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DE10320048A1 - Tisch mit variabler Platte - Google Patents

Tisch mit variabler Platte Download PDF

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DE10320048A1
DE10320048A1 DE2003120048 DE10320048A DE10320048A1 DE 10320048 A1 DE10320048 A1 DE 10320048A1 DE 2003120048 DE2003120048 DE 2003120048 DE 10320048 A DE10320048 A DE 10320048A DE 10320048 A1 DE10320048 A1 DE 10320048A1
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Germany
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base plate
plates
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living
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Withdrawn
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DE2003120048
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English (en)
Inventor
Erwin Nagel
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B13/00Details of tables or desks
    • A47B13/08Table tops; Rims therefor
    • A47B13/081Movable, extending, sliding table tops

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen neuartigen Tisch bzw. eine Tischplatte für den Wohn- und Bürobereich, bei dem die obere Gesamt-Tischplatte (18) im bevorzugten Ausführungsbeispiel aus sechs Einzelplatten besteht, wobei die beiden seitlichen Platten (14) fest auf einer Grundplatte (4) aufmontiert sind, die vier mittleren Schiebeplatten (16) aber nach links und rechts verschiebbar sind und, durch dieses Verschieben, die ursprünglich rechteckige Grundform der Gesamt-Tischplatte (18) völlig auflösen und dadurch neue Plattenformen gestaltet werden können.

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist ein Tisch, bei dem sich die Platte in der Form verändern läßt, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
  • Bekannt sind natürlich eine ganze Anzahl von Tischen, in runder, rechteckiger oder quadratischer Plattenform. Viele der Tische lassen sich in der Größe verändern, indem man links oder rechts, unter der Platte, zusätzliche Plattenteile herausziehen kann.
  • Bei anderen Tischen lassen sich Platten umklappen und verändern so ihre Plattenform und Plattengröße. Es gibt auch einen Tisch, bei dem die zuerst runde Platte, durch Umklappen von Plattensegmenten, in eine quadratische Platte umgewandelt wird.
  • Bei einem weiteren bekannten Tisch, Vergrößerungstisch, liegen zwei gleichgroße Platten aufeinander, wobei durch Umklappen der oberen Platte, die gesamte Plattenfläche um 100% vergrößert wird.
  • Bekannt ist auch ein Tisch, bei dem die Vergrößerungsplatten in der Mitte, senkrecht nach unten hängen, sind an Scharnierbändern befestigt und werden durch Auseinanderziehen des Fußgestells automatisch nach oben gehoben und vergrößern so die Plattenfläche.
  • Es gibt auch einen Tisch, bei dem die Vergrößerungsplatte durch Auseinanderziehen der oberen Tischplatte nach links und rechts, im Zwischenraum der Tischzarge freigelegt wird. Hier muß dann die Vergrößerungsplatte herausgenommen und, zwischen die auseinandergezogenen Plattenteile eingestzt werden.
  • Nach dem Einsetzen der Vergrößerungsplatte, werden die ausgezogenen Plattenteile wieder zusammengeschoben.
  • Ein weiterer bekannter Tisch ist so gestaltet, daß zwei Platten in gleicher Größe aufeinander liegen, wobei auch an der oberen Platte Tischfüße montiert sind. Diese Füße der obern Platte, werden durch Ausschnitte in der unteren Platte, im unteren Tisch, hindurchgesteckt. Es sind somit buchstäblich zwei Tische in Einem. Wird der obere Tisch herausgehoben, so kann dieser direkt neben dem unteren Tisch aufgestellt werden. Er hat die gleiche Höhe, Länge und Breite, wie der untere Tisch.
  • Es gibt auch einen Tisch, wobei die Platte in runder oder auch eckiger Form sein kann, bei dem die Vergrößerungsplatte in Form eines Rahmens, auf die Grundplatte aufgelegt und durch einen umlaufenden Falz gehalten wird.
  • Die meisten der beschriebenen Tische sind reine Vergrößerungstische, werden also durch Hervorziehen oder Schwenken von Platten, in ihrer Nutzungsfläche vergrößert.
  • Dies geschieht aber in den überwiegenden Fällen in sehr aufwendiger und auch umständlicher Art. Die bekannten Tische werden in der Herstellung oft sehr teuer.
  • Einige der Tische sind in der Handhabung auch ungünstig und umständlich, bei einigen Tischen sind sogar zwei Personen für eine Vergrößerung der Platte erforderlich.
  • Oft ist es auch so, daß verschiedene Handgriffe unter der Platte ausgeführt werden müssen, in einem Bereich der schwer einsehbar und, somit besonders umständlich ist. Als Mangel wird auch angesehen, daß man den meisten der angeführten Tische sofort ansieht, in welcher Art die Platten umgewandelt werden können, welche Form dann daraus entsteht. Bei vielen der bekannten Tische, müssen zur Abstützung der Vergrößerungsplatten, oft aufwendig konstruierte Konsolen oder Auszugsmechanismen herausgezogen werden, auf denen dann die Vergrößerungsplatten aufliegen.
  • Diese zusätzlichen Teile verteuern oft den gesamten Tisch sehr wesentlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Tisch, bzw. eine Tischplatte zu entwickeln und so auszugestalten, daß der Tisch die vorher aufgezeigten schlechten Merkmale nicht hat.
  • Der Tisch soll optisch leicht sein, die Platte so schwach wie technisch möglich, ohne sichtbare zweite Platte oder sichtbare Zarge. Dieser Tisch braucht flächenmäßig, bei der Umgestaltung der Platte nicht größer werden, soll aber eine absolut neue Veränderung der Platte ermöglichen.
  • Der Tisch soll so einfach wie möglich in der Herstellung sein, ohne teure Auszugmechanismen.
  • Die Umänderung der Platte soll auf einfache Weise geschehen und von nur einer Person zu handhaben sein, ohne eine zusätzliche Verwendung von Klappen oder Stützen.
  • Diese Aufgabe wird durch die gekennzeichneten Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Bei der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches, bzw. der Tischplatte, wird die Umwandlung der Tischplatte wie nachfolgend beschrieben vorgenommen.
  • Erst einmal liegt die Tischplatte auf einem Untergestell, im bevorzugten Ausführungsbeispiel aus Metall gefertigt. Dieses Untergestell hat vier quadratische Beine, die jeweils auf der Schmalseite des Tisches, mit einer waagrechten Zarge verbunden sind. Diese waagrechte Zarge, ist von der Oberkante der Tischfüße, um die Stärke der Tisch-Grundplatte nach unten versetzt, da diese Grundplatte auf der waagrechten Zarge aufliegt. Zur Stabilisierung der Tischfüße links und rechts, an der Schmalseite des Tisches, werden zwei quadratische Verbindungsstege, an die waagrechten Zargen angeschweißt, oder angeschraubt. Diese Verbindungsstege liegen im mittleren Bereich unter der Grundplatte des Tisches und sind somit von außen nicht zu sehen, stabilisieren aber das Fußgestell und dienen als Auflage für die Tischplatte.
  • Als zusätzliche Version für das Fußgestell, ist auch vorgesehen, die seitlichen Fußpaare klappbar zu gestalten. Hier werden die seitlichen Fußpaare in gleicher Art gearbeitet, lediglich die beschriebenen Verbindungsstege werden hier vorzugsweise aus einem T-Material gefertigt, bei dem der untere Flansch, links und rechts im Anschluß an die Fußgestelle, an die waagrechten Zargen, ausgeklinkt ist. Die seitlichen Fußgestelle werden nun mit starken Scharnieren an die beiden T-förmigen Verbindungsstege angeschraubt, oder angeschweißt.
  • In dieser Weise montiert, können die beiden seitlichen Fußpaare nach innen, unter die Grundplatte geklappt werden. Die klappbaren Tischbeine werden stabilisiert, durch das Arretierungsgestänge und die handelsübliche Gelenkstrebe. Das Arretierungsgestänge ist beweglich in die senkrechten Tischfüße verankert, die Gelenkstrebe wird an der Unterseite der Grundplatte, zwischen den beiden T-förmigen Verbindungsstegen montiert.
  • Die Platte besteht aus zwei Schichten, die Tisch-Grundplatte als tragendes Element und die darüberliegende, sichtbare Tischplatte.
  • Die Grundplatte ist von der Dimension her stärker wie die eigentliche, sichtbare Tischplatte. Diese Grundplatte liegt links und rechts auf den Fußgestellen, auf den waagrechten Zargen auf, und auf den beiden Verbindungsstegen zwischen den beiden Gestellteilen links und rechts. An den beiden Schmalseiten, steht diese Grundplatte gegenüber den waagrechten Zargen etwas zurück. An den beiden Längsseiten des Tisches, steht diese Grundplatte sehr weit, gegenüber der oberen, sichtbaren Tischplatte zurück. Diese Grundplatte ist praktisch, bei der Ansicht des Tisches nicht zu sehen.
  • Auf diese Grundplatte aufgelegt, werden dann im bevorzugten Ausführungsbeispiel, insgesamt sechs Einzelplatten von gleicher Größe. In dieser Ausgestaltung sind von der Größe her, jeweils zwei Platten für einen Sitzplatz gedacht, sodaß an der Längsseite des Tisches drei Sitzplätze entstehen.
  • Diese Anordnung und die Anzahl der Platten, kann natürlich auch in anderer Größe und anderer Zahl der Platten abgeändert werden. Die einzelnen Platten können auch breiter oder schmäler sein.
  • In der erfindungsmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die beiden Platten, links und rechts am Tisch, die beiden Außenplatten, fest montiert werden, aufgedübelt und aufgeleimt auf der Grundplatte.
  • Die in der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches, vorgesehenen vier weiteren Platten, zwischen den fest montierten beiden Außenplatten, können nun nach der Montage, willkürlich nach links und rechts verschoben werden.
  • Auf diese Art entstehen vollkommen unterschiedliche Plattenformen, die rechteckige Grundform kann dadurch, durch das Verschieben der Einzelplatten vollkommen aufgelöst werden. Die sechs Einzelplatten sollten aber in Längsrichtung, also quer zurrechteckigen Grundform der oberen Platte furniert werden, da auf diese Art die erforderlichen Fugen nicht auffallen. Diese Fugen müssen und können, absolut paßgenau gearbeitet werden.
  • Die Plattenkante in Längsrichtung der rechteckigen Grundform sollte abgeschrägt werden, also immer die schmale Seite der sechs Einzelplatten.
  • In der erfindungsmäßigen Ausgestaltung der Tischplatte, ist wie folgt zu verfahren.
  • Die beiden Einzelplatten links und rechts an der Platte sind wie schon beschrieben fest zu montieren. Für die restlichen vier Einzelplatten, die nach links und rechts verschiebbar sein müssen, ist unter jeder Platte, in der Grundplatte eine Nut einzufräßen, quer zur Grundplatte, in die dann eine Metall-Nutschiene eingearbeitet ist. In der bevorzugten Ausgestaltung ist hier daran gedacht, für jede Schiebeplatte zwei Nutschienen einzuarbeiten, die mit der Oberkante bündig sein müssen, mit der Oberfläche der Grundplatte.
  • Passend zu diesen Nutschienen, werden dann an der Unterfläche der einzelnen Schiebeplatten, dazu passende Metall-Schiebewinkel montiert. Diese Schiebewinkel können einfach auf die Unterfläche der Platten aufmontiert werden, brauchen nicht eingelassen zu werden, um ein Verformen der Platten zu verhintern.
  • Wenn auf die Unterflächen der Schiebeplatten, diese Schiebewinkel aufmontiert sind, können die Platten dann in die Nutschienen eingeschoben werden. Die Schiebewinkel müssen sehr paßgenau in die Nutschienen eingesetzt werden und verhindern beim Verschieben nach links und rechts, ein Kippen der Platten nach unten. Nutschiene und Schiebewinkel können auch aus einem anderen Material wie Metall gefertigt sein, z.B. ein stabiler Kunststoff.
  • Um zu verhindern, dass die Schiebeplatten nach der Montage nach links oder rechts ganz durchgeschoben werden können, ist eine Arretierung erforderlich. Zu diesem Zweck ist in der Grundplatte, zwischen den Schiebenuten, ein durchgehender Schlitz eingearbeitet, parallel zu den Schiebenuten, exakt in der Mitte der einzelnen Platten. Wenn nun die einzelnen Schiebeplatten in die Nuten eingeschoben sind, wird von unten, durch den Schlitz in der Grundplatte, ein Arretierungsbolzen eingeschraubt, in eine Schraubenmuffe, die genau im Zentrum der einzelnen Schiebeplatten montiert ist. Die Länge des Schlitzes in der Grundplatte, bestimmt die Länge der Auszugsmöglichkeit der einzelnen Schiebeplatten.
  • Die einzelnen Schiebeplatten liegen nicht auf den Schiebewinkeln und den Nutschienen auf, sondern laufen auf Laufleisten aus Holz, Hartholz, oder Kunststoff, Stärke ca 4–6 mm, richtet sich nach der Stärke der Schiebewinkel.
  • Aus diesem Grund ist auch zwischen der Grundplatte und den seitlichen, fest montierten Platten, eine schwache Aufdopplung zu montieren, die genau in der Stärke der Laufleisten sein muß. Die Tischplatte, die oberen Schiebeplatten können furniert sein, aber auch eine lackierte Oberfläche, Kunststoff oder eine Ausführung in Glaskonstruktion ist möglich.
  • Der Tisch ist für den Ess- und Wohnbereich gedacht, aber auch im Büro- und Besprechungsbereich einsetzbar, oder als Couchtisch.
  • Nachfolgend wird die Erfindung, anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in der Seitenansicht.
  • 2 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Ansicht von oben, Draufsicht.
  • 3 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, in der Seitenansicht, Schmalseite.
  • 4 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Vertikalschnitt.
  • 5 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Ansicht von oben, Draufsicht auf die Grundplatte, ohne obere Platte.
  • 6 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Ansicht von oben, Draufsicht auf das Fußgestell.
  • 7 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Ansicht von oben, Draufsicht auf die Grundplatte, mit den zwei seitlichen, fest montierten Platten.
  • 8 Detail, Schnitt zu 7
  • 9 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Ansicht von oben, Draufsicht, mit nach links und rechts verschobenen Schiebeplatten.
  • 10 Sechs verschiedene Varianten, im verkleinerten Masstab, zu 9, wie die Tischplatte gestaltet werden kann.
  • 11 Detail im größeren Masstab, Schnitt durch eine Schiebeplatte.
  • 12 Größeres Detail zu 11, Schnitt durch eine Schiebeplatte
  • 13 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Ansicht ansicht des Fußgestells, in der zusammenklappbaren Version.
  • 14 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Ansicht des Fußgestells, Schmalseite, in der zusammenklappbaren Version.
  • 15 Einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch, Ansicht des Fußgestells von unten, in der zusammenklappbaren Version.
  • 16 Detailpunkt, Schnitt durch Platte und Fußgestell wie 8, jedoch in der zusammenklappbaren Version
  • Der erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch, bzw. die Platte des Tisches, liegt auf einem Fußgestell auf, ist darauf befestigt, das im bevorzugten Ausführungsbeispiel aus Metall gefertigt ist.
  • Die vier senkrechten Füße 1, sind im bevorzugten Ausführungsbeispiel aus einem Quadratrohr gefertigt, je zwei Stück dieser Füße 1, werden auf der Schmalseite des Tisches, mit einer waagrechten Zarge 2 verbunden. Diese Zarge 2 steht gegenüber der Oberkante des Fußes, um die Stärke der Grundplatte 4 zurück. Diese Grundplatte 4 liegt dann links und rechts auf der waagrechten Zarge 2 auf, sh. 8 und 16 Die beiden seitlichen Fußpaare, mit je zwei senkrechten Füßen 1, werden in der Länge, unter der Grundplatte 4, mit zwei Verbindungsstegen 3 zusammengehalten.
  • Diese beiden Verbindungsstege 3, sind soweit wie technisch vertretbar, in der Mitte des Gesamt-Fußgestells zu montieren, damit sie von außen weitgehend unbemerkt bleiben, sh. dazu 4 und 6
  • In der erfindungsmäßigen Ausgestaltung ist auch daran gedacht, die beiden Fußteile links und rechts nach innen umklappen zu können, sh. dazu die 13, 14, 15 und 16 Bei dieser Version werden anstelle der beiden Verbindungsstege 3, zwei T-förmige Verbindungsstege 20 montiert, auf denen dann die Grundplatte 4 aufliegt.
  • Diese Verbindungsstege 20, werden von oben her, links und rechts, auf die beiden waagrechten Zargen 2 aufgelegt, sh. 16
  • Die waagrechten Zargen 2, werden mit den beiden T-förmigen Verbindungsstegen 20, mittels starker Scharnierbänder 23 verbunden und können so nach innen, in Richtung Grundplatte 4 geklappt werden.
  • Zur Stabilisierung des Fußgestells, wird ein Arretierungsgestänge 21, beweglich von innen her, in der senkrechten Füßen 1 befestigt. Dieses Arretierungsgestänge 21, wird zwischen den beiden T-förmigen Verbindungsstegen 20, mittels einer handelsüblichen Gelenkstrebe 22 gehalten und arretiert. Diese Gelenkstrebe 22 wird auf der Grundplatte 4 von unten her aufgeschraubt.
  • Bei der erfindungsmäßigen Ausgestaltung der Tischplatte, wird zuerst eine Grundplatte 4, auf die Verbindungsstege 3 oder 20 aufmontiert, aufgeschraubt.
  • Diese Grundplatte 4 ist stärker gearbeitet, wie die eigentliche obere Tischplatte 14 und 16 und ist mit den oberen Kanten, den senkrechten Füße 1 bündig, sh. 8 und 16 Die Grundplatte 4, hat gegenüber der waagrechten Zargen 2 einen gewissen Rückstand 9, bei 8 und 16. Auch in der Breite, hat diese Grundplatte 4, einen großen Rückstand 19, zur Außenkante der oberen Platte 14 und 16 Rückstand 19 gekennzeichnet bei 5 und 7 Die Grundplatte 4, ist in der Breite so zu arbeiten, daß sie im rechteckigen, geschlossenen Zustand der oberen Platte nicht zu sehen ist.
  • Die obere Tischplatte besteht in der erfindungsmäßigen Ausgestaltung der Platte, aus sechs Einzelteilen, gekennzeichnet mit 14 und 16, wobei die beiden seitlichen Platten 14, fest mit der Grundplatte 4, mittels Dübel 15 und Leim verbunden sind.
  • Die vier mittleren Platten, Schiebeplatten 16, haben exakt die gleiche Größe wie die Platten 14. Nach der bevorzugten Darstellung, werden die Schiebeplatten 16 wie folgt montiert. In die untere Grundplatte 4, sind je Schiebeplatte 16 je zwei Metall-Schiebenuten 6 eingearbeitet, eingeleimt, die quer über die ganze Breite der Grundplatte 4 verlaufen.
  • Als Gegenstück dazu, werden paßgenau an der Unterfläche der Schiebeplatten 16, je zwei Metall-Schiebewinkel 7 anmontiert, sh. 11 und 12
  • Diese Metall-Schiebewinkel nicht in die Schiebeplatten 16 einlassen, sondern nur aufmontieren, damit sich die Schiebeplatten 16 nicht verziehen.
  • Schiebenut 6 und Schiebewinkel 7, müssen nicht unbedingt aus Metall sein, können auch aus einem Kunststoff gefertigt sein. Diese Schiebenut 6 und Schiebewinkel 7, dienen nur zur exakten Führung der Schiebeplatten 16 und sollen auch das Kippen der Platten verhindern, wenn diese herausgezogen sind nach 9 Die Schiebewinkel 7, werden mit Schrauben 8, auf die Unterseite der Schiebeplatten 16 aufgeschraubt.
  • Diese Schiebeplatten 16 liegen nicht auf der Schiebenut 6 und dem Schiebewinkel 7 auf, sondern liegen vom Gewicht her, auf einer Laufleiste 10 auf, die aus Hartholz oder auch Kunststoff gefertigt ist. Diese Laufleiste 10 richtet sich in der Stärke nach dem Laufwinkel 7
  • Hier muß daran gedacht werden, um die Oberflächen der Platten 14 und 16 bündig zu halten, daß zwischen der Grundplatte 4 und den beiden fest montierten seitlichen Platten 14, eine schwache Aufdopplung 5 einzuarbeiten ist, in gleicher Stärke wie die Laufleisten 10
  • Um die Schiebeplatten 16 beim Herausschieben nach links und rechts zu arretieren, ist daran gedacht, jeweils zwischen den Schiebenuten 6, einen durchgehenden Schlitz 11 in die Grundplatte 4 einzuarbeiten. Nach Einschieben der Schiebeplatten 16, in die Schiebenuten 6, wird von unten her, durch den Schlitz 11 hindurch, ein Arretierungsbolzen 12, in eine Schraubmuffe 13 eingeschraubt. Diese Schraubmuffe 13 ist von unten her, exakt im Zentrum der Schiebeplatten 16 eingeleimt. Die Fugen 17 zwischen den einzelnen Schiebeplatten 16 und den beiden Außenplatten 14, ist absolut paßgenau zu arbeiten, alle sechs Platten zusammen ergeben die Gesamt-Tischplatte 18, mit der rechteckigen Form.
  • Durch seitliches Verschieben der Schiebeplatten 16, nach links oder rechts, wird diese rechteckige Form aufgelöst und es entstehen ganz andere Plattenformen mit vielerlei Möglichkeiten, siehe dazu 10 mit sechs verschiedenen Versionen.
  • Dieser erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch, ist von der Größe her, nicht an die gezeichneten sechs Platten gebunden. Es können in dieser Art, Tische mit drei oder 4 Platten, aber auch mit viel mehr Platten gearbeitet werden. Auch die Breite der einzelnen Platten kann frei gewählt werden.

Claims (9)

  1. Tisch mit variabler Platte, für den Wohn- und Bürobereich, mit einem Fußgestell aus vier senkrechten Einzelfüßen (1) dadurch gekennzeichnet, daß die obere Gesamt-Tischplatte (18) im bevorzugten Ausführungsbeispiel aus sechs Einzelplatten besteht, wobei die beiden seitlichen Außenplatten (14) fest auf die Grundplatte (4) aufgeleimt sind und, die vier mittleren Schiebeplatten (16) nach links und rechts verschiebbar sind und durch dieses gegenseitige Verschieben, die ursprünglich rechteckige Grundform der Gesamt-Tischplatte (18) völlig aufgelöst werden kann und dadurch neue Plattenformen gestaltet werden können.
  2. Tisch mit variabler Platte, für den Wohn- und Bürobereich, mit einem Fußgestell aus vier senkrechten Einzelfüßen (1) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte obere Tischplatte (18) mit den seitlichen Platten (14) und den mittleren Schiebeplatten (16) auf einer Grundplatte (4) montiert sind, wobei diese Grundplatte (4) allseitig gegenüber der Gesamtplatte (18) einen Rückstand (19) hat, wie in 3, 4, 5 und 7 gezeigt und somit bei Normalstellung des Tisches nicht zu sehen ist.
  3. Tisch mit variabler Platte, für den Wohn- und Bürobereich, mit einem Fußgestell aus vier senkrechten Einzelfüßen (1) nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die vier Schiebeplatten (16) mit je zwei auf der Unterfläche aufmontierten Schiebewinkeln (7) in dazu paßgenau, in der Grundplatte (4) montierten Schiebenuten (6) laufen, wobei die Arretierung der Schiebeplatten (16) nach links und rechts, dadurch erreicht wird, daß in der Grundplatte (4) zwischen den Schiebenuten (6) ein durchgehender Schlitz (11) eingefräßt ist und, durch diesen Schlitz (11) hindurch, ein Arretierungsbolzen (12) in eine Gewindemuffe (13) eingeschraubt wird, wobei diese Gewindemuffe (13) exakt in der Mitte, im Zentrum der Schiebeplatte (16) einmontiert ist.
  4. Tisch mit variabler Platte, für den Wohn- und Bürobereich, mit einem Fußgestell aus vier senkrechten Einzelfüßen (1) nach den Ansprüchen 1–3 dadurch gekennzeichnet, daß alle Schiebeplatten (16) auf speziellen Laufleisten (10) aufliegen und laufen, wobei diese Laufleisten (10) mit etwas Abstand, genau parallel neben den Schiebenuten (6) auf der Grundplatte (4) aufmontiert sind und daß aus diesem Grunde auch zwischen der Grundplatte (4) und den beiden seitlichen, fest montierten Platten (14) eine schwache Aufdopplung (5) einmontiert werden muß, in gleicher Stärke wie die Laufleisten (10) sh. dazu 8 und 16
  5. Tisch mit variabler Platte, für den Wohn- und Bürobereich, mit einem Fußgestell aus vier senkrechten Einzelfüßen (1) nach den Ansprüchen 1–4 dadurch gekennzeichnet, daß in der Grundstellung des Tisches, die Gesamt-Tischplatte (18) eine rechteckige Form hat, alle Kanten der Schiebeplatten (16) mit den Kanten der seitlich fest montierten Platten (14) in absolut einer Linie verlaufen und die Fugen (17) zwischen den einzelnen Platten (14) und (16) durch ein parallel zu den Fugen (17) verlaufendes Furnierbild weitgehend unsichtbar sind.
  6. Tisch mit variabler Platte, für den Wohn- und Bürobereich, mit einem Fußgestell aus vier senkrechten Einzelfüßen (1) nach den Ansprüchen 1–5 dadurch gekennzeichnet, daß je zwei der seitlichen Einzelfüße (1) mit einer waagrechten Zarge (2) miteinander verbunden sind und daß diese Zarge (2) von der Oberkante der senkrechten Füße (1) so weit nach unten montiert ist, wie die Stärke der Grundplatte (4) ausmacht, incl. auch der Stärke der Aufdopplung (5) da Grundplatte (4) und Aufdopplung (5) auf der waagrechten Zarge (2) aufliegen, bzw. aufmontiert sind, sh. 8
  7. Tisch mit variabler Platte, für den Wohn- und Bürobereich, mit einem Fußgestell aus vier senkrechten Einzelfüßen (1) nach den Ansprüchen 1–6 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Fußpaare, mit je zwei Einzelfüßen (1) unter der Grundplatte (4) mit zwei Verbindungsstegen (3) miteinander verbunden sind, befestigt an den waagrechten Zargen (2)
  8. Tisch mit variabler Platte, für den Wohn- und Bürobereich, mit einem Fußgestell aus vier senkrechten Einzelfüßen (1) nach den Ansprüchen 1–7 dadurch gekennzeichnet, daß das Tischgestell auch zusammenklappbar gearbeitet werden kann, wobei hier anstelle der Verbindungsstege (3) T-förmige Stege (20) einzumontieren werden, die dann im Bereich der waagrechten Zarge (2) ausgeklinkt sind und auf der Zarge (2) aufliegen, sh. dazu 16
  9. Tisch mit variabler Platte, für den Wohn- und Bürobereich, mit einem Fußgestell aus vier senkrechten Einzelfüßen (1) nach den Ansprüchen 1–8 dadurch gekennzeichnet, daß bei der zusammenklappbaren Gestellversion, die senkrechten Füße (1) mittels starker Scharnierbänder (23) an den T-förmigen Verbindungsstegen (20) und an der waagrechten Zarge (2) anmontiert sind und stabilisiert werden, durch ein Arretierungsgestänge (21) und einer Gelenkstrebe (22) die an Unterseite der Grundplatte (4) zwischen den T-förmigen Verbindungsstegen (20) anmontiert ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109555767A (zh) * 2018-12-13 2019-04-02 湖南寰宇新材料科技股份有限公司 一种组合式板式家具
JP2019051127A (ja) * 2017-09-15 2019-04-04 オリジン株式会社 テーブル及びその製造方法

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