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DE1098403B - Streifenausgeber - Google Patents

Streifenausgeber

Info

Publication number
DE1098403B
DE1098403B DEK40200A DEK0040200A DE1098403B DE 1098403 B DE1098403 B DE 1098403B DE K40200 A DEK40200 A DE K40200A DE K0040200 A DEK0040200 A DE K0040200A DE 1098403 B DE1098403 B DE 1098403B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reset
strip
dispenser according
switch
strip dispenser
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK40200A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodore H Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1098403B publication Critical patent/DE1098403B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/0006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
    • B65H35/006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices with means for delivering a predetermined length of tape
    • B65H35/0066Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices with means for delivering a predetermined length of tape this length being adjustable

Landscapes

  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)

Description

  • Streifenaus geb er Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausgeben von abgemessenen Streifenlängen, insbesondere von zum Verschließen von Paketen dienenden gummierten Streifenlängen, doch kann das Gerät auch überall dort verwendet werden, wo Streifen bestimmter Länge ausgegeben werden sollen.
  • Gemäß der Erfindung werden kraftangetriebene Vorschubmittel verwendet. Ferner ist ein Steuermechanismus mit einer Gruppe von Schaltern vorgesehen, die wahlweise betätigbar sind und jeweils die Ausgabe einer entsprechenden vorbestimmten Streiteillänge aus dem Streifengeber veranlassen. Verschiedenartige Ausgabegeräte sind bereits bekannt, um dieses Ergebnis zu erzielen, doch haben sie zahlreiche Nachteile, wie beispielsweise einen komplizierten mechanischen Aufbau, hohe Herstellungskosten, langsamen Arbeitsablauf, ungenaues Arbeiten und Reparaturanfälligkeit. Eine elektronische Steuervorrichtung, die an sich brauchbar ist, ist jedoch elektrisch sehr verwiclielt. Diese Vorrichtung sieht die Verwendung einer Vakuumröhre und einer mehr oder welliger komplizierten elektrischen Apparatur vor.
  • Andere Versuche zur Schaffung eines befriedigend arbeitenden Streifenausgebers der obigen Art wurden unter Verwendung von elektrischen Drehzählern zum Zählen der Umdrehungen eines Streifenvorschubrades gemacht, wobei Schrittschaltrelais und andere komplizierte elektrische Vorrichtungen verwendet wurden.
  • Bei anderen Konstruktionen wurden mechanische Verbindungen verwendet, die eine große Präzision in der Herstellung erfordern. Bei all diesen bekannten Kon-.truktionen tritt mindestens ein Teil der oben angedenen Nachteile auf.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet die Komplikationen früherer Ausgabegeräte dieser Art und sieht eine Bauart vor, die sowohl in elektrischer als auch in mechanischer Hinsicht von großer Einfachheit ist, ein Gerät, das ferner einfach und billig herzustellen und im Betrieb sehr zuverlässig ist. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß durch je einen Druckknopf betätigibare Rückstellschalter in Reihe angeordnet sind und daß ein an den Rückstellschaltern vorbeiführbarer Rückstellarm vorgesehen ist, der den Rüclistellstift des jeweils betätigten Rückstellschalters in seine Ausgangslage zum Stillsetzen des Streifenvorschubes zurückbewegt.
  • Durch diese Konstruktion kommen Vaknumröbren oder andere elektronische Teile, Zähl- oder Schrittschaltrel ais, mechanische Sperrverbindungen und Hebel zur Vorschubsteuerung oder andere Vorrichtungen in Wegfall, die zum Erreichen eines zuverlässigen Betriebes sehr genau hergestellt werden müssen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Ausgabegerätes gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes mit einer Streifenlängenmeßvorrichtung, wobei ein Teil des Gehauses aufgebrochen ist, Fig. 3 eine Ansicht von der entgegengesetzten Seite des Gerätes, teilweise im Schnitt, Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt durch das Gerät, Fig. 5 einen senkrechten Teilquerschnitt, der den Abfallmagneten und die Kupplung in ungekuppelter Stellung zeigt, Fig. 6 einen Ouerschnitt durch einen der auf dem Gehäuse montierten Schalter, Fig. 7 einen Schnitt durch einen Puffersaugnapf, Fig. 8 und 9 schematische Ansichten, die verschiedene Stellungen des Rückstellgliedes und Sicherheitsschalters darstellen, Fig 10 ein schematisches Schaltdiagramm des Gerätes.
  • In der Zeichnung ist ein Gehäuse mit 20 bezeichnet, das irgendeine geeignete Form haben kann und einen Raum für eine Streifenrolle 22 aufweist, die in Fig. 3 in gestrichelten Linien angedeutet ist. Der Streifen wird von der Rolle über eine Führungsrolle 24 abgezogen und bewegt sich dann über einen Tisch 26, über den er in irgendeiner geeigneten Weise transportiert wird, beispielsweise mittels einer angetriebenen Vorschubrolle 28 und einer Druckrolle 30, Der Streifen wird dann über ein stationäres Trennmesser 32 geführt, das mit einem beweglichen Messer 34 zu sammenwirkt. Bevor der Streifen abgetrennt wird, wird er durch eine Anfeuchtvorrichtung hindurchgeschoben, die aus einer Anfeuchtbürste 36 und einer unter ihrem Gewicht schwenkbaren Druckplatte 38 besteht, die ein einstellbares Gewicht 40 aufweisen kann, durch das die Höhe des gegen die Bürste und damit gegen den Streifen ausgeübten Druckes einstellbar ist Die Bürste ist in einem Wasservorratsbehälter 42 angeordnet, der vorzugsweise mit einer elektrischen Heizvorrichtung 44 und einer Wasservorratsfiasche 46 (s. Fig.4) versehen ist. Diese Teile können von handelsüblicher Bauart sein. Die Anfeuchtvorrichtung kann weggelassen werden, wenn der Streifen keine Anfeuchtung benötigt.
  • In der dargestellten Konstruktion ist die Vorschubrolle 28 von einer Kette 50 angetrieben, die ihrerseits über ein angetriebenes Kettenrad 52 läuft, daß über ein eine Schnecke und ein Schneckenrad aufweisendes Getriebe durch einen Motor 54 angetrieben ist. Die dargestellte Art der Montage des Motors und der Antrieb der Vorschubrolle durch einen Kettentrieb ist sehr platzsparend und in der Konstruktion kräftig.
  • Die Druckrolle ist auf einem Zapfen 55 angeordnet, der in einer Lagerplatte56 gelagert ist, die auf der Welle 58 schwenkbar angeordnet ist. Auf dem Zapfen 55 der Druckrolle ist ferner ein Druckrollenarm 60 angeordnet. Die Lagerplatte und der Druckrollenarm haben seitliche Flansche 62 ,bzw. 64, zwischen denen eine Druckfeder 66 angeordnet ist. Die Druckrolle wird mittels eines Joches 70 betätigt, das auf einer Welle 72 schwenkbar angeordnet ist und eine Schraube 74 trägt, die gegen den Flansch 64 des Druckrollenarmes 60 anliegt. Wenn. das Joch zur Ausübung eines Druckes auf den Druckrollenarm betätigt wird, wird auf die Druckrollenlagerplatte über die Feder 66 ein nachgiebiger Druck ausgeüibt und hierdurch die Rolle 30 so weit nach oben bewegt, daß zwischen ihr und der Vorschubrolle 28 der Streifen erfaßt wird. Der durch die Feder ausgeübte Druck kann mit Hilfe der Schraube 74 eingestellt werden.
  • Das Joch 70 wird durch einen Elektromagneten 76 betätigt, der mit dem Joch über eine Lasche 78 verbunden ist, die bei 80 und 82 schwenkbar gelagert ist. Das Joch 70 kann auch als Mittel zum Betätigen des beweglichen Trennmessers 34 verwendet werden, das von einem Schneidrahmen 83 üblicher Konstruktion getragen ist, der an das Joch bei 84 angelenkt ist. Eine Zugfeder 86 versucht, das Joch normalerweise nach rückwärts zu ziehen. Wenn der Elektromagnet 76 erregt wird, wird der Vorderteil des Joches so weit nach oben geschwungen, daß der Streifen ergriffen und vorgeschoben wird. Wenn der Stromkreis durch den Elektromagneten unterbrochen wird, hört der Vorschub auf, und das Joch und die Schneidvorrichtung werden durch eine Feder 85 zum Durchschneiden des Streifens nach unten gezogen. Das bewegliche Trennmesser bleibt so lange unten, bis der Stromkreis durch den Elektromagneten geschlossen wird, worauf dann das Trennmesser aus der Bahn des Streifens zu gleicher Zeit mit dem Beginn des Vorschubes herausgehoben wird. Da das Trennmesser bei Aufhören des Vorschubes in seiner unteren Stellung verbleibt, verhindert es ein übermäßiges Vorschieben des Streifens in Richtung auf die Anfeuchtvorrichtung. Das Schneiden erfolgt ebenfalls unter Feder- wirkung, die leicht eingestellt werden kann und weniger schlagartig vor sich geht, als wenn das Trennmesser in Schneidrichtung durch den Elektromagneten betätigt würde. Diese Schneid- und Vorschubvorrichtung stellt eine vorteilhafte Konstruktion dar, doch kann diese in vieler Hinsicht in Anpassung an den vorzuschiebenden Streifen noch abgewandelt werden.
  • Die im folgenden zu beschreibenden Meßvorrichtungen können auf jeden Fall auch mit anderen Vorschubvorrichtungen verwendet werden.
  • Längensteuerung Die - Steuerung der Ausgabe des Streifens in der jeweils gewünschten Länge wird mit Hilfe einer Vielzahl von rückstellbaren Schaltern bewirkt, die in einer linearen Gruppe relativ zu einem hin- und hergehenden Rückstel lglied angeordnet sind. Die Anordnung der Schalter in einer linearen Gruppe bedeutet die Anordnung der Schalter einer nach dem anderen, so daß sie durch ein hin- und hergehendes Glied oder hin- und hergehende Glieder nacheinder betätigt werden können. Die Schalter können dabei geradlinig oder auch gestaffelt oder kurvenförmig, je nach der Bahn des einen oder der mehreren hin- und hergehenden Glieder, angeordnet sein. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß ,der Erfindung sind die Schalter 100 in einem Bogen angeordnet, dessen Mittelpunkt mit einer festen Welle 102 zusammenfällt, die einen Drehzapfen 116 aufweist, auf dem frei drehbar ein großes Zahnrad 104 angeordnet ist, das ueber ein Ritzel 106 angetrieben ist, das seinerseits auf-der die angetriebene Vorschubrolle28 tragenden Welle 108 befestigt ist. Die Schalter sind so augeordnet, daß sie wahlweise über Druckknöpfe 1:10 geschlossen werden können, die auf der bogenförmigen Wand des Steuergehäuses oder auf einer Tastentrommel 112 an der einen Seite des Hauptgehäuses 20 angebracht sind. Diese Schalter können irgendeine geeignete, rückstellbare Konstruktion haben, bei der der Schalter in dem eingestellten Zustand, d. h. entweder geöffnet oder geschlossen, verbleibt, bis er zurückgestellt wird. Wenn ein Schalter durch Herabdrücken seines Druckknopfes 110 betätigt wird, wird ein Rückstellstift 114 an der Unterseite des Schalters nach unten verschoben. In Fig. 6 ist eine vorteilhafte Konstruktion eines Druckknopfschalters gezeigt, der ein Gehäuse aufweist, in dem sich ein bewegliches Schaltglied befindet. Dieses hat in zwei Stellungen umschaltbare Bfattfedern 123 von bekannter Konstruktion, die einen beweglichen Kontakt tragen, der in Berührung mit einem festen Kontakt 131 im Schalter gebracht werden kann. Am Oberteil des Schalters ist ein Gewindezapfen 115 befestigt, der den Druckknopf 110 trägt. Dieser wird in seiner Stellung auf irgendeine Weise gehalten, beispielsweise dadurch, daß er einen Flansch 111 aufweist, der lose in einer Ausnehmung 117 des Gewindebolzens 115 durch eine tJberwurfmutter 121 angeordnet ist. Der Schalter kann ohne weiteres in seiner Lage -dadurch befestigt werden, daß der Gewindebolzen 115 durch ein Loch in der Wand des Gehäuses 112 hindurchgesteckt und an der Wand zwischen der Überwurfmutter 121 und einer Gegenmutter 119 festgeklemmt wird. Der Schaft 113 des Druckknopfes betätigt die Blattfeder 123 über einen Isolierstift 127.
  • Wenn irgendeiner der Druckknöpfe 110 gedrückt wird, wird der Antriebsmotor 54 angelassen. Der Elektromagnet 76 wird erregt, und der Streifenvorschub beginnt, wie oben beschrieben. Der Vorschub dauert so lange, binder Schalter durch Aufwärtsschieben des Stiftes 114 geöffnet wird, worauf der Vorschub aufhört und der Streifen abgetrennt wird.
  • Wenn der Streifenvorschub beginnt, drehen sich die Vorschub rolle 28, die Wellel08 und das RitzellO6, wobei das letztere das Zahnrad 104 mit entsprechend geringer Geschwindigkeit dreht.
  • Das Zahnrad 104 kann auf dem Drehzapfen 116 frei rotieren, auf dem sich ferner noch eine Nabe 118 frei drehen kann, die einen Sektor 120 trägt. Dieser Sektor seinerseits trägt einen Auslösemagneten 122 und eine Kupplungsplatte 124 mit einem Zahn 126, der in Eingriff zwischen zwei Zähne des Zahnrades 104 gebracht werden kann, wenn der Auslösemagnet erregt wird. Die Kupplungsplatte 124 ist auf einem Winkelhebel 128 angeordnet, der bei 130 schwenkbar gelagert ist. Wenn der Auslösemagnet aberregt wird, wird die Rupplungsplatte 124 in zurückgezogener Stellung durch die Feder 132 gehalten, die mit dem Winkelhebel, wie in Fig. 5 gezeigt, verbliladen ist. Am Sektor 120 ist ein Arm 134 befestigt, der ein Ausiösekontalitglied 136 trägt, das vorzugsweise die Form einer Rolle aus elastischem Material, wie beispielsweise einen dauerhaften synthetischen Schaumgummi, hat, die in Berührung mit dem Stift 114 eines der Schalter 100 gebracht werden kann, der durch Herunterdrücken seines Druckknopfes 110 geschlossen wurde. Wenn der Druckknopf herabgedrückt und der Elektromagnet 76 so erregt wird, daß der Vorschub des Streifens beginnt, wird auch der Auslösemagnet 122 derart betätigt, daß der Zahn 126 der Eupplungsplatte in Eingriff mit dem Zahnrad 104 kommt. Damit setzt nun der Sektor 120 das Zahnrad 104 in Drehung, das die Rolle 136 so lange mitnimmt, bis sie den Stift 114 des gedrückten Schalters berührt. Hierdurch wird der Stift herausgeschoben, der Stromkreis unterbrochen und der Streifenvorschub angehalten.
  • Da die Druckknöpfe in einer linearen Reihe angeordnet sind, entspricht jeder einer bestimmten Streifenlänge. Es ist daher lediglich notwendig, die Druck knöpfe in geeigneter Weise, wie beispielsweise durch die Zahlen 138, zu bezeichnen, um einen Hinweis auf ciie Streifenlänge zu erhalten, und die Bedienungsperson muß zur Ausgabe der gewünschten Streifenlänge nur den entsprechenden Druckknopf drücken.
  • Nachdem eine abgemessene Streifenlänge ausgegeben wurde und der Schalter durch Auflaufen der Rolle 136 zurückgestellt wurde, wird der Stromkreis über den Auslösemagneten 122 unterbrochen und damit das Kupplungsglied vom Zahnrad 104 gelöst. Der Selitor wird dann in seine Ausgangsstellung durch geeignete Mittel, beispielsweise eine Uhrenspiralfeder 140, zurückgebracht. Die Wirkung der Feder wird vorzugsweise abgewandelt und verstärkt durch die Verwendung eines Gegengewichtes 142, das am Sektor befestigt ist. Dieses ist derart angebracht, daß es die Federwirkung unterstützt und dieser nicht entgegenwirkt, wenn kurze Streifenlängen vorgeschoben werden, und die Federspannung ist daher verhältnismäßig gering. Beim Vorschieben von langen Streifenstücken ist dagegen die Feder mehr gespannt und muß die Wirkung des Gegengewichtes überwinden, wodurch eine zu kräftige Rückführung der Platte verhindert wird.
  • Der Sektor wird in seiner Null-Stellung durch einen festen Anschlag 144 abgestoppt, gegen den ein bewegliches Anschlagstück der Platte anliegen kann.
  • Zwischen den beiden Anschlägen ist ein Federmittel angeordnet, das beispielsweise die Form eines nachgiebigen, am Sektor angebrachten Puffers 146 haben kann. Wenn der Sektor bei der Rückbewegung mit großer Kraft gegen den Anschlag anstößt, könnte sich ein nachteiliges Abprallen ergeben, und die Anbringung eines Puffers ist daher von einiger Bedeutung.
  • In der gezeigten Konstruktion hat der nachgiebige Puffer 146 die Form eines Gummisaugnapfes mit einem Hohlraum 148 (Fig. 7), aus dem die Luft herausgedrückt wird, wenn der Napf auf den Anschlag auftrifft, so daß der Napf augenblicklich so mit dem Anschlag verbunden wird, daß ein Abprallen verhindert wird. Es ist erwünscht, ein kleines Leck am Napf anzubringen, und das kann dadurch erreicht werden, daß entweder ein Leckloch oder eine sehr kleine Nut 15Q an der Stirnseite des Anschlags angebracht wird.
  • Ein derartiges Leck verhindert das sofortige Haften des Napfes in keiner Weise, wenn dieser gegen den Anschlag auftrifft, doch wird hierdurch ein rasches Unterbrechen des Vakuums möglich, so daß das asche Wegbewegen der Platte bei der nächsten Betätigung der Maschine nicht beeinträchtigt wird.
  • Da die ausgegebene Streifenlänge von dem Abstand abhängt, den der Sektor und die Rückstellrolle 136 zurücklegen, bevor die Rolle den Schalter erreicht und den geschlossenen Schalter zurückstellt, kann diese Länge dadurch geändert werden, daß die Lage der Rolle am Sektor anders eingestellt wird. Wenn beispielsweise die Rolle 136 und ihr Arm 134 mit dem Sektor in der in gestrichelten Linien in Fig. 9 dargestellten Stellung und nicht in der ausgezogenen Stellung befestigt werden, so bewegt sich die Platte weiter, bevor irgendein bestimmter, betätigter Schalter zurückgestellt wird. Damit sind alle ausgegebenen Streifenlängen um ein Zusatzstück, beispielsweise um ungefähr 23 cm, länger, wie dies durch die neue Stellung der Rolle festgelegt ist. Damit ist ein sehr einfaches Mittel zur Änderung der auszugebenden Streifenl äugen vorhanden.
  • Ferner ist die Stromzuführung zum Auslösemagneten dadurch günstig gelöst, daß ein flexibler und verlängerbarer isolierter Leiter 152, der an seinem einen Ende mit einem Anschluß stück eines stationären Teiles, beispielsweise dem Anschlag 144, und mit seinem anderen Ende an dem beweglichen Magneten 122 befestigt ist, vorgesehen ist. Der Leiter ist um einen Spulenträger 154 herumgewickelt, der aus Isoliermaterial besteht und konzentrisch zum Drehzapfen 116 angeordnet ist, um den sich der Sektor und der Auslösemagnet drehen. Hierdurch wird für den Magneten eine elektrische Verbindung geschaffen, die trotz des ständigen Hin- und Herbewegens des Magneten während der Benutzung der Maschine eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer hat. Durch diese Konstruktion werden auch alle losen und herabhängenden Drähte vermieden.
  • Um ein Überdrehen zu verhindern, wenn aus fiirgendeinem Grund die Kontaktrolle 136 die Maschine nicht durch Herausschieben und Zurückstellen eines gedrückten Schalters abstoppt, ist ein Sicherheitsschalter 162 vorgesehen, der vorzugsweise die Form eines rückstellbaren Schalters hat. Dieser Schalter ist in einer Stellung jenseits des letzten Druckknopfschalters so angebracht, daß bei einem tiberdrehen des Sektors die Rolle 136 direkt auf den Stift 164 des Schalters 162 auftrifft und den letzteren formschlüssig so betätigt, daß der Stromkreis unterbrochen und die Maschine abgestoppt wird. Wenn der Sektor in seine Null-Stellung zurückkehrt, wird der Schalter 162 in seine offene Stellung durch einen Federarm 166 zurückgebracht, auf den der Sektor mit einer Nase 168 der Platte wirkt.
  • Ferner ist noch ein- Freiwahlschalter 170 angebracht, der nicht rückstellbar ist und zwei Stellungen hat. Mit diesem Schalter kann in der einen Stellung der Stromkreis durch den Motor und den Elektromagneten 76 beliebig lange durch Fingerdruck auf den Druckknopf 172 geschlossen werden. Es erfolgt dann so lange eine Ausgabe des Streifens, bis die Bedienungsperson den Druckknopf wieder losläßt.
  • Das elektrische System der vorgeschriebenen Maschine ist, wie das Schaltdiagramm nach Fig. 10 zeigt, von sehr großer Einfachheit. Zwei Leitungen 174, 176 können an ein Netz angeschlossen werden. Die Leitung 176 führt direkt zum Motor 54 und zum Elektromagneten 76. Die andere Leitung 174 enthält den geschlossenen Sicherheitsschalter 162 und ist mit dem Kontakt 175 des Freiwahlschalters 170 verbunden.
  • Wenn der Freiwahlschalter, wie in gestrichelten Linien der Fig. 10 angedeutet, gegen den Kontakt 175 anliegt, ist der Stromkreis durch den Motor und den Elektromagneten unmittelbar geschlossen, und der Streifenvorschub dauert so lange an, bis der Freiwahlschalterknopf freigegeben wird. Der Schalter wird dann durch Federwirkung umgelegt und liegt in seiner normalen Stellung gegen den Kontakt 177 an.
  • Dadurch sind nun der Auslösemagnet 122 und die parallelen, mit den Druckknopfischaltern 100 verbundenen Leitungen 178, 179 im Stromkreis.
  • Ferner sind gemäß dem Schaltschema noch eine Heizspule 44, ein Heizungsthermostat 180, eine Siguallampe 182 und ein Netzschalter 184 vorgesehen.
  • Aus vorstehendem ergibt sich, daß die elektrischen Elemente zur Steuerung der Ausgabe von Streifen bestimmter Länge überaus einfach sind, und es sind lediglich ein Motor, ein den Vorschub und das Abschneiden steuernder Elektromagnet, ein Auslöse-oder Kupplungsmagnet und eine Gruppe von rückstellbaren Druckknopfschaltern notwendig. Weder Relais noch Haltestromkreise oder sonstige elektrische Spezialvorrichtungen werden benötigt. Das Schließen des Stromkreises durch den Elektromagneten hebt die Trennvorrichtung lediglich an und hält sie in einer Stellung, in der sie zum Abschneiden so lange bereit ist, bis der Stromkreis unterbrochen wird, worauf die Schneidvorrichtung freigegeben und durch eine Feder betätigt wird. Die besonderen mechanischen Elemente umfassen lediglich einen Sektor und Antriebsmittel für diesen und ferner einen Schalterrückstel arm und eine auf dem Sektor angeordnete Rolle.
  • Es werden also keine mechanischen Verriegelungsvorrichtungen verwendet, die in der Herstellung und Einstellung große Genauigkeit erfordern.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1.- Streifenausgeber zum Ausgeben einer Anzahl von Streifen vorbestimmter Länge mit einer entsprechenden Anzahl von handbetätigten Druckknöpfen, die über elektrische Mittel den Vorschub des betreffenden Streifens durch Steuerung von Vorschubrollen steuern, worauf nach Ausgabe der gewünschten Streifenlänge der Streifen selbsttätig durch eine Schneidvorrichtung abgeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch je einen Druckknopf (110) betätigbare Rückstellschalter (1(10) in Reihe angeordnet sind und daß ein an den Rückstellschaltern (100) vorbeiführbarer Rückstellarm (134) -vorgesehen ist, der den Rückstellstift (114) des jeweils betätigten Rückstellschalter-s in seine Ausgangslage zum Stillsetzen des Streifenvorschubes zurückbewegt.
  2. 2. Streifenausgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellarm (134) auf einer bestimmten Bahn zur Rückstellung der Rückstellschalter (100) hin- und nach Rückstellung des betreffenden Rückstellschalters zurückbewegbar ist.
  3. 3. Streifenausgeber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellschalter (100) auf einem Kreisbogen angeordnet sind und der Rückstellarm (134) konzentrisch zu diesem Kreisbogen bewegbar ist.
  4. 4. Streifenausgeber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellarm (134) auf einer konzentrisch zu dem Kreisbogen angeordneten Welle (102) befestigt ist und ein Zahnrad (104) aufweist, das mit der an sich bekannten Streifenvorschubvorrichtung (28, 30) über eine Kupplung (124) kuppelbar ist.
  5. 5. Streifenausgeber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Vorwärtsbewegung des Rückstellarmes (134) in dessen Bahn ein Sicherheitsschalter (162) angeordnet ist.
  6. 6. Streifenausgeber nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (124) ein Zahnelement (126) aufweist, das mit einem zum Vorschub antreibbaren Zahnrad kuppelbar und durch einen Elektromagneten (122) betätigbar ist.
  7. 7. Streifenausgeber nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung durch einen Elektromagneten (76) gegen die Wirkung einer Feder (85) betätigbar ist, dessen Wicklung sich im Stromkreis der Rückstellschalter (100) befindet.
  8. 8. Streifenausgeber nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellarm (134) eine hin- und herschwenkbare sektorartige Scheibe (120) aufweist, die ein als Rolle ausgebildetes Rückstellorgan (136) aufweist.
  9. 9. Streifenausgeber nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellarm (134) ein Betätigungselement (168) aufweist.
  10. 10. Streifenausgeber nach einem der vorhergehen den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein handbetätigter Freiwahlschalter (170) vorgesehen ist.
  11. 11. Streifenausgeber nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kupplung (124) betätigende Elektromagnet (122) auf der Rückstellscheibe (120) angeordnet ist.
  12. 12. Streifenausgeber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellschalter (100) Betätigungselemente (114) aufweisen.
  13. 13. Streifenausgeber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellschalter (100) an der Innenwand und die Druckknöpfe (110) an der Außenwand (112) des Ausgebergehäuses (20) befestigt sind.
  14. 14. Streifenausgeber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellschalter (100) ein Schaltergehäuse mit einem beweglichen Schaltstift (114) aufweisen.
  15. 15. Streifenausgeber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Schaltergehäuse ein Befestigungsstück (115) zum Befestigen des Schalters (100) an der Innenwand -des Gehäuses (20) angebracht ist, das die Gehäusewand (112) durchdringt und den Druckknopf (110) trägt, dessen Betätigungsschaft (113) das Befestigungsstück (115) durchdringt.
  16. 16. Streifenausgeber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellarm (134) einen Puffer in Form eines Saugnapfes (148) trägt.
  17. 17. Streifenausgeber nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leckleitung (150) für den Saugnapf (148) angebracht ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 960' 945, 2 408 363.
DEK40200A 1959-03-25 1960-03-18 Streifenausgeber Pending DE1098403B (de)

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US1098403X 1959-03-25

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DE (1) DE1098403B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261016B (de) * 1963-05-07 1968-02-08 Carl Neubronner Anfeuchtgeraet fuer Klebestreifen
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