-
Die
Erfindung bezieht sich auf ein integriertes Schaltkreisbauelement
mit Metall-Isolator-Metall(MIM)-Kondensator.
-
Mit
zunehmender Integrationsdichte integrierter Schaltkreisbauelemente
ist es zum Beispiel aufgrund einer, zwischen einer dielektrischen
Schicht und einer Siliciumschicht gebildeten dielektrischen Schicht
mit niedriger Dielektrizitätskonstante
schwieriger geworden, eine gewünschte
Kapazität
in einem herkömmlichen
Metall-Isolator-Halbleiter(MIS)-Kondensator zu erhalten. Eine Alternative
zu einem MIS-Kondensator ist ein MIM-Kondensator.
-
1 ist
eine Querschnittansicht, die ein integriertes Schaltkreis-(Halbleiter-)Bauelement
mit einem herkömmlichen,
an einen Transistor gekoppelten MIM-Kondensator veranschaulicht,
das der Anmelderin bekannt über
nicht druckschrifftlich veröffentlicht
ist. Wie in 1 gezeigt, beinhaltet ein erster Transistor
eine Gate-Elektrode 13a, eine Source-Elektrode 15 und eine Drain-Elektrode 17a,
die in einem integrierten Schaltkreissubstrat 11 ausgebildet sind.
Ein zweiter Transistor beinhaltet eine Gate-Elektrode 13b und
eine Drain-Elektrode 17b, die in dem integrierten Schaltkreissubstrat 11 ausgebildet
sind. Der zweite Transistor beinhaltet außerdem die Source-Elektrode 15.
-
Die
Drain-Elektrode 17a des ersten Transistors ist über eine
leitfähige
Struktur 19 mit einer unteren Elektrode 21 eines
MIM-Kondensators verbunden. Eine dielektrische Schicht 23 und
eine obere Elektrode 25 des MIM-Kondensators sind auf der
unteren Elektrode 21 ausgebildet. Die untere Elektrode 21 und
die obere Elektrode 25 sind leitfähige Metallschichten. Eine
Zwischenverbindungsschicht 27 ist auf der oberen Elektrode 25 des
MIM-Kondensators ausgebildet und mit dieser verbunden.
-
Die
Drain-Elektrode 17b des zweiten Transistors ist über die
leitfähige
Struktur 19 und Zwischenverbindungsschichten 29 und 31 mit
einer oberen Zwischenverbindungsschicht 33 verbunden. Wenngleich
in 1 nicht gezeigt, kann auch die Zwischenverbindungsschicht 27 mit
der oberen Zwischenverbindungsschicht 33 verbunden sein.
Außerdem
sind in 1 isolierende Schichten 35, 45, 55 und 65 gezeigt.
-
Eine
Beschränkung
der Leistungsfähigkeit des
in 1 dargestellten MIM-Kondensators besteht in dem
relativ geringen Abstand zwischen der Zwischenverbindungsschicht 27 und
der unteren Elektrode 21. Da dieser Abstand gering ist,
kann sich in unerwünschtem
Maß eine
parasitäre
Kapazität entwickeln,
wobei diese parasitäre
Kapazität
die Eigenschaften des MIM-Kondensators nachteilig beeinflussen kann.
Die Probleme werden ernster, wenn die Dicke der isolierenden Schichten
reduziert wird, da die parasitäre
Kapazität
des Bauelements im Allgemeinen umgekehrt proportional zu der Dicke
der isolierenden Schicht ist.
-
2 ist
eine graphische Darstellung, die eine Simulation des Einflusses
der parasitären
Kapazität
für verschiedene
Dicken einer isolierenden Schicht, wie der isolierenden Schicht 55,
zeigt. Wie in 2 dargestellt, nimmt die parasitäre Kapazität in einer
nichtlinearen Weise zu, wenn die Dicke der isolierenden Schicht
abnimmt.
-
Somit
kann bei einem herkömmlichen
integrierten Schaltkreisbauelement mit einem MIM-Kondensator, wie
in 1 dargestellt, eine Zunahme der parasitären Kapazität zwischen
der Zwischenverbindungsschicht 27 und der unteren Elektrode 21 die Stabilität der Eigenschaften
des MIM-Kondensators verschlechtern und/oder reduzieren. Außerdem kann die
Schwankung der parasitären
Kapazität
aufgrund von Prozessvariablen, wie der Dicke einer isolierenden
Schicht, die Schwierigkeit der Herstellung von MIM-Kondensatoren
mit stabilen Eigenschaften vergrößern.
-
Die
Patentschrift
US 6.278.148
B1 und die Offenlegungsschrift
US 2001/0022369 A1 beschreiben
Schichtaufbauten integrierter Schaltkreisbauelemente bzw. Halbleiterbauelemente,
die unter anderem Kondensatorstrukturen mit topfförmigen unteren Polysiliziumelektroden
beinhalten, die mit darunterliegenden Transistorstrukturen über zugehörige Durchkontakte
verbunden sind. Ein Kondensatordielektrikum überzieht die Elektrodentopfwandungen, und
eine gemeinsame obere Plattenelektrode füllt den Innenraum der nebeneinander
gebildeten unteren Elektroden und ist über einen zugehörigen Durchkontakt
mit Metallisierungsstrukturen in höheren Schichtebenen elektrisch
gekoppelt.
-
In
der Patentschrift
US
5.851.868 A die Bildung eines integrierten Entkopplungskondensators in
einem Schichtaufbau eines integrierten Schaltkreisbauelements bzw.
Halbleiterbauelements beschrieben, der übereinander gestapelte Polysilizium-Kondensatorelektroden
beinhaltet, die mittels entsprechender Durchkontakte zu zugehörigen, elektrisch
leitenden Strukturen einer darüberliegenden Verdrahtungsebene
kontaktiert sind. Diese Verdrahtungsstrukturen sind andererseits
selektiv ebenfalls über
zugehörige
Durchkontakte elektrisch mit in einem Substrat ausgebildeten Transistorbereichen
verbunden.
-
Die
Offenlegungsschrift
EP
1 130 654 A1 offenbart ein integriertes Schaltkreisbauelement
mit MIM-Kondensator, dessen untere Elektrode Teil einer in ein Zwischenlagendielektrikum
eingebetteten Metallebene für
Leiterbahnen ist und dessen obere Elektrode durch Strukturierung
einer ganzflächig
aufgebrachten Metallisierungsschicht mittels eines Ätzprozesses
gebildet wird, bei dem das zwischenliegende Kondensatordielektrikum
als Ätzstop
dient, das zu diesem Zweck ganzflächig aufgebracht wird. Die
untere Elektrode wird vorzugsweise in Damascenertechnik hergestellt
und ist über
einen entsprechenden Durchkontakt zu einer darunterliegenden Leiterbahn
kontaktiert. Die obere Elektrode ist über mehrere in einem unteren
Bereich lateral beabstandete und in einem oberen Bereich miteinander
verbundene Damascener-Durchkontakte mit einer Leiterbahn einer darüberliegenden
Metallebene kontaktiert, wobei die Leiterbahnen, mit denen die Kondensatorelektroden
kontaktiert sind, im Wesentlichen die gleiche laterale Ausdehnung
wie die Kondensatorelektroden aufweisen.
-
In
der Patentschrift
US
6.432.769 B1 ist ein integriertes Schaltkreisbauelement
beschrieben, bei dem Kondensatorelektroden z. B. aus einem Metallmaterial
gebildet sind und eine obere Kondensatorelektrode nach oben über einen
sich durch mehrere isolierende Zwischenschichten hindurch gebildeten Durchkontakt
kontaktiert wird, wobei der Durchkontakt aus mehreren übereinanderliegenden,
einzelnen leitfähigen
Verbindungsschichten aufgebaut ist. Ähnliche Durchkontaktstrukturen
zur Kontaktierung einer oberen Kondensatorelektrode sind auch in
den schon erwähnten
Patentschriften
US
6.278.148 B1 und US
5.851.868
A sowie in der Patentschrift
US 6.294.834 B1 offenbart.
-
Der
Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung eines
integrierten Schaltkreisbauelements mit MIM-Kondensator zugrun de,
bei denen die oben erwähnten
Schwierigkeiten ganz oder teilweise behoben sind.
-
Die
Erfindung löst
dieses Problem durch die Bereitstellung eines integrierten Schaltkreisbauelements
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
-
Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
-
Vorteilhafte,
nachfolgend beschriebene Ausführungsformen
der Erfindung sowie das zu deren besserem Verständnis oben erläuterte,
herkömmliche
Ausführungsbeispiel
sind in den Zeichnungen dargestellt. Hierbei zeigen:
-
1 eine
Querschnittansicht, die ein integriertes Schaltkreisbauelement mit
einem MIM-Kondensator gemäß dem Stand
der Technik darstellt,
-
2 eine
graphische Darstellung, welche die Resultate einer Simulation einer
parasitären
Kapazität
für verschiedene
Dicken einer isolierenden Schicht für ein integriertes Schaltkreisbauelement
mit MIM-Kondensatoren gemäß dem Stand
der Technik darstellt,
-
3 eine
Querschnittansicht, die ein erfindungsgemäßes integriertes Schaltkreisbauelement mit
einem MIM-Kondensator darstellt, und
-
4 bis 10 Querschnittansichten,
welche ein Verfahren zur Herstellung des Bauelements von 3 darstellen.
-
Die
Erfindung wird nunmehr im Folgenden vollständiger unter Bezugnahme auf
die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen typische Ausführungsformen
der Erfindung gezeigt sind. In den Zeichnungen können die relativen Abmessungen
und Formen von Bereichen zwecks Deutlichkeit übertrieben dargestellt sein.
Es versteht sich, dass wenn ein Element, wie eine Schicht, ein Bereich
oder ein Substrat, als "auf" einem anderen Element
befindlich bezeichnet wird, sich dieses direkt auf dem anderen Element
befinden kann oder auch zwischenliegende Elemente vorhanden sein
können.
Im Gegensatz dazu gibt es keine zwischenliegenden Elemente, wenn
ein Element als "direkt
auf" einem anderen
Element befindlich bezeichnet wird.
-
Nunmehr
werden integrierte Schaltkreisbauelemente und Verfahren zur Herstellung
derartiger Bauelemente gemäß Ausführungsformen
der Erfindung unter Bezugnahme auf die 3 bis 10 beschrieben. 3 ist
eine Querschnittansicht, die ein integriertes (Halbleiter-)Schaltkreisbauelement mit
einem MIM-Kondensator gemäß der Erfindung darstellt.
Wie in 3 gezeigt, beinhaltet das integrierte Schaltkreisbauelement
einen Grabenisolationsbereich 103 und einen in einem integrierten Schaltkreissubstrat 101 ausgebildeten
aktiven Bereich 105. Das integrierte Schaltkreissubstrat 101 kann
zum Beispiel ein Siliciumsubstrat sein.
-
Der
aktive Bereich 105 beinhaltet ein Paar von Transistoren
mit einem gemeinsamen Source-Bereich. Ein erster Transistor beinhaltet
eine Gate-Elektrode 109a, eine Source-Elektrode 111, eine
Drain-Elektrode 113a und eine Gate-Isolationsschicht 107.
Die Source-Elektrode 111 und die Drain-Elektrode 113a können aus
Störstellenbereichen
bestehen, die zum Beispiel durch Implantieren von Störstellenionen
in das integrierte Schaltkreissubstrat 101 gebildet werden.
Der zweite Transistor beinhaltet eine Gate-Elektrode 109b,
eine Drain-Elektrode 113b, die Source-Elektrode 111 und die
Gate-Isolationsschicht 107.
-
Eine
leitfähige
Struktur 119 definiert Kontakte zu den jeweiligen Drain-Elektroden 113a, 113b über Durchkontaktöffnungen 117 in
einer ersten Isolationsschicht 115. Eine zweite Isolationsschicht 123 und
eine dritte Isolationsschicht 125 sind auf der leitfähigen Struktur 119 und
der ersten Isolationsschicht 115 ausgebildet. Erste Durchkontaktöffnungen 121 und
ein erster Graben 122 sind in der zweiten Isolationsschicht 123 und
der dritten Isolationsschicht 125 ausgebildet. Eine untere
Elektrode 127 eines MIM-Kondensators ist in der zweiten
Isolationsschicht 123 und der dritten Isolationsschicht 125 ausgebildet.
Die untere Elektrode 127 ist mit der Drain-Elektrode 113a über die
leitfähige
Struktur 119 in der Durchkontaktöffnung 121, dem Graben 119 und
der Kontaktöffnung 117 gekoppelt.
Bei den Ausführungsformen
gemäß 3,
bei denen lediglich einer der Transistoren mit einem Kondensator
gekoppelt ist, ist eine erste Zwischenverbindungsschicht 129 in
der zweiten Isolationsschicht 123 und der dritten Isolationsschicht 125 ausgebildet,
um einen Kontakt zu der Drain-Elektrode 113b über die
leitfähige Struktur 119 und
der Zwischenverbindungsschicht 129 bereitzustellen, die
in dem ersten Graben 122, der ersten Durchkontaktöffnung 121 und
der Kontaktöffnung 117 ausgebildet
sind. Es versteht sich jedoch, dass bei alternativen Ausführungsformen
ein MIM-Kondensator ausgebildet sein kann, der mit der Drain-Elektrode 113b in
im Wesentlichen der gleichen Weise gekoppelt ist, wie unter Bezugnahme
auf den mit der Drain-Elektrode 113a gekoppelten MIM-Kondensator
beschrieben.
-
Eine
dielektrische Schicht 131 ist zwischen der unteren Elektrode 127 und
einer oberen Elektrode 133 des MIM-Kondensators positioniert.
Eine isolierende dielektrische Zwischenmetallschicht oder erste
IMD 141 ist auf der oberen Elektrode 133 ausgebildet.
Die erste IMD 141 beinhaltet eine vierte isolierende Struktur 135,
eine fünfte
Isolationsschicht 137 und eine sechste Isolationsschicht 139.
Bei verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung beträgt
die Gesamtdicke der ersten IMD 141 etwa 0,01 μm bis etwa
2,0 μm.
Bei weiteren Ausführungsformen der
Erfindung ist die Gesamtdicke der ersten IMD etwa 0,1 μm bis etwa
0,8 μm.
Es versteht sich des Weiteren, dass die vierte isolierende Struktur 135,
die fünfte
Isolationsschicht 137 und die sechste Isolationsschicht 139 als
eine einzige Isolationsschicht ausgebildet sein können. Des
Weiteren kann die erste IMD 141 nur die fünfte Isolationsschicht 137 und die
sechste Isolationsschicht 139 in Ausführungsformen der Erfindung
beinhalten, welche die isolierende Struktur 135 nicht enthalten.
-
Zweite
Durchkontaktöffnungen 143 und zweite
Gräben 144 sind
in der ersten IMD 141 vorgesehen, die sich zu der oberen
Elektrode 133 des MIM-Kondensators und der ersten Zwischenverbindungsschicht 129 hin erstrecken
und diese wenigstens teilweise freilegen. Eine erste, in 3 gezeigte, leitfähige Zwischenverbindungsschicht
als unabhängige
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
und eine zweite Zwischenverbindungsschicht 149 sind in
den zweiten Durchkontaktöffnungen 143 und
den zweiten Gräben 144 vorgesehen.
-
In
speziellen Ausführungsformen
der Erfindung sind eine Mehrzahl von zweiten Gräben 144 und eine Mehrzahl
von zweiten Durchkontaktöffnungen 143 auf
dem MIM-Kondensator ausgebildet und erstrecken sich zu der oberen
Elektrode 133. Die unabhängige Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
in der ersten IMD 141 stellt dadurch eine Mehrzahl von
Kontakten zu der oberen Elektrode 133 bereit. In verschiedenen
Ausführungsformen
der Erfindung kann die Breite der unabhängigen Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ gleich oder geringer
als jene der unteren Elektrode 127 des MIM-Kondensators sein,
zum Beispiel 200 μm
oder weniger. Wie in 3 gezeigt, kann die unabhängige Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ
außerdem
eine obere Breite aufweisen, die größer als ihre untere Breite
ist. Des Weiteren kann, wie in den Ausführungsformen gemäß 3 gezeigt,
in denen eine Mehrzahl von zweiten Gräben 144 und zweiten
Durchkontaktöffnungen 143 auf
der oberen Elektrode 133 vorgesehen sind, die unabhängige Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ
eine Mehrzahl von Zwischenverbindungen beinhalten, die voneinander
getrennt sind.
-
Wie
in 3 des Weiteren dargestellt, ist eine weitere isolierende
dielektrische Zwischenmetallschicht oder zweite IMD 155 auf
der unabhängigen
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ,
der zweiten Zwischenverbindungsschicht 149 und der ersten
IMD 141 ausgebildet. Die zweite IMD 155 beinhaltet
eine siebte isolierende Schicht 151 und eine achte isolierende
Schicht 153. In einigen Ausführungsformen der Erfindung
beträgt die
Gesamtdicke der zweiten IMD 155 etwa 0,01 μm bis etwa
2.0 μm.
In weiteren Ausführungsformen
der Erfindung beträgt
die Gesamtdicke der zweiten IMD 155 etwa 0,1 μm bis etwa
0,8 μm.
Die siebte und die achte isolierende Schicht 151 und 153 können als Einzelschicht
oder als Mehrfachschicht ausgebildet sein.
-
Eine
dritte Durchkontaktöffnung 157 in
der zweiten IMD 155 erstreckt sich zu der ersten IMD 141 und
legt die unabhängige
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
und die zweite Zwischenverbindungsschicht 149 wenigstens
teilweise frei. Außerdem
ist ein dritter Graben 159 zur Bildung einer dritten Zwischenverbindungsschicht 161 in
der zweiten IMD 155 ausgebildet. Für die Ausführungsformen gemäß 3 ist
eine Mehrzahl von dritten Durchkontaktöffnungen 157 in der
zweiten IMD 155 über
der oberen Elektrode 133 und der unabhängigen Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ
ausgebildet. Die dritte Zwischenverbindungsschicht 161 ist
in den dritten Durchkontaktöffnungen 157 und dem dritten Graben 159 ausgebildet.
Die dritte Zwischenverbindungsschicht 161 liefert der oberen
Elektrode 133 des MIM-Kondensators in speziellen Ausführungsformen
der Erfindung Leistung.
-
Für die Ausführungsformen
gemäß 3 wird
die unabhängige
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
als Kontaktstift verwendet, der die obere Elektrode 133 des
MIM-Kondensators mit der dritten Zwischenverbindungsschicht 161 verbindet.
Somit ist eine dicke isolierende Schicht im Vergleich zu dem herkömmlichen
Bauelement von 1, welche die erste und die
zweite IMD 141 und 155 beinhaltet, zwischen der
unteren Elektrode 131 des MIM-Kondensators und der dritten
Zwischenverbindungsschicht 161 angeordnet. Demzufolge können stabilere
Kapazitätscharakteristika
für den MIM-Kondensator
bereitgestellt werden.
-
Nunmehr
werden Verfahren zur Herstellung des integrierten Schaltkreisbauelements
von 3 gemäß Ausführungsformen
der Erfindung unter Bezugnahme auf die Querschnittansichten der 4 bis 10 beschrieben.
Zuerst bezugnehmend auf 4 wird ein Grabenisolationsbereich 103 in
einem integrierten Schaltkreissubstrat 101, wie zum Beispiel
einem Siliciumsubstrat, unter Verwendung einer Flachgrabenisolations(STI)-Technik
gebildet. Auf dem integrierten Schaltkreissubstrat 101 wird
eine Gate-Isolationsschicht 107 gebildet. Eine erste Gate-Elektrode 109a und
eine zweite Gate-Elektrode 109b werden auf der Gate-Isolationsschicht 107 erzeugt.
Die Gate-Elektroden 109a, 109b können, wie in 4 gezeigt,
als Mehrfachschicht gebildet werden, zum Beispiel aus einer Polysiliciumschicht
und einer darauf ausgebildeten Silicidschicht. Eine gemeinsame Source-Elektrode 111 und
je eine Drain-Elektrode 113a, 113b werden
benachbart zu den Gate-Elektroden 109a, 109b erzeugt,
zum Beispiel unter Verwendung eines Ionenimplantationsprozesses.
-
Eine
erste Isolationsschicht 115 wird auf dem integrierten Schaltkreissubstrat 101 in
dem Bereich erzeugt, in dem die Gate-Elektroden 109a, 109b,
die Source-Elektrode 111 und die Drain-Elektroden 113a, 113b ausgebildet
sind. Die erste Isolationsschicht 115 kann zum Beispiel
aus einer plasmaverstärkten
(PE-)Oxidschicht, einer Oxidschicht aus einem Plasma hoher Dichte
(HDP), einer plasmaverstärkten
TEOS(PE-TEOS)-Oxidschicht,
einer Hochtemperaturoxid(HTO)-Schicht, einer BPSG-Schicht, einer aufschmelzbaren
Oxid(FOX)-Schicht oder einer Kombination davon gebildet werden.
Die erste Isolationsschicht 115 kann mit einer Dicke von
etwa 0,01 μm
bis etwa 2 μm
gebildet werden. In speziellen Ausführungsformen der Erfindung
wird die erste Isolationsschicht 115 mit einer Dicke von
etwa 0,4 μm bis
etwa 1,0 μm
gebildet.
-
In
der ersten Isolationsschicht 115 wird unter Verwendung
von zum Beispiel einem photolithographischen Prozess eine Kontaktöffnung 117 zu jeder Drain-Elektrode 113a, 113b erzeugt.
Dann kann eine leitfähige
Schicht auf der gesamten Oberfläche
des integrierten Schaltkreissubstrats 101 in dem Bereich gebildet
werden, in dem die Kontaktöffnung(en) 117 gebildet
wird (werden). Eine leitfähige
Struktur 119 wird erzeugt, um über die Kontaktöffnung(en) 117 zum
Beispiel unter Verwendung von normalen photolithographischen und/oder Ätzprozessen
einen Kontakt zu den jeweiligen Drain-Elektroden 113a, 113b herzustellen.
-
Eine
zweite Isolationsschicht 123 und eine dritte Isolationsschicht 125 werden
sequentiell auf der Oberfläche
des integrierten Schaltkreissubstrats 101 in dem Bereich
gebildet, in dem die leitfähige Struktur 119 gebildet
wird. Die zweite und die dritte Isolationsschicht 123 und 125 können aus
Oxidschichten oder anderen geeigneten Isolationsschichten gebildet
werden, wie einer mit Fluor dotierten Silicatglas(FSG)-Schicht,
einer Organosilicatglas(OSG)-Schicht und/oder einer anorganischen Polymerschicht.
Die zweite und die dritte Isolationsschicht 123 und 125 können zum
Beispiel unter Verwendung von chemischer Gasphasenabscheidung (CVD),
physikalischer Gasphasenabscheidung (PVC), atomarer Schichtdeposition
(ALD) oder Aufschleudern erzeugt werden. Die zweite und die dritte Isolationsschicht 123 und 125 können mit
einer Dicke von etwa 0,01 μm
bis etwa 2 μm
und für
einige Ausführungsformen
der Erfindung von etwa 0,3 μm
bis etwa 0,8 μm
gebildet werden.
-
Eine
untere Elektrode 127 und eine erste Zwischenverbindungsschicht 129 können gleichzeitig
in ersten Durchkontaktöffnungen 121 und
ersten Gräben 122,
die in der zweiten und der dritten Isolationsschicht 123 und 125 ausgebildet
werden, zum Beispiel unter Verwendung eines Doppeldamaszener-Prozesses
erzeugt werden. Der Doppeldamaszener-Prozess wird im Allgemeinen in einen
Doppeldamaszener-Prozess vom Typ "Durchkontakt zuerst" und einen Doppeldamaszener-Prozess
vom Typ "Graben
zuerst" klassifiziert.
-
Der
Doppeldamaszener-Prozess vom Typ "Durchkontakt zuerst" beinhaltet im Allgemeinen das Bilden
des oder der ersten Durchkontakte 121 in der zweiten und
der dritten Isolationsschicht 123 und 125 und
dann das Bilden des oder der ersten Gräben 122 in der dritten
Isolationsschicht 125. Im Gegensatz dazu beinhaltet der
Doppeldamaszener-Prozess vom
Typ "Graben zuerst" im Allgemeinen das
Bilden des oder der ersten Gräben 122 in
der dritten Isolationsschicht 125 und dann das Bilden des
oder der ersten Durchkontakte 121 in der zweiten Isolationsschicht 123.
Dann wird eine leitfähige
Schicht für
die erste Zwischenverbindungsschicht 129 und die untere
Elektrode 127 des MIM-Kondensators auf der Oberfläche des
Halbleitersubstrats 101 aufgebracht, um so den oder die
ersten Durchkontakte 121 und den oder die ersten Gräben 122 zu
füllen.
Die gesamte aufgebrachte leitfähige
Schicht mit Ausnahme des Teils, der den oder die ersten Durchkontakte 121 und den
oder die ersten Gräben 122 füllt, wird
dann unter Verwendung einer herkömmlichen
chemisch-mechanischen Planarisierung oder Polierung (CMP) entfernt.
Demzufolge können
die untere Elektrode 127 des MIM-Kondensators und die erste Zwischenverbindungsschicht 129 gleichzeitig
gebildet werden.
-
Die
untere Elektrode 127 des MIM-Kondensators und die erste
Zwischenverbindungsschicht 129 können unter Verwendung anderer
bekannter Verfahren anstelle des vorstehend beschriebenen Doppeldamaszener-Prozesses
erzeugt werden. Nach der Bildung des oder der ersten Durchkontakte 121 kann
zum Beispiel ein Kontaktstift erzeugt werden, um den oder die ersten
Durchkontakte 121 zu füllen.
Dann können
der oder die ersten Gräben 122 erzeugt
werden, und eine leitfähige
Schicht kann aufgebracht werden, um die erste Zwischenverbindungsschicht
und die untere Elektrode zu bilden. Die leitfähige Schicht kann dann zum
Beispiel unter Verwendung von chemisch-mechanischer Planarisierung
oder Polierung (CMP) poliert werden.
-
Die
zweite und die dritte Isolationsschicht 123 und 125 können entweder
aus einer Einzelschicht oder einer Mehrfachschicht bestehen, wie
in 4 dargestellt. Sie können unter Verwendung eines
einstufigen oder eines mehrstufigen Fertigungsprozesses erzeugt
werden. Der oder die ersten Gräben 122 können in
der dritten Isolationsschicht 125 gebildet werden und/oder
in die zweite Isolationsschicht 123 hineinreichen.
-
Die
für die
untere Elektrode 127 des MIM-Kondensators und/oder für die erste
Zwischenverbindungsschicht 129 verwendete leitfähige Schicht
kann aus einem Metall wie Kupfer (Cu), Aluminium (Al), Tantal (Ta),
Titannitrid (TiN), Tantalnitrid (TaN), Tantalsiliciumnitrid (TaSiN),
Titansiliciumnitrid (TiSiN), Wolframnitrid (WN) oder Wolframsiliciumnitrid
(WSiN) gebildet werden, zum Beispiel unter Verwendung von CVD, PVD
oder Elektroplattierung. Sie kann mit einer Dicke von etwa 0,001 μm bis etwa
2 μm und
für spezielle
Ausführungsformen
der Erfindung mit einer Dicke von etwa 0,05 μm bis etwa 0,8 μm gebildet
werden.
-
Eine
dielektrische Struktur 131, eine obere Elektrode 133 des
MIM-Kondensators
und eine vierte isolierende Struktur 135 werden sequentiell
auf dem integrierten Schaltkreissubstrat 101 in dem Bereich gebildet,
in dem die untere Elektrode 127 ausgebildet ist. Die dielektrische
Struktur 131 stellt die dielektrische Schicht des MIM-Kondensators
bereit und wird auf der unteren Elektrode 127, der dritten
Isolationsschicht 125 und der ersten Zwischenverbindungsschicht 129 gebildet,
sequentiell gefolgt von einer leitfähigen Schicht für die obere
Elektrode 133 und einer vierten Isolationsschicht für die vierte
isolierende Struktur 135. Die sequentiell gebildeten Schichten werden
zum Beispiel unter Verwendung von photolithographischen und Ätzprozessen
strukturiert, um die Bildung der dielektrischen Struktur 131,
der oberen Elektrode 133 und der vierten isolierenden Struktur 135 abzuschließen.
-
Der
Strukturierungsprozess kann derart durchgeführt werden, dass die Dicke
der verbleibenden dielektrischen Struktur 131 etwa 0,001 μm bis etwa
1 μm und
für spezielle
Ausführungsformen
der Erfindung etwa 0,01 μm
bis etwa 0,1 μm
beträgt.
Ein derartiger Dickenbereich kann die Ausdiffusion des für die untere
Elektrode 127 verwendeten Materials reduzieren und/oder
minimieren.
-
Als
Folge der unter Bezugnahme auf 4 beschriebenen
Prozesse wird ein MIM-Kondensator, der die untere Elektrode 127,
die dielektrische Struktur 131 und die obere Elektrode 133 beinhaltet,
auf dem integrierten Schaltkreissubstrat 101 gebildet.
-
Die
dielektrische Struktur 131 kann zum Beispiel aus einer
Nitridschicht, einer Oxidschicht, einer Siliciumcarbid(SiC)-Schicht,
einer Siliciumoxynitrid(SiON)-Schicht, einer Siliciumcarbonitrid(SiCN)-Schicht,
einer Siliciumoxyfluorid(SiOF)-Schicht, einer Siliciumcarbohydrid(SiOH)-Schicht,
einer Hafniumoxid(HfO2)-Schicht und/oder
einer Aluminiumoxid(Al2O3)-Schicht bestehen.
Die dielektrische Struktur 131 kann unter Verwendung eines
Prozesses wie CVD, PVD oder ALD erzeugt werden. In einigen Ausführungsformen
der Erfindung wird die dielektrische Struktur 131 mit einer Dicke
von etwa 0,001 μm
bis etwa 1 μm
gebildet. Bei speziellen Ausführungsformen
wird die dielektrische Struktur 131 mit einer Dicke von
etwa 0,01 μm
bis etwa 0,5 μm
gebildet.
-
Die
obere Elektrode 133 wird aus einer leitfähigen Schicht
gebildet. Die leitfähige
Schicht der oberen Elektrode kann zum Beispiel aus einem Metall wie
Kupfer (Cu), Tantalnitrid (TaN), Aluminium (Al), Titan (Ti), Tantal
(Ta), Titannitrid (TiN), Tantalsiliciumnitrid (TaSiN), Titansiliciumnitrid
(TiSiN), Wolframnitrid (WN) und/oder Wolframsiliciumnitrid (WSiN)
zum Beispiel unter Verwendung von CVD, PVD und/oder Elektroplattieren
gebildet werden. Die leitfähige Schicht
der oberen Elektrode kann mit einer Dicke von etwa 0,001 μm bis etwa
2 μm und
in speziellen Aus führungsformen
mit einer Dicke von etwa 0,05 μm
bis etwa 0,8 μm
gebildet werden.
-
Die
vierte isolierende Struktur 135 kann aus einer Oxidschicht,
einer Nitridschicht und weiteren isolierenden Schichten, wie einer
FSG-Schicht, einer OSG-Schicht und/oder einer SiC-Schicht oder einer Kombination
derselben, zum Beispiel unter Verwendung von CVD, PVD oder ALD gebildet
werden. Die vierte isolierende Struktur 135 kann mit einer
Dicke von etwa 0,001 μm
bis etwa 1 μm
und in speziellen Ausführungsformen
mit einer Dicke von etwa 0,01 μm
bis etwa 0,5 μm
gebildet werden. Die vierte isolierende Struktur 135 kann
dazu verwendet werden, die Erzeugung eines Polymers während eines
nachfolgenden Ätzprozesses,
wie der Bildung eines Kontakts, zu unterdrücken.
-
Eine
fünfte
isolierende Schicht 137 und eine sechste isolierende Schicht 139 werden
auf der Oberfläche
des integrierten Schaltkreissubstrats 101 in dem Bereich
erzeugt, in dem der MIM-Kondensator gebildet wird. Demzufolge wird
eine erste IMD 141, welche die vierte isolierende Struktur 135,
die fünfte
Isolationsschicht 137 und die sechste Isolationsschicht 139 beinhaltet,
auf der oberen Elektrode 133 und auf der ersten Zwischenverbindungsschicht 129 gebildet.
Die fünfte
und die sechste Isolationsschicht 137 und 139 können aus
einer Oxidschicht, einer SiC-Schicht,
einer SiON-Schicht, einer SiCN-Schicht, einer SiOF-Schicht, einer
SiOH-Schicht, einer HfO2-Schicht, einer
Zirconiumoxid(ZrO2)-Schicht und/oder einer Al2O3-Schicht zum Beispiel unter Verwendung von
CVD, PVD oder ALD gebildet werden. Sie können mit einer Dicke von etwa 0,1 μm bis etwa
2 μm und
in speziellen Ausführungsformen
mit einer Dicke von etwa 0,3 μm
bis etwa 0,8 μm
gebildet werden, und zwar als Einzelschicht oder als Mehrfachschichten
mittels einer Mehrzahl von Schritten oder in einem einzigen Schritt.
-
Nunmehr
bezugnehmend auf die 5 bis 7 werden
eine zweite Durchkontaktöffnung 143, ein
zweiter Graben 144, eine unabhängige Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ
und eine zweite Zwischenverbindungsschicht 149 zum Beispiel
unter Verwendung des Doppeldamaszener-Prozesses gebildet, wie vorstehend beschrieben.
Die zweite Durchkontaktöffnung 143, der
zweite Graben 144, die unabhängige Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ
und die zweite Zwischenverbindungsschicht 149 können jedoch
auch unter Verwendung anderer bekannter Verfahren als Alternative
zu dem Doppeldamaszener-Prozess gebildet werden. Zum Beispiel kann nach
der Bildung der fünften
Isolationsschicht 137 die zweite Durchkontaktöffnung 143 erzeugt
werden. Dann kann ein Kontaktstift gebildet werden, um die zweite
Durchkontaktöffnung 143 zu
füllen.
Dann können
die sechste Isolationsschicht 139 und der zweite Graben 144 gebildet
werden. Danach kann eine Metallschicht für die zweite Zwischenverbindungsschicht 149 und
zur Vollendung der unabhängigen Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ
aufgebracht werden. Schließlich
kann die Metallschicht zum Beispiel unter Verwendung von CMP poliert
werden.
-
Die 5 bis 7 stellen
speziell ein Verfahren zur Bildung der zweiten Durchkontaktöffnung 143,
des zweiten Grabens 144, der unabhängigen Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ
und der zweiten Zwischenverbindungsschicht 149 unter Verwendung
des Doppeldamaszener-Prozesses vom Typ "Durchkontakt zuerst" dar. Die zweite Durchkontaktöffnung 143,
der zweite Graben 144, die unabhängige Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ
und die zweite Zwischenverbindungsschicht 149 können auch
unter Verwendung des Doppeldamaszener-Prozesses vom Typ "Graben zuerst" gebildet werden.
-
Wie
in 5 gezeigt, werden die sechste Isolationsschicht 139,
die fünfte
Isolationsschicht 137 und die vierte isolierende Struktur 135,
welche die erste IMD 141 bilden, unter Verwendung von photolithographischen
und Ätzprozessen
strukturiert, um die zweite(n) Durchkontaktöffnung(en) 143 zu
erzeugen. Die zweite(n) Durchkontaktöffnung(en) 143 legt bzw.
legen die obere Elektrode 133 des MIM-Kondensators ebenso
wie die erste Zwischenverbindungsschicht 129 frei.
-
Wie
in 6 gezeigt, wird ein Teil der ersten IMD 141,
die auf dem MIM-Kondensator
ausgebildet ist, d. h. die sechste Isolationsschicht 139,
zum Beispiel unter Verwendung von photolithographischen und Ätzprozessen
selektiv geätzt,
um einen oder mehrere zweite Gräben 144 in
dem Bereich zu erzeugen, in dem die zweite Zwischenverbindungsschicht 149 und
die unabhängige
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
gebildet werden. Der oder die zweiten Gräben 144 werden in
dem Bereich, in dem die unabhängige
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
gebildet wird, in der auf dem MIM-Kondensator ausgebildeten ersten
IMD 141, d. h. der sechsten Isolationsschicht 139,
gebildet. Der oder die zweiten Gräben 144 weisen einen
größeren Durchmesser
als ein Durchmesser der zweiten Kontaktöffnung(en) 143 auf,
wie in 6 dargestellt.
-
Nunmehr
bezugnehmend auf 7 werden die unabhängige Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ
und die zweite Zwischenverbindungsschicht 149 gebildet,
um die zweite(n) Durchkontaktöffnung(en) 143 und
den oder die zweiten Gräben 144 zu
füllen.
Die unabhängige
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
wird in der oder den zweiten Durchkontaktöffnungen 143 und dem
oder den zweiten Gräben 144 gebildet.
-
In
einigen Ausführungsformen
der Erfindung beinhaltet das Bilden der unabhängigen Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ das Bilden einer
leitfähigen
Schicht auf der gesamten Oberfläche
des integrierten Schaltkreissubstrats 101, um die zweite(n)
Durchkon taktöffnung(en) 143 und den
oder die zweiten Gräben 144 zu
füllen.
Die leitfähige
Schicht wird dann zum Beispiel unter Verwendung von CMP planarisiert.
Als Folge können
die Oberseiten der unabhängigen
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
und die zweite Zwischenverbindungsschicht 149 so gebildet werden,
dass sie die gleiche Höhe
wie die sechste Isolationsschicht 139 aufweisen. Die Breite
der unabhängigen
Zwischenverbindungsschicht 149 vom Kontaktflächen-Typ
ist in einigen Ausführungsformen der
Erfindung geringer als jene der unteren Elektrode 127 des
MIM-Kondensators, zum Beispiel 200 μm oder weniger. Die Breite an
der Oberseite der unabhängigen
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
kann größer als
jene an der Unterseite derselben sein. Die unabhängige Zwischenverbindungsschicht 145 vom
Kontaktflächen-Typ kann
aus einer Mehrzahl von Zwischenverbindungsschichten in Durchkontaktöffnungen
und Gräben
gebildet werden, die voneinander getrennt sind.
-
Die
unabhängige
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ und die zweite Zwischenverbindungsschicht 149 können aus
Kupfer (Cu), Aluminium (Al), Titan (Ti), Tantal (Ta), Titannitrid (TiN),
Tantalnitrid (TaN), Tantalsiliciumnitrid (TaSiN), Titansiliciumnitrid
(TiSiN), Wolframnitrid (WN) und/oder Wolframsiliciumnitrid (WSiN)
gebildet werden und können
zum Beispiel unter Verwendung von CVD, PVD oder Elektroplattierung
gebildet werden. Sie können
mit einer Dicke von etwa 0,1 μm
bis etwa 2 μm
und in speziellen Ausführungsformen
mit einer Dicke von etwa 0,05 μm
bis etwa 0,8 μm
gebildet werden.
-
Wie
in 8 gezeigt, werden eine siebte Isolationsschicht 151 und
eine achte Isolationsschicht 154, welche die zweite IMD 155 bilden,
auf der Oberfläche
des Halbleitersubstrats 101 in dem Bereich erzeugt, in
dem der MIM-Kondensator gebildet wird. Mit anderen Worten werden
die siebte Isolationsschicht 151 und die achte Isolationsschicht 153 auf
der unabhängigen
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen- Typ und der ersten
IMD 141 gebildet. Die zweite IMD 155 kann durch
einen einstufigen Prozess oder unter Verwendung einer Mehrzahl von Schritten
erzeugt werden und kann als Einzelschicht- oder als Mehrfachschichtstruktur
gebildet werden, die nachfolgende Schichten beinhaltet.
-
Die
siebte und die achte Isolationsschicht 151 und 153 können aus
Oxidschichten oder anderen Isolationsschichten gebildet werden,
wie einer SiC-Schicht, einer SiON-Schicht, einer SiCN-Schicht, einer
SiOF-Schicht, einer
SiOH-Schicht, einer HfO2-Schicht, einer
ZrO2-Schicht oder einer Al2O3-Schicht. Die siebte und die achte Isolationsschicht 151 und 153 können zum
Beispiel unter Verwendung von CVD, PVD oder ALD gebildet werden.
Sie können
mit einer Dicke von etwa 0,001 μm
bis etwa 1 μm
und in speziellen Ausführungsformen
mit einer Dicke von etwa 0,01 μm
bis etwa 0,1 μm
gebildet werden. Alternativ können
die siebte und die achte Isolationsschicht 151 und 153 aus
Oxidschichten oder anderen Isolationsschichten, wie einer FSG-Schicht,
einer OSG-Schicht und/oder einer anorganischen Polymerschicht, zum
Beispiel unter Verwendung von CVD oder Aufschleudern gebildet werden.
Sie können
in derartigen Ausführungsformen
mit einer Dicke von etwa 0,01 μm
bis etwa 2 μm und
in speziellen Ausführungsformen
mit einer Dicke von etwa 0,1 μm
bis etwa 0,8 μm
gebildet werden.
-
Wie
aus 10 ersichtlich, werden eine oder mehrere dritte
Kontaktöffnungen 157,
ein oder mehrere dritte Gräben 159 und
eine dritte Zwischenverbindungsschicht 161 gemäß 3 zum
Beispiel unter Verwendung des Doppeldamaszener-Prozesses gebildet.
Die dritte(n) Kontaktöffnung(en) 157,
der oder die dritten Gräben 159 und
die dritte Zwischenverbindungsschicht 161 können auch
unter Verwendung anderer bekannter Verfahren anstelle des Doppeldamaszener-Prozesses
gebildet werden. Zum Beispiel können
nach der Bildung der siebten Isolationsschicht 151 die
dritte(n) Kontaktöffnung(en) 157 erzeugt
werden.
-
Dann
kann ein Kontaktstift gebildet werden, um die dritte(n) Kontaktöffnung(en) 157 zu
füllen.
Anschließend
können
die achte Isolationsschicht 153 und der oder die dritten
Gräben 159 gebildet
werden. Dann kann eine Metallschicht für die dritte Zwischenverbindungsschicht
aufgebracht werden. Schließlich kann
die Metallschicht zum Beispiel unter Verwendung von CMP poliert
werden.
-
Die 9 und 10 stellen
speziell ein Verfahren zur Bildung der dritten Kontaktöffnung 157, des
dritten Grabens 159 und der dritten Zwischenverbindungsschicht 161 unter
Verwendung des Doppeldamaszener-Prozesses
vom Typ "Durchkontakt
zuerst" dar. Wie
vorstehend erwähnt,
ist es jedoch auch möglich,
die dritte(n) Kontaktöffnung(en) 157,
den oder die dritten Gräben 159 und
die dritte Zwischenverbindungsschicht 161 unter Verwendung
des Doppeldamaszener-Prozesses vom Typ "Graben zuerst" oder anderer Prozesse zu bilden. Wie
in 9 gezeigt, werden die siebte und die achte Isolationsschicht,
welche die zweite IMD 155 bilden, zum Beispiel unter Verwendung
von photolithographischen und Ätzprozessen
strukturiert, um die dritte(n) Kontaktöffnung(en) 157 zu
erzeugen. Die dritte(n) Kontaktöffnung(en) 157 legen
die unabhängige
Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
und die zweite Zwischenverbindungsschicht 149 frei.
-
Nunmehr
bezugnehmend auf 10 wird ein Teil der zweiten
IMD 155, zum Beispiel die achte Isolationsschicht 153,
zum Beispiel unter Verwendung von photolithographischen und Ätzprozessen selektiv
geätzt,
um den oder die dritten Gräben 159 in
dem Bereich zu bilden, in dem die dritte Zwischenverbindungsschicht 161 gebildet
wird. Der dritte Graben 159 wird in der zweiten IMD 155 gebildet,
zum Beispiel in der achten Isolationsschicht 153, und weist
einen größeren Durchmesser
auf als die dritte(n) Kontaktöffnung(en) 157.
-
Wie
in 3 dargestellt, wird die dritte Zwischenverbindungsschicht 161 in
die dritte(n) Kontaktöffnung(en) 157 und
den oder die dritten Gräben 159 gefüllt. Das
Bilden der dritten Zwischenverbindungsschicht 161 kann
das Bilden einer leitfähigen
Schicht auf der gesamten Oberfläche
des Halbleitersubstrats 101 beinhalten, um die dritte(n)
Kontaktöffnung(en) 157 und
den oder die dritten Gräben 159 zu
füllen, gefolgt
von einer Planarisierung der leitfähigen Schicht zum Beispiel
unter Verwendung von CMP. Demzufolge kann die Oberseite der dritten
Zwischenverbindungsschicht 161 mit der gleichen Höhe wie jener
der achten Isolationsschicht 153 in dem Bereich gebildet
werden, der die zweite IMD 155 beinhaltet. In einigen Ausführungsformen
der Erfindung ist, wie in 10 dargestellt,
eine Mehrzahl von dritten Durchkontaktöffnungen 157 vorgesehen,
durch welche die dritte Zwischenverbindungsschicht 161 die unabhängige Zwischenverbindungsschicht 145 vom Kontaktflächen-Typ
kontaktiert.
-
Die
dritte Zwischenverbindungsschicht 161 kann aus einem Metall,
wie Kupfer (Cu), Aluminium (Al), Titan (Ti), Tantal (Ta), Titannitrid
(TiN), Tantalnitrid (TaN), Tantalsiliciumnitrid (TaSiN), Titansiliciumnitrid
(TiSiN), Wolframnitrid (WN) und/oder Wolframsiliciumnitrid (WSiN),
zum Beispiel unter Verwendung von CVD, PVD oder Elektroplattieren
gebildet werden. Die dritte Zwischenverbindungsschicht 161 kann
mit einer Dicke von etwa 0,01 μm
bis etwa 2 μm und
für spezielle
Ausführungsformen
mit einer Dicke von etwa 0,1 μm
bis etwa 0,8 μm
gebildet werden.
-
Wenngleich
die Ausführungsformen
der Erfindung unter Bezugnahme auf ein Verfahren zur Bildung von
Zwischenverbindungen unter Verwendung des Doppeldamaszener-Prozesses
beschrieben wurden, ist das Verfahren nicht auf die hierin dargelegten
Ausführungsformen
beschränkt,
und Zwischenverbindungen können
auch unter Verwendung von typischen photolithographischen und Ätzprozessen
erzeugt werden.
-
Wenngleich
die Erfindung unter Bezugnahme auf einen MIM-Kondensator beschrieben wurde, der mit
einer Drain-Elektrode eines Transistors gekoppelt ist, die eine
gemeinsame Source-Elektrode mit einer weiteren Drain-Elektrode eines
Transistors nutzt, die nicht mit einem Kondensator gekoppelt ist, umfasst
die Erfindung außerdem
auch Ausführungsformen,
bei denen jede Drain-Elektrode mit einem Kondensator gekoppelt ist
oder bei denen lediglich eine einzelne Drain-Elektrode ohne eine zugehörige Drain-Elektrode
eines Transistors vorgesehen ist, die eine gemeinsame Source-Elektrode
nutzt.
-
Wenngleich
die Erfindung vorstehend allgemein ohne Diffusionsbarrierenschichten
und/oder Haftschichten unter und/oder auf den Metallschichten beschrieben
wurde, können
außerdem
Diffusionsbarrierenschichten und/oder Haftschichten verwendet werden,
um eine Diffusion von Atomen, die zur Bildung von Metallschichten
verwendet werden, zu reduzieren oder zu verhindern und die Haftung von
Metallschichten zu verbessern.
-
Wie
vorstehend beschrieben, ist gemäß einigen
Ausführungsformen
der Erfindung die obere Elektrode eines MIM-Kondensators mit einer
oberen Zwischenverbindungsschicht über eine unabhängige Zwischenverbindungsschicht
vom Kontaktflächen-Typ
verbunden, um eine dickere IMD-Schicht zu
ermöglichen.
Eine derartige Struktur kann den nachteiligen Einfluss einer parasitären Kapazität auf die
Eigenschaften des MIM-Kondensators
begrenzen. Demzufolge werden MIM-Kondensatoren mit stabilen Eigenschaften
erzielt.