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DE10336337A1 - Aufsatz für Tuben, Kartuschen oder Dosen - Google Patents

Aufsatz für Tuben, Kartuschen oder Dosen Download PDF

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DE10336337A1
DE10336337A1 DE2003136337 DE10336337A DE10336337A1 DE 10336337 A1 DE10336337 A1 DE 10336337A1 DE 2003136337 DE2003136337 DE 2003136337 DE 10336337 A DE10336337 A DE 10336337A DE 10336337 A1 DE10336337 A1 DE 10336337A1
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Topp Daniela 58239 Schwerte De
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/38Devices for discharging contents
    • B65D25/40Nozzles or spouts
    • B65D25/42Integral or attached nozzles or spouts
    • B65D25/46Hinged, foldable or pivoted nozzles or spouts
    • B65D25/465Hinged, foldable or pivoted nozzles or spouts the spout being either flexible or having a flexible wall portion, whereby the spout is foldable between a dispensing and a non-dispensing position

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  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen flexiblen Aufsatz für Tuben, Kartuschen oder Dosen zum Auftragen pastöser oder geschäumter Stoffe, die insbesondere bei der Verarbeitung von Silikon oder PUR-Schäumen Anwendung findet. Der Aufsatz weist mindestens einen flexiblen Bereich (32) auf, der einen möglichen Biegeradius von mindestens 135 DEG aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Aufsatz für Tuben, Kartuschen oder Dosen zum Auftragen pastöser oder geschäumter Stoffe, insbesondere Silikone oder PUR-Schäume.
  • Silikone für den Einsatz im Sanitär- und Küchenbereich sowie in den verschiedensten Montagebereichen sind zur einfachen Handhabung in Kartuschen verpackt. Diese Kartuschen werden mit Ausgabetüllen vertrieben, welche auf die Kartuschen aufschraubbar sind. Die Kartuschen werden in spezielle Ausgabepistolen eingelegt. Diese Pistolen weisen einen Stempel auf, der auf den Kartuschenboden drückt, wodurch das Silikon durch die aufgeschraubte Ausgabetülle gepresst wird. Der so erzeugte Silikonstrang wird von dem Benutzer an dem Bestimmungsort aufgetragen, wobei die Strangdicke durch winkliges Abschneiden der Tüllenspitze einstellbar ist.
  • PUR-Schäume sind vorzugsweise für den Einsatz als Montageschaum in mit Treibmitteln beaufschlagten Dosen verpackt. Zur Dosierung verfügen diese Dosen über ein Ventil, auf das zur Bedienung ein Ventilhebel aufgesteckt ist, welches mit einem Ausgaberohr versehen ist. Bei Betätigung des Ventils wird der Montageschaum mittels Treibmittel durch das Ausgaberohr gepresst. Dabei ist die Dose derart zu halten, dass das Ventil nach unten gerichtet ist.
  • Die vorgenannten Ausgabevorrichtungen erweisen sich insbesondere bei Verfüllungen schlecht zugänglicher Stellen als nachteilig. Die starren Ausgabetüllen bzw. -rohre erfordern hier oftmals „Verrenkungen" des Benutzers, was unsaubere oder sogar fehlerhafte Arbeitsergebnisse zur Folge haben kann. Darüber hinaus werden hierdurch Ermüdungserscheinungen des Benutzers hervorgerufen. Eine weitere Problematik besteht darin, dass die bekannten Ausgabevorrichtungen nach erstmaligem Gebrauch durch das Abbinden der in diesen befindlichen Stoffe oftmals verstopfen. Da die Reinigung der Vorrichtung in der Regel nur schwer oder gar nicht möglich ist, wird für einen nachgeschalteten Arbeitsgang eine neue Ausgabevorrichtung erforderlich. Dasselbe gilt für den Fall, dass der Stoff als solcher (r. B. gegen eine andere Farbe) gewechselt werden soll.
  • Aus der DE 200 00 035 U1 ist ein Ausgabeaufsatz für Kartuschen, Dosen oder Tuben zur Aufbewahrung von Baustoffen und zu deren Ausgabe während der Verarbeitung bekannt. Der Ausgabeaufsatz ist dabei mit Sollknickbereichen versehen, wodurch die Positionierung der Austrittsöffnung bzw. die Austrittsrichtung des Baumaterials flexibler gestaltet ist. Hierdurch wird die Verarbeitung des Baumaterials bei schwer zugänglichen Orten wie Eckbereichen oder unterhalb bestehender Kanten vereinfacht. Bei diesem Ausgabeaufsatz erweist sich jedoch als nachteilig, dass durch das Knicken des rohrförmigen Ausgabeaufsatzes eine Verengung des Durchgangsdurchmessers hervorgerufen ist. Gerade bei dem Einsatz pastöser Stoffe wie Silikon kann dies zu Schwankungen der Ausgabemenge führen, was wiederum Qualitätseinbußen in Bezug auf das Arbeitsergebnis nach sich ziehen kann. Weiterhin ist der Schwenkbereich des bekannten Ausgabeaufsatzes auf maximal 90° begrenzt.
  • Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Aufsätze für Tuben, Kartuschen oder Dosen zum Auftragen pastöser oder geschäumter Stoffe, insbesondere Silikone oder PUR-Schäume weiter zu verbessern. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Aufsatz mindestens einen flexiblen Bereich mit einem möglichen Biegeradius von mindestens 135 ° aufweist.
  • Mit der Erfindung ist ein Aufsatz für Tuben, Kartuschen oder Dosen zum Auftragen pastöser oder geschäumter Stoffe, insbesondere Silikone oder PUR-Schäume geschaffen, der insbesondere eine komfortable Verarbeitung auch an schwer zugänglichen Stellen gewährleistet und gleichzeitig einen konstanten Stofffluss ermöglicht. Diese Eigenschaften resultieren aus dem „Verbiegen" des Aufsatzes. Das Biegen führt nämlich zu keiner Durchmesserverengung im Gegensatz zum Knicken, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist, sodass der Stofffluss allein von der Formgebung des Aufsatzes und nicht von der Biegestelle bestimmt ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist der flexible Bereich durch eine Metallgeflecht gebildet, das in eine flexible Kunststoffschicht eingebettet ist. Hierdurch wird eine Stabilisierung des jeweils eingestellten Biegeradius bewirkt. Die Kunststoffschicht verhindert dabei Verletzungen des Bedieners oder Kratzer des Bearbeitungsobjektes durch das Metallgeflecht.
  • In Ausgestaltung der Erfindung sind die unflexiblen Bereiche des Aufsatzes sowie das Adapterstück aus Metall hergestellt. Hierdurch wird zum einen die Haltbarkeit des Aufsatzes erhöht, zum anderen wird durch die Metalloberfläche des Hohlraums Stoffanhaftungen und dadurch hervorgerufenen Verstopfungen entgegengewirkt.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist der Aufsatz ein im Durchmesser veränderbares Endstück auf. Hierdurch wird eine bedarfsgerechte Einstellung des Stoffstrangdurchmessers ermöglicht.
  • Weiterhin wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass in dem Aufsatz ein Einsatz angeordnet ist, der auswechselbar ist.
  • Mit der Erfindung ist ein Aufsatz für Tuben, Kartuschen oder Dosen zum Auftragen pastöser oder geschäumter Stoffe, insbesondere Silikone oder PUR-Schäume geschaffen, der insbesondere eine einfache Reinigung des Aufsatzes nach Gebrauch ermöglicht. Die Reinigung erfolgt dabei durch einfaches Tauschen des Einsatzes, wonach der Aufsatz sofort wieder einsatzfähig ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung weist der Einsatz an seinen Enden mindestens einen Stabilitätsring auf, der in einer Aufnahme an der Innenseite des Aufsatzes gelagert ist. Hierdurch ist der Einsatz in dem Aufsatz fixiert, sodass er auch beim Durchströmen eines Stoffes seine Lage nicht verändert.
  • Vorteilhaft ist die Aufnahme als Nut ausgeführt. Diese ist fertigungstechnisch ohne erhöhten Aufwand in den Aufsatz integrierbar und ermöglicht zugleich ein einfaches Eingleiten des Stabilitätsrings.
  • In weiterer Ausbildung ist das Einsatz aus Latex hergestellt. Durch diese Ausbildung ist eine Fertigung sehr dünnwandiger und gleichzeitig flexibler Einsätze bei sehr niedrigem Kostenaufwand ermöglicht, wodurch eine Beeinträchtigung des Strangdurchmessers innerhalb des Aufsatzes vermieden wird. Weiterhin ist das Material Latex sehr dicht, wodurch die Gefahr eines Diffundierens des Stoffes durch den Einsatz und damit ein Verkleben des Einsatzs mit der Aufsatzinnenwand vermieden wird.
  • Vorteilhaft liegt der Einsatz bündig an dem Stoffaustritt der Tube, Kartusche bzw. Dose an. Dadurch ist ein Eindringen des Stoffes zwischen Einsatz und Aufsatz, was wiederum ein Verkleben zur Folge haben kann, verhindert.
  • In anderer Weiterbildung ist der Aufsatz aus zwei Hälften zusammengesetzt, die über ein Scharnier an ihrer Längsseite verbunden sind und die an ihrer freien Längsseite korrespondierende Verschlusselemente aufweisen. Dadurch ist ein Aufklappen des Aufsatzes ermöglicht, wodurch der Wechsel des Einsatzes deutlich vereinfacht ist.
  • In anderer Ausbildung der Erfindung ist das Adapterstück mit der Ausgabetülle des Aufsatzes beispielsweise in Form eines Bajonettverschlusses lösbar verbunden. Hierdurch ist eine Anpassung des Aufsatzes an unterschiedlichste Tuben, Kartuschen oder Dosen durch Austausch des Adapterstücks ermöglicht.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist an dem Adapterstück ein flexibles Gerüst angeordnet, das den Einsatz aufnimmt und in der Aufsatzspitze mündet. Hierdurch wird ein komfortables Auswechseln des Einsatzes ermöglicht, wobei der Einsatz bereits vor dem Aufbringen der Ausgabetülle ordnungsgemäß positionierbar ist.
  • Vorteilhaft weist das Metallgerüst ein Gewindestück auf, das durch die Aufsatzspitze hindurchtritt. Hierdurch ist das Anbringen von wechselbaren Endstücken ermöglicht. Durch das angebrachte Endstück wird die Aufsatzspitze außerdem zusätzlich stabilisiert.
  • Andere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen angegeben. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Es zeigen:
  • 1 einen erfindungsgemäßen Aufsatz ohne Biegung;
  • 2 den in 1 dargestellten Aufsatz in gebogenem Zustand;
  • 3 einen Aufsatz in anderer Ausbildung in aufgeklapptem Zustand;
  • 4 den Einsatz eines erfindungsgemäßen Aufsatzes;
  • 5 den in 3 dargestellten Aufsatz in zugeklapptem Zustand;
  • 6 einen Aufsatz in einer weiteren Ausbildung in der Darstellung ohne Ausgabetülle und
  • 7 den in 6 dargestellten Aufsatz mit aufgesetzter Ausgabetülle.
  • Der als Ausführungsbeispiel gewählte Aufsatz 1 weist ein Adapterstück 2 und eine Ausgabetülle 3 auf. In dem Aufsatz 1 ist ein Einsatz 4 angeordnet. Mit Hilfe des Adaperstücks 2 ist der Aufsatz 1 an einer Kartusche 5 anbringbar.
  • Das Adapterstück 2 ist als Hohlzylinder ausgeführt und weist ein Innengewinde 21 auf. Das Innengewinde 21 dient zum Anschrauben des Aufsatzes 1 an der Kartusche 5, an der ein – nicht dargestelltes – Außengewinde angeordnet ist. Im Ausführungsbeispiel ist das Adapterstück 2 aus Metall hergestellt.
  • Die Ausgabetülle 3 ist als spitz zulaufender, langgestreckter Hohlkegel ausgeführt. Sie ist gebildet durch abwechselnd angeordnete starre Bereiche 31 und flexible Bereiche 32. Die starren Bereiche 31 sind aus Kunststoff oder Metall hergestellte Hohlkegelabschnitte, welche durch jeweils einen flexiblen Bereich 32 miteinander verbunden sind. Die flexiblen Bereiche 32 weisen jeweils ein Metallgeflecht 321 auf, das mit einer Kunststoffschicht 322 versehen ist. Die Metallgeflechte 321 sind im Ausführungsbeispiel in die Kunststoffschicht 322 eingegossen; die Geflechte sind vollständig von Kunststoff umgeben, sodass die flexiblen Bereiche 32 eine glatte Oberfläche aufweisen. Alternativ können die flexiblen Bereiche 32 auch als biegsame Schläuche ausgebildet sein. Nach dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Metallgeflecht 321 mit der umgebenden Kunststoffschicht 322 über die gesamte Länge der Ausgabetülle 3 durchgehend, sodass der Hohlkegel von diesen gebildet ist. Auf dem Kegel sind zueinander beabstandet die starren Bereiche 31 angeordnet. In Abwandlung besteht die Möglichkeit, die flexiblen Bereiche 32 als Hohlkegelabschnitte auszubilden und diese zwischen den starren Bereichen 31 anzuordnen und nicht lösbar mit diesen zu verbinden. Unabhängig davon bilden die in eine flexible Kunststoffschicht 322 eingebetteten Metallgeflechte 321 die flexiblen Bereiche 32. An dem der Kartusche 5 abgewandten Ende ist eine Aufsatzspitze 311 angeordnet.
  • Durch die Anordnung von abwechselnd starren und flexiblen Bereichen 31, 32 weist der Aufsatz eine hohe Flexibilität auf. Jeder flexible Bereich 32 fungiert quasi als Gelenk und weist einen möglichen Biegeradius von mindestens 135° auf. Mit zunehmender Anzahl flexibler Bereiche erhält der Aufsatz mehr Freiheitsgrade, sodass beispielsweise auch S- oder schwanenhalsförmige Biegungen möglich sind. Die zwischengeschalteten starren Bereiche 31 bewirken dabei im Zusammenspiel mit den Drahtgeflechten stabile Biegepositionen. Das Drahtgeflecht ist dabei bevorzugt spiralförmig ausgeführt, sodass ein Einknicken des flexiblen Bereichs 32 zusätzlich vermieden wird. Die als kegelförmige Kunststoffringe ausgeführten starren Bereiche 31 gewährleisten dabei einen konstanten Innendurchmesser des Aufsatzes.
  • Die als starrer Bereich ausgeführte Aufsatzspitze 311 kann durch winkliges Anschneiden im Durchmesser verändert werden, wodurch die Stoffstrangdicke variiert wird. Alternativ ist hier ein wechselbar ausgeführtes Endstück 7 möglich. Dabei kommen je nach Einsatzgebiet Endstücke mit unterschiedlichen Abschrägungen bzw. Ausgabedurchmessern zum Einsatz. Diese können beispielsweise auf die Aufsatzspitze 311 aufschraubbar sein. Für diesen Fall ist die Aufsatzspitze 311 mit einem Gewinde versehen.
  • An den Enden des Aufsatzes 1 ist innen jeweils eine Aufnahme 22, 312 vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel in Form von Nuten ausgebildet sind. Die Nuten 22, 312 nehmen Stabilitätsringe 41 des als Hohlkegel ausgebildeten Einsatzes 4 auf. Die Stabilitätsringe 41 sind an den Enden des Einsatzes 4 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel ist der Einsatz 4 aus Latex hergestellt. Die Herstellung aus Kunststoff ist ebenso möglich.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung des Ausführungsbeispiels ist der Aufsatz 1 aus zwei Halbschalen 10 zusammengesetzt, welche über ein Scharnier 11 miteinander verbunden sind (vgl. 3 und 5). Im Ausführungsbeispiel ist das Scharnier nach Art eines Filmscharniers ausgebildet. An den freien Längsseiten der Halbschalen 10 sind auf der dem Scharnier 11 abgewandten Seite Verschlusselemente vorgesehen, die in Form von Verschlussleisten 12 ausgebildet sind, in denen Schließknöpfe 121 angeordnet sind. Über die Verschlussleiste 12 ist der Aufsatz 1 im zugeklappten Zustand verschließbar.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß den 6 und 7 ist die Ausgabetülle 3 mit dem Adapterstück 2 über einen Bajonettverschluss verbunden. Hierzu ist an dem Adapterstück 2 ein Bajonettgewinde 23 angeordnet, welches mit einem Bajonettgewinde 33 der Ausgabetülle 3 korrespondiert. Auf der Oberseite des Adapterstücks 2 ist ein flexibles Gerüst 6 angeordnet. Das Gerüst 6 besteht im Wesentlichen aus einem flexiblen Stab 61, der in einem Gewindestück 62 mündet. Im Ausführungsbeispiel ist das Gerüst 6 aus flexiblem Metallwerkstoff hergestellt, es sind jedoch auch andere Werkstoffe wie zum Beispiel Kunststoffe denkbar. An seiner dem Adapterstück 2 zugewandten Seite ist an dem Gewindestück 62 eine Nut 621 vorgesehen.
  • Zwischen dem Adapterstück 2 und dem Gewindestück 62 ist ein Einsatz 4 angeordnet, dessen Stabilitätsringe 41 in die Nut 22 des Adapterstücks 2 sowie in die Nut 621 des Gewindestücks 62 eingreifen. Der Einsatz 4 bildet eine Art Beutel, soweit er aus weichem Material hergestellt ist; findet festes Material Anwendung hat der Einsatz 4 eine rohrartige Gestalt. Der Einsatz 4 ist so zwischen dem Adapterstück 2 und dem Gewindestück 62 eingespannt, dass der zu verarbeitende Stoff aus der Kartusche 5 direkt in den Einsatz 4 gelangt und über das Gewindestück 62 austritt. Über diese Anordnung ist die Ausgabetülle 3 geschoben, sodass das Bajonettgewinde 33 der Ausgabetülle 3 in das Bajonettgewinde 23 des Adapterstücks 2 eingreift und das Gewindestück 62 des flexiblen Gerüsts 6 durch die Aufsatzspitze 311 der Ausgabetülle 3 hindurchtritt. Auf dem Gewindestück 62 ist ein wechselbares Endstück 7 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel ist das Endstück 7 aus Metall hergestellt.

Claims (21)

  1. Aufsatz für Tuben, Kartuschen oder Dosen zum Auftragen pastöser oder geschäumter Stoffe, insbesondere Silikone oder PUR-Schäume, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (1) mindestens einen flexiblen Bereich (32) mit einem möglichen Biegeradius von mindestens 135 ° aufweist.
  2. Aufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Bereich (32) durch ein Metallgeflecht (321) gebildet ist.
  3. Aufsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallgeflecht (321) in eine flexible Kunststoffschicht (322) eingebettet ist.
  4. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die starren Bereiche (31) der Ausgabetülle (3) aus Metall hergestellt sind.
  5. Aufsatz für Tuben, Kartuschen oder Dosen zum Auftragen pastöser oder geschäumter Stoffe, insbesondere Silikone oder PUR-Schäume, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Aufsatz (1) ein Einsatz (4) angeordnet ist, der auswechselbar ist.
  6. Aufsatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (4) an seinen Enden mindestens einen Stabilitätsring (41) aufweist.
  7. Aufsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (1) an seiner Innenseite mindestens eine Aufnahme (22, 312) aufweist, in der der Stabilitätsring (41) gelagert ist.
  8. Aufsatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (22, 312) eine Nut ist.
  9. Aufsatz nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (4) aus Latex hergestellt ist.
  10. Aufsatz nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (4) bündig an dem Stoffaustritt der Tube, Kartusche bzw. Dose (5) anliegt.
  11. Aufsatz nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (1) an seiner Längsseite aufklappbar gestaltet ist.
  12. Aufsatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (1) aus zwei Halbschalen (10) zusammengesetzt ist, die über ein Scharnier (11) an ihrer Längsseite verbunden sind und die an ihrer freien Längsseite korrespondierende Verschlusselemente (12, 121) aufweisen.
  13. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (2) aus Metall hergestellt ist.
  14. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabetülle (3) eine im Durchmesser veränderbare Aufsatzspitze (311) aufweist.
  15. Aufsatz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzspitze (311) wechselbar angeordnet ist.
  16. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabetülle (3) die Form eines spitz zulaufenden Kegels aufweist.
  17. Aufsatz nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabetülle (3) mit dem Adapterstück (2) lösbar verbunden ist.
  18. Aufsatz nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung als Bajonettverschluss (23, 33) ausgeführt ist.
  19. Aufsatz nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (2) ein flexibles Gerüst (6) aufweist, das den Einsatz (4) aufnimmt und in der Aufsatzspitze (311) mündet.
  20. Aufsatz nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerüst (6) aus flexiblem Metallwerkstoff hergestellt ist.
  21. Aufsatz nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerüst ein Gewindestück (61) aufweist, das durch die Aufsatzspitze (311) hindurchtritt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2425118A (en) * 2005-04-15 2006-10-18 Martin Quinn Curved nozzle for a sealant cartridge
FR2907103A1 (fr) * 2006-10-16 2008-04-18 Frederic Vigier Dispositif modulaire omnidirectionnel pour poser un produit, contenu dans des cartouches, dans des endroits difficilement accessibles.
EP2388077A1 (de) * 2010-05-31 2011-11-23 Santo Pizzuto Bewegliche und verstellbare Arbeitsspitze für eine normale (300)ml Spritzkartusche für den Baubereich (Sanitär usw)

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FR2907103A1 (fr) * 2006-10-16 2008-04-18 Frederic Vigier Dispositif modulaire omnidirectionnel pour poser un produit, contenu dans des cartouches, dans des endroits difficilement accessibles.
EP2388077A1 (de) * 2010-05-31 2011-11-23 Santo Pizzuto Bewegliche und verstellbare Arbeitsspitze für eine normale (300)ml Spritzkartusche für den Baubereich (Sanitär usw)

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