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DE1034349B - Gleichlaufsteuerung fuer hydraulisch bewegte Buehnenpodien, Plattformen, Versenkungen u. dgl. - Google Patents

Gleichlaufsteuerung fuer hydraulisch bewegte Buehnenpodien, Plattformen, Versenkungen u. dgl.

Info

Publication number
DE1034349B
DE1034349B DEA22637A DEA0022637A DE1034349B DE 1034349 B DE1034349 B DE 1034349B DE A22637 A DEA22637 A DE A22637A DE A0022637 A DEA0022637 A DE A0022637A DE 1034349 B DE1034349 B DE 1034349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
synchronization control
podium
platforms
lifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA22637A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Techn Wilfr Hoffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie filed Critical Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority to DEA22637A priority Critical patent/DE1034349B/de
Publication of DE1034349B publication Critical patent/DE1034349B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/22Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes
    • E04H3/24Constructional features of stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Gleichlaufsteuerung für hydraulisch bewegte Bühnenpodien, Plattformen, Versenkungen u. dgl. Bekanntlich werden heb- und senkbare Bühnenpodien vorzugsweise hydraulisch betrieben, da der hydraulische Betrieb die größtmögliche Geräuschlosigkeit verbürgt. Wegen der Größe der Podien sind in den weitaus meisten Fällen mindestens zwei Hubzylinder erforderlich, in denen die das Podium stützenden Druckstempel geführt sind. Um einen völligen Gleichlauf der das Heben und Senken des Podiums bewirkenden Mittel zu gewährleisten, sind besondere Einrichtungen vorgesehen, die im allgemeinen aus Seil- oder Zahnstangenführungen bestehen.
  • Wird, wie dies oft der Fall ist, die Forderung gestellt, das Podium in seiner tiefsten Stellung von seitlichen Unterbühnenräumen her ungehindert zugänglich zu machen, scheiden Seilführungen von vornherein aus. Zahnstangenführungen können zwar grundsätzlich dieser Forderung entsprechend ausgebildet werden, sind jedoch insofern nachteilig, als sie je nach der vorliegenden Hubhöhe auf Grund der erforderlichen Knicksteifigkeit ein beträchtliches Gewicht aufweisen, teuer sind und außerdem während der Hub- und Senkbewegung ein störendes Geräusch verursachen.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Gleichlaufsteuerung für hydraulisch bewegte Bühnenpodien., Plattformen. Versenkungen u. dgl. mit jeweils zwei Hubzylindern oder Hubzylindergruppen zu schaffen, die unter Vermeidung der vorgenannten Nachsteile selbsttätig einen Gleichlauf der ein Podium od. dgl. bewegenden Mittel gewährleistet. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß ein den Unterschied der Wege der Druckstempel der beiden Hubzylinder oder Hubzylindergruppen messendes mechanisches Getriebe und von diesem be@einflußte Steuerorgane in den Druckfliiss.igkeits:leitungen der Hubzylinder vorgesehen sind, wie an sieh bekannt, und das mechanische Getriebe als Ausgleichsgetriebe ausgebildet ist, dessen Sonnenräder mit die Drehung dieser Räder bewirkenden, an dem Bühnenpodium od. dgl. in der Nähe der Druckstempel angreifenden Mitteln und dessen Gehäuse mit den Steuerorganen in zwangläufiger Verbindung stehen.
  • Bei einer bekannten Gleichlau.fstenerung für zwei unabhängig voneinander arbeitende Kolben wird der Unterschied im Weg der beiden Kolben durch ein mechanisches Getriebe ermittelt und zur Bedienung eines Drosselventils in der Druckölleitung oder Druckölableitung oder in beiden Leitungen benutzt. Dabei wird die Bewegung jedes der beiden Kolben in die Drehung je einer Welle übersetzt, von denen. die eine mit einem Gewinde eine Wandermutter führt, die mit der anderen Welle gleitfähig, aber nicht drehbar, z. B. durch einen Gleitkeil, verbunden ist. Die Bewegung der Wandermutter wird zum Steuern des Ein- bzw. Auslasses an den Druckzylindern verwendet. Eine Wandermutter mag für Fahrzeugkippvorrichtungen für welche die vorerwähnte Steuerung vor allem gedacht ist, ein brauchbares Glied zur Erreichung des Gleichlaufs sein., für bühnentechnische Einrichtungen jedoch, bei denen die Gleichlaufs@teuerung in einem Raum unterhalb eines Bühnenpodiums od. dgl. liegt und somit der Verschmutzung stark ausgesetzt ist, ist sie ungeeignet. Das statt ihrer erfindungsgemäß verwendete Ausgleichsgetriebe ist auf Grund der Einkapselung gegen Verschmutzung und sonstige Störungen, die bei bühnentechnischen Einrichtungen ganz besonders zu vermeiden sind, geschützt und ermöglicht eine sehr einfache Gesamtausführung der G'leichlaufsteuerung.
  • Es sind' Gleichlaufsteuerungen für hydraulisch betriebene Plateauversenkungen und Prospektzüge von Theaterbühnen bekannt, die eine große Anzahl zusammenwirkender Teile aufweisen. Mit der Anzahl solcher Teile steigt aber nicht nur die Ungenauigkeit in der Wirkung der Steuerung, sondern es erhöhen sich auch die Beschaffungs- und Unterhaltskosten sowie die Lärmquellen.
  • Bei einer anderen bekannten Einrichtung an hydraulisch angetriebenen Dekorationszügen von Bühnenanlagen sind diese zu mehreren oder in ihrer Gesamtheit durch eine Zwanglaufverbindung zusammenschließbar. Hierbei kann auch ein Gleichlauf durch Ketten mit Kettenrädern erreicht werden. Ein selbsttätiger Ausgleich bei einem eintretenden Unterschied zwischen zwei Bewegungen ist bei dieser Einrichtung nicht möglich.
  • Die Fortschrittlichkeit der Steuerung gemäß der Erfindung gegenüber den bekannten, Steuerungen vergleichbarer Art ergibt sich vor allem aus der Verwendung eines Ausgleichsgetriebes, dessen Gehäuse auf sehr einfache Weise mit denjenigen. Stenermi.tteln in zwangläufige Verbindung gebracht werden kann, die in den Druckflüssigkeitsleitungen der Hubzylinder vorgesehen sind, um einen Gleichlauf der Hubmittel herbeizuführen.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine mit einer Steuerung gemäß der Erfindung ausgerfistete hydraulische Hubeinrichtung für ein Bühnenpodium dargestellt, -und zwar zeigt Fig. 1 die Vorderansicht eines Bühnenpodiums, teilweise im Schnitt, Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht und Fig. 3 die Steuerung in größerem Maßstabe.
  • Das Bühnenpodium 1 ist auf zwei Druckstempeln 2, 3 abgestützt, die in Hubzylinder 4, 5 eingreifen. Am Bühnenpodium sind zwei Ketten 6, 7 befestigt, von denen die eine über ein Kettenrad 8 und Umlenkräder 9, 10 und die andere über ein Kettenrad 11 und, Umlenkräder 12, 13 gelegt ist. An den Enden der Ketten ist j e ein Spanngewicht 14 bzw. 15 befestigt. Die Kettenräder 8, 11 sind auf den äußeren Enden von Wellen 16, 17 befestigt, die auf ihren inneren, gegeneinander gerichteten Enden je ein Kegelrad 18 bzw. 19 tragen. Diese bilden die Sonnenräder eines Ausgleichsgetriebes und stehen mit Planetenrädern 20, 21 im Eingriff. An, dem Gehäuse 22 des Ausgleichsgetriebes ist außen ein Zahnkranz 23 befestigt, der mit der Verzahnung 24 einer Stange 25 im Eingriff steht. An den Enden der längs verschiebbar gelagerten Stange 25 sind Steuerschieber 26 bzw. 27 angeordnet, die j e in eine Abzweigung 28 bzw. 29 einer Leitung 30 eingreifen, durch die Druckflüssigkeit den Hubzylindern 4, 5 zugeführt wird.
  • Bei gleichlaufender Hub- und Senkbewegung des Bühnenpodiums werden die Kettenräder 8 und 11 mit der gleichen Drehzahl angetrieben. Da sie gegenläufig zueinander umlaufen, führen die Planetenräder 20, 21 keine Umlaufbewegung aus, so daß das Gehäuse 22 in Ruhe bleibt. Infolgedessen werden auch die Stange 25 und die Steuerschieber 26, 27 nicht verschoben. Bleibt aus irgendeinem Grunde, z. B. auf Grund vorübergehender einseitiger Belastung des Podiums, der eine Druckstempel gegenüber dem anderen zurück, woraus sich eine Schrägstellung des Podiums ergeben würde, so wird das eine der beiden Kettenräder 8, 11 mit größerer Drehzahl als das andere angetrieben. Dadurch wird das Gehäuse 22 in dem einen oder anderen Sinne gedreht und die Stange 25 nach der einen oder anderen Richtung verschoben. Der eine der beiden Steuerschieber 26, 27 wird dabei um einen gewissen Betrag aus der zugehörigen Abzweigung herausgezogen und der andere Steuerschieber um den gleichen Betrag in die zugehörige Abzweigung hineingedrückt, so daß auf der :einen Seite eine Querschnittsvergrößerung und auf der anderen, Seite eine Querschn,ittsverminderung in der Druckflüssigkeitszuleitung eintritt und somit dem einem Hubzylinder mehr Druckflüssigkeit zuströmt als dem anderen. Sobald die hierdurch bewirkte Waagerechtstellung des Podiums erreicht ist, laufen die Kettenräder wieder mit der gleichen Drehzahl um, wobei die Stange 25 ihre mittlere Lage einnimmt, in der die Steuerschieber wieder gleich weit in die zugehörige Abzweigung hineinragen und somit auch der Druckflüssigkeitszustrom zu beiden Hubzylindern gleich groß ist.
  • Ist die einseitige Belastung des Podiums von längerer Dauer, so benötigt der die größere Belastung aufnehmende Hubzylinder auch für diese Zeitdauer einen stärkeren Druckflüssigkeitszustrom. Dieser kommt in der vorgeschriebenen Weise durch eine entsprechende Schrägstellung des Podiums zustande, die für die Zeitdauer der einseitigen Belastung erhalten bleibt. Sollte sich ausnahmsweise eine Schrägstellung ergeben, die im Hinblick auf die Verriegelungsmöglichkeit oder aus sonstigen Gründen das zulässige Maß überschreitet, kann durch von Hand einstellbare Drosselschieber eine Waagerechtstellung erreicht werden.
  • Die beschriebene selbsttätige Steuerung läßt sich auch bei zwei getrennten Bühnenpodien, die gleichlaufend gehoben und gesenkt werden sollen, sowie heb- und senkbaren Plattformen, Versenkungen u. dgl. anwenden. Statt die Wellen 16, 17 durch Kettentriebe zu bewegen, können auch an den Angriffstellen der Ketten 6, 7 an dem heb- und. senkbaren Teil leichte Zahnstangen angeordnet sein, die mit auf den Wellen sitzenden Zahnrädern im Eingriff stehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gleichlaufsteuerung für hydraulisch bewegte Bühnenpodien, Plattformen, Versenkungen u. dgl. mit jeweils zwei Hubzylindern oder Hubzylindexgruppen, dadurch gekennzeichnet, d@aß ein. den Unterschied der Wege der D@ruckstemped (2, 3) der beiden Hubzylinder (4, 5) oder Hubzylindergruppen messendes mechanisches Getriebe (18 bis 22) und von diesem beeinflußte Steuerorgane (26, 27) in den Druckflüssigkeitsleitungen (28, 29) der Hubzylinder (4, 5) vorgesehen sind, wie an sich bekannt, und das mechanische Getriebe als Ausgleichsgetriebe (18 bis 22) ausgebildet ist, dessen Sonnenräder (18, 19) mit die Drehung dieser Räder bewirkenden, an dem Bühnenpodium (1) od. dgl. in der Nähe der Druckstempel (2, 3) angreifenden Mitteln, (6, 7) und dessen Gehäuse (22) mit den Steuerorganen (26, 27) in zwangläufiger Verbindung stehen.
  2. 2. Gleich.laufsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß als an dem Bühnenpodium (1) od. dgl. angreifende Mittel (6, 7) Ketten vorgesehen sind sowie d'aß die Sonnenräder (18,19) auf Wellen (16,17) und auf diesen Kettenräder (8, 11) befestigt sind, die mit den über Umlenkräder (9, 10, 12, 13) geführten und mit Spanngewichten (14, 15) versehenen Ketten (6, 7) zusammenwirken.
  3. 3. Gleichlaufsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonnenräder (18; 19) auf Wellen (16, 17) und auf diesen Zahnräder befestigt sind, die mit an dem Bühnenpodium (1) od. dgl. in der Nähe der Druckstempel (2, 3) angreifenden Zahnstangen im Eingriff stehen.
  4. 4. Gleichlaufsteuerun.g nach einem der Ansprüche 1 biss 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Druckflüssigkeitsleitungen (28, 29) zusätzliche, von Hand einstellbare Drosseleinrichtungen vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 421660, 496 799, 895 104; deutsche Patentanmeldung M 10654 XI/77 g (bekanntgemacht am 3. 4.1952) ; »Bühnentechnische Rundschpiu«, Band der Jahrgänge 1937 bis 1939, S. 174.
DEA22637A 1955-05-09 1955-05-09 Gleichlaufsteuerung fuer hydraulisch bewegte Buehnenpodien, Plattformen, Versenkungen u. dgl. Pending DE1034349B (de)

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DE1034349B true DE1034349B (de) 1958-07-17

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168771B (de) * 1958-11-18 1964-04-23 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Gleichlaufsteuerung fuer hydraulisch bewegte Buehnenpodien, Wehrschuetzen u. dgl.

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE421660C (de) * 1925-04-21 1925-11-16 Fritsch & Sohn Fa Steuermaschine fuer hydraulisch betriebene Plateau-Versenkungen fuer Theaterbuehnen
DE496799C (de) * 1926-01-03 1930-04-30 Fritsch & Sohn Maschinen Fabri Einrichtung zum Heben und Senken von Prospektzuegen fuer Theaterbuehnen und aehnliches
DE895104C (de) * 1951-09-20 1953-10-29 Joseph Hoenle Synchronsteuerung fuer zwei unabhaengig voneinander arbeitende Kolben

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