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DE3224282A1 - Linearkugellagereinheit - Google Patents

Linearkugellagereinheit

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Publication number
DE3224282A1
DE3224282A1 DE19823224282 DE3224282A DE3224282A1 DE 3224282 A1 DE3224282 A1 DE 3224282A1 DE 19823224282 DE19823224282 DE 19823224282 DE 3224282 A DE3224282 A DE 3224282A DE 3224282 A1 DE3224282 A1 DE 3224282A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balls
cage
bearing
load
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823224282
Other languages
English (en)
Other versions
DE3224282C2 (de
Inventor
Hiroshi Teramachi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THK Co Ltd
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823224282 priority Critical patent/DE3224282A1/de
Publication of DE3224282A1 publication Critical patent/DE3224282A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3224282C2 publication Critical patent/DE3224282C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/04Ball or roller bearings
    • F16C29/06Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load
    • F16C29/0633Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with a bearing body defining a U-shaped carriage, i.e. surrounding a guide rail or track on three sides
    • F16C29/0635Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with a bearing body defining a U-shaped carriage, i.e. surrounding a guide rail or track on three sides whereby the return paths are provided as bores in a main body of the U-shaped carriage, e.g. the main body of the U-shaped carriage is a single part with end caps provided at each end
    • F16C29/0638Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with a bearing body defining a U-shaped carriage, i.e. surrounding a guide rail or track on three sides whereby the return paths are provided as bores in a main body of the U-shaped carriage, e.g. the main body of the U-shaped carriage is a single part with end caps provided at each end with balls
    • F16C29/064Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with a bearing body defining a U-shaped carriage, i.e. surrounding a guide rail or track on three sides whereby the return paths are provided as bores in a main body of the U-shaped carriage, e.g. the main body of the U-shaped carriage is a single part with end caps provided at each end with balls with two rows of balls, one on each side of the rail
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/007Hybrid linear bearings, i.e. including more than one bearing type, e.g. sliding contact bearings as well as rolling contact bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/10Arrangements for locking the bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft eine Linearkugellagereinheit, und zwar betrifft die Erfindung im einzelnen eine Linearkugellagereinheit, die einen sich durch dieselbe erstreckenden Spurschaft aufweist, und diese Einheit umfaßt einen Lagerkörper mit einem Paar von symmetrisch angeordneten Kugelstrecken, die daran vorgesehen sind. Erfindungsgemäß sind Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen ortsfest an den Stirnflächen des Lagerkörpers befestigt, welche eine integrale, insbesondere einstückige, Kombination eines Käfigs und einer Abdeckung umfassen, wobei ferner ein oberes Gleitteil und ein Paar von symmetrisch angeordneten seitlichen Gleitteilen vorgesehen sind, und zwar sind das obere Gleitteil und die seitlichen Gleitteile zwischen dem Lagerkörper und dem Spurschaft angeordnet Nach dem Stande der Tech@ k sind die bisher bekannten Linearkugellager allgemein derart aufgebaut, daß die Seitenabdeckungen an den Stirnflächen des Lagerkörpers gesondert bzw. getrennt von in dem Lagerkörper aufgenommenen Käfigen ausgebildet sind (es wird diesbezüglich auf die US-Patentschriften 4 040 679 und 4 253 709 sowie 4 296 974 verwiesen).
  • Die konventionellen Käfige werden durch Preßbearbeitung aus einer Stahlplatte hergestellt. Sie sind so ausgebildet, daß sie eine Mehrzahl von sich axial erstreckenden Schlitzen aufweisen, die in einer jeweils vorbestimmten Position angeordnet sind, sowie Zungen, die an beiden Enden der Schlitze vom Preßling vorstehen; diese Zungen sollendazu dienen, die Kugeln anzuheben bzw. abzusenken, wenn letztere in die Schlitze eintreten und dieselben verlassen. Aufgrund des vorstehend beschriebenen Aufbaus der Käfige ist es erforderlich, daß die Zungen eine hohe mechanische Festigkeit und eine hohe Abnutzungsbeständigkeit haben.
  • Um diese Erfordernisse zu erfüllen, wird Stahlmaterial für die Käfige verwendet, das eine ausgezeichnete Festigkeit hat. Das Stahlmaterial wird nach der Vollendung der Preßbearbeitung einer Wärmebehandlung unterworfen, wie beispielsweise einer Härtung, einer Temperung, einer Vergütung o. dgl. Aufgrund dieser Verhältnisse ergeben sich erhöhte Herstellungskosten.
  • Wenn ein Bearbeitungsvorgang an einem Werkstück ausgeführt wird, das fest auf einem Laufwerk, Schlitten, o.dgl.
  • angebracht ist, wird das Linearkugellager, auf dem das Laufwerk, der Schlitten o. dgl. ortsfest befestigt ist, in eine vorbestimmte Position bewegt, und dann wird es arretiert. Jedoch erfordern konventionelle Linearkugellager einen Klemmechanismus, damit die Arretierung des Laufwerks, Schlittens o. dgl. sichergestellt wird, und dieser Klemmechanismus ist in einer solchen- Art und Weise gesondert von der Lagereinheit angeordnet bzw. ausgebildet; daß ein Festklemmen auf dem Spurschaft bewirkt wird.
  • Die Anordnung bzw. Ausbildung des Klemmechanismus auf einer Metallbearbeitungsmaschine hat zur Folge, daß der von der gesamten Maschine eingenommene Raum vergrößert wird, was eine erhöhte Unbequemlichkeit beim Betrieb der Maschine zur Folge hat.
  • Kurz zusammengefaßt sollen infolgedessen mit der Erfindung die den konventionellen Linearkugellagereinheiten eigenen Nachteile, wie sie insbesondere vorstehend beschrieben worden sind, überwunden werden.
  • Mit der Erfindung soll eine Linearkugellagereinheit zur Verfügung gestellt werden, die so aufgebaut ist, daß die Käfige keine hohe mechanische Festigkeit und Steifigkeit erfordern und daß die lasttragenden Kugeln glatt, stoßfrei und sanft angehoben bzw. abgesenkt bzw. in ihrer Laufrichtung umgelenkt werden; wobei in der erfindungsgemäßen Linearkugellagereinheit die Käfige und Seitenabdekkungen vorzugsweise aus wärmebeständigen Kunststoffen, wie beispielsweise Polycarbonatharz, Polyesterharz, Polyacetalharz, Polypropylenharz oder dergl. oder aus metallischem Nichteisenmaterial, wie beispielsweise Spritzgußlegierung oder dergl. hergestellt sind; gemäß der Erfindung sind die Käfige und die Seitenabdeckungen integral aneinander befestigt, insbesondere durch einstückige Ausbildung, und zwar so, daß Führungsräume für die lasttragenden Kugeln in einer solchen Weise in den Käfigen ausgebildet werden, daß dadurch eine weite Tragfläche für die lasttragenden Kugeln und ein glattes, stoßfreies und sanftes Anheben und Absenken bzw. Umlenken der letzteren sichergestellt werden; und weiterhin ist die Anordnung derart ausgebildet, daß die Käfige in dem Lagerkörper mittels einer Mehrzahl von Gleitteilen gehaltert sind.
  • Weiterhin wird mit der Erfindung eine Linearkugellagereinheit der vorstehend beschriebenen Art zur Verfügung gestellt, in der der Lagerkörper ein in einer der Seitenwände vorgesehenes Gewindeloch zum Aufnehmen einer Klemmschraube hat, die mittels eines Handgriffs angezogen werden kann, um das bzw. ein Gleitteil in dem Lagerkörper nach der Gleitoberfläche des Spurschafts hin zu drücken, so daß dadurch der Lagerkörper fest auf dem Spurschaft festgeklemmt wird.
  • Außerdem wird mit der Erfindung eine Linearkugellagereinheit der vorstehend beschriebenen Art zur Verfügung ge- stellt, in der der Bodenteil des Spurschafts so ausgebildet ist, daß er der Querschnittskonfiguration einer Unterlage, die beispielsweise V-förmig, schwalbenschwanzförmig o. dgl. sein kann, entspricht bzw. komplementär ist, so daß der Spurschaft mittels Schrauben fest auf der Unterlage gehalten werden kann.
  • Darüber hinaus wird mit der Erfindung eine Linearkugellagereinheit der vorstehend beschriebenen Art zur Verfügung gestellt, in der der Spurschaft einen unteren Teil hat, der in der Form eines Schwalbenschwanzes ausgebildet ist, und in der eine der geneigten Flächen des schwalbenschwanzförmigen unteren Teils in Kontakt mit bzw. in Anlage an eine geneigte Fläche auf einem abgestuften Teil einer Unterlage kommt, während die andere geneigte Fläche des schwalbenschwanzförmigen unteren Teils mittels eines Halters fest niedergedrückt wird, so daß dadurch der Spurschaft in einer vorbestimmten Position fest auf der Unterlagen gehalten wird.
  • Gemäß der Erfindung wird, insbesondere um die vorstehenden Vorteile zu erreichen, eine Linearkugellagereinheit, die einen sich durch dieselben erstreckenden Spurschaft aufweist, zur Verfügung gestellt, welche im wesentlichen folgendes umfaßt: Einen Lagerkörper, der einen Hohlraum aufweist, welchereine im wesentlichen rechteckige Querschnittskonfiguration hat und mit einem Paar von gegenüberliegend angeordneten Flanschen am unteren Teil der Seitenwände ausgebildet ist, sowie mit einem Paar von symmetrisch angeordneten Rillen für lasttragende Kugeln, die einen Krümmungsradius haben, der im wesentlichen gleich der Hälfte des Durchmessers der rollenden Kugeln ist, wobei diese Rillen am oberen Ende der Seitenwände des Hohlraums vorgesehen sind, wobei ferner der Lagerkörper weiter zwei Strecken von Löchern für nichtlasttragen- de Kugeln laufweist, die sich parallel zueinander durch denselben erstrecken und in einem vorbestimmten Abstand aufwärts von den Rillen für die lasttragenden Kugeln in vertikaler Übereinstimmung bzw. Fluchtung mit letzteren angeordnet sind; Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen, die ortsfest an beiden Stirnflächen des Lagerkörpers befestigt sind und in integraler, insbesondere einstückiger, Kombination einen Käfig und eine Abdeckung umfassen sowie mit einer U-förmigen Ausnehmung bzw. zwei U-förmigen Ausnehmungen zum Umkehren der Bewegungsrichtung der Kugeln jeweils im oberen Teil der Innenwand der Abdeckung ausgebildet sind, wobei der obere Teil der jeweiligen U-förmigen Ausnehmung das zugeordnete Loch für nichtlasttragende Kugeln fortsetzt, während der untere Teil der jeweiligen U-förmigen Ausnehmung die zugeordnete Rille für lasttragende Kugeln fortsetzt; der Käfig der Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen umfaßt ein Paar von symmetrisch angeordneten Horizontalteilen und ei Paar von symmetrisch angeordneten Halteteilen, die beill integral derart an der Abdekkung befestigt bzw. fest vorgesehen sind, daß ein Führungsraum für lasttragende Kugeln zwischen denselben in einer solchen Weise ausgebildet ist, daß ein Herab- bzw.
  • Herausfallen der Kugeln von bzw. aus denselben verhindert wird, wobei der Führungsraum für die lasttragenden Kugeln, soweit er von den Horizontalteilen und den Halteteilen begrenzt wird, einen Krümmungsradius hat, der im wesentlichen gleich dem Durchmesser der Kugeln ist; sowohl die Horizontalteile als auch die Halteteile des Käfigs sind mit einer Verbindungsvorrichtung oder einem oder mehreren Verbindungsmitteln jeweils an ihrem freien Endteil, an dem sie in Anlage mit dem entgegengesetzten Horizontalteil bzw. Halteteil kommen, versehen; ein horizontales Gleitteil, das ortsfest an der oberen Wand des Hohlraums befestigt ist und eine im wesentlichen trapezförmige oder trapezoidförmige Querschnittskonfiguration hat, deren ge- neigte Endflächen denjenigen der Horizontalteile des Käfigs entsprechen bzw. komplementär sind; und ein Paar von symmetrisch angeordneten seitlichen Gleitteilen, die ortsfest an den Seitenwänden des Hohlraums befestigt sind und eine im wesentlichen dreieckige Querschnittskonfiguration haben sowie zwischen dem zugeordneten Halteteil und dem zugeordneten Flansch angeordnet sind, wobei die obere geneigte Endfläche der seitlichen Gleitteile der unteren geneigten Fläche des Halteteils entspricht bzw. komplementär ist.
  • Weiter wird gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung ein Arretierungsmechanismus für die bzw. eine Linearkugellagereinheit vorgeschlagen, welche folgendes umfaßt: Einen Lagerkörper, der einen Hohlraum aufweist, welcher eine im wesentlichen rechteckige Querschnittskonfiguration hat und mit einem Paar von gegenüberliegend angeordneten Flanschen am unteren Teil der Seitenwände und einem Paar von symmetrisch angeordneten Rillen für lasttragende Kugeln am oberen Ende der Seitenwände des Hohlraums ausgebildet ist, wobei diese Rillen einen Krümmungsradius haben, der im wesentlichen gleich der Hälfte des Durchmessers der rollenden Kugeln ist, wobei ferner der Lagerkorper zwei Strecken, insbesondere zwei geradlinige Strekken, von Löchern für nichtlasttragende Kugeln aufweist, die sich parallel zueinander durch denselben erstrecken und in einem vorbestimmten Abstand aufwärts von den Rillen für die lasttragenden Kugeln sowie in vertikaler Übereinstimmung mit den letzteren angeordnet sind; wobei außerdem der Lagerkörper in der einen seiner Seitenwände Bohrlöcher, insbesondere zwei Bohrlöcher, und ein Gewindeloch aufweist, wobei das Gewindeloch zwischen den Bohrlöchern angeordnet ist, so daß es eine Klemmschraube aufnehmen kann, die nach einwärts bewegbar ist, so daß sie ein seitliches Gleitteil in dem Hohlraum nach einer seit- lichen Gleitfläche des Spurschafts zu drückt, wodurch der Lagerkörper fest auf der Spurstange arretiert wird. Die Bohrlöcher sind vorzugsweise zum Befestigen des seitlichen Gleitteils an der erwähnten Seitenwand vorgesehen.
  • Die vorstehenden sowie weitere Vorteile und vorteilhafte Merkmale der Erfindung seien nachfolgend anhand einiger in den Fig.l bis 6 der Zeichnung im Prinzip dargestellter, besonders bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Linearkugellagereinheit gemäß der Erfindung; Fig. 2 eine Vorderansicht eines Lagerkörpers für die Linearkugellagereinheit der Fig. 1; Fig. 3 eine Querschni tsansicht der Linearkugellagereinheit; Fig. 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines Teils der Linearkugellagereinheit, welche die Bewegung der Kugeln veranschaulicht; Fig. 5 eine Querschnittsansicht eines Spurschafts, auf dem der Lagerkörper verschiebbar angebracht wird; und Fig. 6 eine Vorderansicht der Linearkugellagereinheit, die verschiebbar auf einem Spurschaft angebracht ist, der so ausgebildet ist, daß er sich in seiner Querschnittskonfiguration von derjenigen der Fig. 5 unterscheidet.
  • Die Erfindung sei nun in näheren Einzelheiten unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsformen nach der Erfindung dargestellt sind, näher erläutert.
  • In den Figuren der Zeichnung ist mit 10 ein Lagerkörper bezeichnet, der aus Stahlmaterial, wie beispielsweise Lagerstahl oder dergl., hergestellt ist. Wie aus den Figuren der Zeichnung ersichtlich ist, ist der Lagerkörper so ausgebildet, daß er eine im wesentlichen rechteckige bzw. quaderförmige Konfiguration hat und einen an seinem Boden bzw.
  • seiner Unterseite offenen Hohlraum aufweist. Im einzelnen wird der Hohlraum von einer Kombination aus einer oberen Wand 11, einem Paar von geneigten Wänden 12 und 13 (in gestrichelten Linien eingezeichnet), einem Paar von Seitenwänden und einem Paar von Flanschen 16 und 17 gebildet.
  • Die Flansche 16 und 17 haben offene End- bzw. Stirnseiten 14 und 15, die einander gegenüberliegend angeordnet sind.
  • Die symmetrisch angeordneten geneigten Wände 12 und 13 sind mit Kugelroll- bzw. -wälzflächen versehen, d. h.
  • mit lasttragenden Kugelrillen 19 und 20, die sich in der Axialrichtung erstrecken und einen Krümmungsradius haben, der im wesentlichen gleich der Hälfte des Durchmessers einer rollenden Kugel ist, so daß dadurch ein Paar von symmetrisch angeordneten Kugelrolltrassen (zwei Linien bzw. geradlinigeAbschnitte von Rillen für lasttragende Kugeln) auf dem innenseitigen Teil des Lagerkörpers 10 vorgesehen sind.
  • Mit 23 und 24 sind Löcher bzw. Kanäle für nichtlasttragende Kugeln bezeichnet, die sich in der Axialrichtung parallel zueinander erstrecken, und diese Löcher 23 und 24 für nichtlasttragende Kugeln sind von den Rillen 19 und 20 für lasttragende Kugeln in der Radialrichtung im Abstand vorgesehen und in Übereinstimmung mit Vertikallinien 25 und 26 angeordnet, die sich durch die Mitten der Kugeln erstrecken, welche in den Rillen 19 und 20 (siehe Fig. 2) rollen (wie die Fig. 3 zeigt, verbinden dort die Vertikallinien 25 und 26 die Mitten der lasttragenden und nichtlasttragenden Kugeln, so daß also die in der Rille 19 rollenden Kugeln senkrecht unter den im Kanal 23 rollenden Kugeln angeordnet sind, und Entsprechendes gilt für die in der Rille 20 und im Kanal 24 rollenden Kugeln).
  • Mit 27 und 28 sind gebohrte Löcher bezeichnet, die sich durch den Lagerkörper 10 erstrecken, und diese gebohrten Löcher 27 und 28 sind im wesentlichen in der Mitte der oberen Wand 11 und in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet. Durch die gebohrten Löcher 27 und 28 werden Befestigungsschrauben 30 gesteckt und in Gewindelöcher geschraubt, die auf bzw. in einem sich horizontal erstreckenden Gleitteil 29 vorgesehen sind, so daß das letztere ortsfest an de@ oberen Wand 11 befestigt wird.
  • Das sich horizontal erstreckende Gleitteil 29 hat eine trapezförmige Querschnittskonfiguration und weist ein Paar von symmetrisch angeordneten geneigten Flächen 31 und -32 und eine horizontale Fläche 33 auf, wobei auf bzw. in letzterer die beiden, Gewindelöcher 34 vorgesehen sind.
  • Mit 35 sind gebohrte Löcher bezeichnet, die auf bzw. in den Seitenwänden 36 und 37 des Lagerkörpers 10 so vorgesehen sind, daß sie in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind. In die gebohrten Löcher 35 werden Kopf- bzw. Befestigungsschrauben 38 gesteckt und in Gewindelöcher eingeschraubt, die auf bzw. in Seitenflächen-Gleitteilen 39 und 40 vorgesehen sind, so daß letztere ortsfest an den Seitenwänden 36 und 37 befestigt werden.
  • Die Seitenflächen-Gleitteile 39 und 40 haben eine im wesentlichen dreieckige Querschnittskonfiguration und weisen eine obere geneigte Fläche 69, eine vertikale Fläche 41, eine geneigte Fläche 42 und eine untere horizontale Fläche 70 auf. Gewindelöcher 43, in die die Kopf- bzw. Befestigungsschrauben 38 eingeschraubt werden, erstrecken sich von der vertikalen Fläche 41 zu der geneigten Fläche 42 (siehe Fig. 1).
  • Mit 47 ist ein Gewindeloch bezeichnet, das zwischen den Gewindelöchern 35 in der Seitenwand 37 des Lagerkörpers 10 angeordnet ist.
  • Das Bezugszeichen 48 ist einer Klemmschraube zugeordnet, die durch Drehen eines Handgriffs 44 in das Gewindeloch 47 eingeschraubt werden kann.
  • Mit 49 ist je ein Gewindeloch bezeichnet, das in den beiden Stirnflächen des Lagerkörpers 10 zum Zwecke des ortsfesten Befestigens von Räfig-und-Abdeckungs-Anordnungen 50 und 51 vorgesehen ist.
  • Mit 52 und 53 ist ein Paar von symmetrisch angeordneten Horizontal teilen bezeichnet, deren Basisenden fest an der Stirnfläche 56 der Seitenabdeckung 51 befestigt sind. Diese Horizontalteile 52 und 53 weisen äußere bogenförmige Flächen 57 und 58 auf, die sich in Axialrichtung erstrekken und einen Krümmungsradius haben, der im wesentlichen gleich der Hälfte des Durchmessers der Kugeln 45 ist. Weiter weisen die Horizontalteile geneigte innere Flächen 59 und 60 auf.
  • Mit 61 und 62 ist ein Paar von symmetrisch angeordneten Halteteilen bezeichnet, deren Basisenden fest an der Stirnfläche 56 der Seitenabdeckung 51 befestigt sind. Die- se Halteteile 61 und 62 weisen obere gekrümmte Flächen bzw. je eine obere gekrümmte Fläche 65 und 66 auf, die symmetrisch relativ zu den äußeren gekrümmten Flächen 57 und 58 der Horizontal teile 52 und 53 ausgebildet sind, so daß sie als Führungseinrichtung für lasttragende Kugeln dienen, welche verhindert, daß die Kugeln 45 herab- bzw.
  • herausfallen, wenn ein Spurschaft 67, der weiter unten beschrieben ist, gelöst wird (die Horizontalteile 52 und 53 bilden also zusammen mit den Halteteilen 61 und 62 einen Käfig).
  • Mit 69 ist eine obere geneigte Fläche bezeichnet, die auf jedem der seitlichen Gleitteile 39 und 40 in Entsprechung bzw. komplementär zu der jeweiligen unteren geneigten Fläche 68 der Halteteile 61 und 62 ausgebildet ist.
  • Das Bezugszeichen 70 ist einer unteren horizontalen Fläche von jedem der seitlichen Gleitteile 39 und 40 zugeordnet, die mit der hor ontalen Fläche 71 der Flansche 16 und 17 auf bzw. an dem Lagerkörper 10 übereinstimmt (siehe Fig. 3).
  • Mit 72 ist ein Eingriffsstift bezeichnet, der als eines der Teile einer Verbindungsvorrichtung dient. Dieser Eingriffsstift 72 steht von dem freien Ende des Horizontalteils 53 und des Halteteils 62 vor, die, gesehen von der Stirnfläche des Lagerkörpers 10 her, auf der linken Seite angeordnet sind (siehe Fig. 1). Andererseits ist je ein Bohrloch 73 in dem freien Ende des Horizontalteils 53 und des Halteteils 62 vorgesehen, die, gesehen von der Stirnfläche des Lagerkörpers 10 her (siehe Fig. 1) auf der rechten Seite angeordnet sind, und zwar so, daß diese Bohrlöcher 73 die Eingriffsstifte 72 des jeweils gegenüberliegenden Horizontalteils 53 und Halteteils 62 aufnehmen. Selbstverständlich brauchen die Bohrlöcher nicht unbedingt gebohrt zu sein, sondern sie können auch bei der Herstellung der Horizontalteile in diese eingeformt werden.
  • Es sei außerdem darauf hingewiesen, daß auch eine andere Verbindungsvorrichtung oder ein anderes Verbindungsmittel zum Verbinden der beiden freien Enden der Horizontalteile und der Halteteile vorgesehen sein kann, und zwar ist eines dieser Verbindungsmittel ein Klebemittel auf Epoxybasis.
  • Mit 75 und 76 ist je eine U-förmige Ausnehmung bezeichnet (siehe die Fig. 1 und 4), die in der Stirnfläche 56 der Seitenabdeckung 51 derart ausgebildet sind, daß sie die Bewegungsrichtung der Kugeln umkehren. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß der untere Teil der U-förmigen Ausnehmungen 75 und 76 zwischen der äußeren Fläche der Horizontalteile 52 bzw. 53 und der oberen Fläche der Halteteile 61 bzw. 62 angeordnet ist. Weiter bildet der untere Teil der U-förmigen Ausnehmungen 75 und 76 eine Fortsetzung der Rillen 19 bzw. 20 für die lasttragenden Kugeln, während der obere Teil der Ausnehmungen 75 und 76 eine Fortsetzung der Löcher 23 bzw. 24 für die nichtlasttragenden Kugeln bildet (siehe die Fig. 1 und 4).
  • Die andere Seitenabdeckung 50 ist symmetrisch relativ zu der Seitenabdeckung 51 vorgesehen. Infolgedessen erübrigt sich eine weitere diesbezügliche Beschreibung.
  • Mit 77 sind Bohrlöcher bezeichnet, die sich durch die Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen 50 und 51 erstrecken.
  • Durch diese Bohrlöcher 77 werden Befestigungssschrauben 78 gesteckt und in die Getindelöcher 49 in den Stirnflächen des Lagerkörpers 10 geschraubt, so daß die Käfigund-Abdeckungs-Anordnungen 50 und 51 fest am Lagerkörper 10 befestigt werden.
  • Das Bezugszeichen 67 ist einem im wesentlichen X-förmigen Spurschaft (der auch als Spurstange bezeichnet werden kann) zugeordnet, welcher in die Linearkugellagereinheit nach der Erfindung eingebaut wird. Der Spurschaft 67 weist eine obere flache bzw. ebene Fläche 88 auf, sowie ein Paar von symmetrisch angeordneten Schultern, an bzw. auf denen sich Rillen 80 und 81 für lasttragende Kugeln befinden, deren Krümmungsradius im wesentlichen gleich der Hälfte des Durchmessers der Kugeln ist; diese Rillen 80 und 81 sind in Entsprechung zu den Rillen 19 und 20 für die lasttragenden Kugeln, die auf dem Lagerkörper 10 vorgesehen sind, ausgebildet. Infolgedessen rollen die lasttragenden Kugeln auf den Roll- bzw. Wälzflächen, die mittels der vorerwähnten Rillen 19, 20 und 80 sowie 81 für die lasttragenden Kugeln gebildet sind (siehe Fig. 5).
  • Mit 82 und 83 sind geneigte Flächen auf beiden Seitenwänden des Spurschafts 67 bezeichnet. Der von jeweils einer der geneigten Flächen 8 oder 83 und der Horizontalebene eingeschlossene Winkel e ist so bemessen, daß er gleich dem entsprechenden Winkel ist, den die geneigte Fläche 42 auf den seitlichen Gleitteilen 39 und 40 mit der Horizontalebene bzw. mit der Fläche 70 einschließt.
  • Mit 84 und 85 sind weitere geneigte Flächen bezeichnet, die sich gegenüber den oberen geneigten Flächen 82 und 83 befinden. Diese unteren geneigten Flächen 84 und 85 haben den gleichen Neigungswinkel wie die oberen geneigten Flächen 82 und 83 (siehe Fig. 3); sie schließen also ebenfalls mit der Horizontalebene den Winkel e ein.
  • Mit 86 ist ein Durchgangsloch bezeichnet, das es ermöglicht, eine Befestigungsschraube (nicht gezeigt) hindurchzustecken und damit den Spurschaft 67 auf einem sich bewegenden Teil oder einem stationären Teil einer Werkzeug- maschine oder dergleichen (nicht gezeigt) fest anzubringen.
  • Mit 87 sind Gewindelöcher bezeichnet, die dazu dienen, den Lagerkörper 10 mittels einer darin einzuschraubenden Befestigungsschraube (nicht gezeigt) fest an einer Werkzeugmaschine oder dergleichen (nicht gezeigt) zu befestigen.
  • Nachdem vorstehend die Art und Weise beschrieben worden ist, in welcher die Teile und Elemente der Linearlagereinheit nach der Erfindung ausgebildet und aufgebaut sind, sei nun der Zusammenbau dieser Teile und Elemente nachstehend beschrieben.
  • Zunächst wird das horizontale Gleitteil 29 ortsfest, jedoch noch etwas locker, mittels der Befestigungsschrauben 30 an der oberen Wand 11 im Hohlraum des Lagerkörpers 10 befestigt, und dann werden die seitlichen Gleitteile 39 und 40 mittels der Befestigungsschrauben 38 ortsfest, jedoch ebenfalls noch etwas locker, an den innenseitigen Oberflächen der Seitenwände 36 und 37 des Lagerkörpers 10 befestigt. Als nächstes wird die Käfig-und-Abdeckungs-Anordnung 50 in den Hohlraum eingebaut bzw. -gefügt und mittels der Befestigungsschrauben 78 an der Stirnfläche des Lagerkörpers 10 befestigt.
  • Eine Anzahl von Kugeln 45 wird über die Löcher 23 und 24 für die nichtlasttragenden Kugeln in den Lagerkörper eingefüllt,bis die U-förmigen Ausnehmungen 75 und 76 und die Käfige damit gefüllt sind.
  • Als nächstes wird die andere Käfig-und-Abdeckungs-Anordnung 51 in den Hohlraum des Lagerkörpers 10 eingebaut, während sie mit Kugeln 45 gefüllt ist. Während des Einfügens der Käfig-und-Abdeckungs-Anordnung 51 werden die Ein- griffsstifte 72 auf dem freien Endteil des einen Käfigs in die Eingriffslöcher 73 im freien Endteil des anderen Käfigs angebracht bzw. hineingesteckt, während die eingriffsstifte 72 auf dem freien Endteil des anderen Käfigs in die Eingriffslöcher 73 auf dem freien Endteil des einen Käfigs angebracht bzw. hineingesteckt werden.
  • Dann wird die Käfig-und-Abdeckungs-Anordnung 51 mittels Befestigungsschrauben 78, die durch die Bohrlöcher 77 gesteckt und in die Gewindelöcher 49 eingeschraubt werden, fest am Lagerkörper 10 befestigt. Als nächstes wird, wie in Fig. 3 veranschaulicht, das horizontale Gleitteil 29 durch Anziehen der Befestigungsschrauben 30 in einer solchen Art und Weise fest an der oberen Wand 11 im Hohlraum des Lagerkörpers 10.befestigt, daß die geneigten Flächen der Horizontalteile 52 und 53 mittels der geneigten Flächen 31 und 32 des horizontalen Gleitteils 29 nach aufwärts gedrückt werden. Weiter werden die seitlichen Gleitteile 39 und @@ durch Anziehen der Befestigungsschrauben 38 in einer solchen Art und Weise fest an den Seitenwänden des Lagerkörpers 10 befestigt, daß die unteren geneigten Flächen 68 der Halteteile 61 und 62 mittels der oberen geneigten Flächen 69 der seitlichen Gleitteile 39 und 40 nach aufwärts gedrückt werden. Auf diese Weise werden die erforderlichen Rillen für die lasttragenden Kugeln erzielt bzw. (abgesehen von denen, die am Spurschaft vorgesehen sind) zusammengefügt. Dann wird der Spurschaft durch den Hohlraum eingefügt, und damit ist der Zusammenbau der Linearkugellagereinheit vollendet.
  • Als nächstes sei eines der typischen Verfahren zum ortsfesten Anbringen des Spurschafts 67 auf einer Unterlage 89 von bzw. an einer Werkzeugsmaschine oder dergleichen nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben.
  • Die eine geneigte Fläche 84 auf dem Spurschaft 67 wird in Anlage an eine geneigte Fläche 90 auf einem abgestuften Teil der Unterlage 89 gebracht, wogegen die andere geneigte Fläche 85 des Spurschafts mittels einer geneigten Fläche 92 eines Halters 91 mit nach unten gerichtetem Druck beaufschlagt wird.
  • Der Halter 91 besitzt einen Vorsprung 93, der in einer zu der geneigten Fläche 92 des Halters entgegengesetzten Position vorgesehen ist, und dieser Vorsprung 93 wird in Eingriff mit einer entsprechenden Nut 94 auf der Unterlage 89 gebracht.
  • Mit 95 ist eine Befestigungsschraube bezeichnet, die durch ein Bohrloch 96 im Halter 91 gesteckt und in ein Gewindeloch 97 in der Unterlage 89 eingeschraubt wird.
  • Die Fig. 6 veranschaulicht ein anderes Verfahren zum festen Anbringen eines Spurschafts 100 auf einer Unterlage 101.
  • Im einzelnen ist die Unterlage 101 mit einer V-förmigen Nut 102 versehen, und der Spurschaft 100 weist eine V-förmige untere Verlängerung 103 auf, deren Querschnittskonfiguration derjenigen der Nut 102 entspricht bzw. komplementär ist. Infolgedessen wird der Spurschaft 100 durch Anbringen der unteren Verlängerung 103 in der Nut 102 und durch Anziehen der Schraube 104 ortsfest auf der Unterlage 101 befestigt.
  • Da die Linearkugellagereinheit in der oben beschriebenen Weise aufgebaut ist und der Käfig bzw. die Käfige in der Einheit jeweils eine breite Lagerfläche hat bzw. haben, ist sichergestellt, daß die Umlaufbewegung der Kugeln durch die Rillen für die lasttragenden Kugeln, die U-för- migen Ausnehmungen und das Loch bzw. die Löcher für die nichtlasttragenden Kugeln sehr glatt, sanft und stoßfrei bewirkt wird, und zwar insbesondere aufgrund der Anhebe-bzw. Absenkfunktion bzw. der Umlenkfunktion längs der U-förmigen Ausnehmung, wenn die Einheit auf der Spurstange angebracht ist und sich darauf vorwärts und rückwärts bewegt.
  • Weiter wird, da die Anordnung so ausgebildet ist, daß jede hohe Schubbelastung oder Aufwärtsbelastung (schwimmende Last) zufriedenstellend entweder mittels der seitlichen Gleitteile oder mittels des horizontalen Gleitteils getragen bzw. abgestützt wird, sichergestellt, daß eine glatte, sanfte und stoßfreie Bewegung des Lagerkörpers selbst dann bewirkt wird, wenn eine hohe Schub- oder Aufwärtslast auf die Einheit zur Einwirkung gebracht wird.
  • Außerdem wird, da die Anordnung so ausgebildet ist, daß der Käfig integral bzw. est verbunden mit der Seitenabdeckung in einer vorbestimmten Position in dem Hohlraum mit Hilfe des horizontalen Gleitteils und der seitlichen Gleitteile gehalten wird, sichergestellt, daß die Bewegung der Kugeln glatt, sanft und stoßfrei bewirkt wird, ohne daß es zu irgendeinem übermäßig festen, engen und straffen Kontakt mit dem Käfig während der Umlaufbewegung der Kugeln kommt.
  • Vorausgesetzt, daß der Lagerkörper an einem Laufwerk, Schlitten o. dgl. befestigt ist, auf bzw. an dem ein Schneid-, Fräs- oder Schleifwerkzeug oder dergl. montiert ist, und ein gewisser Bearbeitungsvorgang ausgeführt werden soll, während das Laufwerk, der Schlitten o. dgl.
  • stationär in einer vorbestimmten Position auf dem Spurschaft gehalten wird, wird der Lagerkörper ortsfest an dem Spurschaft befestigt.
  • Hierzu wird zunächst der Handgriff 44 in der zum Einschrauben der Klemmschraube 48 erforderlichen Richtung gedreht, und dadurch wird das eine der seitlichen Gleitteile in seinem mittigen Teil elastisch deformiert. Wenn auf diese Weise bewirkt wird, daß sich dieses seitliche Gleitteil im mittigen Teil nach einwärts biegt, wird es in straffen Kontakt mit der geneigten Fläche 83 (siehe Fig. 3) der Spurstange gebracht. Der Lagerkörper wird bis zu einem merklichen Ausmaß deformiert, und dadurch werden die anderen Teile auf bzw. in dem Lagerkörper entsprechend deformiert. Als Ergebnis hiervon wird der Lagerkörper fest auf dem Spurschaft gehalten, wodurch eine genaue Bearbeitung sichergestellt wird, ohne daß irgendeine Bewegung des Laufwerks, Schlittens o. dgl. während des gesamten Bearbeitungsvorgangs stattfindet.
  • Der Lagerkörper ist aus einem teuren Spezialstahl, wie beispielsweise Lagerstahl o. dgl. hergestellt, dagegen können die Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen integral bzw.
  • einstückig aus einem Kunststoffmaterial oder aus einem Nichteisenmetallmaterial geformt, insbesondere durch Spritzguß, hergestellt sein. Infolgedessen kann die Linearkugellagereinheit leicht mit einer erhöhten Arbeitsleistungsfähigkeit bzw. Produktivität zusammengebaut werden, und daher ist es möglich, die Einheit mit vermindertem Kostenaufwand herzustellen.
  • Kurz zusammengefaßt wird mit der Erfindung eine Linearkugellagereinheit mit einem sich durch dieselbe erstreckenden Spurschaft zur Verfügung gestellt. Die Linearkugellagereinheit umfaßt im wesentlichen in Kombination einen Lagerkörper, der einen Hohlraum aufweist, welcher eine im wesentlichen rechteckige Querschnittskonfiguration hat, und dieser Hohlraum ist mit einem Paar von gegenüberliegend angeordneten Flanschen am unteren Teil der Seitenwände versehen, sowie mit einem Paar von symmetrisch angeordneten lasttragenden Kugelrillen, deren Krümmungsradius im wesentlichen gleich der Hälfte des Durchmessers der rollenden Kugeln ist, und die am oberen Ende der Seitenwände des Hohlraums vorgesehen sind; dieser Lagerkörper weist weiter zwei geradlinig verlaufende nichtlasttragende Kugellöcher auf, die sich parallel zueinander durch den Lagerkörper erstrecken und in einem vorbestimmten Abstand aufwärts von den lasttragenden Kugelrillen in vertikaler Fluchtung mit den letzteren angeordnet sind; Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen, die ortsfest an beiden Stirnflächen des Lagerkörpers befestigt sind und je in integraler bzw. einstückiger Kombination einen Käfig und eine Abdeckung umfassen sowie mit einer U-förmigen Ausnehmung zum Umkehren der Bewegungsrichtung der Kugeln jeweils im oberen Teil der Innenwand der Abdeckung bzw. mit je einer U-förmigen Ausnehmung am rechten und linken oberen Teil der Innenwand der Abdeckung versehen sind, wobei der obere Teil der U-förmigen Ausnehmung eine Fortsetzung des zugeordneten nichtlastt. 7enden Kugel lochs bildet, während der untere Teil derselben eine Fortsetzung der zugeordneten lasttragenden Kugelrille bildet; der Käfig der Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen umfaßt ein Paar von symmetrisch angeordneten Horizontalteilen und ein Paar von symmetrisch angeordneten Halteteilen, die beide integral (z. B. durch starre Befestigung an der Abdeckung oder durch einstückige Ausbildung mit der Abdeckung) an der Abdeckung befestigt sind, so daß ein Führungsraum füridie lasttragenden Kugeln in einer solchen Weise zwischen den Horizontalteilen und den Halteteilen ausgebildet ist, daß ein Herab- bzw. Herausfallen der Kugeln aus dem Käfig verhindert wird, wobei der Führungsraum für die lasttragenden Kugeln einen Krümmungsradius hat, der im wesentlichen gleich dem Durchmesser bzw. dem halben Durchmesser der Kugeln ist; sowohl die Horizontalteile als auch die Halteteile des Käfigs sind jeweils an ihrem freien Endteil, mit dem sie in Anlage an dem gegenüber angeordneten Endteil kommen, mit einer Verbindungsvorrichtung bzw. Verbindungsmitteln versehen; ein horizontales Gleit- bzw. Verschiebeteil, das ortsfest an der oberen Wand des Hohlraums befestigt ist und eine im wesentlichen trapezförmige Querschnittskonfiguration hat, deren geneigte Endflächen denjenigen der Horizontalteile des Käfigs bzw. der Käfige entsprechen; und ein Paar von symmetrisch angeordneten seitlichen Gleit- bzw. Verschiebeteilen, die ortsfest an den Seitenwänden des Hohlraums befestigt sind und eine im wesentlichen dreieckige Querschnittskonfiguration haben sowie zwischen dem zugeordneten Halteteil und dem zugeordneten Flansch angeordnet sind, während die obere geneigte Endfläche dieser seitlichen Gleit- bzw. Verschiebeteile der unteren geneigten Fläche des Halteteils bzw. der Halteteile entspricht bzw. komplementär ist. Leerseite

Claims (6)

  1. Linearkugellagereinheit Patentansprüche 1. Linearkugellagereinheit, die einen sich durch dieselbe erstreckenden Spurschaft aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sie im wesentlichen folgendes umfaßt: einen Lagerkörper (10), der einen Hohlraum aufweist, welcher eine im wesentlichen rechteckige Querschnittskonfiguration hat und mit einem Paar von gegenüberliegend angeordneten Flanschen (16, 17) am unteren Teil der Seitenwände ausgebildet ist, sowie mit einem Paar von symmetrisch angeordneten Rillen (19, 20) für lasttragende Kugeln (45), die einen Krümmungsradius haben, der im wesentlichen gleich der Hälfte des Durchmessers der rollenden Kugeln (45) ist und am oberen Ende der Seitenwand des Hohlraums angeordnet sind, wobei der Lagerkörper (10) weiter zwei Strecken von Löchern (23, 24) für nichtlasttragende Kugeln (45) aufweist, die sich parallel zueinander durch denselben erstrecken und in einem vorbestimmten Abstand aufwärts von bzw. über den Rillen (19, 20) für die lasttragenden Kugeln (45) in vertikaler Fluchtung mit diesen Rillen (19, 20) angeordnet sind; Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen (50, 51), die an beiden Stirnflächen des Lagerkörpers (10) ortsfest befestigt sind und in einer integralen, insbesondere einstückigen, Kombination einen Käfig (52, 53, 61, 62) und eine Abdeckung (50, 51) umfassen und mit einer U-förmigen Ausnehmung (75, 76) bzw. mit zwei U-förmigen Ausnehmungen (75, 76) zum Umkehren der Bewegungsrichtung der Kugeln (45) jeweils im oberen Teil der Innenwand der Abdeckung (50, 51) versehen sind, wobei der obere Teil der U-förmigen Ausnehmung (75, 76) eine Fortsetzung des entsprechenden Lochs (23, 24) für die nichtlasttragenden Kugeln (45) bildet, während der untere Teil derselben eine Fortsetzung der entsprechenden Rille (19, 20) für die lasttragenden Kugeln (45) bildet; wobei der Käfig (52, 53, 61, 62) der Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen (50, 51) ein Paar von symmetrisch angeordneten Horizontalteilen (52, 53) und ein Paar von symmetrisch angeordneten Halteteilen (62, 63) umfaßt, die beide integral an der Abdeckung (50, 51), insbesondere durch einstückige Ausbildung mit derselben, derart befestigt sind, daß ein Führungsraum für die lasttragenden Kugeln (45) zwischen denselben in einer solchen Weise ausgebildet ist, daß ein Herab- bzw. Herausfallen der Kugeln (45) von denselben verhindert wird, wobei der Führungsraum für die lasttragenden Kugeln (45) einen Krümmungsradius hat, der im wesentlichen gleich dem Durchmesser der Kugeln (45) ist; wobei ferner sowohl die Horizontalteile (52, 53) als auch die Halteteile (61, 62) des Käfigs (52, 53, 61, 62) mit einer Verbindungsvorrichtung (72, 73) bzw. mit Verbindungsmitteln jeweils an ihrem freien Endteil versehen sind, an dem sie in Anlage mit dem entgegengesetzt ange- ordneten Horizontalteil (52, 53) bzw. Halteteil (61, 62) kommen; ein horizontales Gleitteil (29), das ortsfest an der oberen Wand (11) des Hohlraums befestigt ist und eine im wesentlichen trapezförmige Querschnittskonfiguration hat, deren geneigte Endflächen (31, 32) denjenigen (59, 60) der Horizontalteile (52, 53) des Käfigs (52, 53, 61, 62) entsprechen; und ein Paar von symmetrisch angeordneten seitlichen Gleitteilen (39, 40), die an den Seitenwänden des Hohlraums befestigt sind und eine im wesentlichen dreieckige Querschnittskonfiguration haben sowie je zwischen einem der Halteteile (61, 62) und einem der Flansche (16, 17) angeordnet sind, während die obere geneigte Endfläche (69) der seitlichen Gleitteile (39, 40) der unteren geneigten Fläche (68) der Halteteile entspricht bzw. komplementär ist.
  2. 2. Linearkugellagert Einheit nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Lagerkörper (10) aus Metall bzw. metallischem Material ausgebildet ist.
  3. 3. Linearkugellagereinheit nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen (50, 51) aus Plastikmaterial, insbesondere aus Kunststoff, ausgebildet sind.
  4. 4. Linearkugellagereinheit nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Käfig-und-Abdeckungs-Anordnungen (50, 51) aus Nichteisenmetall bzw. metallischem Nichteisenmaterial, insbesondere aus einer Spritzgußlegierung, ausgebildet sind.
  5. 5. Linearkugellagereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Verbindungsvorrichtung am freien Endteil der Horizontalteile (52, 53) und der Halteteile (61, 62) eine Kombination aus einem Eingriffsstift (72) oder dergleichen und einem Bohr- bzw. Formloch (73), das den Eingriffsstift (72) oder dergleichen aufnehmen kann bzw. diesem komplementär ist, umfaßt.
  6. 6. Linearkugellagereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Verbindungsmittel am freien Endteil der Horizontalteile (52, 53) und der Halteteile (61, 62) ein Klebemittel umfaßt oder ist.
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