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Die
Erfindung betrifft ein Halbleiter-Bauelement-Test-Verfahren, sowie
ein Test-System zum Testen von Halbleiter-Bauelementen.
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Halbleiter-Bauelemente,
z.B. entsprechende, integrierte (analoge bzw. digitale) Rechenschaltkreise,
Halbleiter-Speicherbauelemente
wie z.B. Funktionsspeicher-Bauelemente (PLAs, PALs, etc.) und Tabellenspeicher-Bauelemente
(z.B. ROMs oder RAMs, insbesondere SRAMs und DRAMs), etc. werden
im Verlauf des Herstellprozesses umfangreichen Tests unterzogen.
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Zur
gemeinsamen Herstellung von jeweils einer Vielzahl von (i.A. identischen)
Halbleiter-Bauelementen wird jeweils ein sog. Wafer (d.h. eine dünne, aus
einkristallinem Silizium bestehende Scheibe) verwendet. Der Wafer
wird entsprechend bearbeitet (z.B. nacheinander einer Vielzahl von
Beschichtungs-, Belichtungs-, Ätz-,
Diffusions-, und Implantations-Prozess-Schritten, etc. unterzogen),
und daraufhin z.B. zersägt
(oder z.B. geritzt, und gebrochen), so dass dann die einzelnen Bauelemente
zur Verfügung
stehen.
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Bei
der Herstellung von Halbleiter-Bauelementen (z.B. von DRAMs (Dynamic
Random Access Memories bzw. dynamische Schreib-Lese-Speicher), insbesondere
von DDR-DRAMs (Double Data Rate – DRAMs bzw. DRAMs mit doppelter
Datenrate)) können – noch bevor
am Wafer sämtliche
gewünschten, o.g.
Bearbeitungsschritte durchgeführt
wurden – (d.h. bereits
in einem halbfertigen Zustand der Halbleiter-Bauelemente) an einer
oder mehreren Test-Stationen mit Hilfe eines oder mehrerer Testgeräte die (noch
auf dem Wafer befindlichen, halbfertigen) Bauelemente entsprechenden
Testverfahren unterzogen werden (z.B. sog. Kerf-Messungen am Waferritzrahmen).
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Nach
der Fertigstellung der Halbleiter-Bauelemente (d.h. nach der Durchführung sämtlicher
der o.g. Wafer-Bearbeitungsschritte)
werden die Halbleiter-Bauelemente an einer oder mehreren (weiteren) Test-Stationen
weiteren Testverfahren unterzogen – beispielsweise können mit
Hilfe entsprechender (weiterer) Testgeräte die – noch auf dem Wafer befindlichen,
fertiggestellten – Bauelemente
entsprechend getestet werden („Scheibentests").
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Nach
dem Zersägen
(bzw. dem Ritzen, und Brechen) des Wafers werden die – dann einzeln
zur Verfügung
stehenden – Bauelemente
jeweils einzeln in sog. Carrier (d.h. eine entsprechende Umverpackung)
geladen, woraufhin die – in
die Carrier geladenen – Halbleiter-Bauelemente
an einer oder mehreren (weiteren) Test-Stationen entsprechenden
weiteren Testverfahren unterzogen werden können.
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Auf
entsprechende Weise können
ein oder mehrere weitere Tests (an entsprechenden weiteren Test-Stationen,
und unter Verwendung entsprechender, weiterer Testgeräte) z.B.
nach dem Einbau der Halbleiter-Bauelemente in die entsprechenden
Halbleiter-Bauelement-Gehäuse
durchgeführt
werden, und/oder z.B. nach dem Einbau der Halbleiter-Bauelement-Gehäuse (samt
den darin jeweils eingebauten Halbleiter-Bauelementen) in entsprechende
elektronische Module (sog. Modultests).
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Zur
Durchführung
der o.g. Testverfahren (z.B. eines entsprechenden Modultest-Verfahrens, Scheibentest-Verfahrens,
etc.) können
vom jeweiligen Testgerät
in dem entsprechenden, zu testenden Halbleiter-Bauelement – durch
Anlegen von Spannungen entsprechender Höhe an entsprechenden Halbleiter-Bauelement-Anschlüssen – entsprechende,
digitale Daten („Einsen", und/oder „Nullen") abgespeichert,
und später
vom jeweiligen Testgerät
wieder ausgelesen werden.
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Die
ausgelesenen Daten („Einsen", und/oder „Nullen") – verkörpert durch
die beim Auslesen vom jeweiligen Halbleiter-Bauelement an entsprechenden Anschlüssen ausgegebenen
Signale – werden
vom jeweiligen Testgerät
dahingehend überprüft, ob sie den
o.g., in das Halbleiter-Bauelement eingegebenen, und dort abgespeicherten – digitalen – Daten entsprechen
(z.B. dahingehend, ob eine eingegebene, und abgespeicherte „Eins" entsprechend – fehlerfrei – als „Eins" (oder – entsprechend
fehlerhaft – als „Null") ausgegeben wird,
bzw. ob eine eingegebene, und abgespeicherte „Null" – fehlerfrei – als „Null" (oder – fehlerhaft – als „Eins" ausgegeben wird)) (sog. „Logischer
Test" bzw. „zeitdiskreter,
digitaler Funktionalitäts-Test").
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Außerdem werden
vom o.g. Testgerät – zusätzlich,
und gleichzeitig – die
o.g. beim Auslesen der (digitalen) Daten an entsprechenden Anschlüssen des
Halbleiter-Bauelements ausgegebenen Signale auf deren Integrität bzw. Qualität hin untersucht
(sog. „zeitkontinuierlicher,
analoger Signalintegritäts-
bzw. -Qualitäts-Test").
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Dabei
kann z.B. der zwischen einzelnen, ausgelesenen Daten und/oder Datenstrobes
auftretende zeitliche Versatz (Skew) gemessen werden, und/oder Tastgrad-
bzw. Tastverhältnis-Verzerrungen (DCD
bzw. duty cycle distortion), und/oder Interferenzen zwischen einzelnen
Daten-Symbolen (ISI bzw. Inter Symbol Interference), und/oder der
Jitter (d.h. die Schwankungen der Kennzeitpunkte der o.g. Signale
um ideale – äquidistante – Zeitpunkte) – z.B. durch
entsprechende Auswertung des Signal-Auges –, etc., etc.
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Mit
Hilfe der o.g. Testverfahren können
defekte, bzw. außerhalb
der geforderten Qualitätsstandards
liegende Halbleiter-Bauelemente identifiziert, und aussortiert (oder
teilweise auch repariert) werden.
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Die
Erfindung hat zur Aufgabe, ein neuartiges Halbleiter-Bauelement-Test-Verfahren,
sowie ein neuartiges Test-System zum Testen von Halbleiter-Bauelementen
zur Verfügung
zu stellen.
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Sie
erreicht dieses und weitere Ziele durch die Gegenstände der
Ansprüche
1 und 6.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Gemäß einem
Grundgedanken der Erfindung wird ein Test-System zum Testen von
Halbleiter-Bauelementen zur Verfügung
gestellt, welches ein erstes und ein zweites Testgerät aufweist,
wobei das erste Testgerät
so ausgestaltet und eingerichtet ist, dass mit ihm für ein bestimmtes
Halbleiter-Bauelement
ein zeitdiskreter Halbleiter-Bauelement-Test durchgeführt wird,
und wobei das zweite Testgerät
so ausgestaltet und eingerichtet ist, dass mit ihm – für dasselbe
Halbleiter-Bauelement – ein
separater, zeitkontinuierlicher Halbleiter-Bauelement-Test durchgeführt wird.
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Vorteilhaft
wird beim zeitdiskreten Halbleiter-Bauelement-Test lediglich die Funktionalität des Halbleiter-Bauelements
getestet (beispielsweise dadurch, dass vom Halbleiter-Bauelement empfangene Bits
oder Bitfolgen mit Referenz-Bits oder -Bitfolgen verglichen werden),
und beim zeitkontinuierlichen Halbleiter-Bauelement-Test die Integrität bzw. Qualität der vom
Halbleiter-Bauelement ausgesendeten Signale.
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Im
folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. In
der Zeichnung zeigt:
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1a eine schematische Darstellung
von bei der Fertigung von entsprechenden Halbleiter-Bauelementen
durchlaufenen Stationen, und mehreren – zum Testen entsprechender
Halbleiter-Bauelemente verwendeten – Testgeräten;
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1b eine schematische Darstellung
von weiteren bei der Fertigung von entsprechenden Halbleiter-Bauelementen
durchlaufenen Stationen, und mehreren weiteren – zum Testen der Halbleiter-Bauelemente
verwendeten – Testgeräten; und
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2 eine schematische Darstellung
eines Verfahrens-Ablaufdiagramms
zur Veranschaulichung der bei der Durchführung von Halbleiter-Bauelement-Testverfahren
mit den in 1a und/oder 1b gezeigten Testgeräten eingesetzten
Test-Methodik.
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In 1a und 1b sind – auf schematische Weise – einige
(von einer Vielzahl weiterer, hier nicht dargestellter) bei der
Fertigung von Halbleiter-Bauelementen 3a, 3b, 3c, 3d (bzw.
elektronischen Modulen) von entsprechenden Halbleiter-Bauelementen 3a, 3b, 3c, 3d durchlaufenen
Stationen A, B, C, D, E, F, G gezeigt.
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Bei
den Halbleiter-Bauelementen 3a, 3b, 3c, 3d kann
es sich z.B. um entsprechende, integrierte (analoge bzw. digitale)
Rechenschaltkreise handeln, und/oder um Halbleiter-Speicherbauelemente
wie z.B. Funktionsspeicher-Bauelemente (PLAs, PALs, etc.) oder Tabellenspeicher-Bauelemente
(z.B. ROMs oder RAMS), insbesondere um SRAMs oder DRAMs (hier z.B.
um DRAMs (Dynamic Random Access Memories bzw. dynamische Schreib-Lese-Speicher)
mit doppelter Datenrate (DDR-DRAMs = Double Data Rate – DRAMs),
vorteilhaft um High-Speed DDR-DRAMs).
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Bei
der Herstellung der Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d wird
eine entsprechende Silizium-Scheibe bzw. ein entsprechender Wafer 2 – z.B. an
der in 1a gezeigten
Station A vor- und nachgeschalteten Stationen (z.B. der – der Station
A nachgeschalteten – Station
B, sowie einer Vielzahl weiterer, hier nicht dargestellten (der
Station A vor- und nachgeschalteten) Stationen) – entsprechenden, herkömmlichen
Beschichtungs-, Belichtungs-, Ätz-, Diffusions-,
und/oder Implantations-Prozess-Schritten, etc. unterzogen.
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Die
Station A dient – wie
im folgenden noch genauer erläutert
wird – dazu,
die – noch
auf dem Wafer 2 befindlichen – Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d mittels
mehrerer, z.B. zwei oder mehr Testgeräten 6a, 6b (oder
alternativ z.B. mittels eines einzelnen Testgeräts) verschiedenen Testverfahren (Testverfahren
A1, und/oder Testverfahren A2, und/oder Testverfahren A3, etc.)
zu unterziehen – (und
zwar – wie
aus den Ausführungen
oben hervorgeht – noch
bevor am Wafer 2 sämtliche
gewünschten,
o.g. Bearbeitungsschritte durchgeführt wurden (d.h. bereits in
einem halbfertigen Zustand der Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d)).
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Die
an der Station A zum Testen eines entsprechenden Halbleiter-Bauelements 3a auf
dem Wafer 2 benötigten
Spannungen/Ströme
bzw. Test-Signale werden – wie
weiter unten noch genauer erläutert
wird – von
den entsprechenden Testgeräten 6a, 6b erzeugt,
und mittels einer mit den Testgeräten 6a, 6b verbundenen
Halbleiter-Bauelement-Testkarte 8 bzw.
probecard 8 (genauer: mittels entsprechender, an der probecard 8 vorgesehener
Kontakt-Nadeln 9a, 9b)
an entsprechende Anschlüsse
des jeweiligen Halbleiter-Bauelements 3a angelegt.
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Von
der Station A aus wird der Wafer 2 (insbesondere auf vollautomatisierte
Weise) an die Station B (und von dort aus ggf. an eine Vielzahl
weiterer – hier
nicht dargestellter – Stationen)
weitertransportiert, wo – wie
bereits oben erwähnt
wurde – der
Wafer 2 entsprechenden, weiteren Bearbeitungsschritten
(insbesondere entsprechenden Beschichtungs-, Belichtungs-, Ätz-, Diffusions-,
und/oder Implantations-Prozess-Schritten, etc.) unterzogen wird, und/oder – entsprechend ähnlich wie
an der Station A – entsprechenden,
weiteren Testverfahren.
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Nach
der Fertigstellung der Halbleiter-Bauelemente (d.h. nach der Durchführung sämtlicher
der o.g. Wafer-Bearbeitungsschritte)
wird der Wafer 2 von der entsprechenden – letzten – Bearbeitungs-Station
aus (z.B. der Station B, oder den – dieser nachgeschalteten – weiteren
Stationen) – insbesondere
auf vollautomatisierte Weise – an
die nächste
Station C weitertransportiert.
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Die
Station C dient – wie
weiter unten noch genauer erläutert
wird – dazu,
die – noch
auf dem Wafer 2 befindlichen, fertigen – Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d mittels
mehrerer, z.B. zwei oder mehr Testgeräten 16a, 16b (oder
alternativ z.B. mittels eines einzelnen Testgeräts) verschiedenen – weiteren – Testverfahren
zu unterziehen (Testverfahren C1, und/oder Testverfahren C2, und/oder
Testverfahren C3, etc.) – z.B.
sog. Scheibentests.
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Die
an der Station C zum Testen eines entsprechenden Halbleiter-Bauelements 3a auf
dem Wafer 2 benötigten
Spannungen/Ströme
bzw. Test-Signale werden – wie
weiter unten noch genauer erläutert
wird – von
den entsprechenden Testgeräten 16a, 16b erzeugt,
und mittels einer mit den Testgeräten 16a, 16b verbundenen
Halbleiter-Bauelement-Testkarte 18 bzw.
probecard 18 (genauer: mittels entsprechender, an der probecard 18 vorgesehener
Kontakt- Nadeln 19a, 19b)
an entsprechende Anschlüsse
des jeweiligen Halbleiter-Bauelemente 3a angelegt.
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Von
der Station C aus wird der Wafer 2 (insbesondere auf vollautomatisierte
Weise) an die nächste
Station D weitertransportiert, und dort (nachdem der Wafer 2 auf
an sich bekannte Weise mit einer Folie beklebt wurde) mittels einer
entsprechenden Maschine 7 zersägt (oder z.B. geritzt, und
gebrochen), so dass dann die Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d – einzeln – zur Verfügung stehen.
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Vor
dem Weitertransport an die Station D kann der Wafer 2 – bzw. die
auf diesem befindlichen Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d – noch an
einer oder mehreren – der
Station C entsprechenden – Stationen
einem oder mehreren, weiteren Testverfahren unterzogen werden.
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Nach
dem Zersägen
des Wafers 2 an der Station D wird jedes einzelne Bauelement 3a, 3b, 3c, 3d dann
(insbesondere – wiederum – vollautomatisch)
in einen entsprechenden Carrier 11a, 11b, 11c, 11d bzw.
eine entsprechende Umverpackung 11a, 11b, 11c, 11d geladen,
und die – in
die Carrier 11a, 11b, 11c, 11d geladenen – Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d an
einer oder mehreren (weiteren) Test-Stationen – z.B. der in 1a gezeigten Station E – einem
oder mehreren weiteren Testverfahren unterzogen (Testverfahren E1,
und/oder Testverfahren E2, und/oder Testverfahren E3, etc.) – z.B. sog.
Carriertests.
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Hierzu
wird ein entsprechender Carrier 11a in einen entsprechenden – über entsprechende
Leitungen 29a, 29b mit mehreren, z.B. zwei oder
mehr Testgeräten 26a, 26b (oder
alternativ z.B. einem einzelnen Testgerät) verbundenen – Carrier-Sockel
bzw. Carrier-Adapter eingeführt
(und die übrigen
Carrier 11b, 11c, 11d z.B. entsprechend
in – mit
weiteren, hier nicht dargestellten Testgeräten verbundene – weitere
Carrier-Sockel bzw. Carrier-Adapter).
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Die
an der Station E zum Testen eines entsprechenden Halbleiter-Bauelements 3a in
einem entsprechenden Carrier 11a benötigten Spannungen/Ströme bzw.
Test-Signale werden – wie
im folgenden noch genauer erläutert
wird – von
den o.g. Testgeräten 26a, 26b erzeugt,
und – über die
Leitungen 29a, 29b, den mit diesen verbundenen
Carrier-Sockel, und den an diesen angeschlossenen Carrier 11a an
entsprechende Anschlüsse
des entsprechenden Halbleiter-Bauelements 3a angelegt.
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Von
der Station E aus werden die Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d (insbesondere
auf vollautomatisierte Weise) an eine oder mehrere – hier nicht
dargestellte – Station(en)
weitertransportiert, wo die Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d in
entsprechende Gehäuse 12a, 12b, 12c, 12d (z.B.
entsprechende steck- oder oberflächen-montierbare Bauelement-Gehäuse, etc.)
eingebaut werden.
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Wie
in 1b gezeigt ist, werden
die – in
die Gehäuse 12a, 12b, 12c, 12d montierten – Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d dann
an eine (oder mehrere) weitere Test-Stationen – z.B. die in 1b gezeigte Station F – weitertransportiert,
und dort einem oder mehreren weiteren Testverfahren unterzogen (Testverfahren
F1, und/oder Testverfahren F2, und/oder Testverfahren F3, etc.).
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Hierzu
wird ein entsprechendes Halbleiter-Bauelement-Gehäuse 12a in
einen entsprechenden – über entsprechende
Leitungen 39a, 39b mit mehreren, z.B. zwei oder
mehr Testgeräten 36a, 36b (oder
alternativ z.B. einem einzelnen Testgerät) verbundenen – Bauelement-Gehäuse-Sockel
bzw. Bauelement-Gehäuse-Adapter
eingeführt
(und die übrigen
Halbleiter-Bauelement-Gehäuse 12b, 12c, 12d entsprechend
in – mit
weiteren, hier nicht dargestellten Testgeräten verbundene – weitere
Bauelement-Gehäuse-Sockel
bzw. Bauelement-Gehäuse-Adapter).
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Die
an der Station F zum Testen eines entsprechenden – in ein
entsprechendes Gehäuse 12a montierten – Halbleiter-Bauelements 3a benötigten Spannungen/Ströme bzw.
Test-Signale werden – wie weiter
unten noch genauer erläutert
wird – von
den o.g. Testgeräten 36a, 36b erzeugt,
und über
den über die
Leitungen 39a, 39b mit den Testgeräten 36a, 36b verbundenen
Gehäuse-Sockel,
und das an diesen angeschlossene Bauelement-Gehäuse 12a an
entsprechende Anschlüsse
des jeweiligen Halbleiter-Bauelements 3a angelegt.
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Von
der Station F aus können
die in die Gehäuse 12a, 12b, 12c, 12d montierten
Halbleiter-Bauelemente 3a, 3b, 3c, 3d dann – optional – an eine oder
mehrere – hier
nicht dargestellte – weitere
Station en) weitertransportiert werden, wo ein entsprechendes Halbleiter-Bauelemente-Gehäuse (z.B.
das Gehäuse 12a,
mit samt dem darin montierten Halbleiter-Bauelement 3a) – zusammen
mit weiteren Bauelementen (analogen bzw. digitalen Rechenschaltkreisen,
und/oder Halbleiter-Speicherbauelementen, z.B. PLAs, PALs, ROMs,
RAMs, insbesondere SRAMs oder DRAMs, etc.) – an ein entsprechendes elektronisches
Modul 13 – z.B.
eine Leiterplatte – angeschlossen
wird.
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Wie
in 1b gezeigt ist, kann
das elektronische Modul 13 (und damit auch die – an das
elektronische Modul 13 angeschlossenen (in ein entsprechendes
Gehäuse 12a montierten) – Halbleiter-Bauelemente 3a)
dann – optional – an eine
oder mehrere weitere Test-Stationen – z.B. die in 1b gezeigte Station G – weitertransportiert
werden, und dort einem oder mehreren weiteren Testverfahren unterzogen
werden (Testverfahren G1, und/oder Testverfahren G2, und/oder Testverfahren
G3, etc.) – insbesondere
sog. Modultests.
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Die
an der Station G zum Testen des Moduls 13 (und damit des
darin montierten Halbleiter-Bauelements 3a (und/oder weiterer
Bauelemente)) benötigten
Spannungen/Ströme
bzw. Test-Signale werden – wie
im folgenden noch genauer erläutert
wird – z.B. von
mehreren, z.B. zwei oder mehr Testgeräten 46a, 46b (oder
alternativ von einem einzelnen Testgerät) erzeugt, und über entsprechende
Leitungen 49a, 49b an das elektronische Modul 13,
und somit an die entsprechenden Anschlüsse des entsprechenden darin montierten
Halbleiter-Bauelements 3a (und/oder der übrigen Bauelemente)
angelegt.
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Wie
im folgenden noch genauer – am
Beispiel der in 1a gezeigten
Teststation A, und der dort vorgesehenen Testgeräte 6a, 6b – erläutert, kann
beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Erfindung bei der Durchführung
der o.g. Testverfahren eine spezielle, im Verfahrens-Ablaufdiagramm gemäß 2 schematisch veranschaulichte
Test-Methodik eingesetzt werden (und zwar nicht nur – wie hier
beispielhaft erläutert – an der
Teststation A, und den dort vorgesehenen Testgeräten 6a, 6b,
sondern alternativ oder zusätzlich
z.B. auch an der Teststation C, und den dort vorgesehenen Testgeräten 16a, 16b, und/oder
an der Teststation E, und den dort vorgesehenen Testgeräten 26a, 26b,
und/oder an der Teststation F, und den dort vorgesehenen Testgeräten 36a, 36b,
und/oder an der Teststation G, und den dort vorgesehenen Testgeräten 46a, 46b,
etc.).
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Wie
aus 2 hervorgeht, wird
beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel – für ein- und
dasselbe Halbleiter-Bauelement 3a – ein einzelner,
herkömmlicher
Funktionalitäts- und Signalintegritäts-Test
in zwei separate, insbesondere nacheinander durchgeführte Testverfahren,
und zwar ein zeitdiskretes Testverfahren (hier: das o.g. Testverfahren
A1 („Logischer
Test" bzw. „zeitdiskreter,
digitaler Funktionalitäts-Test")), und ein zeitkontinuierliches
Testverfahren (hier: das o.g. Testverfahren A2 („zeitkontinuierlicher, analoger
Signalintegritäts-
bzw. – Qualitäts-Test")) aufgespaltet.
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Zur
Durchführung
des Testverfahrens A1 (d.h. des o.g. zeitdiskreten Funktionalitäts-Test)
werden z.B. mittels eines vom Testgerät 6a ausgesendeten,
und über
die probecard 8 und entsprechende probecard-Kontakt-Nadeln
9a an entsprechende Anschlüsse
des jeweils zu testenden Halbleiter-Bauelements 3a weitergeleiteten
digitalen Test-Signals S (und mittels entsprechender Steuersignale,
z.B. eines Taktsignals, und/oder eines Schreib-Befehls-Signals,
etc.) entsprechende – digitale – Daten
(„Einsen", und/oder „Nullen", d.h. entsprechende
Bits oder Bitfolgen) an das entsprechende Halbleiter-Bauelement 3a übertragen,
und dort – unter
Steuerung der o.g. Steuersignale – in entsprechenden, zu testenden Speicherzellen
(z.B. mehreren oder sämtlichen
Speicherzellen eines entsprechenden Speicherzellen-Arrays) – abgespeichert
(vgl. auch den in 2 gezeigten – ersten – Verfahrens-Schritt
A1,1).
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Das
Aussenden und/oder Abspeichern der Daten kann z.B. mit der jeweils
maximal durch das Testgerät
und/oder das Halbleiter-Bauelement 3a ermöglichten
Datenrate bzw. Taktfrequenz f1 erfolgen (z.B. zwischen 400 MHz und
1200 MHz, insbesondere z.B. zwischen 600 MHz und 1000 MHz), oder – alternativ – z.B. mit
einer gegenüber
der maximalen Datenrate bzw. Taktfrequenz f1 reduzierten Datenrate
bzw. Taktfrequenz f1' (z.B.
zwischen 50 MHz und 400 MHz).
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Daraufhin
wird vom Testgerät 6a – durch Aussenden
entsprechender, weiterer Steuersignale (z.B. eines Taktsignals,
und/oder eines Lese-Befehls-Signals, etc.), welche über die
probecard 8 und entsprechende probecard-Kontakt-Nadeln 9a an entsprechende
Anschlüsse
des jeweils zu testenden Halbleiter-Bauelements 3a weitergeleitetet
werden – veranlasst,
dass die zuvor beim Schritt A1,1 im jeweils zu testenden Halbleiter-Bauelement 3a (bzw. genauer:
den o.g. Speicherzellen) abgespeicherten – digitalen – Daten
(Bits bzw. Bitfolgen) wieder aus dem Halbleiter-Bauelement 3a ausgelesen,
und – mittels
eines über
entsprechende probecard- Kontakt-Nadeln 9a und
die probecard 8 weitergeleiteten Signals S' – an das Testgerät 6a übertragenen,
und dort ausgewertet werden (vgl. auch den in 2 gezeigten – zweiten – Verfahrens-Schritt A1,2).
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Das
Auslesen und/oder Übertragen
der Daten an das Testgerät 6a kann
z.B. mit der jeweils maximal durch das Testgerät und/oder das Halbleiter-Bauelement 3a ermöglichten
Datenrate bzw. Taktfrequenz f1 erfolgen (z.B. zwischen 400 MHz und 1200
MHz, insbesondere z.B. zwischen 600 MHz und 1000 MHz), oder – alternativ – z.B. mit
einer gegenüber
der maximalen Datenrate bzw. Taktfrequenz f1 reduzierten Datenrate
bzw. Taktfrequenz f1' (z.B.
zwischen 50 MHz und 400 MHz).
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Bei
der Auswertung der – über das
Signal S' übertragenen – Daten
(Bits bzw. Bitfolgen) im Testgerät 6a wird
lediglich überprüft, ob diese
Daten den o.g., über
das Test-Signal S an das Halbleiter-Bauelement 3a weitergeleiteten,
und dort abgespeicherten – digitalen – Daten
(Bits bzw. Bitfolgen) entsprechen, oder nicht (z.B. indem durch
einen im Testgerät 6a vorgesehenen
Test-Komparator überprüft wird,
ob eine in einer entsprechenden Speicherzelle des Halbleiter-Bauelements 3a mit
Hilfe des o.g. Test-Signals S abgespeicherte „Eins" über
das o.g. Signal S' entsprechend – fehlerfrei – als „Eins" (oder – entsprechend
fehlerhaft – als „Null") ausgegeben wird,
bzw. ob eine in einer entsprechenden Speicherzelle des Halbleiter-Bauelements 3a mit
Hilfe des o.g. Test-Signals S abgespeicherte „Null" – fehlerfrei – als „Null" (oder – fehlerhaft – als „Eins") ausgegeben wird
(„Logischer
Test" bzw. „zeitdiskreter,
digitaler Funktionalitäts-Test")).
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Hierzu
kann das Signal S' z.B.
zu vorgegebenen (von der o.g. Taktfrequenz f1 bestimmten) Referenzzeitpunkten
abgetastet werden, und abhängig davon,
ob der jeweils gemessene Signalwert des Signals S' dann oberhalb oder
unterhalb eines Schwellwerts (bzw. oberhalb eines oberen, oder unterhalb eines
unteren Schwellwerts (oberer bzw. unterer Diskriminator-Schwellwert))
liegt, detektiert werden, dass aus der entsprechenden Speicherzelle
eine „Eins", oder eine „Null" ausgelesen wurde.
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Beim
Testverfahren A1 müssen
jeweils nur die zum Stimulieren des Halbleiter-Bauelements 3a verwendeten
Signale (d.h. die beim ersten Test-Schritt A1,1 an das Halbleiter-Bauelement 3a ausgesendeten
Signale (z.B. das o.g. Test-Signal S, und/oder die entsprechenden
Steuersignale)) wirklich die volle vom Testgerät 6a zur Verfügung gestellte
Genauigkeit aufweisen; das beim zweiten Test-Schritt A1,2 vom Halbleiter-Bauelement 6a ausgesendete
Signal (Signal S')
wird nur hinsichtlich der Funktionalität getestet (d.h. zeitdiskret,
und nicht zeitkontinuierlich (s.u.)) – d.h. nicht mit der vollen,
vom Testgerät 6a zur
Verfügung
gestellten Genauigkeit. Dadurch kann insgesamt – gegenüber herkömmlichen Test-Verfahren – die Genauigkeitsanforderung an
das Testgerät 6a reduziert,
insbesondere halbiert werden (bzw. es kann die insgesamt mit dem
Testgerät 6a tatsächlich erzielte
Genauigkeit (OTA bzw. Overall Timing Accuracy) verbessert werden
(z.B. von ±60ps
auf ±30ps)).
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Insbesondere
wird die Genauigkeit des Testgeräts 6a beim
o.g. zweiten Verfahrens-Schritt A1,2 (bzw. bzgl. des vom Halbleiter-Bauelement 3a ausgesendeten
Signals S') im wesentlichen
lediglich durch die sog. „equivalent
rise time" des o.g.
im Testgerät 6a vorgesehenen – den o.g.
Vergleich durchführenden – Test-Komparators
beeinträchtigt – die Anforderungen
bzgl. Signal-Skew, -Synchronität,
etc. sind – beim
zweiten Verfahrens-Schritt A1,2 – nur relativ gering.
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Als
Testgerät 6a kann
z.B. ein herkömmliches, üblicherweise
als integriertes Funktionalitäts- und
Signalintegritäts-Test-Gerät verwendetes
Halbleiter-Bauelement-Testgerät
verwendet werden, oder ein spezielles – nur für den o.g. Funktionalitäts-Test konzipiertes – Testgerät.
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Wie
in 2 weiter veranschaulicht
ist, wird – insbesondere
vor oder nach dem o.g. zeitdiskreten Testverfahren A1 – ein – separates – zeitkontinuierliches
Testverfahren (hier: das o.g. Testverfahren A2 („zeitkontinuierlicher, analoger
Signalintegritäts-
bzw. – Qualitäts-Test")) durchgeführt, und
zwar vorteilhaft von einem – zum
beim o.g. zeitdiskreten Testverfahren verwendeten Testgerät 6a – separaten,
speziellen, weiteren Testgerät
(z.B. dem Testgerät 6b)
(alternativ können
die beiden Testverfahren – insbesondere
aufeinanderfolgend – auch
von ein- und demselben Testgerät
durchgeführt
werden).
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Als
Testgerät 6b kann
z.B. um ein spezielles – analoges – Signalanalyse-Messinstrument
verwendet werden, z.B. ein entsprechendes Gerät der Fa. WaveCrestTM.
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Mit
Hilfe des z.B. vom Testgerät 6b durchgeführten Testverfahrens
A2 werden – wie
im folgenden noch genauer erläutert
wird – die
beim Auslesen von (digitalen) Daten an entsprechenden Anschlüssen des
jeweils zu testenden Halbleiter-Bauelements (hier: des Halbleiter-Bauelements 3a)
ausgegebenen Signale auf deren Integrität bzw. Qualität hin untersucht,
d.h. ein zeitkontinuierlicher, analoger Signalintegritäts- bzw.
-Qualitäts-Test
durchgeführt.
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Dabei
kann z.B. der zwischen einzelnen, ausgelesenen Daten und/oder Datenstrobes
auftretende zeitliche Versatz (Skew) gemessen werden, und/oder Tastgrad-
bzw. Tastverhältnis-Verzerrungen (DCD
bzw. duty cycle distortion), und/oder Interferenzen zwischen einzelnen
Daten-Symbolen (ISI bzw. Inter Symbol Interference), und/oder der
Jitter (d.h. die Schwankungen der Kennzeitpunkte der o.g. Signale
um ideale – äquidistante – Zeitpunkte) – z.B. durch
entsprechende Auswertung des Signal-Auges –, etc., etc. (d.h. die ausgelesenen
Daten werden auf Skew- und/oder DCD- und/oder ISI- und/oder Jitter-Fehler,
etc. hin untersucht).
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Zur
Durchführung
des Testverfahrens A2 werden z.B. mittels eines vom o.g. – weiteren – Testgerät 6b ausgesendeten,
und über
die probecard 8 und entsprechende probecard-Kontakt-Nadeln 9a an entsprechende
Anschlüsse
des jeweils zu testenden Halbleiter-Bauelements 3a weitergeleiteten
digitalen Test-Signals S (und mittels entsprechender Steuersignale,
z.B. eines Taktsignals, und/oder eines Schreib-Befehls-Signals,
etc.) entsprechende – digitale – Daten
(„Einsen", und/oder „Nullen", d.h. entsprechende
Bits oder Bitfolgen) an das entsprechende Halbleiter-Bauelement 3a übertragen,
und dort – unter
Steuerung der o.g. Steuersignale – in entsprechenden, zu testenden
Speicherzellen (z.B. mehreren oder sämtlichen Speicherzellen eines
entsprechenden Speicherzellen-Arrays) – abgespeichert (vgl. auch
den in 2 gezeigten Verfahrens-Schritt A2,1).
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Das
Aussenden und/oder Abspeichern der Daten kann z.B. mit der jeweils
maximal durch das Testgerät
und/oder das Halbleiter-Bauelement 3a ermöglichten
Datenrate bzw. Taktfrequenz f2 erfolgen (z.B. zwischen 400 MHz und
1200 MHz, insbesondere z.B. zwischen 600 MHz und 1000 MHz), oder – alternativ – z.B. mit
einer gegenüber
der maximalen Datenrate bzw. Taktfrequenz f2 reduzierten Datenrate
bzw. Taktfrequenz f2' (z.B.
zwischen 30 MHz und 300 MHz).
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Das
Test-Signal S und/oder die Steuersignale können identisch oder im wesentlichen
identisch sein wie das – beim
Testverfahren A1 beim Verfahrens-Schritt A1,1 vom Testgerät 6a ausgesendete – Test-Signal
S (und/oder die entsprechenden Steuersignale), und/oder können an
identische Anschlüsse des
jeweils zu testenden Halbleiter-Bauelements 3a angelegt
werden, wie das – beim
Testverfahren A1 beim Verfahrens-Schritt
A1,1 vom Testgerät 6a ausgesendete – Test-Signal
S (und/oder die entsprechenden Steuersignale).
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Alternativ
kann z.B. auch auf den Verfahrens-Schritt A2,1 verzichtet werden
(- stattdessen können
dann, wie im folgenden noch genauer erläutert wird, zur Durchführung des
Testverfahrens A2 bei einem Verfahrens-Schritt A2,2 diejenigen Daten
aus dem Halbleiter-Bauelement 3a ausgelesen werden, die
vorher – im
Rahmen des beim Testverfahren A1 durchgeführten Verfahrens-Schritts A1,1 – vom Testgerät 6a im
Halbleiter-Bauelement 3a abgelegt worden sind).
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Wie
in 2 weiter gezeigt
ist, wird bei einem (z.B. auf den o.g. Verfahrens-Schritt A2,1 folgenden)
Verfahrens-Schritt
A2,2 vom Testgerät 6b – durch
Aussenden entsprechender Steuersignale (z.B. eines Taktsignals,
und/oder eines Lese-Befehls-Signals, etc.), welche über die
probecard 8 und entsprechende probecard-Kontakt-Nadeln 9a an
entsprechende Anschlüsse
des jeweils zu testenden Halbleiter-Bauelements 3a weitergeleitetet
werden – veranlasst,
dass die zuvor beim Schritt A2,1 (oder alternativ beim Schritt A1,1)
im jeweils zu testenden Halbleiter-Bauelement 3a (bzw.
genauer: in den o.g. Speicherzellen) abgespeicherten – digitalen – Daten (Bits
bzw. Bitfolgen) aus dem Halbleiter-Bauelement 3a ausgelesen,
und – mittels
eines über
entsprechende probecard-Kontakt-Nadeln 9a und die probecard 8 weitergeleiteten
(insbesondere dem Signal S' beim o.g.
Verfahrens-Schritt A1,2 entsprechenden) Signals S' – an das Testgerät 6b übertragenen,
und dort ausgewertet werden.
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Das
Auslesen und/oder Übertragen
der Daten an das Testgerät 6b kann
z.B. mit der jeweils maximal durch das Testgerät und/oder das Halbleiter-Bauelement 3a ermöglichten
Datenrate bzw. Taktfrequenz f2 erfolgen (z.B. zwischen 400 MHz und 1200
MHz, insbesondere z.B. zwischen 600 MHz und 1000 MHz), oder – alternativ – z.B. mit
einer gegenüber
der maximalen Datenrate bzw. Taktfrequenz f1 reduzierten Datenrate
bzw. Taktfrequenz f2' (z.B.
zwischen 30 MHz und 300 MHz).
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Bei
der Auswertung des Signals S' durch
das Testgerät 6b können herkömmliche
zeitkontinuierliche, analoge Signalintegritäts- bzw. -Qualitäts-Tests durchgeführt werden.
Beispielsweise kann das Signal S' hinsichtlich
möglicher
Skew- und/oder DCD- und/oder ISI- und/oder Jitter-Fehler, etc. untersucht werden
(bzw. es kann untersucht werden, ob entsprechende Skew- und/oder
DCD- und/oder ISI- und/oder Jitter-Fehler, etc. gewisse vorgegebene Maximalwerte
nicht überschreiten).
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Hierzu
kann der zwischen einzelnen, ausgelesenen Daten und/oder Datenstrobes
auftretende zeitliche Versatz (Skew) gemessen werden, und/oder Tastgrad-
bzw. Tastverhältnis-Verzerrungen (DCD bzw.
duty cycle distortion), und/oder Interferenzen zwischen einzelnen
Daten-Symbolen (ISI bzw. Inter Symbol Interference), und/oder der
(systematische und/oder nichtsystematische) Jitter – z.B. durch
entsprechende Auswertung des Signal-Auges –, etc., etc.
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Beispielsweise
kann – zur
Beurteilung der Signalintegrität- bzw. -Qualität – das Signal
S' z.B. zu vorgegebenen
(von der o.g. Taktfrequenz f2 bestimmten) Referenzzeitpunkten abgetastet
werden, und so gemessen werden, wie weit der jeweils gemessene Signalwert
des Signals S' jeweils
oberhalb oder unterhalb des jeweils entsprechenden (Diskriminator-)
Schwellwerts liegt (und somit überprüft werden,
ob der Signal-Abstand jeweils so groß ist, dass er den jeweiligen
Signal-Qualitäts-Anforderungen entspricht).
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Das
Testgerät 6b ist
so ausgelegt, dass entsprechende, zeitkontinuierliche Signale mit
höchstmöglicher
Zeitgenauigkeit gemessen werden können.
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Die
o.g. Messungen können
vom o.g. Testgerät 6b z.B.
unter Verwendung einer im Testkopf bzw. der probecard 8 integrierten – z.B. entsprechende
Schalter, insbesondere Relais aufweisenden – Signalschaltmatrix durchgeführt werden.
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Diese
sorgt dafür,
dass die vom jeweiligen Halbleiter-Bauelement 3a ausgegebenen
Signale jeweils – entsprechend
abhängig
davon, ob das Testverfahren A1, oder das Testverfahren A2 durchgeführt werden
soll – an
das Testgerät 6a,
oder das Testgerät 6b weitergeleitet
werden (bzw. dass entweder das Testgerät 6a, oder das Testgerät 6b an
das jeweils zu testende Halbleiter-Bauelement 3a angeschlossen
wird) – z.B.
dadurch, dass die entsprechenden Schalter, insbesondere Relais der
Signalschaltmatrix entsprechend umgeschaltet werden.
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Alternativ
können
das o.g. Testverfahren A1 (durch das Testgerät 6a), und das o.g.
Testverfahren A2 (durch das Testgerät 6b) auch gleichzeitig
durchgeführt
werden (z.B. dadurch, dass das vom jeweils zu testenden Halbleiter-Bauelement 3a ausgesendete
Signal S' – gleichzeitig – sowohl
an das Testgerät 6a,
als auch das Testgerät 6b weitergeleitet
wird (und im Testgerät 6a das
Signal S' dann – entsprechend wie
oben beschrieben – dem
o.g. zeitdiskreten, digitalen Funktionalitäts-Test (Testverfahren A1),
und im Testgerät 6b dem
o.g. zeitkontinuierlichen, analogen Signalintegritäts- bzw. -Qualitäts-Test
(Testverfahren A2) unterzogen wird).
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- 2
- Wafer
- 3a
- Halbleiter-Bauelement
- 3b
- Halbleiter-Bauelement
- 3c
- Halbleiter-Bauelement
- 3d
- Halbleiter-Bauelement
- 6a
- Testgerät
- 6b
- Testgerät
- 7
- Zersäge-Maschine
- 8
- probecard
- 9a
- Kontakt-Nadel
- 9b
- Kontakt-Nadel
- 11a
- Carrier
- llb
- Carrier
- 11c
- Carrier
- 11d
- Carrier
- 12a
- Bauelement-Gehäuse
- 12b
- Bauelement-Gehäuse
- 12c
- Bauelement-Gehäuse
- 12d
- Bauelement-Gehäuse
- 13
- elektronisches
Modul
- 16a
- Testgerät
- 16b
- Testgerät
- 18
- probecard
- 19a
- Kontakt-Nadel
- 19b
- Kontakt-Nadel
- 26a
- Testgerät
- 26b
- Testgerät
- 29a
- Leitung
- 29b
- Leitung
- 36a
- Testgerät
- 36b
- Testgerät
- 39a
- Leitung
- 39b
- Leitung
- 46a
- Testgerät
- 46b
- Testgerät
- 49a
- Leitung
- 49b
- Leitung