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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf einen elektrischen Verbinder des sogenannten Schneid- oder
Eindring-Typs, der mit einem Kontakt versehen ist, der einen eine
Ummantelung eines elektrischen Drahts durchdringenden, vorspringenden
Kontaktbereich aufweist, wobei der elektrische Draht einen von der
Ummantelung umhüllten
Drahtkern aufweist.
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Im Stand der Technik sind verschiedene
Verfahrensweisen zum Verbinden eines Kontakts und eines elektrischen
Drahts bekannt. Diese Verfahrensweisen beinhalten ein Verfahren
zum Herstellen einer Verbindung unter Verwendung eines Druckschweißverfahrens.
Das Druckschweißverfahren wird
zum Anschließen
eines elektrischen Drahts verwendet, der einen von einer Ummantelung
umhüllten Drahtkern
aufweist. Ein durch das Verfahren gebildeter Kontakt beinhaltet
eine Kontakteinrichtung des sogenannten Eindring-Typs, die einen
scharfen, vorspringenden Kontaktbereich an ihrem Ende aufweist.
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Zum Beispiel beschreibt ein Patentdokument 1
(japanische Patentveröffentlichung
Nr. 56-30955 (1-3)) einen Kontakt, der einen
vorspringenden Kontaktbereich mit einem scharfen Ende sowie ein Paar
Presspassungsbereiche aufweist, die nach oben expandieren und sich
dabei auf beiden Seiten des vorspringenden Kontaktbereichs etwas
nach außen öffnen. Wenn
ein elektrischer Draht mit dem Kontakt verbunden wird, dringt der
vorspringende Kontaktbereich in den elektrischen Draht ein und durchstößt die Ummantelung,
und ein Drahtkern und der vorspringende Kontaktbereich werden miteinander
in Kontakt gebracht. Da die Presspassungsbereiche plastischer Verformung
unterliegen und der Kontakt des Drahtkerns mit dem vorspringenden
Kontaktbereich über
eine lange Zeitdauer aufrechterhalten wird, biegen sich die Presspassungsbereiche entlang
des Außenumfangs
der Ummantelung, so dass sie den Außenumfang der Ummantelung bedecken,
nachdem der vorspringende Kontaktbereich mit dem Drahtkern in Kontakt
gebracht worden ist. Im Fall eines Drahtkerns, der durch Bündelung
von mehreren Drähten
gebildet ist, wird je doch dann, wenn der vorspringende Kontaktbereich
in den elektrischen Draht hineinragt, der elektrische Draht durch die
externe Eindringkraft verformt, und die mehreren Drähte bewegen
sich in der Ummantelung auseinander. Dadurch kann es passieren,
dass nicht alle der Drähte
mit einem Leiterelement in Kontakt stehen.
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Ein Patentdokument 2 (japanische
Patentoffenlegungsschrift Nr. 61-133584 (1-3))
beschreibt einen elektrischen Verbinder, der eine Verformung eines
elektrischen Drahts verhindert, wenn ein vorspringender Kontaktbereich
in den elektrischen Draht hineinragt. Der in dem Patentdokument 2
beschriebene elektrische Verbinder weist einen Kasten (Abdeckgehäuse) mit
einem Haltebereich auf, der einen elektrischen Draht von der Umfangsfläche des
elektrischen Drahtes her hält,
wobei weiterhin ein Kontakt vorhanden ist, der an seinem Ende einen
scharfen vorspringenden Kontaktbereich aufweist. Während der
Haltebereich aus einem starren Harzmaterial gebildet ist, ist eine
Ummantelung eines elektrischen Drahts aus einem elastischen Material gebildet.
Die Elastizität
der Ummantelung macht es möglich,
dass der elektrische Draht durch den Haltebereich fest gehalten
wird. Bei einem derartigen elektrischen Verbinder hält der Haltebereich
des Kastens den elektrischen Draht bei der Herstellung einer Verbindung,
wodurch eine Verformung des elektrischen Drahts verhindert wird.
Die Elastizität
der Ummantelung des elektrischen Drahts hat jedoch die Tendenz, aufgrund
von Veränderungen
im Lauf der Zeit nach der Herstellung der Verbindung verloren zu
gehen. Sobald die Elastizität
der Ummantelung verloren gegangen ist, kommt es zu einer Bewegung
des elektrischen Drahts relativ zu dem vorspringenden Kontaktbereich,
wodurch die Zuverlässigkeit
der elektrischen Verbindung zwischen einem Drahtkern und dem vorspringenden
Kontaktbereich vermindert wird.
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Weiterhin beschreibt ein Patentdokument
3 (japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 2002-175845 (19 und 22))
einen elektrischen Verbinder, bei dem U-förmige elastische Elemente die
Seiten eines elektrischen Drahts zwischen sich schließen. Bei
dem in dem Patentdokument 3 beschriebenen elektrischen Verbinder
sind mehrere Kontakte nebeneinander in einer Reihe mit einer vorbestimmten
Mittenbeabstandung angeordnet. Der in dem Patentdo kument 3 beschriebene
elektrische Verbinder weist auch einen Block mit mehreren elektrischen
Drähten
auf, die nebeneinander in einer Reihe entsprechend der Anordnung
der Kontakte vorgesehen sind. Ferner sind die mehreren U-förmigen elastischen
Elemente in dem Block nach Maßgabe der
Anordnungsmittenbeabstandung der mehreren elektrischen Drähte angeordnet.
Die in dem Block angeordneten elektrischen Drähte sind durch die gegenüberliegenden
Bereiche der U-förmigen
elastischen Elemente eingeschlossen. Die gegenüberliegenden Bereiche der elastischen
Elemente werden in Richtung aufeinander zu mit Druck beaufschlagt. Bei
der Herstellung einer Verbindung dringt ein vorspringender Kontaktbereich
des Kontakts von unterhalb des elektrischen Drahts her in diesen
hinein. Bei dem in dem Patentdokument 3 beschriebenen elektrischen
Verbinder verhindern die elastischen Elemente eine Verformung eines
elektrischen Drahts bei der Herstellung der Verbindung. Selbst wenn
eine Ummantelung eines elektrischen Drahts ihre Elastizität aufgrund
von Veränderungen
im Lauf der Zeit verliert, bleibt der elektrische Draht ferner durch
die elastischen Elemente festgehalten, wodurch eine Bewegung des
elektrischen Drahts relativ zu dem vorspringenden Kontaktbereich
verhindert wird.
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Wenn der in dem Patentdokument 3
beschriebene elektrische Verbinder für einen elektrischen Draht
großen
Durchmessers ohne Änderung der
Anordnungsmittenbeabstandung der Kontakte verwendet wird, wird ein
Raum zwischen einander benachbarten elektrischen Drähten vermindert,
die in einer Reihe angeordnet sind, wodurch Raum für die Anordnung
der U-förmigen
elastischen Elemente in dem Block eliminiert wird. Selbst wenn die
U-förmigen
elastischen Elemente nach Maßgabe
der Anordnungsmittenbeabstandung der elektrischen Drähte angeordnet
werden können,
wird wiederum ein Raum zwischen den einander benachbarten elastischen
Elementen in dem Block vermindert. Somit kann es bei der Bildung
des Blocks zur Rissbildung kommen.
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In Anbetracht der vorstehend geschilderten Umstände besteht
ein Ziel der vorliegenden Erfindung in der Schaffung eines elektrischen
Verbinders für
elektrische Drähte
mit großem
Durchmesser, wobei der Verbinder in der Lage ist, eine Relativbewegung
zwischen einem elektrischen Draht und einem vorspringenden Kontaktbereich über einen
langen Zeitraum zu kontrollieren.
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Erreicht wird dieses Ziel erfindungsgemäß durch
Schaffung eines elektrischen Verbinders, wie er in Anspruch 1 angegeben
ist.
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Ein elektrischer Verbinder gemäß der vorliegenden
Erfindung beinhaltet einen Block mit einer jeweiligen Öffnung zum
Aufnehmen eines jeweiligen elektrischen Drahts in einer vorbestimmten
Richtung, wobei der elektrische Draht einen von einer Ummantelung
umhüllten
Drahtkern aufweist, sowie ein Gehäuse, das einen Kontakt mit
einem vorspringenden Kontaktbereich hält, der orthogonal zu der vorbestimmten
Richtung vorsteht, um die Ummantelung zu durchdringen, wobei der
Block derart vorgesehen ist, dass ein Ende des vorspringenden Kontaktbereichs in
die Öffnung
hineinragt, und wobei der Block ein Federelement in einer Position
gegenüber
dem Ende des in die Öffnung
hineinragenden, vorspringenden Kontaktbereichs aufweist, wobei das
Federelement dazu ausgebildet ist, den in der Öffnung aufgenommenen elektrischen
Draht gegen den vorspringenden Kontaktbereich zu drücken.
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Bei dem elektrischen Verbinder gemäß der vorliegenden
Erfindung wird der Block zuerst in einer Position angeordnet, in
der das Ende des vorspringenden Kontaktbereichs nicht in die Öffnung hineinragt,
und ein elektrischer Draht wird in die Öffnung eingeführt. Anschließend werden
die Positionen des Blocks und des Gehäuses relativ verändert. Dadurch wird
der Block in einer Position angeordnet, in der das Ende des vorspringenden
Kontaktbereichs in die Öffnung
hineinragt. Der vorspringende Kontaktbereich durchstößt somit
die Ummantelung des elektrischen Drahts, und das Ende des vorspringenden Kontaktbereichs
sowie der Drahtkern befinden sich in Berührung miteinander und sind
elektrisch miteinander verbunden. Da der Block das Federelement
aufweist, kann die Verformung des elektrischen Drahts bei der Herstellung
der Verbindung verhindert werden. Selbst wenn die Ummantelung des
elektrischen Drahts aufgrund von Veränderungen im Lauf der Zeit ihre
Elastizität
verliert, bleibt der elektrische Draht aufgrund des Federelements
gegen den vorspringenden Kontaktbereich gedrückt, wodurch verhindert ist,
dass sich der elek trische Draht relativ zu dem vorspringenden Kontaktbereich
bewegt. Da ferner 'das Federelement
in einer Position gegenüber
dem Ende des in die Öffnung
hineinragenden, vorspringenden Kontaktbereichs angeordnet ist, wird
selbst bei Anordnung von mehreren elektrischen Drähten seitlich nebeneinander
mit kleineren Intervallen zwischen einander benachbarten elektrischen
Drähten
ein Raum für
die Anordnung des Federelements nicht beeinträchtigt. Der elektrische Verbinder
der vorliegenden Erfindung kann somit für einen elektrischen Draht
mit großem
Durchmesser verwendet werden.
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Bei dem elektrischen Verbinder der
vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass der Block einen konkaven
Bereich aufweist, der mit der Öffnung in
Verbindung steht sowie ein mit dem Zentrum der Öffnung übereinstimmendes Zentrum aufweist,
und dass das Federelement in dem konkaven Bereich untergebracht
ist.
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Bei dem elektrischen Verbinder der
vorliegenden Erfindung wird ein elektrischer Draht bei der Herstellung
der Verbindung durch den vorspringenden Kontaktbereich mit Druck
beaufschlagt. Wenn ein anderer Bereich als der Kern des elektrischen Drahts
mit Druck beaufschlagt wird, wird die Ummantelung des elektrischen
Drahts schräg
auf eine Seite in der Öffnung
verlagert, und auch der Drahtkern wird entsprechend schräg bzw. schief
verlagert, wobei dies dazu führt,
dass es zu keinem Kontakt mit dem vorspringenden Kontaktbereich
kommt. Bei der erläuterten
Anordnung gemäß der Erfindung
handelt es sich bei dem konkaven Bereich um einen Raum, der von
der Öffnung
in der Eindringrichtung des vorspringenden Kontaktbereichs expandiert.
Ferner stimmen das Zentrum der Öffnung
und das Zentrum des konkaven Bereichs miteinander überein.
Wenn der vorspringende Kontaktbereich in einen elektrischen Draht
eindringt, kann somit die Ummantelung zu dem konkaven Bereich ausweichen,
und zwar entlang einer Linie, die in Richtung der Aufnahme der externen Kraft
verläuft.
Somit kommt es zu keiner schiefen Verlagerung der Ummantelung auf
eine Seite in der Öffnung.
Bei der Herstellung der Verbindung dringt somit der vorspringende
Kontaktbereich in das Zentrum des Drahtkerns ein, wodurch der vorspringende Kontaktbereich
und der Drahtkern in bevorzugter Weise elektrisch miteinander verbunden
werden.
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Weiterhin ist es bei dem elektrischen
Verbinder der vorliegenden Erfindung bevorzugt, dass der Kontakt
eine Stützarmeinrichtung
aufweist, die den in der Öffnung
aufgenommenen elektrischen Draht gegen das Federelement drückt.
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Mittels einer derartigen Stützarmeinrichtung wird
die Drückwirkung
des Federelements gesteigert, wodurch sich die relative Bewegung
des elektrischen Drahts und des vorspringenden Kontaktbereichs über einen
längeren
Zeitraum kontrollieren lässt.
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Wir vorstehend beschrieben worden
ist, ermöglicht
die vorliegende Erfindung die Schaffung eines elektrischen Verbinders
für elektrische
Drähte mit
großem
Durchmesser, bei dem sich die Relativbewegung zwischen einem elektrischen
Draht und einem vorspringenden Kontaktbereich über einen langen Zeitraum kontrollieren
lässt.
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Die Erfindung und Weiterbildungen
der Erfindung werden im folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen
von Ausführungsbeispielen noch
näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
Perspektivansicht unter Darstellung eines elektrischen Verbinders
des vorliegenden Ausführungsbeispiels
schräg
von oberhalb der Aufnahmeöffnung
eines komplementären
Verbinders;
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2 eine
Perspektivansicht unter Darstellung des elektrischen Verbinders
des vorliegenden Ausführungsbeispiels
schräg
von oben, und zwar von der entgegengesetzten Seite der 1;
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3 eine
Draufsicht auf den elektrischen Verbinder des vorliegenden Ausführungsbeispiels;
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4 eine
Schnittdarstellung entlang der Linie A-A' der 3;
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5 eine
Schnittdarstellung entlang der Linie B-B' der 3;
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6 eine
Perspektivansicht unter Darstellung eines steckerartigen Kontakts,
der in dem elektrischen Verbinder der 1 vorgesehen
ist, und zwar schräg
von oberhalb eines Einpassbereichs;
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7 eine
Perspektivansicht unter Darstellung des steckerartigen Kontakts
schräg
von oben von der entgegengesetzten Seite der 6;
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8 eine
Perspektivansicht eines Federelements, das in dem elektrischen Verbinder
der 1 vorgesehen ist,
und zwar gesehen von schräg
unterhalb des hinteren Endes; und
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9 eine
schematische Darstellung eines Verbindungszustands des in 1 dargestellten elektrischen
Verbinders.
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Im Folgenden wird ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel
der Erfindung ausführlicher
beschrieben.
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Ein elektrischer Verbinder gemäß diesem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weist vier steckerartige Kontakte bzw.
Steckerkontakte auf. Jeder der Steckerkontakte weist einen Einpassbereich
bzw. Steckverbindungsbereich an einem freien Ende auf, der in einen
komplementären Kontakt
einzupassen ist. In einer zur Aufnahme eines komplementären Verbinders
dienenden Öffnung
des elektrischen Verbinders gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind die Einpassbereiche der Steckerkontakte in seitlicher Richtung
in vorbestimmten Mittenbeabstandungen angeordnet. Ferner ist die vorliegende
Erfindung nicht nur bei dem elektrischen Verbinder mit Steckerkontakten
anwendbar, sondern auch bei einem elektrischen Verbinder mit Buchsenkontakten.
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1 zeigt
eine Perspektivansicht des elektrischen Verbinders des vorliegenden
Ausführungsbeispiels,
und zwar gesehen von schräg
oberhalb der Aufnahmeöffnung
zum Aufnehmen eines komplementären
Verbinders. 2 zeigt
eine Perspektivansicht des elektrischen Verbinders des vorliegenden Ausführungsbeispiels,
und zwar gesehen von schräg oben
von der entgegengesetzten Seite der 1, und 3 zeigt eine Draufsicht
auf den elektrischen Verbinder des vorliegenden Ausführungsbeispiels.
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Ein elektrischer Verbinder 1 des
vorliegenden Ausführungsbeispiels
weist ein Gehäuse 100,
in dem gemäß der Darstellung
der 1 vier Steckerkontakte 10 aufgenommen
sind, sowie einen Block 200 auf, der gemäß der Darstellung
der 2 vier Drahtaufnahmeöffnungen 201 zum
Aufnehmen elektrischer Drähte
aufweist. Die Drahtaufnahmeöffnungen 201 sind
an einer Rückseite 200a des
Blocks 200 offen. Die Rückseite 200a befindet
sich gegenüber einem
Aufnahmebereich 1a zum Aufnehmen eines komplementären Verbinders.
Im Folgenden wird die Seite des elektrischen Verbinders 1,
die die Aufnahmeöffnung
zum Aufnehmen eines komplementären Verbinders
aufweist, als Frontseite bezeichnet, und die Seite, an der die Aufnahmeöffnungen 201 zum Aufnehmen
der elektrischen Drähte
offen sind, wird als Rückseite
bezeichnet.
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In den 1 bis 3 ist jeweils zu sehen, dass der
Block 200 an der Rückseite
des Gehäuses 100 angebracht
ist. In dem elektrischen Verbinder 1 werden elektrische
Drähte
mit den Steckerkontakten 10 verbunden, indem der Block 200 an
der Rückseite des
Gehäuses 100 angebracht
wird. Bis die elektrischen Drähte
mit den Steckerkontakten 10 verbunden werden, ist der Block 200 teilweise
an dem Gehäuse 100 angebracht
und an diesem provisorisch verriegelt. Bei dem elektrischen Verbinder 1 werden in
dem provisorischen Verriegelungszustand zuerst elektrische Drähte in die
vier Drahtaufnahmeöffnungen 201 der 2 eingeführt, und anschließend wird der
Block 200 an der Rückseite
des Gehäuses 100 angebracht.
Die 1 bis 3 zeigen den elektrischen Verbinder 1 jeweils
mit dem an der Rückseite
des Gehäuses 100 angebrachten
Block 200, ohne dass elektrische Drähte in die Drahtaufnahmeöffnungen 201 eingeführt sind.
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4 zeigt
eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A' der 3,
und 5 zeigt eine Schnittdarstellung
entlang der Linie B-B' der 3.
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Unter Bezugnahme zuerst auf 4 wird im Folgenden eine
der in dem Block 200 vorgesehenen Drahtaufnahmeöffnungen 201 erläutert. Die
in dem Block 200 vorgesehene Drahtaufnahmeöffnung 201 ist
als lange Öffnung
ausgebildet, die sich von der Rückseite 200a zu
der Frontseite des Blocks 200 erstreckt. Ein Ende in Erstreckungsrichtung
der Drahtaufnahmeöffnung 201 weist
abgeschrägte
Flächen 2011 auf,
die in Richtung auf die Achse der Drahtaufnahmeöffnung 201 geneigt
sind, wobei die Enden der abgeschrägten Flächen 2011 nach unten
abgeschrägt
sind. Ein elektrischer Draht wird in die Drahtaufnahmeöffnung 201 von
einer Öffnung 2012 aus eingeführt, die
an der Rückseite 200a des
Blocks vorgesehen ist, während
sich das Gehäuse 100 und
der Block 200 in einem provisorisch miteinander verriegelten
Zustand befinden. Bei dem elektrischen Draht handelt es sich um
einen elektrischen Draht mit großem Durchmesser, der mehrere
Kerndrähte
bzw. Kernleiter aufweist, die mit einer elastischen Ummantelung
umhüllt
sind. Wenn der elektrische Draht in die Drahtaufnahmeöffnung 201 eingeführt wird,
erfolgt das Einführen
unter Belassung der Ummantelung der mehreren Kerndrähte, d.h.
die Ummantelung wird nicht entfernt. Die Öffnung 2012 der Drahtaufnahmepassage 201 öffnet sich
in einer derartigen Weise, dass das Einführen des Endes des elektrischen Drahtes
ermöglicht
ist. Der von der Öffnung 2012 eingeführte elektrische
Draht wird weiter eingeführt,
bis das Ende des elektrischen Drahtes mit den abgeschrägten Flächen 2011 in
Berührung
tritt. Nach der Berührung
mit den abgeschrägten
Flächen 2011 wird das
Ende des elektrischen Drahtes nach innen gedrückt, so dass es von den abgeschrägten Flächen 2011 provisorisch
gehalten wird. Dieses provisorische bzw. vorübergehende Halten ist besonders wirksam,
um ein Herabfallen des elektrischen Drahts von der Drahtaufnahmeöffnung 201 zu
verhindern, wenn der elektrische Draht einen kleinen Durchmesser
aufweist. Der Block 200 ist aus einem transparenten Harzmaterial
hergestellt, und somit kann der Benutzer eine visuelle Bestätigung darüber erhalten,
ob das Ende des elektrischen Drahts das Ende der Drahtaufnahmeöffnung 201 erreicht
oder nicht. Zum Ermöglichen
der visuellen Bestätigung
hinsichtlich des oberen Endes des eingeführten elektrischen Drahtes
weist der Block 200 oberhalb des oberen Endes der Drahtaufnahmeöffnung 201 eine
Nut bzw. Aussparung 202 mit geringer Dicke auf. Da das
Ende der Drahtaufnahmeöff nung 201 durch
die abgeschrägten
Flächen 2011 gebildet
ist, ist ein Boden 2021 der Nut 202 parallel zu
der oberen abgeschrägten
Fläche 2011 geneigt.
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Unter Bezugnahme auf 5 wird nun die Drahtaufnahmeöffnung 201 weiter
erläutert.
Wie in 5 gezeigt ist,
weist der Block 200 vier Drahtaufnahmeöffnungen 201 auf,
die seitlich nebeneinander in einer Reihe angeordnet sind. Wie in 5 gezeigt ist, sind keinerlei
weitere Elemente als die Trennwände
des Blocks 200 zwischen den einander benachbarten Drahtaufnahmeöffnungen 201 vorhanden.
Die Anordnungsmittenbeabstandung der Drahtaufnahmeöffnungen 201 ist
derart vermindert, dass während
der Bildung des Blocks keine Rissbildung hervorgerufen wird. Während die
Anordnungsmittenbeabstandung der Kontakte bei einem herkömmlichen elektrischen
Verbinder so verwendet wird, wie sie ist, ist der elektrische Verbinder 1 gemäß 1 für einen elektrischen Draht
mit größerem Durchmesser
als einem elektrischen Draht gedacht, der mit einem Kontakt des
herkömmlichen
elektrischen Verbinders verbunden wird. Jede der vier Drahtaufnahmeöffnungen 201 ist
im Wesentlichen wie ein Achteck ausgebildet, wobei eine Seite des
Achtecks nach Art eines Rechtecks vertieft ausgebildet ist. Genauer
gesagt, stimmen das Zentrum eines achteckigen Bereichs 201a sowie
das Zentrum eines konkaven Bereichs 201b, der nach Art
eines Rechtecks vertieft ist, miteinander überein. Ein elektrischer Draht
wird in den achteckigen Bereich 201a der Drahtaufnahmeöffnung 201 eingeführt. Die
Drahtaufnahmeöffnung 201 wird durch
einen Formwerkzeugstift mit komplementärer Formgebung gebildet. Obwohl
der elektrische Draht kreisförmigen
Querschnitt aufweist, ist es bevorzugter, dass die mit einem solchen
rechteckigen konkaven Bereich ausgebildete Öffnung einen achteckigen Querschnitt
anstatt einen kreisförmigen
Querschnitt aufweist. Der Grund hierfür besteht darin, dass der zum
Bilden der Öffnung
verwendete Formwerkzeugstift durch spanende Bearbeitung gebildet
werden kann und die Produktivität
des Formwerkzeugstifts verbessert werden kann. Da ferner die Länge der
Diagonallinie des Achtecks größer ist
als der einbeschriebene Durchmesser des Achtecks, lässt sich
ein elektrischer Draht in einfacher Weise einführen.
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Wie ferner in 4 zu sehen ist, erstreckt sich der Steckerkontakt 10 von
der Rückseite
bis zu der Frontseite des elektrischen Verbinders 1. Der Steckerkontakt 10 weist
zusätzlich
zu dem an einem Ende desselben vorgesehenen Einpassbereich bzw. Steckverbindungsbereich 11 einen
vorspringenden Kontaktbereich 12 auf. Der Einpassbereich 11 erstreckt
sich von einer Basis 13 des Steckerkontakts 10 nach
oben und verläuft
zu der Frontseite. Der vorspringende Kontaktbereich 12 erstreckt
sich von der Basis 13 nach oben und weist eine scharfe
Spitze bzw. Kante auf. Ferner weist das hintere Ende des Steckerkontakts
einen gegabelten Drahthaltebereich 14 auf, der sich von
der Basis 13 nach oben erstreckt. Die Basis 13 des
Steckerkontakts 10 in dem Gehäuse 100 ist niedriger
angeordnet als ein Boden 200b des Blocks 200.
Der Block 200 weist zwei Arten von Einführöffnungen auf, nämlich eine
Kontaktbereich-Einführöffnung 203 und
eine Haltebereich-Einführöffnung 204,
die von dem Boden 200b des Blocks 200 bis in die
Drahtaufnahmeöffnung 201 vorgesehen
sind. Wie in 5 gezeigt
ist, weist die Außenumfangswand
des Blocks 200 einen provisorischen Verriegelungsvorsprung 205 und
einen tatsächlichen
Verriegelungsvorsprung (nicht gezeigt) auf. Indem der Block 200 auf
die Rückseite
des Gehäuses 100 geschoben
wird un der tatsächliche
Verriegelungsvorsprung des Gehäuses 100 mit
dem Verriegelungsbereich (nicht gezeigt) des Gehäuses 100 verriegelt
wird, erfolgt die tatsächliche
Verriegelung des Blocks 200 an dem Gehäuse 100. Wenn der Block 200 tatsächlich an
dem Gehäuse 100 verriegelt ist,
ragt der vorspringende Kontaktbereich 12 des Steckerkontakts 10 aus
der Kontaktbereich-Einführöffnung 203 in
die Drahtaufnahmeöffnung 201.
Der in die Drahtaufnahmeöffnung 201 hineinragende,
vorspringende Kontaktbereich 12 ist auf der Achse der Drahtaufnahmeöffnung 201 positioniert.
Die 4 und 5 zeigen, dass der vorspringende
Kontaktbereich 12 des Steckerkontakts 10 in die
Drahtaufnahmeöffnung 201 hineinragt.
Wenn ein elektrischer Draht in die Drahtaufnahmeöffnung 201 des Blocks 200 eingeführt wird,
und der Block 200 sich in seinem tatsächlich mit dem Gehäuse 100 verriegelten
Zustand befindet, ragt der Drahthaltebereich 14 des Steckerkontakts 10 aus
der Haltebereich-Einführöffnung 204 heraus
in die Drahtaufnahmeöffnung 201 hinein
und drückt
gegen den elektrischen Draht. Der elektrische Draht wird unter Ausnutzung
der Elastizität
der Ummantelung von dem Drahthaltebereich 14 festgehalten.
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Weiterhin weist der Block 200 gemäß den 4 und 5 ein Federelement 210 auf.
Das Federelement 210 besitzt einen Biegungsbereich 211,
der in Richtung auf den Steckerkontakt 10 gebogen ist.
Das Federelement 210 ist in dem konkaven Bereich 201b der
Drahtaufnahmeöffnung 201 vorgesehen,
so dass der Biegungsbereich 211 an der Spitze des vorspringenden
Kontaktbereichs 12 des Steckkontakts 10 angeordnet
ist. Ein Ende 210a des Federelements 210 gemäß 4 ist als freies Ende ausgebildet,
das in einem Raum unterhalb der Nut 202 des Blocks angeordnet
ist, und bei einem hinteren Ende 210b des Federelements 210 handelt
es sich um ein festgelegtes Ende, das im Presssitz an der Rückseite
des Blocks 200 angebracht ist. Das Federelement 10 wird durch
Beaufschlagung mit einer externen Kraft nach oben und nach unten
gebogen, wobei das hintere Ende 210b als Halterungsstelle
dient. Der Biegungsbereich 211 des Federelements weist
einen Schlitz 2111 (s. 5)
auf, der in Erstreckungsrichtung des Federelements 210 verläuft. Die
Flexibilität
des Biegungsbereichs 211 wird durch den Schlitz 2111 erhöht. Da in
der Drahtaufnahmeöffnung 201 gemäß den 4 und 5 keinerlei elektrische Drähte aufgenommen
sind, ist die Spitze des vorspringenden Kontaktbereichs 12 des
Steckerkontakts 10 in den 4 und 5 in den Schlitz 2111 an
dem Biegungsbereich 211 des Federelements 12 eingeführt und
drückt
das Federelement 210 nach oben. In einem Zustand, in dem
in der Drahtaufnahmeöffnung 210 ein
elektrischer Draht aufgenommen ist, drückt die Spitze des vorspringenden
Kontaktbereichs 12 des Steckerkontakts 10 das
Federelement 210 über
den elektrischen Draht hinweg nach oben. Obwohl das Federelement 210 durch
den vorspringenden Kontaktbereich 12 nach oben gedrückt wird,
weist das Federelement 210 eine Federeigenschaft auf, durch
die ein in der Drahtaufnahmeöffnung 201 aufgenommener
elektrischer Draht in Richtung auf den vorspringenden Kontaktbereich 12 gedrückt wird.
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6 zeigt
eine Perspektivansicht des in dem elektrischen Verbinder der 1 vorgesehenen Steckerkontakts,
gesehen von schräg
oberhalb des Einpassbereichs. 7 zeigt
eine Perspektivansicht des Steckerkontakts von schräg oben,
und zwar von der entgegengesetzten Seite der 6.
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Der in dem elektrischen Verbinder 1 der 1 vorgesehene Steckerkontakt 10 ist
durch Stanzen einer Metallplatte sowie Biegen der Platte in die
Konfiguration der 6 und 7 gebildet. An dem Steckerkontakt 10 der 6 und 7 ist ein Gehäuse-Presseinpassbereich 15 an
dem Basisbereich des Einpassbereichs 11 vorgesehen, der
sich von der Basis 13 nach oben erstreckt und zu der Frontseite
verläuft.
Der Gehäuse-Presseinpassbereich 15 wird
im Presssitz in das Gehäuse 100 gepasst,
wobei der Steckerkontakt 10 durch die Presseinpassung von dem
Gehäuse 100 gehalten
wird. Eine seitlich wegragende, dreieckige Stabilisiereinrichtung 16 ist
an einem der gegabelten Bereiche des an dem hinteren Ende vorgesehen
Drahthaltebereichs 14 vorgesehen. Die Stabilisiereinrichtung 16 verhindert,
dass der Steckerkontakt 10 in dem Gehäuse 100 nach unten
kippt. Ferner ist an dem Basisbereich des vorspringenden Kontaktbereichs 12 ein
Block-Presseinpassbereich 17 vorgesehen, der in Richtung
von der Basis nach oben breiter wird. Wenn der Block 200 tatsächlich mit
dem Gehäuse 100 verriegelt
ist, ist der Block-Presseinpassbereich 17 im Presssitz
an der Innenwand der Kontaktbereich-Einführöffnung 203 angebracht,
die in dem Block 200 vorgesehen ist (s. 4). Ferner weist der Steckerkontakt 10 ein
Paar Stützarme 18 auf,
die die Seiten des vorspringenden Kontaktbereichs 12 zwischen
sich schließen.
Vor dem Ausführen
des Biegevorgangs hat die Basis 13 ein Zungenstück, das
in der entgegengesetzten Richtung zu der Verbreiterungsrichtung
des vorspringenden Kontaktbereichs 12 breiter wird. Die
beiden Stützarme 18 sind
durch Teilen des Zungenstücks
in zwei Teile gebildet, und zwar für den Einpassbereich 11 bzw.
den Drahthaltebereich 14, sowie durch Falten der geteilten
Zungenstücke
um etwa 180°.
Auf diese Weise sind die Stützarme 18 rechts
und links von dem vorspringenden Kontaktbereich 12 angeordnet.
Die Stützarme 18 drücken einen
elektrischen Draht gegen den Biegungsbereich 211 des Federelements 210,
wenn der Block 200 tatsächlich
mit dem Gehäuse 100 verriegelt
ist.
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8 zeigt
eine Perspektivansicht des Federelements, das in dem elektrischen
Verbinder der 1 vorgesehen
ist, und zwar gesehen von schräg unterhalb
des hinteren Endes.
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Wie der Steckerkontakt 10 ist
auch das in dem elektrischen Verbinder 1 der 1 vorgesehene Federelement 210 durch
Ausstanzen aus einer Metallplatte sowie Biegen der Platte in die
Konfiguration der 8 gebildet. Ein
erster Presseinpassbereich 212 und ein zweiter Presseinpassbereich 213 sind
an dem hinteren Ende 210b des Federelements 210 vorgesehen,
wie dies in 8 gezeigt ist. Der erste Presseinpassbereich 212 und
der zweite Presseinpassbereich 213 sind im Presssitz an
der Innenwand des konkaven Bereichs 201b in der Nähe der Öffnung 2012 der
in dem Block 200 vorgesehen Drahtaufnahmeöffnung 201 angebracht.
Ferner weist das Federelelement 210 einen Wulst 214 auf,
der von dem hinteren Ende 210b bis zu dem Biegungsbereich 211 des
Federelements 210 ausgebildet ist. Wenn eine Verbindung
hergestellt wird, dringt der vorspringende Kontaktbereiche des Steckerkontakts 10 in
einen elektrischen Draht ein und beaufschlagt den elektrischen Draht
mit Druck. Auf diese Weise wird eine Oberfläche 211a des Biegungsbereichs 211 mit
dem elektrischen Draht in Berührung
gebracht, wobei die Oberfläche 211a dem
vorspringenden Kontaktbereich 12 gegenüberliegt. An der Oberfläche 211a des
Biegungsbereichs 211 ist ein den Schlitz 2111 umgebender
Bereich zur Bildung einer C-förmigen
Fläche 2112 abgeschrägt. Bei
Herstellung einer Verbindung wird ein mit dem Biegungsbereich 211 zu verbindender
elektrischer Draht durch die C-förmige Fläche 2112 derart
geführt,
dass der Kern des elektrischen Drahts mit der Achse der Drahtaufnahmeöffnung 201 in Übereinstimmung
gebracht bzw. ausgefluchtet wird.
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9 zeigt
eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines Verbindungszustands
des elektrischen Verbinders der 1.
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Der in 9 fragmentarisch
dargestellte elektrische Verbinder 1 weist den Block 200 in
einem tatsächlich
mit dem Gehäuse 100 verriegeltem
Zustand auf. Ein elektrischer Draht 9 ist in den achteckigen
Bereich 201a der in 9 gezeigten
Drahtaufnahmeöffnung 201 eingeführt, und
der vorspringende Kontaktbereich 12 des Steckerkontakts 10 ragt von
der Unterseite des elektrischen Drahts 9 her in diesen
hinein. Der elektrische Draht 9 wird durch die C-förmige Fläche 2112 des
Federelements 210 und die abgeschrägte Fläche 2011 an dem Ende
der Drahtaufnahmeöffnung 201 (4) zentriert, so dass der
Kern des elektrischen Drahts 9 mit der Längsachse
der Drahtaufnahmeöffnung 201 in Übereinstimmung
gebracht wird. Der vorspringende Kontaktbereich 12 durchstößt eine
Ummantelung 91 des elektrischen Drahts 9 und steht
in Kontakt mit mehreren Kerndrähten 92.
Die Ummantelung 91 wird durch die externe Kraft aufgrund
des eingedrungenen vorspringenden Kontaktbereichs 12 verformt, überwindet
die Federkraft des Federelements 210, das den elektrischen
Draht 9 federnd nach unten drückt, tritt in den konkaven
Bereich 201b der Drahtaufnahmeöffnung 201 ein und
drückt
den Biegungsbereich 211 des Federelements nach oben. Bei
dem elektrischen Verbinder 1 der 1 ist der konkave Bereich 201b in der
Eindringrichtung des vorspringenden Kontaktbereichs 12 erweitert.
Ferner stimmen das Zentrum des konkaven Bereichs 201b sowie
das Zentrum des achteckigen Bereichs 201a, in dem der elektrische Draht 9 untergebracht
ist, miteinander überein.
Wenn der vorspringende Kontaktbereich 12 in den elektrischen
Draht 9 hineinragt, kann somit die Ummantelung 91 in
den konkaven Bereich 201 ausweichen, und zwar auf einer
Linie, die in Richtung der Aufnahme der externen Kraft verläuft. Auf
diese Weise wird die Ummantelung 91 nicht schief auf eine
Seite in dem achteckigen Bereich 201a der Drahtaufnahmeöffnung 201 verlagert.
Bei dem elektrischen Verbinder 1 der 1 wird ein elektrischer Draht zentriert, und
die Ummantelung 91 wird nicht schräg auf eine Seite verlagert,
wenn der vorspringende Kontaktbereich 12 in den elektrischen
Draht eindringt. Bei der Herstellung der Verbindung ragt somit der
vorspringende Kontaktbereich 12 ins Zentrum der mehreren gebündelten
Kerndrähte 92 hinein.
Der elektrische Draht 9 wird durch den Biegungsbereich 211 des
Federelements 210 von oben in Richtung nach unten gedrückt, und
der umgebende Bereich des elektrischen Drahts 9 wird durch
die Wandung des achteckigen Bereichs 201a zurückgehalten.
Auf diese Weise befinden sich die mehreren Kerndrähte 92 in
Berührung
miteinander, ohne dass sie in der Ummantelung 91 auseinandergespreizt
werden. Der vorspringende Kontaktbereich 12 des Steckerkontakts 10 und
die Kerndrähte 92 des
elektrischen Drahts 9 stellen somit eine bevorzugte elektrische
Verbindung her. Selbst wenn die Elastizität der Ummantelung 91 durch
Veränderungen
im Lauf der Zeit verloren geht, wird der elektrische Draht 9 durch
das Federelement 210 gegen den vorspringenden Kontaktbereich 12 gedrückt und
durch die Stützarme 18 gegen
den Biegungsbereich 211 gepresst. Auf diese Weise ist es möglich, eine
elek trische Trennung der Verbindung aufgrund einer Bewegung des
elektrischen Drahts 9 relativ zu dem vorspringenden Kontaktbereich 12 zu verhindern.
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Ferner ist eine Nut 206 mit
der Formgebung eines umgekehrten "U" an
der Rückseite 200a des Blocks 200 vorgesehen,
wie dies in 2 gezeigt
ist. Nach der Herstellung einer Verbindung wird eine Sonde in die
nach Art eines umgekehrten "U" ausgebildete Nut 206 eingeführt und
mit dem hinteren Ende des Steckerkontakts 10 in Kontakt
gebracht, um die Leitung zwischen dem elektrischen Draht 9 und
dem Steckerkontakt 10 zu prüfen.