DE1035411B - Kopf einer Maschinenschraube bzw. Maschinenmutter zur Erzielung eines federnden Anpressdruckes - Google Patents
Kopf einer Maschinenschraube bzw. Maschinenmutter zur Erzielung eines federnden AnpressdruckesInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B33/00—Features common to bolt and nut
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B35/00—Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws
- F16B35/04—Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws with specially-shaped head or shaft in order to fix the bolt on or in an object
- F16B35/06—Specially-shaped heads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei der Verschraubung zweier Konstruktionselemente wird oft ein federnder Anpreßdruck verlangt,
zumal wenn durch hohe Temperaturunterschiede eine erhebliche Ausdehnung oder Schrumpfung der zu verbindenden
Teile einsetzt. Es soll dabei gewährleistet werden, daß die Teile trotz des Wärmespiels unter
einem gewissen Druck aufeinanderliegen. Diese Aufgabe liegt beispielsweise im Motorenbau bei Zylinderkopfverschraubungen
bzw. bei Ventilen vor. Sie wird bisher z. B. durch die sogenannte Dehnschraube gelöst,
die bei entsprechender Länge innerhalb ihrer elastischen Verformbarkeit in der Längsrichtung der Ausdehnung
bzw. Schrumpfung der Bauteile bei Temperaturveränderungen elastisch folgen kann. Steht die
hierfür erforderliche Baulänge jedoch nicht zur Verfügung, so ist diese Aufgabe bislang nur durch zusätzliche
Federelemente, z. B. Schrauben- oder Tellerfedern, gelöst, wobei Tellerfedern der Vorzug zu geben
ist. Tellerfedern sind nur in gewissen geringen Stärken wirtschaftlich herstellbar, so daß man gezwungen ist,
bei höheren Drücken einen Satz aus mehreren Tellerfedern anzuwenden. Dabei ergeben sich als weiterer
Nachteil hohe Reibungsverluste.
Diese Nachteile können durch einen Schraubenkopf bzw. eine Mutter beseitigt werden, der bzw. die zur
Erzielung eines federnden Anpreßdruckes ausschließlich mit einer äußeren ringförmigen Fläche auf der
Unterlage ruht und dessen bzw. deren Durchmesser mindestens dem dreifachen Bolzendurchmesser entspricht,
wobei die Höhe der Mutter bzw. des Kopfes so gering bemessen ist, daß die höchstzulässige Belastung
des Bolzens den Kopf bzw. die Mutter bis an die Grenze bleibender \Aerformung belastet. Der Vorschlag,
eine an sich bekannte Schraube bzw. Mutter dieser Form zu den genannten Zwecken zu verwenden,
ist bisher noch nicht gemacht. Es ist daher bei der bekannten Schrauben- bzw. Mutterform auch keine
Sicherheit dafür gegeben, daß der Kopf bzw. die Mutter nicht bleibenden Verformungen unterworfen wird.
Dies wird nun erfindungsgemäß dadurch sichergestellt, daß auf der druckausübenden Seite des Kopfes bzw.
der Mutter ein Begrenzungsteil vorgesehen ist, das sich beim Anziehen der Schraube bzw. Mutter auf die
Unterlage aufsetzt und eine Überbeanspruchung des federnden Teiles verhindert.
Ein solcher Ansatz kann fabrikatorisch verhältnismäßig
leicht so bemessen werden, daß eine bleibende Verformung des federnden Schraubenkopfes bzw. der
Mutter vermieden wird. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Schnitt I-I der Fig. 2 einer erfindungsgemäßen
Schraube mit federndem Ansatz,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schraube nach Fig. 1,
Fig. 3 einen teilweisen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Schraubenmutter mit federndem Ansatz,
Kopf einer Maschinenschraube
bzw. Maschinenmutter zur Erzielung
eines federnden Anpreßdruckes
Anmelder:
Dipl.-Ing. Rudolf Körber,
Regensburg, Winzerweg 14
Regensburg, Winzerweg 14
Dipl.-Ing. Rudolf Körber, Regensburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 4 eine Draufsicht auf die in Fig. 3 dargestellte Schraubenmutter, während
Fig. 5 und 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel erläutern.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Schraubenbolzen 1 mit einem erfindungsgemäßen Schraubenkopf 2 versehen,
der einen Innensechskant 3 zum Ansetzen eines Steckschlüssels besitzt. Die Schraube 1 ist durch eine Bohrung
4 α eines Blockes 4 gesteckt, der durch die Schraube auf ein nicht gezeichnetes Teil aufgeschraubt
werden soll. Der Schraubenkopf 2 besitzt einen Ansatz 6, der in radialer Richtung tellerförmig konisch
derart ausgebildet ist, daß ein Körper gleicher Festigkeit unter Berücksichtigung der Ringspannung entsteht.
Beim Anziehen einer solchen Schraube oder Mutter wird der Federweg gleichmäßig über den
ganzen Ansatz verteilt. Rechts der Mittellinie des Bolzens liegt der Rand 5 des federnden Ansatzes 6 mit
voller Federspannung, ferner das Begrenzungsteil 7 satt auf dem Block 4 auf. Links der Mittellinie ist der
Block 4, in übertriebenem Maßstab dargestellt, durch Kälte so weit geschrumpft, daß das Begrenzungsteil 7
keine Auflage mehr auf ihm hat. Dagegen wird der Schraubendruck weiterhin über den der Bewegung des
Blockes 4 federnd folgenden Rand 5 des Schraubenkopfes auf den Block 4 übertragen. Damit ist die
Schraubenverbindung trotz der Schrumpfung weiterhin gesichert.
Die Mutter gemäß Fig. 3 ist links im Schnitt dargestellt. Sie ist auf einen Bolzen 14 aufgeschraubt, der
durch eine Bohrung 15 eines Blockes 10 hindurchragt. Die Mutter ist so auf den Block 10 gepreßt, daß der
Rand ihres tellerförmigen Ansatzes wie auch das Begrenzungsteil auf dem Block aufliegen. Rechts ist die
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gleiche Mutter nach Schrumpfung des Blockes 10 in Seitenansicht dargestellt. Die Mutter besitzt einen
Außensechskant 12 zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels. Im übrigen ist die Mutter entsprechend
dem Schraubenkopf nach Fig. 1 und 2 ausgebildet.
Die Schraube gemäß den Fig. 6 und 7 besitzt einen oben abgerundeten Kopf mit tellerförmigem Ansatz 21
ähnlich dem gemäß Fig. 1.
Zweckmäßigerweise besteht die Schraube bzw. Mutter aus vergütetem Schraubenstahl und kann im
Warmpreßverfahren hergestellt sein.
Claims (2)
1. Kopf einer Maschinenschraube bzw. Maschinenmutter,
der bzw. die zur Erzielung eines federnden Anpreßdruckes ausschließlich mit einer
äußeren ringförmigen Fläche auf der Unterlage ruht und dessen bzw. deren Durchmesser mindestens
dem dreifachen Bolzendurchmesser entspricht, wobei die Höhe der Mutter bzw. des Kopfes so gering bemessen ist, daß die höchstzulässige
Belastung des Bolzens den Kopf bzw. die Mutter bis an die Grenze bleibender Verformung
belastet, dadurch gekennzeichnet, daß auf der druckausübenden Seite des Kopfes bzw. der
Mutter ein Begrenzungsteil (7) vorgesehen ist, welches sich beim Anziehen der Schraube bzw. der
Mutter auf die Unterlage (4,10) aufsetzt und eine Überbeanspruchung des federnden Teiles (6,21;
verhindert.
2. Kopf einer Maschinenschraube bzw. Mutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
axiale Querschnitt des Schraubenkopfes bzw. der Mutter sich nach außenhin derart verjüngt, daß
der Kopf bzw. die Mutter unter Berücksichtigung der Ringspannung einen Körper gleicher Festigkeit
ergibt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 640 046;
USA.-Patentschriften Nr. 2 226 491, 2 032 099.
Britische Patentschrift Nr. 640 046;
USA.-Patentschriften Nr. 2 226 491, 2 032 099.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 579/258 7.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB32713A DE1035411B (de) | 1954-09-23 | 1954-09-23 | Kopf einer Maschinenschraube bzw. Maschinenmutter zur Erzielung eines federnden Anpressdruckes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB32713A DE1035411B (de) | 1954-09-23 | 1954-09-23 | Kopf einer Maschinenschraube bzw. Maschinenmutter zur Erzielung eines federnden Anpressdruckes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1035411B true DE1035411B (de) | 1958-07-31 |
Family
ID=6963829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB32713A Pending DE1035411B (de) | 1954-09-23 | 1954-09-23 | Kopf einer Maschinenschraube bzw. Maschinenmutter zur Erzielung eines federnden Anpressdruckes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1035411B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514844A1 (fr) * | 1981-10-19 | 1983-04-22 | Laurent Sa | Organe de fixation a surface d'appui curviforme |
| GB2468119A (en) * | 2009-02-20 | 2010-09-01 | Roma Medical Aids Ltd | Mounting system for furniture |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2032099A (en) * | 1932-03-03 | 1936-02-25 | Rosenberg Heyman | Fastener and art of producing same |
| US2226491A (en) * | 1939-08-10 | 1940-12-24 | Continental Screw Company | Self-locking screw, bolt, nut, or the like |
| GB640046A (en) * | 1947-11-19 | 1950-07-12 | Charles Edward Stewart Place | Improvements in bolts, setscrews and the like |
-
1954
- 1954-09-23 DE DEB32713A patent/DE1035411B/de active Pending
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| GB2468119B (en) * | 2009-02-20 | 2013-11-13 | Roma Medical Aids Ltd | Mounting system for furniture |
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