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DE1032581B - Dehnbares Gliederband - Google Patents

Dehnbares Gliederband

Info

Publication number
DE1032581B
DE1032581B DED21321A DED0021321A DE1032581B DE 1032581 B DE1032581 B DE 1032581B DE D21321 A DED21321 A DE D21321A DE D0021321 A DED0021321 A DE D0021321A DE 1032581 B DE1032581 B DE 1032581B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow
links
link
side walls
stretchable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED21321A
Other languages
English (en)
Inventor
Isao Yamada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1032581B publication Critical patent/DE1032581B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein dehnbares Gliederband, vornehmlich ein dehnbares Uhrarmband, das aus Hohlgliedern und diese miteinander gelenkig und ausziehbar verbindenden Verbindungsgliedern besteht, die gegen Federwirkung verschwenkbar sind.
Ein bekanntes Band dieser Art weist zwei zueinander in Bandlängsrichtung versetzte obere und untere Lagen von Hohlgliedern beliebiger Querschnittsform auf. Die Hohlglieder werden durch in den Bandlängskanten angeordnete U-förmige Verbindungsglieder, die zu je zweien mit ihrem einen Schenkel in das offene Ende der Glieder der einen Lage und mit ihrem anderen Schenkel in das offene Ende des benachbarten, versetzt liegenden Gliedes der anderen Lage eingeschoben sind, verbunden. In jedem Hohlglied ist eine gebogene Blattfeder angeordnet, welche die Verbindungsglieder in dem Glied festhält und ihrem Verschwenken beim Auseinanderziehen oder Biegen des Bandes federnd entgegenwirkt.
In diesem Band werden die Hohlglieder lediglich durch die Verbindung zwischen den Schenkeln der U-förmigen Verbindungsglieder selbst und der Feder, mit der sie zusammenwirken, in ihrer Lage gehalten.
Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einem derartigen Gliederband jedes Hohlglied mit Haltelaschen versehen ist, die die U-förmigen Verbindungsglieder in ihrer Lage halten.
Die Halterung von seitlich in Bandglieder eingeschobenen Federn durch von den Gliedern abgebogene Haltelaschen ist an sich bei einem einreihigen Ziehgliederband bekannt und bei einem anderen Band bereits vorgeschlagen, jedoch nicht bei einem Gliederband mit zwei Lagen von Hohlgliedern und U-förmigen Verbindungsgliedern.
Die erfindungsgemäße Kombination ermöglicht die Verwendung von Verbindungsgliedern mit geradlinigen Schenkeln. Die Verbindungsglieder brauchen nicht mehr umgebogen oder derart geformt zu werden, daß sie mit den Federn im Eingriff stehen. Die gerade Form der Schenkel ermöglicht ein Maximum an Winkelbewegung der Verbindungsglieder während der Bewegung des Bandes.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Stirnansicht eines Bandes in zusammengezogener Form bei aligeschnittenen Haltelaschen,
Fig. 2 eine Stirnansicht eines Bandes in gestreckter Form bei abgeschnittenen Haltelaschen,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Band in zusammengezogener Form,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Band in gestreckter Form,
Fig. 5 eine Stirnansicht eines Bandes in zusammengezogener Form,
Anmelder:
Charles Henry Dolansky,
Montreal (Kanada)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Dabringhaus, Patentanwalt,
Düsseldorf 1, Charlottenstr. 58
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 9. Oktober 1954
Isao Yamada, Adachi-ku, Tokio,
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 1,
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII in Fig. 6.
Das dargestellte Uhrarmband besteht aus zwei Lagen von Hohlgliedern, einer oberen und einer unteren, die abwechselnd miteinander in Verbindung stehen. Die oberen Hohlglieder 2 weisen äußere Hüllen 4 auf und die unteren Hohlglieder 6 äußere Hüllen 8. Die Hohlglieder 2 und 6 bestehen aus einem äußeren Wandteil 10 und Seitenteilen 12 und nach innen abgebogenen Flanschen 14, die, wie aus den Fig. 4, 6 und 7 ersichtlich ist, an den Enden der Seitenteile 12 vorgesehen sind und zwischen sich einen Teil frei lassen. Jeder äußere Wandteil 10 weist an seinen Enden zwei Haltelaschen 16 auf.
Jede äußere Hülle besteht aus einem Wandteil 18, Seitenteilen 20 und mittleren Zungen 22, die zwischen den Flanschen 14 umgebogen werden, so daß sie an den Innenseiten der Seitenteile 12 anliegen und, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, die Hüllen an den Hohlgliedern festhalten. Die äußeren Hüllen 4 der oberen Glieder können in an sich bekannter Weise mit Ornamenten versehen sein, während die äußeren Hüllen 8 der unteren Glieder glatt sind. Die äußeren Hüllen 8 der unteren Glieder können auch fortgelassen werden.
Eine Blattfeder 24 ist in jedem Kettenglied angeordnet, wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist. Die Feder hat dieselbe Breite wie die Innenseite des Hohlgliedes. Sie besteht aus einem mittleren gebogenen Teil 26, der bei 28 an den Flanschen 14 anliegt und aus nach außen gebogenen Teilen 30, die gegen die äußeren Wandteile 10 drücken. Zwischen
809 557/36
diese äußeren Teile 30 der Federn 24 und die Wandteile 10 fassen die Schenkel 32 der Verbindungsglieder. Die beiden Schenkel sind durch einen gebogenen Teil 34 verbunden. Diese Verbindungsglieder sind aus Blechstreifen rechteckigen Quer-Schnitts im wesentlichen U-förmig gebogen. Die Haltelaschen 16 fassen über den gebogenen Teil 34, um die Verbindungsglieder in ihrer Stellung zu halten.
Die Federn 24 halten die Verbindungsglieder 32, 34 in der in Fig. 1 dargestellten Lage, in der das Band zusammengezogen ist. Wird ein Zug in Bandrichtung ausgeübt, so bewegen sich die Hohlglieder auseinander, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, und die Schenkel 32 der Verbindungsglieder drehen sich entgegen der Wirkung der Federn 24 und drücken die gebogenen Außenteile 30 der Federn 24 flach. Dadurch längen sich die Federn 24, wobei die durch Umbiegen der Ränder der Federn abgerundeten Druckkanten derselben auf den Innenflächen der Schenkel 32 gleiten können. Wenn die Zugspannung nachläßt, bringen die Federn das Band wieder in die verkürzte Lage zurück.
Bei der Herstellung werden die Hohlglieder 2 und 6 mit den Haltelaschen 16 ausgestanzt. Die Federn werden in die Hohlglieder eingesetzt und die Schenkel der Verbindungsglieder zwischen die Federn und die Außenwand der Hohlglieder geschoben. Dann werden die Laschen 16 in ihre Haltestellung umgebogen. Sollen ein oder mehrere Verbindungsglieder zum Zwecke der Reparatur oder der Verkürzung des Bandes ausgebaut werden, werden die Laschen 16 aufgebogen, so daß die Verbindungsglieder dann herausgezogen werden können.
Das fertige Band verliert, wenn es auseinandergezogen ist, seinen schmückenden Charakter nicht, da, wie in Fig. 4 gezeigt, die Flansche 14 und die gebogenen Teile 26 der Federn 24 ein Muster bilden, das die Schmuckwirkung des Bandes steigert.
Statt die Hohlglieder 2 und 6 mit den Haltelaschen 16 zu versehen, ist es auch möglich, die äußeren Hüllen 4 und 8 an den Enden ihrer Wandteile 18 mit Haltelaschen zu versehen, da die Hüllen selbst fest an den Hohlgliedern sitzen.
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Claims (6)

Patentansprüche:
1. Dehnbares Gliederband, vornehmlich ein dehnbares Uhrarmband, bestehend aus zwei zueinander in Bandlängsrichtung versetzten oberen. und unteren Lagen von Hohlgliedern, die durch in der Bandlängsrichtung angeordnete U-fÖr-
mige Verbindungsglieder, die je zu zweien : ι
ihrem einen Schenkel in das offene Ende der 1 Glieder der einen Lage und mit ihrem andereJ|?| Schenkel in das offene Ende des benachbarter^!'! versetzt liegenden Gliedes der anderen Lage
geschoben sind, verbunden werden, wobei
jedem Hohlglied eine gebogene Blattfeder
ordnet ist, welche dem Verschwenken beim
einanderziehen oder Biegen des Bandes
wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes HÖftt»
glied mit Haltelaschen versehen ist, welche die
U-förmigen Verbindungsglieder in ihrer Lage*:!! halten. . . , , : ,|ί
2. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, ||| dadurch gekennzeichnet? daß die Haltelaschen (16) ;11 mit den Hohlgliedenr aus einem Stück besÄeri
und über den U-förmigen "Teil (34) der
bindungsglieder umgebogen sind.
3. Dehnbares Gliederband nach
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel
der U-förmigen Verbindungsglieder gerade :sffldV'|
4. Dehnbares Gliederband nacb";,-Ansprud!is|f:1;4i dadurch gekennzeichnet, daß wenigsteri|iii|e ojj
Hohlglieder mit über diese hinweg
Hüllen (4) versehen sind.
5. Dehnbares Gliederband nach den
Sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
jedes Hohlglied rechteckigen Querschnitt hat tust
aus einer Außenwand (10), Seitenwänden (12)1 ·ν>| und nach innen umgebogenen Flanschen (14) aa'il den Rändern der Seitenwände besteht, wobei die | Blattfeder (24) mit ,ihrem mittleren Teil (26),!!:||! gegen die Flansche (14) und mit ihren Randteile* ;j| (30) gegen die Außenwand (10) des HohlgiläeS·>| drückt. _ ' "i .· 1j|
6. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 4**1 dadurch gekennzeichnet, daß jede Hülle recht« ;| eckigen Querschnitt hat - und aus einem AußerJ|if3| wandteil (18), Seitenwänden (20) und im mittleEei|l|j Teil der Ränder der ■ Seitenwände angeof
Zungen (22) besteht, wobei die Flansct
jedes Hohlgliedes in ihrer Mitte ausgespart siiJ
und an diesen Stellen die Zungen (22), die Rändö
der Seitenwände (12) und der Hohlglieder ue
fassen und dadurch die Hülle mit dem Hohlglieilsji
verbinden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 896 575, 923 041.
Entgegengehaltene ältere Rechte:
Deutsche Patente Nr. 1009411, 1009 412.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 557/36 6.58
DED21321A 1954-10-09 1955-09-19 Dehnbares Gliederband Pending DE1032581B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1032581X 1954-10-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1032581B true DE1032581B (de) 1958-06-19

Family

ID=14349399

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED21321A Pending DE1032581B (de) 1954-10-09 1955-09-19 Dehnbares Gliederband

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DE (1) DE1032581B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149932B (de) 1955-08-25 1963-06-06 Rodi & Wienerberger Ag Dehnbares Gliederband
DE1290753B (de) * 1964-09-28 1969-03-13 Textron Inc Dehnbares Gliederband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896575C (de) * 1951-04-11 1953-11-12 Rodi & Wienerberger Ag Federndes Zieh- und Gelenkband, insbesondere Uhrarmband
DE923041C (de) * 1952-02-22 1955-01-31 Fr Speidel Fa Dehnbares Gliederband fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke
DE1009411B (de) 1954-03-06 1957-05-29 Rodi & Wienerberger Ag Kastengliederband
DE1009412B (de) 1952-09-25 1957-05-29 Speidel Corp Dehnbares Gliederband

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