DE4119014A1 - Transportfahrzeug zum transport von raumzellen, wie stahlbeton-fertiggaragen - Google Patents
Transportfahrzeug zum transport von raumzellen, wie stahlbeton-fertiggaragenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Transportfahrzeug zum Transport
von Raumzellen, wie Stahlbeton-Fertiggaragen.
Zum Transport von Raumzellen dienen nicht nur speziell aus
gerüstete Lastkraftwagen, die mit einer Hubeinrichtung zum
Anheben und Absetzen der Raumzelle versehen sind, sondern
auch Anhänger, die an beliebige Zugfahrzeuge anhängbar sind
und ebenfalls mit einer Hubeinrichtung zum Anheben und Ab
setzen der Raumzelle ausgerüstet sind. Ein derartiger, als
Tieflader ausgebildeter Anhänger ist beispielweise aus dem
DE 18 99 977 bekannt. Dieses Transportfahrzeug dient zum
Transport von Raumzellen, die einen Boden aufweisen. Es ist
ein auf dem Raumzellenboden verfahrbares Hubgestell vorge
sehen, welches mehrere Hubstempel aufweist, die über Haken
mit den Wänden der Raumzelle verbunden werden können. Im Be
reich der Hubstempel weist der Raumzellenboden Öffnungen auf.
Um das Aufstellen der Raumzelle zu erleichtern, ist auf dem
Anhänger eine Plattform vorgesehen, die man gegenüber dem
Anhängerrahmen im beschränktem Umfang in Längs- und Quer
richtung verschieben und gegebenenfalls auch um einen kleinen
Winkel drehen kann. Trotzdem muß der Anhänger mittels des
Zugfahrzeuges ziemlich genau an den gewünschten Aufstel
lungsort bewegt werden. Häufig ist dies nur durch Rückwärts
fahrt des Anhängers und des Zugfahrzeuges möglich, was von
dem Fahrer mehrere Rangierbewegungen und erhebliche Geschick
lichkeit erfordert. Bei beengten Raumverhältnissen am Auf
stellungort steht oft nicht genügend Platz für Rangierbewe
gungen des Zugfahrzeuges zur Verfügung. Dies trifft manch
mal auch für den Fall zu, daß die Raumzelle von dem Last
kraftwagen selbst transportiert wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Trans
portfahrzeug zum Transport von Raumzellen, wie Stahlbeton-
Fertiggaragen zu schaffen, welches die Aufstellung von
Raumzellen auch bei sehr beengten Platzverhältnissen in ein
facher Weise ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Transportfahrzeug nach der
Erfindung gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- a) das Transportfahrzeug ist als selbstfahrender, mehrachsiger, an ein Zugfahrzeug anhängbarer oder aufsattelbarer An hänger ausgebildet,
- b) zumindest die Vorderachse des Anhängers ist mittels min destens eines Hydrozylinders lenkbar,
- c) die Vorderachse ist bei einem aufsattelbaren Anhänger gegenüber dem Anhängerrahmen anheb- und absenkbar,
- d) zumindest die Räder einer Achse sind mittels hydrau lischer Servomotoren antreibbar,
- e) auf dem Anhängerrahmen ist ein Verbrennungsmotor angeord net, der mehrere Hydraulikpumpen antreibt,
- f) auf dem Anhängerrahmen ist eine Hubvorrichtung zum Anheben und Absetzen der bodenlosen Raumzelle vorgesehen.
Das als Anhänger konzipierte Transportfahrzeug kann mittels
eines geeigneten Zugfahrzeuges, beispielsweise eines als
Garagentransportfahrzeug ausgebildeten Lastkraftwagens,
eines normalen Lastkraftwagens oder auch eines Sattel
schleppers in die Nähe des eigentlichen Aufstellungsortes
gezogen werden. Dort wird der Anhänger vom Zugfahrzeug
abgekuppelt. Da er als selbstfahrender Anhänger ausgebildet
ist, kann der Anhänger mittels eigener Kraft an den end
gültigen Aufstellugnsort der Raumzelle rangiert werden. Die
Rangierarbeiten sind hierbei rasch und einfach durchführbar,
da eine oder auch mehrere Achsen des Anhängers mittels
Servomotoren steuerbar sind. Da der vordere Teil des Anhän
gers nur wenig aus der aufzustellenden Raumzelle herausragt
und da der Anhänger einen eigenen Antrieb aufweist und nicht
durch ein Zugfahrzeugrangiert werden muß, ermöglicht er die
Aufstellung von Raumzellen auch bei sehr engen Platzverhält
nissen. Darüber hinaus kann der selbstfahrende Anhänger auch
bei der Herstellung von Garagen mit Vorteil eingesetzt wer
den, um diese beispielweise aus einer Fertigungshalle zu
einem Lagerplatz zu transportieren.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in folgendem anhand von mehreren in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher er
läutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles
mit einem aufsattelbaren Anhänger,
Fig. 2 eine Draufsicht auf dieses Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispie
les beim Transport einer langen Garage,
Fig. 4 eine Draufsicht auf dieses Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine Seitenansicht des zweiten Ausführungsbeispieles
beim Transport einer kurzen Garage,
Fig. 6 eine Draufsicht auf dieses Ausführungsbeispiel,
während der Positionierung der Garage,
Fig. 7 eine schematische Darstellung der hydraulischen Steue
rung.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das Transportfahrzeug zum Transport von Raumzellen, wie
z. B. einer Stahlbeton-Fertiggarage 2 als selbstfahrender,
mehrachsiger, auf ein Zugfahrzeug 3 aufsattelbarer Anhänger 1
ausgebildet. Der Anhängerrahmen besteht zweckmäßig aus einem
vorderen Rahmenteil 4a und einem hinteren Rahmenteil 4b.
Beide Rahmenteile 4a, 4b sind in Anhängerlängsrichtung bei
spielsweise mittels eines Hydrozylinders 5 verstellbar und
arretierbar. Die Vorderachse 6 sowie die beiden hinteren
Achsen 8, 9 sind an Drehschemeln 10, 11, 12 montiert und
somit lenkbar. Zum Verschwenken des Drehschemels 10 der Vor
derachse 6 sind zwei Hydrozylinder Z1, Z2 vorgesehen. Die
vierte Achse 9 kann mittels der beiden Hydrozylinder Z3 und
Z4 gelenkt werden. Der Drehschemel 12 der vierten Achse 9
ist mit dem Drehschemel 11 der dritten Achse über zwei
Lenker 14 verbunden, so daß beim Verschwenken des Dreh
schemels 12 auch der Drehschemel 11 in derselben Richtung
geschwenkt wird, jedoch um einen kleineren Schwenkwinkel,
wie es aus Fig. 2 zu entnehmen ist.
Die Vorderachse 6 ist gegenüber dem vorderen Rahmenteil 4a
anheb- und absenkbar, was beispielweise durch eine Luft
federung erfolgen kann. Auf dem vorderen Rahmenteil 4a ist
ferner ein Verbrennungsmotor 15 angeordnet, der mehrere,
nicht dargestellte Hydraulikpumpen antreibt.
Die Räder der dritten Achse 8 und der vierten Achse 9
sind mittels hydraulischer Servomotoren 16 antreibbar. Ferner
ist auf dem hinteren Rahmenteil 4b eine beim Transport von
Raumzellen übliche Hubvorrichtung 17 montiert, die nicht nur
das Anheben und Absenken der Raumzelle gegenüber dem Anhänger
1 ermöglicht, sondern auch in gewissem Maße Längsverschie
bungen der Raumzelle, Querverschiebungen sowie Schwenkbewe
gungen um eine vertikale Achse.
Mittels einer Steuerung 18, die gegebenenfalls auch über
Funk fernsteuerbar sein kann, kann die Zufuhr von Hydraulik
öl von den Hydraulikpumpen zu den Hydrozylindern Z1 bis Z4,
den Servomotoren 16, der Hubvorrichtung, dem Hydrozylinder 5
und weiteren hydraulischen Einrichtungen gesteuert werden.
Mittels des Verbrennungsmotors 15 kann auch ein nicht dar
gestellter Kompressor angetrieben werden, der zur Versorgung
einer Druckluftbremsanlage sowie der Luftfederung dient.
Zweckmäßig ist auch die starre zweite Achse 7 gegenüber dem
hinteren Rahmenteil 4b anheb- und absenkbar. Sie kann bei
Leerfahrt und beim Rangieren des Anhängers 1 zum Positio
nieren der Raumzelle angehoben werden.
Die Betriebsweise des neuen Transportfahrzeugs ist folgende:
Der Anhänger 1 wird beim Garagenhersteller mit abgesenkter Hubvorrichtung 17 in die Garage eingefahren. Steht ge nügend Platz zur Verfügung, so kann dies mittels des Zug fahrzeuges 3 erfolgen. Bei beengten Raumverhältnissen oder wenn die Zugmaschine nicht zur Verfügung steht, kann das Einfahren des Anhängers 1 in die Garage auch ohne Zugfahr zeug 3 vorgenommen werden. Hierzu wird der Verbrennungsmotor 15 in Gang gesetzt. Über die Steuerung 18 wird den Servomo toren 16 Hydrauliköl zugeführt. Diese Servomotoren, die als sogenannte Radnabenmotoren ausgebildet sind, treiben den Anhänger mit einer Geschwindigkeit bis zu 6 km/h an. Die Lenkung des Anhägers erfolgt mittels der Hydrozylinder Z1 bis Z4. Da die drei Achsen 6, 8, 9 lenkbar sind, kann der Anhänger 1 leicht manövriert werden. Nachdem der Anhänger 1 in die Raumzelle 2, die keinen Boden aufweist, eingefahren ist, wird die Raumzelle mittels der Hubvorrichtung 17 ange hoben und kann dann zum Transport auf den Auflagen 19 des Anhängers abgesetzt werden. Der Anhänger 1 wird dann, falls dies nicht schon vorher erfolgt ist, auf das Zugfahrzeug 3 aufgesattelt, woraufhin die vordere Achse 6 angehoben wird. Mittels des Zugfahrzeuges 3 wird dann die Garage zum Auf stellungsort transportiert. Damit hierbei die Servomotoren 16, die nur für verhältnismäßig geringe Geschwindigkeiten ausgelegt sind, keinen Schaden nehmen, sind sie mittels einer Freilaufschaltung von den zugehörigen Rädern abkuppelbar. Während beim Straßentransport der Anhänger 1 von dem Zug fahrzeug 3 gezogen wird, können die dritte und vierte Achse 8, 9 mittels der Hydrozylinder Z3 und Z4 bei Kurvenfahrt gelenkt werden, was in üblicher Weise von einem sogenannten Lenkkeil an der Sattelkupplung erfolgt.
Der Anhänger 1 wird beim Garagenhersteller mit abgesenkter Hubvorrichtung 17 in die Garage eingefahren. Steht ge nügend Platz zur Verfügung, so kann dies mittels des Zug fahrzeuges 3 erfolgen. Bei beengten Raumverhältnissen oder wenn die Zugmaschine nicht zur Verfügung steht, kann das Einfahren des Anhängers 1 in die Garage auch ohne Zugfahr zeug 3 vorgenommen werden. Hierzu wird der Verbrennungsmotor 15 in Gang gesetzt. Über die Steuerung 18 wird den Servomo toren 16 Hydrauliköl zugeführt. Diese Servomotoren, die als sogenannte Radnabenmotoren ausgebildet sind, treiben den Anhänger mit einer Geschwindigkeit bis zu 6 km/h an. Die Lenkung des Anhägers erfolgt mittels der Hydrozylinder Z1 bis Z4. Da die drei Achsen 6, 8, 9 lenkbar sind, kann der Anhänger 1 leicht manövriert werden. Nachdem der Anhänger 1 in die Raumzelle 2, die keinen Boden aufweist, eingefahren ist, wird die Raumzelle mittels der Hubvorrichtung 17 ange hoben und kann dann zum Transport auf den Auflagen 19 des Anhängers abgesetzt werden. Der Anhänger 1 wird dann, falls dies nicht schon vorher erfolgt ist, auf das Zugfahrzeug 3 aufgesattelt, woraufhin die vordere Achse 6 angehoben wird. Mittels des Zugfahrzeuges 3 wird dann die Garage zum Auf stellungsort transportiert. Damit hierbei die Servomotoren 16, die nur für verhältnismäßig geringe Geschwindigkeiten ausgelegt sind, keinen Schaden nehmen, sind sie mittels einer Freilaufschaltung von den zugehörigen Rädern abkuppelbar. Während beim Straßentransport der Anhänger 1 von dem Zug fahrzeug 3 gezogen wird, können die dritte und vierte Achse 8, 9 mittels der Hydrozylinder Z3 und Z4 bei Kurvenfahrt gelenkt werden, was in üblicher Weise von einem sogenannten Lenkkeil an der Sattelkupplung erfolgt.
Wenn am Aufstellungort der Raumzelle beengte Raumverhält
nisse vorliegen, die kein Rangieren mittels des Zugfahr
zeuges zulassen, dann wird letzteres vom Anhänger 1 abge
kuppelt und dessen Vorderachse 6 abgesenkt. Erforderlichen
falls kann auch noch die zweite Achse 7 angehoben werden, um
die Rangierbewegungen zu erleichtern. Nach dem Ingangsetzen
des Verbrennungsmotors 15 können die Servomotoren 16 und
die Hydraulikzylinder Z1 bis Z4 über die Steuerung 18 mit
Hydrauliköl versorgt werden. Mittels des selbstfahrenden
Anhängers 1, dessen Achsen 6, 8 und 9 mittels der Hydro
zylinder Z1 bis Z4 lenkbar sind, kann die Raumzelle mit
verhältnismäßig wenigen Rangierbewegungen rasch und ziem
lich genau positioniert werden. Eine Feinpositionierung
ist dann noch mittels der Vorrichtung 17 möglich, nachdem
diese die Raumzelle 2 von den Auflagen 19 angehoben hat.
Nach dem Anheben werden die Auflagen 19 eingefahren, so daß
sie das Absetzen der Raumzelle 2 nicht behindern. Kurz be
vor die Raumzelle das Fundament erreicht,sind noch feinere
Korrekturbewegungen mittels der Hubvorrichtung 17 möglich.
Da das vordere Rahmenteil 4a nur wenig über die Raumzelle 2
vorsteht, behindert das Rahmenteil 4a die Rangierbewegungen
nicht.
Wenn der Anhänger 1 selbstfahrend zur Positionierung der
Garage benutzt wird, dann kann man die Achsen 6, 8, 9 in
verschiedenster Weise steuern. Man kann beispielsweise die
Vorderachse 6 gemäß Fig. 4 in die strichpunktierte Stellung
steuern und dabei gleichzeitig die Achsen 8, 9 gegenüber der
Fahrzeuglängsachse A in entgegengesetzter Richtung auslenken.
Dies erfolgt dadurch, daß man beispielsweise den Zylindern
Z1 und Z4 oder den Zylindern Z2 und Z3 über die Steuerung
18 Hydrauliköl zuführt. Wenn die Achsen 6, 8, 9 so einge
schlagen sind, dann bewegt sich der Anhänger 1 auf einem
Kreispunkt. Man kann jedoch auch nur die Achsen 8, 9 durch
Betätigung eines der Zylinder Z3 oder Z4 einschlagen. Wenn
man den Anhänger 1 nicht auf einem Kreisbogen verfahren will,
sondern rückwärts oder vorwärts bewegen und dabei gleich
zeitig seitlich versetzen will, dann ist dies dadurch mög
lich, daß man den Zylindern Z1 und Z3 oder den Zylindern Z2
und Z4 Hydrauliköl zuführt und damit die Achsen 6, 8, 9
gegenüber der Anhängerlängsachse A in der gleichen Richtung
einschlägt, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist.
Wenn mit dem Anhänger 1 gemäß dem in Fig. 1 und 2 dargestell
ten Ausführungsbeispiel Raumzellen geringerer Länge trans
portiert werden sollen, dann ist es möglich das vordere
Rahmenteil 4a mittels des Hydrozylinders 5 gegenüber dem
hinteren Rahmenteil 4b nach hinten zu verschieben, wodurch
die Gesamtlänge des Anhängers 1 geringer wird. Hierdurch
ergibt sich dann auch eine größere Wendigkeit des Gesamt
fahrzeuges. Auch bei Leerfahrt kann der Anhänger 1 mit ein
gefahrenem vorderen Rahmenteil gezogen werden.
Das in Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel unter
scheidet sich von dem in Fig. 1 und 2 gezeigten im wesent
lichen nur dadurch, daß der Anhänger 1′ nicht aufsattelbar
ist, sondern mittels einer Deichsel 20 an ein Zugfahrzeug
anhängbar ist. Teile gleicher Funktion des Anhängers 1′
sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wie sie bei
der Beschreibung des vorhergehenden Beispieles verwendet
worden sind. Vorstehende Beschreibung trifft also sinnge
mäß auch auf das in Fig. 3 bis 6 dargestellte Ausführungs
beispiel zu.
Wenn der Anhänger 1′ mit Deichsel 20 an ein Zugfahrzeug an
hängbar ist, dann braucht die Vorderachse 6 gegenüber dem
vorderen Rahmenteil 4a nicht anheb- oder absenkbar sein.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist das vordere Rahmen
teil 4a gegenüber dem hinteren Rahmenteil 4b in Richtung der
Anhängerlängsachse A verstellbar und feststellbar. Auf diese
Weise können gemäß Fig. 3 und 4 mit ausgezogenem vorderen
Rahmenteil 4a lange Raumzellen bis 9 m Länge transportiert
werden, während man zum Transport von kurzen Raumzellen mit
etwa 6 m Länge oder bei Leerfahrt das vordere Rahmenteil 1a
gegenüber dem hinteren Rahmenteil 1b einfährt, wie es in
Fig. 5 und 6 dargestellt ist. Der auf diese Weise verkürzte
Anhänger erleichtert auch die Ausfahrt aus der Garage. Der
in Fig. 3 bis 6 dargestellte Anhänger 1′ ermöglicht das Auf
nehmen, den Straßentransport und das Absetzen einer Raumzelle
in genau der gleichen Art wie es bezüglich des in Fig. 1
und 2 dargestellten Anhängers ausführlich erläutert worden
ist. Lediglich dann, wenn der Anhänger 1′ beim Straßentrans
port von einem Zugfahrzeug gezogen wird, stehen die Zylinder
Z1 und Z4 bzw. Z2 und Z3 in direkter Verbindung, so daß
dann, wenn die Vorderachse 6 beispielsweise im Uhrzeigersinn
gegenüber der Anhängerlängsachse eingeschlagen wird, die bei
den hinteren Achsen 8, 9 entgegengesetzt hierzu entgegen dem
Uhrzeigersinn eingeschlagen werden. Fig. 6 zeigt nicht
diese Einschlagbewegung der Achsen bei Straßenfahrt, sondern
eine mögliche Einschlagbewegung bei der Positionierung der
Garage, wenn diese durch Verschiebung des Anhängers 1′ gleich
zeitig auch seitlich versetzt werden soll.
Claims (8)
1. Transportfahrzeug zum Transport von Raumzellen, wie
Stahlbeton-Fertiggaragen, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
- a) das Transportfahrzeug ist als selbstfahrender, mehr achsiger, an ein Zugfahrzeug (3) anhängbarer oder auf sattelbarer Anhänger (1, 1′) ausgebildet,
- b) zumindest die Vorderachse (6) des Anhängers (1, 1′) ist mittels mindestens eines Hydrozylinders (Z1, Z2) lenkbar,
- c) die Vorderachse (6) ist bei einem aufsattelbaren An hänger (1) gegenüber dem Anhängerrahmen (4a, 4b) an heb- und absenkbar,
- d) zumindest die Räder einer Achse (8,9) sind mittels hydraulischer Servomotoren (16) antreibbar,
- e) auf dem Anhängerrahmen (4a, 4b) ist ein Verbrennungs motor (15) angeordnet, der mehrere Hydraulikpumpen antreibt,
- f) auf dem Anhängerrahmen (4a, 4b) ist eine Hubvorrichtung (17) zum Anheben und Absetzen der bodenlosen Raumzelle (2) vorgesehen.
2. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anhänger (1, 1′) vier Achsen (6 bis 9) aufweist,
von denen auch die letzten zwei Achsen (8, 9) mittels
Hydrozylindern (Z3, Z4) lenkbar sind.
3. Transportfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Räder der hinteren Achse(n) (8, 9)
mittels Servomotoren (16) antreibbar sind.
4. Transportfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Achse (7) gegenüber dem Anhängerrahmen
(4a, 4b) anheb- und absenkbar ist.
5. Transportfahrzeug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß alle lenkbaren Achsen (6, 8, 9) mittels
der Hydrozylinder (Z1 bis Z4) gegenüber der Anhängerlängs
achse (A) in der gleichen Richtung einschlagbar sind
(Fig. 6).
6. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Räder antreibenden Servomotoren (16) bei ge
zogenem Anhänger (1, 1′) mittels einer Freilaufschaltung
ausschaltbar oder abkuppelbar sind.
7. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsmotor (15)
in der Nähe des vorderen Endes des Anhängerrahmens mon
tiert ist.
8. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anhängerrahmen (4a, 4b)
aus einem vorderen Rahmenteil (4a) und einem hinteren
Rahmenteil (4b) besteht und daß beide Rahmenteile (4a,
4b) in Anhängerlängsrichtung gegeneinander verstellbar
und arretierbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914119014 DE4119014A1 (de) | 1991-06-08 | 1991-06-08 | Transportfahrzeug zum transport von raumzellen, wie stahlbeton-fertiggaragen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914119014 DE4119014A1 (de) | 1991-06-08 | 1991-06-08 | Transportfahrzeug zum transport von raumzellen, wie stahlbeton-fertiggaragen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4119014A1 true DE4119014A1 (de) | 1992-12-10 |
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|---|---|---|---|
| DE19914119014 Withdrawn DE4119014A1 (de) | 1991-06-08 | 1991-06-08 | Transportfahrzeug zum transport von raumzellen, wie stahlbeton-fertiggaragen |
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| Country | Link |
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|---|---|
| FR2677318A1 (fr) | 1992-12-11 |
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