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DE10337414B3 - Golfkarre - Google Patents

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DE10337414B3
DE10337414B3 DE2003137414 DE10337414A DE10337414B3 DE 10337414 B3 DE10337414 B3 DE 10337414B3 DE 2003137414 DE2003137414 DE 2003137414 DE 10337414 A DE10337414 A DE 10337414A DE 10337414 B3 DE10337414 B3 DE 10337414B3
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DE
Germany
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golf cart
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cart according
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Application number
DE2003137414
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English (en)
Inventor
Pao-Hsien Cheng
Ying-Hsiung Cheng
Michel Don Wade
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cheng Pao-Hsien Jen Te Hsiang
Wade Michel Don San Diego
Original Assignee
Cheng Pao-Hsien Jen Te Hsiang
Wade Michel Don San Diego
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Publication date
Application filed by Cheng Pao-Hsien Jen Te Hsiang, Wade Michel Don San Diego filed Critical Cheng Pao-Hsien Jen Te Hsiang
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/02Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles
    • B62B1/04Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles involving parts being adjustable, collapsible, attachable, detachable, or convertible
    • B62B1/042Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles involving parts being adjustable, collapsible, attachable, detachable, or convertible foldable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B2202/00Indexing codes relating to type or characteristics of transported articles
    • B62B2202/40Sport articles
    • B62B2202/404Golf articles, e.g. golfbags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Abstract

Bei einer zweirädrigen zusammenlegbaren Golfkarre, die einen zweifach faltbaren Rahmen 2, 3, 4, 5 aus einer unteren Stange 2, einer als Lenker dienenden oberen Stange 4, die an ihrem unteren Ende über ein oberes Gelenk 21, 41, 42 mit der unteren Stange 2 um eine erste Schwenkachse 42 gelenkig verbunden ist, einem Paar von Radträgern 3, von denen jeder an seinem unteren Ende jeweils ein Rad 31 trägt und an seinem oberen Ende über ein unteres Gelenk mit der unteren Stange 2 gelenkig verbunden ist, und einem Paar von Mitnahmen 5, von denen jede Mitnahme 5 jeweils mit ihrem oberen Ende am unteren Ende der oberen Stange 4 und mit ihrem unteren Ende an einem Radträger 3 angelenkt ist, und eine federbelastete Verriegelung 6, 22 zur Sicherung des Rahmens in seiner herausgeklappten Bedienungsstellung aufweist, die durch die Federkraft einer Rückstellfeder 7 in ihre verriegelte Stellung belastet wird, wird zum Ermöglichen einer einfachen einhändigen Zusammenklappung erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß als Rückstellfeder eine Torsionsfeder 7 verwendet wird, und die Verriegelung aus einer einstückig aus einem Blech ausgestanzten Sperrklinke 6, die über einen Gelenkbolzen 44 um eine quer zur ersten Schwenkachse 42 liegende zweite Schwenkachse 44 schwenkbar am unteren Ende der oberen Stange 4 gelagert wird, und aus einem am oberen Ende der unteren Stange 2 angeformten Sperrzapfen 22 besteht, an dem die Sperrklinke 6 mit einem an seinem freien Ende ausgebildeten Haken 66 angreift und ...

Description

  • [Technisches Gebiet]
  • Die Erfindung betrifft eine zusammenlegbare zweirädrige Golfkarre nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit einem zweifach faltbaren Rahmen aus einer unteren Stange, die an ihrem unteren Ende einen unteren Taschenhalter für z.B. einen Golfköcher hat, einer als Lenker dienenden oberen Stange, die an ihrem unteren Ende über ein oberes Gelenk mit der unteren Stange gelenkig verbunden ist, einem Paar von Radträgern, von denen jeder an seinem unteren Ende jeweils ein Rad trägt und an seinem oberen Ende über ein unteres Gelenk mit der unteren Stange gelenkig verbunden ist, und einem Paar von Mitnahmen, von denen jede jeweils mit ihrem oberen Ende am unteren Ende der oberen Stange und mit ihrem unteren Ende an einem Radträger angelenkt ist, und eine federbelastete Verriegelung zur Sicherung des Rahmens in seiner herausgeklappten Bedienungsstellung, die durch die Federkraft einer Rückstellfeder in ihre verriegelte Stellung belastet wird.
  • Bei einem Golfspiel auf einem Golfplatz findet eine Golfkarre zum Tragen/Transport z.B. eines Golfköchers Verwendung, die auch als Trolley, Caddy, oder auch Golfwagen benannt wird.
  • Wie aus 9 bis 11 hervorgeht, weist eine solche typische zusammenlegbare zweirädrige Golfkarre einen zweifach faltbaren Rahmen 10, 11, 13, 14 aus einer unteren Stange 10, die an ihrem unteren Ende einen unteren Taschenhalter für z.B. einen Golfköcher hat, eine als Lenker dienende obere Stange 13, die an ihrem unteren Ende über ein oberes Gelenk mit der unteren Stange 10 gelenkig verbunden ist, ein Radträgerpaar 11, von dem jeder Radträger 11 an seinem unteren Ende jeweils ein Rad trägt und an seinem oberen Ende über ein unteres Gelenk mit der unteren Stange 10 gelenkig verbunden ist, un ein Paar von Mitnahmen 14, von denen jede mit ihrem oberen Ende am unteren Ende der oberen Stange 13 und mit ihrem unteren Ende am Radträger 11 angelenkt ist, und eine federbelastete Verriegelung 15 zur Sicherung des Rahmens 10, 11, 13, 14 in seiner herausgeklappten Bedienungsstellung auf, die durch die Federkraft einer Rückstellfeder 16 in ihre verriegelte Stellung gemäß 10 belastet wird. Die Verriegelung 15 ist in Form einer viereckigen Kappe ausgebildet, die beim in Bedienungsstellung stehenden Rahmen mit der Innenwand ihrer Vorderseite an der unteren Stange 10 angeschlagen wird, wodurch die beiden Stangen 10, 13, die in dieser fahrbereiten Stellung (siehe insb. 10) verriegelt sind, gegen eine unerwünschte Zusammenklappung gesichert werden. Zur Halterung eines Golfköchers ist am unteren Ende der unteren Stange 10 ein unterer Taschenhalter und an der oberen Stange 13 ein oberer Taschenhalter vorgesehen. In der perspektivischen Ansicht in 9 ist nur ein Radträger 11 und eine Mitnahme 14 gezeigt.
  • Zur Zusammenklappung des Rahmens in seine zusammengelegte Ruhestellung wird zuerst die Kappe 15 gegen die Federkraft der Feder 16 nach oben verschoben, bis sie von dem oberen Ende der unteren Stange 10 entkoppelt wird, wodurch eine Schwenkung der oberen Stange 13 relativ zur unteren Stange 10 um das obere Gelenk erst möglich ist. Dann wird durch eine Klappung der oberen Stange 13 nach unten die Golfkarre in ihre zusammengelegte Ruhestellung gebracht.
  • Die bekannte Golfkarre weist die folgenden Nachteile auf:
    • 1) Wie aus 10 ersichtlich, besteht zwischen der Kappe 15 und der unteren Stange 10 in dieser verriegelten Stellung noch ein gewisses Spiel, das mit dem zunehmenden Verschleiß ihrer Berührungsflächen stets vergrößert wird, was eine locker werdende Verriegelung und damit ein erhöhtes Geräuschniveau zur Folge hat.
    • 2) Bei jeder Entriegelung der Kappe 15 von der unteren Stange 10, bei der diese Kappe nach oben verschoben wird, wird die schräg eingespannte Feder einer vertikalen Kraft unterworfen, die mit ihrer federnden Verformung nicht übereinstimmend gerichtet wird. Mit anderen Worten wird die Feder bei jeder Zusammenklappung/Herausklappung durch eine erhebliche Scherkraft-Komponente belastet. Infolgedessen neigt die Feder zu elastischer Materialermüdung, was zur Verkürzung ihrer Standzeit führt.
    • 3) Zur Zusammenklappung/Herausklappung muss man mit seiner einen Hand die Kappe gegen die Federkraft verschieben und mit seiner anderen Hand den Rahmen halten. Demzufolge ist keine bequeme einhändige Bedienung bei der Zusammenklappung/Herausklappung einer Golfkarre möglich.
    • 4) Eine solche Golfkarre besteht aus einer relativ hohen Anzahl von Bauteilen, was die Ästhetik ihres Aussehens negativ beeinflusst und einen erhöhten Aufwand für ihren Zusammenbau erfordert.
  • Aus EP 009333 A1 ist eine zusammenlegbare Golfkarre bekannt, die ein federbelastete Verriegelung mit einer schwenkbar gelagerten Sperrklinke und einen Sperrzapfen aufweist. Bei der Golfkarre nach GB 2 370 018 A wird als Rückstellfeder für die Verriegelung eine Torsionsfeder verwendet.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Golfkarre der o.g. Gattung zu schaffen, mit der die vorbeschriebenen Nachteile weitgehend vermieden werden können.
  • Dementsprechend wird die o.g. Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Torsionsfeder als Rückstellfeder verwendet wird und die Verriegelung durch ein dem Federmoment der Torsionsfeder entgegenwirkendes Gegenmoment gelöst wird. Hierdurch wird eine Scherkraft ausgeschlossen. Dabei ist wichtig, dass das Federmoment/das Gegenmoment in einer Ebene wirkt, die senkrecht zur vertikalen Schwenkebene der oberen Stange liegt. Dadurch wird erreicht, dass die Entriegelungs- oder Federungsbewegung und die Schwenkungsbewegung (d.h. die Zusammen- oder Herausklappungsbewegung) unabhängig voneinander erfolgen können, da sie zwei voneinander unabhängigen Bewegungsfreiheitsgraden zugehörig sind. Mit anderen Worten enthält die Entriegelungsbewegung in der Schwenkungsebene der oberen Stange keine Scherkraft-Komponente, und umgekehrt. Vorzugsweise wird die Schwenkachse an der oberen Stange angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass nach erfolgter Entriegelung der Rahmen mit der gleichen Hand durch eine Schwenkungsbewegung der oberen Stange zusammegelegt werden kann. Demzufolge können dabei die Entriegelung des Verriegelungselements und die Schwenkung der oberen Stange mit einer einzigen Hand durchgeführt werden, wodurch eine bequeme einhändige Bedienung ermöglicht wird.
  • Die Erfindung wird anhand einer in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsform näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • [Zeichnung]
  • 1 in Seitenansicht eine erfindungsgemäße zweifach faltbare zweirädrige Golfkarre,
  • 2 in vergrößertem Maßstab ein perspektivische Explosionsansicht der erfindungsgemäßen Golfkarre im Bereich des oberen Gelenks mit der Verriegelung,
  • 3 in Vorderansicht den in 2 gezeigten Bereich in verriegeltem Zustand,
  • 4 entsprechend 3 eine geschnittene Seitenansicht des Bereiches,
  • 5 entsprechend 3 eine Hinteransicht in entriegeltem Zustand, aber mit zueinander fluchtend bleibenden oberen und unteren Stangen,
  • 6 entsprechend 4 eine geschnitte Seitenansicht von der entgegengesetzten Seite in entriegeltem Zustand und mit zusammengeklappten oberen und unteren Stangen,
  • 7 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Golfkarre in zusammengeklappter Stellung,
  • 8 in vergrößertem Maßstab eine Vordersicht des Bereiches mit tiefgedrücktem Verriegelungselement,
  • 9 in perspektivischer Ansicht eine bekannte Golfkarre,
  • 10 eine Seitenansicht der in 9 gezeigten bekannten Golfkarre im Bereich des oberen Gelenks in entriegeltem Zustand, und
  • 11 eine Seitenansicht der in 9 gezeigten Golfkarre; in verriegeltem Zustand.
  • [Erläuterung der bevorzugten Ausführungsform]
  • Wie aus 1 und 2 ersichtlich ist, weist eine erfindungsgemäße Golfkarre wie beim Stand der Technik einen zweifach faltbaren Rahmen 2, 3, 4, 5 aus einer unteren Stange 2, einer als Lenker dienenden oberen Stange 4, die an ihrem unteren Ende über ein oberes Gelenk 21, 41, 42 mit der unteren Stange 2 gelenkig verbunden ist, einem Paar von Radträgern 3, von denen jeder an seinem unteren Ende jeweils ein Rad 31 trägt und an seinem oberen Ende über ein unteres Gelenk mit der unteren Stange 2 gelenkig verbunden ist, und einem Paar von Mitnahmen 5, von denen jede jeweils mit ihrem oberen Ende am unteren Ende der oberen Stange 4 und mit ihrem unteren Ende an einem Radträger angelenkt ist, und eine federbelastete Verriegelung 6, 22 zur Sicherung des Rahmens in seiner herausgeklappten Bedienungsstellung auf, die durch die Federkraft einer Rückstellfeder 7 in ihre verriegelte Stellung belastet wird. Im Unterschied zum Stand der Technik wird als Rückstellfeder eine Torsionsfeder 7 verwendet, und die Verriegelung besteht aus einer einstückig aus einem Blech ausgestanzten Sperrklinke 6, die über einen Gelenkbolzen 44 schwenkbar am unteren Ende der oberen Stange 4 gelagert wird, und einem am oberen Ende der unteren Stange 2 angeformten Sperrzapfen 22, an dem die Sperrklinke 6 mit einem an seinem freien Ende ausgebildeten Haken 66 angreift und durch die Federkraft der Torsionsfeder 7 in dieser verriegelten Stellung gehalten wird.
  • Dadurch, dass die Torsionsfeder 7 am Gelenkbolzen 44 koaxial dazu gelagert wird, erfolgt die Drehbewegung der Sperrklinke 6 gerade in der Gegenrichtung ihrer Federkraft. Deshalb wird eine Scherkraft ausgeschlossen.
  • Dadurch, dass der Gelenkbolzen 44 als Schwenkachse für die Sperrklinke in der oberen Stangen 4 gelagert wird, wird eine einhändige Bedienungsmöglichkeit erreicht, indem die obere Stange 4 nach erfolgter Entriegelung mit der gleichen (oft der rechten) Hand in ihre zusammengelegte Ruhestellung geschwenkt wird.
  • Hierzu ist am unteren Ende der oberen Stange 4 eine durchgehende Bohrung 43 vorgesehen. Der Gelenkbolzen 44 wird in üblicher Weise durch eine nicht bezifferte erste Zwischenlagscheibe, die Feder 7, eine ebenfalls nicht bezifferte Buchse, eine Bohrung 64 der Sperrklinke 6, und eine zweite Zwischenlagscheibe hindurch in die Bohrung 43 eingeschraubt, und an seiner Spitze 441 mit einer Mutter 442 in der oberen Stange 4 festgehalten.
  • Die Torsionsfeder 7 wird auf übliche Weise an ihrem einen Schenkel in eine Kerbe 63 der Sperrklinke 6 eingehakt und mit ihrem anderen Schenkel an einer am oberen Ende angeformten Stift 45 angehängt, wodurch die Sperrklinke durch die Federkraft in ihre verriegelte Stellung in 3 belastet wird.
  • Um die Sperrklinke 6 mit der Hand sicher und bequem halten zu können, wird eine diese ummantelnde Schale 8 vorgesehen, die einstückig aus einem eingespritzten Gussteil ausgebildet ist, in dem die Sperrklinke 6 mit zwei Schrauben 83 befestigt wird, die jeweils durch eine daran angebrachte Bohrung 65 hindurch in ein in der Schale 8 geformtes Gewindeloch 82 eingeschraubt werden. Die Schale 8 kann innen entsprechend dem Haken 66 eine einstückig eingeformte Profilierung 81 zur Versteifung der Verriegelung aufweisen.
  • Die gelenkige Verbindung der beiden Stangen 2, 4 miteinander erfolgt durch eine Gelenkschraube 42, die durch die jeweils am unteren Ende der oberen Stange 4 und am oberen Ende der unteren Stange 2 angeformten Lagerungsösen 41, 21 hindurchgeführt und an ihrem vom Kopf abgewandten Ende mit einer weiteren nicht bezifferten Mutter festgelegt wird.
  • In Bedienungsstellung greift die Sperrklinke 6 mit ihrem Haken 66 an dem Sperrzapfen 22 an. Da der Gelenkbolzen 44 und die Gelenkschraube 42 quer zueinander angeordnet sind, können die Verriegelungs-/Entriegelungsbewegung der Sperrklinke 6 und die Zusammenklappungs-/Herausklappungsbewegung der oberen Stange 4 unabhängig voneinander störungsfrei erfolgen.
  • Zur Zusammenklappung der Golfkarre wird zuerst die Schale 8 mit der rechten Hand gegen die Federkraft der Torsionsfeder 7 in die entriegelte Stellung in 5 gedreht, wodurch eine Schwenkung der oberen Stange 4 relativ zur unteren Stange 2 erst möglich ist. Dann wird bei entriegelter Sperrklinke 6 die obere Stange 4 mit der rechten Hand um nahezu 180° in die Ruhestellung in 6 geschwenkt.
  • Wird die zusammengeklappte Golfkarre in einen Kasten verpackt, kann diese hinsichtlich ihrer Höhe noch kürzer kompaktiert werden, indem die Schale 8 gegen die Federkraft noch weiter in die Stellung in 8 gedreht wird, wo sie mit ihrer einen Ecke 62 durch die geringe elastische Verformung des Stifts 45 stabilisiert werden kann. Hierdurch wird wegen der liegenden Stellung der Schale 8 die Höhe der zusammengelegten Golfkarre auf ein Minimum verringert. Die Schale 8 wird durch die Ausübung einer Gegenkraft vom verformten Stift 45 befreit.
  • Die Erfindung hat gegenüber dem Stand der Technik die folgenden Vorteile:
    • 1) Die obere Stange 4 und die untere Stange 2 sind immer spielfrei in ihrer Lagerung gehalten. Deshalb wird eine Geräuschbildung infolge der locker werdenden Gelenkverbindung der Stangen vermieden.
    • 2) Da die Entriegelungs-/Verriegelungsbewegung gerade in Gegenrichtung der Federkraft stattfindet, wird eine unerwünschte Scherbeanspruchung ausgeschlossen.
    • 3) Die Entriegelungsweise und die Anordnung der Schwenkachse 44 an der oberen Stange 4 ermöglicht eine einfache einhändige Bedienung bei Zusammenklappung der Golfkarre.
    • 4) Die erfindungsgemäße Golfkarre lässt sich aus weniger Bauteilen als der Stand der Technik herstellen. Infolgedessen werden der Aufwand und die Kosten zu ihrer Herstellung reduziert.

Claims (8)

  1. Eine zweirädrige zusammenlegbare Golfkarre, die einen zweifach faltbaren Rahmen 2, 3, 4, 5 aus einer unteren Stange 2, einer als Lenker dienenden oberen Stange 4, die an ihrem unteren Ende über ein oberes Gelenk 21, 41, 42 mit der unteren Stange 2 um eine erste Schwenkachse 42 gelenkig verbunden ist, einem Paar von Radträgern 3, von denen jeder an seinem unteren Ende jeweils ein Rad 31 trägt und an seinem oberen Ende über ein unteres Gelenk mit der unteren Stange 2 gelenkig verbunden ist, und einem Paar von Mitnahmen 5, von denen jede Mitnahme 5 jeweils mit ihrem oberen Ende am unteren Ende der oberen Stange 4 und mit ihrem unteren Ende an einem Radträger 3 angelenkt ist, und eine federbelastete Verriegelung 6, 22 zur Sicherung des Rahmens in seiner herausgeklappten Bedienungsstellung aufweist, die durch die Federkraft einer Rückstellfeder 7 in ihre verriegelte Stellung belastet wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Rückstellfeder eine Torsionsfeder 7 verwendet wird, und die Verriegelung aus einer einstückig aus einem Blech ausgestanzten Sperrklinke 6, die über einen Gelenkbolzen 44 um eine quer zur ersten Schwenkachse 42 liegende zweite Schwenkachse 44 schwenkbar am unteren Ende der oberen Stange 4 gelagert wird, und aus einem am oberen Ende der unteren Stange 2 angeformten Sperrzapfen 22 besteht, an dem die Sperrklinke 6 mit einem an seinem freien Ende ausgebildeten Haken 66 angreift und durch die Federkraft der Torsionsfeder 7 in dieser verriegelten Stellung gehalten wird, und dass die Torsionsfeder koaxial am Gelenkbolzen 44 gehalten wird.
  2. Golfkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung der beiden Stangen 2, 4 miteinander durch eine Gelenkschraube 42 erfolgt, die durch die jeweils am unteren Ende der oberen Stange 4 und am oberen Ende der unteren Stange 2 angeformten Lagerungsösen 41, 42 hindurchgeführt wird.
  3. Golfkarre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende der oberen Stange 4 eine koaxial zur zweiten Schwenkachse 44 liegende Bohrung 43 durch die obere Stange 4 hindurchdringt und den Gelenkbolzen 44 aufnimmt.
  4. Golfkarre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Torsionsfeder 7 mit ihrem einen Schenkel in eine Kerbe 63 der Sperrklinke 6 eingehakt und mit ihrem anderen Schenkel an einem am unteren Ende der oberen Stange 4 angeformten Stift 45 angehängt wird.
  5. Golfkarre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke 6 außen durch eine Schale 8 abgedeckt und in dieser festgelegt wird.
  6. Golfkarre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke 6 mindestens eine Bohrung 65 für mindestens eine Schraube 83 aufweist, und die Schale 8 dementsprechend innen mindestens ein Gewindeloch 82 hat, in die die Schraube 83 durch die Bohrung hindurch eingeschraubt wird.
  7. Golfkarre nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale 8 innen entsprechend dem Haken 66 eine Profilierung 81 aufweist.
  8. Golfkarre nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke 6 am dem Haken 66 gegenüberliegenden Ende im Bereich der Kerbe 63 eine Ecke 62 aufweist, derart, dass bei der bis zum Stift 45 gedrehten Ecke 62 die Sperrklinke 6 durch eine geringe elastische Verformung in dieser Drehstellung gegen die Federkraft der Torsionsfeder 7 stabilisiert wird.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009333A1 (de) * 1978-08-25 1980-04-02 Andrews Maclaren Limited Zusammenklappbares Dreibein
GB2370018A (en) * 2000-12-16 2002-06-19 Unique Product & Design Co Ltd A handle adjusting device for a golf trolley

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