenansicht des Rich
tungswechseldurchlasses der Fig. 44(b), bei dem die seitliche Deckplatte
entfernt ist, und Fig. 44(g) zeigt eine abschnittsweise Seitenansicht, in der
ein ausgesparter Abschnitt dargestellt ist, der in der seitlichen Deckplatte
der Fig. 44(b) den Richtungswechseldurchlaß bildet.
GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Im folgenden werden nun Ausführungsbeispiele einer Führungsvorrichtung für eine ge
radlinige Bewegung gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen beschrieben.
[ERSTES AUSFÜHRUNGSBEISPlEL]
Die Fig. 1 bis 7 zeigen eine Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Die Führungsvorrichtung 1 für eine geradlinige Bewegung ist mit einer Führungsschiene
2 als einem sich geradlinig erstreckenden Führungsteil und einem beweglichen Block 4
als einem beweglichen Teil versehen, der derart angeordnet ist, daß er entlang der Füh
rungsschiene 2 über eine große Anzahl von Kugeln 3 als Rollkörper beweglich ist.
Die Führungsschiene 2 hat die Form eines langen Balkens mit einem rechteckigen
Querschnitt. Zwei Kugellaufrillen 5, 5 als Rollkörperlaufbahnen sind an der waagerech
ten oberen Oberfläche der Führungsschiene 2 ausgebildet und eine einzelne Kugel
laufrille 5 als Rollkörperlaufbahn ist an jeder der rechten und linken senkrechten Ober
flächen der Führungsschiene 2 ausgebildet, so daß eine Gesamtzahl von vier Rillen 5
vorgesehen ist.
Der bewegliche Block 4 ist als ein Blockkörper mit einem Querschnitt in Form eines um
gekehrten U's ausgebildet, dessen sich öffnendes Ende nach unten gerichtet ist. Der
Blockkörper ist mit einem waagerechten Abschnitt 6 versehen, der der oberen Oberflä
che der Führungsschiene 2 gegenüberliegt, und mit einem Paar von Schenkelab
schnitten 7, 7 versehen, die sich von den rechten und linken Enden des waagerechten
Abschnittes 6 nach unten erstrecken und den rechten und linken Seitenflächen der Füh
rungsschiene 2 jeweils gegenüberliegen. Der waagerechte Abschnitt 6 weist an seiner
unteren Oberfläche zwei Kugelgegenlaufrillen 8, 8 als Rollkörpergegenlaufbahnen auf,
die den Kugellaufrillen 5, 5 entsprechen, die an der oberen Oberfläche der Führungs
schiene 2 ausgebildet sind. Ein jeder der Schenkelabschnitte 7, 7 weist an seiner inne
ren Oberfläche eine einzelne Kugelgegenlaufrille 8 als Rollkörpergegenlaufbahn auf, die
den jeweiligen Kugellaufrillen 5, 5 entsprechen, die an den rechten und linken Seitenflä
chen der Führungsschiene 2 ausgebildet sind.
Zusätzlich sind am beweglichen Block 4 vier Kugelrückläufe 9, 9, 9, 9 als Rollkörper
rückläufe ausgebildet, die parallel zu den vier Kugelgegenlaufrillen 8, 8, 8, 8 jeweils vor
gesehen sind sowie vier Paare von Richtungswechseldurchlässen 10, 10, 10, 10, die
jeweils U-förmig ausgebildet sind und die jeweiligen beiden Enden der Kugelgegen
laufrillen 8, 8, 8, 8 mit den jeweiligen beiden Enden der Kugelrückläufe 9, 9, 9, 9 verbin
den und auf diese Weise vier endlose Umläufe bilden. Die Kugelrückläufe 9, 9, die je
weils den auf der oberen Seite der Führungsschiene 2 ausgebildeten Kugellaufrillen 5, 5
entsprechen, sind im waagerechten Abschnitt 6 ausgebildet. Die anderen Kugelrück
läufe
9, 9, die jeweils den an den rechten und linken senkrechten Oberflächen der Führungs
schiene 2 ausgebildeten Kugellaufrillen 5, 5 entsprechen, sind jeweils in den Schen
kelabschnitten 7, 7 des beweglichen Blockes 4 ausgebildet.
Bei jedem der vier endlosen Umläufe gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind die Ku
geln 3 in Form einer Reihe mittels eines Kugelkäfigs 12 als einen Rollkörperkäfig ge
halten, wie in der Fig. 4 gezeigt ist, so daß die Kugeln 3 umlaufen können, während sie
durch den Kugelkäfig 12 geführt sind.
Der Kugelkäfig 12 umfaßt einen biegsamen Gurtabschnitt 12b, der mit Kugellöchern 12a
zur jeweiligen Aufnahme der Kugeln 3 und mit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ku
geln 3, 3 angeordneten Abstandsabschnitten 12c versehen ist. Der Gurtabschnitt 12b
hat eine Weite, die größer ist als der Durchmesser einer Kugel 3, so daß die beiden
Seitenkanten des Gurtabschnittes 12b von einer Kugel 3 nach außen erstrecken.
Der Abstandsabschnitt 12c ist mit einer kugelförmigen Aussparung 12d zur Aufnahme
einer Kugel versehen, die der Kugeloberfläche einer Kugel 3 entspricht. Die Kugel 3 ist
an ihren beiden Seiten durch ein Paar von stützenden, kugelförmigen Aussparungen
12d gestützt, so daß verhindert wird, daß eine Kugel 3 vom Gurtabschnitt 12b loskom
men kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das eine Ende des Gurtabschnittes 12b
nicht mit dessen anderen Ende verbunden, so daß ein streifenförmiger Gurt mit zwei
Enden gebildet wird. Das eine Ende des Gurtabschnittes 12b kann mit dessen anderen
Ende verbunden werden, um einen endlosen Gurt zu bilden.
Der bewegliche Block 4 weist einen Blockkörper 13 mit Kugelgegenlaufrillen 8, 8, 8, 8,
einen aus Harz geformten Körper 20 zur Ausbildung der Kugelumläufe, der in den
Blockkörper 13 eingesetzt ist, und ein Paar von seitlichen Deckplatten 40, 40 auf, die an
den beiden Endflächen des Blockkörpers 13 befestigt sind, in dem der aus Harz gebil
dete Körper 20 eingesetzt ist.
Ein jeder der Kugelumläufe des aus Harz geformten Körpers 20 weist ein Paar von ei
nen Kugeldurchlaß bildenden Abschnitten 21, 21 auf, die sich entlang der beiden in
Längsrichtung erstreckenden Seiten der Kugelgegenlaufrille 8 erstrecken, des weiteren
ein Paar von einen Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Ab
schnitten 22, 22, die an den beiden Seitenflächen des Blockkörpers 13 vorgesehen
sind, und eine Röhre aus Harz 23 als einen einen Rücklauf bildenden Abschnitt, der in
eine im Blockkörper 13 gebildete Durchgangsöffnung eingesetzt ist. Bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel sind die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 und das Paar der
einen Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 22, 22 ein
stückig miteinander als ein einheitlicher Körper ausgebildet und die Röhre 23 aus Harz
ist getrennt vom oben erwähnten einheitlichen Körper ausgebildet. Insbesondere wird
der Aufbau verwendet, daß die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 und das
Paar von den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 22,
22 miteinander einstückig über eine einstückige Formgebung verbunden sind, um einen
einstückigen Rahmen 24 aus Harz zu bilden, und die vier Röhren 23 aus Harz können
jeweils in den Blockkörper 13 eingesetzt werden.
Die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 sind mit Führungsrillen zum Führen
der beiden Seitenkanten des Gurtabschnittes 12b des Kugelkäfigs 12 in einem belaste
ten Bereich ausgestattet. Die Führungsrillen können nicht nur verhindern, daß der Ku
gelkäfig 12 während des Laufs an der Kugel schwingt, sondern auch daß er durchhängt,
wenn der bewegliche Block 4 von der Führungsschiene 2 entfernt wird, indem die Sei
tenkanten des Gurtabschnittes 12b in die Führungsrille 21a eingreifen. Die Kugeln 3
werden durch den Kugelkäfig 12 abgestützt. Insbesondere ist der Kugelkäfig 12 durch
den Backenabschnitt der Führungsrille 21a mit dem Ergebnis abgestützt, daß die Ku
geln 3 in der richtigen Lage gehalten werden und nicht vom beweglichen Block 4 abfal
len.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Abstand zwischen dem Paar der den Kugel
durchlaß bildenden Abschnitt 21, 21, das parallel zueinander an einen beiden in Längs
richtung verlaufenden Seiten der Kugelgegenlaufrille 8 angeordnet sind, etwas größer
als ein Durchmesser einer Kugel 3. Die Kugeln 3 fallen aus der Kugelgegenlaufrille 8,
wenn der Kugelkäfig 12 nicht verwendet wird. Wenn eine Länge des Vorsprungs des
Backenabschnittes 21b derart bestimmt ist, daß ein Abstand zwischen dem Paar der
den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 etwas größer ist als der Durchmesser
einer Kugel 3, wie in der Fig. 3(d) gezeigt ist, ist es jedoch möglich zu verhindern, daß
die Kugeln 3 auch ohne Verwendung des Kugelkäfigs 12 aus der Kugelgegenlaufrille 8
herausfallen. Ein derartiger Aufbau kann nicht nur in dem Fall verwendet werden, in wel
chem die Kugeln 3 in den Kugelumlauf unter Verwendung des Kugelkäfigs 12 einge
setzt werden, sondern auch in dem Fall, in welchem die Kugeln darin ohne den Kugel
käfig 12 eingesetztwerden. Der Abstand zwischen dem Paar von den den Kugeldurch
laß bildenden Abschnitten 21, 21 kann etwas kleiner sein als der Durchmesser einer
Kugel 3, so daß die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 eine Kugel 3 ohne
Verwendung des Kugelkäfigs 12 direkt halten, wie in der Fig. 3(e) gezeigt ist.
Außerdem sind Führungsrillen 9c, 10c im Kugelrücklauf 9 und im Richtungswechsel
durchlaß 10 als nicht belastete Flächen ausgebildet, um die Seitenkanten des Gurtab
schnittes 12b zu führen. Die Führungsrillen 9c, 10c sind mit der obengenannten Füh
rungsrille 21a im belasteten Bereich verbunden, so daß eine endlose Rille am gesamten
Umfang gebildet wird.
Wenn der Kugelkäfig 12, wie in der Fig. 3(f) gezeigt, nicht verwendet wird, dann kann
der Abstand zwischen dem Paar der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21,
die an den beiden in Längsrichtung verlaufenden Seiten der Kugelgegenlaufrille 8 an
geordnet sind, wobei diese Abschnitte keine Backenabschnitte 21 aufweisen, etwas
kleiner sein als der Durchmesser einer Kugel 3, wodurch verhindert wird, daß die Kugeln
3 von der Kugelgegenlaufrille 8 herausfallen können.
Die vier Teile der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 sind aus einem er
sten, dünnen Verbindungsplattenabschnitt 25, der sich in Längsrichtung entlang der
Unterfläche des waagerechten Abschnittes 6 des Blockkörpers 13 erstreckt, einem Paar
von zweiten Verbindungsplattenabschnitten 26, 26, die einen L-förmigen Querschnitt
aufweisen und sich in Längsrichtung des Blockkörpers 13 entlang den Eckenabschnit
ten zwischen dem waagerechten Abschnitt 6 und den Schenkelabschnitten 7, 7 des
Blockkörpers 13 erstrecken, und ein Paar von dritten Verbindungsplattenabschnitten 27,
27, die sich in der Längsrichtung des Blockkörpers 13 entlang der Unterflächen der
Schenkelabschnitte 7, 7 des Blockkörpers 13 erstrecken, aufgebaut.
Insbesondere sind die rechten und linken Seitenkanten des ersten Verbindungsplatten
abschnittes 25 und die oberen Kanten des Paares der rechten und linken zweiten Ver
bindungsplattenabschnitte 26, 26 an den beiden Seiten der jeweiligen Kugelgegen
laufrillen 8, 8 angeordnet, die an den Unterflächen des waagerechten Abschnittes 6
vorgesehen sind, so daß sie die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21; 21, 21
bilden. Die Unterkanten der zweiten Verbindungsplattenabschnitte 26, 26, die Innen
kanten der dritten Verbindungsplattenabschnitte 26, 26 sowie die Innenkanten der drit
ten Verbindungsplattenabschnitte 27, 27 sind an den beiden Seiten der jeweiligen Ku
gelgegenlaufrillen 8, 8 angeordnet, die an der jeweiligen Innenfläche der Schenkelab
schnitte 7, 7 vorgesehen sind, so daß sie die anderen, den Kugeldurchlaß bildenden
Abschnitte 21, 21; 21, 21 bilden.
Der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt 22 weist ei
nen dünnen Plattenabschnitt 29 auf, der mit der Endfläche des Blockkörpers 13 verbun
den wird. Die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitt 21, 21 und die Röhre 23 aus Harz
sind miteinander durch den obengenannten, dünnen Plattenabschnitt 29 verbunden. Bei
dieses Ausführungsbeispiels sind die den Richtungswechseldurchlaß und innere Füh
rung bildenden Abschnitte 22, 22 und die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21,
21 über den dünnen Plattenabschnitt 29 durch einstückige Formgebung verbunden. Die
Röhre 23 aus Harz wird in eine Öffnung 34 eingesetzt, das am dünnen Plattenabschnitt
29 ausgebildet ist, um so eine Randverbindung herzustellen, und ist am dünnen Plat
tenabschnitt 29 befestigt.
Der dünne Plattenabschnitt 29 weist einen ersten Endplattenabschnitt 30 auf, der der
Endfläche des waagerechten Abschnittes 6 des Blockkörpers 13 entspricht, des weite
ren ein Paar von dritten Endplattenabschnitten 32, 32, die den Endflächen der Schen
kelabschnitte 7, 7 entsprechen, sowie zweite Endplattenabschnitte 31, 31, um den er
sten Endplattenabschnitt 30 und die jeweiligen dritten Endplattenabschnitte 32, 32 mit
einander zu verbinden. Der erste Endplattenabschnitt 30 weist die den Richtungswech
seldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 22, 22 auf, die derart ausgebildet
sind, daß sie entsprechend den zwei Kugellaufbahnen 3, 3 an der Oberflächenseite der
Führungsschiene 2 vorspringen. Ein jeder der dritten Endplattenabschnitte 32, 32 weist
den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitt 22 auf, der
derart ausgebildet ist, daß er entsprechend der einzelnen Kugellaufbahn 3 an der Sei
tenfläche der Führungsschiene 2 hervorspringt.
Die ersten Endplattenabschnitte 30, 30, die jeweils an den beiden Enden des Blockkör
pers 13 plaziert werden, sind mit ihrem unteren Abschnitt mit den beiden Enden des er
sten Verbindungsplattenabschnittes 25 verbunden, der sich in Längsrichtung zwischen
den ersten Endplattenabschnitten 30, 30 erstreckt. Die zweiten Endplattenabschnitte 31,
31, die jeweils an den beiden Enden des Blockkörpers 13 plaziert werden, sind an ihrem
inneren Kantenabschnitt mit den beiden Enden des zweiten Verbindungsplattenab
schnittes 26 verbunden, der sich in Längsrichtung zwischen den zweiten Endplattenab
schnitten 31, 31 erstreckt. Die anderen, zweiten Endplattenabschnitte 31, 31 weisen
denselben Verbindungsaufbau auf. Die dritten Endplattenabschnitte 32, 32, die jeweils
an den beiden Enden des Blockkörpers 13 plaziert werden, sind an ihrem inneren Kan
tenabschnitt mit den beiden Enden des dritten Verbindungsplattenabschnittes 27 ver
bunden, der sich in Längsrichtung zwischen den dritten Endplattenabschnitten 32, 32
erstreckt. Die anderen dritten Endplattenabschnitte 32, 32 weisen denselben Verbin
dungsaufbau auf. Auf diese Weise wird ein einzelner Rahmen 24 aus Harz gebildet.
Ein jeder der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte
22 weist eine halbzylinderförmige Form auf. Am äußeren Umfang des den Richtungs
wechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 22 ist eine innere Füh
rungsrille 10a mit einem halbkreisförmigen Querschnitt ausgebildet, um den inneren
Führungsabschnitt für den Richtungswechseldurchlaß 10 zu bilden. Das eine Ende der
inneren Führungsrille 10a ist mit dem Ende der Kugelgegenlaufrille 8 verbunden. Dem
entsprechend hat das eine Ende der inneren Führungsrille 10a dieselbe Querschnitts
form wie die Kugelgegenlaufrille 8, so daß das eine Ende der inneren Führungsrille 10a
mit dem Ende der Kugelgegenlaufrille 8 ausgerichtet ist. Das andere Ende der inneren
Führungsrille 10a des Richtungswechseldurchlasses 10 ist mit dem Ende des Kugel
rücklaufs 9 verbunden. Dementsprechend weist das andere Ende der inneren Füh
rungsrille 10a dieselbe Querschnittsform auf wie der Kugelrücklauf 9, um so das andere
Ende der inneren Führungsrille 10a mit dem Ende des Kugelrücklaufs 9 auszurichten.
An den beiden Enden der inneren Führungsrille 10a sind zylindrische Flanschabschnitte
33, 33 ausgebildet. Der Abstand zwischen den jeweiligen Außenflächen der zylindri
schen Flanschabschnitte 33, 33 ist größer als die Weite des Gurtabschnittes 12b. Die
zylindrischen Flanschabschnitte 33, 33 bilden eine Käfigführungsrille für den Kugelkäfig
12 zusammen mit einem halbkreisförmigen, ausgesparten Abschnitt, der Aussparungen
aufweist und am inneren Umfang der Aussparung der weiter unten beschriebenen seitli
chen Deckplatte 40 ausgebildet ist.
Die beiden Enden der inneren Führungsrille 10a für den Richtungswechseldurchlaß 10
erstrecken sich bis zur Berührungsfläche der ersten und dritten Endplattenabschnitte
30, 32 mit der Endfläche des Blockkörpers 13, um so mit den jeweiligen Enden der Ku
gelgegenlaufrille 8 und dem Kugelrücklauf 9 verbunden zu sein. Löcher 34, 34, 34, 34
von halbkreisförmiger Form zum Einsetzen der Röhre, in welche die Enden der Röhren
23 aus Harz eingesetzt werden, sind an den ersten und dritten Endplattenabschnitten
30, 32 ausgebildet.
Wie in der Fig. 7 gezeigt, besteht die Röhre 23 aus Harz aus einem inneren, umfangs
seitigen Halbröhrenteil 23a, das an der inneren Umfangsseite des Kugelumlaufs ange
ordnet ist, die durchgängig mit der inneren Führungsrille 10a des Richtungswechsel
durchlasses verbunden ist, sowie ein äußeres umfangsseitiges Halbröhrenteil 23b, das
an der äußeren Umfangsseite des Kugelumlaufes angeordnet ist, der durchgängig mit
einer äußeren Führungsrille 10b für den Richtungswechseldurchlaß 10 verbunden ist,
der an der seitlichen Deckplatte 40 angeordnet ist. Das innere, umfangsseitige Halbröh
renteil 23a weist einen Rillenabschnitt 9a von halbkreisförmigem Querschnitt und Sei
tenkantenabschnitte 23c auf, die sich in Längsrichtung entlang des Rillenabschnittes 9a
erstrecken.
Das äußere, umfangsseitige Halbröhrenteil 23b ist als ein geradliniges Teil mit demsel
ben kreisförmigen Querschnitt wie die äußere Führungsrille 10b des Richtungswechsel
durchlasses ausgebildet, der an der seitlichen Deckplatte 40 ausgebildet ist. Das äußere
umfangsseitige Halbröhrenteil 23b weist einen Rillenabschnitt 9b auf, der durchgängig
mit der äußeren Führungsrille 10b verbunden ist, sowie Seitenkantenabschnitte 23d, die
sich in Längsrichtung entlang des Rillenabschnittes 9b erstrecken. Die Seitenkantenab
schnitte 23d sind an ihren äußeren Kanten mit Vorsprüngen 23e versehen, die mit den
äußeren Kanten der Seitenkantenabschnitte 23c des inneren, umfangsseitigen Halbröh
renteil 23a in Kontakt gebracht werden, um die Käfigführungsrille 9c des Kugelkäfigs 12
zu bilden.
Das innere, umfangsseitige Halbröhrenteil 23a der Röhre 23 aus Harz weist dieselbe
Länge wie der Blockkörper 13 auf. Das innere umfangsseitige Halbröhrenteil 23a wird
derart positioniert, daß es in Kontakt mit der Rückfläche des den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 22 gebracht wird.
Das äußere umfangsseitige Halbröhrenteil 23b der Röhre 23 aus Harz ist andererseits
um einen Betrag, der der Dicke des dünnen Plattenabschnittes 29 entspricht, länger als
der Blockkörper 13. Die äußeren umfangsseitigen Halbröhrenteile 23b sind in die Ein
setzlöcher 34 der ersten und dritten Endplattenabschnitte 30, 32 eingesetzt. Eine Lage
bestimmung des äußeren, umfangsseitigen Halbröhrenteils 23b in Längsrichtung wird
dadurch gemacht, daß die beiden Enden des äußeren, umfangsseitigen Halbröhrenteils
23b, die in die Einsetzlöcher 34 eingesetzt sind, in Kontakt mit der Umfangskante des
Endabschnittes der äußeren Führungsrillen 10b des Richtungswechseldurchlasses ge
bracht werden, die an der seitlichen Deckplatte 40 angebracht sind. Die an den beiden
Seitenkanten des äußeren umfangsseitigen Halbröhrenteils 23b angeformten Vorsprün
ge 23e berühren die äußeren Kanten der zylindrischen Flanschabschnitte 33, die an
dem den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitt 22 ausge
staltet sind, um einen Teil der Führungsrille 10c zu bilden, und das äußere umfangssei
tige Halbröhrenteil 23b und das innere umfangsseitige Halbröhrenteil 23a können in der
Einsetzöffnung 14 nicht drehen.
Die Röhre aus Harz 23 und die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bil
denden Abschnitte 22 werden über die Einsetzlöcher 34, die an den ersten und dritten
Endplattenabschnitten 30, 32 des dünnen Plattenabschnittes 29 ausgebildet sind, ge
nau positioniert. Auf diese Weise kann ein korrekter Zusammenbau ausgeführt werden.
Wie in der Fig. 5 gezeigt, ist die seitliche Deckplatte 40 mit einem ausgesparten Ein
setzabschnitt 40a versehen, in die der dünne Plattenabschnitt 29 eingesetzt wird, sowie
mit vier ausgesparten Abschnitten 41 mit äußeren Führungsrillen 10b des Richtungs
wechselsdurchlasses, in die Abschnitte der den Richtungswechseldurchlaß und innere
Führung bildenden Abschnitte 22 eingesetzt sind, sowie ferner mit Abschnitten für
Schrauben, um die seitliche Deckplatte 40 am Blockkörper 13 zu befestigen. Durch die
Einschraubabschnitte wird die seitliche Deckplatte 40 am Blockkörper 13 durch Einset
zen von Schrauben 44 in Löcher 43 befestigt, die an der seitlichen Deckplatte 40 aus
gebildet sind und die Schrauben mit Gewindelöcher 45, die an der Endfläche des Block
körpers 13 ausgebildet sind, in Eingriff bringen. Die Löcher 43 sind zwischen den ersten
und dritten Endplattenabschnitten 30, 32 des dünnen Plattenabschnittes 29 angeordnet.
Wie in der Fig. 7 gezeigt, weist die äußere Führungsrille 10b des Richtungswechsels
durchlasses im ausgesparten Absatz 41 an ihren Seitenkanten bogenförmige Ausspa
rungen 46 mit größerem Durchmesser, die zusammen mit den zylindrischen Flanschab
schnitten 33 der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Ab
schnitte 22 die Käfigführungsrillen 10c bilden, sowie bogenförmige Aussparungen 47 mit
kleinerem Durchmesser auf, in die die zylindrischen Flanschabschnitte 33 eingesetzt
werden. Der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt 22,
der an der inneren Führungsrille 10a des Richtungswechselsdurchlasses vorgesehen
ist, ist in den ausgesparten Abschnitt 41 der seitlichen Deckplatte 40 eingesetzt und der
dünne Plattenabschnitt 29 ist vom ausgesparten Einsetzabschnitt 40a der seitlichen
Deckplatte 40 aufgenommen. Der dünne Plattenabschnitt 29 ist zwischen der seitlichen
Deckplatte 40 und der Endfläche des Blockkörpers 13 durch eine Klemmkraft gehalten,
so daß er dazwischen fest befestigt ist.
Die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 22 und
der den Kugeldurchlaß bildende Abschnitt 21 sind durch den dünnen Plattenabschnitt
29 verbunden, wodurch es möglich ist, eine genaue Lagebeziehung des Endes der in
neren Führungsrille 10a des Richtungswechselsdurchlasses, der in dem den Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitt 22 ausgebildet ist, rela
tiv zu den den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 sowie eine genaue Lagebe
ziehung der inneren Führungsrille 10a des Richtungswechselsdurchlasses relativ zum
Kugelrücklauf 9 zu wahren.
Der dünne Plattenabschnitt 29, der in der Umgebung des den Richtungswechseldurch
laß und innere Führung bildenden Abschnittes 22 gelegen ist, wird durch eine auf die
seitliche Deckplatte 40 (vgl. Fig. 7) wirkende Klemmkraft gleichmäßig gegen die flache
Endfläche des Blockkörpers 13 gedrückt. Selbst wenn der den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildende Abschnitt 22 sich nicht in einer korrekten Lage
befindet, dann ändert der dünne Plattenabschnitt 22 seine Form an der Endfläche des
Blockkörpers 13, wodurch die korrekte Lage des den Richtungswechseldurchlaß und
innere Führung bildenden Abschnittes 22 ermöglicht wird. Der dünne Plattenabschnitt
29 wird durch eine Klemmkraft, die an der seitlichen Deckplatte 40 wirkt, festgeklemmt
und befestigt und die durch eine derartige Klemmung erzeugte Reibkraft kann eine un
günstige Bewegung der inneren Führungsrille 10a des Richtungswechselsdurchlasses
verhindern.
Die seitliche Deckplatte 40 ist am Blockkörper 13 derart befestigt, daß der mit dem
Blockkörper 13 zusammengebaute, den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung
bildende Abschnitt 22 in den ausgesparten Abschnitt 41 der seitlichen Deckplatte 40
eingesetzt ist. Dieser Arbeitsschritt des Einsetzens erlaubt es, eine genaue Lage der
seitlichen Deckplatte 40 relativ zum Bockkörper 13 zu erhalten.
Fig. 6 zeigt die Arbeitsschritte beim Zusammenbau des oben beschriebenen, aus Harz
geformten Körpers zur Ausbildung des Kugelumlaufs.
Zunächst wird das innere, umfangsseitige Halbröhrenteil 23a der Röhre 23 aus Harz in
die Durchgangsöffnung 14 des Blockkörpers 13 eingesetzt (vgl. Fig. 6(a) und 8(b).
Dann wird der durch einstückige Formgebung erhaltene Rahmen 24 aus Harz in die
Aussparung des Blockkörpers 13 eingesetzt, wobei die dünnen Plattenabschnitte 29 an
den beiden Enden des Rahmens 24 aus Harz an den jeweiligen Endflächen des Block
körpers 13 gleiten (vgl. Fig. 6(c) und 6(d)). Der erste Verbindungsplattenabschnitt 25
des Rahmens 24 aus Harz kommt in Kontakt mit der Unterfläche des waagerechten Ab
schnittes 6, wodurch eine Lagebestimmung in senkrechter Richtung des Rahmens 24
aus Harz stattfindet. Der zweite Verbindungsplattenabschnitt 26 und der dritte Verbin
dungsplattenabschnitt 27 des Rahmens 24 aus Harz kommen mit den jeweiligen Innen
flächen der Schenkelabschnitte 7, 7 des Blockkörpers 13 in Kontakt, wodurch eine La
gebestimmung der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 und des den Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 22 stattfindet (vgl. Fig.
6(e) und 6(f)). Zu diesem Zeitpunkt ist die Einsetzöffnung 34 des dünnen Plattenab
schnittes 29 mit der Durchgangsöffnung 14 des Blockkörpers 13 ausgerichtet.
Dann wird das äußere, umfangsseitige Halbröhrenteil 23b in die Durchgangsöffnung 14
von der Einsetzöffnung 34 eingesetzt, wodurch der Zusammenbau des aus Harz ge
formten Körpers 20 zur Ausbildung des Kugelumlaufs vervollständigt ist (vgl. Fig. 6(g)
und 6(h)).
Dann wird die eine seitliche Deckplatte 40 mit der einen Endfläche des Blockkörpers 13
in einem weiteren Arbeitsschritt durch Klemmen befestigt, der die Kugeln haltende Ku
gelkäfig 12 wird eingesetzt und die andere seitliche Deckplatte 40 wird mit der anderen
Endfläche des Blockkörpers 13 durch denselben Arbeitsvorgang durch Klemmen befe
stigt, wodurch der Zusammenbau des beweglichen Blocks 4 vollendet ist.
Gemäß der folgenden Erfindung ist der aus Harz geformte Körper 20, der den Kuge
lumlauf bildet, getrennt vom Blockkörper 13 geformt. Selbst wenn der bewegliche Block
4 größer ist, wird der Fluß des flüssigen Harzes durch den Blockkörper 13 nicht behin
dert, wie in dem Fall, in dem der Blockkörper 13 einstückig mit dem aus Harz geformten
Körper 20 ausgebildet ist. Eine Erhöhung der Anzahl von Eingußstellen, die in einer
Form ausgebildet sind, kann einen korrekten Lauf des flüssigen Harzes sicherstellen,
wodurch die Formgebung verbessert wird. Insbesondere sind die den Kugeldurchlaß
bildenden Abschnitte 21, 21, die an den gegenüberliegenden, sich in Längsrichtung er
streckenden Seiten der Kugellaufrille 8 angeordnet sind, dünn, was bewirkt, daß das
flüssige Harz nicht jeden Abschnitt des Raumes zur Ausbildung der den Kugeldurchlaß
bildenden Abschnitte 21, 21 erreichen kann. Daher wird in effektiver Weise der aus Harz
geformte Körper 20 getrennt vom Blockkörper 13 entsprechend dem Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung ausgebildet.
Der durchgängige Umlauf wird durch den aus Harz geformten Körper 20 gebildet und es
ist dadurch möglich, eine Lagebestimmung der inneren Führungsrille 10a des Rich
tungswechselsdurchlasses relativ zu den den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitten 21,
21 sowie eine Lagebestimmung der inneren Führungsrille 10a des Richtungswechsels
durchlasses relativ zum Kugelrücklauf 9 durchzuführen, wodurch die Durchgängigkeit
des Umlaufs sichergestellt wird, um einen glatten Umlauf der Kugeln 3 zu ermöglichen.
Wenn die richtige Lagebeziehung der inneren Führungsrille 10a des Richtungswech
selsdurchlasses relativ zu den den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 gewahrt
ist, sind die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 an den beiden in Längs
richtung verlaufenden Seiten der Kugellaufrille 8 angeordnet, so daß sie mit den Enden
der inneren Führungsrille 10a des Richtungswechselsdurchlasses ausgerichtet sind.
Wenn die richtige Lagebeziehung der inneren Führungsrille 10a des Richtungswech
selsdurchlasses relativ zum Kugelrücklauf 9 gewahrt ist, dann kann die innere Füh
rungsrille 10a des Richtungswechselsdurchlasses mit der inneren Rille 23a des Kugel
rücklaufs 9 ausgerichtet werden.
Der Verbindungsabschnitt der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 und des
den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 22 wird
durch einstückige Formgebung erhalten, wodurch auf einen Arbeitsschritt zum Zusam
menbauen des Verbindungsabschnittes verzichtet werden kann. Obwohl die Laufrich
tung der Kugeln 3 in einem derartigen Verbindungsabschnitt wechselt, kann der oben
genannte, einstückige Aufbau eine Durchgängigkeit des Umlaufs sicherstellen, ohne
durch die Genauigkeit beim Zusammenbau beeinflußt zu werden. Daher ist es möglich,
einen glatten Lauf der Kugeln 3 von der Kugellaufbahn zwischen der Kugellaufrille 5 und
der Kugelgegenlaufrille 8 zum Richtungswechseldurchlaß 10 sowie vom Richtungs
wechseldurchlaß 10 zum Kugelrücklauf 9 sicherzustellen.
Im folgenden werden Abänderungen des aus Harz geformten Körpers 20, der den Ku
gelumlauf bildet und in weitere Teile unterteilt ist, beschrieben. Bei der Beschreibung
dieser Abänderungen werden geänderte Merkmale nur im Vergleich zum ersten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erläutert. Für die gleichen Merkmale wie die
des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung werden dieselben Bezugs
zeichen verwendet und auf ihre Beschreibung wird verzichtet.
[Erste Abänderung]
Die Fig. 8 und 9 zeigen die erste Abänderung des aus Harz geformten Körpers 20, der
den Kugelumlauf bildet, wie er beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Bei der ersten Abänderung ist der aus Harz geformte Körper, der den Kugelumlauf bil
det, aus dem ersten aus Harz geformten Rahmen 20A gebildet, der durch einstückige
Verbindung sowohl der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 als auch der
Röhren 23 aus Harz an ihren Enden mit den den Richtungswechseldurchlaß und innere
Führung bildenden Abschnitten 22A für die eine Seite und den zweiten aus Harz ge
formten Rahmen 20B, der mit den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung
bildenden Abschnitten 22B für die andere Seite versehen ist und getrennt vom ersten
aus Harz geformten Rahmen 20A ausgebildet ist.
In diesem Fall sind die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 einstückig mit
den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 22A
über den dünnen Plattenabschnitt 29A wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel verbun
den.
Die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 22A sind
außerdem über den dünnen Plattenabschnitt 29A einstückig mit den Röhren 23 aus
Harz verbunden. In diesem Fall ist die Röhre 23 aus Harz als ein röhrenförmiger, ein
stückiger Körper ausgebildet, obwohl die Halbröhrenteile des ersten Ausführungsbei
spiels verwendet werden. Dementsprechend gibt es keine Einsetzöffnung 34 im dünnen
Plattenabschnitt 29A und der Kugelrücklauf 9 ist am dünnen Plattenabschnitt 29A offen
gelegt.
Der erste, aus Harz geformte Rahmen 20A und der zweite, aus Harz geformte Rahmen
20B sind, wie in der Fig. 9 gezeigt, mittels einer Verbindung miteinander verbunden, bei
der eine Kombination einer Aussparung und eines darin eingesetzten Vorsprungs ver
wendet wird, wie beispielsweise einer Randverbindung. Bei dem darge 99999 00070 552 001000280000000200012000285919988800040 0002019826703 00004 99880stellten Beispiel
ist ein ausgesparter Abschnitt 36 einer Schwalbenschwanznut im zweiten aus Harz ge
formten Rahmen 20B ausgebildet und ein Eingriffsvorsprung 35, der in den ausgespar
ten Abschnitt 36 eingreifen soll, ist andererseits an den den Kugeldurchlaß bildenden
Abschnitten 21, 21 ausgebildet.
In diesem Fall wird die Röhre 23 aus Harz des ersten aus Harz geformten Rahmens
20A in die Durchgangsöffnung 14 des Blockkörpers 13 eingesetzt und die ersten, zwei
ten und dritten Verbindungsplattenabschnitte 25, 26, 27 werden entlang der Unterfläche
des waagerechten Abschnittes 6 des Blockkörpers 13 und den Innenflächen der Schen
kelabschnitte 7, 7 eingesetzt.
Dann werden die Eingriffsvorsprünge 35, die an den jeweiligen freien Endabschnitten
der ersten, zweiten und dritten Verbindungsplattenabschnitte 25, 26, 27 angeformt sind,
mit den ausgesparten Abschnitten 36 in Eingriff gebracht, die am dünnen Plattenab
schnitt 29B des zweiten, aus Harz geformten Rahmens 24B ausgebildet sind, der an der
anderen Endfläche des Blockkörpers 13 angeordnet ist.
Die ausgesparten Abschnitte 36 können am ersten, aus Harz geformten Rahmen 20A
angeformt sein und die Eingriffsabschnitte 35 können am zweiten, aus Harz geformten
Rahmen 20B angeformt sein. Die Verbindung ist nicht auf die oben beschriebene Art
beschränkt, sondern es kann jedwede herkömmliche Verbindungsmethode verwendet
werden, bei denen die Enden der getrennten Teile in einer geeigneten Verbindungslage
gehalten und verbunden werden können.
[Zweite Abänderung]
Die Fig. 10 und 11 zeigen die zweite Abänderung des aus Harz geformten Körpers 20,
der den Kugelumlauf bildet, wie er beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Bei der zweiten Abänderung ist der aus Harz geformte Körper 20, der den Kugelumlauf
bildet und der durch einstückige Formgebung der beiden den Kugeldurchlaß bildenden
Abschnitte 21, 21 und der Röhren 23 aus Harz als einen den Rücklauf bildenden Ab
schnitt zusammen mit einem Paar von den Richtungswechseldurchlaß und innere Füh
rung bildenden Abschnitten 22, 22 geformt ist, am Mittelabschnitt eines jeden, den Ku
geldurchlaß bildenden Abschnittes 21, 21 und der Röhren 23 aus Harz in zwei Teile
geteilt. Insbesondere sind die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21, 21 und die
Röhren 23 aus Harz an ihrem Mittelabschnitt in jeweils zwei Hälften geteilt und eine jede
der beiden dermaßen geteilten Hälften ist einstückig mit den den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 22, 22 ausgebildet, wodurch zwei
aus Harz geformte Rahmen 20C, 20D mit im wesentlichen derselben Form gebildet
werden.
Vier den Kugeldurchlaß bildende Abschnitte 21, 21 sind an den ersten, zweiten und
dritten Verbindungsplattenabschnitten 25, 26, 27 ausgebildet. Ausgesparte Abschnitte
38 und darin einzusetzende Eingriffsvorsprünge 37 sind an den geteilten Enden der er
sten, zweiten und dritten Verbindungsplattenabschnitte 25, 27 und den geteilten Enden
der Röhren 23 aus Harz angeformt.
[Dritte Abänderung]
Die Fig. 12 bis 14 zeigen die dritte Abänderung des aus Harz geformten Körpers 20, der
den Kugelumlauf bildet, wie er beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Bei der dritten Abänderung wird die Röhre 23 aus Harz als ein den Rücklauf bildender
Abschnitt, wie sie beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist, nicht verwendet und
ein aus Harz geformter Rahmen 20E wird durch einstückige Formgebung der ersten,
zweiten und dritten Verbindungsplattenabschnitte 25, 26, 27 erhalten, die die den Ku
geldurchlaß bildende Abschnitte 21, 21 mit den dünnen Plattenabschnitten 29, 29 auf
weisen, die jeweils das Paar der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung
bildenden Abschnitte 22, 22 aufweisen. Der Kugelrücklauf 9 ist als eine im Blockkörper
13 ausgebildete Durchgangsöffnung aufgebaut.
In diesem Fall kann ein Eingriffsvorsprung 39a, der mit einem sich verjüngenden, im
Öffnungsende des Kugelrücklaufs 9 ausgebildeten Abschnitt 15 in Eingriff bringbar ist,
im Öffnungsende der Kugelöffnung 39 des dünnen Plattenabschnittes 29 angeformt
sein. Ein derartiger Aufbau erlaubt es, eine korrekte Verbindung des Endes des Kugel
rücklaufs 9 mit dem den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Ab
schnitt 22 herzustellen.
Bei dem dargestellten Beispiel ist zusätzlich ein gebogener Eingriffsvorsprung 48 am
Verbindungsabschnitt der äußeren Führungsrille 10b des Richtungswechseldurchlasses
mit dem Kugelrücklauf 9 ausgebildet. Der Eingriffsvorsprung 48 kann in die Kugelöff
nung 39 des dünnen Plattenabschnittes 29 eingesetzt werden und greift in den sich
verjüngenden Abschnitt 15 des Öffnungsendes des Kugelrücklaufs 9 ein.
[Vierte Abänderung]
Fig. 15 zeigt die vierte Abänderung des aus Harz geformten Körpers 20, der den Kuge
lumlauf bildet, wie er beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Bei der vierten Abänderung wird die bei der dritten Abänderung beschriebene Röhre 23
aus Harz nicht verwendet und ein aus Harz geformter Rahmen 24B wird durch einstüc
kige Formgebung der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 21 zusammen mit den
den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 22 bei der
einen Seite erhalten, der andere aus Harz geformte Rahmen 24C, der mit den den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 22 für die andere
Seite versehen ist, ist getrennt vom oben erwähnten aus Harz geformten Rahmen 24B
ausgestaltet, und die aus Harz geformten Rahmen 24B, 24C sind miteinander durch
den Eingriff des Eingriffsvorsprung 35 in die Aussparung 36 verbunden. Abgesehen da
von ist der restliche Aufbau derselbe wie der der dritten Abänderung.
[Abänderungen der Kugellaufbahn]
Beim ersten Ausführungsbeispiel und den ersten bis vierten Abänderungen wurde be
schrieben, daß zwei Laufbahnen für die Kugeln an der Oberfläche der Führungsschiene
2 und eine einzelne Kugellaufbahn an einer jeden Seitenfläche der Führungsschiene 2
vorgesehen ist, so daß eine Gesamtzahl von vier Kugellaufbahnen vorgesehen ist. Bei
der vorliegenden Erfindung können jedoch andere Bauformen von Kugellaufbahnen
verwendet werden, wie dies in der Fig. 16 gezeigt ist. Bezüglich der Teilung des aus
Harz geformten Körpers 20, der den Kugelumlauf bildet, basieren sämtliche, in der Fig.
16 gezeigten Abänderungen auf dem Teilungsschema des ersten Ausführungsbeispiels.
Es können jedoch sämtliche Teilungsschemata der ersten bis vierten Abänderungen bei
den Abänderungen der Kugellaufbahn, wie sie in der Fig. 16 gezeigt sind, verwendet
werden.
Bei dem Beispiel, das in den Fig. 16(a) und 16(b) gezeigt ist, sind zwei untere und obere
Kugellaufbahnen als Rollkörper an einer jeden Lücke zwischen den rechten und linken
Seitenflächen der Führungsschiene 2 und den inneren Flächen der rechten und linken
Schenkelabschnitte 7, 7 des beweglichen Blockes 13 vorgesehen, so daß insgesamt
vier Kugellaufbahnen vorhanden sind.
Fig. 16(b) zeigt die aus Harz geformten Körper 20, bei dem sämtliche, den Kugeldurch
laß bildenden Abschnitte der vier Kugellaufbahnen einstückig miteinander ausgebildet
sind. Der aus Harz gebildete Körper 20 kann jedoch auch in zwei aus Harz geformte
Körper 20, 20 geteilt sein, die zwei Kugellaufbahnen für eine jede der rechten und linken
Seiten der Führungsschiene 2, wie in der Fig. 18 gezeigt ist, entsprechen.
Im Beispiel der Fig. 16(c) und 16(d) ist der bewegliche Block 4 mit dem horizontalen Ab
schnitt 6, der der Oberfläche der Führungsschiene 2 gegenüberliegt, und mit einem ein
zigen Schenkelabschnitt 7 versehen, der der einen Seitenfläche der Führungsschiene 2
gegenüberliegt. Die einzelne Kugellaufbahn 3 als Rollkörper ist zwischen der einen
Seitenfläche der Führungsschiene 2 und dem einzelnen Schenkelabschnitt 7 des be
weglichen Blockes 7 vorgesehen und die andere, einzelne Kugellaufbahn 3 ist zwischen
der Oberfläche der Führungsschiene 2 und der Unterfläche des waagerechten Ab
schnittes in der Nähe der Kante der Führungsschiene 2 vorgesehen, um so insgesamt
zwei Kugellaufbahnen vorzusehen.
Bei dem in Fig. 16(e) und 16(f) gezeigten Beispielen ist der bewegliche Block 4 mit ei
nem Paar von Schenkelabschnitten 7, 7 versehen, zwischen denen die Führungsschie
ne 2 an ihren rechten und linken Flächen gehalten ist. Die einzelne Kugellaufbahn 3 ist
in einer jeden Lücke zwischen den rechten und linken Oberflächen der Führungsschie
ne 2 und den inneren Flächen der rechten und linken Schenkelabschnitte 7, 7 des be
weglichen Blockes 4 vorgesehen, so daß insgesamt zwei Kugellaufbahnen vorhanden
sind.
Beim Beispiel der Fig. 16(g) und 16(h) ist der bewegliche Block 4 entlang der einen
Seitenfläche der Führungsschiene 2 angeordnet. Zwei obere und untere Kugellaufbah
nen sind zwischen der einen Seitenfläche der Führungsschiene 2 und des beweglichen
Blockes 4 vorgesehen.
[Zweites Ausführungsbeispiel]
Die Fig. 18 bis 20 zeigen eine Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung ge
mäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel werden Rollen als Rollkörper verwendet. Insbeson
dere weist die Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung eine Führungsschie
ne 202 als ein Führungsteil auf, welches sich geradlinig erstreckt, und ein beweglicher
Block 104 ist derart angeordnet, daß er über eine große Anzahl von Rollen 203 als Roll
körper entlang der Führungsschiene 202 beweglich ist.
Die Führungsschiene 202 ist in der Form eines langen Balkens mit rechteckigem Quer
schnitt ausgestaltet. Zwei Rollenlaufflächen 205, 205 sind als Rollkörperlaufflächen an
der waagerechte, oberen Fläche der Führungsschiene 2 ausgebildet und eine einzelne
Rollenlauffläche 205 als Rollkörperlauffläche ist an jeder der rechten und linken senk
rechten Flächen der Führungsschiene 2 ausgebildet, so daß insgesamt vier Oberflä
chen 5 vorhanden sind.
Der bewegliche Block 204 ist als ein Blockkörper ausgestaltet, der einen Querschnitt in
Form eines umgekehrten U's aufweist, dessen sich öffnende Enden nach unten gerich
tet sind. Der Blockkörper ist mit einem waagerechten Abschnitt 206 versehen, der der
oberen Fläche der Führungsschiene 202 gegenüberliegt, sowie mit einem Paar von
Schenkelabschnitten 207, 207, die sich von den rechten und linken Enden des waage
rechten Abschnittes 206 nach unten erstrecken und den rechten und linken Seitenflä
chen der Führungsschiene 202 jeweils gegenüberliegen. Der waagerechte Abschnitt
206 weist an seiner unteren Fläche zwei Rollengegenlaufflächen 208, 208 als Rollkör
pergegenlaufbahnen auf, die den auf der oberen Fläche der Führungsschiene 202 aus
gebildeten Rollenlaufflächen 205, 205 entsprechen. Ein jeder der Schenkelabschnitte
207, 207 weist an seiner Innenfläche eine einzelne Rollengegenlauffläche 208 als Roll
körpergegenlaufbahn auf, die der jeweiligen Rollenlauffläche 205, 205 entspricht, die an
den rechten und linken Seitenflächen der Führungsschiene 202 ausgebildet sind.
Zusätzlich sind beim beweglichen Block 204 vier Rollenrückläufe 209, 209, 209, 209 als
Rollkörperrückläufe ausgebildet, die jeweils parallel zu den vier Rollengegenlaufflächen
208, 208, 208, 208 ausgestaltet sind, sowie vier Paare von Richtungswechseldurchläs
sen 210, 210, 210, 210, die jeweils U-förmig ausgestaltet sind, um die beiden jeweiligen
Enden der Rollengegenlaufflächen 208, 208, 208, 208 mit den beiden jeweiligen Enden
der Rollenrückläufe 209, 209, 209, 209 zu verbinden, um auf diese Weise vier endlose
Umläufe zu bilden.
Die Rollenrückläufe 209, 209, die jeweils den Rollenlaufflächen 205, 205 entsprechen,
die an der oberen Seite der Führungsschiene 202 ausgebildet sind, sind im waage
rechten Abschnitt 206 ausgebildet. Die anderen Rollenrückläufe 209, 209, die jeweils
den Rollenlaufflächen 205, 205 entsprechen, die an den rechten und linken senkrechten
Flächen der Führungsschiene 202 ausgeformt sind, sind an den Schenkelabschnitten
207, 207 des beweglichen Blockes 204 jeweils ausgebildet.
Bei jedem der endlosen Umläufe dieses Ausführungsbeispiels sind die Rollen 3 in Form
einer Kette mittels eines Rollenkäfigs 212 als Rollkörperkäfig gehalten, so daß die Rol
len 203 umlaufen können, während sie durch den Rollenkäfig 212 geführt werden.
Wie in den Fig. 19(b) bis 19(d) gezeigt ist, weist der Rollenkäfig 212 einen biegsamen
Gurtabschnitt 212b, der mit Rollenöffnungen 212a zur jeweiligen Aufnahme der Rollen
203 versehen ist, sowie Abstandsabschnitte 212c auf, die wiederum zwischen zwei be
nachbarten Rollen 203, 203 angeordnet sind. Der Gurtabschnitt 212b hat eine Weite,
die größer ist als der Durchmesser einer Rolle 203, so daß die beiden Seitenkanten des
Gurtabschnittes 212b sich von einer Rolle 203 nach außen erstrecken.
Der Abstandsabschnitt 212c ist mit einer Aussparung 212d zum Abstützen einer Rolle
versehen, die der zylindrischen Oberfläche einer Rolle 203 entspricht. Die Rolle 203 ist
an ihren beiden Seiten durch ein Paar von stützenden Aussparungen 212d abgestützt,
so daß verhindert wird, daß die Rollen 203 vom Gurtabschnitt 212b herausfallen kön
nen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das eine Ende des Gurtabschnittes 212b nicht
mit dessen anderen Ende verbunden, wodurch ein streifenförmiger Gurt mit zwei Enden
entsteht. Das eine Ende des Gurtabschnittes 212b kann mit dem anderen Ende ver
bunden werden, so daß ein endloser Gurt gebildet wird.
Wie in den Fig. 18 und 20 gezeigt ist, besteht der bewegliche Block 204 aus einem
Blockkörper 213 aus Metall mit Rollengegenlaufflächen 208, 208, 208, 208, aus einem
aus Harz geformten Körper 220, der die Rollenumläufe bildet und der in den Blockkör
per 213 eingesetzt ist, sowie aus einem Paar von seitlichen Deckplatten 214, 214, die
an den beiden Endflächen des Blockkörpers 213 befestigt sind, in welchen der aus Harz
geformte Körper 220 eingesetzt wird.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel sind vier Umläufe durch zwei aus Harz geformte Kör
per 220, 220 gebildet, welche wiederum den Rollenumlauf bilden und welche an den
rechten und linken Seiten angeordnet sind.
Ein jeder der Rollenumläufe der aus Harz geformten Körper 220 weist ein Paar von ei
nem Rollendurchlaß bildenden Abschnitten 221, 221 auf, die sich entlang der beiden in
Längsrichtung erstreckenden Seiten der Rollengegenlaufflächen 208 erstrecken, sowie
ein Paar von einen Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Ab
schnitten 222, 222, die an den beiden Seitenflächen des Blockkörpers 213 vorgesehen
ist, sowie ferner einer Röhre 223 aus Harz als einen den Rücklauf ausbildenden Ab
schnitt, der in eine im Blockkörper 213 gebildete Durchgangsöffnung eingesetzt ist.
Die den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 221, 221 sind mit Führungsflächen verse
hen, die die beiden Seitenkanten des Gurtabschnittes 212b des Rollenkäfigs 212 in ei
nem belasteten Bereich führen, wie im Detail in der Fig. 20 dargestellt ist. Die Führungs
rillen können nicht nur verhindern, daß der Rollenkäfig 212 während des Laufs der Rol
len schwingt, sondern auch, daß er durchhängt, indem die Seitenkanten des Gurtab
schnittes 212b in die Führungsrille 221a eingreifen. Die Rollen 203 werden durch den
Rollenkäfig 212 abgestützt. Insbesondere wird der Rollenkäfig 212 durch einen Backen
abschnitt der Führungsrille 221a abgestützt, was zum Ergebnis hat, daß die Rollen 203
in ihrer korrekten Lage gehalten werden und nicht vom beweglichen Block 204 abfallen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das eine Ende des Gurtabschnittes 212b nicht mit
dessen anderem Ende verbunden, wodurch ein streifenförmiger Gurt mit zwei Enden
entsteht. Das eine Ende des Gurtabschnittes 212b kann mit dessen anderem Ende ver
bunden sein, so daß ein endloser Gurt gebildet wird.
Im Rollenrücklauf 209 und im Richtungswechseldurchlaß 210 als nicht belastete Berei
che sind außerdem Führungsrillen 209c, 210c ausgebildet, um die Seitenkanten des
Gurtabschnittes 212b zu führen. Die Führungsrillen 209c, 210c sind mit der oben er
wähnten Führungsrille 221a im belasteten Bereich verbunden, um so eine endlose Rille
am gesamten Umfang zu bilden.
Bei einem jeden der aus Harz geformten Körper 220, 220, die den Rollenumlauf bilden,
sind die den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 221, 221 und das Paar der den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 222, 222 einstüc
kig miteinander ausgebildet. Die Röhre 223 aus Harz, die den Rollenrücklauf 209 bildet,
ist getrennt von den aus Harz geformten Körpern 220, 220 gebildet. Insbesondere sind
die einen Enden der beiden Paare der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 221,
221 einstückig mit den Enden des Paares der den Richtungswechseldurchlaß und inne
re Führung bildenden Abschnitte 222, 222 verbunden, um einen einzelnen Rahmen
220A aus Harz zu bilden, so daß der dermaßen gebildete Rahmen 220A aus Harz in
den Blockkörper 213 eingesetzt werden kann. Der andere Rahmen 220A aus Harz weist
denselben Aufbau auf.
Die den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 221, 221, die an der oberen Fläche der
Führungsschiene 202 angeordnet sind, sind einstückig mit den anderen, den Rollen
durchlaß bildenden Abschnitten 221, 221 verbunden, die an der Seitenfläche der Füh
rungsschiene 202 mittels eines dünnen Verbindungsplattenabschnittes 226 angeordnet
sind.
Der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt 222 ist ein
stückig mit einem dünnen Plattenabschnitt 229 ausgeformt, der mit der Endfläche des
Blockkörpers 213 in Kontakt gebracht wird.
Der dünne Plattenabschnitt 229 weist den ersten Endplattenabschnitt 230 auf, der in
Kontakt mit der Endfläche des waagerechten Abschnittes 206 des Blockkörpers 213
gebracht werden soll, sowie den dritten Endplattenabschnitt 232, der mit der Endfläche
des Schenkelabschnitts 207 in Kontakt gebracht werden soll, sowie ferner den zweiten
Endplattenabschnitt 231, der an der Ecke zwischen dem waagerechten Abschnitt 206
und dem Schenkelabschnitt 207 an der Endfläche des Blockkörpers 213 angeordnet ist
und den ersten Endplattenabschnitt 230 mit dem dritten Endplattenabschnitt 232 ver
bindet.
Das Paar der den Richtungswechseldurchlaß bildenden Abschnitte 221, 221, die an den
beiden sich in Längsrichtung erstreckenden Seiten der Rollenlauffläche 208 angeordnet
sind, sind an der inneren Kante des ersten Endplattenabschnittes 230 und der Innen
kante des dritten Endplattenabschnittes 232 jeweils einstückig angeformt. Die beiden
Enden des Verbindungsplattenabschnittes 226 sind einstückig mit den Innenkanten der
zweiten Plattenabschnitte 231, 231 verbunden.
Ein jeder der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte
222 ist von halbzylindrischer Form. Am äußeren Umfang des den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 222 ist eine innere Führungsrille
210a mit einem rechteckigen Querschnitt ausgeformt, so daß der innere Führungsab
schnitt des Richtungswechseldurchlasses 210 entsteht. Das eine Ende des Grundes der
inneren Führungsrille 210a ist mit dem Ende der Rollengegenlauffläche 208 verbunden.
Dementsprechend hat das eine Ende der inneren Führungsrille 210a im Querschnitt
dieselbe Form wie die Rollengegenlauffläche 208, so daß das eine Ende der inneren
Führungsrille 210a mit dem Ende der Rollengegenlauffläche 208 ausgerichtet ist. Das
andere Ende der inneren Führungsrille 210a des Richtungswechseldurchlasses 210 ist
mit dem Ende des Rollenrücklaufs 229 verbunden. Dementsprechend hat das andere
Ende der inneren Führungsrille 210a im Querschnitt dieselbe Form wie der Rollenrück
lauf 209, so daß das andere Ende der inneren Führungsrille 210a mit dem Ende des
Rollenrücklaufs 209 ausgerichtet ist.
Zylindrische Flanschabschnitte 233, 233 sind an den beiden Enden der inneren Füh
rungsrille 210a ausgeformt. Der Abstand zwischen den jeweiligen äußeren Flächen der
zylindrischen Flanschabschnitte 233, 233 ist größer als die Weite des Gurtabschnittes
212b. Die zylindrischen Flanschabschnitte 233, 233 bilden zusammen mit der seitlichen
Deckplatte 240, die weiter unten beschrieben ist, eine Führungsrille 210c für den Rol
lenkäfig 212.
Das eine Ende der inneren Führungsrille 210a des Richtungswechseldurchlasses 210
erstreckt sich bis zur Berührungsfläche des ersten und dritten Endplattenabschnittes
230, 232 mit der Endfläche des Blockkörpers 213, und ist so mit dem Ende der Rollen
gegenlauffläche 208 verbunden. Das andere Ende der inneren Führungsrille 210a des
Richtungswechseldurchlasses 210 erstreckt sich bis zur Endfläche des dünnen Platten
abschnittes 229, der vom Blockkörper 213 beabstandet ist. Ein Absatzabschnitt 222a,
dessen Tiefe identisch der Wandstärke des dünnen Plattenabschnittes 229 ist, ist am
anderen Ende der inneren Führungsrille 210a ausgebildet. Das innere, umfangsseitige
Halbröhrenteil der Röhre 223 aus Harz steht von der Endfläche des Blockkörpers 13 um
eine Länge hervor, die identisch der Dicke des dünnen Plattenabschnittes 229 ist. Das
vorspringende Ende des Halbröhrenteils 223a ist in den Absatzabschnitt 222a des dün
nen Plattenabschnittes 229 eingepaßt.
An den ersten und dritten Endplattenabschnitten 230, 232 des dünnen Plattenabschnit
tes 229 sind halbkreisförmige Öffnungen 234, 234 zum Einsetzen der Röhre angeformt,
in die die Enden des äußeren, umfangsseitigen Halbröhrenteils 223a der Röhre 223a
eingesetzt werden, die den Rollenrücklauf 209 bildet. Die Röhre 223 aus Harz wird in
die kreisförmige Durchgangsöffnung 214 eingesetzt, die im Blockkörper 213 ausgebildet
ist, so daß die innere Umfläche der Röhre 223 aus Harz den Rollenrücklauf 209 bildet.
Wie in der Fig. 20 gezeigt ist, besteht die Röhre 223 aus Harz aus dem inneren, um
fangsseitigen Halbröhrenteil 223a, welches durchgängig mit der inneren Führungsrille
210a des Richtungswechseldurchlasses verbunden ist, und aus dem äußeren umfangs
seitigen Halbröhrenteil 323b, welches durchgängig mit der äußeren Führungsrille 210b
des Richtungswechseldurchlasses 210 verbunden ist, welcher an der seitlichen Deck
platte 240 ausgebildet ist. Das innere, umfangsseitige Röhrenteil 223a weist einen inne
ren Rillenabschnitt 209a mit rechteckigem Querschnitt auf sowie Seitenkantenabschnitte
223b, die sich entlang dem inneren Rillenabschnitt 209a in Längsrichtung erstrecken.
Die in Längsrichtung verlaufenden Kantenabschnitte 223c des inneren, umfangsseitigen
Halbröhrenteils 223a weisen dieselbe Weite auf wie der Flanschabschnitt 232 des Ab
schnittes 228.
Das äußere, umfangsseitige Halbröhrenteil 223b ist als ein geradliniges Teil mit demsel
ben rechteckigen Querschnitt wie die äußere Führungsrille 210b des Richtungswech
seldurchlasses ausgebildet, der an der seitlichen Deckplatte 240 ausgeformt ist. Das
äußere, umfangsseitige Halbröhrenteil 223b weist einen äußeren Rillenabschnitt 209b
auf, der durchgängig mit der äußeren Führungsrille 210b verbunden ist, sowie Seiten
kantenabschnitte 223d, die sich in Längsrichtung entlang dem äußeren Rillenabschnitt
209b erstrecken. Die Seitenkantenabschnitte 223d sind an ihren äußeren Kanten mit
Vorsprüngen 223e versehen, die in Kontakt mit den Seitenkantenabschnitten 223c des
inneren, umfangsseitigen Halbröhrenteils 223a gebracht werden, um die Führungsrille
des Gurtabschnittes 212 des Rollenkäfigs 212 zu bilden.
Das innere, umfangsseitige Halbröhrenteil 223a der Röhre 223 aus Harz weist dieselbe
Länge wie der Blockkörper 213 auf. Das innere, umfangsseitige Halbröhrenteil 223a ist
derart angeordnet, daß es die Endfläche des den Richtungswechseldurchlaß und innere
Führung bildenden Abschnittes 222 berührt, der an der Seite des Blockkörpers 213 an
geordnet ist.
Das äußere, umfangsseitige Halbröhrenteil 223b der Röhre 223 aus Harz weist ande
rerseits eine größere Länge als der Blockkörper 213 auf und ist um die Dicke der ersten
und dritten Endplattenabschnitte des dünnen Plattenabschnittes 229 länger, der an den
beiden Enden des Blockkörpers 213 angeordnet ist. Das äußere, umfangsseitige Halb
röhrenteil 223b ist in Einsetzöffnungen 234 der ersten und dritten Endplattenabschnitte
230, 232 eingesetzt. Eine Lagebestimmung in Längsrichtung des äußeren, umfangssei
tigen Halbröhrenteils 223b findet dadurch statt, daß die beiden Enden des äußeren,
umfangsseitigen Halbröhrenteils 223b, die in die Einsetzöffnungen 234 eingesetzt sind,
die im Umfangsrichtung verlaufende Kante des Endabschnitts der äußeren Führungs
rillen 210 des Richtungswechseldurchlasses berühren, die an der seitlichen Deckplatte
ausgebildet sind. Die Vorsprünge 223e, die an den beiden, sich in Längsrichtung er
streckenden Seitenkanten 223 des äußeren, umfangsseitigen Halbröhrenteils 223 aus
gebildet sind, berühren die zylindrischen Flanschabschnitte 233 an den Seitenkanten
der inneren Führungsrille 210a des den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung
bildenden Abschnittes 222 und das äußere, umfangsseitige Halbröhrenteil 223b sowie
das innere umfangsseitige Halbröhrenteil 223a können sich in der Einsetzöffnung nicht
drehen.
Die Röhren 223 aus Harz und die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung
bildenden Abschnitte 222 werden durch die Einsetzöffnungen 234, die an den ersten
und dritten Endplattenabschnitten 230, 232 des dünnen Plattenabschnittes 229 ange
formt sind, genau positioniert und auf diese Weise kann ein korrekter Zusammenbau
stattfinden.
Die seitliche Deckplatte 240 ist mit vier ausgesparten Abschnitten 241 versehen, die
äußere Führungsrillen 210b für den Richtungswechseldurchlaß aufweisen, in welchen
die Abschnitte 228 der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden
Abschnitte 222 eingepaßt werden, sowie Einschraubabschnitte zum Befestigen der seit
lichen Deckplatte 240 am Blockkörper 213. Bei den Einschraubabschnitten wird die seit
liche Deckplatte am Blockkörper 213 befestigt, indem Schrauben 244 in Öffnungen 243,
die an der seitlichen Deckplatte 240 ausgebildet sind, eingesetzt werden, wobei die
Schrauben 244 mit Gewindeöffnungen 245, die an der Endfläche des Körpers 213 aus
gebildet sind, im Eingriff stehen. Die Öffnungen 243 befinden sich zwischen den ersten
und dritten Endplattenabschnitten 230, 232 des dünnen Plattenabschnittes 229.
Der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitt 222, der
mit der inneren Führungsrille 210a des Richtungswechseldurchlasses versehen ist, ist in
den ausgesparten Abschnitt 241 der seitlichen Deckplatte 240 eingepaßt. Der dünne
Plattenabschnitt 229 ist zwischen der seitlichen Deckplatte 240 und der Endfläche des
Blockkörpers 213 durch eine Klemmkraft gehalten, so daß er fest dazwischen befestigt
ist.
Die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 222 und
der den Rollendurchlaß bildende Abschnitt 221 sind über den dünnen Plattenabschnitt
229 verbunden, wodurch es möglich ist, eine genaue Lagebeziehung des Endes der in
neren Führungsrille 210a des Richtungswechseldurchlasses relativ zu den den Rollen
durchlaß bildenden Abschnitte 221 sowie eine genaue Lagebeziehung der inneren Füh
rungsrille 210a des Richtungswechseldurchlasses relativ zum Rollenrücklauf 209 zu
wahren.
Der dünne Plattenabschnitt 229 wird gleichmäßig gegen die ebene Endfläche des
Blockkörpers 213 durch eine auf die seitliche Deckplatte 240 wirkende Klemmkraft ge
drückt. Selbst wenn der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende
Abschnitt 222 sich nicht in einer korrekten Lage befindet, ändert der dünne Plattenab
schnitt 229 seine Form, wodurch die korrekte Lage des den Richtungswechseldurchlaß
und innere Führung bildenden Abschnitts 222 ermöglicht wird. Der dünne Plattenab
schnitt 229 ist durch eine Klemmkraft festgeklemmt befestigt, die auf die seitliche Deck
platte 240 wirkt und die durch ein derartiges Klemmverfahren erzeugte Reibungskraft
kann eine ungünstige Bewegung der inneren Führungsrille 210a des Richtungswech
seldurchlasses verhindern.
Im folgenden werden Abänderungen des aus Harz geformten Körpers 220, der den
Rollenumlauf bildet und in Teile unterteilt ist beschrieben. Bei der Beschreibung der Ab
änderungen werden abgeänderte Merkmale nur im Vergleich zum zweiten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erläutert. Dieselben Bauteile erhalten diesel
ben Bezugszeichen wie die beim zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung und auf ihre Beschreibung wird im folgenden verzichtet.
[Erste Abänderung]
Die Fig. 21 und 22 zeigen die erste Abänderung des aus Harz geformten Körpers 20,
der den Rollkörperumlauf bildet, wie er beim zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben
ist.
Bei der ersten Abänderung ist der aus Harz geformte Körper 220, der den Rollkör
perumlauf bildet, aus einem ersten aus Harz geformten Rahmen 220A, der durch eine
einstückige Bindung der beiden den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 221, 221 und
den Röhren 223 aus Harz an ihren jeweiligen Enden mit den den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 221 an der einen Seite erhalten
wird, und aus dem zweiten aus Harz geformten Rahmen 220B zusammengesetzt, der
mit den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten
222B an der anderen Seite versehen ist und getrennt vom ersten aus Harz geformten
Rahmen 220A ausgebildet ist.
In diesem Fall sind die den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 221, 221 mit den den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 222A über den
dünnen Plattenabschnitt 229A wie beim zweiten Ausführungsbeispiel einstückig verbun
den.
Die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitte 222 sind
außerdem über den dünnen Plattenabschnitt 229A einstückig mit den Röhren 222 aus
Harz verbunden. In diesem Fall ist die Röhre 223 aus Harz als ein röhrenförmiger ein
stückiger Körper ausgestaltet, obwohl die Halbröhrenteile beim zweiten Ausführungsbei
spiel verwendet werden. Dementsprechend gibt es keine Einsetzöffnung 234 im dünnen
Plattenabschnitt 229A und der Rollenrücklauf 209 ist am dünnen Plattenabschnitt 229A
offengelegt.
Der erste, aus Harz geformte Rahmen 220A und der zweite, aus Harz geformte Rah
men 220B sind, wie in der Fig. 22 gezeigt, durch eine Verbindung miteinander verbun
den, die eine Kombination einer Aussparung und eines darin einzusetzenden Vor
sprungs umfaßt, wie beispielsweise eine Randverbindung. Beim dargestellten Beispiel
ist ein ausgesparter Abschnitt 236 einer Schwalbenschwanznut im zweiten, aus Harz
geformten Rahmen 120B ausgebildet und ein Eingriffsvorsprung 235, der in den ausge
sparten Abschnitten 236 eingreift, ist außerdem an den den Rollendurchlaß bildenden
Abschnitten 221,221 ausgebildet.
In diesem Fall ist die Röhre 223 aus Harz in den aus Harz geformten Rahmen 220A in
der Durchgangsöffnung des Blockkörpers 213 eingesetzt und die den Rollendurchlaß
bildenden Abschnitte 221, 221 und der Verbindungsplattenabschnitt 226 sind entlang
der Unterfläche des waagerechten Abschnittes 206 des Blockkörpers 213 und den In
nenflächen der Schenkelabschnitte 207, 207 eingesetzt.
Dann greifen die Eingriffsvorsprünge 235, die an den den Rollendurchlaß bildenden Ab
schnitten 221, 221 und dem Verbindungsplattenabschnitt 226 ausgebildet sind, in die
ausgesparten Abschnitte 236 ein, die am dünnen Plattenabschnitt 229B des zweiten,
aus Harz gebildeten Rahmens 224B ausgebildet sind, der wiederum an der anderen
Endfläche des Blockkörpers 213 angeordnet ist.
Die ausgesparten Abschnitte 236 können am ersten, aus Harz gebildeten Rahmen
220A ausgebildet sein und die Eingriffsvorsprünge 235 können am zweiten aus Harz
geformten Rahmen 220B ausgebildet sein. Die Verbindung ist nicht auf die oben be
schriebene Verbindung beschränkt, sondern es kann jedwede herkömmliche Verbin
dung verwendet werden, bei denen die Enden der geteilten Teile in einer geeigneten
Verbindungslage gehalten und verbunden werden können.
[Zweite Abänderung]
Die Fig. 23 und 24 zeigen die zweite Abänderung des aus Harz geformten Körpers 220,
der den Rollkörperumlauf bildet, wie er beim zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben
ist.
Bei der zweiten Abänderung ist der aus Harz geformte Körper 220, der den Rollenum
lauf bildet und der durch einstückige Formgebung sowohl der den Rollendurchlaß bil
denden Abschnitte 221, 221 als auch der Röhren 223 aus Harz als einen den Rücklauf
bildenden Abschnitt zusammen mit einem Paar von den Richtungswechseldurchlaß und
innere Führung bildenden Abschnitt 221, 221 erhalten wurde, am Mittelabschnitt eines
jeden der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 221, 221 und den Röhren 223 aus
Harz in zwei Teile geteilt. Insbesondere sind die den Rollendurchlaß bildenden Ab
schnitte 221, 221 und die Röhren 223 aus Harz an ihrem Mittelabschnitt in die jeweiligen
zwei Hälften geteilt und eine jede der derartig geteilten Hälften ist einstückig mit den den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 221, 221 ausge
bildet, wodurch zwei aus Harz gebildete Rahmen 220C, 220D mit im wesentlichen der
selben Form gebildet werden.
An den geteilten Enden der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 221, 221, den
geteilten Enden des Verbindungsplattenabschnittes 226 und den geteilten Enden der
Röhren 223 aus Harz sind ausgesparte Abschnitte 238 und darin einzusetzende Ein
griffsvorsprünge 237 angeformt.
[Dritte Abänderung]
Die Fig. 25 bis 26 zeigen die dritte Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers 220,
der den Rollenumlauf bildet, wie er beim zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Bei der dritten Abänderung wird die Röhre 223 aus Harz, die den den Rücklauf bilden
den Abschnitt darstellt, der beim zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben ist, nicht
verwendet und ein aus Harz gebildeter Rahmen 220E entsteht durch einstückige Form
gebung der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte sowie des Verbindungsplattenab
schnittes 226 zusammen mit den dünnen Plattenabschnitten 229, 229, die jeweils das
Paar der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 222,
222 aufweisen. Der Rollenrücklauf 209 ist als eine im Blockkörper 213 ausgeformte
Durchgangsöffnung ausgebildet.
In diesem Fall kann ein Eingriffsvorsprung 239a, der mit einem sich verjüngenden Ab
schnitt 215 in Eingriff bringbar ist, der im Öffnungsende des Rollenrücklaufs 209 ange
formt ist, im Öffnungsende der Rollenöffnung 239 des dünnen Plattenabschnittes 229
angeformt sein. Ein derartiger Aufbau ermöglicht eine korrekte Verbindung des Endes
des Rollenrücklaufs 209 und des den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung
bildenden Abschnittes 222.
Beim dargestellten Beispiel ist ein bogenförmiger Eingriffsvorsprung 248 zusätzlich am
Verbindungsabschnitt der äußeren Führungsrille 210b des Richtungswechseldurchlas
ses mit dem Rollenrücklauf ausgebildet. Der Eingriffsvorsprung 248 kann in die Rollen
öffnung 239 des dünnen Plattenabschnittes 229 eingepaßt werden und in den sich ver
jüngenden Abschnitt 215 des Öffnungsendes des Rollenrücklaufes 209 eingreifen.
[Vierte Abänderung]
Fig. 26 zeigt die vierte Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers 220, der den Rol
lenumlauf bildet, wie er beim zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Bei der vierten Abänderung wird die Röhre 223, wie sie in der dritten Abänderung be
schrieben ist, nicht verwendet und ein aus Harz geformter Rahmen 220F wird durch
einstückige Formgebung der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 221 mit den den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 222 an der einen
Seite erhalten. Der andere aus Harz geformte Rahmen 220F, der mit den den Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 222 der anderen
Seite versehen ist, ist getrennt vom obengenannten, aus Harz gebildeten Rahmen 220F
ausgebildet und die aus Harz gebildeten Rahmen 220F, 220F sind miteinander durch
den Eingriff der Eingriffsvorsprünge 235 in die Aussparung 236 verbunden. Der restliche
Aufbau entspricht dem der dritten Abänderung.
[Abänderungen der Rollenbahn]
Beim zweiten Ausführungsbeispiel und den ersten bis vierten Abänderungen wurde be
schrieben, daß zwei Rollenlaufbahnen an der Oberfläche der Führungsschiene 2 und
eine einzelne Rollenlaufbahn an einer jeden Seitenfläche der Führungsschiene 2 vorge
sehen sind, so daß insgesamt vier Rollenlaufbahnen vorhanden sind. Wie in den Figu
ren gezeigt ist, können jedoch auch andere Bauformen von Rollenlaufbahnen verwen
det werden. Alle Abänderungen basieren bezüglich der Teilung des aus Harz gebildeten
Körpers 220, der den Rollenumlauf bildet, auf dem Teilungsschema des ersten Ausfüh
rungsbeispiels. Bei den Abänderungen der Rollenlaufbahn können jedoch alle Teilungs
schemata der ersten bis vierten Abänderung verwendet werden.
Beim Beispiel der Fig. 27 sind zwei untere und obere Rollenlaufbahnen als Rollkörper
laufbahnen an einer jeden Lücke zwischen den rechten und linken Seitenflächen der
Führungsschiene 202 und den inneren Flächen der rechten und linken Schenkelab
schnitte 207, 207 des beweglichen Blockes 204 vorgesehen, so daß insgesamt vier
Rollenlaufbahnen vorhanden sind.
In diesem Fall sind vier innere Führungsabschnitte 210a, die den vier Rollenlaufbahnen
203 entsprechen, einstückig miteinander in den den Richtungswechseldurchlaß und in
nere Führung bildenden Abschnitten 222 ausgebildet.
Bei der obigen Beschreibung wird die vorliegende Erfindung bei einer Führungsvorrich
tung für eine geradlinige Bewegung verwendet, bei der der bewegliche Block über Roll
körper auf der Führungsschiene als Spurstange angeordnet ist. Die vorliegende Erfin
dung kann jedoch auch bei einer sogenannten Kugelverzahnung verwendet werden, bei
der eine äußere Hülse als bewegliches Teil auf eine Keilwelle als Spurstange gesetzt ist,
wie unten beschrieben wird.
[Drittes Ausführungsbeispiel]
Eine Kugelkeilverzahnung 301, wie sie in Fig. 28 bis 30 gezeigt ist, stellt eine soge
nannte "Winkelkontakt"-Kugelkeilverzahnung dar und weist eine keilverzahnte Welle
302 als das sich geradlinig erstreckende Führungsteil und eine äußere Hülse 304 auf,
die derart angeordnet ist, daß sie entlang der Keilwelle 302 über Kugeln 303 als der
großen Anzahl von Rollkörpern beweglich ist.
Die keilverzahnte Welle 304 ist als ein langer Balken mit kreisförmigem Querschnitt
ausgestaltet. Die keilverzahnte Welle 304 weist an ihrem äußeren Umfang drei Vor
sprünge 306 auf. Zwei Kugellaufrillen 305, 305 sind an den beiden Seiten eines jeden
Vorsprunges 306 ausgebildet, um so insgesamt sechs Rillen vorzusehen.
Die äußere Hülse 304 weist an ihrem inneren Umfang drei Aussparungen 307 auf, die
den Vorsprüngen 306 der keilverzahnten Welle 302 jeweils entsprechen. Kugelgegen
laufrillen 308, 308 sind an den beiden Ecken einer jeden Aussparung 307 ausgebildet,
um so den obengenannten Kugellaufrillen 305, 305 zu entsprechen.
Zusätzlich weist die äußere Hülse 304 sechs Kugelrückläufe 309, 309; 309, 309; 309,
309 auf, die parallel zu den sechs Kugelgegenlaufrillen 308, 308; 308, 308; 308, 308
und sechs Richtungswechseldurchlässen 310, 310; 310, 310; 310, 310 angeordnet
sind, die als U-förmige Hülsen ausgebildet sind und die Enden der obengenannten Ku
gelgegenlaufrillen 308, 308; 308, 308; 308, 308 mit den Enden der obengenannten Ku
gelrückläufe 309, 309; 309, 309; 309, 309 verbinden. Die äußere Hülse 304 weist auf
diese Weise sechs Umläufe auf.
Eine an den beiden Seitenflächen der Vorsprünge 306 der keilverzahnten Welle 302 be
rührt an gegenüberliegenden Punkten jeweils die Kugellaufrille 305 und die Kugelge
genlaufrille 308. Eine die die obengenannten Kontaktpunkte verbindende Linie wird als
die "Kontaktwinkellinie" bezeichnet. Ein Kontaktwinkel α, d. h. ein Winkel zwischen der
Kontaktwinkellinie und dem Radius, der den Mittelpunkt der keilverzahnten Welle 302
und den Mittenabschnitt des Vorsprunges 306 verbindet, ist relativ groß. Der Kugel
rücklauf 309 befindet sich auf dieser Kontaktwinkellinie.
Bei diesem dritten Ausführungsbeispiel sind die Kugeln 303, die in einem jeden Umlauf
eingesetzt sind, mittels eines Kugelkäfigs 312 miteinander verbunden, umso die Kette
von Kugeln 303 zu bilden. Die Kugeln 303 werden durch den Kugelkäfig 312 geführt
und laufen in jedem Umlauf um. Der Kugelkäfig 312 weist denselben Aufbau, wie in der
Fig. 14 gezeigt ist, auf und daher wird auf dessen Beschreibung verzichtet.
Die äußere Hülse 304 besteht aus einem hülsenförmigen Körper 313, der die Kugelge
genlaufrillen 308, 308; 308, 308; 308, 308 aufweist, aus drei aus Harz gebildeten Kör
pern 320, 320, 320, die den Kugelumlauf bilden und in den Körper 313 eingesetzt sind,
sowie ferner aus einem Paar von seitlichen Deckplatten 314, 314, die an den beiden
Enden des Körpers 313 befestigtwerden, nachdem die aus Harz gebildeten Körper
320, 320, 320 in den Körper 313 eingesetzt wurden.
Beim dritten Ausführungsbeispiel sind die sechs Umläufe durch die drei aus Harz gebil
deten Körper 320, 320, 320 gebildet.
Ein jeder der Umläufe 311 der aus Harz gebildeten Körper 320, die den Kugelumlauf
bilden, weist ein Paar von den Kugelumlauf bildenden Abschnitten 321, 321 auf, die sich
entlang der in Längsrichtung verlaufenden Seitenkanten der Kugelgegenlaufrillen 308
erstrecken, sowie ein Paar der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bil
denden Abschnitten 322, 322, die an den beiden Enden des Körpers 313 vorgesehen
sind, sowie ferner Röhren 323 aus Harz als einen den Rücklauf bildenden Abschnitt, die
in im Körper 313 ausgeformten Durchgangsöffnungen eingesetzt sind.
Die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321, 321 sind mit Führungsrillen zum Füh
ren der beiden Seitenkanten des Gurtabschnittes 312b des Kugelkäfigs 312 in einem
belasteten Bereich versehen. Die Führungsrillen können nicht nur verhindern, daß der
Kugelkäfig 312 während des Umlaufs der Kugeln schwingt, sondern auch daß er durch
hängt, indem die Seitenkanten des Gurtabschnittes 312b in die Führungsrillen 321a
eingreifen, wenn die äußere Hülse 304 von der keilverzahnten Welle 302 entfernt wird.
Die Kugeln 303 sind durch den Kugelkäfig 312 gehalten. Insbesondere wird der Kugel
käfig 312 durch einen Backenabschnitt der Führungsrille 321a abgestützt, was zum Er
gebnis hat, daß die Kugeln 303 in ihrer korrekten Lage gehalten werden und nicht aus
der äußeren Hülse 304 herausfallen.
Im Kugelrücklauf 309 und dem Richtungswechseldurchlaß 310 als den nicht belasteten
Bereichen sind außerdem Führungsrillen 309c, 310c ausgeformt, um die Seitenkanten
des Gurtabschnittes 312b zu führen. Die Führungsrillen 309c, 310c sind mit der oben
erwähnten Führungsrille 321a im belasteten Bereich verbunden, so daß am gesamten
Umfang eine endlose Rille gebildet wird.
Bei jedem aus Harz gebildeten Körper 320, der einen Kugelumlauf bildet, sind die den
Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321, 321 und das Paar der den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 322, 322 einstückig miteinander
verbunden. Der aus Harz gebildete Körper 320 ist an den anderen Abschnitten in ge
trennte Teile geteilt, so daß er in den Körper 313 eingesetzt werden kann. Beim dritten
Ausführungsbeispiel wird ein einzelner Rahmen 324 aus Harz dadurch erhalten, daß die
Enden der vier den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321, 321 mit dem Ende des
Paars der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte
322, 322 einstückig verbunden werden und der dermaßen erhaltene Rahmen 324 aus
Harz am Verbindungsabschnitt des den Rücklauf bildenden Abschnittes 323 mit den
den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 322, 322 in
getrennte Teile unterteilt wird, so daß er in den Körper 313 eingesetzt werden kann.
Jeweils zwei benachbarte, den Rollendurchlaß bildende Abschnitte 321, 321, 321, 321
sind miteinander durch einen dünnen, verbindenden Plattenabschnitt 326 einstückig
verbunden. Der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt
322 ist mit dem dünnen Plattenabschnitt 329 einstückig ausgeformt, welcher wiederum
mit der Endfläche des Körpers 313 in Kontakt gebracht wird.
Der dünne Plattenabschnitt 329 ist mit den ersten Endplattenabschnitten 330, 330 und
den zweiten Endplattenabschnitten 231 versehen, um die ersten Endplattenabschnitte
330, 330 miteinander zu verbinden. Ein jeder der den Kugeldurchlaß bildenden Ab
schnitte 321, 321 ist einstückig mit der Innenkante des ersten Endplattenabschnittes
130 verbunden. Die beiden Enden des Verbindungsplattenabschnittes 326 sind mit der
Innenkante des zweiten Endplattenabschnittes 331 einstückig verbunden.
Ein jeder der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte
ist von halbzylinderförmiger Gestalt. Am äußeren Umfang des den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 322 ist eine innere Führungsrille
310a von halbkreisförmigem Querschnitt angeformt, um den inneren Führungsabschnitt
des Richtungswechseldurchlaß 310 zu bilden. Das eine Ende der inneren Führungsrille
310a ist mit dem Ende der Kugelgegenlaufrille 308 verbunden. Entsprechend weist das
eine Ende der inneren Führungsrille 310a im Querschnitt dieselbe Form auf wie die Ku
gelgegenlaufrille 308, so daß das eine Ende der inneren Führungsrille 310a mit dem
Ende der Kugelgegenlaufrille 308 ausgerichtet ist. Das andere Ende der inneren Füh
rungsrille 310a des Richtungswechseldurchlasses 310 ist mit dem Ende des Kugel
rücklaufes 309 verbunden. Dementsprechend weist das andere Ende der inneren Füh
rungsrille 310a im Querschnitt dieselbe Form auf wie der Kugelrücklauf 309, so daß das
andere Ende der inneren Führungsrille 310a mit dem Ende des Kugelrücklaufs 309
ausgerichtet ist.
Zylindrische Flanschabschnitte 333, 333 sind an den beiden Enden der inneren Füh
rungsrille 310a ausgeformt. Der Abstand zwischen den jeweiligen Außenflächen der zy
lindrischen Flanschabschnitte 333, 333 ist größer als die Weite des Gurtabschnittes
312b. Die zylindrischen Flanschabschnitte 333, 333 bilden zusammen mit der weiter
unten beschriebenen seitlichen Deckplatte 340 eine Käfigführungsrille 310c für den Ku
gelkäfig 312.
Die beiden Enden der inneren Führungsrille 310a des Richtungswechseldurchlasses
310 erstrecken sich bis an die Berührungsfläche des ersten Endplattenabschnittes 330
mit der Endfläche des Körpers 313, so daß sie mit der jeweiligen Enden der Kugelge
genlaufrille 308 und dem Kugelrücklauf 309 verbunden sind.
Halbkreisförmige Einsetzlöcher 334, 334 für die Röhre, in die die Enden der beiden
äußeren umfangsseitigen Halbröhrenteile 323a der Röhren 323 aus Harz, die den Ku
gelrücklauf 309 bilden, eingesetzt werden, sind an den ersten und dritten Endplattenab
schnitten 330, 332 des dünnen Plattenabschnittes 329 ausgeformt. Die Röhre 323 aus
Harz wird in die kreisförmige Durchgangsöffnung 314 des Körpers 313 eingesetzt, so
daß die innere Umfläche der Röhre 323 aus Harz den Kugelrücklauf 309 bildet.
Die Röhre 323 aus Harz besteht aus dem inneren, umfangsseitigen Halbröhrenteil
323a, welches durchgängig mit der inneren Führungsrille 310a des Richtungswechsel
durchlasses verbunden ist, sowie aus dem äußeren, umfangsseitigen Halbröhrenteil
323b, welches durchgängig mit der äußeren Führungsrille 310b des Richtungswechsel
durchlasses 310 verbunden ist, der wiederum an der seitlichen Deckplatte 340 ange
formt ist. Das innere, umfangsseitige Halbröhrenteil 323a weist einen inneren Rillenab
schnitt 309a von rechteckigem Querschnitt sowie Seitenkantenabschnitte 323b auf, die
sich in Längsrichtung entlang des inneren Rillenabschnittes 309a erstrecken. Die sich in
Längsrichtung erstreckenden Kantenabschnitte 323c des inneren, umfangsseitigen Halb
röhrenteils 323a weisen dieselbe Weite auf wie der Flanschabschnitt 333 des den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 322.
Das äußere umfangsseitige Halbröhrenteil 323b ist als ein geradliniges Teil ausgeformt,
das denselben rechteckigen Querschnitt wie die äußere Führungsrille 310b des Rich
tungswechseldurchlasses aufweist, welcher wiederum an der seitlichen Deckplatte 340
ausgebildet ist. Das äußere, umfangsseitige Halbröhrenteil 323b weist einen äußeren
Rillenabschnitt 309b auf, der durchgängig mit der äußeren Führungsrille 310b verbun
den ist, sowie Seitenkantenabschnitte 323d, die sich in Längsrichtung entlang des äuße
ren Rillenabschnittes 309b erstrecken. Die Seitenkantenabschnitte 323b sind an ihren
äußeren Kanten mit ihren Vorsprüngen 323e versehen, die in Kontakt mit den Seiten
kantenabschnitten 323c des inneren, umfangsseitigen Halbröhrenteils 323a gebracht
werden, um die Führungsrille für den Gurtabschnitt 312 des Kugelkäfigs 312 zu bilden.
Das innere, umfangsseitige Halbröhrenteil 323a der Röhre 323 aus Harz hat dieselbe
Länge wie der Körper 313, Das innere, umfangsseitige Halbröhrenteil 323a ist derart
positioniert, daß es mit der Endfläche des den Richtungswechseldurchlaß und innere
Führung bildenden Abschnittes 322 gebracht wird, der an der Seite des Körpers 313
angeordnet ist.
Das äußere, umfangsseitige Halbröhrenteil 323b der Röhre 323 aus Harz ist anderer
seits um eine Länge, die der Dicke der ersten Endplattenabschnitte 330, 330 des dün
nen Plattenabschnittes 329 entspricht, länger als der Körper 313, wobei die ersten End
plattenabschnitte 330, 330 an den beiden Enden des Körpers 313 angeordnet sind. Die
äußeren, umfangsseitigen Halbröhrenteile 323b werden in die Einsetzöffnungen 334 der
ersten Endplattenabschnitte 330, 332 eingesetzt. Eine Lagebestimmung des äußeren,
umfangsseitigen Halbröhrenteils 323b in Längsrichtung findet dadurch statt, daß die
beiden Enden des äußeren, umfangsseitigen Halbröhrenteils 323b, die in die Ein
setzöffnungen 334 eingesetzt sind, in Kontakt mit der Umfangskante des Endabschnit
tes der äußeren Führungsrillen 310b des Richtungswechseldurchlasses gebracht wer
den, die an der seitlichen Deckplatte 340 ausgeformt sind. Die Vorsprünge 323e, die an
den beiden sich in Längsrichtung erstreckenden Seitenkanten 323 des äußeren, um
fangsseitigen Halbröhrenteils 323b ausgeformt sind, berühren die äußeren Kanten der
zylindrischen Flanschabschnitte des den Richtungswechseldurchlaß und innere Füh
rung bildenden Abschnittes 322, um so eine Führungsrille zu bilden, und das äußere,
umfangsseitige Halbröhrenteil 323b und das innere, umfangsseitige Halbröhrenteil 323a
können sich in der Einsetzöffnung 314 nicht drehen.
Die Röhren 323 aus Harz und die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung
bildenden Abschnitte 322 als die den Kugelrücklauf bildenden Abschnitte sind über die
Einsetzöffnungen 334, die an den ersten Endplattenabschnitten 330, 330 des dünnen
Plattenabschnittes 329 angeformt sind, genau positioniert und auf diese Weise kann ein
korrekter Zusammenbau stattfinden.
Die seitliche Deckplatte 340 ist mit vier ausgesparten Abschnitten 341 versehen, an de
nen die äußeren Führungsrillen 310b des Richtungswechseldurchlasses angeordnet
sind, in die die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte
322 eingepaßt werden, sowie Anschraubabschnitte, um die seitliche Deckplatte 340 am
Körper 313 zu befestigen. An den Anschraubabschnitten wird die seitliche Deckplatte
340 am Körper 313 befestigt, in dem Schrauben 344 in an der seitlichen Deckplatte 340
ausgeformten Löcher 343 eingesetzt werden und die Schrauben 344 in die Gewindelö
cher 345 eingreifen, die an der Endfläche des Körpers 313 ausgebildet sind. Die Öff
nungen 343 sind zwischen den ersten Endplattenabschnitten 330, 330 des dünnen
Plattenabschnittes 329 angeordnet.
Der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt 322 wird in
den ausgesparten Abschnitt 341 der seitlichen Deckplatte 340 eingepaßt. Der dünne
Plattenabschnitt 329 wird zwischen der seitlichen Deckplatte 340 und der Endfläche des
Körpers 313 durch eine Klemmkraft fest gehalten, so daß er dazwischen befestigt ist.
Die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 322 und
der den Kugeldurchlaß bildende Abschnitt 321 sind über den dünnen Plattenabschnitt
329 verbunden, wodurch es möglich wird, eine genaue Lagebeziehung des Endes der
inneren Führungsrille 310a des Richtungswechseldurchlasses relativ zu den den Kugel
durchlaß bildenden Abschnitten 321 sowie eine genaue Lagebeziehung der inneren
Führungsrille 310a des Richtungswechseldurchlasses relativ zum Kugelrücklauf 309 zu
wahren.
Der dünne Plattenabschnitt 329 wird durch eine auf die seitliche Deckplatte 340 wirken
de Klemmkraft gleichmäßig gegen die flache Endfläche des Körpers 313 gedrückt.
Selbst wenn der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt
322 sich nicht in einer korrekten Lage befindet, ändert der dünne Plattenabschnitt 329
seine Form, wodurch die korrekte Lage des den Richtungswechseldurchlaß und innere
Führung bildenden Abschnittes 322 ermöglicht wird. Der dünne Plattenabschnitt 329
wird durch eine Klemmkraft, die auf die seitliche Deckplatte 340 wirkt, festgeklemmt und
befestigt und eine durch eine derartige Klemmung bewirkte Reibungskraft kann eine
ungünstige Bewegung der inneren Führungsrille 310a des Richtungswechseldurchlas
ses verhindern.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist nur die Kugelgegenlaufrille 308 des Um
laufes 311 am Körper 313 mit hochfest ausgebildet und die anderen Abschnitte werden
von den aus Harz geformten Körpern 320, die den Kugelumlauf darstellen, gebildet. Ei
ne präzise Bearbeitung nur der Kugelgegenlaufrille 308 des Körpers 313 ist ausrei
chend, wodurch die Anzahl der Arbeitsschritte und die Produktionskosten gesenkt wer
den kann.
Der aus Harz geformte Körper 320, der den Kugelumlauf bildet, ist getrennt vom Körper
313 ausgebildet. Selbst wenn die äußere Hülse 304 größer ist, gibt es keine Beschrän
kung der Strömung des flüssigen Harzes durch den Körper 313, in dem Fall, in dem der
Körper 313 einstückig mit dem aus Harz geformten Körper 320 ausgebildet ist. Eine Er
höhung der Anzahl von Eingußstellen, die in einer Gußform ausgebildet sind, kann ei
nen korrekten Fluß des flüssigen Harzes sicherstellen, wodurch die Formgebung ver
bessert wird. Insbesondere weisen die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321,
321, die an den gegenüberliegenden, sich in Längsrichtung erstreckenden Seiten der
Kugellaufrille 308 angeordnet sind, eine niedrige Wandstärke auf, was zum Ergebnis
hat, daß das flüssige Harz nicht jeden Teil des zur Ausbildung der den Kugeldurchlaß
bildenden Abschnitt 321, 321 vorgesehenen Raum erreichen kann. Daher ist es günstig,
den aus Harz gebildeten Körper 320 getrennt vom Körper 313 entsprechend dem Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung auszubilden.
Die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321, 321 sind durchgängig und einstückig
mit den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 322
verbunden und die geteilten Teile sind derart ausgerichtet verbunden, daß eine Rand
verbindung entsteht. Es ist daher möglich, eine günstige Durchgängigkeit des Verbin
dungsabschnittes des Umlaufs zu erzielen und einen glatten Umlauf der Kugeln 303
vom Kugeldurchlaß zwischen der Kugellaufrille 305 und der Kugelgegenlaufrille 308
zum Richtungswechseldurchlaß 310 sowie vom Richtungswechseldurchlaß 310 zum
Kugelrücklauf 309 zu ermöglichen.
Im folgenden werden Abänderungen des aus Harz gebildeten Körpers 320, die einen
Kugelumlauf bildet und der in Teile unterteilt ist, beschrieben. Bei der Beschreibung der
Abänderungen werden abgeänderte Merkmale nur im Vergleich zum dritten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Dieselben Bauteile erhalten die
selben Bezugszeichen wie die des dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfin
dung und auf ihre Beschreibung wird im folgenden verzichtet.
[Erste Abänderung]
Die Fig. 31 und 32 zeigen die erste Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers 320,
der den beim dritten Ausführungsbeispiel beschriebenen Kugelumlauf bildet.
Bei der ersten Änderung besteht der aus Harz gebildete Körper 320, der den Kugelum
lauf bildet, aus einem ersten, aus Harz gebildeten Rahmen 320A, der dadurch erhalten
wird, daß die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321, 321 und die Röhren 323 aus
Harz an der einen Seite an ihren Enden mit den den Richtungswechseldurchlaß und in
nere Führung bildenden Abschnitten 322A verbunden werden, sowie aus einem zwei
ten, aus Harz gebildeten Rahmen 320B, der mit den den Richtungswechseldurchlaß
und innere Führung bildenden Abschnitten 322B der anderen Seite versehen und ge
trennt vom ersten, aus Harz gebildeten Rahmen 320 ausgestaltet ist.
In diesem Fall sind die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321, 321 einstückig mit
den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 322A
über den dünnen Plattenabschnitt 329A wie beim ersten Ausführungsbeispiel verbun
den.
Die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 322A sind
ebenfalls einstückig mit den Röhren 323 aus Harz über den dünnen Plattenabschnitt
329A verbunden. In diesem Fall ist die Röhre 323 aus Harz als ein einstückiger hülsen
förmiger Körper ausgestaltet, obwohl die Halbröhrenteile beim dritten Ausführungsbei
spiel verwendet werden. Entsprechend gibt es keine Einsetzöffnung 334 im dünnen
Plattenabschnitt 329A und der Kugelrücklauf 309 ist am dünnen Plattenabschnitt 329A
offengelegt.
Der erste, aus Harz gebildete Rahmen 320A und der zweite, aus Harz gebildete Rah
men 320B sind, wie in der Fig. 32 gezeigt, mittels einer Verbindung miteinander verbun
den, die eine Kombination einer Aussparung und eines darin einzusetzenden Vor
sprungs, wie beispielsweise eine Randverbindung, umfaßt. Beim dargestellten Beispiel
ist ein ausgesparter Abschnitt 336 einer Schwalbenschwanznut im zweiten, aus Harz
geformten Rahmen 320B angeformt und ein Eingriffsvorsprung 335, der in den ausge
sparten Abschnitt 336 eingreift, ist andererseits in den den Kugeldurchlaß bildenden Ab
schnitten 321, 321 ausgebildet.
In diesem Fall ist die Röhre 323 aus Harz des ersten, aus Harz geformten Rahmens
320A in die Durchgangsöffnung 314 des Körpers 313 eingesetzt und die den Kugel
durchlaß bildenden Abschnitte 321, 321 und der Verbindungsplattenabschnitt 236 sind
entlang der Innenfläche der Aussparung 307 des Körpers 313 eingesetzt.
Dann werden die Eingriffsvorsprünge 335, die an den jeweiligen freien Endabschnitten
der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321, 321 und des Verbindungsplattenab
schnittes 326 angeformt sind, mit den ausgesparten Abschnitten 336 in Eingriff ge
bracht, die am dünnen Plattenabschnitt 329B des zweiten, aus Harz geformten Rah
mens 324B angeformt ist, welcher wiederum an der anderen Endfläche des Körpers
313 angeordnet ist.
Die ausgesparten Abschnitte 336 können am ersten, aus Harz geformten Rahmen
320A und die Eingriffsvorsprünge 335 können am zweiten aus Harz geformten Rahmen
320B angeformt sein. Die Verbindung ist nicht auf die oben beschriebene Verbindung
beschränkt, sondern es kann jedwede herkömmliche Verbindung verwendet werden bei
der die Enden der getrennten Teile in einer geeigneten Verbindungslage gehalten und
verbunden werden können.
[Zweite Abänderung]
Die Fig. 33 und 34 zeigen die zweite Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers 320,
der den Kugelumlauf bildet, wie er im dritten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Bei der zweiten Abänderung ist der aus Harz gebildete Körper 320, der den Kugelum
lauf bildet und der durch einstückige Formgebung der den Kugeldurchlaß bildenden Ab
schnitte 321, 321 und der Röhren 323 aus Harz als ein den Rücklauf bildender Ab
schnitt mit einem Paar von einen Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bil
denden Abschnitten 322, 322 erhalten wurde, am Mittelabschnitt eines jeden, den Ku
gelrücklauf bildenden Abschnittes 321, 321 und der den Kugelrücklauf bildenden Ab
schnitte 323 in zwei Teile geteilt. Insbesondere sind die den Kugeldurchlaß bildenden
Abschnitte 321, 321 und die den Kugelrücklauf bildenden Abschnitte 323 an ihrem Mit
telabschnitt in die jeweiligen zwei Hälften geteilt und eine jede der derart getrennten
Hälften ist einstückig mit den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bil
denden Abschnitten 322, 322 ausgeformt, wodurch zwei aus Harz gebildete Rahmen
320C, 320D mit im wesentlichen der gleichen Form ausgebildet sind.
An den geteilten Enden der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321, 321, den ge
teilten Enden des mittleren Verbindungsplattenabschnittes 326 und den geteilten Enden
der Röhren 323 aus Harz sind ausgesparte Abschnitte 338 und darin einzusetzende
Eingriffsvorsprünge 337 ausgebildet.
[Dritte Abänderung]
Fig. 35 zeigt die dritte Abänderung des aus Harz gebildeten Körpers 320, der den Ku
gelumlauf bildet, wie er beim dritten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Bei der dritten Abänderung wird die Röhre 323 aus Harz, die einen den Rücklauf bil
denden Abschnitt darstellt, wie beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, nicht ver
wendet, und ein aus Harz geformter Rahmen 320E wird durch einstückige Formgebung
der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 320, der Verbindungsplattenabschnitte 326
mit den dünnen Plattenabschnitten 329, 329 erhalten, die jeweils das Paar von den den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 322, 322 aufwei
sen. Der Kugelrücklauf 309 ist als eine im Körper 313 ausgebildete Durchgangsöffnung
ausgestaltet.
In diesem Fall kann am Öffnungsende der Kugelöffnung 339 des dünnen Plattenab
schnittes 329 ein Eingriffsvorsprung 339a ausgeformt sein, der mit einem sich verjün
genden Abschnitt 315 in Eingriff bringbar ist, der im Öffnungsende des Kugelrücklaufs
309 ausgestaltet ist. Ein derartiger Aufbau erlaubt es, eine günstige Verbindung des
Endes des Kugelrücklaufs 309 und des den Richtungswechseldurchlaß und innere Füh
rung bildenden Abschnitts 323 herzustellen.
Beim dargestellten Beispiel ist zusätzlich ein gebogener Eingriffsvorsprung 348 am Ver
bindungsabschnitt der äußeren Führungsrille 310b ausgestaltet, die an der seitlichen
Deckplatte 340 zusammen mit dem Kugelrücklauf 309 ausgebildet ist. Der Eingriffsvor
sprung 348 kann in den dünnen Plattenabschnitt 329 eingreifen.
[Vierte Abänderung]
Fig. 36 zeigt die vierte Abänderung des aus Harz geformten Körpers 320, der den Kugel
umlauf bildet, wie er beim dritten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Bei der vierten Abänderung wird die Röhre 323 aus Harz, wie sie bei der dritten Abän
derung beschrieben ist, nicht verwendet und ein aus Harz gebildeter Rahmen 320F wird
durch einstückige Formgebung der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 321 mit
den den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 322 an
der einen Seite erhalten, der andere aus Harz geformte Rahmen 320G, der mit den den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 322 der anderen
Seite versehen ist, ist vom oben erwähnten, aus Harz gebildeten Rahmen 320F ge
trennt ausgebildet und die aus Harz geformten Rahmen 320F, 320G sind miteinander
durch den Eingriff des Eingriffvorsprungs 335 in die Aussparung 336 verbunden. Der
restliche Aufbau ist derselbe wie der der dritten Abänderung.
Beim oben beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel werden drei aus Harz geformte
Körper zur Bildung des Kugelumlaufs verwendet, von denen ein jeder in zwei Teile ge
teilt ist. Es können jedoch auch sechs aus Harz geformte Körper für die jeweiligen Um
läufe verwendet werden. Es kann aber auch ein einzelner aus Harz geformter Körper
verwendet werden. In diesem Fall sollte die Art der Teilung des aus Harz geformten
Körpers auf den ersten, zweiten und vierten Abänderungen beruhen, wie sie oben be
schrieben wurden, wobei die Schwierigkeit des Einsetzens des aus Harz geformten
Körpers in den Körper der äußeren Hülse in Betracht gezogen werden sollte.
[Abänderungen der Kugellaufbahn]
Beim dritten Ausführungsbeispiel und bei dessen ersten bis vierten Abänderung ist die
Kugelverzahnung von der Bauart einer Kugellaufbahn mit abgewinkelten Berührungsli
nien. Die vorliegende Erfindung kann jedoch auch bei einer Kugelverzahnung von der
Bauart mit einer Kugellaufbahn mit radialen Berührungslinien verwendet werden, wie
dies in der Fig. 37 gezeigt ist. Bei einer derartigen Kugellaufbahn mit einer radial ver
laufenden Berührungslinie weist die Spurstange keinerlei Vorsprünge am äußeren
Umfang auf, so daß ein kreisförmiger Querschnitt entsteht und die äußere Hülse hat am
inneren Umfang keinerlei Aussparungen, so daß sie eine hohlzylindrische Form auf
weist. Die Kugellaufbahn mit radialen Berührungslinien hat einen kleineren Kontaktwin
kel -als die Kugellaufbahn von der Bauart mit winkelförmiger Kontaktlinie. Bezüglich der
Art der Teilung des aus Harz geformten Körpers 320, der den Kugelumlauf bildet, kön
nen sämtliche, beim dritten Ausführungsbeispiel und den ersten bis vierten Abänderun
gen beschriebenen Schemata verwendet werden.
Beim Beispiel, das in der Fig. 37 dargestellt ist, sind sechs aus Harz geformte Körner
320, die den Kugelumlauf bilden, getrennt voneinander jeweils für die sechs Kugellauf
bahnen vorgesehen. Die oben erwähnten zwei Bausätze der aus Harz geformten Kör
per 320 können einstückig miteinander ausgebildet sein, so daß sie drei Bausätze von
aus Harz geformten Körper 320 bilden, die die sechs Kugelumläufe umfassen. Es kann
aber auch der einzelne, aus Harz geformte Körper mit den sechs Kugelumläufen ver
wendet werden.
[Viertes Ausführungsbeispiel]
Die Fig. 38 und 39 stellen das vierte Ausführungsbeispiel dar. Beim vierten Ausfüh
rungsbeispiel wird die vorliegende Erfindung bei einer Rollenverzahnung verwendet bei
der Rollen als Rollkörper verwendet werden.
Die in Fig. 38 gezeigte Rollenverzahnung 401 besteht aus einer Spurstange 402 als ei
nem sich geradlinig erstreckenden Führungsteil und einer äußeren Hülse 404, die derart
angeordnet ist, daß sie entlang der Spurstange 402 über die Rollen 403 als Rollkörper
beweglich ist.
Die Spurstange 402 ist in Form eines langen Balkens ausgebildet, der einen abgeän
derten Querschnitt aufweist. Die Spurstange 402 weist an ihrem äußeren Umfang drei
Vorsprünge 406 auf. An den beiden Seiten eines jeden Vorsprungs 406 sind zwei Rol
lenlaufflächen 405, 405 angeordnet, so daß insgesamt sechs Laufflächen vorhanden
sind.
Die äußere Hülse 404 weist an ihrem inneren Umfang drei Aussparungen 407 auf, die
den Vorsprüngen 406 der Spurstange 402 jeweils entsprechen. An den beiden Ecken
eines jeden Vorsprungs 407 sind Rollengegenlaufflächen 408, 408 ausgebildet, die den
oben erwähnten Rollenlaufflächen 405, 405 entsprechen.
Zusätzlich weist die äußere Hülse 404 sechs Rollenrückläufe 409, 409; 409, 409; 409,
409 auf, die parallel zu den sechs Rollengegenlaufflächen 408, 408; 408, 408; 408, 408
und den sechs Richtungswechseldurchlässen 410, 410; 410, 410; 410, 410 in Gestalt
eines U-förmigen Rohres verlaufen, welches die Enden der oben erwähnten Rollenge
genlaufflächen 408, 408; 408, 408; 408, 408 mit den Enden der oben erwähnten Rol
lenrückläufe 409, 409; 409, 409; 409, 409 verbindet. Die äußere Hülse 404 weist auf
diese Weise sechs Umläufe auf.
Die Rollen 403, die in einen jeden Umlauf eingesetzt sind, sind miteinander durch den
gleichen Rollenkäfig 412 verbunden, wie der Rollenkäfig 212 der Fig. 19, so daß eine
Kette von Rollen 403 gebildet wird. Die Rollen 403 werden durch den Rollenkäfig 412
geführt und laufen in einem jeden Umlauf um.
Die äußere Hülse 404 besteht aus einem hülsenförmigen Körper 413 mit den Rollenge
genlaufflächen 408, 408; 408, 408; 408, 408 drei aus Harz geformten Körpern 420, 420;
420, die den Rollkörperumlauf bilden und in den Körper 413 eingesetzt sind, sowie ein
Paar von seitlichen Deckplatten 440, 440, die an den beiden Enden des Körpers 413
nach dem Einsetzen der aus Harz geformten Körper 420, 420, 420 im Körper 413 befe
stigt werden.
Beim vierten Ausführungsbeispiel werden sechs Umläufe durch die drei aus Harz ge
formten Körper 420, 420, 420 wie beim dritten Ausführungsbeispiel gebildet.
Ein jeder der aus Harz gebildeten Körper 420, die den Rollkörperumlauf bilden, weist ein
Paar von den Rollendurchlaß bildenden Abschnitten 421, 421 auf, die sich entlang der
in Längsrichtung verlaufenden Seitenkanten der Rollengegenlaufflächen 408 erstrec
ken, sowie ein Paar von den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden
Abschnitten 422, 422, die an den beiden Enden des Körpers 413 vorgesehen sind, so
wie ferner Röhren 423 aus Harz als einen den Rücklauf bildenden Abschnitt, die in im
Körper 413 ausgebildeten Durchgangsöffnungen eingesetzt sind.
Die den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 421, 421 sind mit Führungsrillen verse
hen, die die beiden Seitenkanten des Gurtabschnittes 412b des Rollenkäfigs 412 in ei
nem belasteten Bereich führen. Die Führungsrillen können nicht nur verhindern, daß der
Rollenkäfig 412 während des Umlaufs der Rollen schwingt, sondern auch, daß der Rol
lenkäfig 412 durchhängt, indem die Seitenkanten des Gurtabschnittes 412b in die Füh
rungsrille 421a eingreifen, wenn die äußere Hülse 404 von der Spurstange 402 entfernt
wird. Die Rollen 403 werden durch den Rollenkäfig 412 gehalten. Insbesondere wird der
Rollenkäfig 412 durch einen Backenabschnitt der Führungsrille 421a gehalten, was zum
Ergebnis hat, daß die Rollkörper 403 in ihrer richtigen Lage gehalten werden und nicht
aus der äußeren Hülse 404 herausfallen können.
Außerdem sind im Rollenrücklauf 409 und dem Richtungswechseldurchlaß 410 im Rol
lenrücklauf 409 und dem Richtungswechseldurchlaß 410 als nicht belasteten Bereichen
Führungsrillen 409c, 410c ausgebildet, um die Seitenkanten des Gurtabschnittes 412b
zu führen. Die Führungsrillen 409c, 410c sind mit der oben erwähnten Führungsrille
421a im belasteten Bereich verbunden, um so eine endlose Rille am gesamten Umfang
zu bilden.
Wenn der Rollenkäfig 412 nicht verwendet wird, werden die Führungsrillen 421a, 410a,
409a nicht benötigt und die in den Fig. 20(h) gezeigten Backenabschnitte zum Abstüt
zen der Rollenenden sind in den den Rollendurchlaß bildenden Abschnitten 421 ausge
bildet.
In jedem der aus Harz gebildeten Körner 420, die den Rollenumlauf bilden, sind zumin
dest vier Verbindungsabschnitte der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 421, 421
mit dem Paar der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Ab
schnitten 422, 422 miteinander einstückig verbunden. Der aus Harz geformte Körper
420 ist an den anderen Abschnitten in einzelne Teile geteilt, so daß er in den Körper
413 eingesetztwerden kann.
Das grundsätzliche Ausführungsbeispiel des aus Harz gebildeten Körpers, der den
Rollenumlauf bildet, der bei der keilverzahnten Vorrichtung verwendet wird, ist im Detail
im dritten Ausführungsbeispiel beschrieben. Der Aufbau des aus Harz geformten Kör
pers, der den Rollenumlauf bildet, ist genauer beim zweiten Ausführungsbeispiel be
schrieben. An dieser Stelle wird nur das grundsätzliche Teilungsschema des aus Harz
gebildeten Körpers 420, der den Rollenumlauf bildet, unter Bezugnahme auf die Fig. 39
im folgenden kurz beschrieben.
In der Fig. 39(a) sind die beiden Bausätze der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte
421, 421 mit dem jeweiligen einen Ende des Paars der den Richtungswechseldurchlaß
und innere Führung bildenden Abschnitte 422, 422 einstückig verbunden, um einen ein
zelnen Rahmen 424 aus Harz zu bilden, und die beiden Enden eines jeden der den
Rücklauf bildenden Abschnitte 423 sind nicht mit dem anderen Ende des den Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 422 verbunden, so
daß diese Teile in den Körper 418 eingebaut werden können.
In der Fig. 39(b) besteht der aus Harz geformte Körper 420, der den Rollenumlauf bildet,
aus dem ersten, aus Harz gebildeten Rahmen 420A, der durch einstückige Verbindung
der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 421, 421 und der Röhren 423 aus Harz
als einen Rücklauf bildenden Abschnitt an deren Enden mit den den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 422A an der einen Seite gebildet
ist, und aus dem zweiten, aus Harz gebildeten Rahmen 420B, der mit den den Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 422B an der anderen
Seite versehen und getrennt vom ersten aus Harz geformten Rahmen 420A ausgebildet
ist.
In der Fig. 39(c) ist der aus Harz gebildete Körper 420, der den Rollenumlauf bildet, der
durch einstückige Verbindung der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 421, 421
und den Röhren 423 aus Harz als einen Rücklauf bildenden Abschnitt mit einem Paar
von einen Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 422,
422 erhalten wird, am Mittelabschnitt eines jeden einen Rollendurchlaß bildenden Ab
schnittes 421, 421 und an dem den Rollenrücklauf bildenden Abschnitten 423 in zwei
Teile geteilt. Insbesondere sind die den Rollenrücklauf bildenden Abschnitte 421, 421
und die Röhren 423 aus Harz an ihrem Mittelabschnitt in jeweils zwei Hälften geteilt und
eine jede der derartig geteilten zwei Hälften ist einstückig mit den den Richtungswech
seldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 422, 422 ausgebildet, wodurch
zwei aus Harz geformte Rahmen 420C, 420D mit im wesentlichen derselben Form ge
bildet werden.
In Fig. 39(d) wird die in der Fig. 39(a) gezeigte Röhre 423 aus Harz nicht verwendet und
ein aus Harz geformter Rahmen 420E wird durch einstückige Formgebung der den
Rollendurchlaß bildenden Abschnitte und dem Verbindungsplattenabschnitt 326 zu
sammen mit den dünnen Plattenabschnitten 429, 429 erhalten, von denen ein jeder das
Paar von den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten
422, 422 aufweist. Der Rollenrücklauf 409 wird von einer im Körper 413 angeformten
Durchgangsöffnung gebildet.
In der Fig. 39(e) wird die in der Fig. 39(b) verwendete Röhre 423 aus Harz nicht ver
wendet und ein aus Harz gebildeter Rahmen 420F wird durch einstückige Formgebung
der den Rollendurchlaß bildenden Abschnitte 421 zusammen mit den den Richtungs
wechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 422 an der einen Seite er
halten, der andere aus Harz geformte Rahmen 420G, der mit den den Richtungswech
seldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitten 422 an der anderen Seite ver
sehen ist, ist getrennt vom oben erwähnten, aus Harz geformten Rahmen 420F gebil
det.
In den Fig. 39(a) bis 39(e) sind die aus Harz geformten Rahmen miteinander mittels ei
ner herkömmlichen Verbindung, wie beispielsweise eine Randverbindung, miteinander
verbunden, welche durch den Eingriff eines Eingriffsvorsprungs in eine Aussparung zu
stande kommt.
[Fünftes Ausführungsbeispiel]
Die Fig. 40 bis 44 zeigen eine Führungsvorrichtung für eine geradlinige Bewegung ge
mäß dem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Die Führungsvorrichtung 501 für eine geradlinige Bewegung ist mit einer Führungs
schiene 502 als einem Führungsteil versehen, welche sich geradlinig erstreckt, und
weist einen beweglichen Block 504 als ein bewegliches Teil auf, das derart angeordnet
ist, daß es entlang der Führungsschiene 502 über eine große Anzahl von Kugeln 503
als Rollenkörper beweglich ist.
Die Führungsschiene 502 hat die Form eines langen Balkens mit rechteckigem Quer
schnitt. Zwei Kugellaufrillen 505, 505 als Rollkörperlaufbahnen sind an den rechten und
linken Seitenflächen der Führungsschiene 502 angeformt, so daß insgesamt vier Rillen
505 vorgesehen sind. Die Führungsschiene 502 weist an einer jeden Seitenfläche einen
Vorsprung 502a auf, an dessen oberen und unteren Stellen die Kugellaufrillen 505, 505
angeordnet sind.
Der bewegliche Block 504 ist als ein Blockkörper mit einem Querschnitt in Form eines
umgedrehten U's ausgebildet, dessen Öffnungsende nach unten gerichtet ist. Der
Blockkörper ist mit einem waagerechten Abschnitt 506 versehen, der der Oberfläche der
Führungsschiene 502 gegenüberliegt, sowie mit einem Paar von Schenkelabschnitten
507, 507, die sich von den rechten und linken Enden des waagerechten Abschnittes
506 nach unten erstrecken und den rechten und linken Seitenflächen der Führungs
schiene 502 jeweils gegenüberliegen. Ein jeder der Schenkelabschnitte 507, 507 weist
an seiner Innenfläche zwei Kugelgegenlaufrillen 508, 508 als Rollkörpergegenlaufbah
nen auf, die den jeweiligen Kugellaufrillen 505, 505 entsprechen, die an den rechten und
linken Seitenflächen der Führungsschiene 502 ausgebildet sind.
Ein jeder der rechten und linken Schenkelabschnitte 507, 507 des beweglichen Blocks
504 weist zwei Kugelrückläufe bildende Abschnitte 509, 509 auf, die darin ausgeformt
sind und sich parallel zu den Kugelgegenlaufrillen 508, 508 erstrecken. An den beiden
in Längsrichtung liegenden Enden eines jeden Schenkelabschnittes 507, 507 sind
Richtungswechseldurchlässe 510, 510; 510, 510 angeordnet, die die Enden der Kugel
gegenlaufrillen 508, 508; 508, 508 mit den Enden der Kugelrückläufe 509, 509; 509,
509 verbinden. Alles in allem weist ein jeder der Schenkelabschnitte 507, 507 des be
weglichen Blocks 504 zwei endlose Umläufe auf, in denen die Kugeln 503 umlaufen, um
so insgesamt vier Umläufe vorzusehen.
In einem jeden der vier endlosen Umläufe dieses Ausführungsbeispiels sind die Kugeln
503 kettenartig durch einen Kugelkäfig 512 als Rollkörperkäfig gehalten, so daß die Ku
geln 503 umlaufen können, während sie vom Kugelkäfig 512 geführt werden.
Wie in den Fig. 44(c) bis 44(e) gezeigt ist, weist der Kugelkäfig 512 einen flexiblen Gur
tabschnitt 512b auf, der mit Kugelöffnungen 512e zur jeweiligen Aufnahme der Kugel
503 sowie mit Abstandsabschnitten 512c versehen ist, die zwischen zwei aufeinander
folgenden Kugeln 503, 503 angeordnet sind. Der Gurtabschnitt 512b hat eine größere
Weite als der Durchmesser einer Kugel 503, so daß die beiden Seitenkanten des Gur
tabschnittes 512b sich von einer Kugel 503 nach außen erstrecken.
Der Abstandsabschnitt 512c ist mit einer eine Kugel abstützenden, kugelförmigen Aus
sparung 512d versehen, die der kugelförmigen Oberfläche einer Kugel 503 entspricht.
Eine Kugel 503 wird an ihren beiden Seiten durch ein Paar von stützenden, kugelförmi
gen Aussparungen 512d gehalten, so daß verhindert wird, daß eine Kugel 503 vom
Gurtabschnitt 512b herausfallen kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das eine En
de des Gurtabschnitts 512b nicht mit dessen anderen Ende verbunden, wodurch ein
streifenförmiger Gurt mit zwei Enden entsteht. Das eine Ende des Gurtabschnitts 512b
kann mit dessen anderem Ende verbunden sein, so daß ein endloser Gurt entsteht.
Wie in der Fig. 41 gezeigt ist, besteht der bewegliche Block 504 aus einem Blockkörper
513 mit Kugelgegenlaufrillen 508, 508, 508, 508, einem Paar von rechten und linken,
aus Harz gebildeten Körpern 520, 520, die den Kugelumlauf bilden, der in den Block
körper 513 eingesetzt ist, und einem Paar von seitlichen Deckplatten 540 (nur eine
Deckplatte 540 ist gezeigt), die an den beiden Endflächen des Blockkörpers 513 befe
stigt sind, in den die aus Harz geformten Körper 520, 520 eingesetzt sind.
Bei einem jeden der rechten und linken aus Harz geformten Körper 520, 520, die den
Kugelumlauf bilden, sind zwei endlose Umläufe ausgebildet. Die rechten und linken aus
Harz geformten Körper 520, 520 sind symmetrisch. Einer dieser beiden Körper wird im
folgenden beschrieben, auf die Beschreibung des anderen Körpers wird verzichtet.
Insbesondere besteht der aus Harz geformte Körper 520, der den Kugelumlauf bildet,
aus einem Rahmen 524 aus Harz, der durch einstückige Formgebung der den Kuge
lumlauf bildenden Abschnitte 521, 521, die sich entlang der beiden, in Längsrichtung er
streckenden Seiten der Kugelgegenlaufrille 508 erstrecken, mit dem Paar der den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 522, 522 (vgl. Fig.
42) sowie einem Paar von Röhren 523, 523 aus Harz erhalten wird, die einen den
Rücklauf bildenden Abschnitt darstellen und in Durchgangsöffnungen 514, 514 einge
setzt sind, die im Blockkörper 513 (vgl. Fig. 43) gebildet sind. Die den Kugeldurchlaß
bildenden Abschnitte 521, 521 sind mit dem Paar der den Richtungswechseldurchlaß
und innere Führung bildenden Abschnitte 522, 522 einstückig ausgebildet, um den
Rahmen 524 aus Harz als einen einstückigen Körper zu bilden, und das Paar der Röh
ren 523, 523 aus Harz ist getrennt von diesem einstückigen Körper ausgebildet, so daß
diese Teile als Blockkörper 513 zusammengebaut werden können.
Wie in der Fig. 42 gezeigt ist, sind die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 521, 521
mit Führungsrillen zum Führen der beiden Seitenkanten des Gurtabschnittes 512b des
Kugelkäfigs 512 in einem belasteten Bereich versehen. Diese Führungsrillen können
nicht nur verhindern, daß der Kugelkäfig während des Umlaufs der Kugeln schwingt,
sondern auch daß er durchhängt, indem die Seitenkanten des Gurtabschnittes 512b in
die Führungsrille 521e eingreifen, wenn der bewegliche Block 504 von der Führungs
schiene 502 entfernt wird. Die Kugeln 503 werden vom Kugelkäfig 512 gehalten. Insbe
sondere wird der Kugelkäfig 512 durch einen Backenabschnitt der Führungsrille 521a
abgestützt, was zur Folge hat, daß die Kugeln 503 in ihrer korrekten Lage gehalten wer
den und nicht aus dem beweglichen Block 504 herausfahren können.
Der Abstand zwischen dem Paar der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 521, 521,
die parallel zueinander an den beiden in Längsrichtung verlaufenden Seiten der Kugel
gegenlaufrille 508 angeordnet sind, ist etwas kleiner als der Durchmesser einer Kugel
503. Bei einem derartigen Aufbau ist es möglich zu verhindern, daß die Kugeln 503 aus
den den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitten 521, 521 herausfallen, selbst wenn der
Kugelkäfig 512 nicht verwendet wird.
Außerdem sind beim Kugelrücklauf 509, 509 und dem Richtungswechseldurchlässen
510, 510 als nicht belasteten Bereichen Führungsrillen 509c, 510c ausgebildet, wie n
den Fig. 44(a) und 44(b) gezeigt ist, um die Seitenkanten des Gurtabschnittes 512(b) zu
führen. Die Führungsrillen 509(c), 510(c) sind mit der oben erwähnten Führungsrille
521(a) im belasteten Bereich verbunden, um so eine endlose Rille am gesamten Um
fang zu bilden.
Die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 521, 521; 521, 521 sind, wie in der Fig.
42(a) gezeigt ist, aus dem ersten Verbindungsplattenabschnitt 525, der sich in Längs
richtung entlang der Kan 26759 00070 552 001000280000000200012000285912664800040 0002019826703 00004 26640te zwischen dem waagerechten Abschnitt 506 und dem Schen
kelabschnitt 507 des Blockkörpers 513 in Längsrichtung des Blockkörpers 513 erstreckt,
dem zweiten Verbindungsplattenabschnitt 526, der sich in Längsrichtung zwischen der
Kugelgegenlaufrille 508, 508 an der Innenfläche eines jeden Schenkelabschnittes 507
des Blockes 513 erstreckt, und aus einem Paar von dritten Verbindungsplattenab
schnitten 527 gebildet, die sich entlang der Unterfläche des Schenkelabschnitts 507 des
Blockkörpers 513 in dessen Längsrichtung erstrecken.
Die obere Kante des ersten Verbindungsplattenabschnittes 525 und die untere Kante
des zweiten Verbindungsabschnittes 526, die einander gegenüberliegen, sind an den
entgegengesetzten der oberen Kugelgegenlaufrille 508 plaziert, die im Schenkelab
schnitt 507 angeordnet ist, um so die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 521, 521
zu bilden. Die Unterkante des zweiten Verbindungsplattenabschnittes 526 und die
Oberkante des dritten Verbindungsplattenabschnittes 527, die einander gegenüberlie
gen, sind an entgegengesetzten Längsseiten der unteren Kugelgegenlaufrille 508 an
geordnet, die im Schenkelabschnitt 507 vorgesehen ist, um so die den Kugeldurchlaß
bildenden Abschnitte 521, 521 zu bilden.
Wie in den Fig. 44(a), 44(b) und 44(c) gezeigt ist, sind die den Richtungswechseldurch
laß und innere Führung bildenden Abschnitte 522 und die den Kugeldurchlaß bildenden
Abschnitte 521, 521 durch den dünnen Plattenabschnitt 529 durch einstückige Formge
bung miteinander verbunden. Die Röhre 523 aus Harz ist in eine Öffnung 534 einge
setzt, die im dünnen Plattenabschnitt 529 ausgeformt ist, um so eine Randverbindung
herzustellen, und am dünnen Plattenabschnitt 529 befestigt.
Der dünne Plattenabschnitt 529 weist die den Richtungswechseldurchlaß und innere
Führung bildende Abschnitte 522, 522 auf, die derart ausgestaltet sind, daß sie entspre
chend den zwei Kugellaufbahnen 503, 503 an der Seitenfläche der Führungsschiene
502 hervorstehen. Die beiden Enden der ersten, zweiten und dritten Verbindungsplat
tenabschnitte 525-527 sind mit dem dünnen Plattenabschnitt 529 verbunden, um am
Ende des Blockkörpers 513 angeordnet zu sein und so den einen Rahmen 524 aus
Harz zu bilden.
Ein jeder der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte
522 ist von halbzylindrischer Gestalt. Am äußeren Umfang der den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 522 ist eine innere Führungsrille
510a mit halbkreisförmigem Querschnitt ausgeformt, um so den inneren Führungsab
schnitt des Richtungswechseldurchlasses 510 zu bilden. Das eine Ende der inneren
Führungsrille 510a ist mit dem Ende der Kugelgegenlaufrille 508 verbunden. Dement
sprechend weist das eine Ende der inneren Führungsrille 510a denselben Querschnitt
auf wie die Kugelgegenlaufrille 508, um auf diese Weise das eine Ende der inneren
Führungsrille 510a mit dem Ende der Kugelgegenlaufrille 508 auszurichten. Das andere
Ende der inneren Führungsrille 510a des Richtungswechseldurchlasses 510 ist mit dem
Ende des Kugelrücklaufes 509 verbunden. Dementsprechend weist das andere Ende
der inneren Führungsrille 510a denselben Querschnitt auf, wie der Kugelrücklauf 509,
um auf diese Weise das andere Ende der inneren Führungsrille 510a mit dem Ende des
Kugelrücklaufes 509 auszurichten.
Zylinderförmige Flanschabschnitte 533, 533 sind an den beiden Enden der inneren Füh
rungsrille 510a ausgestaltet. Der Abstand zwischen den jeweiligen äußeren Flächen der
zylindrischen Flanschabschnitte 533, 533 ist größer als die Weite des Gurtabschnittes
512b. Die zylindrischen Flanschabschnitte 533, 533 bilden eine Käfigführungsrille 510c
für den Kugelkäfig 512 zusammen mit einem halbkreisförmigen, ausgesparten Abschnitt
mit Aussparungen, der am inneren Umfang der Aussparung der seitlichen Deckplatte
540, die weiter unten beschrieben ist, ausgebildet ist.
Die beiden Enden der inneren Führungsrille 510a des Richtungswechseldurchlasses
510 erstrecken sich bis zur Kontaktfläche des dünnen Plattenabschnittes 529 mit der
Endfläche des Blockkörpers 513, um auf diese Weise mit den jeweiligen Enden der Ku
gelgegenlaufrille 508 und dem Kugelrücklauf 509 verbunden zu sein. Einsetzlöcher 534,
534 für eine Röhre mit halbkreisförmigem Querschnitt, in welche die Enden der Röhren
523 aus Harz eingesetzt sind, sind am dünnen Plattenabschnitt 529 ausgeformt.
Wie in der Fig. 43 gezeigt ist, besteht die Röhre 523 aus einem äußeren umfangsseiti
gen Halbröhrenteil 523b, das an der äußeren Umfangsseite des Kugelumlaufs ange
ordnet ist und durchgängig mit der äußeren Führungsrille 510b des Richtungswechsel
durchlasses 510 der seitlichen Deckplatte 540 verbunden ist, sowie aus einem inneren
umfangsseitigen Halbröhrenteil 523a, das an der inneren Umfangsseite des Kugelum
laufes angeordnet ist, der durchgängig mit einer inneren Führungsrille 510a des Rich
tungswechseldurchlasses 510 der seitlichen Deckplatte 540 verbunden ist.
Das innere, umfangsseitige Halbröhrenteil 523a weist einen Rillenabschnitt 509a von
halbkreisförmigem Querschnitt auf sowie Seitenkantenabschnitte 523c, die sich in
Längsrichtung entlang des Rillenabschnittes 509a erstrecken, wie in den Fig. 43c und
43d gezeigt ist. Das äußere umfangsseitige Halbrillenteil 523b ist als ein geradliniges
Bauteil ausgebildet, das denselben kreisförmigen Querschnitt wie die äußere Führungs
rille 510b des Richtungswechseldurchlasses aufweist, der an der seitlichen Deckplatte
540 ausgebildet ist. Das äußere umfangsseitige Halbröhrenteil 523b weist einen Rillen
abschnitt 509b auf, der durchgängig mit der äußeren Führungsrille 510b verbunden ist,
sowie Seitenkantenabschnitte 523d, die sich in Längsrichtung entlang des Rillenab
schnittes 509b erstrecken. Die Seitenkantenabschnitte 523d sind an ihren äußeren
Kanten mit Vorsprüngen 523e versehen, die in Kontakt mit den äußeren Kanten der
Seitenkantenabschnitte 523c des inneren umfangsseitigen Halbröhrenteils 523a ge
brachtwerden, um die Käfigführungsrille 509d des Kugelkäfigs 512 zu bilden.
Das innere umfangsseitige Halbröhrenteil 523a der Röhre 523 aus Harz weist dieselbe
Länge wie der Blockkörper 513 auf. Das innere umfangsseitige Halbröhrenteil 523a ist
derart angeordnet, daß es in Kontakt mit der rückwärtigen Fläche des den Richtungs
wechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 522 gebracht werden kann.
Das äußere umfangsseitige Halbröhrenteil 523b der Röhre 523 aus Harz weist anderer
seits eine um die Dicke des dünnen Plattenabschnitts 529 größere Länge als der Block
körper 513 auf. Die äußeren umfangsseitigen Halbröhrenteile 523b werden in die Ein
setzlöcher 534 eingesetzt. Eine Lagebestimmung des äußeren umfangsseitigen Halb
röhrenteils 523b findet in Längsrichtung dadurch statt, daß die beiden Enden des äu
ßeren umfangsseitigen Halbröhrenteils 523b, die in die Einsetzlöcher 534 eingesetzt
sind, in Kontakt mit der in Umfangsrichtung verlaufenden Kante des Endabschnittes der
äußeren Führungsrillen 510b des Richtungswechseldurchlasses gebracht werden, die
an der seitlichen Deckplatte 540 ausgeformt sind. Die an den beiden Seitenkanten des
äußeren umfangsseitigen Halbröhrenteils 523b angeformten Vorsprünge 523e berühren
die Außenkanten der zylindrischen Flanschabschnitte 533, die an den den Richtungs
wechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitt 522 angeformt sind, um einen
Teil der Führungsrille 510c zu bilden, und das äußere umfangsseitigen Halbröhrenteil
523b und das innere umfangsseitigen Halbröhrenteil 523a können sich in der Ein
setzöffnung 514 nicht drehen.
Die Röhren 523 aus Harz und die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung
bildenden Abschnitte 522 werden über die am dünnen Plattenabschnitt 529 ausgebil
deten Einsetzlöcher 534 genau positioniert, so daß auf diese Weise ein korrekter Zu
sammenbau stattfinden kann.
Wie in den Fig. 44(f) und 44(g) gezeigt ist, ist die seitliche Deckplatte 540 mit einem
ausgesparten Einsetzabschnitt 540a versehen, in den der dünne Plattenabschnitt 529
eingesetzt wird, sowie mit ausgesparten Abschnitten 541, die die äußeren Führungsril
len 510b des Richtungswechseldurchlasses aufweisen, in die die den Richtungswech
seldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 522 eingepaßt werden, sowie fer
ner mit Abschnitten zur Befestigung von Schrauben, um die seitliche Deckplatte 540 am
Blockkörper 513 zu befestigen. An den Abschnitten zum Befestigen von Schrauben wird
die seitliche Deckplatte 540 am Blockkörper 513 befestigt, indem Schrauben (nicht ge
zeigt) in an der seitlichen Deckplatte 540 ausgebildete Öffnungen 543 eingesetzt wer
den und in Gewindelöcher 544, die an der Endfläche des Blockkörpers 513 ausgeformt
sind, eingreifen. Die Öffnungen 543 sind an vier Positionen angeordnet, d. h. der Positi
on, die dem dünnen Plattenabschnitt 529 zwischen den den Richtungswechseldurchlaß
und innere Führung bildenden Abschnitten 522, 522 eines jeden aus Harz gebildeten
Körpers 520, 520 entspricht und den Positionen in der Umgebung der dünnen Platten
abschnitte 529, 529 am waagerechten Abschnitt 506.
Wie in der Fig. 44(g) gezeigt ist, weist die äußere Führungsrille 510b des Richtungs
wechseldurchlasses im ausgesparten Abschnitt 541 an ihren Seitenkanten gebogene
Aussparungen 546 von einem größeren Durchmesser auf, die zusammen mit den zylin
drischen Flanschabschnitten 533 der den Richtungswechseldurchlaß und innere Füh
rung bildenden Abschnitte 522, wie in der Fig. 44(f) gezeigt, die Käfigführungsrille 510c
bilden, sowie bogenförmige Aussparungen 547 von kleinerem Durchmesser, in die die
zylindrischen Flanschabschnitte 533 eingesetzt werden. Der den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildende Abschnitt 522, der mit der inneren Führungsrille
510a des Richtungswechseldurchlasses versehen ist, ist in den ausgesparten Abschnitt
541 der seitlichen Deckplatte 540 eingepaßt und der dünne Plattenabschnitt 529 wird im
ausgesparten Einsetzabschnitt 540a der seitlichen Deckplatte 540 aufgenommen. Der
dünne Plattenabschnitt 529 ist zwischen der seitlichen Deckplatte 540 und der Endflä
che des Blockkörpers 513 durch eine Klemmkraft gehalten, so daß er fest dazwischen
befestigt ist.
Die den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnitte 522 und
der den Kugeldurchlaß bildende Abschnitt 521 sind über den dünnen Plattenabschnitt
529 verbunden, wodurch es möglich ist, eine genaue Lagebeziehung des Endes der in
neren Führungsrille 510a des in dem den Richtungswechseldurchlaß und innere Füh
rung bildenden Abschnitt 522 ausgebildeten Richtungswechseldurchlaß relativ zu den
den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitten 521, 521 als auch eine genaue Lagebezie
hung der inneren Führungsrille 510a des Richtungswechseldurchlasses relativ zum Ku
gelrücklauf 509.
Der dünne Plattenabschnitt 529, der in der Umgebung des den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 522 angeordnet ist, wird gleichmä
ßig gegen die flache Endfläche des Blockkörpers 513 durch eine auf die seitliche Deck
platte 540 wirkende Klemmkraft gedrückt (vgl. Fig. 44). Selbst wenn der den Richtungs
wechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt 522 sich nicht in einer korrek
ten Lage befindet, ändert der dünne Plattenabschnitt 529 seine Form an der Endfläche
des Blockkörpers 513, wodurch die korrekte Positionierung des den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes 522 ermöglicht wird. Der dünne
Plattenabschnitt 529 wird durch eine Klemmkraft, die auf die seitliche Deckplatte 540
wirkt, festgeklemmt und befestigt und eine durch eine derartige Klemmung erzeugte
Reibkraft kann eine ungünstige Bewegung der inneren Führungsrille 510a des Rich
tungswechseldurchlasses verhindern.
Die seitliche Deckplatte 540 ist am Blockkörper 513 befestigt, so daß der den Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt 522, der am Blockkörper
513 angebaut ist, in den ausgesparten Abschnitt 541 der seitlichen Deckplatte 540 ein
gepaßt wird. Ein derartiges Einpassen ermöglicht eine genaue Positionierung der seitli
chen Deckplatte 540 relativ zum Blockkörper 513.
Im folgenden werden die Schritte zum Zusammenbau der oben erwähnten, aus Harz
gebildeten Körper 520, die den Kugelumlauf bilden, beschrieben.
Zunächst wird das innere umfangsseitige Halbröhrenteil 523a der Röhre 523 aus Harz
in die Durchgangsöffnung 514 des Schenkelabschnittes 507 des Blockkörpers 513 ein
gesetzt.
Dann wird der durch einstückige Formgebung erhaltene Rahmen 524 aus Harz in die
Aussparung des Blockkörpers 513 eingesetzt, wodurch die dünnen Plattenabschnitte
529 an den beiden Enden des Rahmens 524 aus Harz an den jeweiligen Endflächen
des Schenkelabschnittes 507 des Blockkörpers 513 entlanggleiten. Der erste Verbin
dungsplattenabschnitt 525 des Rahmens 524 aus Harz berührt den Eckenabschnitt zwi
schen dem waagerechten Abschnitt 506 und dem Schenkelabschnitt 507, wodurch eine
Lagebestimmung in senkrechter Richtung des Rahmens 524 aus Harz stattfindet. Der
zweite Verbindungsplattenabschnitt 526 und der dritte Verbindungsplattenabschnitt 527
des Rahmens 524 aus Harz berühren die jeweiligen Innenflächen der Schenkelab
schnitte 507 des Blockkörpers 513, wodurch eine Lagebestimmung der den Kugel
durchlaß bildenden Abschnitte 521, 521 und der den Richtungswechseldurchlaß und in
nere Führung bildenden Abschnitte 522, 522 stattfindet. Zu diesem Zeitpunkt sind die
Einsetzlöcher 534, 534 des dünnen Plattenabschnittes 529 mit den Durchgangsöffnun
gen 514, 514 des Blockkörpers 513 ausgerichtet.
Dann werden die äußeren umfangsseitigen Halbröhrenteile 523b, 523b in die Durch
gangsöffnungen 514, 514 von den Einsetzöffnungen 534, 534 aus eingesetzt, wodurch
der Zusammenbau einer der aus Harz geformten Körper 520, 520, die den Kugelumlauf
bilden, fertiggestellt ist.
Der Zusammenbau des anderen aus Harz gebildeten Körpers 520, 520 wird auf diesel
be Weise durchgeführt.
Dann wird die eine seitliche Deckplatte 540 an der einen Endfläche des Blockkörpers
513 durch Klemmen befestigt, der die Kugeln haltende Kugelkäfig 512 wird eingesetzt
und die andere seitliche Deckplatte 540 wird an der anderen Endfläche des Blockkör
pers 513 durch denselben Klemmvorgang befestigt, wodurch der Zusammenbau des
beweglichen Blockes 504 fertig ist.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung sind die aus Harz gebildeten Körper 520,
520, die den Kugelumlauf bilden, getrennt vom Blockkörper 513 ausgebildet. Selbst
wenn der bewegliche Block 504 größer ist, gibt es keine Einschränkung des Flusses des
flüssigen Harzes durch den Blockkörper 513 wie im Fall, in dem der Blockkörper 513
einstückig mit den aus Harz gebildeten Körpern 520, 520 ausgebildet ist. Durch eine Er
höhung der Anzahl von Eingußstellen, die an einer Gußform ausgebildet sind, kann das
korrekte Fließen des flüssigen Harzes sichergestellt werden und die Formgebung ver
bessert werden. Insbesondere sind die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 521,
521, die an den gegenüberliegenden Längsseiten der Kugelführungsrille 508 angeord
net sind, dünn, was zum Ergebnis hat, daß das flüssige Harz nicht jeden Teil des
Raums erreichen kann, der die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 521, 521 aus
macht. Daher ist es von Vorteil, die aus Harz gebildeten Körper 520, 520 in Überein
stimmung mit dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung getrennt vom Block
körper 513 auszubilden.
Da außerdem rechte und linke aus Harz gebildete Körper 520, 520, die den Kugelum
lauf bilden, ausgebildet sind, die jeweils Zwei endlose Umläufe aufweisen, kann ein kor
rektes Fließen des flüssigen Harzes selbst dann sichergestellt werden, wenn der be
wegliche Block 513 relativ groß ist.
Der durchgängige Umlauf wird durch den aus Harz gebildeten Körper 520 gebildet und
daher ist es möglich, eine Lagebestimmung der inneren Führungsrille 510a des Rich
tungswechseldurchlasses relativ zu den den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitten 521,
521 sowie eine Lagebestimmung der inneren Führungsrille 510a des Richtungswech
seldurchlasses relativ zum Kugelrücklauf 509 durchzuführen, wodurch die Durchgängig
keit des Umlaufs sichergestellt wird, und ein glatter Umlauf der Kugeln 503 stattfinden
kann.
Wenn die korrekte Lagebeziehung der inneren Führungsrille 510a des Richtungswech
seldurchlasses relativ zu den den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitten 521, 521 ge
wahrt ist, sind die den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 521, 521 an den beiden
Längsseiten der Kugellaufrille 508 angeordnet und mit den Enden der inneren Füh
rungsrille 510a des Richtungswechseldurchlasses ausgerichtet.
Wenn die geeignete Lagebeziehung der inneren Führungsrille 510a des Richtungs
wechseldurchlasses relativ zum Kugelrücklauf 509 gewahrt ist, kann die innere Füh
rungsrille 510a des Richtungswechseldurchlasses mit der inneren Rille 523a des Kugel
rücklaufs 509 ausgerichtet werden.
Der Verbindungsabschnitt der den Kugeldurchlaß bildenden Abschnitte 521, 521 und
der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt 522 werden
durch einstückige Formgebung erhalten, wodurch auf einen Arbeitsschritt verzichtet
werden kann, in dem der Verbindungsabschnitt zusammengebaut wird. Obwohl die
Laufrichtung der Kugeln 503 in einem derartigen Verbindungsabschnitt sich ändert,
kann der oben erwähnte einteilige Aufbau die Durchgängigkeit des Umlaufs sicherstel
len, ohne daß er durch die Genauigkeit des Zusammenbaus beeinflußt wird. Daher ist
ein glatter Umlauf der Kugeln 503 vom Kugelrücklauf zum Richtungswechseldurchlaß
510 zwischen der Kugellaufrille 505 und der Kugelgegenlaufrille 508 sowie vom Rich
tungswechseldurchlaß 510 zum Kugelrücklauf 509 möglich.
Entsprechend der im Detail beschriebenen, vorliegenden Erfindung kann selbst bei ei
nem größeren beweglichen Block durch eine Erhöhung der Anzahl von Eingußstellen an
der Gußform ein korrekter Fluß des flüssigen Harzes sichergestellt werden und die
Formgebung verbessert werden, da der aus Harz gebildete Körper, der den Rollkör
perumlauf bildet, getrennt vom Blockkörper ausgebildet ist. Daher ist es von Vorteil, den
aus Harz gebildeten Körper getrennt vom Blockkörper in Übereinstimmung mit der vor
liegenden Erfindung auszubilden, wobei in Betracht gezogen wird, daß die den Rollkör
perdurchlaß bildenden Abschnitte, die an den gegenüberliegenden Längsseiten der
Rollkörperlaufbahn angeordnet sind, dünn sind, was wiederum zum Ergebnis hat, daß
das flüssige Harz nicht jeden Teil des Raumes erreichen kann, der zur Formgebung der
den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte vorgesehen ist.
Der durchgängige Umlauf wird durch den aus Harz gebildeten Körper gebildet, wodurch
es möglich ist, eine Lagebestimmung der inneren Führungsrille des Richtungswechsel
durchlasses relativ zu den den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte sowie eine La
gebestimmung der inneren Führungsrille des Richtungswechseldurchlasses relativ zum
Rollkörperrücklauf durchzuführen, wodurch die Durchgängigkeit des Umlaufes und ein
glatter Umlauf der Rollkörper sichergestellt wird.
Wenn der Verbindungsabschnitt der den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitte und
der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt oder der
Verbindungsabschnitt des den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bilden
den Abschnittes und der den Rücklauf bildenden Abschnitt, indem sich die Laufrichtung
der Rollkörper ändert, durch einstückige Formgebung erhalten wird, ist es möglich, auf
einen Zusammenbau des Verbindungsabschnittes zu verzichten und die Durchgängig
keit des Umlaufs sicherzustellen, ohne durch eine Genauigkeit bei einem Zusammen
bau betroffen zu sein.
Die einstückige Formgebung des Verbindungsabschnittes des den Rollkörperumlauf bil
denden Abschnittes zusammen mit der den Richtungswechseldurchlaß und innere Füh
rung bildenden Abschnittes führt zu einem glatten Umlauf der Rollkörper zwischen der
Rollkörperlaufbahn im belasteten Bereich und dem den Richtungswechseldurchlaß und
innere Führung bildenden Abschnitt, selbst wenn der den Rücklauf bildende Abschnitt
aus Harz nicht verwendet wird.
Wenn der Rollkörperkäfig verwendet wird, ist es möglich, eine vorteilhafte Durchgängig
keit am gesamten Umfang des Umlaufs im Käfigführungsabschnitt, der den Rollkörper
käfig führt, zu wahren.
Der dünne Käfigführungsabschnitt wird ohne Einsetzen des Körpers des beweglichen
Teils in eine Gußform ausgebildet und die Lage der Eingußstellen in der Form kann frei
bestimmt werden, ohne durch den Körper des beweglichen Blocks behindert zu sein,
was zum Ergebnis hat, daß das flüssige Harz während der Bildung des Führungsab
schnittes den gesamten, dafür in der Gußform vorgesehenen Raum erreichen kann.
Zusätzlich kann die Ausbildung von rechten und linken aus Harz gebildeten Körpern, die
den Rollkörperumlauf bilden und jeweils zwei endlose Umläufe aufweisen, einen kor
rekten Fluß des flüssigen Harzes sicherstellen, selbst wenn der Körper des beweglichen
Teils relativ weit ist.
Die Verbindung des den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Ab
schnittes mit dem den Rollkörperdurchlaß bildenden Abschnitt über den dünnen Plat
tenabschnitt ermöglicht durch die Verformung des dünnen Plattenabschnitts das Ein
halten einer korrekten Lagebeziehung zwischen dem den Richtungswechseldurchlaß
und innere Führung bildenden Abschnitt und dem den Rollkörperdurchlaß bildenden
Abschnitt oder einer korrekten Lagebeziehung zwischen der den Richtungswechsel
durchlaß und innere Führung bildenden Abschnitt und dem den Rollkörperrücklauf bil
denden Abschnitt, wodurch eine genaue Lagebestimmung des Endes des den Rich
tungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes relativ zu dem den
Rollkörperrücklauf bildenden Abschnitt und eine genaue Lagebestimmung des den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden Abschnittes relativ zu dem
den Rollkörperrücklauf bildenden Abschnitt stattfindet.
Der dünne Plattenabschnitt wird durch eine Klemmkraft, die auf die seitliche Deckplatte
wirkt, gegen die flache Stirnfläche des Körpers des beweglichen Teils drückt. Daher ist
es möglich, die Lage des den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildenden
Abschnittes über die Verformung des dünnen Plattenabschnittes zu korrigieren, selbst
wenn der den Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt nicht
korrekt relativ zur Stirnfläche des Körpers des beweglichen Teils positioniert ist.
Zusätzlich kann der dünne Plattenabschnitt sicher zwischen der seitlichen Deckplatte
und dem Körper des beweglichen Teils durch die Klemmkraft befestigt werden, die auf
die seitliche Deckplatte wirkt, und daher ist es möglich zu verhindern, daß der den
Richtungswechseldurchlaß und innere Führung bildende Abschnitt falsch plaziert wird.