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DE1181526B - Spanneinrichtung fuer Fraeser - Google Patents

Spanneinrichtung fuer Fraeser

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Publication number
DE1181526B
DE1181526B DEB42883A DEB0042883A DE1181526B DE 1181526 B DE1181526 B DE 1181526B DE B42883 A DEB42883 A DE B42883A DE B0042883 A DEB0042883 A DE B0042883A DE 1181526 B DE1181526 B DE 1181526B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
clamping
annular groove
mandrel
milling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB42883A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB42883A priority Critical patent/DE1181526B/de
Publication of DE1181526B publication Critical patent/DE1181526B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C5/00Milling-cutters
    • B23C5/26Securing milling cutters to the driving spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Spanneinrichtung für Fräser Beim keillosen Spannen von Fräsern und ähnlichen Werkzeugen, wie Messerköpfen, auf den Dorn kommt es zu Verziehungen und Lockerungen der bekannten, mit Längsschlitzen und entsprechenden Lamellen versehenen Spannhülsen und zu Ungenauigkeiten bei der Bearbeitung. Durch die Verwendung kostspieliger hydraulischer Spannmittel, z. B. hydraulisch betätigbarer Spannmuttern, kann zwar durch Anwendung hoher Pressungen eine Lockerung, jedoch nicht auch Unrundlauf verhindert werden, der bei längsgeschlitzter Spannhülse durch Verziehen und einseitige Drücke verursacht wird. Die für längsgeschlitzte Spannhülsen erforderliche größere Baulänge verbietet ihre Anwendung bei einem Großteil nur kurzer Fräser, vornehmlich Scheibenfräser.
  • Dem Zweck, Unrundlaufen zu verhindern, sollen jedoch bekannte Spannvorrichtungen zum zentrischen Spannen dienen, die einen hülsenförmigen Spannkörper ohne Schlitze haben, dessen Federung erfahrungsgemäß so gering ist, daß nur bei hoher Kraftanwendung und bei enger kostspieliger Toleranz ein Festspannen möglich ist. In der Praxis haben sich Hülsen ohne Schlitze zur Spannung oder zum Kuppeln deshalb nicht durchsetzen können.
  • Gleiches gilt für federnde Kegelhülsen, die abwechselnd innen und außen eingeschlitzt, jedoch nicht durchgeschlitzt sind.
  • Die keillose Kupplung von Fräswerkzeug und Dorn durch Einführung von Ringfedern und von kegeligen Büchsen setzt einen auszufüllenden Ringraum zwischen den zu verspannenden Teilen und koaxiale Anlageflächen dieser Teile voraus, deren meist noch mit zusätzlichen Teilen verbundene Herstellung und Zusammenbau schwierig und kostspielig ist.
  • Andererseits ist es bei Rohrmuffen bekannt, sie aus in sich nachgiebigem, plastischem Werkstoff zu bilden, sie mittig mit Gewinde für Muttern mit Innenkegelpressung zu versehen und sie an den Enden dem Spannmutterkegel entsprechend konisch zu gestalten. Wenn schon auch hier mit einer allseitig gleichmäßig federnden Anpressung der Rohrmuffe gerechnet werden kann, so ist eine solche keillose Verbindung von Fräser und Dorn, was Werkstoff und Konstruktion betrifft, nicht möglich.
  • Es sind auch Vorrichtungen zur axialen und radialen Befestigung einer Nabe od. dgl. auf einer Welle mittels mindestens eines Ringes bekannt, der wenigstens teilweise federt und der mindestens eine konische Fläche aufweist, die mit einer entsprechenden Fläche der Nabenbohrung zusammenwirkt, wobei der Längsschub der Welle von einem mit, ihr zusammenwirkenden Anschlag über den Ring unter Aufschrumpfung desselben auf die Welle an die Nabe weitergeleitet wird, wobei der Kegelwinkel zwischen innerer und äußerer Fläche des Ringes so groß gewählt ist, daß sich der Ring bei Befreiung von axialer Belastung unter elastischem Auffedern und unter selbsttätiger axialer Verstellung von Welle und Nabe löst. Die einerseits gegen die Welle und andererseits gegen die Nabe gerichtete Spannung des kegeligen Ringes trifft nabenseitig auf ein praktisch unnachgiebiges Nabenende. Diese Vorrichtung ist infolge vieler zusammenwirkender Bauteile ebenso kostspielig wie lästig beim Zusammenbau. Für umlaufende Werkzeuge, wie beispielsweise Fräser, Fräsersätze und Messerköpfe, ist sie nicht geeignet.
  • Es sind ferner schon allein zum Zwecke des leichteren Auswechselns einer. Schleifscheibe radial geteilte zweiteilige Schleifscheiben in bekannter Weise durch auf der Welle verschiebbare und feststellbare seitliche Spannscheiben zusammengehalten worden, wobei die Spannscheiben neben ebenen Druckflächen mit keilringförmigen, im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Ansätzen in entsprechend vertiefte ringförmige, ebenso im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Ausnehmungen der zweiteiligen Schleifscheibe gepreßt werden. Der Axialdruck der keilringförmigen, im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Ansätze solcher Spannscheiben gegen entsprechend geformte und vertiefte Ausnehmungen in Schleifscheibenteilen kann einmal infolge des verhältnismäßig großen Keilwinkels nur einen entsprechend verhältnismäßig geringen Radialdruck bewirken, der ausreichend ein mag, die Schleifscheibenteile auf der Welle zusammenzuhalten, der aber bei weitem nicht ausreicht, um eine die Bohrung an den Stirnenden verengende Klemmwirkung zu erzielen, wie sie bei der Verspannung von Fräsern notwendig ist. Schleifscheiben haben zudem im Gegensatz zu Fräsern und Umlaufteilen aus Stahl nicht genügend Elastizität, um an den Stirnseiten eine Klemmwirkung zu erreichen. Auch reicht ihre Druckfestigkeit für Preßdrücke nicht aus, die regelmäßig zum Einspannen von Fräsern aufgewendet werden müssen. Gegenstand der Erfindung ist also eine Werkzeugbefestigung auf dem Dorn ohne Keil, bei der auf jeder Werkzeugseite ein Spannring vorgesehen ist, der mittels einer Konusfläche in eine entsprechende Gegenkonusfläche des Werkzeuges eingreift und einen nach dem Dorn zu gerichteten Spanndruck erzeugt, bei der Unrundlaufen dadurch vermieden wird, daß für eine elastische Anpressung eines Fräswerkzeuges die Konusflächen der Spannscheiben und des Fräswerkzeuges nur mit geringer Steigung und nahe dem Dorn liegend angeordnet sind.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß die Spannscheiben mit keilringförmigen Ansätzen an beiden Stirnseiten versehen sind, so daß mehrere umlaufende Teile gleichzeitig mit der Welle verspannt werden können. Auch können bei geringen Anforderungen und zur Ersparnis an Preßflanschen die Naben an einer Stirnseite mit einer Ringnut und an der gegenüberliegenden Seite mit einer Ringnutfeder versehen sein, wobei nur endseitige Preßflansche erforderlich sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt.
  • Die Naben 1 des Fräsers 2 sind nahe der Welle mit zwei sich gegenüberliegenden Ringnuten 3 versehen, die einen keilförmigen, von innen nach außen gleichmäßig auf beiden Seiten erweiterten Querschnitt haben. Entsprechend geformte Vorsprünge oder sogenannte Ringnutfedern 4 zweier seitlich der Nabe lose angeordneter, auf der Welle geführter Spannscheiben 5 fassen in die Ringnut 3, und zwar so, daß zunächst zwischen dem Nutgrund der Ringnut 3 und der Unterseite der Spannscheibenfeder 4 Spiel ist und erst bei weiterer Verschiebung diese einen Druck in radialer Richtung der Pfeile auf die Welle ausüben. Der Fräser 2 oder dessen Naben- oder Tragkörper ist ebenso wie die Spannscheiben 5 aus elastischem Werkstoff, zweckmäßig aus Federstahl, der im gehärteten oder vergüteten Zustand eine Festigkeit von etwa 150 kg/qmm hat. Bei dieser Festigkeit und Elastizität des Werkstoffes ergibt sich unter der Voraussetzung maßgerechter Ausführung ein Höchstmaß der Zusammenziehung der durch die Eindrehung der Ringnuten 2 entstandenen inneren Ringfedern 6 der Nabe bei ausreichendem Widerstand des Außenringes der Nabe, so daß letzterer und etwa auch der mit ihr verbundene Fräser 2 selbst gegen Ausweitung gesichert ist. Die Federung der inneren Ringfedern 6 der Nabe reicht dabei aus, um eine feste Kupplung zwischen Fräser 2 und Welle zu erreichen, so daß auf eine Verkeilung verzichtet werden kann.
  • Zweckmäßig ist bei Federstahl das Maß der mittleren Dicke der Ringnutfedern 4 wenig kleiner als das Maß ihrer Höhe und etwa ebenso groß wie das Maß der mittleren Dicke der innenseitigen Nutfedern 6 der Nabe 1 des zu kuppelnden Teiles.
  • Bei einem Satz auf einer Welle festzuspannenden Fräser 2 können auch deren Naben an einer Seite mit einer Ringnut 2 und an der anderen Stirnseite mit einer Ringnutfeder 4 versehen sein, wobei dann je eine lose Spannscheibe 5 außenseitig an den äußeren Satzteilen anliegen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Werkzeugbefestigung auf dem Dorn ohne Keil, bei der auf jeder Werkzeugseite ein Spannring vorgesehen ist, der mittels einer Konusfläche in eine entsprechende Gegenkonusfläche des Werkzeuges eingreift und einen nach dem Dorn zu gerichteten Spanndruck erzeugt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß für eine elastische Anpressung eines Fräswerkzeuges die Konusflächen der Spannscheiben (5) und des Fräswerkzeuges (2) nur mit geringer Steigung und nahe dem Dorn liegend angeordnet sind.
  2. 2. Werkzeugbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Dicke der Ringnutfeder (4) der Spannscheiben (5) etwa gleich der mittleren Dicke der inneren Ringfedern (6) des Fräswerkzeuges ist.
  3. 3. Werkzeugbefestigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannscheiben (5) an beiden Stirnseiten mit sich gegenüberliegenden Ringfedern (4) versehen sind.
  4. 4. Werkzeugbefestigung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stirnseite des Fräswerkzeuges mit einer Ringnut (3) und die andere Stirnseite mit einer Ringnutfeder (4) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 842 728, 810 955; britische Patentschrift Nr. 468 326; Zeitschrift »Werkstatt und Betrieb«, Heft 3/1949, S.79.
DEB42883A 1956-12-20 1956-12-20 Spanneinrichtung fuer Fraeser Pending DE1181526B (de)

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DE1181526B true DE1181526B (de) 1964-11-12

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1286879B (de) * 1965-07-06 1969-01-09 Berghaus Alfred Werkzeugbefestigung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB468326A (en) * 1935-10-24 1937-07-02 Viktor Jereczek Improvements in or relating to means for securing milling cutters or other rotating metal-cutting tools to spindles
DE810955C (de) * 1948-10-02 1951-08-16 Wilhelm Wandmacher & Co K G Schleifscheibe
DE842728C (de) * 1950-04-28 1952-06-30 Ringfeder Gmbh Einrichtung zur Befestigung eines Bolzens in einem Werkstueck

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