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DE10352795A1 - Hydraulisches Antriebsystem für Sattelauflieger/LKW-Anhänger - Google Patents

Hydraulisches Antriebsystem für Sattelauflieger/LKW-Anhänger Download PDF

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Publication number
DE10352795A1
DE10352795A1 DE2003152795 DE10352795A DE10352795A1 DE 10352795 A1 DE10352795 A1 DE 10352795A1 DE 2003152795 DE2003152795 DE 2003152795 DE 10352795 A DE10352795 A DE 10352795A DE 10352795 A1 DE10352795 A1 DE 10352795A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trailer
drive device
hydraulic
drive
semi
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2003152795
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Zeller
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE10352795A1 publication Critical patent/DE10352795A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D59/00Trailers with driven ground wheels or the like
    • B62D59/04Trailers with driven ground wheels or the like driven from propulsion unit on trailer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K8/00Arrangement or mounting of propulsion units not provided for in one of main groups B60K1/00 - B60K7/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Abstract

Eine Antriebseinrichtung für einen Sattelauflieger oder Anhänger (2) eines Zugfahrzeugs, wobei der Sattelauflieger oder Anhänger (2) achsgeführte Räder (5, 5') aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass für mindestens eine Achse (a, a') des Sattelaufliegers oder Anhängers (2) ein hydraulischer Antrieb (1) vorgesehen ist, der vorzugsweise unabhängig von der Motorkraft des Zugfahrzeugs wirkt. Damit wird auf einfache und kostengünstige Weise ein bei Bedarf in schwerem Gelände einsetzbarer Mehrradantrieb des Sattelaufliegers oder Anhängers (2) bereitgestellt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung für einen Sattelaufllieger oder Anhänger eines Zugfahrzeugs, wobei der Sattelauflieger oder Anhänger achsgeführte Räder aufweist.
  • Eine derartige Antriebseinrichtung ist üblicherweise der Motor des Zugfahrzeugs, wobei ein Teil der Motorkraft über ein Gestänge vom Zugfahrzeug auf den Sattelauflieger oder Anhänger übertragen wird, um letzteren anzutreiben. Dies wird in der Regel nur selten erforderlich sein, meistens dann, wenn sich der Lastzug in einem unwegsamen Gelände, beispielsweise einer Erddeponie, bewegen soll. Im Verhältnis zu den „normalen" Betriebszeiten eines Lastzugs wird daher der Einsatz einer solchen relativ aufwendigen und kostenintensiven Antriebseinrichtung für den Sattelauflieger oder Anhänger lediglich im Prozentbereich liegen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine solche nur selten zum Einsatz kommende Antriebseinrichtung erheblich wirtschaftlicher zu gestalten und dennoch eine Art Mehrradantrieb mit einfachen Mitteln bei Bedarf bereitzustellen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe auf ebenso überraschend einfache wie wirkungsvolle Art und Weise dadurch gelöst, dass für mindestens eine Achse des Sattelaufliegers oder Anhängers ein hydraulischer Antrieb vorgesehen ist.
  • Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebseinrichtung, bei der der hydraulische Antrieb unabhängig von der Motorkraft des Zugfahrzeugs wirkt. Auf diese Weise kann für die in der Regel relativ seltenen Einsätze des Lastzugs in unwegsamem Gelände ein autonomer Mehrradantrieb des Sattelaufliegers oder Anhängers zusätzlich zum Antrieb des Zugfahrzeugs bereitgestellt werden.
  • Bevorzugt ist auch eine Ausführungsform der Erfindung, bei der der hydraulische Antrieb ein Aggregat zur Krafterzeugung umfasst, welches wahlweise am Zugfahrzeug oder am Sattelauflieger bzw. Anhänger angeordnet ist. Vorzugsweise wird das Aggregat eine Hydraulikpumpe oder einen Hydraulikmotor antreiben. Die Hydraulikpumpe oder der Hydraulikmotor kann vorteilhaft am Unterbau des Sattelaufliegers oder Anhängers angeordnet sein.
  • Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebseinrichtung, bei der ein Laufrad vorgesehen ist, mittels dessen mindestens ein Rad einer Achse des Sattelaufliegers oder Anhängers direkt angetrieben werden kann. Das Laufrad kann in einem aktivierten Zustand direkt auf die Laufflächen von zwei nebeneinander angeordneten Reifen des Sattelaufliegers oder Anhängers wirken. Zur Aktivierung des Laufrads kann bei vorteilhaften Weiterbildungen ein Schwenkarm vorgesehen sein, mittels dessen das Laufrad an ein Rad der anzutreibenden Achse des Sattelauflliegers oder Anhängers, insbesondere an die Laufflächen von zwei nebeneinander angeordneten Reifen, angepresst wird. Vorzugsweise ist der Schwenkarm hydraulisch oder pneumatisch verstellbar.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebseinrichtung ist die Geschwindigkeit des Antriebs stufenlos regelbar. Insbesondere kann vorteilhafterweise die Geschwindigkeitsregelung über eine hydraulische Steuerung erfolgen.
  • Die Figur der Zeichnung zeigt in einem stark schematisierten Vertikalschnitt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebseinrichtung im Zusammenwirken mit achsgeführten Rädern eines Sattelaufliegers oder Anhängers.
  • Im Detail erkennt man einen erfindungsgemäßen hydraulischen Antrieb 1, der unabhängig von der Motorkraft des (in der Zeichnung nicht dargestellten) Zugfahrzeugs eines Sattelaufliegers oder Anhängers 2 wirkt. Der hydraulische Antrieb 1 umfasst einen Hydraulikmotor 3, der am Unterbau des Sattelaufliegers oder Anhängers 2 angeordnet ist und ein Laufrad 4 bewegt, das im aktivierten Zustand direkt auf die Laufflächen von zwei nebeneinander angeordneten Reifen wirkt und damit die Räder 5, 5' mit den Achsen a, a' des Sattelaufliegers oder Anhängers 2 antreibt. Zur Aktivierung des Laufrades 4 ist ein Schwenkarm 6 vorgesehen, der hydraulisch oder pneumatisch verstellt werden kann. Zur Deaktivierung hebt der Schwenkarm 6 das Laufrad 4 von den Laufflächen der Reifen wieder ab. Vorzugsweise erfolgt eine stufenlose Regelung des hydraulischen Antriebs 1 über eine hydraulische Steuerung.

Claims (11)

  1. Antriebseinrichtung für einen Sattelaufllieger oder Anhänger (2) eines Zugfahrzeugs, wobei der Sattelaufllieger oder Anhänger (2) achsgeführte Räder (5, 5') aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass für mindestens eine Achse (a, a') des Sattelauflliegers oder Anhängers (2) ein hydraulischer Antrieb (1) vorgesehen ist.
  2. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Antrieb (1) unabhängig von der Motorkraft des Zugfahrzeugs wirkt.
  3. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Antrieb (1) ein Aggregat zur Krafterzeugung umfasst, welches wahlweise am Zugfahrzeug oder am Sattelaufllieger bzw. Anhänger (2) angeordnet ist.
  4. Antriebseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aggregat eine Hydraulikpumpe oder einen Hydraulikmotor (3) antreibt.
  5. Antriebseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikpumpe oder der Hydraulikmotor (3) am Unterbau des Sattelauflliegers oder Anhängers (2) angeordnet ist.
  6. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Laufrad (4) vorgesehen ist, mittels dessen mindestens ein Rad (5, 5') einer Achse (a, a') des Sattelauflliegers oder Anhängers (2) direkt angetrieben werden kann.
  7. Antriebseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (4) in einem aktivierten Zustand direkt auf die Laufflächen von zwei nebeneinander angeordneten Reifen wirkt.
  8. Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwenkarm (6) vorgesehen ist, mittels dessen das Laufrad (4) an ein Rad (5, 5') der anzutreibenden Achse (a, a') des Sattelauflliegers oder Anhängers (2), insbesondere an die Laufflächen von zwei nebeneinander angeordneten Reifen angepresst werden.
  9. Antriebseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (6) hydraulisch oder pneumatisch verstellt werden kann.
  10. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit des hydraulischen Antriebs (1) stufenlos regelbar ist
  11. Antriebseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindkeitsregelung über eine hydraulische Steuerung erfolgt.
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