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DE1030811B - Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen fuer Rundbuersten und nach diesem Verfahren hergestellte Rundbuersten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen fuer Rundbuersten und nach diesem Verfahren hergestellte Rundbuersten

Info

Publication number
DE1030811B
DE1030811B DEN9073A DEN0009073A DE1030811B DE 1030811 B DE1030811 B DE 1030811B DE N9073 A DEN9073 A DE N9073A DE N0009073 A DEN0009073 A DE N0009073A DE 1030811 B DE1030811 B DE 1030811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bristle
strip
staples
round
round brushes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN9073A
Other languages
English (en)
Inventor
Niels Edward Nielsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1030811B publication Critical patent/DE1030811B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B13/00Brushes with driven brush bodies or carriers
    • A46B13/001Cylindrical or annular brush bodies
    • A46B13/003Cylindrical or annular brush bodies made up of a series of annular brush rings; Annular brush rings therefor

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen als Borstenbesatz für Rundbürsten.
Es sind bereits Bürsten mit Borstenträgern bekannt, die eine umlaufende, nach, außen offene Rinne zur Aufnahme des Borstenmaterials haben, das aus haarnadelförmig gebogenen Metalldrähten besteht, deren Mittelabschnitte am Rinnenboden angebracht und mittels eines Drahtes oder mehrerer, in der Umfangsrichtung der Rinne verlaufenden Drähte befestigt sind.
Bei einer anderen bekannten Ausführung ist der Borstenbesatz dadurch hergestellt, daß die Borsten an einem Drahtgeflecht, und zwar winkelrecht zu diesem, befestigt sind, wonach dieser Borstenbesatz in der nach außen offenen Rinne des Borstenträgers angebracht und befestigt ist, wobei die Seitenwände dieser Rinne die einzelnen Borsten zwingen, eine mehr oder weniger radiale Stellung einzunehmen.
Bei beiden bekannten Bürstenausführungen beruht das Festhalten der Borsten in erster Linie auf der Festigkeit des oder der umlaufenden Verankerungsdrähte, deren Querschnitt indessen nicht über eine gewisse Grenze hinaus erweitert werden kann, ohne daß die Herstellung der Borstenstreifen hierdurch außerordentlich erschwert wird.
Für die Herstellung von Rundbürsten ist auch bereits vorgeschlagen worden, das Borstenmaterial in Form von Bündeln mittels Krampen zu befestigen, die durch in dem Borstenträger selbst angebrachte Öffnungen gestochen werden. Hierdurch wird eine außerordentlich solide Befestigung des Borstenmaterials erreicht, es kann indessen bei einer laufenden Produktion recht schwierig sein, diese mit Hilfe von Krampen direkt an den Borstenträger erfolgende Befestigung vorzunehmen.
Durch die Erfindung wird in erster Linie ein Verfahren erhalten, durch das schnell und rationell Rundbürsten hergestellt werden können, bei denen das Borstenmaterial mittels Krampen befestigt ist.
Erfindungsgemäß wird zu diesem Zweck ein Verfahren angewendet, bei dem das in Bündel unterteilte Borstenmaterial mittels Krampen an einem bandförmigen Streifen, vorzugsweise in Öffnungen, die in Abständen in der Mittellinie des Streifens eingestanzt f;nd, befestigt wird.
Ein solcher bandförmiger, mit Borstenmaterial besetzter Streifen kann mit einer willkürlich großen Länge in einer automatisch arbeitenden Maschine hergestellt werden und kann hiernach in passende Stücke unterteilt werden, die in Borstenträgern der vorstehend angedeuteten Art angebracht und befestigt werden können.
Die Erfindung betrifft weiter zugleich eine Rund-Verfahren zur Herstellung
von Borstenstreifen für Rundbürsten
und nach diesem Verfahren hergestellte
Rundbürsten
Anmelder:
Niels Edward Nielsen,
Summit, N. J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 13. Januar 1954
Niels Edward Nielsen, Summit, N. J. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
bürste, bestehend aus einem ringförmig gebogenen Borstenstreifen, hergestellt nach dem oben angegebenen Verfahren, und einem Borstenträger aus zwei miteinander verbundenen Scheiben, die mit ihren äußeren Randflanschen die Seitenwände einer nach außen offenen Rinne in Trapezquerschnittsform bilden, in die der Borstenstreifen eingelegt und durch Gegeneinanderdrücken der mit nach innen ragenden Finger versehenen Randflansche dort gesichert ist, wobei das Kennzeichen dieser Bürste darin besteht, daß die Breite des Borstenstreifens im wesentlichen gleich der Breite der Bodenwand der Rinne ist.
In einer solchen Rundbürste kann der Borstenbesatz nicht in Seitenrichtung der Rinne des Borstenträgers verschoben werden, so daß die fertige Rundbürste daher besonders stabil ist.
Eine zweckmäßige Ausführung der Rundbürste kennzeichnet sich dadurch, daß mindestens eine der beiden Scheiben an ihrem Randflansch an sich bekannte, nach innen ragende Finger aufweist, die die Krampen im Streifen festhalten und dessen Stellung in der Rinne des Borstenträgers sichern.
Sollte unter Herstellung des Borstenbesatzes während der Befestigung an den Streifen eine Krampe beschädigt werden, könnte die beim Gebrauch der Bürste entstehende Zentrifugalkraft bewirken, daß das von der betreffenden Krampe festgehaltene
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Borstenbündel aus dem Borstenträger geschleudert und Schaden verursacht wird. Diesem Risiko wird durch die betreffenden Finger am Randflansch einer der beiden Scheiben entgegengewirkt, welche die Krampen in dem Streifen festhalten und außerdem dazu beitragen, diesen Streifen in der Rinne am Platz zu halten.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer der tellerförmigen Tragscheiben,
Fig. 2 eine Ansicht des Streifens, auf dem die Borsten aufgesetzt werden,
Fig. 3 eine Ansicht des in Fig. 2 dargestellten Streifens nach dem Anbringen der auf Abstand stehenden öffnungen zur Aufnahme der Borstenbündel, von denen ein Bündel auf dem Streifen dargestellt ist,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenansicht des Streifens mit drei darauf befestigten Borstenbündeln,
Fig. 6 eine Phase beim Zusammenbauen der Rundbürste,
Fig. 7 eine der Fig. 6 ähnliche Ansicht, jedoch bei einer zweiten Stufe des Zusammenbauens,
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 1 mit einer weiteren Stufe beim Zusammenbauen, Fig. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 1, Fig. 10 eine Gesamtansicht des größten Teils einer Bürste,
Fig. 11 eine der Fig. 10 ähnliche Ansicht einer etwas abgeänderten Ausführungsform einer Rundbürste,
Fig. 12 einen Schnitt nach Linie 12-12 der Fig. 11 und
Fig. 13 einen Schnitt nach Linie 13-13 der Fig. 11. In den verschiedenen Ansichten sind sich entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Zum Tragen des Bürstenaufbaues werden die beiden Scheiben 1 und 2 verwendet. Die Scheibe 1 hat eine ringförmige Bodenwand 3, die den Hauptträger für den Bürstenaufbau bildet. Die Scheibe 2 hat dagegen eine verhältnismäßig schmale Bodenwand 4, die die breitere Bodenwand 3 zum kräftigen Halten des Bürstenaufbaus zusätzlich verfestigt. Jede Scheibe 1 und 2 hat nach einwärts gerichtete Finger 5. Ein vorzugsweise aus Stahl od. dgl. bestehender bandförmiger Streifen S hat Öffnungen 6, die in Abständen 7 voneinander stehen und die die zum Halten des Borstenmaterials B dienenden Krampen 8 aufnehmen. Die Enden 9 der Krampen 8 sind längs des Streifens S gegeneinander gebogen, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Die Krampen werden nicht unmittelbar durch den Streifen hindurchgedrückt, sondern vorzugsweise werden die öffnungen 6 in den Streifen eingebohrt oder eingestanzt. Nachdem das Bürstenmaterial B an dem Streifen S befestigt ist, wird der Streifen gerollt, so daß sich die gegenüberliegenden Enden des Streifens berühren. Die Enden werden verschweißt. Der gerollte Streifen wird zwischen die beiden Scheiben 1 und 2 gelegt, wie in Fig. 6 dargestellt, und die Scheiben 1 und 2 werden mit ihren Mittelabschnitten aneinandergelegt, wie Fig. 7 zeigt. Die Mittelabschnitte werden dann durch Punktschweißung 10 (Fig. 10) verschweißt. Die Randflansche 11 und 12 der Scheiben 1 und 2 werden durch Drücken in ihre Endstellungen (Fig. 8 und 9) gerichtet, wobei die auf den beiden Scheiben 1 und 2 gestuft angeordneten Finger 5 zwischen die Borsten gedrückt werden, wie die Fig. 8 und 9 zeigen.
Die Ausführung nach Fig. 11 entspricht der Ausführung nach Fig. 10, nur daß nahe der in den beiden Scheiben befindlichen Mittelöffnung 14 noch Sicherheitsfinger oder Verriegelungsfinger 13 angeordnet sind. Die Sicherheitsfinger 13 sind so aufgestellt, daß beim Zusammendrücken der Scheiben (Fig. 12 und 13) die mit einer abgeschrägten Seite versehenen Finger sich an den oberen Abschnitt der Krampen 8 legen und dadurch den Streifen zusätzlich in den Scheiben 1 und 2 verriegeln, von denen jede Scheibe öffnungen 15 hat, die in den beiden Scheiben so aufgestellt sind, daß die Stellungen der Finger 5 und 13 einwandfrei ausgerichtet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen als Borstenbesatz für Rundbürsten, dadurch gekennzeichnet, daß das in Bündel unterteilte Borstenmaterial (B) mittels Krampen (8, 9) an einem bandförmigen Streifen (S), vorzugsweise in Öffnungen (6), die in Abständen (7) in der Mittellinie des Streifens eingestanzt sind, befestigt wird.
2. Rundbürste, bestehend aus einem ringförmig gebogenen Borstenstreifen, hergestellt nach dem Verfahren nach Anspruch 1, und einem Borstenträger aus zwei miteinander verbundenen Scheiben, die mit ihren äußeren Randflanschen die Seitenwände einer nach außen offenen Rinne in Trapezquerschnittsform bilden, in die der Borstenstreifen eingelegt und durch Gegeneinanderdrücken der mit nach innen ragenden Finger versehenen Randflansche dort gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Borstenstreifens (6*) wesentlich gleich der Breite der Bodenwand (3, 4) der Rinne (11, 12, 3, 4) ist.
3. Rundbürste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Scheiben (1, 2) an ihrem Randflansch (11) an sich bekannte, nach innen ragende Finger (5) aufweist, die die Krampen (8) im Streifen (S) festhalten und dessen Stellung in der Rinne des Borstenträgers sichern.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 443 122, 526 851.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 528/11 5.5»
DEN9073A 1954-01-13 1954-06-16 Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen fuer Rundbuersten und nach diesem Verfahren hergestellte Rundbuersten Pending DE1030811B (de)

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DEN9073A Pending DE1030811B (de) 1954-01-13 1954-06-16 Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen fuer Rundbuersten und nach diesem Verfahren hergestellte Rundbuersten

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DE (1) DE1030811B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200248B (de) 1961-05-03 1965-09-09 Osborn Mfg Co Rundbuerste mit verdrallten Borstenbuescheln

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE443122C (de) * 1923-11-29 1927-04-20 Laurits Henrik Nielsen Borstenringsegment zur Herstellung von Borstenringen fuer zylindrische Buersten
DE526851C (de) * 1929-08-08 1931-06-11 Robert Schindler Verfahren zur Herstellung eines Borstenringes mit einem Fassungsring aus Metall fuer Rundbuersten

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