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DE10315789C5 - Bahnanlage mit Schmierung - Google Patents

Bahnanlage mit Schmierung Download PDF

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DE10315789C5
DE10315789C5 DE10315789A DE10315789A DE10315789C5 DE 10315789 C5 DE10315789 C5 DE 10315789C5 DE 10315789 A DE10315789 A DE 10315789A DE 10315789 A DE10315789 A DE 10315789A DE 10315789 C5 DE10315789 C5 DE 10315789C5
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Stefan Theißen
Manfred Laubscher
Ramazan Demirel
Michael Eisenhuth
Michael Axer
Emil Hermes
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Abstract

Bahnanlage mit unterschiedlich gelagerten Schienen (1), Weichen und Radlenkerschienen (3), die miteinander verbunden sind, mit Schienenfahrzeugen, insbesondere Straßenbahnen, die mittels Rädern auf den Schienen (1) abrollen und mit an den Rädern befestigten Spurkränzen an Fahrkanten der Schienen (1) geführt sind und mit einer Schmieranlage für die Spurkränze und/oder Räder und Schienen (1), wobei an oder örtlich vor zu schmierenden Stellen der Bahnanlage die Fahrkanten der Schienen (1) und/oder den Fahrkanten gegenüberliegende Leitkanten von Rillenschienen (3) straßenbündiger Bahnkörper und/oder den Spurkränzen zugewandte Flächen der Radlenkerschienen (2) zumindest eine Austrittsöffnung (4) vorgesehen ist und wobei an die Austrittsöffnung (4) eine Schmiermittelleitung (6) angeschlossen ist, die druckseitig mit einer saugseitig mit einem Schmiermittelbehälter verbundenen Förderpumpe in Wirkverbindung stehen, dadurch gekennzeichnet,
– dass mehrere Austrittöffnungen (4) und Schmiermittelleitungen (6) vorgesehen sind, die aus einem Kunststoffwerkstoff hergestellt und an zumindest eine Verteilerleiste (9) angeschlossen sind, die ihrerseits mittels Schmiermittelzuleitungen (10) an die Förderpumpe angeschlossen...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bahnanlage mit unterschiedlich gelagerten Schienen, Weichen und Radlenkerschienen, die miteinander verbunden sind, mit Schienenfahrzeugen, insbesondere Straßenbahnen, die mittels Rädern auf den Schienen abrollen und mit an den Rädern befestigten Spurkränzen an Fahrkanten der Schienen geführt sind und mit einer Schmieranlage für die Spurkränze und/oder Räder und Schienen, wobei an oder örtlich vor zu schmierenden Stellen der Bahnanlage die Fahrkanten der Schienen und/oder den Fahrkanten gegenüberliegende Leitkanten von Rillenschienen straßenbündiger Bahnkörper und/oder den Spurkränzen zugewandten Flächen der Radlenkerschienen zumindest eine Austrittsöffnung vorgesehen ist und wobei an die Austrittsöffnung eine Schmiermittelleitung angeschlossen ist, die druckseitig mit einer saugseitig mit einem Schmiermittelbehälter verbundenen Förderpumpe in Wirkverbindung stehen.
  • Stand der Technik
  • Eine derartige gattungsbildende Bahnanlage ist durch die WO 88/10 204 A1 bekannt. Bei dieser Schmieranlage ist die an den zu schmierenden Stellen in der Schiene oder Radlenkerschiene angeordnete Austrittsöffnung oder -bohrung an eine Schmieranlage angeschlossen, die einen Schmiermittelbehälter, eine Saugleitung, eine Förderpumpe und eine mit der Austrittsöffnung verbundene Druckleitung aufweist. Die Pumpe wird mittels eines Druckkörpers betätigt, dessen freies Ende in der Nähe der Schiene derart angeordnet ist, dass ein Rad den Druckkörper und damit die Pumpe betätigt. Das Überfahren des Druckkörpers führt daher folglich zu einer einzigen Pumpenbetätigung, wobei natürlich mehrere Räder mehrere Pumpenhübe erzeugen.
  • Auch wenn die Austrittsöffnung in beliebigem Abstand zu der Pumpe angeordnet sein kann, führt dies trotzdem zu einer starren Anlage, die nicht ohne weiteres variiert werden kann. Es besteht daher eine feste Zuordnung zwischen der Austrittsöffnung des Schmiermittels und der die Schmierung auslösenden Stelle des Druckkörpers.
  • Des Weiteren ist nicht vorgesehen, Schmierstrecken mit mehreren Austrittsöffnungen, wie sie insbesondere bei engen Radien von Straßenbahnen erwünscht sind, vorzusehen.
  • Eine Bahnanlage der eingangs genannten Art ist weiterhin aus der US 1,831,313 bekannt. Aus diesem Stand der Technik geht allerdings nicht hervor, aus welchem Material die Schmiermittelleitungen gefertigt sind und welcher Art das Schmiermittel ist.
  • Des Weiteren geht aus der US 4,214,647 eine Bahnanlage hervor, bei der die Verwendung von Fließfett als Schmiermittel in einer Schmierstrecke mit mehreren Schmierstellen und die Verwendung von Schmiermittelleitungen aus Kunststoff vorgesehen ist. Weiterhin ist aus dieser Druckschrift bekannt, dass die Zumessung des Schmiermittels von einer elektronischen Steuervorrichtung beherrscht ist, wobei diese einen induktiven Näherungsschalter ausweist, der nahe an einer Schiene derart angeordnet ist, dass die Räder der Schienenfahrzeuge Schaltimpulse erzeugen. Die elektronische Steuervorrichtung stellt Signale bereit, mittels derer eine elektromagnetische Betätigungseinrichtung taktend angesteuert wird. Die Pulsweite der Taktung ist einstellbar, ebenso eine Sperrzeit. Die Zumesseinrichtung ist hier ein unter anderem elektromagnetisch betätigbares 2/2-Wegeventil.
  • Aufgabenstellung
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schmieranlage für Schienen, Weichen und Räder der eingangs beschriebenen Gattung so zu verbessern, dass sie mit geringem Schmierstoff auskommt, günstig in der Herstellung und Unterhaltung ist und darüber hinaus sowohl in der Schmierstoffmenge als auch im zeitlichen Ablauf der Schmierung beliebig variiert werden kann. Darüber hinaus soll auch eine Schmierstrecke mit mehreren Schmierstellen zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass mehrere Schmiermittelleitungen vorgesehen sind, die aus einem Kunststoffwerkstoff hergestellt und an zumindest eine Verteilerleiste angeschlossen sind, die ihrerseits mittels Schmiermittelzuleitungen an die Förderpumpe angeschlossen sind, dass die Förderpumpe von einer elektronischen Steuervorrichtung beherrscht wird, dass die elektronische Steuervorrichtung zumindest einen induktiven Näherungsschalter aufweist, der nahe an einer Schiene derart angeordnet ist, dass die Räder der Schienenfahrzeuge Schaltimpulse erzeugen, dass die Förderpumpe eine elektromagnetische Betätigungseinrichtung aufweist, die von der elektronischen Steuervorrichtung taktend ansteuerbar ist, wobei die Taktung zeitabhängig einschließlich Sperrzeiten einstellbar ist und dass als Schmiermittel Fließfett vorgesehen ist.
  • Bei dem Fließfett handelt es sich um ein Fett, das eine in weiten Temperaturbereichen nahezu gleichbleibende Viskosität und Schmierfähigkeit aufweist, so dass es sowohl bei sommerlichen Temperaturen nicht flüssig ist und auch bei winterlichen Temperaturen nicht so steif ist, dass es seine Schmierfähigkeit verliert. Vorgeschlagen wird ein Schmierfett der Markenbezeichnung „Kompressol UW 500 P 8 Bio-Fließfett”.
  • Die aus Kunststoff hergestellten Schmiermittelleitungen sollen biegsam, temperatur- und fettbeständig sowie preisgünstig sein. Die Verteilerleisten, an die die Schmiermittelleitungen angeschlossen sind, können auch untereinander mittels einer Schmiermittelzuleitung verbunden sein, wobei eine der End-Verteilerleisten an die Förderpumpe angeschlossen ist.
  • Die Verteilerleisten sind bei einer in erfindungsgemäßen Alternativ mit je einer Federklammer an der jeweiligen Schiene befestigt sein. Die Federklammer weist zu diesem Zweck einen Bügel auf, der den jeweiligen Schienenfuß umgreift. Eine am anderen Ende der Federklammer angeordnete Druckplatte steht mit der Verteilerleiste in Verbindung und drückt diese gegen die Schiene. Dadurch kann eine Bohrung in der Schiene zum Verschrauben der Verteilerleiste entfallen, wobei insbesondere der nachträgliche Anbau der Verteilerleiste und damit der Schmieranlage erleichtert wird.
  • Die Förderpumpe ist saugseitig mit zumindest einem Tank verbunden, in dem das Fließfett bevorratet wird. Die Förderpumpe wird von einer elektronischen Steuervorrichtung beherrscht.
  • Die elektronische Steuervorrichtung ist mit einem induktiven Näherungsschalter verbunden, der vorzugsweise an einer Schieneninnenseite derart angeordnet ist, dass die Räder eines Fahrzeuges Schaltimpulse erzeugen. Dieser Schaltimpuls dient als Startsignal für die Steuervorrichtung, die den oder die Betätigungsmagneten der Förderpumpe taktend ansteuert. Dabei können die Taktzeiten beliebig eingestellt werden, wodurch die Menge des Fließfettes bestimmt wird. Es besteht auch die Möglichkeit, an der Steuervorrichtung Sperrzeiten zu aktivieren, damit die Schmieranlage nicht bei jedem Radimpuls, sondern zum Beispiel einmal pro Doppelzug, angesteuert wird und Fett frei setzt.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die Einstellung der elektronischen Steuervorrichtung den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden kann, damit einerseits eine hinreichende Schmierung bzw. Fettabgabe erfolgt und andererseits keine zu große Fettmenge freigegeben wird, die dann zur Verschmutzung der Gleisanlage, der Räder und der Fahrzeuge führen würde.
  • Bei einer anderen erfindungsgemäßen Alternative ist die Schmiermittelfördereinheit mit Förderpumpe, zumindest einen, vorzugsweise zwei Tanks und der elektronischen Steuervorrichtung in einem Erdkasten eingebaut, dessen Maße so gewählt sind, dass dieser Erdkasten zwischen Schwellen in das Schotterbett einer Gleisanlage eingebaut werden kann. Der Erdkasten ist selbstverständlich wasserdicht und begehbar ausgeführt.
  • Der Bohrlochdurchmesser der Austrittsöfnungen beträgt nur circa 4,2 mm, die ausreichen, die Schmiermittelleitungen aufzunehmen und in den Bohrungen zu befestigen, und andererseits keine nennenswerten Materialschwächungen in der Schiene zu bewirken.
  • Das erfindungsgemäß benutzte Fließfett ist dabei trotzdem in der Lage durch diese dünnen Schmiermittelleitungen gefördert zu werden.
  • Um ein Knicken der Schmiermittelleitungen am Ende der Bohrungen, zum Beispiel an den Leitkanten der Rillenschienen zu vermeiden, können an den den Austrittsöffnungen abgewandten Enden der Bohrungen Winkelverschraubungen eingeschraubt sein, die vorzugsweise einen Kröpfungswinkel von 90° haben, so dass die Schmiermittelleitungen in Richtung des Schienenfußes gelenkt werden.
  • Ein Bohrlochabstand von ca. 90 mm hat sich bestens bewährt. Werden circa 24 Bohrungen bzw. Austrittsöffnungen hintereinander angebracht, so ergibt sich eine Schmierstrecke von circa 2.060 mm, die einem mittleren Radumfang entspricht. Der Winkel der Bohrungen durch den Schienenkopf beträgt in vorteilhafter Weise 34° Winkel. Dabei ist das den Austrittsöffnungen gegenüberliegende Ende der Bohrungen unterhalb des Schienenkopfes angeordnet.
  • Ausführungsbeispiel
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen, in denen Ausführungsbeispiele vereinfacht dargestellt sind.
  • Es zeigen
  • 1: einen Querschnitt durch eine Schiene entlang einer Austrittöffnung und anschließenden Bohrung,
  • 2: eine Seitenansicht einer Schiene gemäß 1,
  • 3: einen Querschnitt durch eine Rillenschiene entlang einer Austrittsöffnung und anschließenden Bohrung in dem Schienenkörper und der Rillenleitkante,
  • 4: eine Seitenansicht einer Schiene gemäß 3 und
  • 5: einen Querschnitt durch eine Schiene und Radlenkerschiene entland einer Austrittsöffnung und anschließenden Bohrung in der Schiene und der Radlenkerschiene.
  • In den 1 bis 4 ist eine übliche Vignolschiene 1 eine Radlenkerschiene 2 und eine Rillenschiene 3 im Einzelnen dargestellt. Die Rillenschiene 3 unterscheidet sich dadurch von einer normalen Vignolschiene 1 dass an dem Schienenkopf eine Rille angearbeitet ist, so dass diese Schiene zum Einbau in straßenbündige Bahnkörper geeignet ist.
  • Die Schienen 1 und die Rillenschienen 3 sind, im Einzelnen nicht dargestellt, miteinander verbunden.
  • Wie in den Figuren dargestellt, sind an den Schmierstrecken, das heißt an den Stellen, an denen eine Schmierung der Radkränze und/oder Radrücken der Räder erfolgen soll, Austrittsöffnungen 4 vorgesehen, an die sich Bohrungen 5 anschließen. In den Bohrungen 5 sind entweder Schmiermittelleitungen 6 eingesetzt und in den Bohrungen 5 befestigt oder die den Austrittsöffnungen 4 entgegengesetzten Enden weisen Winkelverschraubungen 7 auf, die in die Bohrungen 5 eingeschraubt sind. Die Schmiermittelleitungen 6 sind an Verteilerleisten 9 angeschlossen, die wiederum untereinander über eine Schmiermittelzuleitung 10 verbunden sind. Die Schmiermittelleitungen 6 sind nicht direkt, sondern unter Zwischenschaltung von Zumessventilen 8 an die Verteilerleisten 9 angeschlossen. Diese verhindern einen ungewollten Austritt von Fließfett aus den Austrittsöffnungen 4. An einer der Verteilerleisten 9 ist eine mit 10 bezeichnete Schmiermittelzuleitung angeschlossen, die zu einer Schmiermittelfördereinheit führt, die in einem nicht dargestellten Erdkasten untergebracht ist. Die Schmiermittelfördereinheit weist eine Förderpumpe, zumindest einen Tank und eine elektronische Steuervorrichtung auf. Die elektronische Steuervorrichtung steht, ebenfalls nicht dargestellt, mit einem induktiven Näherungsschalter in Wirkverbindung, der im Bereich der Gleisanlage so angeordnet ist, dass die Räder der Schienenfahrzeuge Schaltimpulse erzeugen. Die Steuervorrichtung schaltet dann die elektromagnetisch betätigte Förderpumpe intermittierend, wodurch das Schmiermittel bzw. das Fließfett vom Tank zu den Austrittsöffnungen 4 gefördert wird und die Randkränze bzw. die Räder schmiert.
  • Wie 1 zu entnehmen ist, können die Verteilerleisten 9 mit den Zumessventilen 8 mittels Federklammern 11 an den Schienen 1, aber, allerdings nicht dargestellt, auch an den Rillenschienen 3 und Radlenkerschienen 2 befestigt werden. Die Federklammern 11 weisen einen Bügel 12 auf, der den Schienenfuß der Schiene 1 oder der Rillenschiene oder die Radlenkerschiene umgreift, und eine Druckplatte 13, die die jeweilige Verteilerleiste 9 gegen die jeweilige Schiene drückt. Den 2 und 4 ist weiterhin zu entnehmen, dass die Austrittsöffnungen 4 mit Abstand zueinander angeordnet sind, wobei ein Abstand von 90 mm sich als vorteilhaft herausgestellt hat.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Schiene (Vignolschiene)
    2
    Radlenkerschiene
    3
    Rillenschiene
    4
    Austrittsöffnungen
    5
    Bohrungen
    6
    Schmiermittelleitungen
    7
    Winkelverschraubung
    8
    Zumessventil
    9
    Verteilerleiste
    10
    Schmiermittelzuleitungen
    11
    Federklammer
    12
    Bügel
    13
    Druckplatte

Claims (6)

  1. Bahnanlage mit unterschiedlich gelagerten Schienen (1), Weichen und Radlenkerschienen (3), die miteinander verbunden sind, mit Schienenfahrzeugen, insbesondere Straßenbahnen, die mittels Rädern auf den Schienen (1) abrollen und mit an den Rädern befestigten Spurkränzen an Fahrkanten der Schienen (1) geführt sind und mit einer Schmieranlage für die Spurkränze und/oder Räder und Schienen (1), wobei an oder örtlich vor zu schmierenden Stellen der Bahnanlage die Fahrkanten der Schienen (1) und/oder den Fahrkanten gegenüberliegende Leitkanten von Rillenschienen (3) straßenbündiger Bahnkörper und/oder den Spurkränzen zugewandte Flächen der Radlenkerschienen (2) zumindest eine Austrittsöffnung (4) vorgesehen ist und wobei an die Austrittsöffnung (4) eine Schmiermittelleitung (6) angeschlossen ist, die druckseitig mit einer saugseitig mit einem Schmiermittelbehälter verbundenen Förderpumpe in Wirkverbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, – dass mehrere Austrittöffnungen (4) und Schmiermittelleitungen (6) vorgesehen sind, die aus einem Kunststoffwerkstoff hergestellt und an zumindest eine Verteilerleiste (9) angeschlossen sind, die ihrerseits mittels Schmiermittelzuleitungen (10) an die Förderpumpe angeschlossen sind, – dass die Förderpumpe von einer elektronischen Steuervorrichtung beherrscht ist, – dass die elektronische Steuervorrichtung zumindest einen induktiven Näherungsschalter aufweist, der nahe an einer Schiene derart angeordnet ist, dass die Räder der Schienenfahrzeuge Schaltimpulse erzeugen, – dass die Förderpumpe eine elektromagnetische Betätigungseinrichtung aufweist, die von der elektronischen Steuervorrichtung taktend ansteuerbar ist, wobei die Taktung zeitabhängig einschließlich Sperrzeiten einstellbar ist, – dass als Schmiermittel Fließfett vorgesehen ist, und – dass die Förderpumpe, der Tank und die elektronische Steuervorrichtung in einem Erdkasten eingebaut sind, dessen Maß den Einbau zwischen Schwellen und das Schotterbett zulassen.
  2. Bahnanlage mit unterschiedlich gelagerten Schienen (1), Weichen und Radlenkerschienen (3), die miteinander verbunden sind, mit Schienenfahrzeugen, insbesondere Straßenbahnen, die mittels Rädern auf den Schienen (1) abrollen und mit an den Rädern befestigten Spurkränzen an Fahrkanten der Schienen (1) geführt sind und mit einer Schmieranlage für die Spurkränze und/oder Räder und Schienen (1), wobei an oder örtlich vor zu schmierenden Stellen der Bahnanlage die Fahrkanten der Schienen (1) und/oder den Fahrkanten gegenüberliegende Leitkanten von Rillenschienen (3) straßenbündiger Bahnkörper und/oder den Spurkränzen zugewandte Flächen der Radlenkerschienen (2) zumindest eine Austrittsöffnung (4) vorgesehen ist und wobei an die Austrittsöffnung (4) eine Schmiermittelleitung (6) angeschlossen ist, die druckseitig mit einer saugseitig mit einem Schmiermittelbehälter verbundenen Förderpumpe in Wirkverbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, – dass mehrere Austrittöffnungen (4) und Schmiermittelleitungen (6) vorgesehen sind, die aus einem Kunststoffwerkstoff hergestellt und an zumindest eine Verteilerleiste (9) angeschlossen sind, die ihrerseits mittels Schmiermittelzuleitungen (10) an die Förderpumpe angeschlossen sind, – dass die Förderpumpe von einer elektronischen Steuervorrichtung beherrscht ist, – dass die elektronische Steuervorrichtung zumindest einen induktiven Näherungsschalter aufweist, der nahe an einer Schiene derart angeordnet ist, dass die Räder der Schienenfahrzeuge Schaltimpulse erzeugen, – dass die Förderpumpe eine elektromagnetische Betätigungseinrichtung aufweist, die von der elektronischen Steuervorrichtung taktend ansteuerbar ist, wobei die Taktung zeitabhängig einschließlich Sperrzeiten einstellbar ist, – dass als Schmiermittel Fließfett vorgesehen ist, und – dass die oder jede Verteilerleiste (9) mittels einer Federklammer (11), die einen Bügel (12) und eine Druckplatte (13) aufweist, an der zugehörigen Schiene (1), Radlenkerschiene (2) oder Rillenschiene (3) befestigt ist, wobei der Bügel (12) das den Schwellen zugewandte Profil der jeweiligen Schiene hintergreift und die Druckplatte (13) an der Verteilerleiste (9) anliegt und diese gegen die jeweilige Schiene drückt.
  3. Bahnanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderpumpe, der Tank und die elektronische Steuervorrichtung in einem Erdkasten eingebaut sind, dessen Maß den Einbau zwischen Schwellen und das Schotterbett zulassen.
  4. Bahnanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmiermittelleitungen (6) in sich an die Austrittsöffnungen (4) anschließenden Bohrungen (5) befestigt, vorzugsweise eingeklebt sind.
  5. Bahnanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die den Austrittsöffnungen (4) abgewandten Enden der Bohrungen (5) Winkelverschraubungen (7), vorzugsweise Winkelverschraubungen mit circa 90° Winkel Kröpfung, eingesetzt sind, an die die Schmiermittelleitungen (6) angeschlossen sind.
  6. Bahnanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Austrittsöffnungen (4) oder Bohrungen (5) zueinander circa 90 mm beträgt und eine Schmierstrecke circa 24 Austrittsöffnungen (4) oder Bohrungen (5) aufweist.
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