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DE1035014B - Streifengeber - Google Patents

Streifengeber

Info

Publication number
DE1035014B
DE1035014B DEB44517A DEB0044517A DE1035014B DE 1035014 B DE1035014 B DE 1035014B DE B44517 A DEB44517 A DE B44517A DE B0044517 A DEB0044517 A DE B0044517A DE 1035014 B DE1035014 B DE 1035014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
strip
circuit
relay
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB44517A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodore Lebaron
Earl B Dodds
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Better Packages Inc
Original Assignee
Better Packages Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Better Packages Inc filed Critical Better Packages Inc
Publication of DE1035014B publication Critical patent/DE1035014B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/0006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
    • B65H35/006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices with means for delivering a predetermined length of tape
    • B65H35/0066Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices with means for delivering a predetermined length of tape this length being adjustable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/04Applying separate sealing or securing members, e.g. clips
    • B65B51/06Applying adhesive tape
    • B65B51/067Applying adhesive tape to the closure flaps of boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

  • Streifengeber Die Erfindung betrifft einen Streifengeber zum Ausgeben T}estimmter Streifenlängen eines Klebestreifens mit einer zeitweilig betätigbaren Streifenvorschubeinrichtung und einer den Klebestreifen abschneidenden Schneideinrichtung.
  • Es sind bereits Klebestreifengeber mit Abschneideinrichtungen bekannt, die im wesentlichen darin hestehen, daß ein Schneidmesser einen Hub vollführt durch den der Klebestreifen ganz durchgeschnitten wird. Bei den bekannten Ausführungsformen wird dabei das Schneidmesser durch einen Elektromagneten oder eine Feder betätigt, die das Messer bis zum Ende des Hubes bewegen, so daß ein schlagartiges Abschneiden die Folge ist. Bei dieser Schneidoperation ist es schwierig, die Schneidkraft zu verstellen, so daß je nach der getroffenen Einstellung entweder bei dünnen Streifen die Schneidkraft zu groß oder bei dicken zu klein ist. Es ergeben sich dadurch nicht nur Beschädigungen an den Schneidmessern, sondern vor allem auch unsaubere Schnitte.
  • Um diese Nachteile bei einem Streifengeber zum Ausgeben bestimmter Streifenlängen eines Klebestreifens mit einer zeitweilig betätigbaren Streifenvorschubeinrichtung und einer den Klebestreifen abschneidenden Schneideinrichtung, die bei Einschalten eines Schnei delektromagneten ein Schnei dmesser entgegen der Kraft einer Feder um einen bestimmten Hub von einer Ausgangsstellung in eine bestimmte Endstellung bewegt, zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß der Schneidelektromagnet zu einem beliebigen Zeitpunkt vor Erreichen der Endstellung abschaltbar ist.
  • Hierdurch wird erreicht, daß das Schneidmesser den restlichen Hub unter der Wirkung seiner eigenen Trägheit durchführt. Dadurch ist es möglich, die Schneidkraft des Schneidmessers auf dem ganzen Arbeitshub dem betreffenden Streifen anzupassen und die Abschaltung bei einem leicht zu schneidenden, dünnen Streifen durch den Magneten verhältnismäßig frühzeitig und bei einem stärkeren Streifen entsprechend später vorzunehmen. Besonders günstig ist es, daß beim Abscheiden eines dünnen Streifens der Magnet abgeschaltet werden kann, bevor das Messer auf den Streifen aufsetzt, so daß der Streifen durch das sich infolge seiner eigenen Trägheit weiterbewegende Messer abgetrennt wird. Bei einem stärkeren Streifen kann dann das Abschalten des Magneten erst dann erfolgen, wenn das Messer schon einen Teil des Streifens abgeschnitten hat, wobei dann der restliche Streifenteil durch die Trägheit des Messer abgetrennt wird. Durch diese Möglichkeiten wird der Schnitt in einer vorteilhaften Weise zu Ende geführt, so daß Beschädigungen des Streifens, wie sie bei den bekannten Ausführungsformen auftreten, vermieden werden.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, den Abschaltpunkt auf dem Weg des Messers dadurch festzulegen, daß ein entlang dem Weg des Schneidmessers verstellbarer und feststellbarer Schneidschalter vorgesehen ist, der über ein am Schneidmesser mittelbar angebrachtes Betätigungselement betätigbar ist.
  • Zweckmäßigerweise ist dabei der Schneidschalter an einem schwenkbaren und feststellbaren Schwenkhebel befestigt, wobei am Schneidmesser als Betätigungselement ein Nocken vorgesehen ist, mit dem ein federnder Teil des Schneidschalters zusammenwirkt.
  • Das Betätigungselement ist vorteilhafterweise so ausgebildet, daß sein eines Ende über einen Schlitz verschiebbar am Schneidmesser angelenkt und sein anderes Ende um einen stationären Bolzen schwenkbar ist, an dem auch vorzugsweise der den Schneidschalter tragende Schwenkhebel angelenkt ist.
  • Die Anordnung der Schneideinrichtung kann so getroffen sein, daß sie im Stromkreis einer Abschalteinrichtung liegt, deren Anhalterelais über ein Thyratron beeinflußbar ist. Dabei ist es zweckmäßig, wenn im Stromkreis der Abschalteinrichtung ein Verzögerungsschalter eines Verzögerungsrelais und ein Haltestromkreis für den Schneidschalter vorgesehen sind.
  • Dadurch ist es möglich, daß erst nach einer vorbestimmten Zeit, d. h. wenn der Vorschub des Streifens vollständig beendet ist, die Schneideinrichtung betätigt wird.
  • Besonders zweckmäßig ist es, über den Schneidschalter einen Stromkreis eines Schutzrelais zu öffnen, der beim Einschalten der Abschalteinrichtung geschlossen wird. Dabei wird ein Kontakt dieses Schutzrelais bei Beginn eines Arbeitsvorganges geschlossen und bleibt so lange geschlossen, bis der Arbeitsvorgang beendet ist. Dieser Kontakt wird dann wieder geöffnet, wenn kein Streifenvorschub mehr stattfindet.
  • Durch diesen Schutzstromkreis ist eine falsche Betätigung oder ein Verstopfen des Gerätes für den Fall verhindert, daß mehr als ein Druckknopf oder ein Schalter bedient oder daß ein zweiter Druckknopf vor Ablauf eines neuen Arbeitsvorganges gedrückt worden ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Kl&estreifengebers, der auf einem Packtisch montiert ist und eine einstellbare Schalteinrichtung besitzt, die in einer vorbestimmten Stellung, und zwar in der für die Beobachtung und Bedienung durch den Packer günstigsten Stellung, angebracht ist, Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine mit abgenommener Seitenwand, teilweise im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 3, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2 mit Teilen in Seitenansicht, Fig. 4 eine Teildraufsicht, teilweise im Schnitt, auf die Anordnung der Vorschubrollen und der Trennmesser, Fig. 5 ein elektrisches Schaltschema des Streifengebers.
  • In der Zeichnung ist eine typische Ausführungsform der Erfindung in Form eines Streifengebers dargestellt, der eine Streifenvorschubeinrichtung, eine Streifenbefeuchtungseinrichtung und eine Streifenschneideinrichtung aufweist und auf einem Packtisch montiert ist. Eine Schalteinrichtung ist neben dem Streifengeber verstellbar auf einem Ständer angeordnet und ist mit dem Streifengeber durch ein elektrisches Kabel verbunden, so daß sie in bezug auf den Streifengeber frei eingestellt werden kann.
  • Fig. 1 zeigt einen Streifengeber 30, der auf einem Packtisch 32 montiert ist. Auf diesem befindet sich ferner ein Sockel 34, der einen Ständer trägt, an dem ein Halteorgan senkrecht verstellbar befestigt ist.
  • Eine Schalteinrichtung 40 ist an einem waagerechten Arm befestigt, der beweglich im Halteorgan befestigt ist, und zwar kann diese Bewegung sowohl in Längsrichtung als auch durch Rotation um die eigene Achse erfolgen. Dadurch kann die Schalteinrichtung in die für die Bedienungsperson günstigste Stellung zur Beobachtung der Druckknöpfe 196/1. 196/2, 196/3 und ihrer Längenbezeichnungen 198 gebracht werden. so daß die Druckknöpfe bequem mit den Fingern betätigt werden können.
  • Streifenvorschub Der als Ausführungsbeispisel dargestellte Streifengeber hat einen Vorratsbehälter 50, in dem eine Klebestreifenrolle 52 enthalten ist. Der Vorratsbehälter ist auf dem Oberteil des Gehäuses 62 angeordnet und mit geeigneten Öffnungen versehen, um die Klebestreifenrolle ersetzen zu können. Wie in Fig. 2 zu sehen ist.
  • Iäuft der von der Klebestreifenrolle 52 abgezogene Klebestreifen 64 zwischen Führungsplatten 66 und 68 und zwischen Vorschubrollen 70 und 72 hindurch.
  • Die untere Vorschubrolle 70 wird über ein Schneckenrad 73 und eine Schnecke 74 durch einen mit konstanter Geschwindigkeit laufenden Elektromotor 75 angetrieben. Der Elektromotor ist mit der Schneckenwelle über eine elastische Kupplung verbunden, die ein auf der Motorwelle befestigtes, als Schwungrad ausgebildetes Kupplungsglied 76 aufweist; dieses Kupplungsglied hat Bohrungen, in denen Buchsen aus Gummi od. dgl. vorgesehen sind. Das Kupplungsglied 76 kann auch als Ventilator zur Kühlung des Motors ausgebildet sein. Ein zweites Kupplungsglied 79 ist auf der Schneckenwelle befestigt und trägt Bolzen 80, die in die Gummibuchsen des Kupplungsgliedes 76 hineinragen, so daß die beiden Kupplungsglieder elastisch miteinander verbunden sind.
  • Die Rolle 72 ist auf einer Welle 81 gelagert, die von einem Joch 82 getragen wird, das seinerseits auf einem Zapfen 83 schwenkbar angeordnet ist. Wenn das Joch. wie weiter unten beschrieben, nach unten gezogen wird, wird die Rolle 72 auf den Streifen 64 gedrückt, der nun von der angetriebenen Rolle 70 und der Rolle 72 ergriffen wird, wodurch sich der Streifen vorschiebt. Wenn der Druck der Rolle 72 nachläßt, hört der Vorschub des Streifens auf, auch wenn die Rollen sich weiterhin drehen. Vorzugsweise wird auch die Rolle 72 zusammen mit der Rolle 70 dauernd angetriehen, und der Antrieb kann über die beiden Zahnräder 84 und 85 erfolgen. die auch dann im Eingriff bleiben. wenn die beiden Rollen in einem solchen, an sich geringen Abstand voneinander angeordnet sind, daß ein Vorschub des Streifens nicht erfolgt.
  • Um das Joch nach unten zu ziehen und damit den Mitnahmedruck zwischen den Rollen 70 und 72 zu erzeugen, ist ein Vorschubelektromagnet 86 vorgesehen. der mit dem Joch über ein bewegliches Gestänge verbunden ist. Der Anker dieses Elektromagneten besitzt ein Paar Lappen 88, die ein Stift 90 durchdringt. Dieser Stift ist so angeordnet, daß er eine Mehrfachblattfeder 92 nach unten drückt. wenn der Vorschub elektromagnet betätigt wird. Die Feder ist, wie in Fig. 3 zu sehen, auf der einen Seite auf einem Winkelstück 94 an der Seitenwand des Gerätes befestigt. Das freie Ende der Feder ist mit einem Kopf 96 verbunden, der verstellbar am unteren Ende einer Zugstange 98 befestigt ist: das obere Ende der Zugstange 98 trägt ein Endstück 100, gegen das ein aus dem Joch 82 herausstehender Arm 102 anliegt. Der Arm 102 wird durch eine Feder 104 nach oben gedrückt, so daß normalerweise, d. h. wenn der Elektromagnet nicht eingeschaltet ist, das Joch in einer erhöhten Stellung gehalten ist. in der die Rolle 72 nicht mehr gegen den Streifen und die Rolle 70 angepreßt und so der Streifen nicht transportiert wird.
  • Schneidvorrichtung Nach dem Vorbeigehen des Streifens an den Vorschubrollen gelangt dieser zu einem Messeirpaar; dabei ist das Untermesser 110 feststehend, und das diagonal angeordnete Obermesser 112 ist auf einem Messerträger 114 befestigt, der, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, am unteren Ende bei 116 V-förmig ausgebildet ist.
  • An der Spitze des V ist ein Bolzen 118 vorgesehen. an dem zwei Arme 120 befestigt sind, die am Anker eines die Schneideinrichtung betätigenden Schneidelektromagneten 122 befestigt sind. Der Bolzen 118 hat eine Verlängerung 124, die in einen Ausschnitt 126 am Ende eines Schwenkhebels 128 eingreift, der um einen Stehhholzen 130 geschwenkt werden kann. der an einem Winkelstück 132 an der Seitenwand des Gerätes befestigt ist. Der Schwenkhebel 128 hat einen Nocken 134, der so ausgebildet ist, daß er den Feder hebel 136 eines Mikroschalters 138 betätigen kann.
  • Der Mikroschalter 138 ist auf einer Winkelplatte 140 angeordnet, die im Stehbolzen 130 schwenkbar gelagert ist. Die andere Seite der Winkelplatte 140 trägt eine Befestigungsschraube 142, die in einem Langloch 144 gleiten kann; das Langloch 144 ist in einer Langlochplatte 146 vorgesehen, die an der Außenseite des Gehäuses befestigt ist.
  • Durch Veränderung der Lage der Befestigungsschraube 142 kann die Winkelplatte 140 um den Stehbolzen 130 so geschwenkt werden, daß damit die Stellung des Mikroschalters in bezug auf den Nocken 134 verstellt werden kann. Der Mikroschalter ist in den Stromkreis des Schneidelektromagneten 122 so eingeschaltet. daß der Strom unterbrochen wird. wenn der Schalter durch den Nocken betätigt wird. Wenn der Schneidelektromagnet stromlos ist, werden der Messerträger 114 und das ohere Messer 112 in ihrer höchsten Stellung durch eine Schraubenfeder 149 festgehalten.
  • Durch Veränderung der Lage des Mikroschalters 138 kann die Stelle auf dem Weg des Messers, bei der der Schalter betätigt wird, eingestellt werden. Das Obermesser wird dann durch den Schneidelektromagneten an der vorbestimmten Stelle nach unten gezogen, die so festgelegt wird, daß eine vollständige Trennung des Streifens gewährleistet ilst. Die Einstellung wird je nach der Art und Dicke des abzutrennenden Streifens variieren. Nachdem der Mikroschalter und damit der Stromkreis geöffnet worden ist, bewegt sich das Messer infolge seiner Trägheit noch weiter in der Arbeitsrichtung, bevor es durch die Feder zurückgezogen wird. Diese Anordnung stellt auf der einen Seite sicher, daß der Streifen vollständig abgeschnitten wird. während sie auf der anderen Seite dafiir sorgt, daß das Messer sich nicht bis zum Ende des Arbeitsweges bewegt. Nachdem der Klebestreifen 64 das Messer passiert hat, wird er durch eine an sich bekannte Anfeuchteinrichtung geführt, auf die nicht näher eingegangen wird, da sie keinen Teil der Erfindung bildet.
  • Steuereinrichtung An der Seite des Gehäuses 62 ist die Steuerung angeordnet, die durch eine abnehmbare Abdeckhaube 180 abgedeckt ist. In der Steuereinrichtung sind die notwendigen Schalter, Widerstände und Elektronenröhren zum Steuern des Vorschubs und Schneidelektromagneten enthalten. Oben auf der Steuereinrichtung ist ein Hauptschalter 182 angebracht und vorzugsweise eine Kontrollampe 184, die aufleuchtet, wenn der Hauptschalter eingeschaltet ist. An der Rückseite der Steuereinrichtung befindet sich eine Steckdose zur Aufnahme eines mehrpoligen Steckers, von dem ein biegsames Kabel zur Schalteinrichtung 40 führt.
  • Elektrisches Streifenlängenmeßsystem Die Messung der Streifenlänge beruht auf der Zeitdauer, durch die die Vorschubrollen durch den Vorschubelektromagneten 86 zusammengepreßt werden, und der Motor 75 treibt die Vorschubrollen mit konstanter Geschwindigkeit an. Wenn irgendeiner der Druckknöpfe 196/1, 196/2, 196/3 gedrückt wird, wird der Stromkreis des Vorschubelektromagneten 86 geschlossen, wodurch der Vorschub des Klebestreifens eingeleitet wird. Zur gleichen Zeit wird durch elektrische Wege Vorsorge getroffen, daß nach Verstreichen eines bestimmten, zum Transport der gewünschten Streifenlänge notwendigen Zeitintervalls der durch den Vorschubelektromagneten 86 fließende Strom unterbrochen wird, wodurch der Vorschub sofort aussetzt und der Schneidelektromagnet zum Abschneiden des Streifenstückes eingeschaltet wird. Das dargestellte Meßsvstem weist eine Elektronenröhre 217 (Fig. 5) von der Art einer Miniatur-Gastriode oder eines Thyratrons auf, wobei jedoch solche mit kalter Kathode vorgezogen werden. Mit dieser Röhre ist ein Kondensator 218 verbunden. Jeder Drucktaste ist ein entsprechender Widerstand 212 zugeordnet, dessen Größe zu dem zum Vorschub einer bestimmten Klebestreifenlänge benötigten Zeitintervall im Verhältnis steht. Wenn der Druckknopf gedrückt ist, wird ein Stromkreis über diesen Widerstand und den Kondensator 218 geschlossen. Die Größe des Widerstandes bestimmt die Länge der benötigten Zeit, um den Kondensator auf eine bestimmte Spannung aufzuladen, die ausreicht, um das Gas zu ionisieren. Dadurch bricht der Widerstand zwischen Anode und Kathode des Thyratrons zusammen, so daß die Röhre zündet.
  • Damit ist die Betätigung der Klebestreifenvorschubeinrichtung beendet, und der Schneidmechanismus wird in Gang gesetzt.
  • Ein typisches Schaltbild ist in Fig. 5 gezeigt. Die Anschlußleitungen 220 können an eine gewöhnliche Wechselstromquelle bzw. an die übliche 117-Volt-Lichtleitung angeschlossen werden. Die Anschlußleitungen führen zu dem Hauptschalter 182, von dem Leitungen 222 zum Antriebsmotor 75 und Ableitungen 224 zum Vorschubelektromagneten 86 und zum Schneidelektromagneten 122 führen. Ferner führen Leitungen 226 vom Hauptschalter zu der Primärwicklung 228 eines Transformators, der vorzugsweise zwei Sekundärwicklungen 230 und 232 hat. Die nur eine niedrige Spannung aufweisende Sekundärwicklung 230 versorgt nur die Kontrollampe 184. Die eine höhere Spannung aufweisende Wicklung 232 dient zur Erzeugung von Gleichstrom für die Steuerstromkreise mit Hilfe geeigneter Widerstände 234 und eines Gleichrichters 236. Der letztere kann von beliebiger Konstruktion sein, doch wird vorzugsweise ein Selengleichrichter benutzt. Siebkondensatoren 238 und 240 sind, soweit benötigt, vorgesehen. Die Gleichrichterspannung verzweigt sich am Ausgang des letzten Kondensators 240. Eine Zweckleitung 242 führt zur Versorgungshatterie für die Steuerrelais; die zweite Zweigleitung 244 dient zur Speisung der Meßstromkreise, wobei die Spannung durch eine Stabilisatorröhre 246 konstant gehalten wird.
  • Das Thyratron hat eine Kathode 250, eine Anode 252 und eine Zündelektrode 254. Ein in Serie mit der Zündelektrode angeordneter Schutzwiderstand 256 begrenzt den Strom dieser Zündelektrode auf einen zulässigen Wert. Ein veränderlicher Widerstand 258 ist im Zusammenhang mit dem Thyratron vorgesehen, durch den die Gesamtzeitwerte in gewissen Grenzen eingestellt werden bzw. Veränderungen korrigiert werden können, die durch große Temperaturschwankungen oder andere verändernde Einflüsse hervorgerufen werden. Dieser Widerstand ist vorzugsweise mit einer nur für einen Fachmann zugänglichen Justiermöglichkeit versehen. Über eine Leitung 260 kann ein kleiner Strom zur Zündelektrode 254 fließen, sobald der Hauptschalter der Einrichtung eingeschaltet ist. Dieser von der Zündelektrode zur Kathode fließende Strom betätigt nur wenige Mikroampere und bringt das Thyratron nicht zum Zünden. Ferner liegt zu dem Zeitpunkt keine Spannung an der Anode.
  • Dieser Strompfad zwischen der Zündelektrode und Kathode, der immer dann geschlossen ist, wenn die Maschine eingeschaltet ist, aber noch nicht arbeitet, erzeugt eine Ionenwolke im Thyratron, die immer dann zur Verfügung steht, wenn ein Klebestreifen abzumessen ist. Dadurch wird die dem Thyratron innewohnende Instabilität herabgesetzt, so daß der Streifengeber bei der ersten Inbetriebnahme nach einem längeren Stillstand genauso wie bei dauerndem Betrieb immer die gleiche Streifenlänge abgibt. Damit ist das Thyratron stets in immer gleich bleibender Bereitschaft.
  • In dem in Fig. 1 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Anzahl von Druckknöpfen 196/1, 196/2, 196/3 vorgesehen, die jeweils mit einer Einrichtung nach Art einer magnetischen Bedienungserleichterung zusammenwirken. In der gezeigten Konstruktion werden zwei Gruppen von Kontakten durch je einen Druckknopf betätigt, so daß insgesamt vier Kontakte a, b, c und d vorhanden sind, die so eingerichtet sind, daß sie in dieser Reihenfolge nacheinander schließen. Die Kontakte der verschiedenen Druckschalter werden über die Leitungen 242 und 244 mit Strom versorgt, so daß alle Druckknöpfe zu jederzeit arbeitsbereit sind, wenn der Hauptschalter geschlossen ist.
  • Um Beeinträchtigungen durch eine vorzeitige Betätigung eines zweiten Druckknopfes während eines Arbeitsvorganges und den Vorschub einer zweiten Klebestreifenlänge während des Vorschubes einer ersten Streifenlänge zu verhindern, ist ein Schutzstromkreis vorgesehen, an dem alle a-Kontakte der verschiedenen Druckknöpfe angeschlossen sind. Wenn das Gerät durch den Druck auf einen Knopf betätigt werden kann, so wird dies durch Schließen des a-Kontaktes festgestellt, worauf ein Arbeitsvorgang beginnt.
  • Ist die Maschine nicht arbeitsbereit, kann durch das Schließen dieses Kontaktes ein Arbeitsvorgang nicht eingeleitet werden.
  • Es bedarf nur einer sehr kurzen Bewegung des Druckknopfes, um den a-Kontakt zu schließen, und es sind z. B. 0,08 mm ausreichend. Durch eine kleine weitere Bewegung von z. B. 0,05 mm wird der b-Kontakt geschlossen. Wenn der Schutzstromkreis schaltbereit ist, wird der Stromkreis der Relaisbatterie durch die Relaisspule 204 geschlossen, so daß sich der Druckknopf mit Hilfe seiner eigenen Spule weiterbewegt. Dadurch, daß der Druckknopf sogleich unten den Finger weggezogen wird, wird der Druckknopf sehr feinfühlig und schnell reagierend. Durch die weitere Bewegung des Druckknopfes unter dem Einfluß der Spule wird der c- und schließlich auch der d-Kontakt geschlossen.
  • Schutzstromkreis Der Schutzstromkreis weist ein Relais 270 auf, das über die Leitung 272 und den Kontakt 274 mit Strom aus der Gleichstromleitung 242 versorgt wird. Der Kontakt 274 ist normalerweise offen, wenn kein Streifenvorschub stattfindet, wird jedoch bei Beginn eines Arbeitsvorganges, wie weiter unten erklärt, geschlossen und bleibt geschlossen, bis der Arbeitsvorgang beendet ist, worauf er wieder geöffnet wird. Das Schutzstromrelais ist außerdem an einen Verriegelungsstromkreis angeschlossen, der einen an alle a-Kontakte und den Kontakt 276 angeschlossenen Stromkreis aufweist. Der Kontakt 276 ist normalerweise offen, wenn aber das Relais durch Schließen des Kontakte 274 unter Spannung steht, so wird bei Drücken eines Druckknopfes und damit Schließen eines a-Kontaktes ein Stromkreis vom a-Kontakt über den Leiter 275 und den Kontakt 276 geschlossen, der das Relais unter Spannung hält, solange ein a-Kontakt gedrückt ist, selbst wenn inzwischen der Kontakt 274 geöffnet worden ist.
  • Der normale Zustand des Schutzstromkreises, wenn das Gerät auf einen durch einen Schaltknopf ausge übten Impuls zur Ausgabe eines Klebestreifenstückes anläuft, ist in Fig. 5 gezeigt. Das Schließen eines a-Kontaktes hat in diesem Zustand des Schutzstromkreises keine Wirkung, da die Kontakte 274 und 276 geöffnet sind. Als nächstes wird der zugehörige b-Kontakt durch Weiterbewegen der Drucktaste geschlossen. Dadurch wird der Stromkreis über die Spule des von der Leitung 242 gespeisten Relais 204, die Leitung 280, den normalerweise geschlossenen Kontakt 282 des Schutzrelais und Masse geschlossen.
  • Das Schutzrelais weist ferner einen an die Leitung 242 angeschlossenen Kontakt 284 auf, der den die Vorschubvorrichtung anlassenden Stromkreis mit Strom versorgt. Dieser Kontakt 284 ist normalerweise geschlossen, wenn das Schutzrelais, wie dargestellt, nicht angesprochen hat. Das Schließen des Stromkreises über das Relais 204 schließt die Kontakte c und d, wie bereits beschrieben. Wenn jedoch heim ersten Drücken des Druckknopfes das Schutzrelais 270 angesprochen hat. so sind die Kontakte 282 und 284 geöffnet, der Stromkreis über das Relais 204 ist nicht geschlossen, und infolge des offenen Kontaktes 284 kann kein Strom zugeführt werden. Wenn jedoch bei normaler Betätigung das Schutzrelais stromlos ist, so wird als nächstes der Kontakt c geschlossen, wodurch ein Stromweg von der Gleichstromquelle 244 über die Leitung 290 bzw. den zu dem betreffenden betätigten Druckknopf gehörenden Widerstand 212 und durch den zum Thyratron führenden Leiter 294 vorbereitet wird.
  • Vorschub- und Meßstromkreis Durch die letzte Bewegung des Druckknopfes wird der d-Kontakt geschlossen, der über die Leitung 296 den Stromkreis durch die Spule des Anlaß relais 298 einschaltet. Das Anlaßrelais betätigt seinerseits einen Kontakt 300, der in seiner oberen Stellung einen Stromkreis von der Wechseistromzufuhrleitung 224 über die Wicklung des Vorschubelektromagneten 86 schließt, so daß der Vorschub in Gang gesetzt wird.
  • Das Anlaß relais öffnet außerdem die Kontakte 302 und 304 und schließt die Kontakte 306 und 307. Durch das Schließen des Kontaktes 307 wird Gleichstrom über die Leitung 244 der Leitung 290 zugeleitet, und es wird ferner Spannung an die Anode 252 des Thyratrons über die Leitung 308 angelegt. Durch das Offnen des Kontaktes 304 wird der große Widerstand 309 abgeschaltet, der den Strom zur Zündelektrode 254 begrenzt. Durch das Öffnen des Kontaktes 302 wird der Kurzschluß unterbrochen, durch den die Kapazität 218 vollständig entladen wurde. Durch das Schließen des Kontaktes 306 wird die Kapazität 218 mit dem Thyratron verbunden. Die Kondensatorspannung steigt nun allmählich, und nach einer durch die Höhe des vorbestimmten Widerstandes 212 festgelegten Zeitspanne bricht die Hauptstrecke des Thyratrons zusammen, und der Strom fließt durch die mit der Kathode 250 verbundene Leitung 320. Die Leitung 320 ist mit der Spule eines weiteren Relais 322 verbunden, das als Anhalterelais bezeichnet wird. Dieses Relais schließt die Kontakte 324 und 274 des Schutzstromkreises und ferner den Kontakt 326, während der Kontakt 327 geöffnet wird. Durch das Schließen des Kontaktes 274 spricht das Schutzrelais 270 an und öffnet die Kontakte 282 und 284. Durch das Öffnen des Kontaktes 282 wird der Stromkreis durch das Folgerelais 204 irgendeines, gegebenenfalls gedrückten Druckknopfes unterbrochen, so daß der Druckknopf freigegeben wird. Durch das Öffnen des Kontaktes 284 wird ferner der Stromkreis über den d-Kontakt der vorher geschlossenen Drucktaste und damit auch der Stromkreis durch die Relais 298 und 332 unterbrochen. Durch die Unterbrechung des zum Anlaß relais 298 führenden Stromkreises wird der Kontakt 300 freigegeben, der nun in seine untere Stellung zurückkehrt, wodurch der Stromkreis, was diesen Kontakt anbetrifft, für den Schneidelektromagneten 122 vorbereitet wird. Durch das Öffnen des Kontaktes 327 wird der Stromkreis zum Vorschubelektromagneten 86 unterbrochen, so daß der Vorschub aufhört. Zur gleichen Zeit wird durch das Schließen des Kontaktes 324 der Stromkreis durch die zum Schneidelektromagneten 122 führende Leitung 328 vorbereitet. Dieser Stromkreis ist jedoch noch zu diesem Zeitpunkt durch den Kontakt 330 des Verzögerungsrelais 332 unterbrochen, das in Reihe mit dem Anlaß relais 298 liegt. Nach Unterbrechen des Stromkreises durch die Relais 298 und 332 wie vorbeschrieben und nach einer kurzen, durch das Verzögerungsrelais 332 verursachten Verzögerung schließt der Kontakt 330, wodurch der Stromkreis über den Schneidelektromagneten 122 geschlossen wird und durch den letzteren die Schneideinrichtung zum Abschneiden des Klebestreifens betätigt wird, wenn der Klebestreifen vollständig zum Stillstand gekommen ist. Diese Verzögerung kann sehr klein, beispielsweise von der Größenordnung von 0,2 Sekunden sein.
  • Die rasche Entladung über das Thyratron bringt das Anhalterelais 322 zum Ansprechen, wodurch der Kontakt 326 geschlossen wird und ein Haltestromkreis über die Leitung 340 und den normalerweise geschlossenen Mikroschalter 138 geschlossen wird, so daß das Anhalterelais und das Schneidrelais so lange unter Spannung stehen, bis das Abschneiden des Klebestreifens vollständig durchgeführt ist. Hiernach wird der Mikroschalter durch den Nocken 134 des Schwenkhebels 128, der durch den Anker des Schneidelektromagneten 122 geschwenkt wird, an einer bestimmten Stelle seines Weges betätigt, wie dies bereits oben beschrieben wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Kontakt 274 geschlossen gehalten, so daß das Schutzrelais 270 unter Spannung steht und der Schutzstromkreis wie oben beschrieben in Wirksamkeit ist.
  • Das Öffnen des Mikroschalters durch den Nocken 128 bedeutet das Ende des Arbeitsvorganges. und es werden nun das Anhalte- und das Schutzrelais abgeschaltet und die Stromkreise für den nächsten Arbeitsvorgang vorbereitet. Kondensatoren 344 und 346 und Widerstände 348 und 350 können gegebenenfalls vorgesehen werden, um den Abbrand der Kontakte des Anhalterelais zu begrenzen.
  • Aus Vorstehendem ergibt sich, daß das Schutzrelais 270 in dem Moment anspricht, wenn das Anhalterelais 322 durch das Zünden des Thyratrons betätigt wird. Das Schutzrelais 270 bleibt auf jedem Fall mindestens bis zum Öffnen des Mikroschalters durch den Nocken bei Beendigung des Schneidvorganges unter Spannung. Es wird jedoch noch weiter unter Spannung bis nach dem Öffnen des Mikroschalters durch das Schließen des Verriegelungskontaktes 276 gehalten, falls ein Druckknopf gedrückt wird. während der Kontakt 274 geschlossen ist. Auf diese Weise verhindert das Schutzrelaissystem eine fehlerhafte Betätigung des Gerätes durch Drücken eines zweiten Druckknopfes, bevor der vorhergehende Arbeitsvorgang beendet ist. Wenn zwei Druckknöpfe gleichzeitig zu einem Zeitpunkt gedrückt werden, in dem das Schutzrelais abgeschaltet ist, so besteht die Wirkung darin, daß eine kurze Klebestreifenlänge deswegen ausgegeben wird, weil zwei Stromwege zum Thyratron geschlossen sind und dieses vorzeitig zünden kann. Irgendein Schaden kann jedoch dadurch, abgesehen von dem Verlust eines kurzen Klebestreifenstückes, nicht auftreten.
  • Um zu gewährleisten, daß jeder Druckknopf die ihm zugeordnete Klebestreifenlänge zum Ausgeben bringt, ist es erwünscht, Kalibriermittel vorzusehen, da die Einzelteile der verschiedenen Zeitsteuerstromkreise etwas von dem Sollwert abweichen können.
  • Der Kalibrierwiderstand 258, auf den weiter oben schon hingewiesen wurde, wirkt auf alle Zeitsteuerstromkreise ein und kann so eingestellt werden, daß einer der Zeitsteuerstromkreise, beispielsweise der gemäß Fig. 5 erste oder letzte, in Ordnung ist und dieser Stromkreis die richtige Streifenlänge zum Ausgeben bringt. Zusätzlich hierzu ist es jedoch zweckmäßig, noch je ein weiteres Kalibrier- oder Kompensationsmittel für jeden einzelnen der Zeitsteuerstromkreise vorzusehen, so daß sie einzeln eingestellt werden können und jeweils die gewünschten Streifenlängen zur Ausgabe bringen. Derartige Kalibriermittel sind in einer bevorzugten Ausbildung in Form von Potentiometerwiderständen, wile bei 352 angedeutet, vorgesehen, von denen je einer mit Ausnahme vom ersten Zeitsteuerstromkreis am Ende jeder Reihe zugeordnet ist.
  • PATENTANSPROCRE: 1. Streifengeber zum Ausgeben bestimmter Streifenlängen eines Klebestreifens mit einer zeitweilig betätigbaren Streifenvorschubeinrichtung und einer den Klebestreifen abschneidenden Schneideinrichtung, die bei Einschalten eines Schneidelektromagneten ein Schneidmesser entgegen der Kraft einer Feder um einen bestimmten Hub von einer Ausgangsstellung in eine bestimmte Endstellung bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung derart getroffen ist, daß der Schneidelektromagnet (123) zu einem beliebigen Zeitpunkt vor Erreichen der Endstellung abschaltbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Streifengeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein entlang dem Weg des Schneidmessers (116) verstellbarer und feststellbarer Schneidschalter (136, 138) vorgesehen ist, der über ein am Schneidmesser (116) mittelbar angebrachtes Betätigungselement (128) betätigbar ist.
    3. Streifengeber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidschalter (136, 138) an einem schwenkbaren und feststellbaren Schwenkhebel (140) befestigt ist.
    4. Streifengeber nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Schneidmesser (116) als Betätigungselement ein Nocken (134) vorgesehen ist, mit dem ein federnder Teil (136) des Schneidschalters (136, 138) zusammenwirkt.
    5. Streifengeber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Betätigungselementes (128) über einen Schlitz (126) verschiebbar am Schneidmesser (116) angelenkt ist (124) und mit seinem anderen Ende um einen stationären Bolzen (130) schwenkbar ist, an den auch vorzugsweise der den Schneidschalter (136, 138) tragende Schwenkhebel (140) angelenkt ist.
    6. Streifengeber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung (122, 116) im Stromkreis einer Abschalteinrichtung liegt, deren Anhalterelais (322) über ein Thyratron (217) beeinflußbar ist.
    7. Streifengeber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Abschalteinrichtung ein Verzögerungsschalter (330) eines Verzögerungsrelais (332) und ein Haltestromkreis (320, 326, 340) für den Schneidschalter (136, 138) vorgesehen ist.
    8. Streifengeber nach einem der vorhergehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, daß über den Schneidschalter (136, 138) ein Stromkreis (274, 272) eines Schutzrelais (270) geöffnet wird, der beim Einschalten der Abschalteinrichtung geschlossen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 850 873.
DEB44517A 1955-03-30 1956-03-29 Streifengeber Pending DE1035014B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE850873C (de) * 1942-05-09 1952-09-29 Better Packages Inc Streifenablaengvorrichtung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE850873C (de) * 1942-05-09 1952-09-29 Better Packages Inc Streifenablaengvorrichtung

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