DE19854758A1 - Tisch mit verstellbarer Platte - Google Patents
Tisch mit verstellbarer PlatteInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Tisch, vorzugsweise als Couchtisch gedacht, in quadratischer oder in rechteckiger Grundform, mit vier Füßen 1, die durch eine Fuß-Querverbindung 2 und Zarge 3 zu einem stabilen Tischgestell verbunden werden, wobei die Tischplatte in zwei gleichgroße Einzelplatten 11 mit einer Trennfuge 11a unterteilt ist, wobei sich diese Einzelplatten 11, getrennt voneinander, nach links und rechts herausziehen und höherstellen lassen, wodurch eine höhere Nutzungsebene des Tisches entsteht, machbar durch zwei getrennt voneinander funktionierende Alu-Rahmen 14, die mit einem Arretierungs-Hebel 18 im hochgeklappten Zustand gehalten werden.
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Tisch, der vorzugsweise als
Couchtisch gedacht ist, bei dem die Platte in der Höhe ver
stellt werden kann, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind natürlich schon eine ganze Anzahl von Tischen bekannt,
bei denen die Platte ebenfalls in der Höhe verstellbar ist.
Meistens sind diese Tische mit einem herkömmlichen Dreh-
Gewindemechanismus ausgestattet, um die Platte nach oben zu
bewegen.
Diese Tische sind meistens quadratisch oder rechteckig und
die Platte wird mit einer Drehkurbel über ein Gewinde bewegt,
wobei die Platte in einem Stück angehoben wird.
Es gibt auch einen Tisch mit einer runden Platte, bei dem
ganz einfach die Platte selbst zu drehen ist, die dann eben
falls durch ein Gewinde nach oben gedreht wird.
Bekannt sind auch Tische, bei denen der Verstellmechanismus
in den Füßen, oder auch im Fußgestell untergebracht ist.
Aber auch hier muß am Mechanismus gedreht werden, um die
Platte in der Höhe zu verstellen. Diese Art der bekannten
Tische sind vorwiegend in einer Holzkonstruktion gefertigt,
können aber auch mit einem Metall- oder Kunststoff-Gestell
gearbeitet sein.
Es sind auch einige Tische bekannt, mit in der Höhe ver
schieden angeordneten Glasplatten, die sich dann auch noch
gegeneinander verschieben, oder drehen lassen. Diese Art
der Tische, haben aber nur in der Höhe verschiedene Ablage
platten, lassen sich aber zusätzlich in der Höhe meist
nicht mehr verstellen.
Es gibt Tische mit in der Höhe verstellbaren Platten, bei
denen die Tischbeine ganz außen an den Ecken anmontiert sind,
oder auch weiter nach innen versetzt sind.
Im Bürobereich gibt es auch Tische mit Metall-Fußgestell,
bei denen die Platte zusätzlich auch noch schräg gestellt
werden kann.
Es ist auch ein Tisch bekannt, der angehoben werden muß, um
die die Platte höher zu stellen. Es fällt dann unten am Fuß
ende ein Metallbolzen heraus, der arretiert werden muß, oder
sich auch automatisch arretiert. Diese Arretierung muß dann
wieder gelöst werden, wenn die Platte wieder auf die Normal
höhe gebracht werden soll.
Es ist auch ein Couchtisch bekannt in quadratischer Grundform,
bei dem sich an jeder Seite Platten herausziehen lassen, die
dann allerdings in verschiedenen Höhen liegen.
Bekannt ist auch ein Tisch, bei dem zwei gleichgroße Platten
aufeinander liegen. Beide Platten können dann einzeln abgehoben
werden und seitlich wieder in den Tischkorpus eingesteckt werden,
wobei der Tisch in der Höhe ebenfalls zwei Ebenen hat.
Eine ganze Anzahl dieser Tische, vorwiegend die Tische mit dem
Dreh- bzw. Gewindemechanismus, sind nicht mehr zeitgemäß und
von der Technik überholt. Die Handhabung ist oft zu umständ
lich, es muß oft unter der Platte gedreht werden, an Stellen
die nicht gut zu erreichen sind.
Bei verschiedenen Modellen läßt sich die Platte auch nur wenig
in der Höhe verändern, sodaß sich oft der Aufwand nicht lohnt.
Bei einigen der beschriebenen Tische, ist dann die hochge
stellte Platte labil und wackelig.
Dies alles sind Nachteile, die nicht zum Kauf eines solchen
Tisches anregen.
Bei einigen Tischen ist der Mechanismus, der verwendet wird,
von einer Zulieferfirma extra angekauft, dies wird natürlich
den Tisch in der Herstellung auch teurer machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Tisch zu
entwickeln und auszugestalten, der diese schlechten Eigen
schaften nicht hat.
Der Tisch soll vorwiegend im Wohnbereich einsetzbar sein.
Bei Wohnzimmertischen ist es üblich, aus optischen Gründen,
den Tisch in der Höhe so gering wie möglich zu arbeiten.
Diese Tische liegen in der Regel unter einer Höhe von 48 cm
und es ist dann fast unmöglich, an einem solchen Tisch eine
Kleinigkeit zu essen.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch soll in der Grund
version absolut aussehen, wie ein ganz normaler niedriger
Wohnzimmer-Couchtisch.
Bei Bedarf aber soll dieser Tisch mit einfachen Mitteln,
ohne Dreh- und Kurbelmechanismus, auf eine Plattenhöhe ge
bracht werden, an der auch einmal eine Kleinigkeit gegessen
werden kann.
Es ist daran gedacht, daß der Tisch nicht in der Länge ver
größert wird, sondern daß sich der Tisch, bzw. die Tisch
platte nach der Seite, also zum Benutzer hin verändert, bzw.
sich die Platte nach der Seite hin anhebt.
Das Verstellen der Tischplatte in der Höhe soll einfach und
schnell gemacht werden können und nur von einer Person, mit
wenigen Handgriffen zu machen sein.
Die höhergestellte Platte soll stabil gelagert sein und bei
etwas Belastung nicht abweichen.
Der Tisch soll kostengünstig gefertigt werden können, da nur
so ein Verkaufserfolg zu erzielen ist. Das Höherstellen der
Platte soll nicht nur ein paar Zentimeter betragen, sondern
die Platte soll wirklich in der Höhe deutlich sichtbar zu
legen, d. h. um ca. 15-20 cm, oder auch darüber hinaus.
Die Konstruktion ist so auszulegen, daß diese Höhen erreicht
werden können, die Höhe soll sich dann von der normalen
Couchtischhöhe sichtbar unterscheiden.
Der Tisch soll gestalterisch so gearbeitet sein, daß man
ihm seine Höher-Verstellbarkeit nicht ansieht.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch soll nach allen
vier Seite absolute Beinfreiheit haben, es sollen also
keine Plattenteile seitlich in Richtung Boden schwenken.
Die Länge des Tisches soll in der gleichen Konstruktion
variabel sein, also etwa eine quadratische Grundform,
oder auch eine lange, rechteckige Grundform sollen möglich
und gleichwertig realisierbar sein.
Diese Aufgabe wird durch die gekennzeichneten Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches, in
quadratischer oder rechteckiger Grundform, ist daran gedacht,
daß sich der Tisch in der Breitseite verändern läßt.
Der Tisch steht herkömmlicherweise als Couchtisch, zwischen
zwei Sitzgruppen, wobei bei dieser Anordnung immer für ge
nügende Beinfreiheit zu sorgen ist, d. h. der Tisch wird
relativ weit von der Couch oder der Sitzgruppe entfernt
stehen.
Wird nun eine hohe Tischplatte gebraucht, z. B. zum Essen
und Trinken, so wird nach links oder rechts, oder auch gleich
zeitig nach beiden Seiten, die Platte herausgezogen und so
mit gleichzeitig auch höher gestellt.
Die Tischplatte kommt also somit weiter an den Benutzer
heran und wird auch in einer höheren Position eingestellt
und arretiert.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch hat in der bevor
zugten Ausführung vier Füße, die rechteckig oder auch in
quadratischer Form gearbeitet sein können. Je zwei dieser
vier Füße sind an der oberen Kante mit einer Fuß-Querver
bindung miteinander verbunden. Diese Fuß-Querverbindung
ist etwas breiter gearbeitet wie die Füße selbst, wird
in der bevorzugten Form der Ausgestaltung ca. 11-12 cm haben,
da sich dahinter der Klappmechanismus verbirgt.
Die Oberkante der beiden Füße ist bündig gearbeitet, mit
der Oberkante der Fuß-Querverbindung. In bevorzugter Art
der Ausgestaltung, ist die Eckverbindung als Gehrung ge
arbeitet.
Die Füße und die Fuß-Querverbindung kann in verschiedenen
Formen und Profilen gearbeitet sein. Es ist in der be
vorzugten Art eine glatte und bündige Ausführung gewählt.
Diese Fußkonstruktion kann aber auch in Metall- oder Kunst
stoff gearbeitet werden.
Der Tisch hat somit zwei solcher Fuß-Elemente, mit jeweils
zwei Füßen und einer Fuß-Querverbindung, die zusammengehalten
werden, mittels einer starken Zarge, die nach unserem Aus
führungsbeispiel um einige Zentimeter von der vorderen Fuß
kante zurücksteht.
Diese Zarge wieder, ist über Eck, winkelförmig, mit dem ca.
10-12 cm breiten Anschlagteil für die Alu-Rahmen verbunden.
In diesem Anschlagteil für die Alu-Rahmen, werden die Scharnier
bänder für die Alu-Rahmen eingelassen.
Von Unterkante der Fuß-Querverbindung, über die ganze Tisch
fläche und von Zarge zu Zarge, wird ein Ablageboden einmontiert,
der gegenüber der zurückgeklappten Tischplatten, noch um einige
Zentimeter zurücksteht, um Zeitschriften und dergl. Ablegen zu
können, auch wenn der Tisch im geschlossenen Zustand ist.
Diese Ablagefläche kann aber auch bei hochgestellten Tisch
platten genutzt werden.
Die Tischplatte selbst besteht im bevorzugten Ausführungs
beispiel aus zwei gleichgroßen Platten, die exakt in das Fuß
gestell eingepaßt werden. Beide Platten stehen gegenüber dem
Fußgestell um einige Millimeter über, in gleicher Weise auch
die Vorderkante der Platten, über die Fußkante. Dieser Über
stand der Platten ist aber nicht zwingend notwendig, ist nur
optisch besser. Die Platten können auch mit dem Fußgestell
bündig gearbeitet sein, oder sogar etwas zurückstehen. Tech
nisch ist es auch durchaus möglich, daß die Platten stumpf
auf dem Fußgestell aufliegen.
Die beschriebenen Platten stoßen in der Tischmitte direkt an
einander und es ist zu empfehlen, wenn die Platten in Holz ge
arbeitet sind, das Furnierbild in Längsrichtung laufen zu
lassen, da in diesem Fall die Fuge wenig in Erscheinung tritt,
fast nicht zu sehen ist. Die untere Hälfte der Plattenstärke
ist hier nach unserem Ausführungsbeispiel, auch in ganzer
Plattenlänge abgeschrägt, um einen wirklich sauberen Platten
stoß zu gewährleisten.
Die beschriebenen Platten können natürlich auch mit Kunststoff
beschichtet sein, oder überhaupt aus einem anderen Werkstoff
als Holz gearbeitet werden.
Die beiden Platten werden mit je einem Alu-Rahmen am Fußgestell
beweglich befestigt. Diese Alu-Rahmen sind im bevorzugten Aus
führungsbeispiel aus Rechteck-Material gefertigt und haben die
Breite, um die der Tisch höher gestellt werden soll.
In der Länge sind diese Alu-Rahmen so lang wie die Lichte, Tisch
lichtmaß von Fußteil zu Fußteil. Es ist aber zu empfehlen, wie
in unseren Zeichnungen dargestellt, daß ein gewisser Abstand
vom Alu-Rahmen zum Fußteil eingehalten wird, ca. 2-3 Zentimeter
sind hier ausreichend.
An den einzelnen Plattenteilen werden diese Alu-Rahmen mit
starken Scharnierbändern befestigt, der Drehpunkt des Bandes ist
hier nach unserer Zeichnung zur Tischplatten-Außenkante ge
richtet. Die untere Seite der Alu-Rahmen ist ebenfalls mit starken
Scharnierbändern, am Fußgestell befestigt, am Anschlagteil des
Fußgestelles, gleich über der Zarge. Bei diesen unteren Schar
nierbändern ist der Drehpunkt entgegen der oberen Bänder, nach
innen, zur Tischmitte hin gerichtet. Der untere Bandlappen der
am Fußgestell angeschraubt wird, ist hier zu verlängern, damit
die Belastung bei hochgestelltem Alu-Rahmen abgefangen wird.
Die Scharnierbänder sind im Anschlagteil des Fußgestelles ein
gelassen.
An den beiden Platten-Unterseiten, in Längsrichtung der Platten
kanten, ist jeweils ein Griff-Falz eingefräst.
Soll die Tischplatte nun in der Höhe verstellt, d. h. nach oben
geschwenkt werden, so ist die Platte in diesem Griff-Falz an
zufassen und nach vorne zu ziehen, wobei durch die zueinander
entgegengesetzt montierten Scharnierbänder, die Alu-Rahmen
hochkant gestellt werden und die Tischplatte somit um die
Breite der Alu-Rahmen, in der Höhe angehoben wird.
Durch das Anheben der Platte, schwenkt automatisch, ein an der
Unterseite der Tischplatte beweglich angeordneter Arretierungs-
Hebel nach vorne und rastet im ganz hochgezogenen Zustand der
Platte, im Alu-Rahmen ein, um so die hochgeklappte Platte zu
arretieren.
Dieser Arretierungs-Hebel ist beweglich, an einem Befestigungs
teil, an der Platten-Unterseite anmontiert. Der Befestigungs
teil ist mit der Grundplatte, die sowohl rund als auch eckig
sein kann, in der Platten-Unterseite eingelassen und verschraubt.
Zur besseren Stabilität soll die Befestigungsplatte auf jeden
Fall eingelassen sein.
Der beschriebene Arretierungshebel hat am Ende eine rechteckige
Ausfräsung, die als stabiler Anschlag am Alu-Rahmen, die Tisch
platte in waagrechter Stellung hält.
Über der rechteckigen Ausfräsung im Arretierungs-Hebel ist ein
Griff montiert, im bevorzugten Ausführungsbeispiel als runde
Kugel gedacht, die auch gleichzeitig als Gewicht gedacht ist,
und dazu beiträgt, daß beim Einrasten der rechteckigen Aus
fräsung in den Alu-Rahmen, der Arretierungshebel nach unten
gedrückt wird.
Soll die Platte wieder nach unten geschwenkt werden, so ist
die Platte erst wieder leicht anzuheben, damit sich die Arre
tierung etwas löst, dann der runde Griff, bzw. Kugel um einige
Zentimeter nach oben zu heben. In dieser beschriebenen Art
kann die Platte wieder in den Ausgangspunkt zurückgeschwenkt
werden, wobei die beiden Arretierungs-Hebel je Plattenteil,
da beweglich befestigt, durch den Boden in der Tischmitte ab
gefangen und gehalten werden. Diese Arretierungs-Hebel bewegen
sich beim Öffnen und Schließen der Tischplatte, durch den
Alu-Rahmen hindurch.
Da bei den beiden Einzelplatten des Tisches, im geschlossenen
Zustand, die Arretierungs-Hebel über den Mittelpunkt des Tisch
gestelles hinausragen, sind diese Arretierungs-Hebel bei der
linken und bei der rechten Platte, um einige Zentimeter ver
setzt zueinander zu montieren, damit sie im geschlossenen Zu
stand der Platten, aneinander vorbei führen.
Nachstehend wird die Erfindung, anhand von bevorzugten Aus
führungsbeispielen und Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch
in der Seitenansicht, Schmalseite.
Fig. 2 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch
in der Draufsicht.
Fig. 3 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch
mit zwei hochgestellten Tischplatten in der
Seitenansicht, Schmalseite.
Fig. 4 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch
mit zwei hochgestellten Tischplatten in der
Draufsicht.
Fig. 5 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch
in der Seitenansicht, mit nur einer hochge
stellten Platte.
Fig. 6 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch
in der Draufsicht auf das Fußgestell, ohne
Tischplatten.
Fig. 7 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch
in der Seitenansicht, mit hochgestellter
Tischplatte.
Fig. 8 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch
in der Seitenansicht, in der Normalversion,
mit zurückgeklappter Tischplatte.
Fig. 9 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch
in perspektivischer Darstellung.
Fig. 10 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch.
Schnitt durch den Tisch, mit zurückgeklappten
Platten. Etwas größere Darstellung.
Fig. 11 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch.
Schnitt durch den Tisch, mit hochgeklappten
Platten.
Fig. 12 Detail aus der Fig. 10
mit zurückgeklappter Platte.
Fig. 13 Detail, Platte während des Aufklappens.
Fig. 14 Detail aus der Fig. 11
mit hochgeklappter Tischplatte,
Fig. 15 Detail aus der Fig. 14;
Befestigung des Arretierungs-Hebels.
Fig. 16 Detail aus der Fig. 7:
Seitenansicht des Tisches, mit hochgeklappter
Tischplatte.
Fig. 17 perspektivische Darstellung des Arretierungs-
Hebels und des Alu-Rahmens.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch hat jeweils vier
Füße, die immer mit der Ziffer 1 gekennzeichnet sind,
jeweils zwei Füße 1 werden mit der Fuß-Querverbindung 2
zusammengehalten. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
auf der Innen- und Außenseite der Fuß 1 mit der Fuß-
Querverbindung 2 bündig gearbeitet.
Es sind aber hier verschiedene technische und gestalterische
Varianten möglich. Der Fuß 1 kann auch in quadratischer Form
gearbeitet sein und die Fuß-Querverbindung 2 kann gegenüber
dem Fuß 1, in der Stärke zurückstehen.
Der Fuß 1 ist auch in einer Metallkonstruktion möglich, oder
in Kunststoff.
Diese beiden Fuß-Elemente, jeweils zwei Füße 1 mit der Fuß-
Querverbindung 2 verbunden, werden mittels einer Zarge 3
zu einem Tisch-Untergestell zusammenmontiert.
Die Zarge 3 ist über Eck verbunden mit dem Anschlagteil 4
für die Alu-Rahmen 14.
Zarge 3 und Anschlagteil 4 ergeben zusammen einen Klotz,
der über die gesamte Tischlänge, von Fuß 1 zu Fuß 1 durch
läuft. Dieser Klotz ist mit den Füßen 1 und der Fuß-Querver
bindung 2 verdübelt und verleimt.
In der Oberfläche des Anschlagteils 4 sind Außfräsungen 5
für die unteren Scharnierbänder 16 eingearbeitet.
Der beschriebene Klotz, gebildet durch Zarge 3 und dem An
schlagteil 4, hat auf der Unterkante einen Falz, in dem
ein Boden 8 einmontiert ist, der damit die Ablagenische 7
bildet.
In dieser Ablagenische 7 können flache Teile untergebracht
werden, auch wenn die Tischplatten 11 geschlossen sind.
Diese Ablagenische 7, ist seitlich, links und rechts begrenzt,
durch eine Auflageleiste 6 für die Alu-Rahmen 14, damit diese
im geschlossenen Zustand nicht durchhängen.
Diese Auflageleiste 6 ist oben bündig gearbeitet, mit der
Oberfläche des Anschlagteils 4.
Der Abstand 10 von der Oberkante des Anschlagteils 4 und der
Oberkante der Auflageleiste 6 wird bestimmt durch die
Rahmenstärke des Alu-Rahmens 4 und der Stärke der Tischplatten 11.
Hier muß berechnet werden, ob und wieviel die Platte 11 über
die Oberkante der Fuß-Querverbindung 2 überstehen soll.
Wenn der Tisch in der Grundversion zu sehen ist, also mit ge
schlossenen Tischplatten 11, ergibt sich zwischen der Zarge 3
und der Platte 11, eine kleine offene Nische 9.
Die beiden gleichgroßen Tischplatten 11, sind in der Tischmitte
getrennt durch die Trennfuge 11a.
Diese Trennfuge 11a muß ganz exakt gearbeitet sein und sauber
zusammenstoßen. Es ist aus diesem Grund auch daran gedacht, die
beiden Platten 11 unter der Trennfuge 11a abzuschrägen, gekenn
zeichnet mit 13.
Diese Abschrägung 13 läuft an den inneren Plattenkanten in ge
samter Länge durch.
Die beiden einzelnen Tischplatten 11, werden an Alu-Rahmen 14
beweglich, mittels Scharnierbändern 15 angeschlagen, wobei der
Drehpunkt des Scharnierbandes 15 jeweils an der Rahmenseite
sein muß, die von der Abschrägung 13 weiter entfernt ist, sh.
unsere Schnitte, Fig. 13 und 14.
Die Alu-Rahmen 14 werden mit der unteren Längskante, mittels
Scharnierbändern 16 am Anschlagteil 4 anmontiert, wobei hier
der Drehpunkt der Scharnierbänder 16, entgegengesetzt zum Dreh
punkt der Scharnierbänder 15 montiert sein muß, sh. Fig. 13
und Fig. 14.
Sind nun die beiden Tischplatten 11 in der bechriebenen Art
an den Alu-Rahmen 14 und auch am Anschlagteil 4 anmontiert,
können sie zurückgeklappt werden, bis die Alu-Rahmen 14 auf
den seitlichen Auflageleisten 6 aufliegen und die beiden
Platten 11 in der Tischmitte, zur Trennfuge 11a zusammen
stoßen.
Die beiden Alu-Rahmen 14 sollen seitlich zur Fuß-Querverbin
dung 2 noch etwas Luft, einen kleinen Abstand 17 haben,
sh. Fig. 16.
Wenn der Couchtisch von der Grundversion, also mit den zu
rückgeklappten Platten 11, sh. Fig. 10
umgewandelt werden soll zu hochgestellter Plattenfläche, so
muß jeweils an den einzelnen Platten 11, im Bereich des
Griff-Falzes 12 nach außen gezogen werden, wodurch bewirkt
wird, daß sich die Alu-Rahmen 14, bedingt durch die gegen
seitig angeordnete Drehpunktlage der Scharnierbänder 15
und 16 hochstellen und so eine höhere Lage der Tischplatten 11
bewirken.
Automatisch durch das Hochziehen der Alu-Rahmen 14, rastet
der Arretierungs-Hebel 18 am unteren Holm des Alu-Rahmens 14
ein.
Dieser Arretierungs-Hebel 18 ist beweglich in einem Be
festigungsteil 21 gelagert, bei dem die Grundplatte im be
vorzugten Ausführungsvorschlag in runder Form gearbeitet ist.
Diese Grundplatte des Befestigungsteils 21 ist in der Unter
fläche der Platten 11 eingelassen, um eine bessere Stabilität
zu gewährleisten. Diese Grundplatte ist mit Schrauben 22 an
den Tischplatten 11 angeschraubt, der Arretierungs-Hebel 18
ist mittels Bolzen 23, beweglich am Befestigungsteil 21
anmontiert.
Am Ende des Arretierungs-Hebels 18, ist eine rechteckige
Auskerbung 20 eingefräst, die im hochgezogenen Zustand, am
unteren Holm des Alu-Rahmens 14 einrastet und so die Tisch
platten 11 in der hochgestellten Version stabilisiert.
Am unteren Ende des Arretierungs-Hebels 18, über der recht
eckigen Auskerbung 20, ist ein runder Knopf 19 montiert, der
als Griff gedacht ist, wenn die Arretierung gelöst werden
soll, aber auch gleichzeitig als Gewicht, wenn der beweglich
gelagerte Arretierungs-Hebel 18 durch das Hochziehen der
Platten 11, mit der Auskerbung 20 lose über den unteren Holm
des Alu-Rahmens 14 gezogen wird.
Das Gewicht des runden Metallknopfes 19 wird das Einrasten
der rechteckigen Auskerbung 20 erleichtern.
Beim Hochklappen der beiden seitlichen Tischplatten 11 wird
die Nutz- und Abstellfläche des Tisches um ca. 1/3 vergrößert.
Es ist technisch auch möglich und denkbar, daß die beiden
Alu-Rahmen 14, durch eine Holz- bzw. Sperrholzplatte ersetzt
werden können. In diesem Fall wäre für die beweglichen
Arretierungs-Hebel ein Schlitz in diese Platten einzuarbeiten.
Claims (10)
1. Tisch mit zwei in der Höhe, einzeln verstellbaren Tisch
platten 11, vorzugsweise als Couchtisch gedacht, mit
vier Füßen 1, wobei jeweils zwei Füße 1, durch eine
Fuß-Querverbindung 2 zusammengehalten werden und, durch
die Montage von zwei Zargen 3 und zwei Anschlagteilen 4
ein stabiles Tischgestell entsteht, bei dem zwei gleich
große Tischplatten 11, mittels zwei gleichartigen und
gleichgroßen Alu-Rahmen 14, beweglich mit Scharnier
bändern 16 am Anschlagteil 4 montiert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die beiden Tischplatten 11, an den Griff-Fälzen 12
einzeln, durch Herausziehen nach oben schwenken lassen,
bedingt durch die versetzte Anordnung der Scharnier
bänder 15 und 16 an den Alu-Rahmen 14 und, daß die beiden
Tischplatten 11 im hochgestellten Zustand, durch die be
weglich angeordneten Arretierungs-Hebel 18 und die recht
eckige Ausfräsung 20 am Ende der Arretierungs-Hebel 18
am unteren Holm der Alu-Rahmen 14 einrasten und arretieren.
2. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch
platten, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Tischplatten 11 in der Grundversion des
Tisches, also im zusammengeklappten Zustand, nur durch
eine ganz schwache Trennfuge 11a getrennt sind und dem
nach fast wie nur eine Platte erscheinen.
3. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch
platten, nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Grundversion des Tisches, also im zusammen
geklappten Zustand, nur eine Plattenstärke sichtbar ist,
darunter nur eine kleine Nische 9 und die Zarge 3.
4. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch
platten, nach den Ansprüchen 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den beiden Alu-Rahmen 14, die Scharnierbänder
15 und 16 versetzt zueinander angeordnet sind und so
mit das Hochklappen der Tischplatten 11 ermöglichen.
5. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch
platten, nach den Ansprüchen 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Unterseite der beiden Platten 11, ein be
weglich angeordneter Arretierungs-Hebel 18 anmon
tiert ist, der im hochgestellten Zustand, mit der recht
winkeligen Ausfräsung 20, am unteren Holm der Alu-Rahmen 14
einrastet und arretiert.
6. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch
platten, nach den Ansprüchen 1-5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die unteren Scharnierbänder 16, einen verstärkten
und verlängerten Lappen haben, der in einer Ausfräsung 5
im Anschlagteil 4 stabil eingeschraubt ist und so eine
zusätzliche Stabilität für die hochgestellte Platte 11
darstellt.
7. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch
platten, nach den Ansprüchen 1-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tischplatte 11, unter der Trennfuge 11a, eine
Abschrägung 13 angearbeitet hat, wodurch ein besserer
Anschluß von Platte an Platte gewährleistet ist.
8. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch
platten, nach den Ansprüchen 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Alu-Rahmen 14, im heruntergeschwenkten
Zustand, in der Grundversion, auf einer Auflageleiste 6
aufliegen, die wiederum in der Höhe bündig gearbeitet
ist, mit dem Anschlagteil 4 für die Scharnierbänder 16
9. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch
platten, nach den Ansprüchen 1-8,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Arretierungs-Hebel 18, über der rechteckigen
Ausfräsung 20, ein runder Metall-Knopf 19 als Gewicht
und gleichzeitig als Griff anmontiert ist.
10. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch
platten, nach den Ansprüchen 1-9,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter den beiden Platten 11, im zusammengeklappten
Zustand, in der Grundversion, noch ein flaches Ablage
fach 7 einmontiert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998154758 DE19854758A1 (de) | 1998-11-27 | 1998-11-27 | Tisch mit verstellbarer Platte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998154758 DE19854758A1 (de) | 1998-11-27 | 1998-11-27 | Tisch mit verstellbarer Platte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19854758A1 true DE19854758A1 (de) | 2000-05-31 |
Family
ID=7889215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998154758 Withdrawn DE19854758A1 (de) | 1998-11-27 | 1998-11-27 | Tisch mit verstellbarer Platte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19854758A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2344738C1 (ru) * | 2007-04-26 | 2009-01-27 | Открытое акционерное общество "Тверской завод электроаппаратуры - ЭЛТОР" | Стол |
| EP2227980A1 (de) * | 2009-03-10 | 2010-09-15 | Aichberger & Hilz GbR | Behandlungstisch |
| RU188239U1 (ru) * | 2019-01-10 | 2019-04-04 | Общество с ограниченной ответственностью "ИЭсДжи" | Рабочий стол переменной конфигурации |
-
1998
- 1998-11-27 DE DE1998154758 patent/DE19854758A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2344738C1 (ru) * | 2007-04-26 | 2009-01-27 | Открытое акционерное общество "Тверской завод электроаппаратуры - ЭЛТОР" | Стол |
| EP2227980A1 (de) * | 2009-03-10 | 2010-09-15 | Aichberger & Hilz GbR | Behandlungstisch |
| RU188239U1 (ru) * | 2019-01-10 | 2019-04-04 | Общество с ограниченной ответственностью "ИЭсДжи" | Рабочий стол переменной конфигурации |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |