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Die
Erfindung betrifft ein Signal-Test-Verfahren beim Test von Halbleiter-Bauelementen, sowie ein
Test-Gerät
zur Durchführung
des Verfahrens.
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Halbleiter-Bauelemente,
z.B. entsprechende, integrierte (analoge bzw. digitale) Rechenschaltkreise,
Halbleiter-Speicherbauelemente
wie z.B. Funktionsspeicher-Bauelemente (PLAs, PALs, etc.) und Tabellenspeicher-Bauelemente
(z.B. ROMs oder RAMs, insbesondere SRAMs und DRAMs), etc. werden
im Verlauf des Herstellprozesses umfangreichen Tests unterzogen.
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Zur
gemeinsamen Herstellung von jeweils einer Vielzahl von (i.A. identischen)
Halbleiter-Bauelementen wird jeweils ein sog. Wafer (d.h. eine dünne, aus
einkristallinem Silizium bestehende Scheibe) verwendet. Der Wafer
wird entsprechend bearbeitet (z.B. nacheinander einer Vielzahl von
Beschichtungs-, Belichtungs-, Ätz-,
Diffusions-, und Implantations-Prozess-Schritten, etc. unterzogen),
und daraufhin z.B. zersägt
(oder z.B. geritzt, und gebrochen), so dass dann die einzelnen Bauelemente
zur Verfügung
stehen.
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Bei
der Herstellung von Halbleiter-Bauelementen (z.B. von DRAMs (Dynamic
Random Access Memories bzw. dynamische Schreib-Lese-Speicher), insbesondere
von DDR-DRAMs (Double Data Rate – DRAMs bzw. DRAMs mit doppelter
Datenrate)) können – noch bevor
am Wafer sämtliche
gewünschten, o.g.
Bearbeitungsschritte durchgeführt
wurden – (d.h. bereits
in einem halbfertigen Zustand der Halbleiter-Bauelemente) an einer
oder mehreren Test-Stationen mit Hilfe eines oder mehrerer Testgeräte die (noch
auf dem Wafer befindlichen, halbfertigen) Bauelemente entsprechenden
Testverfahren unterzogen werden (z.B. sog. Kerf-Messungen am Waferritzrahmen).
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Nach
der Fertigstellung der Halbleiter-Bauelemente (d.h. nach der Durchführung sämtlicher
der o.g. Wafer-Bearbeitungsschritte)
werden die Halbleiter-Bauelemente an einer oder mehreren (weiteren) Test-Stationen
weiteren Testverfahren unterzogen – beispielsweise können mit
Hilfe entsprechender (weiterer) Testgeräte die – noch auf dem Wafer befindlichen,
fertiggestellten – Bauelemente
entsprechend getestet werden („Scheibentests").
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Nach
dem Zersägen
(bzw. dem Ritzen, und Brechen) des Wafers werden die – dann einzeln
zur Verfügung
stehenden – Bauelemente
jeweils einzeln in sog. Carrier (d.h. eine entsprechende Umverpackung)
geladen, woraufhin die – in
die Carrier geladenen – Halbleiter-Bauelemente
an einer oder mehreren (weiteren) Test-Stationen entsprechenden
weiteren Testverfahren unterzogen werden können.
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Auf
entsprechende Weise können
ein oder mehrere weitere Tests (an entsprechenden weiteren Test-Stationen,
und unter Verwendung entsprechender, weiterer Testgeräte) z.B.
nach dem Einbau der Halbleiter-Bauelemente in die entsprechenden
Halbleiter-Bauelement-Gehäuse
durchgeführt
werden, und/oder z.B. nach dem Einbau der Halbleiter-Bauelement-Gehäuse (samt
den darin jeweils eingebauten Halbleiter-Bauelementen) in entsprechende
elektronische Module (sog. Modultests).
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Beim
Testen von Halbleiter-Bauelementen (z.B. bei den o.g. Scheibentests,
beim Test von in entsprechende Gehäuse eingebauten Bauelementen,
bei den o.g. Modultests, etc., etc.) können z.B. jeweils sog. „DC-Test", und/oder z.B. sog. „AC-Tests" eingesetzt werden.
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Bei
einem DC-Test kann vom jeweiligen Testgerät als Testsignal an einen entsprechenden
Anschluß eines
zu testenden Halbleiter-Bauelements eine Spannung (oder Strom) bestimmter – insbesondere
gleichbleibender – Höhe angelegt
werden, und dann vom Testgerät
die Höhe
von – sich
ergebenden – Strömen (bzw.
Spannungen) gemessen werden – insbesondere überprüft werden,
ob diese Ströme (bzw.
Spannungen) innerhalb vorbestimmter, gewünschter Grenzwerte liegen.
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Demgegenüber können bei
einem AC-Test vom jeweiligen Testgerät als Testsignal an entsprechende
Anschlüsse
eines Halbleiter-Bauelements beispielsweise – in der Höhe wechselnde – Spannungen
(oder Ströme)
angelegt werden, insbesondere entsprechende Test-Muster-Signale,
mit deren Hilfe am jeweiligen Halbleiter-Bauelement entsprechende Funktionstest
durchgeführt
werden können.
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Mit
Hilfe der o.g. Testverfahren können
defekte Halbleiter-Bauelemente
identifiziert, und dann aussortiert (oder teilweise auch repariert)
werden.
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Dabei
muß – insbesondere
bei der Verwendung hochfrequenter (AC-)Testsignale – sichergestellt
sein, dass die vom jeweiligen Testgerät ausgegebenen, mittels einer
entsprechenden Test-Leitung dem jeweiligen Halbleiter-Bauelement-Anschluß zugeführten Signale
nicht durch z.B. Reflexionen, Übersprechen,
durch die Kontakt-Induktivität
hervorgerufene Signal-Verformung, etc. (zu stark) verfälscht sind,
d.h., dass die Qualität
der Testsignale den jeweiligen Anforderungen genügt.
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Die Überprüfung der
Signalqualität
des am jeweiligen Halbleiter-Bauelement-Anschluß anliegenden Testsignals ist
schwierig.
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Wird
das am jeweiligen Halbleiter-Bauelement-Anschluß anliegende, vom jeweiligen
Testgerät ausgegebene
Testsignal zur Beurteilung der Signalqualität z.B. mittels einer zusätzlichen,
externen Prüfleitung
einem entsprechenden Signal-Messgerät zugeführt (oder z.B. an das Testgerät rückgeführt), werden
durch die – zusätzliche – Prüfleitung
(und das daran angeschlossene Gerät) die elektrischen Eigenschaften
des Halbleiter-Bauelement-Anschlusses verändert, und damit das zu messende
bzw. zu beurteilende Testsignal verfälscht.
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Die
Erfindung hat zur Aufgabe, ein neuartiges Signal-Test-Verfahren sowie ein
neuartiges Test-Gerät
zum Testen von Halbleiter-Bauelementen zur Verfügung zu stellen.
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Sie
erreicht dieses und weitere Ziele durch die Gegenstände der
Ansprüche
1 und 11.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Gemäß einem
Grundgedanken der Erfindung wird ein Signal-Test-Verfahren, insbesondere zur Verwendung
beim Test von Halbleiter-Bauelementen bereitgestellt, welches den
Schritt aufweist:
- a) Anlegen eines Signals
(Ue), dessen Qualität getestet werden soll, an
einen Anschluß eines
Halbleiter-Bauelements, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren
zusätzlich
die Schritte aufweist:
- b) Anlegen eines einen bestimmten Spannungspegel aufweisenden
Vergleichssignals (Vinterface,external)
an einen weiteren Anschluß des
Halbleiter-Bauelements;
- c) Vergleichen des Signals (Ue) mit
dem Vergleichssignal (Vinterface,external);
- d) Ändern
der Höhe
des Spannungspegels des Vergleichssignals (Vinterface,external);
und
- e) Erneutes Vergleichen des Signals (Ue)
mit dem Vergleichssignal (Vinterface,external);
- f) Ändern
der Höhe
des Spannungspegels des Vergleichssignals (Vinterface,external)
auf eine von der bei den Schritten b) und d) verwendeten Vergleichssignal-Spannungspegel-Höhe unterschiedliche
Höhe;
- g) Erneutes Vergleichen des Signals (Ue)
mit dem Vergleichssignal (Vinterface,external)
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Vorteilhaft
wird beim Vergleichen des Signals (Ue) mit
dem Vergleichssignal (Vinterface,external)
jeweils ermittelt, ob die Höhe
des Vergleichssignals-Spannungspegels größer oder kleiner ist als die
Höhe des Spannungspegels
des Signals (Ue).
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Bevorzugt
werden – insbesondere
bei zunächst
im wesentlichen konstanter Spannungspegel-Höhe des Signals (Ue) – eine Vielzahl
weiterer, den Schritten d) und e) bzw. f) und g) entsprechende Verfahrensschritte
durchgeführt.
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Entsprechend
werden dann, wenn sich der Zustand des am Anschluß des Halbleiter-Bauelements
angelegten Signals (Ue) – ggf. mehrfach – geändert hat
(d.h. bei geänderter
Spannungspegel-Höhe
des Signals (Ue)) den o.g. Schritten d)
und e) bzw. f) und g) entsprechende Verfahrensschritte durchgeführt, etc.
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Dadurch
kann auf exakte Weise der Signalverlauf des am o.g. Anschluß des Halbleiter-Bauelements
anliegenden Signals (Ue) ermittelt bzw.
gemessen werden, ohne dass durch die Messung die elektrischen Eigenschaften
des Halbleiter-Bauelement-Anschlusses
verändert,
und damit das zu messende bzw. zu beurteilende Signal (Ue) verfälscht werden.
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Im
folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. In
der Zeichnung zeigt:
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1 eine
schematische Darstellung einer auf einem Halbleiter-Bauelement angeordneten Schaltungs-Einrichtung
zum Durchführen
eines Signal-Test-Verfahrens gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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2a eine
schematische Darstellung von bei der Halbleiter-Bauelement-Fertigung
von entsprechenden Halbleiter-Bauelementen durchlaufenen Stationen,
und mehreren, an den jeweiligen Stationen vorgesehenen Testgeräten;
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2b eine
schematische Darstellung von weiteren bei der Halbleiter-Bauelement-
Fertigung von entsprechenden Halbleiter-Bauelementen durchlaufenen
Stationen, und mehreren weiteren an den weiteren Stationen vorgesehenen
Testgeräten;
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3 eine
schematische Darstellung eines an dem Halbleiter-Bauelement anliegenden
Signals (Ue), dessen Qualität mit dem
Signal-Test-Verfahren gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bzw. mit der in 1 gezeigten
Schaltungs-Einrichtung, sowie einem der in den 2a und 2b gezeigten Testgeräte überprüft werden
soll;
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4 eine
schematische Darstellung des bei der Durchführung des Signal-Test-Verfahrens
ermittelten Ergebnis-Signals
(Ua), bei verschiedenen Spannungspegeln
des – zu überprüfenden – Signals (Ue), und verschiedenen Spannungspegeln des
jeweils verwendeten Vergleichs-Signals (Vinterface,external); und
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5 eine
schematische Darstellung eines Bildschirms, an welchem die mit dem
Signal-Test-Verfahren erzielten Ergebnisse visualisiert werden.
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In 2a und 2b sind – auf schematische
Weise – einige
(von einer Vielzahl weiterer, hier nicht dargestellter) bei der
Fertigung von Halbleiter-Bauelementen 103a, 103b, 103c, 103d (bzw. elektronischen
Modulen) von entsprechenden Halbleiter-Bauelementen 103a, 103b, 103c, 103d durchlaufenen
Stationen A, B, C, D, E, F, G gezeigt.
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Bei
den Halbleiter-Bauelementen 103a, 103b, 103c, 103d kann
es sich z.B. um entsprechende, integrierte (analoge bzw. digitale)
Rechenschaltkreise handeln, und/oder um Halbleiter-Speicherbauelemente
wie z.B. Funktionsspeicher-Bauelemente (PLAs, PALs, etc.) oder Tabellenspeicher-Bauelemente
(z.B. ROMs oder RAMS), insbesondere um SRAMs oder DRAMs (hier z.B.
um DRAMs (Dynamic Random Access Memories bzw. dynamische Schreib-Lese-Speicher)
mit doppelter Datenrate (DDR-DRAMs = Double Data Rate – DRAMs),
vorteilhaft um High-Speed DDR-DRAMs).
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Bei
der Herstellung der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d wird
eine entsprechende Silizium-Scheibe bzw. ein entsprechender Wafer 102 – z.B. an
der in 2a gezeigten Station A vor-
und nachgeschalteten Stationen (z.B. der – der Station A nachgeschalteten – Station
B, sowie einer Vielzahl weiterer, hier nicht dargestellten (der
Station A vor- und nachgeschalteten) Stationen) – entsprechenden, herkömmlichen
Beschichtungs-, Belichtungs-, Ätz-,
Diffusions-, und/oder Implantations-Prozess-Schritten, etc. unterzogen.
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Die
Station A dient dazu, die – noch
auf dem Wafer 102 befindlichen – Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d mittels
eines Testgeräts 106 einem
oder mehreren Testverfahren – z.B.
sog. Kerf-Messungen am Waferritzrahmen – zu unterziehen (und zwar – wie aus
den Ausführungen
oben hervorgeht – noch
bevor am Wafer 102 sämtliche
gewünschten,
o.g. Bearbeitungsschritte durchgeführt wurden (d.h. bereits in
einem halbfertigen Zustand der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d).
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Die
an der Station A zum Testen der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d auf
dem Wafer 2 benötigten
Spannungen/Ströme
bzw. Test-Signale werden von dem Testgerät 106 erzeugt, und
mittels einer mit dem Testgerät 106 verbundenen Halbleiter-Bauelement-Testkarte 108 bzw.
probecard 108 (genauer: mittels entsprechender, an der
probecard 018 vorgesehener Kontakt-Nadeln 109a, 109b) an
entsprechende Anschlüsse
der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d angelegt.
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Von
der Station A aus wird der Wafer 102 (insbesondere auf
vollautomatisierte Weise) an die Station B (und von dort aus ggf.
an eine Vielzahl weiterer – hier
nicht dargestellter – Stationen)
weitertransportiert, wo – wie
bereits oben erwähnt
wurde – der
Wafer 102 entsprechenden, weiteren Bearbeitungsschritten
(insbesondere entsprechenden Beschichtungs-, Belichtungs-, Ätz-, Diffusions-, und/oder
Implantations-Prozess-Schritten, etc.) unterzogen wird, und/oder – entsprechend ähnlich wie an
der Station A – entsprechenden,
weiteren Testverfahren.
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Nach
der Fertigstellung der Halbleiter-Bauelemente (d.h. nach der Durchführung sämtlicher
der o.g. Wafer-Bearbeitungsschritte)
wird der Wafer 102 von der entsprechenden – letzten – Bearbeitungs-Station
aus (z.B. der Station B, oder den – dieser nachgeschalteten – weiteren
Stationen) – insbesondere
auf vollautomatisierte Weise – an
die nächste
Station C weitertransportiert.
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Die
Station C dient dazu, die – noch
auf dem Wafer 102 befindlichen, fertigen – Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d mittels
eines Testgeräts 116 einem
oder mehreren – weiteren – Testverfahren
zu unterziehen (z.B. sog. Scheibentests).
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Die
an der Station C zum Testen der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d auf
dem Wafer 102 benötigten
Spannungen/Ströme
bzw. Test-Signale werden von dem Testgerät 116 erzeugt, und
mittels einer mit dem Testgerät 116 verbundenen Halbleiter-Bauelement-Testkarte 118 bzw.
probecard 118 (genauer: mittels entsprechender, an der
probecard 118 vorgesehener Kontakt-Nadeln 119a, 119b) an
entsprechende Anschlüsse
der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d angelegt.
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Von
der Station C aus wird der Wafer 102 (insbesondere auf
vollautomatisierte Weise) an die nächste Station D weitertransportiert,
und dort (nachdem der Wafer 102 auf an sich bekannte Weise
mit einer Folie beklebt wurde) mittels einer entsprechenden Maschine 107 zersägt (oder
z.B. geritzt, und gebrochen), so dass dann die Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d – einzeln – zur Verfügung stehen.
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Vor
dem Weitertransport an die Station D kann der Wafer 102 – bzw. die
auf diesem befindlichen Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d – noch an
einer oder mehreren – der
Station C entsprechenden – Stationen
einem oder mehreren, weiteren Testverfahren unterzogen werden.
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Nach
dem Zersägen
des Wafers 102 an der Station D wird jedes einzelne Bauelement 103a, 103b, 103c, 103d dann
(insbesondere – wiederum – vollautomatisch)
in einen entsprechenden Carrier 111a, 111b, 111c, 111d bzw.
eine entsprechende Umverpackung 111a, 111b, 111c, 111d geladen,
und die – in
die Carrier 111a, 111b, 111c, 111d geladenen – Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d an einer
oder mehreren (weiteren) Test-Stationen – z.B. der in 2a gezeigten
Station E – einem
oder mehreren weiteren Testverfahren unterzogen (z.B. sog. Carriertests).
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Hierzu
werden die Carrier 111a, 111b, 111c, 111d in
entsprechende – über entsprechende
Leitungen 129a, 129b, 129c, 129d mit
einem (oder mehreren) entsprechenden Testgerät(en) 126a, 126b, 126c, 126d verbundene – Carrier-Sockel bzw. Carrier-Adapter
eingeführt.
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Die
an der Station E zum Testen der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d in
den Carriern 111a, 111b, 111c, 111d benötigten Spannungen/Ströme bzw.
Test-Signale werden von dem (den) Testgerät(en) 126a, 126b, 126c, 126d erzeugt,
und über
die über
die Leitungen 129a, 129b, 129c, 129d mit
dem (den) Testgerät(en) 126a, 126b, 126c, 126d verbundenen
Carrier-Sockel,
und die an diese angeschlossenen Carrier 111a, 111b, 111c, 111d an
entsprechende Anschlüsse
der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d angelegt.
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Von
der Station E aus werden die Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d (insbesondere
auf vollautomatisierte Weise) an eine oder mehrere – hier nicht
dargestellte – Station(en)
weitertransportiert, wo die Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d in
entsprechende Gehäuse 112a, 112b, 112c, 112d (z.B.
entsprechende steck- oder oberflächen-montierbare
Bauelement-Gehäuse, etc.)
eingebaut werden.
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Wie
in 2b gezeigt ist, werden die – in die Gehäuse 112a, 112b, 112c, 112d montierten – Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d dann
an eine (oder mehrere) weitere Test-Stationen – z.B. die in 2b gezeigte
Station F – weitertransportiert, und
dort einem oder mehreren weiteren Testverfahren unterzogen.
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Hierzu
werden die Halbleiter-Bauelement-Gehäuse 112a, 112b, 112c, 112d in
entsprechende – über entsprechende
Leitungen 139a, 139b, 139c, 139d mit
einem (oder mehreren) entsprechenden Testgerät(en) 136a, 136b, 136c, 136d verbundene – Bauelement-Gehäuse-Sockel
bzw. Bauelement-Gehäuse-Adapter
eingeführt.
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Die
an der Station F zum Testen der – in die Gehäuse 112a, 112b, 112c, 112d montierten – Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d benötigten Spannungen/Ströme bzw.
Test-Signale werden von
dem (den) Testgerät(en) 136a, 136b, 136c, 136d erzeugt,
und über
die über
die Leitungen 139a, 139b, 139c, 139d mit
dem (den) Testgerät(en) 136a, 136b, 136c, 136d verbundenen
Gehäuse-Sockel,
und die an diese angeschlossenen Bauelement-Gehäuse 112a, 112b, 112c, 112d an
entsprechende Anschlüsse
der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d angelegt.
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Von
der Station F aus können
die in die Gehäuse 112a, 112b, 112c, 112d montierten
Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d dann – optional – an eine
oder mehrere – hier
nicht dargestellte – weitere
Station(en) weitertransportiert werden, wo ein entsprechendes Halbleiter-Bauelemente-Gehäuse (z.B.
das Gehäuse 112a,
mit samt dem darin montierten Halbleiter-Bauelement 103a) – zusammen
mit weiteren Bauelementen (analogen bzw. digitalen Rechenschaltkreisen,
und/oder Halbleiter-Speicherbauelementen, z.B. PLAs, PALs, ROMs,
RAMS, insbesondere SRAMs oder DRAMs, etc.) – an ein entsprechendes elektronisches
Modul 113 – z.B.
eine Leiterplatte – angeschlossen
wird.
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Wie
in 2b gezeigt ist, kann das elektronische Modul 113 (und
damit auch die – an
das elektronische Modul 113 angeschlossenen (in ein entsprechendes
Gehäuse 112a montierten) – Halbleiter-Bauelemente 103a)
dann – optional – an eine (oder
mehrere) weitere Test-Stationen – z.B. die in 2b gezeigte
Station G – weitertransportiert
werden, und dort einem oder mehreren weiteren Testverfahren (insbesondere
sog. Modultests) unterzogen werden.
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Die
an der Station G zum Testen des Moduls 113 (und damit der
darin montierten Halbleiter-Bauelemente 103a) benötigten Spannungen/Ströme bzw. Test-Signale
werden z.B. von einem Testgerät 146 erzeugt,
und über
eine Leitung 149 an das elektronische Modul 113,
und somit an die entsprechenden Anschlüsse der entsprechenden darin
montierten Halbleiter-Bauelemente 103a angelegt.
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Bei
den o.g. zum Testen der Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103c, 103d (z.B.
an der Station A, und/oder der Station C, und/oder der Station E, und/oder
der Station F, und/oder der Station G, und/oder weiteren – in den
Figuren nicht dargestellten – Stationen)
verwendeten Testverfahren, bzw. bei den von dem Testgerät 106 und/oder 116,
und/oder den Testgeräten 126a, 126b, 126c, 126d und/oder 136a, 136b, 136c, 136d,
und/oder dem Testgerät 146,
und/oder entsprechenden weiteren – nicht dargestellten – Testgeräten durchgeführten Testverfahren
(Kerf-Messungen, Scheibentests, Carriertests, Modultests, etc.)
kann es sich jeweils um sog. „DC-Tests", und/oder z.B. jeweils
um sog. „AC-Tests" handeln.
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Mit
Hilfe der o.g. Testverfahren können
defekte Halbleiter-Bauelemente
identifiziert, und dann aussortiert (oder teilweise auch repariert)
werden.
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Dabei
muß – insbesondere
bei der Verwendung hochfrequenter (AC-) Testsignale – sichergestellt
sein, dass die vom jeweiligen Testgerät 106, 116, 126a, 126b, 126c, 126d, 136a, 136b, 136c, 136d, 146 ausgegebenen,
an einen entsprechenden Anschluß des
des jeweiligen Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103b angelegten
Signale nicht durch z.B. Reflexionen, Übersprechen, durch die Kontakt-Induktivität hervorgerufene
Signal-Verformung, etc. (zu stark) verfälscht sind, d.h., dass die
Qualität der
Testsignale den jeweiligen Anforderungen genügt.
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In 1 ist
eine schematische Darstellung einer auf einem der in den 2a und 2b gezeigten
Halbleiter-Bauelemente 103a, 103b, 103 angeordneten
Schaltungs-Einrichtung zum Durchführen eines Signal-Test-Verfahrens,
insbesondere eines Verfahrens zum Überprüfung der Signalqualität des am
jeweiligen Halbleiter-Bauelement-Anschluß anliegenden Testsignals gezeigt.
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Die
Schaltungs-Einrichtung weist einen Signal-Receiver-Schaltungsabschnitt 1 auf,
der entsprechend ähnlich
wie herkömmliche
Signal-Receiver-Schaltungs-Abschnitte von herkömmlichen Halbleiter-Bauelementen
aufgebaut ist, und beim vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Komparator-Schaltung 2,
und eine Signal-Durchschalt-Schaltung 3 aufweist.
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Ein
erster Eingang der Komparator-Schaltung 2 ist über eine
Leitung 4a an einen externen Anschluß des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 1030 angeschlossen
(z.B. an ein entsprechendes Pad des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c).
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An
dem Anschluß wird – beim späteren Normalbetrieb
des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c – ein herkömmliches,
z.B. vom Halbleiter-Bauelement 103a, 103b, 103c entsprechend
weiterzuverarbeitendes Eingangssignal (Spannung Ue)
angelegt, oder – bei
einem Testbetrieb des Halbleiter-Bauelements – ein von einem entsprechenden
Testgerät (z.B.
den o.g. Testgeräten 106, 116, 126a, 126b, 126c, 126d, 136a, 136b, 136c, 136d, 146)
bereitgestelltes Testsignal (Spannung Ue),
dessen Qualität mit
Hilfe des hier beschriebenen Signal-Test-Verfahrens beurteilt werden kann.
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Die
Komparator-Schaltung 2 weist zwei – parallelgeschaltete – Transistoren 5a, 5b (hier:
zwei n-Kanal-MOSFETs 5a, 5b) auf, sowie – in Reihe
mit den n-Kanal-MOSFETs 5a, 5b geschaltet – eine (Konstant-)
Strom-Quellen-Einrichtung 6, und zwei Widerstände 7a, 7b,
die jeweils in Reihe mit einem entsprechenden der zwei n-Kanal-MOSFETs 5a, 5b geschaltet
sind.
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Wie
aus 1 weiter hervorgeht, ist der o.g. Halbleiter-Bauelement-Anschluß (bzw.
das o.g. Halbleiter-Bauelement-Pad) – über die o.g. Leitung 4a – an ein
Gate des n-Kanal-MOSFETs 5a angeschlossen (d.h. an den
ersten Eingang der Komparator-Schaltung 2).
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Der
Drain des n-Kanal-MOSFETs 5a ist über eine Leitung 8a an
den o.g. – dem
n-Kanal-MOSFET 5a zugeordneten – Widerstand 7a angeschlossen.
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Auf
entsprechende Weise ist auch der Drain des – zweiten – n-Kanal-MOSFETs 5b an den entsprechenden,
diesem zugeordneten Widerstand 7b angeschlossen (und zwar über eine
Leitung 8b).
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Der
Widerstand 7a ist – über eine
Leitung 11a -, und der Widerstand 7b ist – über eine
Leitung 11b – an
eine Leitung 11c angeschlossen, die an einen Plus-Eingang
einer Gleichspannungs-Quellen-Einrichtung 12 angeschlossen
ist, die eine – z.B. aus
einer externen Versorgungsspannung gewonnene – Gleichspannung V_DC bestimmter
Höhe, z.B. V_DC
= 1,8 V, bereitstellt.
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Wie
aus 1 weiter hervorgeht, sind die Bulk-Anschlüsse der
beiden n-Kanal-MOSFETs 5a, 5b über eine Leitung 9a miteinander
verbunden, und über
eine mit der Leitung 9a verbundene: Leitung 9b an
das Masse-Potential angeschlossen.
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Die
Source des n-Kanal-MOSFETs 5a ist über eine Leitung 10a,
und eine mit dieser verbundenen Leitung 10c an die Strom-Quellen-Einrichtung 6 angeschlossen.
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Auf
entsprechende Weise ist auch die Source des n-Kanal-MOSFETs 5b mit
der Strom-Quellen-Einrichtung 6 verbunden (und zwar über eine
Leitung 10b, und die mit dieser verbundene Leitung 10c).
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Die
Strom-Quellen-Einrichtung 6 ist – über eine Leitung 10d – mit dem
Masse-Potential verbunden.
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Das
Gate des n-Kanal-MOSFETs 5b (d.h. der zweite Eingang der
Komparator-Schaltung 2) ist – wie im folgenden noch genauer
erläutert
wird – über eine
Leitung 4b an eine Umschalt-Einrichtung 13 angeschlossen,
mit welcher – wahlweise
(und z.B. in Abhängigkeit
von einem vom jeweiligen Testgerät
bereitgestellten, an einem hier nicht dargestellten Steuereingang
der Umschalt-Einrichtung 13 angelegten Steuersignal) – ein elektrischer
Kontakt zwischen entweder der Leitung 4b, und einer Leitung 14b,
oder zwischen der Leitung 4b, und einer Leitung 14a hergestellt
werden kann.
-
Im
Normalbetrieb des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103b ist – entsprechend
dem in 1 veranschaulichten Zustand der Umschalt-Einrichtung 13 – die Leitung 4b (und
damit der zweite Eingang der Komparator-Schaltung 2) über die
Umschalt-Einrichtung 13 elektrisch
mit der Leitung 14a verbunden (und die Leitung 4b elektrisch
von der Leitung 14b getrennt).
-
An
der Leitung 14a liegt eine – z.B. aus der o.g. externen
Versorgungsspannung gewonnene – Gleichspannung
Vinterface,internal bestimmter Höhe, z.B. Vinterface,internal = 0,9 V, an (welche – im Normalbetrieb des
Halbleiter-Bauelements – über die
Umschalt-Einrichtung 13,
und die Leitung 4b an den o.g. zweiten Eingang der Komparator-Schaltung 2 weitergeleitet, und
dort als – mit
der am ersten Eingang der Komparator-Schaltung 2 anliegenden
Spannung Ue zu vergleichende – Referenzspannung
Vref verwendet wird).
-
Die
Höhe der
an der Leitung 14a anliegenden Spannung Vinterface,internal ist
geringer, z.B. ca. halb so groß,
wie die Höhe
der an der o.g. Leitung 11c anliegenden, von der Gleichspannungs-Quellen-Einrichtung 12 bereitgestellten
Spannung V_DC.
-
Beim
Testbetrieb des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103b wird – z.B. mittels
eines entsprechenden, vom jeweiligen Testgerät 106, 116, 126a, 126b, 126c, 126d, 136a, 136b, 136c, 136d, 146 an
den o.g., hier nicht dargestellten Steuereingang der Umschalt-Einrichtung 13 angelegten
Steuersignals – die
Umschalt-Einrichtung 13 von dem in 1 veranschaulichten
Zustand in einen Zustand umgeschaltet, bei der – über die Umschalt-Einrichtung 13 – die Leitung 4b (und
damit der zweite Eingang der Komparator-Schaltung 2) elektrisch
mit der Leitung 14b verbunden, und die Leitung 4b elektrisch von
der Leitung 14a getrennt ist.
-
Die
Leitung 14b ist einen weiteren externen Anschluß des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c angeschlossen
(bzw. an ein weiteres Halbleiter-Bauelement-Pad).
-
An
der Leitung 14b wird, wie im folgenden noch genauer erläutert wird,
eine – vom
o.g. Testgerät 106, 116, 126a, 126b, 126c, 126d, 136a, 136b, 136c, 136d, 146 (oder
alternativ z.B. von einem weiteren, separaten Messgerät) bereitgestellte – Spannung
Vinterface,external bestimmter, während der
Durchführung
des Signal-Test-Verfahrens gezielt wechselnder Höhe Vinterface,external angelegt
(z.B. – wie
in 4 veranschaulicht – eine Spannung mit zwischen Vinterface,external = 0,5 V und Vinterface,external =
1,5 V variierender Höhe
(z.B. zunächst
Vinterface,external = 0,50 V, dann Vinterface,external = 0,55 V, dann Vinterface,external = 0,60 V, etc., etc.)).
-
Die
an der Leitung 14b anliegende Spannung Vinterface,external wird – beim Testbetrieb
des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c,
und gemäß den Ausführungen
unten – über die
Umschalt-Einrichtung 13,
und die Leitung 4b an den o.g. zweiten Eingang der Komparator-Schaltung 2 weitergeleitet, und
dort dann als – mit
der am ersten Eingang der Komparator-Schaltung 2 anliegenden
Spannung Ue zu vergleichende – Referenzspannung
Vref verwendet.
-
Wie
in 1 weiter veranschaulicht ist, ist die mit dem
Drain des n-Kanal-MOSFETs 5a verbundene Leitung 8a (und
damit der (erste) Ausgang der Komparator-Schaltung 2) über eine
Leitung 15 an eine – mit
entsprechenden, in der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 vorgesehenen
Transistoren 17a, 17b (hier: einem p-Kanal-MOSFET 17a,
und einem n-Kanal-MOSFET 17b) verbundenen – Leitung 16 angeschlossen
(und damit an den Eingang der Signal-Durchschalt-Schaltung 3).
-
Die
Leitung 16 ist mit dem Gate des n-Kanal-MOSFETs 17b verbunden,
und mit dem Gate des p-Kanal-MOSFETs 17a.
-
Die
Source des n-Kanal-MOSFETs 17b ist über eine Leitung 18b an
das Masse-Potential angeschlossen, und der Drain des n-Kanal-MOSFETs 17b – über eine
Leitung 18c – an
den Drain des p-Kanal-MOSFETs 17a.
-
Der
Bulk-Anschluß des
n-Kanal-MOSFETs 17b ist über eine Leitung 18d mit
dem Masse-Potential verbunden.
-
Wie
in 1 weiter gezeigt ist, ist die Source des p-Kanal-MOSFETs 17a über eine
Leitung 18a (und entsprechend auch der Bulk-Anschluß des p-Kanal-MOSFETs 17a (und
zwar über
eine Leitung 18e)) an die o.g. Leitung 11c angeschlossen
(und damit an die o.g. Gleichspannungs-Quellen-Einrichtung 12).
-
Die – an die
Drains der n- und p-Kanal-MOSFETs 17b, 17a angeschlossene – Leitung 18c (und damit
der Ausgang der Signal-Durchschalt-Schaltung 3) ist mit
einer Leitung 19 verbunden, mit der das von der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 (bzw. vom
Signal-Receiver-Schaltungsabschnitt 1) an der Leitung 18c ausgegebene
Ausgangsignal (Spannung Ua) – zur Weiterverarbeitung – an entsprechende
weitere, hier nicht dargestellte, im Halbleiter-Bauelement vorgesehene
Schaltungen weitergeleitet wird.
-
Beim
Normalbetrieb des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c wird
das an der o.g. Leitung 4a (d.h. am Eingang des Signal-Receiver-Schaltungsabschnitts 1 bzw.
am (ersten) Eingang der Komparator-Schaltung 2) anliegende
Eingangsignal (Spannung Ue) – durch
die Komparator-Schaltung 2 – mit der an der Leitung 14a anliegenden,
wie oben erläutert
beim Normalbetrieb des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c über die
Umschalt-Einrichtung 13 an den (zweiten) Eingang der Komparator-Schaltung 2 weitergeleiteten
Spannung Vinterface,internal verglichen.
-
Je
nachdem, ob die Spannung Ue größer oder
kleiner als die – als
Referenzspannung Vref verwendete – Spannung Vinterface,internal ist,
wird am Ausgang der Komparator-Schaltung 2 (d.h. an der
o.g. Leitung 8a, und damit auch an der – mit der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 verbundenen – Leitung 15)
ein Ausgangs-Signal mit relativ hohem, oder mit relativ niedrigem
Pegel ausgegeben (wobei der Pegel des an den Leitungen 8a, 15 ausgegebenen
Ausgangs-Signals umso größer bzw.
kleiner ist, je größer der
Unterschied zwischen den durch die Komparator-Schaltung 2 miteinander verglichenen
Spannungen Ue und Vref (bzw. Vinterface,internal)
ist.
-
Wie
bereits oben erläutert,
wird das von der Komparator-Schaltung 2 an
der Leitung 8a ausgegebene Ausgangs-Signal – über die
Leitung 15 – dem Eingang
der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 zugeführt.
-
Je
nachdem, ob der Pegel des von der Komparator-Schaltung 2 an
den Leitungen 8a, 15 angelegten (und – über die
Leitung 16 – den
Gates der Transistoren 17a, 17b der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 zugeführten) Ausgangs-Signals
größer, oder kleiner
ist, als ein vorbestimmter Schwellwert, wird am Ausgang der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 (d.h.
an den Leitungen 18c, 19) ein „logisch hohes", oder ein „logisch
niedriges" Ausgangsignal
(Spannung Ua) ausgegeben (da – abhängig davon,
ob das den Gates der Transistoren 17a, 17b zugeführte Ausgangs-Signal
der Komparator-Schaltung 2 größer oder kleiner als der vorbestimmte
Schwellwert ist – entweder
der n-Kanal-MOSFET 17b in einen leitenden, und der p-Kanal-MOSFET 17a in
einen gesperrten, oder – umgekehrt – der n-Kanal-MOSFET 17b in einen
gesperrten, und der p-Kanal-MOSFET 17a in einen leitenden
Zustand gebracht wird).
-
Dadurch
wird sichergestellt, dass das am Ausgang der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 ausgegebene
(gegenüber
dem am Eingang der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 anliegenden
Signal invertierte) Ausgangsignal (Spannung Ua)
jeweils „sauber" entweder einen „logisch
hohen", oder einen „logisch
niedrigen" Signal-Pegel
aufweist (und nicht etwa – wie
es beim von der Komparator-Schaltung 2 ausgegebenen Ausgangs-Signal 2 der
Fall sein kann – einen
zwischen einem „logisch
hohen" und einem „logisch
niedrigen" Pegel
liegenden Pegel).
-
Wie
bereits oben erläutert,
wird – beim
Testbetrieb des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c – ein von
einem entsprechenden Testgerät 106, 116, 126a, 126b, 126c, 126d, 136a, 136b, 136c, 136d, 146 (bzw.
einer entsprechenden Signalausgabeeinrichtung des jeweiligen Testgeräts 106, 116, 126a, 126b, 126c, 126d, 136a, 136b, 136c, 136d, 146)
bereitgestelltes Testsignal (Spannung Ue),
dessen Qualität
mit Hilfe des hier beschriebenen Signal-Test-Verfahrens beurteilt
werden kann, an den mit der Leitung 4a verbundenen Anschluß des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c angelegt.
-
Des
weiteren wird – beim
Testbetrieb des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c – an den mit
der Leitung 14b verbundenen weiteren externen Anschluß des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c das
o.g. – beim
hier beschriebenen Signal-Test-Verfahren als Vergleichs-Signals
verwendete – Signal
(Vinterface,external) angelegt (z.B. – ebenfalls – vom o.g.
Testgerät 106, 116, 126a, 126b, 126c, 126d, 136a, 136b, 136c, 136d, 146 (bzw.
einer entsprechenden, weiteren Testgerät-Signalausgabeeinrichtung),
oder – alternativ – z.B. von
dem bereits oben erwähnten,
zusätzlich
bereitgestellten, separaten Messgerät), und zwar – wie ebenfalls
oben bereits kurz erwähnt – ein Signal
mit einem Spannungspegel Vinterface,external bestimmter,
während
der Durchführung
des Signal-Test-Verfahrens gezielt wechselnder Höhe (z.B. – wie in 4 veranschaulicht – eine Spannung
mit zwischen Vinterface,external = 0,5 V
und Vinterface,external = 1,5 V variierender
Höhe).
-
Beispielsweise
kann vom entsprechenden Testgerät
am o.g. Anschluß zunächst (und
wie z.B. in 3 und 4 veranschaulicht
z.B. zu einem Zeitpunkt t1,0) eine Spannung
Vinterface,external = 0,50 V angelegt werden,
und dann (und wie ebenfalls z.B. in 3 und 4 veranschaulicht
z.B. zu einem Zeitpunkt t1,1) eine Spannung
Vinterface,external = 0,75 V, später dann
(z.B. zu einem Zeitpunkt t1,2) eine Spannung Vinterface,external = 1,00 V, daraufhin (z.B.
zu einem Zeitpunkt t1,3) eine Spannung Vinterface,external = 1,25 V, und schließlich (z.B.
zu einem Zeitpunkt t1,4) eine Spannung Vinterface,external = 1,50 V) – d.h. die
Höhe der
Spannung Vinterface,external wird z.B. jeweils
zu zeitlich äquidistant
voneinander beabstandeten Zeitpunkten t1,0,
t1,1, t1,2, t1,3, t1,4 etc. geändert (z.B.
jeweils erhöht
(oder verringert)), und zwar z.B. jeweils schrittweise um im wesentlichen
den gleichen Betrag (z.B. um jeweils 0,25 V, oder – vorteilhaft – um jeweils
geringere Beträge,
z.B. um jeweils weniger als 0,2 V, 0,1 V, oder 0,05 V, etc.).
-
Zu
jedem der o.g. Zeitpunkte t1,0, t1,1, t1,2, t1,3, t1,4 wird – entsprechend
wie oben für
den Normalbetrieb des Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c beschrieben – von der
Komparator-Schaltung 2 die Höhe der – an der Leitung 4a (d.h.
dem ersten Eingang der Komparator-Schaltung 2) anliegenden – Spannung
Ue mit der Höhe der über die Umschalt-Einrichtung 13 beim
Testbetrieb entsprechend wie oben erläutert an den (zweiten) Eingang
der Komparator-Schaltung 2 (d.h. die Leitung 4b)
weitergeleiteten Spannung Vinterface,external verglichen.
-
Je
nachdem, ob die Spannung Ue größer oder
kleiner als die – dann
als Referenzspannung Vref verwendete – Spannung Vinterface,external ist,
wird am Ausgang der Komparator-Schaltung 2 (d.h. an der o.g.
Leitung 8a, und damit auch an der – mit der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 verbundenen – Leitung 15)
ein Ausgangs-Signal mit relativ hohem, oder mit relativ niedrigem
Pegel ausgegeben (wobei der Pegel des an den Leitungen 8a, 15 ausgegebenen
Ausgangs-Signals umso größer bzw.
kleiner ist, je größer der
Unterschied zwischen den durch die Komparator-Schaltung 2 miteinander verglichenen
Spannungen Ue und Vref (bzw. Vinterface,internal)
ist.
-
Wie
bereits oben erläutert,
wird das von der Komparator-Schaltung 2 an
der Leitung 8a ausgegebene Ausgangs-Signal – über die
Leitung 15 – dem Eingang
der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 zugeführt.
-
Je
nachdem, ob der Pegel des von der Komparator-Schaltung 2 an
den Leitungen 8a, 15 angelegten (und – über die
Leitung 16 – den
Gates der Transistoren 17a, 17b der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 zugeführten) Ausgangs-Signals
größer, oder kleiner
ist, als ein vorbestimmter Schwellwert, wird am Ausgang der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 (d.h.
an den Leitungen 18c, 19) ein „logisch hohes", oder ein „logisch
niedriges" Ausgangsignal
(Spannung Ua) ausgegeben (da – abhängig davon,
ob das den Gates der Transistoren 17a, 17b zugeführte Ausgangs-Signal
der Komparator-Schaltung 2 größer oder kleiner als der vorbestimmte
Schwellwert ist – entweder
der n-Kanal-MOSFET 17b in einen leitenden, und der p-Kanal-MOSFET 17a in
einen gesperrten, oder – umgekehrt – der n-Kanal-MOSFET 17b in einen
gesperrten, und der p-Kanal-MOSFET 17a in einen leitenden
Zustand gebracht wird).
-
Dadurch
wird sichergestellt, dass das am Ausgang der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 ausgegebene
(gegenüber
dem am Eingang der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 anliegenden
Signal invertierte) Ausgangsignal (Spannung Ua)
jeweils „sauber" entweder einen „logisch
hohen", oder einen „logisch
niedrigen" Signal-Pegel
aufweist (und nicht etwa – wie
es beim von der Komparator-Schaltung 2 ausgegebenen Ausgangs-Signal 2 der
Fall sein kann – einen
zwischen einem „logisch
hohen" und einem „logisch
niedrigen" Pegel
liegenden Pegel).
-
Je
nachdem, ob am Ausgang der Signal-Durchschalt-Schaltung 3 ein „logisch
hohes", oder „logisch
niedriges" Ausgangsignal
(„Ergebnis"-Signal Ua) ausgegeben wird, war – zum jeweiligen Messzeitpunkt
t1,0, t1,1, t1,2, t1,3, t1,4 – die
Höhe der am
ersten Eingang der Komparator-Schaltung 2 anliegenden Spannung
Ue größer bzw.
kleiner als die Höhe
der am (zweiten) Eingang der Komparator-Schaltung 2 anliegende
Spannung Vinterface,external.
-
Wie
in 3 veranschaulicht ist, bleibt die Spannung Ue während
des – die
o.g. Messzeitpunkte t1,0, t1,1,
t1,2, t1,3, t1,4 – umfassenden,
relativ kurzen (ersten) Mess-Intervalls t1 im wesentlichen konstant.
-
Als „Messergebnis" für die Spannung
Ue kann beispielsweise also näherungsweise
eine Spannung Ue,ergebnis angesehen werden,
die zwischen denjenigen zwei Spannungen Vinterface,external liegt,
bei denen die Spannung Ua den Zustand von „logisch hoch" auf „logisch
niedrig" gewechselt
hat (bzw. genauer, eine Spannung Ue,ergebnis,
die zwischen der niedrigsten, verwendeten Spannung Vinterface,external liegt,
bei der die Spannung Ua (gerade noch) „logisch hoch" (bzw. logisch niedrig)
war, und der höchsten, verwendeten
Spannung Vinterface,external, bei der die Spannung
Ua (gerade noch) „logisch niedrig" (bzw. logisch hoch)
war).
-
Beispielsweise
kann dann, wenn bei einer Spannung Vinterface,external von
1,00 V (und auch bei höheren
Spannungen Vinterface,external) die Spannung
Ua „logisch
hoch" (bzw. logisch
niedrig) war, und bei einer Spannung Vinterface,external von
0,75 V (und auch bei niedrigeren Spannungen Vinterface,external)
die Spannung Ua „logisch niedrig" (bzw. logisch hoch)
war, angenommen werden, dass die „tatsächliche" Spannung Ue zwischen
0,75 V und 1,00 V lag, so dass als „Messergebnis" für die Spannung
Ue z.B. die – dazwischenliegende – Spannung
Ue,ergebnis = 0, 875 V angesehen werden
kann (oder beliebige andere zwischen 0,75 V und 1,00 V liegende
Spannungen).
-
Eine
entsprechend wie oben beschrieben durchgeführte Messung für die Spannung
Ue wird dann, wie in 3 veranschaulicht
ist, auch für
das – auf
das (erste) Mess-Intervall t1 folgende – Messintervall t2 durchgeführt (d.h.
zu bestimmten, zeitlich relativ nahe aufeinanderfolgenden Messzeitpunkten t2,0, t2,1, t2,2, t2,3, t2,4 – bei
jeweils geänderter
Spannung Vinterface,external – die Spannung
Vinterface,external mit der Spannung Ue verglichen), etc.
-
Wie
aus 3 hervorgeht, kann das – zu testende – Signal
Ue z.B. ein digitales, zwischen einem „logisch
hohen" (vgl. die
Mess-Intervalle t1, t2, t3, t4) und – ab z.B. dem Zeitpunkt t5,0 – „logisch
niedrigen" Zustand
(vgl. das Mess-Intervall t5, etc.) wechselndes (AC-)Signal sein,
welches z.B. durch Reflexionen, Übersprechen,
etc. verfälscht
bzw. verformt worden ist.
-
Durch
das oben beschriebene Verfahren kann auf exakte Weise der Signalverlauf
des am o.g. Anschluß des
Halbleiter-Bauelements 103a, 103b, 103c anliegenden
Signals (Ue) ermittelt bzw. gemessen werden,
ohne dass durch die Messung die elektrischen Eigenschaften des Halbleiter-Bauelement-Anschlusses verändert werden,
und damit das zu messende bzw. zu beurteilende Signal (Ue) – zusätzlich – verfälscht wird.
-
Die
Messergebnisse können – wie z.B.
in 5 veranschaulicht ist – z.B. dadurch an einer Anzeigeeinrichtung,
z.B. einem Bildschirm 20 visualisiert werden, dass sämtliche
jeweils einem bestimmten Meß-Intervall
t1, t2 etc. zugeordnete Messergebnisse jeweils in einer Reihe übereinanderliegend (oder
nebeneinanderliegend) dargestellt werden (insbesondere z.B. dadurch,
dass – abhängig davon,
ob zu einem bestimmten Messzeitpunkt t1,0,
t1,1, t1,2, t1,3, t1,4, ... t1,n, t1,n+1, t1,n+2 die Spannung Ua „logisch
hoch" oder „logisch
niedrig" ist, ein
dem jeweiligen Messzeitpunkt t1,0, t1,1, t1,2, t1,3, t1,4, ... t1,n, t1,n+1, t1,n+2 zugeordnetes Anzeige-Element (oder
mehrere derartige Elemente) aktiviert, oder deaktiviert wird (bzw.
z.B. „stark" oder „schwach", oder in verschiedenen
Farben, etc. zum Leuchten gebracht wird)).
-
- 1
- Signal-Receiver-Schaltungsabschnitt
- 2
- Komparator-Schaltung
- 3
- Signal-Durchschalt-Schaltung
- 4a
- Leitung
- 4b
- Leitung
- 5a
- n-Kanal-MOSFET
- 5b
- n-Kanal-MOSFET
- 6
- Strom-Quellen-Einrichtung
- 7a
- Widerstand
- 7b
- Widerstand
- 8a
- Leitung
- 8b
- Leitung
- 9a
- Leitung
- 9b
- Leitung
- 10a
- Leitung
- 10b
- Leitung
- 10c
- Leitung
- 11a
- Leitung
- 11b
- Leitung
- 11c
- Leitung
- 12
- Gleichspannungs-Quellen-Einrichtung
- 13
- Umschalt-Einrichtung
- 14a
- Leitung
- 14b
- Leitung
- 15
- Leitung
- 16
- Leitung
- 17a
- p-Kanal-MOSFET
- 17b
- n-Kanal-MOSFET
- 18a
- Leitung
- 18b
- Leitung
- 18c
- Leitung
- 18d
- Leitung
- 18e
- Leitung
- 19
- Leitung
- 20
- Bildschirm
- 102
- Wafer
- 103a
- Halbleiter-Bauelement
- 103b
- Halbleiter-Bauelement
- 103c
- Halbleiter-Bauelement
- 103d
- Halbleiter-Bauelement
- 106
- Testgerät
- 107
- Zersäge-Maschine
- 108
- probecard
- 109a
- Kontakt-Nadel
- 109b
- Kontakt-Nadel
- 111a
- Carrier
- 111b
- Carrier
- 111c
- Carrier
- 111d
- Carrier
- 112a
- Bauelement-Gehäuse
- 112b
- Bauelement-Gehäuse
- 112c
- Bauelement-Gehäuse
- 112d
- Bauelement-Gehäuse
- 113
- elektronisches
Modul
- 116
- Testgerät
- 118
- probecard
- 119a
- Kontakt-Nadel
- 119b
- Kontakt-Nadel
- 126a
- Testgerät
- 126b
- Testgerät
- 126c
- Testgerät
- 126d
- Testgerät
- 129a
- Leitung
- 129b
- Leitung
- 129c
- Leitung
- 129d
- Leitung
- 136a
- Testgerät
- 136b
- Testgerät
- 136c
- Testgerät
- 136d
- Testgerät
- 139a
- Leitung
- 139b
- Leitung
- 139c
- Leitung
- 139d
- Leitung
- 146
- Testgerät
- 149
- Leitung