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DE1190234B - Dehnbares Gliederband - Google Patents

Dehnbares Gliederband

Info

Publication number
DE1190234B
DE1190234B DEK47454A DEK0047454A DE1190234B DE 1190234 B DE1190234 B DE 1190234B DE K47454 A DEK47454 A DE K47454A DE K0047454 A DEK0047454 A DE K0047454A DE 1190234 B DE1190234 B DE 1190234B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
link
individual
links
individual links
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK47454A
Other languages
English (en)
Inventor
Seymour Hauser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jacques Kreisler Manufacturing Corp
Original Assignee
Jacques Kreisler Manufacturing Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jacques Kreisler Manufacturing Corp filed Critical Jacques Kreisler Manufacturing Corp
Publication of DE1190234B publication Critical patent/DE1190234B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

  • Dehnbares Gliederband Die Erfindung bezieht sich auf ein dehnbares Gliederband aus zwei übereinander angeordneten und um die halbe Gliederbreite versetzten Lagen von Einzelgliedern, bei dem jedes Einzelglied der einen Lage mit zwei benachbarten Einzelgliedern der anderen Lage durch U-Bügel verbunden sind, deren Schenkel in die Einzelglieder zwischen Grundplatteninnenseite und gegenüber diesen angeordneten Blattfedern eingeschoben sind und sich beim Dehnen des Bandes entgegen dem Federdruck relativ leicht zum Einzelglied drehen.
  • Bei einem bekannten Gliederband dieser Art sind die Einzelglieder als praktisch geschlossene Hülsen ausgebildet, in denen die Blattfedern lose liegen. Es besteht die Gefahr, daß die Federn verlorengehen. Auch bereitet das Einschieben der U-Bügel Schwierigkeiten, da die losen Federn aus den Hülsen herausgedrückt werden können.
  • Bei einem anderen bekannten Gliederband bestehen zwar die Glieder nur aus zwei verschiedenen Einzelteilen, nämlich einer Hülse und einem C-förmigen Federbügel, jedoch ist die Montage der Federbügel beim Zusammensetzen des Bandes nicht ohne Verbiegen der Federbügel zu bewerkstelligen.
  • Es sind ferner Gliederbänder bekannt, bei denen die Einzelglieder der beiden Lagen zu einer geschlossenen Bauform zusammengefaßt sind.
  • Hierbei ist die Dehnbarkeit des Bandes gegenüber einem Band mit voneinander getrennten Einzelgliedern der beiden Lagen um mehr als die Hälfte vermindert.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile bei einem Gliederband der eingangs erwähnten Art mit lose eingelegten Blattfedern dadurch beseitigt, daß die Einzelglieder mit den Blattfedern einstückig aus plattenförmigem Material gestanzt und geformt sind.
  • Die Einzelglieder können dünn gehalten und beliebig geformt sein. Durch die einstückige Herstellung der Blattfedern und Einzelglieder wird eine leichte Montierbarkeit des Bandes erreicht.
  • Es sei noch erwähnt, daß bereits ein dehnbares Gliederband vorgeschlagen ist, das aus zwei Gliederreihen besteht, wobei in den Längsseitenwänden der Hauptglieder Einschnitte vorgesehen sind, die-aufgebogen - Federlappen bilden, so daß die Verbindungsglieder bis in die Ebene der ihren Längsseiten anliegenden Längswände der Hauptglieder federnd anziehbar sind. Hierbei werden aber die Federlappen weit nach außen von ihren Hauptgliedern weggezogen, so daß sie sich leicht bleibend verformen können und dadurch ihre Federeigenschaften verlieren.
  • Demgegenüber werden bei dem Gliederband nach der Erfindung die Blattfedern nur so weit abgebogen, wie es zum Drehen der U-Bügel erforderlich ist.
  • Vorzugsweise weist beim Gliederband nach der Erfindung jedes Einzelglied zwei längs einer sich in Einschubrichtung der Schenkel der U-Bügel erstrekkenden Linie getrennte Blattfedern auf.
  • Zweckmäßig weist jedes Einzelglied - vorzugsweise in seiner Mitte - wenigstens einen durch zweimaliges Abwinkeln entstandenen und parallel zur Grundplatte verlaufenden Ansatz auf, der beidseitig in die sich zur Grundplatte hin erstreckenden Blattfederarme übergeht.
  • Vorteilhafterweise sind die mit den Einzelgliedern der unteren Lage zusammenwirkenden Schenkel der U-Bügel länger als deren andere, mit den Einzelgliedern der oberen Lage zusammenwirkende Schenkel.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Grundplatten wenigstens einer Lage von Einzelgliedern, vorzugsweise der unteren Lage, an ihren quer zur Einschubrichtung der U-Bügel liegenden Stirnseiten mit Stirnrändern versehen, die ein Herausrutschen der U-Bügel verhindern.
  • Zweckmäßig sind auf die Einzelglieder der oberen Lage wannenartige Kappen aufgesetzt, deren Stirnwände teilweise über die Mittelstege der U-Bügel greifen.
  • Das Gliederband nach der Erfindung kann auf einfache Weise an jeder beliebigen Stelle seiner Länge ohne Verformung irgendwelcher Teile verkürzt bzw. verlängert werden. Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Teilansicht von oben auf ein Gliederband, F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1 im vergrößerten Maßstab, F i g. 3 den Schnitt bei gedehntem Gliederband, F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 2 in vergrößertem Maßstab, F i g. 5 eine schaubildliche Ansicht des Gliederbandes ohne Zierkappen auf den oberen Gliedern und F i g. 6 eine auseinandergezogene Darstellung der Teile des Gliederbandes.
  • Das Gliederband 10 weist zwei Lagen von Einzelgliedern 12 bzw. 14 auf. Jedes Einzelglied 12 der oberen Lage besteht aus einer Grundplatte 16, von der Längsseitenränder 18, 20 abgebogen sind, die mit einem abgewinkelten Ansatz 22 versehen sind, der sich im wesentlichen parallel zur Grundplatte 16 in das Innere des Gliedes erstreckt. Die abgewinkelten, sich im Glied 12 gegenüberliegenden Ansätze 22 gehen beidseitig in sich entgegengesetzt erstreckende Blattfederarme 24 und 26 über. Jeder Federarm 24 bzw. 26 hat eine Vorspannung zur Grundplatte 16 des Einzelgliedes 12. Die umgebogenen Längsseitenränder 18 und 20 sind an den bandsaumseitigen Enden mit zwei nach innen gerichteten abgewinkelten Lappen 28 bzw. 30 versehen. An den Stirnseiten sind die Glieder 12 offen.
  • Jedes Glied 14 der unteren Lage weist eine Grundplatte 32 mit umgebogenen Längsseitenrändern 34 und 36 und Stirnränder 38 und 40 auf. Jeder der umgebogenen Ränder 34 und 36 ist mit einem mittigen, sich nach innen erstreckenden abgewinkelten Ansatz 42 versehen, der in zwei sich in Längsrichtung entgegengesetzt erstreckende Blattfederarme 44 und 46 übergeht. Jeder Federarm 44 und 46 hat eine Vorspannung zur Grundplatte 32 des Gliedes 14. Benachbart den Enden jedes der umgebogenen Längsseitenränder 34 und 36 sind nach innen gerichtete Lappen 48 und 40 vorgesehen, welche die Lappen 28 und 30 an den oberen Gliedern 12 in der Halterung der Verbindungsbügel unterstützen. Die freien Enden aller Federarme 24, 26, 44 und 46 sind so gebogen, daß die Verbindungsbügel verhältnismäßig leicht in einer nachstehend näher beschriebenen Weise in die Einzelglieder 12, 14 eingesetzt werden können.
  • Die Verbindungsbügel des Gliederbands sind U-Bügel 52, die Querstege 54, kurze Schenkel 56 und lange Schenkel 58 aufweisen.
  • Wenn die oberen und die unteren Einzelglieder 12 und 14 durch diese U-Bügel 52 miteinander verbunden sind, werden Zierkappen 60 auf die oberen Glieder 12 aufgesetzt, die mit ihren Stirnseitenrändern 64 deren offene Stirnseiten abdecken und die U-Bügel 52 im Eingriff mit den oberen Gliedern 12 halten. Die Längsseitenränder 62 der Zierkappen 60 sind mit Vertiefungen 66 versehen, welche mit Reibung die abgewinkelten Ansätze 22 der oberen Glieder 12 aufnehmen.
  • Zunächst werden die U-Bügel 52 in die unteren Glieder 14 in der Weise eingesetzt, daß die Schenkel 58 zwischen dem Federarm 46 und der Grundplatte 32 gleiten. Sodann werden zwei obere Glieder 12 auf die in die unteren Glieder eingesetzten U-Bügel 52 dadurch aufgebracht, daß die Schenkel 56 der U-Bügel gleitend zwischen die Federarme 26 von zwei oberen Gliedern 12 und deren Grundplatten 16 eingeführt werden. Nachdem dies geschehen ist, werden zwei weitere U-Bügel 52 mit den Gliedern dadurch vereinigt, daß ihre längeren Schenkel 58 zwischen die Federarme 44 eines unteren Gliedes 14 und dessen Grundplatte 32 eingesetzt werden. Hierbei werden die kürzeren Schenkel 56 der U-Bügel gleitend zwischen die Blattfedern 24 der beiden oberen Glieder 12 und deren Grundplatten 16 eingeschoben. Wenn dies geschehen ist, sind alle Teile eingerastet und zwei benachbarte obere Glieder mit einem einzigen unteren Glied verbunden.
  • Dieses Verfahren wird so lange wiederholt, bis die gewünschte Länge des Bandes erhalten ist. Anschließend werden Zierkappen 60 auf alle oberen Glieder 12 geklemmt. Wenn bei der Benutzung das Gliederband gedehnt wird, werden die Schenkel 56 und 58 der U-Bügel 52 gedreht, so daß sie die Federarme 24 und 26 sowie 44 und 46 von der Grundplatte 16 sowie von der Grundplatte 32 wegdrücken. Beim Nachlassen des Zuges kehrt das Band entgegen der Wirkung der Federarme in seinen zusammengezogenen Zustand zurück.
  • Wenn das Band verkürzt werden soll, wird zuerst eine der Zierkappen 60 von einem oberen Glied 12 abgezogen. Sodann werden die beiden Abschnitte des Bandes zwischen Daumen und Zeigefinger jeder Hand erfaßt und geringfügig gegeneinander verdreht. Hierauf werden die Abschnitte gleitend zueinander bewegt, so daß der der Bedienungsperson zugekehrte U-Bügel 52 lose wird. Dieser U-Bügel wird dann entfernt, so daß das Band in zwei Teile getrennt ist. Nun werden die beschriebenen Arbeitsvorgänge wiederholt, um denjenigen Teil des Bandes zu entfernen, der die gewünschte Verkürzung ergibt. Die übrigen Teile des Bandes werden dann dadurch wieder miteinander vereinigt, daß die Glieder gleitend gegeneinander bewegt werden, so daß der U-Bügel, der auf der abgelegenen Seite des einen Abschnittes geblieben ist, in das entsprechende Glied gleitet. Der vorher entfernte U-Bügel wird in die zwei teilweise verbundenen Glieder von der der Bedienungsperson zugekehrten Seite eingesetzt, bis er in seine Stellung eingerastet ist. Nachdem dies geschehen ist, wird die Zierkappe 60 wieder auf das obere Glied gesetzt.
  • Über den Wortlaut der Ansprüche hinausgehende Teile der Beschreibung des Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen dienen nur der Erläuterung und sind nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Dehnbares Gliederband aus zwei übereinander angeordneten und um die halbe Gliederbreite versetzten Lagen von Einzelgliedern, bei dem jedes Einzelglied der einen Lage mit zwei benachbarten Einzelgliedern der anderen Lage durch U-Bügel verbunden sind, deren Schenkel in die Einzelglieder zwischen Grundplatteninnenseite und gegenüber diesen angeordneten Blattfedern eingeschoben sind und sich beim Dehnen des Bandes entgegen dem Federdruck relativ zum Einzelglied drehen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Einzelglieder (12 und 14) mit den Blattfedern (24, 26 bzw. 44, 46) einstückig aus plattenförmigem Material gestanzt und geformt sind.
  2. 2. Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einzelglied (12 bzw. 14) zwei längs einer sich in Einschubrichtung der Schenkel (56 bzw. 58) der U-Bügel (52) erstrekkenden Linie getrennte Blattfedern (24, 26 bzw. 44, 46) aufweist.
  3. 3. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einzelglied (12 bzw.14) - vorzugsweise in seiner Mitte -wenigstens einen durch zweimaliges Abwinkeln entstandenen und parallel zur Grundplatte (16 bzw. 32) verlaufenden Ansatz (22 bzw. 42) aufweist, der beidseitig in die sich zur Grundplatte hin erstreckenden Blattfederarme (24, 26 bzw. 44, 46) übergeht.
  4. 4. Gliederband nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Einzelgliedern (14) der unteren Lage zusammenwirkenden Schenkel (58) der U-Bügel (52) länger sind als deren andere, mit den Einzelgliedern (12) der oberen Lage zusammenwirkende Schenkel (56).
  5. 5. Gliederband nach den bisherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatten (16 bzw. 32) wenigstens einer Lage von Einzelgliedern (12 bzw. 14), vorzugsweise der unteren Lage, an ihren quer zur Einschubrichtung der U-Bügel (52) liegenden Stirnseiten mit Stirnrändern (38 und 40) versehen sind, die ein Herausrutschen der U-Bügel verhindern.
  6. 6. Gliederband nach den vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Einzelglieder (12) der oberen Lage wannenartige Kappen (60) aufgesetzt sind, deren Stirnwände (64) teilweise über die Mittelstege (54) der U-Bügel (52) greifen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 955 910, 896 575; französische Patentschrift Nr. 1263 012. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1134 543.
DEK47454A 1962-03-07 1962-08-07 Dehnbares Gliederband Pending DE1190234B (de)

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US1190234XA 1962-03-07 1962-03-07

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DEK47454A Pending DE1190234B (de) 1962-03-07 1962-08-07 Dehnbares Gliederband

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DE (1) DE1190234B (de)

Cited By (2)

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DE1278776B (de) * 1962-10-01 1968-09-26 Rodi & Wienerberger Ag Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband
DE19906127A1 (de) * 1999-02-13 2000-08-24 Rowi Rodi & Wienenberger Gmbh Dehnbares Armband

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