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DE1610805C - Handperforiergerät - Google Patents

Handperforiergerät

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Publication number
DE1610805C
DE1610805C DE19671610805 DE1610805A DE1610805C DE 1610805 C DE1610805 C DE 1610805C DE 19671610805 DE19671610805 DE 19671610805 DE 1610805 A DE1610805 A DE 1610805A DE 1610805 C DE1610805 C DE 1610805C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
perforating
plate
piston
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671610805
Other languages
English (en)
Other versions
DE1610805A1 (de
Inventor
Edgar von; Berka Emanuel; 5000 Köln Rüdgisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1610805A1 publication Critical patent/DE1610805A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1610805C publication Critical patent/DE1610805C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

5. Handperforiergerät nach Anspruch 1, da- 50 Perforier- oder Stanzwerkzeug bildet. Dieses Werkdurch gekennzeichnet, daß in den Zylinder (16) zeug wird zum Stanzen für eine· Umdrehung an die von unten eine Anschlagbüchse (34) eingesetzt - Abtriebswelle des Motors angekuppelt. Dieser Kuppist, Perforierstempel (42) und Stößel (28) über lungsvorgang erfordert eine hohe Beschleunigung zu einen Gewindebolzen (44) miteinanderverbunden Beginn und eine hohe Verzögerung am Ende des sind, auf dem Umfang des Perforierstempels (42) 55 Stanzvorganges. Er ist daher sehr störanfällig. Zum Längsschlitze (46) zum Einstecken eines Schlüs- Auslösen des . Stanzvorganges dient eine · Schrittseis vorgesehen sind, eine in die Büchse (34) ein- macherplatte, die um einen gehäusefesten Drehpunkt gedrehte Führungsschraube (48) in einen dieser verschwenkbar ist. Diese Schrittmacherplatte liegt auf Schlitze (48) hineingreift, in der Innenbohrung der Oberfläche des zu stanzenden Materials auf. Bei der Büchse (34) ein Längsschlitz (38) ausgebildet 60 einem Vorschieben des Gerätes auf dieser Oberfläche ist, in der ein am Stößel (28) befestigter Stift (36) behält sie ihre Lage bei, so daß sich eine Schwenkzum Vermeiden einer Verdrehung hineingreift, bewegung um ihren Drehpunkt ergibt und damit der und auf das obere Ende des Stößels (28) eine Stanzvorgang ausgelöst wird. Nach dem Stanzvor-Platte (30) aufgesetzt ist, an der sich eine gang wird die Schrittmacherplatte durch den Druck Rückhol- und Dämpfungsfeder (40) abstützt. 65 einer Feder in ihre Ausgangslage zurückbewegt.
6. Handperforiergerät nach Anspruch 5, da- Dabei schleift sie mit ihrer Unterseite unter Reidurch gekennzeichnet, daß eine nach unten bungsschluß über die Materialoberfläche. Dieser offene, ein Kolbenoberteil (56) bildende Buchse Reibungsschluß ist von der Oberflächenrauheit des
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Materials und dem Anpreßdruck abhängig. Entspre- sich der'Rückhub und damit der Abstand zwischen chend wird der an der Schrittmacherplatte befestigte zwei Stänzungen genau einstellend Der längeneinstell-Stellhebel unterschiedlich weit in seine Ausgangslage bare Aufbau des Kolbens . ermöglicht weiter ein zurückgeführt. Dies führt zum Auslösen neuer Stanz- genaues Einstellen der .Hubhöhe, und", damit eine vorgänge nach unterschiedlich langen Vorbewegun- 5 Anpassung an unterschiedliche Stärke einer,zu pergen des Gerätes. Damit ergibt sich ein ungleicher forierenden Folie und einen Ausgleich bei einersich Abstand zwischen den einzelnen Stanzungen. .Ein im Laufe der Zteit einstellenden Abnutzung des ungleicher Abstand ergibt sich auch daraus, daß die Perforierstempels. .""..'.,' .- - - -..-.-Ausgangslage des.Stellhebels durch einen unter.der .Zur zweckmäßigen Einstellung dieses ,Hubes sieht Einwirkung der Rückholfeder stehenden Stift be7 lodie Erfindung, in einer Weiterbildung vor, daß der stimmt wird. Dieser Stift selbst hat eine veränder- Anschlag mit einer von außen zugänglichen, zu liehe Stellung. Damit ändert sich auch die Ausgangs- seiner Einstellung dienenden Schraube verbunden ist. lage des Stellhebels. Dieses Perforiergerät hat eine . Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß mit dem konstante Perforationshöhe, Eine Anpassung an eine' Stellhebel ein Hebel gelenkig verbunden ist, an welunterschiedliche Stärke der zu perforierenden Folien 15 chem ein im Gehäuse drehbar gelagerter zweiarmiger oder ein Ausgleich der durch Abnutzung abnehmen- Hebel mit seinem einen Ende angelenkt ist, dessen den Höhe des Stanzwerkzeuges ist nicht möglich anderes Ende in den den Kolben führenden Zylinder (schweizerische Patentschrift 280168). · hineinragt. Nach etwa dem halben Arbeitshub des
Bekannt ist weiter ein Gewebemarkierungsgerät, Kolbens schlägt dieser an dem einen Ende des zweibei dem eine Hohlnadel in einem Druckluftzylinder ao armigen Hebels an. Damit werden der Stellhebel und geführt ist und pneumatisch in das Gewebe einge- die an diesem befestigte Schrittmacherplatte von der schlagen wird. Ein Ventil steuert die Zufuhr von Unterlage abgehoben und können unter.der Einwir-Druckluft zum Zylinder. Das Ventil seinerseits wird kung einer Rückholfeder zurückschwingen. ?
über eine von Hand auf das Gewebe aufzusetzende In einer Weiterentwicklung sieht die Erfindung vor,
Platte und über ein Pedal gesteuert. Das Gewebe- 25 daß der Hebel unter der Einwirkung, einer mit ihrem markierungsgerät selbst wird durch einen Arm orts- einen Ende im Gehäuse verankerten Feder steht und fest über einer Platte gehalten. Einrichtungen, um die Feder den Hebel so vorspannt, daß der die selbsttätig einen bestimmten Abstand zwischen den Schrittmacherplatte haltende Hebel entlastet ist.
einzelnen Markierungspunkten oder eine bestimmte ■ Zwecks einfacher Längeneinstellung des Kolbens Eindringtiefe der Markierungsnadel in einen Ge- 30 bzw. Einstellung der Hubhöhe und zwecks sicherer webestapel festzulegen, sind nicht vorgesehen (deut- Führung des Kolbens im Zylinder sieht die Erfinsche Patentschrift 864 237). dung in einer -weiteren Ausbildung vor, daß in den
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt Zylinder von unten eine Anschlagbüchse eingesetzt der Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, ein ist, Perforierstempel und Stößel über einen Gewinde-Perforiergerät zu schaffen, welches einen konstanten 35 bolzen miteinander verbunden sind, auf dem Umfang und genau einstellbaren Abstand zwischen den ein- des Perforierstempels Längsschlitze zum Einstecken zelnen Perforationen gewährleistet und dessen Hub eines Schlüssels vorgesehen sind, eine in die Büchse sich zum Anpassen an unterschiedliche Perforations-, eingedrehte Führungsschraube in einen dieser Schlitze höhen einstellen läßt. ■ hineingreift, in der Innenbohrung der Büchse ein
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung 4° Längsschlitz ausgebildet ist, in der ein am Stößel bei einem Handperforiergerät erstmals einen pneu- befestigter Stift zum Vermeiden einer Verdrehung matischen Antrieb vor und schlägt für ein Gerät der hineingreift, und auf das obere Ende des Stößels eingangs genannten Gattung vor, daß der Stellhebel eine Platte aufgesetzt ist, an der sich eine Rückholauf einem in einem vertikalen Längsschlitz des und Dämpfungsfeder abstützt . .··
Gehäuses verschiebbaren Bolzen gelagert ist, das von 45 Es wurde bereits ausgeführt, daß der Kolben nach der Schrittmacherplatte abgewandte Ende des Stell- etwa seinem halben Arbeitshub an das eine Ende hebeis über einen Drahtzug an einen das Schaltventil eines zweiarmigen Hebels anschlägt, der seinerseits betätigenden elektrischen Schalter angeschlossen ist, die Schrittmacherplatte vom Werkstück löst. Als senkrecht zur Schwenkbewegung des Stellhebels im konstruktive Voraussetzung für diesen Vorgang sieht Gehäuse eine Schlitzführung vorgesehen ist, in der 5» die Erfindung in einer Weiterbildung vor, daß eine ein Anschlag verschieblich ist, an dem der Stellhebel nach . unten offene, .ein Kolbenoberteil bildende zur Anlage kommt, und daß der im Zylinder geführte Buchse auf die Platte und den Stößel aufgesetzt ist Kolben aus einem Stößel und einem längeneinstellbar und beim Arbeitshub an dem zweiarmigen Hebel mit diesem verbundenen Perforierstempel aufgebaut anschlägt. *
ist. 55 Zur Dämpfung der bei den Hubbewegungen des
Diese Konstruktion erreicht, daß-sich der Stell- Kolbens entstehenden Stöße sieht die Erfindung in hebel im Anschluß an einen Stanzvorgang bei seiner einer letzten Ausgestaltung vor, daß an der Unterseite in Arbeitsrichtung des Gerätes stattfindenden Rück- der Platte und an der Unterseite des Kolbenoberteils bewegung von der Unterlage abheben kann und ■ Scheiben aus einem dämpfenden Werkstoff aufgedamit frei nach vorne zurückschwingt. Er erreicht 60 setzt sind.
damit immer exakt die gleiche Ausgangslage, an der' Schon aus dem vorstehenden erkennt man die ein neuer Stanzvorgang ausgelöst wird. Es bedeutet genaue Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Handweiter, daß der Stellhebel selbst das Schaltventil perforiergerätes. Das Gerät wird über das Werkexakt am Ende seines Arbeitshubes betätigt. Schließ- stück respektive die zu lochende Folie vorgeschoben, Hch bedeutet es, daß die Länge des Rückhubes und 65 wobei man eine angezeichnete Linie nachfährt. Die damit des Arbeitshubes des Stellhebels durch den Schrittmacherplatte macht diese Bewegung wegen Anschlag festgelegt wird, der einen festen Punkt ihrer gerieften Unterseite nicht mit, sie bleibt prakdarstellt. Durch Verstellen dieses Anschlages läßt tisch auf der Folie stehen. Nach einer einstellbaren
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Wegstrecke hat sie sich soweit verschoben, daß sie das genau auf der zu perforierenden und teilweise schon Ventil auslöst. Der Kolben wird mit Druckluft beauf- perforierten Kunststoffolie 60 auf. Von ihrer Oberschlagt und das Loch wird gestanzt. Anschließend seite geht ein Hebel 62 ab. In der Verlängerung zieht die Feder die Schrittmacherplatte in Bereit- dieses Hebels liegt ein weiterer einarmiger Hebel 64. Schaftsstellung zurück und ein neuer Arbeitsvorgang 5 Von diesem einarmigen Hebel 64 geht ein zweikann beginnen. " armiger Hebel 66 aus, der um den festen Drehpunkt
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Aus- 68 gelagert ist. Der Hebel 66 greift mit seinem linken führungsform wird das Handperforiergerät nun wei- Ende in den Zylinder 16 und damit in die Bahn des ter beschrieben. In der Zeichnung ist . ■ Kolbenoberteils 56 ein. Die Hebel 62 und 64 sind
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und io über einen Bolzen70 miteinander verbunden. Dieser ' Fig. 2 eine Ansicht, teilweisegeschnitten, in Blick- Bolzen 70 wird in einem Schlitz 72 geführt, der im
richtung der Pfeile'11-II in Fig. 1. Gehäuse vorgesehen ist. Der Hebel 62 ist damit ein-
Das Handperforiergerät enthält einen oberen Teil mal um den Bolzen 70 schwenkbar und kann sich 10, der als Handgriff ausgebildet ist. In diesem ver- zum anderen in vertikaler Richtung innerhalb der laufen sich schneidende Bohrungen 12, die den 15 durch den Schlitz 72 gegebenen Begrenzung bewegen. Drucklufteinlaß 14 mit dem oberen Ende des Zylin- Der obere Hebel 64 wird durch eine Feder 74 und dersl6 verbinden. In den Drucklufteinlaß 14 ist die der untere Hebel 62 wird durch die Feder 76 vor-Druckluftleitung 18 hineingeführt. In dieser liegt das gespannt. Insbesondere die Feder 76 wirkt als Rückelektrische Kabel 20, das zu einem Schalter 22 eines holfeder. Ein Drahtzug 78 verbindet das obere Ende das Schaltventil 24 bildenden Magnetventils führt. 20 des Hebels 62 mit dem Schalter 22.
Das Kabel 20 wird druckfest durch den Druckluft- Zur Begrenzung der Schwenkbewegung des Hebels
einlaß 14· durchgeführt. Das Schaltventil 24 steuert 62 um den Bolzen 70 ist in dem Gehäuse eine horidie Druckluftzufuhr. Es Hegt unmittelbar hinter dem zontal verlaufende Schlitzführung 80 für stiftförmigen Drucklufteinlaß 14. Der Schalter 22 läßt sich auch Anschlag 82 vorgesehen. Der Hebel 62 schlägt mit mit einem Druckknopf 26 einzeln betätigen, der sich 25 seiner Vorderkante an dem Anschlag 82 an. Der griffgerecht für den Zeigefinger der rechten Hand auf Anschlag 82 wird von einer Stange 84 in dem Schlitz der rechten Seite des Gerätes, d. h. hinter der 80 verschoben. Diese Stange 84 wirkt mit einer Zeichenebene befindet. In dem Zylinder 16 ist der Schraube 86 zusammen, deren gerändelter Kopf von Kolben 27 verschieblich. Zum Kolben 27 gehört der außen zugänglich ist und die in einer Mutter 88 einStößel 28, auf dessen oberem Ende eine Platte 30 3° geschraubt ist, die fest im Gehäuse angeordnet ist. sitzt. Auf der Unterseite dieser Platte 30 befindet sich Das gesamte Perforiergerät ist auf Rollen 90 vereine Scheibe 32 aus einem dämpfenden Material. Der schieblich.
Stößel 28 ist in einer Büchse 34 geführt. Der Stößel Mit dem Perforiergerät arbeitet man wie folgt und
28 trägt auf seinem Umfang einen Stift 36, der in diesem laufen dabei die folgenden Funktionen ab: seinerseits in einem Längsschlitz 38 der Büchse 34 35 Die Figuren zeigen das Perforiergerät in der Ausgeführt wird. Diese Führung verhindert eine Dre- gangsstellung. Man verschiebt das .Perforiergerät hung des Stößels 28. Zwischen der Platte 30 und der entlang des auf die Kunststoffolie 60 aufgezeichneten Büchse 34 ist eine Feder 40 eingespannt, die den Zuschnittbildes, wobei diese Verschiebung durch die Kolben 27 in seiner gezeigten Ruhelage hält. In der Rollen 90 erleichtert wird. Das Nachfahren des ZuVerlängerung des Stößels 28 liegt der Perforier- 40 schnittbildes wird noch dadurch vereinfacht, daß das stempel 42, der mit dem Stößel über einen Gewinde- Gerät unterhalb des Stanzwerkzeuges ein nicht in die bolzen 44 verbunden ist und ebenfalls gleitbar in der ' Zeichnung eingezeichnetes Zielkreuz aufweist. Wäh-Büchse 34 geführt ist. Auf seinem Umfang weist der rend dieser Rollbewegung bleibt die auf ihrer Unter-Perforierstempel 42 mehrere Schlitze 46 auf. In einen seite rauhe Schrittmacherplatte 58 auf der Kunststoffdicser Schlitze 46 ragt eine Führungsschraube 48, die 45 folie 60 haften. Dies bedeutet, daß sich der Hebel 62 von vorn in die Büchse 34 eingeschraubt ist. Diese in Gegenuhrzeigerrichtung um den Bolzen 70 dreht. Büchse 34 wird ihrerseits mit Befestigungsschrauben Bei dieser Bewegung nimmt er den Drahtzug 78 mit, 50 im Gehäuse gehalten. Der Perforierstempel 42 ist der an dem Schalter 22 angreift und diesen schließan seinem unteren Ende als Stanzwerkzeug 51 aus- Hch auslöst und schließt. Auf elektromagnetischem gebildet. Dieses ist auswechselbar und wird in eine 50 Wege wird das mit Niederspannung arbeitende Bohrung im Stempel 42 eingeschoben, in der es mit Schaltventil 24 geöffnet und die Verbindung zwischen einer Schraube 52 gehalten wird. Zentrisch weist es der. Druckluftleitung 18 und den Bohrungen 12 ist eine Längsbohrung 53 auf, in deren oberes Ende eine hergestellt. Die Druckluft drückt sich in die Ringnut Querbohrung 54 einmündet. Am oberen Ende des 57 ein, die das Kolbenoberteil 56 umgibt, worauf der Kolbens 27, d.h. auf der Platte 30, sitzt-eine ein'55 Kolben 27 nach-unten gedrückt wird. Die Druckluft Kolbenobcrteil 56 bildende Buchse. Um das Kolben- wirkt nun auf das Kolbenoberteil 56 ein, welches oberteil 56 läuft eine Nut 57, die in die Wand des sofort den Stößel 28 mitnimmt. Dadurch wird auch Zylinders 16 eingespart ist und in die Bohrung 12 der Stößel 28 und damit das Stanzwerkzeug 51 miteinmündet. , genommen und nach unten geschossen. Der Arbeits-Im folgenden werden nun der Schrittmacher und 60 hub ist beendet, wenn die elastische Scheibe 32 auf jene Teile erläutert, die das automatische Auslösen die obere Stirnseite der Büchse 34 auftrifft. Während einer Perforation nach einem Vorschieben des Per- ' des Arbeitshubes schlägt das Kolbenoberteil 56 auf foriergerätes um eine einstellbare Wegstrecke be- das linke Ende des Hebels 66 auf und dreht diesen wirken. ■ in Gegenuhrzeigerrichtung um den ortsfesten Drch-Dic gebogene. Schrittmacherpiaitc 58 weist eine 65 punkt 68. Dadurch wird der Hebel 64 in ungefähr geriefte oder auf andcn- Weise aufgerauhte Unter- vertikaler Richtung angehoben. Der Hebel 64 nimmt seite auf. Sie sieht etwas über die Unterseite des den Hebel 62 mit nach oben. Die beiden Hebel Pci fork rgeräles über. Im gezeigten Beispiel liegt sie können diese Aufwärtsbewegung ausführen, da d»%i
sie verbindende Bolzen 70 in dem Längsschlitz 72 Perforierstempel 42. Das heißt, daß sich dieser zuverschiebbar ist. Bei dieser Aufwärtsbewegung wird sammen mit dem Gewindebolzen 44 gegenüber dem die Schrittmacherplatte 58 angehoben respektive ent- Stößel 28 verdreht und dabei entweder nach oben lastet. Dabei löst sie sich von der Kunststoffolie 60 oder nach unten verschiebt. Der Stößel 28 kann die und wird von der Feder 76 in Uhrzeigerrichtung ge- 5 Drehung nicht mitmachen, da ihn der in dem Schlitz schwenkt respektive in ihre Ausgangslage ■ zurück- 38 liegende Stift 36 daran hindert. Man beendet die geführt. Im gleichen Augenblick hat das Stanzwerk- Drehung, wenn man den Perforierstempel 42 im gezeug51 ein Loch gestanzt. Die Druckluftzufuhr ist wünschten Maß nach oben oder unten verschoben bereits unterbrochen und die Feder 40 drückt den hat. Anschließend führt man noch eine kleine Kolben 27 und das Stanzwerkzeug 51 in ihre Aus- io Korrekturbewegung von höchstens einer viertel Umgangsstellung zurück. drehung aus, bis die Schraube 48 wieder einem
Dabei kommt auch die dämpfende Scheibe 32 vom Schlitz 46 gegenüberliegt und in diesen hineingedreht
linken Ende des Hebels 66 frei, so daß die Feder 74 werden kann.
zur Wirkung kommt. Sie dreht den Hebel 66 in Uhr- Zum Verstellen des Lochabstandes oder der
zeigerrichtung in seine Ausgangsstellung zurück, 15 Schlaghäufigkeit ist der Hub der Schrittmacherplatte
während der Hebel 64 nach unten geschoben wird. 58 zu verändern und hierzu verdreht man die
Damit wird auch ein gewisser Abwärtsdruck auf den Schraube 86. Dadurch wird der Anschlag 82 in der
Hebel 62 mit der Schrittmacherplatte 58 ausgeübt, so Schlitzführung 80 verschoben. Der Anschlag 82 be-
daß diese wieder auf der Kunststoffolie 60 anhaftet. grenzt die Schwenkbewegung des Hebels 62. Er
Wenn man das Perforiergerät kontinuierlich über die 20 begrenzt die Wegstrecke oder den Bogen, um den
Kunststoffolie 60 vorrollt, wiederholt sich der eben sich die Schrittmacherplatte 58 in Uhrzeigerrichtung
geschilderte Vorgang ständig. Der Arbeiter hat also verdrehen kann. Schiebt man den Anschlag 82 mehr
nichts anderes zu tun, als das Perforiergerät vor- nach vorne, kann die Schrittmacherplatte 58 weiter
zuschieben. Das Stanzen der Löcher erfolgt" dann nach vorne schwenken. Das heißt, daß sie bei der
automatisch und zuverlässig. ■ 25 Arbeitsbewegung eine größere Strecke zurücklegen
Das ausgestanzte Kunststoffmaterial drückt sich in muß, um den Schalter 22 zu betätigen. Die Schlag-
der Längsbohrung 53 nach oben und tritt dann in zahl wird erniedrigt respektive der Lochabstand
die Querbohrung 54, aus der es unter dem Druck des erhöht. Zum Verringern des Lochabstandes dreht
nachfolgenden Kunststoff materials ausgeworfen wird. man die Schraube 86 in umgekehrter Richtung.
Will man den Hub des Kolbens verändern respek- 30 Für eine Probestanzung oder bei Einzellochungen
tive auf unterschiedliche Stärke der Kunststoffolie 60 drückt man auf den Druckknopf 26. Der Schlag wird
einstellen, geht man wie folgt vor: dann unabhängig von irgendwelchen Bewegungen der
Mit einem Schraubenzieher verdreht man die Füh- Schrittmacherplatte 58 ausgelöst,
rungsschraube 48 so, daß sie aus dem betreffenden Wenn die Schneidkanten an der Längsbohrung 53
Längsschlitz 46 herausgezogen wird. Von unten 35 des Perforierwerkzeuges 51 abgestumpft sind oder
schiebt man dann ein Spezialwerkzeug in Form eines dieses aus einem anderen Grunde ausgewechselt wer-
Schlüssels auf den Perforierstempel 42 auf. Dieses den muß, löst man die Schraube 52, nimmt das
Spezialwerkzeug hat vier Nocken, die in die vier abgenutzte Perforierwerkzeug 51 heraus und setzt ein Schlitze 46 hineingreifen. Man verdreht dann den neues ein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

1 6108Q5 ;■ . :. 1 ■ , ■ -. 2 • auf die Platte (30) und den Stößel (28) aufgesetzt Patentansprüche: ist und beim.'Arbeiitshub an dem zweiarmigen : . Hebel (66) anschlägt.
1. Mit Druckluft betriebenes Handperforier- 7. Handperforiergerät nach .Anspruch 6, dagerät zum Perforieren von auf einer ebenen 5 durch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Unterlage aufliegenden Bahnen, z. B. Kunststoff- Platte (30) und an der Unterseite des Kolben-Folien .für das Herstellen von Schablonen, mit Oberteils (56) Scheiben (32) aus einem dämpfeneinem in -einem Zylinder geführten und in den Werkstoff aufgesetzt sind.
Richtung auf das Werkstück beweglichen Kolben, .' ... ,.·. .„..—
mit einem.an dessen unterem Ende befestigten io
Perforier-oder Stanzwerkzeug, mit einem" elektro- _.. -. .-'.'
magnetischen, in der Druckluftzuleitung liegen-^ ' * ' - ■"-■ - ' '
den Schaltventil und mit einer aus dem Gehäuseboden herausragenden, an einem Stellhebel
befestigten und in Arbeitsrichtung des Perforier^· 15 Die Erfindung betrifft ein mit Druckluft betriebe-
gerätes verschwenkbaren Schrittmacherplatte, nes Handperforiergerät zum Perforieren von auf
dadurch gekennzeichnet, daß der Stell- einer ebenen Unterlage aufliegenden Bahnen, z.B.
hebel (62) auf einem in einem vertikalen Längs- Kunststoff-Folien für das Herstellen von Schablonen,
schlitz (72) des Gehäuses verschiebbaren Bolzen mit einem in einem Zylinder geführten und in Rich-
(70) gelagert ist, das von der Schrittmacherplatte 20 tung auf das Werkstück beweglichen Kolben, mit
(58) abgewandte Ende des Stellhebels (62) über einem an dessen unterem Ende befestigten Perforier-
einen Drahtzug (78) an einen das Schaltventil oder Stanzwerkzeug, mit einem elektromagnetischen,
(24) betätigenden elektrischen Schalter (22) an- in der Druckluftzuleitung liegenden Schaltventil und
geschlossen ist, senkrecht zur Schwenkbewegung mit einer aus dem Gehäuseboden herausragenden,
des Stellhebels (62) im Gehäuse eine Schlitzfüh- 25 an einem Stellhebel befestigten und in Arbeitsrich-
rung (80) vorgesehen ist, in der ein Anschlag (82) tung des Perforiergerätes verschwenkbaren Schritt-
verschieblich ist, an dem der Stellhebel (62) zur macherplatte.
Anlage kommt, und daß der im Zylinder (16) Eine praktische Anwendung eines solchen Perfo-
geführte Kolben (27) aus einem Stößel (28) und riergerätes liegt auf dem Gebiet des Herstellens von
einem längeneinstellbar mit diesem verbundenen 30 Schablonen, die ein Zuschnittbild in Form von
Perforierstempel (42) aufgebaut ist. Perforationen enthalten und die in der Bekleidungs-,
2. Handperforiergerät nach Anspruch 1, da- Polster- und Matratzen-Industrie verwendet werden, durch gekennzeichnet, daß der Anschlag (82) mit Diese Schablonen können aus Kunststoff-Folie, Papier einer von außen zugänglichen, zu seiner Einstel- oder Leinenpapier hergestellt werden. Das gelung dienenden Schraube (86) verbunden ist. 35 wünschte Zuschnittbild wird auf sie aufgezeichnet
3. Handperforiergerät nach Anspruch 1 und 2, und die Zeichenstriche werden mit dem Perforierdadurch gekennzeichnet, daß mit dem Stellhebel gerät nachgefahren und in kurzen Abständen gelocht (62) ein Hebel (64) gelenkig verbunden ist, an bzw. perforiert. Die auf diese Art gefertigten Schawelchem ein im Gehäuse drehbar gelagerter blonen oder Zuschnittmuster werden über das anzuzweiarmiger Hebel (66) mit seinem einen Ende 40 zeichnende Material gespannt und mit einem angelenkt ist, dessen anderes Ende in den den Markierungsmaterial, z.B. mit Kreidestaub, Talk Kolben (27) führenden Zylinder (16) hineinragt. . oder Farbpulver, beschichtet. Durch die einperforier-
4. Handperforiergerät nach Anspruch 3, da- ten Löcher gelangt das Markierungsmaterial auf das durch gekennzeichnet, daß der Hebel (64) unter anzuschneidende Material, auf das das Zuschnittbild der Einwirkung einer mit ihrem einen Ende im 45 endgültig aufgezeichnet wird.
Hebt man die Scha-Gehäuse verankerten Feder (74) steht und die blone ab, so ist das Zuschnittbild klar in Form von Feder (74) den Hebel (64) so vorspannt, daß der " Punktlinien aufgetragen.
die Schrittmacherplatte (58) haltende Hebel (62) Bekannt ist ein Perforiergerät, bei dem ein ständig
entlastet ist. ' ' umlaufender Elektromotor den Antrieb für das
DE19671610805 1967-07-18 1967-07-18 Handperforiergerät Expired DE1610805C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER0046506 1967-07-18
DER0046506 1967-07-18

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1610805A1 DE1610805A1 (de) 1972-09-21
DE1610805C true DE1610805C (de) 1973-04-19

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