[go: up one dir, main page]

DE19854758A1 - Tisch mit verstellbarer Platte - Google Patents

Tisch mit verstellbarer Platte

Info

Publication number
DE19854758A1
DE19854758A1 DE1998154758 DE19854758A DE19854758A1 DE 19854758 A1 DE19854758 A1 DE 19854758A1 DE 1998154758 DE1998154758 DE 1998154758 DE 19854758 A DE19854758 A DE 19854758A DE 19854758 A1 DE19854758 A1 DE 19854758A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
table tops
tops
plate
individually adjustable
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998154758
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Nagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1998154758 priority Critical patent/DE19854758A1/de
Publication of DE19854758A1 publication Critical patent/DE19854758A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/10Slide mechanisms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2200/00General construction of tables or desks
    • A47B2200/0035Tables or desks with features relating to adjustability or folding
    • A47B2200/0039Two position height adjustable table

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Tisch, vorzugsweise als Couchtisch gedacht, in quadratischer oder in rechteckiger Grundform, mit vier Füßen 1, die durch eine Fuß-Querverbindung 2 und Zarge 3 zu einem stabilen Tischgestell verbunden werden, wobei die Tischplatte in zwei gleichgroße Einzelplatten 11 mit einer Trennfuge 11a unterteilt ist, wobei sich diese Einzelplatten 11, getrennt voneinander, nach links und rechts herausziehen und höherstellen lassen, wodurch eine höhere Nutzungsebene des Tisches entsteht, machbar durch zwei getrennt voneinander funktionierende Alu-Rahmen 14, die mit einem Arretierungs-Hebel 18 im hochgeklappten Zustand gehalten werden.

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Tisch, der vorzugsweise als Couchtisch gedacht ist, bei dem die Platte in der Höhe ver­ stellt werden kann, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind natürlich schon eine ganze Anzahl von Tischen bekannt, bei denen die Platte ebenfalls in der Höhe verstellbar ist. Meistens sind diese Tische mit einem herkömmlichen Dreh- Gewindemechanismus ausgestattet, um die Platte nach oben zu bewegen.
Diese Tische sind meistens quadratisch oder rechteckig und die Platte wird mit einer Drehkurbel über ein Gewinde bewegt, wobei die Platte in einem Stück angehoben wird.
Es gibt auch einen Tisch mit einer runden Platte, bei dem ganz einfach die Platte selbst zu drehen ist, die dann eben­ falls durch ein Gewinde nach oben gedreht wird.
Bekannt sind auch Tische, bei denen der Verstellmechanismus in den Füßen, oder auch im Fußgestell untergebracht ist. Aber auch hier muß am Mechanismus gedreht werden, um die Platte in der Höhe zu verstellen. Diese Art der bekannten Tische sind vorwiegend in einer Holzkonstruktion gefertigt, können aber auch mit einem Metall- oder Kunststoff-Gestell gearbeitet sein.
Es sind auch einige Tische bekannt, mit in der Höhe ver­ schieden angeordneten Glasplatten, die sich dann auch noch gegeneinander verschieben, oder drehen lassen. Diese Art der Tische, haben aber nur in der Höhe verschiedene Ablage­ platten, lassen sich aber zusätzlich in der Höhe meist nicht mehr verstellen.
Es gibt Tische mit in der Höhe verstellbaren Platten, bei denen die Tischbeine ganz außen an den Ecken anmontiert sind, oder auch weiter nach innen versetzt sind.
Im Bürobereich gibt es auch Tische mit Metall-Fußgestell, bei denen die Platte zusätzlich auch noch schräg gestellt werden kann.
Es ist auch ein Tisch bekannt, der angehoben werden muß, um die die Platte höher zu stellen. Es fällt dann unten am Fuß­ ende ein Metallbolzen heraus, der arretiert werden muß, oder sich auch automatisch arretiert. Diese Arretierung muß dann wieder gelöst werden, wenn die Platte wieder auf die Normal­ höhe gebracht werden soll.
Es ist auch ein Couchtisch bekannt in quadratischer Grundform, bei dem sich an jeder Seite Platten herausziehen lassen, die dann allerdings in verschiedenen Höhen liegen.
Bekannt ist auch ein Tisch, bei dem zwei gleichgroße Platten aufeinander liegen. Beide Platten können dann einzeln abgehoben werden und seitlich wieder in den Tischkorpus eingesteckt werden, wobei der Tisch in der Höhe ebenfalls zwei Ebenen hat.
Eine ganze Anzahl dieser Tische, vorwiegend die Tische mit dem Dreh- bzw. Gewindemechanismus, sind nicht mehr zeitgemäß und von der Technik überholt. Die Handhabung ist oft zu umständ­ lich, es muß oft unter der Platte gedreht werden, an Stellen die nicht gut zu erreichen sind.
Bei verschiedenen Modellen läßt sich die Platte auch nur wenig in der Höhe verändern, sodaß sich oft der Aufwand nicht lohnt. Bei einigen der beschriebenen Tische, ist dann die hochge­ stellte Platte labil und wackelig.
Dies alles sind Nachteile, die nicht zum Kauf eines solchen Tisches anregen.
Bei einigen Tischen ist der Mechanismus, der verwendet wird, von einer Zulieferfirma extra angekauft, dies wird natürlich den Tisch in der Herstellung auch teurer machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Tisch zu entwickeln und auszugestalten, der diese schlechten Eigen­ schaften nicht hat.
Der Tisch soll vorwiegend im Wohnbereich einsetzbar sein. Bei Wohnzimmertischen ist es üblich, aus optischen Gründen, den Tisch in der Höhe so gering wie möglich zu arbeiten. Diese Tische liegen in der Regel unter einer Höhe von 48 cm und es ist dann fast unmöglich, an einem solchen Tisch eine Kleinigkeit zu essen.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch soll in der Grund­ version absolut aussehen, wie ein ganz normaler niedriger Wohnzimmer-Couchtisch.
Bei Bedarf aber soll dieser Tisch mit einfachen Mitteln, ohne Dreh- und Kurbelmechanismus, auf eine Plattenhöhe ge­ bracht werden, an der auch einmal eine Kleinigkeit gegessen werden kann.
Es ist daran gedacht, daß der Tisch nicht in der Länge ver­ größert wird, sondern daß sich der Tisch, bzw. die Tisch­ platte nach der Seite, also zum Benutzer hin verändert, bzw. sich die Platte nach der Seite hin anhebt.
Das Verstellen der Tischplatte in der Höhe soll einfach und schnell gemacht werden können und nur von einer Person, mit wenigen Handgriffen zu machen sein.
Die höhergestellte Platte soll stabil gelagert sein und bei etwas Belastung nicht abweichen.
Der Tisch soll kostengünstig gefertigt werden können, da nur so ein Verkaufserfolg zu erzielen ist. Das Höherstellen der Platte soll nicht nur ein paar Zentimeter betragen, sondern die Platte soll wirklich in der Höhe deutlich sichtbar zu­ legen, d. h. um ca. 15-20 cm, oder auch darüber hinaus.
Die Konstruktion ist so auszulegen, daß diese Höhen erreicht werden können, die Höhe soll sich dann von der normalen Couchtischhöhe sichtbar unterscheiden.
Der Tisch soll gestalterisch so gearbeitet sein, daß man ihm seine Höher-Verstellbarkeit nicht ansieht.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch soll nach allen vier Seite absolute Beinfreiheit haben, es sollen also keine Plattenteile seitlich in Richtung Boden schwenken. Die Länge des Tisches soll in der gleichen Konstruktion variabel sein, also etwa eine quadratische Grundform, oder auch eine lange, rechteckige Grundform sollen möglich und gleichwertig realisierbar sein.
Diese Aufgabe wird durch die gekennzeichneten Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsmäßigen Ausgestaltung des Tisches, in quadratischer oder rechteckiger Grundform, ist daran gedacht, daß sich der Tisch in der Breitseite verändern läßt.
Der Tisch steht herkömmlicherweise als Couchtisch, zwischen zwei Sitzgruppen, wobei bei dieser Anordnung immer für ge­ nügende Beinfreiheit zu sorgen ist, d. h. der Tisch wird relativ weit von der Couch oder der Sitzgruppe entfernt stehen.
Wird nun eine hohe Tischplatte gebraucht, z. B. zum Essen und Trinken, so wird nach links oder rechts, oder auch gleich­ zeitig nach beiden Seiten, die Platte herausgezogen und so­ mit gleichzeitig auch höher gestellt.
Die Tischplatte kommt also somit weiter an den Benutzer heran und wird auch in einer höheren Position eingestellt und arretiert.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch hat in der bevor­ zugten Ausführung vier Füße, die rechteckig oder auch in quadratischer Form gearbeitet sein können. Je zwei dieser vier Füße sind an der oberen Kante mit einer Fuß-Querver­ bindung miteinander verbunden. Diese Fuß-Querverbindung ist etwas breiter gearbeitet wie die Füße selbst, wird in der bevorzugten Form der Ausgestaltung ca. 11-12 cm haben, da sich dahinter der Klappmechanismus verbirgt.
Die Oberkante der beiden Füße ist bündig gearbeitet, mit der Oberkante der Fuß-Querverbindung. In bevorzugter Art der Ausgestaltung, ist die Eckverbindung als Gehrung ge­ arbeitet.
Die Füße und die Fuß-Querverbindung kann in verschiedenen Formen und Profilen gearbeitet sein. Es ist in der be­ vorzugten Art eine glatte und bündige Ausführung gewählt. Diese Fußkonstruktion kann aber auch in Metall- oder Kunst­ stoff gearbeitet werden.
Der Tisch hat somit zwei solcher Fuß-Elemente, mit jeweils zwei Füßen und einer Fuß-Querverbindung, die zusammengehalten werden, mittels einer starken Zarge, die nach unserem Aus­ führungsbeispiel um einige Zentimeter von der vorderen Fuß­ kante zurücksteht.
Diese Zarge wieder, ist über Eck, winkelförmig, mit dem ca. 10-12 cm breiten Anschlagteil für die Alu-Rahmen verbunden. In diesem Anschlagteil für die Alu-Rahmen, werden die Scharnier­ bänder für die Alu-Rahmen eingelassen.
Von Unterkante der Fuß-Querverbindung, über die ganze Tisch­ fläche und von Zarge zu Zarge, wird ein Ablageboden einmontiert, der gegenüber der zurückgeklappten Tischplatten, noch um einige Zentimeter zurücksteht, um Zeitschriften und dergl. Ablegen zu können, auch wenn der Tisch im geschlossenen Zustand ist.
Diese Ablagefläche kann aber auch bei hochgestellten Tisch­ platten genutzt werden.
Die Tischplatte selbst besteht im bevorzugten Ausführungs­ beispiel aus zwei gleichgroßen Platten, die exakt in das Fuß­ gestell eingepaßt werden. Beide Platten stehen gegenüber dem Fußgestell um einige Millimeter über, in gleicher Weise auch die Vorderkante der Platten, über die Fußkante. Dieser Über­ stand der Platten ist aber nicht zwingend notwendig, ist nur optisch besser. Die Platten können auch mit dem Fußgestell bündig gearbeitet sein, oder sogar etwas zurückstehen. Tech­ nisch ist es auch durchaus möglich, daß die Platten stumpf auf dem Fußgestell aufliegen.
Die beschriebenen Platten stoßen in der Tischmitte direkt an­ einander und es ist zu empfehlen, wenn die Platten in Holz ge­ arbeitet sind, das Furnierbild in Längsrichtung laufen zu lassen, da in diesem Fall die Fuge wenig in Erscheinung tritt, fast nicht zu sehen ist. Die untere Hälfte der Plattenstärke ist hier nach unserem Ausführungsbeispiel, auch in ganzer Plattenlänge abgeschrägt, um einen wirklich sauberen Platten­ stoß zu gewährleisten.
Die beschriebenen Platten können natürlich auch mit Kunststoff beschichtet sein, oder überhaupt aus einem anderen Werkstoff als Holz gearbeitet werden.
Die beiden Platten werden mit je einem Alu-Rahmen am Fußgestell beweglich befestigt. Diese Alu-Rahmen sind im bevorzugten Aus­ führungsbeispiel aus Rechteck-Material gefertigt und haben die Breite, um die der Tisch höher gestellt werden soll.
In der Länge sind diese Alu-Rahmen so lang wie die Lichte, Tisch­ lichtmaß von Fußteil zu Fußteil. Es ist aber zu empfehlen, wie in unseren Zeichnungen dargestellt, daß ein gewisser Abstand vom Alu-Rahmen zum Fußteil eingehalten wird, ca. 2-3 Zentimeter sind hier ausreichend.
An den einzelnen Plattenteilen werden diese Alu-Rahmen mit starken Scharnierbändern befestigt, der Drehpunkt des Bandes ist hier nach unserer Zeichnung zur Tischplatten-Außenkante ge­ richtet. Die untere Seite der Alu-Rahmen ist ebenfalls mit starken Scharnierbändern, am Fußgestell befestigt, am Anschlagteil des Fußgestelles, gleich über der Zarge. Bei diesen unteren Schar­ nierbändern ist der Drehpunkt entgegen der oberen Bänder, nach innen, zur Tischmitte hin gerichtet. Der untere Bandlappen der am Fußgestell angeschraubt wird, ist hier zu verlängern, damit die Belastung bei hochgestelltem Alu-Rahmen abgefangen wird. Die Scharnierbänder sind im Anschlagteil des Fußgestelles ein­ gelassen.
An den beiden Platten-Unterseiten, in Längsrichtung der Platten­ kanten, ist jeweils ein Griff-Falz eingefräst.
Soll die Tischplatte nun in der Höhe verstellt, d. h. nach oben geschwenkt werden, so ist die Platte in diesem Griff-Falz an­ zufassen und nach vorne zu ziehen, wobei durch die zueinander entgegengesetzt montierten Scharnierbänder, die Alu-Rahmen hochkant gestellt werden und die Tischplatte somit um die Breite der Alu-Rahmen, in der Höhe angehoben wird.
Durch das Anheben der Platte, schwenkt automatisch, ein an der Unterseite der Tischplatte beweglich angeordneter Arretierungs- Hebel nach vorne und rastet im ganz hochgezogenen Zustand der Platte, im Alu-Rahmen ein, um so die hochgeklappte Platte zu arretieren.
Dieser Arretierungs-Hebel ist beweglich, an einem Befestigungs­ teil, an der Platten-Unterseite anmontiert. Der Befestigungs­ teil ist mit der Grundplatte, die sowohl rund als auch eckig sein kann, in der Platten-Unterseite eingelassen und verschraubt. Zur besseren Stabilität soll die Befestigungsplatte auf jeden Fall eingelassen sein.
Der beschriebene Arretierungshebel hat am Ende eine rechteckige Ausfräsung, die als stabiler Anschlag am Alu-Rahmen, die Tisch­ platte in waagrechter Stellung hält.
Über der rechteckigen Ausfräsung im Arretierungs-Hebel ist ein Griff montiert, im bevorzugten Ausführungsbeispiel als runde Kugel gedacht, die auch gleichzeitig als Gewicht gedacht ist, und dazu beiträgt, daß beim Einrasten der rechteckigen Aus­ fräsung in den Alu-Rahmen, der Arretierungshebel nach unten gedrückt wird.
Soll die Platte wieder nach unten geschwenkt werden, so ist die Platte erst wieder leicht anzuheben, damit sich die Arre­ tierung etwas löst, dann der runde Griff, bzw. Kugel um einige Zentimeter nach oben zu heben. In dieser beschriebenen Art kann die Platte wieder in den Ausgangspunkt zurückgeschwenkt werden, wobei die beiden Arretierungs-Hebel je Plattenteil, da beweglich befestigt, durch den Boden in der Tischmitte ab­ gefangen und gehalten werden. Diese Arretierungs-Hebel bewegen sich beim Öffnen und Schließen der Tischplatte, durch den Alu-Rahmen hindurch.
Da bei den beiden Einzelplatten des Tisches, im geschlossenen Zustand, die Arretierungs-Hebel über den Mittelpunkt des Tisch­ gestelles hinausragen, sind diese Arretierungs-Hebel bei der linken und bei der rechten Platte, um einige Zentimeter ver­ setzt zueinander zu montieren, damit sie im geschlossenen Zu­ stand der Platten, aneinander vorbei führen.
Nachstehend wird die Erfindung, anhand von bevorzugten Aus­ führungsbeispielen und Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in der Seitenansicht, Schmalseite.
Fig. 2 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in der Draufsicht.
Fig. 3 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch mit zwei hochgestellten Tischplatten in der Seitenansicht, Schmalseite.
Fig. 4 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch mit zwei hochgestellten Tischplatten in der Draufsicht.
Fig. 5 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in der Seitenansicht, mit nur einer hochge­ stellten Platte.
Fig. 6 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in der Draufsicht auf das Fußgestell, ohne Tischplatten.
Fig. 7 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in der Seitenansicht, mit hochgestellter Tischplatte.
Fig. 8 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in der Seitenansicht, in der Normalversion, mit zurückgeklappter Tischplatte.
Fig. 9 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch in perspektivischer Darstellung.
Fig. 10 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch. Schnitt durch den Tisch, mit zurückgeklappten Platten. Etwas größere Darstellung.
Fig. 11 einen erfindungsmäßig ausgestalteten Tisch. Schnitt durch den Tisch, mit hochgeklappten Platten.
Fig. 12 Detail aus der Fig. 10 mit zurückgeklappter Platte.
Fig. 13 Detail, Platte während des Aufklappens.
Fig. 14 Detail aus der Fig. 11 mit hochgeklappter Tischplatte,
Fig. 15 Detail aus der Fig. 14; Befestigung des Arretierungs-Hebels.
Fig. 16 Detail aus der Fig. 7: Seitenansicht des Tisches, mit hochgeklappter Tischplatte.
Fig. 17 perspektivische Darstellung des Arretierungs- Hebels und des Alu-Rahmens.
Der erfindungsmäßig ausgestaltete Tisch hat jeweils vier Füße, die immer mit der Ziffer 1 gekennzeichnet sind, jeweils zwei Füße 1 werden mit der Fuß-Querverbindung 2 zusammengehalten. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist auf der Innen- und Außenseite der Fuß 1 mit der Fuß- Querverbindung 2 bündig gearbeitet.
Es sind aber hier verschiedene technische und gestalterische Varianten möglich. Der Fuß 1 kann auch in quadratischer Form gearbeitet sein und die Fuß-Querverbindung 2 kann gegenüber dem Fuß 1, in der Stärke zurückstehen.
Der Fuß 1 ist auch in einer Metallkonstruktion möglich, oder in Kunststoff.
Diese beiden Fuß-Elemente, jeweils zwei Füße 1 mit der Fuß- Querverbindung 2 verbunden, werden mittels einer Zarge 3 zu einem Tisch-Untergestell zusammenmontiert.
Die Zarge 3 ist über Eck verbunden mit dem Anschlagteil 4 für die Alu-Rahmen 14.
Zarge 3 und Anschlagteil 4 ergeben zusammen einen Klotz, der über die gesamte Tischlänge, von Fuß 1 zu Fuß 1 durch­ läuft. Dieser Klotz ist mit den Füßen 1 und der Fuß-Querver­ bindung 2 verdübelt und verleimt.
In der Oberfläche des Anschlagteils 4 sind Außfräsungen 5 für die unteren Scharnierbänder 16 eingearbeitet.
Der beschriebene Klotz, gebildet durch Zarge 3 und dem An­ schlagteil 4, hat auf der Unterkante einen Falz, in dem ein Boden 8 einmontiert ist, der damit die Ablagenische 7 bildet.
In dieser Ablagenische 7 können flache Teile untergebracht werden, auch wenn die Tischplatten 11 geschlossen sind.
Diese Ablagenische 7, ist seitlich, links und rechts begrenzt, durch eine Auflageleiste 6 für die Alu-Rahmen 14, damit diese im geschlossenen Zustand nicht durchhängen.
Diese Auflageleiste 6 ist oben bündig gearbeitet, mit der Oberfläche des Anschlagteils 4.
Der Abstand 10 von der Oberkante des Anschlagteils 4 und der Oberkante der Auflageleiste 6 wird bestimmt durch die Rahmenstärke des Alu-Rahmens 4 und der Stärke der Tischplatten 11. Hier muß berechnet werden, ob und wieviel die Platte 11 über die Oberkante der Fuß-Querverbindung 2 überstehen soll.
Wenn der Tisch in der Grundversion zu sehen ist, also mit ge­ schlossenen Tischplatten 11, ergibt sich zwischen der Zarge 3 und der Platte 11, eine kleine offene Nische 9.
Die beiden gleichgroßen Tischplatten 11, sind in der Tischmitte getrennt durch die Trennfuge 11a.
Diese Trennfuge 11a muß ganz exakt gearbeitet sein und sauber zusammenstoßen. Es ist aus diesem Grund auch daran gedacht, die beiden Platten 11 unter der Trennfuge 11a abzuschrägen, gekenn­ zeichnet mit 13.
Diese Abschrägung 13 läuft an den inneren Plattenkanten in ge­ samter Länge durch.
Die beiden einzelnen Tischplatten 11, werden an Alu-Rahmen 14 beweglich, mittels Scharnierbändern 15 angeschlagen, wobei der Drehpunkt des Scharnierbandes 15 jeweils an der Rahmenseite sein muß, die von der Abschrägung 13 weiter entfernt ist, sh. unsere Schnitte, Fig. 13 und 14.
Die Alu-Rahmen 14 werden mit der unteren Längskante, mittels Scharnierbändern 16 am Anschlagteil 4 anmontiert, wobei hier der Drehpunkt der Scharnierbänder 16, entgegengesetzt zum Dreh­ punkt der Scharnierbänder 15 montiert sein muß, sh. Fig. 13 und Fig. 14. Sind nun die beiden Tischplatten 11 in der bechriebenen Art an den Alu-Rahmen 14 und auch am Anschlagteil 4 anmontiert, können sie zurückgeklappt werden, bis die Alu-Rahmen 14 auf den seitlichen Auflageleisten 6 aufliegen und die beiden Platten 11 in der Tischmitte, zur Trennfuge 11a zusammen­ stoßen.
Die beiden Alu-Rahmen 14 sollen seitlich zur Fuß-Querverbin­ dung 2 noch etwas Luft, einen kleinen Abstand 17 haben, sh. Fig. 16.
Wenn der Couchtisch von der Grundversion, also mit den zu­ rückgeklappten Platten 11, sh. Fig. 10 umgewandelt werden soll zu hochgestellter Plattenfläche, so muß jeweils an den einzelnen Platten 11, im Bereich des Griff-Falzes 12 nach außen gezogen werden, wodurch bewirkt wird, daß sich die Alu-Rahmen 14, bedingt durch die gegen­ seitig angeordnete Drehpunktlage der Scharnierbänder 15 und 16 hochstellen und so eine höhere Lage der Tischplatten 11 bewirken.
Automatisch durch das Hochziehen der Alu-Rahmen 14, rastet der Arretierungs-Hebel 18 am unteren Holm des Alu-Rahmens 14 ein.
Dieser Arretierungs-Hebel 18 ist beweglich in einem Be­ festigungsteil 21 gelagert, bei dem die Grundplatte im be­ vorzugten Ausführungsvorschlag in runder Form gearbeitet ist. Diese Grundplatte des Befestigungsteils 21 ist in der Unter­ fläche der Platten 11 eingelassen, um eine bessere Stabilität zu gewährleisten. Diese Grundplatte ist mit Schrauben 22 an den Tischplatten 11 angeschraubt, der Arretierungs-Hebel 18 ist mittels Bolzen 23, beweglich am Befestigungsteil 21 anmontiert.
Am Ende des Arretierungs-Hebels 18, ist eine rechteckige Auskerbung 20 eingefräst, die im hochgezogenen Zustand, am unteren Holm des Alu-Rahmens 14 einrastet und so die Tisch­ platten 11 in der hochgestellten Version stabilisiert.
Am unteren Ende des Arretierungs-Hebels 18, über der recht­ eckigen Auskerbung 20, ist ein runder Knopf 19 montiert, der als Griff gedacht ist, wenn die Arretierung gelöst werden soll, aber auch gleichzeitig als Gewicht, wenn der beweglich gelagerte Arretierungs-Hebel 18 durch das Hochziehen der Platten 11, mit der Auskerbung 20 lose über den unteren Holm des Alu-Rahmens 14 gezogen wird.
Das Gewicht des runden Metallknopfes 19 wird das Einrasten der rechteckigen Auskerbung 20 erleichtern.
Beim Hochklappen der beiden seitlichen Tischplatten 11 wird die Nutz- und Abstellfläche des Tisches um ca. 1/3 vergrößert.
Es ist technisch auch möglich und denkbar, daß die beiden Alu-Rahmen 14, durch eine Holz- bzw. Sperrholzplatte ersetzt werden können. In diesem Fall wäre für die beweglichen Arretierungs-Hebel ein Schlitz in diese Platten einzuarbeiten.

Claims (10)

1. Tisch mit zwei in der Höhe, einzeln verstellbaren Tisch­ platten 11, vorzugsweise als Couchtisch gedacht, mit vier Füßen 1, wobei jeweils zwei Füße 1, durch eine Fuß-Querverbindung 2 zusammengehalten werden und, durch die Montage von zwei Zargen 3 und zwei Anschlagteilen 4 ein stabiles Tischgestell entsteht, bei dem zwei gleich­ große Tischplatten 11, mittels zwei gleichartigen und gleichgroßen Alu-Rahmen 14, beweglich mit Scharnier­ bändern 16 am Anschlagteil 4 montiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Tischplatten 11, an den Griff-Fälzen 12 einzeln, durch Herausziehen nach oben schwenken lassen, bedingt durch die versetzte Anordnung der Scharnier­ bänder 15 und 16 an den Alu-Rahmen 14 und, daß die beiden Tischplatten 11 im hochgestellten Zustand, durch die be­ weglich angeordneten Arretierungs-Hebel 18 und die recht­ eckige Ausfräsung 20 am Ende der Arretierungs-Hebel 18 am unteren Holm der Alu-Rahmen 14 einrasten und arretieren.
2. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch­ platten, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Tischplatten 11 in der Grundversion des Tisches, also im zusammengeklappten Zustand, nur durch eine ganz schwache Trennfuge 11a getrennt sind und dem­ nach fast wie nur eine Platte erscheinen.
3. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch­ platten, nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Grundversion des Tisches, also im zusammen­ geklappten Zustand, nur eine Plattenstärke sichtbar ist, darunter nur eine kleine Nische 9 und die Zarge 3.
4. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch­ platten, nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Alu-Rahmen 14, die Scharnierbänder 15 und 16 versetzt zueinander angeordnet sind und so­ mit das Hochklappen der Tischplatten 11 ermöglichen.
5. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch­ platten, nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der beiden Platten 11, ein be­ weglich angeordneter Arretierungs-Hebel 18 anmon­ tiert ist, der im hochgestellten Zustand, mit der recht­ winkeligen Ausfräsung 20, am unteren Holm der Alu-Rahmen 14 einrastet und arretiert.
6. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch­ platten, nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Scharnierbänder 16, einen verstärkten und verlängerten Lappen haben, der in einer Ausfräsung 5 im Anschlagteil 4 stabil eingeschraubt ist und so eine zusätzliche Stabilität für die hochgestellte Platte 11 darstellt.
7. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch­ platten, nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte 11, unter der Trennfuge 11a, eine Abschrägung 13 angearbeitet hat, wodurch ein besserer Anschluß von Platte an Platte gewährleistet ist.
8. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch­ platten, nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Alu-Rahmen 14, im heruntergeschwenkten Zustand, in der Grundversion, auf einer Auflageleiste 6 aufliegen, die wiederum in der Höhe bündig gearbeitet ist, mit dem Anschlagteil 4 für die Scharnierbänder 16
9. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch­ platten, nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß am Arretierungs-Hebel 18, über der rechteckigen Ausfräsung 20, ein runder Metall-Knopf 19 als Gewicht und gleichzeitig als Griff anmontiert ist.
10. Tisch mit zwei in der Höhe einzeln verstellbaren Tisch­ platten, nach den Ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß unter den beiden Platten 11, im zusammengeklappten Zustand, in der Grundversion, noch ein flaches Ablage­ fach 7 einmontiert ist.
DE1998154758 1998-11-27 1998-11-27 Tisch mit verstellbarer Platte Withdrawn DE19854758A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998154758 DE19854758A1 (de) 1998-11-27 1998-11-27 Tisch mit verstellbarer Platte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998154758 DE19854758A1 (de) 1998-11-27 1998-11-27 Tisch mit verstellbarer Platte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19854758A1 true DE19854758A1 (de) 2000-05-31

Family

ID=7889215

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1998154758 Withdrawn DE19854758A1 (de) 1998-11-27 1998-11-27 Tisch mit verstellbarer Platte

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19854758A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2344738C1 (ru) * 2007-04-26 2009-01-27 Открытое акционерное общество "Тверской завод электроаппаратуры - ЭЛТОР" Стол
EP2227980A1 (de) * 2009-03-10 2010-09-15 Aichberger & Hilz GbR Behandlungstisch
RU188239U1 (ru) * 2019-01-10 2019-04-04 Общество с ограниченной ответственностью "ИЭсДжи" Рабочий стол переменной конфигурации

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2344738C1 (ru) * 2007-04-26 2009-01-27 Открытое акционерное общество "Тверской завод электроаппаратуры - ЭЛТОР" Стол
EP2227980A1 (de) * 2009-03-10 2010-09-15 Aichberger & Hilz GbR Behandlungstisch
RU188239U1 (ru) * 2019-01-10 2019-04-04 Общество с ограниченной ответственностью "ИЭсДжи" Рабочий стол переменной конфигурации

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0264589B1 (de) Tischsystem
CH681948A5 (de)
DE102008041488A1 (de) Haushaltsgerät für den Einbau in einem Möbelrahmen
DE2702265B1 (de) Liegemoebelgestell mit Querlatten
EP2912968A1 (de) Möbel und Tischaufsatz
DE19854758A1 (de) Tisch mit verstellbarer Platte
EP3981289A1 (de) Aus vertikal und horizontal verlaufenden profilteilen gebildetes möbel, einschubteil für ein aus profilteilen gebildetes möbel sowie schublade für ein möbel
EP4000467A1 (de) Lernturm
DE202015000608U1 (de) System steckbarer Stühle und Tische
DE19832727A1 (de) Tisch mit in der Höhe verstellbaren Platte
DE942767C (de) Stuhl mit in der Hoehe einstellbarem, hinterem Sitzteil
DE202018103987U1 (de) Möbelsystem zum Bau von unterschiedlichen Möbelarrangements
DE2443408A1 (de) Auseinandernehmbar zusammensetzbarer moebelartiger aufbau
DE20306685U1 (de) Klappstuhl
DE10320048A1 (de) Tisch mit variabler Platte
DE3016802A1 (de) Staender, insbesondere tischbeingestell mit mindestens drei beinen
DE202025106365U1 (de) Hochbettmöbel für Kinder und Bausatz zur Herstellung eines Hochbettmöbels für Kinder
DE102004019573A1 (de) Tisch mit vergrößerungsfähiger Platte
DE1939148A1 (de) Zusammenklappbares Moebel
DE212020000640U1 (de) Möbelrahmenstruktur
DE102008046177A1 (de) Neuartiges Regalsystem für die Bücherwand
EP1253279A1 (de) Schrankelement mit einer Steighilfe
DE3125086A1 (de) Moebelstueck, insbesondere bett oder tisch fuer kinderzimmer
DE20120563U1 (de) Tragkorb
DE9213607U1 (de) Zyklonofen

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee