DE1030811B - Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen fuer Rundbuersten und nach diesem Verfahren hergestellte Rundbuersten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen fuer Rundbuersten und nach diesem Verfahren hergestellte RundbuerstenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B13/00—Brushes with driven brush bodies or carriers
- A46B13/001—Cylindrical or annular brush bodies
- A46B13/003—Cylindrical or annular brush bodies made up of a series of annular brush rings; Annular brush rings therefor
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen als Borstenbesatz für Rundbürsten.
Es sind bereits Bürsten mit Borstenträgern bekannt, die eine umlaufende, nach, außen offene Rinne
zur Aufnahme des Borstenmaterials haben, das aus haarnadelförmig gebogenen Metalldrähten besteht,
deren Mittelabschnitte am Rinnenboden angebracht und mittels eines Drahtes oder mehrerer, in der Umfangsrichtung
der Rinne verlaufenden Drähte befestigt sind.
Bei einer anderen bekannten Ausführung ist der Borstenbesatz dadurch hergestellt, daß die Borsten an
einem Drahtgeflecht, und zwar winkelrecht zu diesem, befestigt sind, wonach dieser Borstenbesatz in der
nach außen offenen Rinne des Borstenträgers angebracht und befestigt ist, wobei die Seitenwände dieser
Rinne die einzelnen Borsten zwingen, eine mehr oder weniger radiale Stellung einzunehmen.
Bei beiden bekannten Bürstenausführungen beruht das Festhalten der Borsten in erster Linie auf der
Festigkeit des oder der umlaufenden Verankerungsdrähte, deren Querschnitt indessen nicht über eine gewisse
Grenze hinaus erweitert werden kann, ohne daß die Herstellung der Borstenstreifen hierdurch außerordentlich
erschwert wird.
Für die Herstellung von Rundbürsten ist auch bereits vorgeschlagen worden, das Borstenmaterial in
Form von Bündeln mittels Krampen zu befestigen, die durch in dem Borstenträger selbst angebrachte
Öffnungen gestochen werden. Hierdurch wird eine außerordentlich solide Befestigung des Borstenmaterials
erreicht, es kann indessen bei einer laufenden Produktion recht schwierig sein, diese mit Hilfe
von Krampen direkt an den Borstenträger erfolgende Befestigung vorzunehmen.
Durch die Erfindung wird in erster Linie ein Verfahren erhalten, durch das schnell und rationell Rundbürsten
hergestellt werden können, bei denen das Borstenmaterial mittels Krampen befestigt ist.
Erfindungsgemäß wird zu diesem Zweck ein Verfahren angewendet, bei dem das in Bündel unterteilte
Borstenmaterial mittels Krampen an einem bandförmigen Streifen, vorzugsweise in Öffnungen, die in
Abständen in der Mittellinie des Streifens eingestanzt f;nd, befestigt wird.
Ein solcher bandförmiger, mit Borstenmaterial besetzter Streifen kann mit einer willkürlich großen
Länge in einer automatisch arbeitenden Maschine hergestellt werden und kann hiernach in passende Stücke
unterteilt werden, die in Borstenträgern der vorstehend angedeuteten Art angebracht und befestigt
werden können.
Die Erfindung betrifft weiter zugleich eine Rund-Verfahren zur Herstellung
von Borstenstreifen für Rundbürsten
und nach diesem Verfahren hergestellte
Rundbürsten
Anmelder:
Niels Edward Nielsen,
Summit, N. J. (V. St. A.)
Summit, N. J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 13. Januar 1954
V. St. v. Amerika vom 13. Januar 1954
Niels Edward Nielsen, Summit, N. J. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bürste, bestehend aus einem ringförmig gebogenen Borstenstreifen, hergestellt nach dem oben angegebenen
Verfahren, und einem Borstenträger aus zwei miteinander verbundenen Scheiben, die mit ihren
äußeren Randflanschen die Seitenwände einer nach außen offenen Rinne in Trapezquerschnittsform bilden,
in die der Borstenstreifen eingelegt und durch Gegeneinanderdrücken der mit nach innen ragenden
Finger versehenen Randflansche dort gesichert ist, wobei das Kennzeichen dieser Bürste darin besteht,
daß die Breite des Borstenstreifens im wesentlichen gleich der Breite der Bodenwand der Rinne ist.
In einer solchen Rundbürste kann der Borstenbesatz nicht in Seitenrichtung der Rinne des Borstenträgers
verschoben werden, so daß die fertige Rundbürste daher besonders stabil ist.
Eine zweckmäßige Ausführung der Rundbürste kennzeichnet sich dadurch, daß mindestens eine der
beiden Scheiben an ihrem Randflansch an sich bekannte, nach innen ragende Finger aufweist, die die
Krampen im Streifen festhalten und dessen Stellung in der Rinne des Borstenträgers sichern.
Sollte unter Herstellung des Borstenbesatzes während der Befestigung an den Streifen eine Krampe
beschädigt werden, könnte die beim Gebrauch der Bürste entstehende Zentrifugalkraft bewirken, daß
das von der betreffenden Krampe festgehaltene
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Borstenbündel aus dem Borstenträger geschleudert und Schaden verursacht wird. Diesem Risiko wird
durch die betreffenden Finger am Randflansch einer der beiden Scheiben entgegengewirkt, welche die
Krampen in dem Streifen festhalten und außerdem dazu beitragen, diesen Streifen in der Rinne am Platz
zu halten.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer der tellerförmigen Tragscheiben,
Fig. 2 eine Ansicht des Streifens, auf dem die Borsten aufgesetzt werden,
Fig. 3 eine Ansicht des in Fig. 2 dargestellten Streifens nach dem Anbringen der auf Abstand
stehenden öffnungen zur Aufnahme der Borstenbündel, von denen ein Bündel auf dem Streifen dargestellt
ist,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenansicht des Streifens mit drei
darauf befestigten Borstenbündeln,
Fig. 6 eine Phase beim Zusammenbauen der Rundbürste,
Fig. 7 eine der Fig. 6 ähnliche Ansicht, jedoch bei einer zweiten Stufe des Zusammenbauens,
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 1 mit einer weiteren Stufe beim Zusammenbauen,
Fig. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 1, Fig. 10 eine Gesamtansicht des größten Teils einer
Bürste,
Fig. 11 eine der Fig. 10 ähnliche Ansicht einer etwas abgeänderten Ausführungsform einer Rundbürste,
Fig. 12 einen Schnitt nach Linie 12-12 der Fig. 11 und
Fig. 13 einen Schnitt nach Linie 13-13 der Fig. 11. In den verschiedenen Ansichten sind sich entsprechende
Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Zum Tragen des Bürstenaufbaues werden die beiden Scheiben 1 und 2 verwendet. Die Scheibe 1 hat eine
ringförmige Bodenwand 3, die den Hauptträger für den Bürstenaufbau bildet. Die Scheibe 2 hat dagegen
eine verhältnismäßig schmale Bodenwand 4, die die breitere Bodenwand 3 zum kräftigen Halten des
Bürstenaufbaus zusätzlich verfestigt. Jede Scheibe 1 und 2 hat nach einwärts gerichtete Finger 5. Ein vorzugsweise
aus Stahl od. dgl. bestehender bandförmiger Streifen S hat Öffnungen 6, die in Abständen 7 voneinander
stehen und die die zum Halten des Borstenmaterials B dienenden Krampen 8 aufnehmen. Die
Enden 9 der Krampen 8 sind längs des Streifens S gegeneinander gebogen, wie aus Fig. 5 ersichtlich.
Die Krampen werden nicht unmittelbar durch den Streifen hindurchgedrückt, sondern vorzugsweise
werden die öffnungen 6 in den Streifen eingebohrt oder eingestanzt. Nachdem das Bürstenmaterial B an
dem Streifen S befestigt ist, wird der Streifen gerollt, so daß sich die gegenüberliegenden Enden des Streifens
berühren. Die Enden werden verschweißt. Der gerollte Streifen wird zwischen die beiden Scheiben 1
und 2 gelegt, wie in Fig. 6 dargestellt, und die Scheiben 1 und 2 werden mit ihren Mittelabschnitten aneinandergelegt,
wie Fig. 7 zeigt. Die Mittelabschnitte werden dann durch Punktschweißung 10 (Fig. 10)
verschweißt. Die Randflansche 11 und 12 der Scheiben 1 und 2 werden durch Drücken in ihre Endstellungen
(Fig. 8 und 9) gerichtet, wobei die auf den beiden Scheiben 1 und 2 gestuft angeordneten Finger 5
zwischen die Borsten gedrückt werden, wie die Fig. 8 und 9 zeigen.
Die Ausführung nach Fig. 11 entspricht der Ausführung nach Fig. 10, nur daß nahe der in den beiden
Scheiben befindlichen Mittelöffnung 14 noch Sicherheitsfinger oder Verriegelungsfinger 13 angeordnet
sind. Die Sicherheitsfinger 13 sind so aufgestellt, daß beim Zusammendrücken der Scheiben (Fig. 12 und
13) die mit einer abgeschrägten Seite versehenen Finger sich an den oberen Abschnitt der Krampen 8
legen und dadurch den Streifen zusätzlich in den Scheiben 1 und 2 verriegeln, von denen jede Scheibe
öffnungen 15 hat, die in den beiden Scheiben so aufgestellt sind, daß die Stellungen der Finger 5 und 13
einwandfrei ausgerichtet werden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen als Borstenbesatz für Rundbürsten, dadurch
gekennzeichnet, daß das in Bündel unterteilte Borstenmaterial (B) mittels Krampen (8, 9)
an einem bandförmigen Streifen (S), vorzugsweise in Öffnungen (6), die in Abständen (7) in
der Mittellinie des Streifens eingestanzt sind, befestigt wird.
2. Rundbürste, bestehend aus einem ringförmig gebogenen Borstenstreifen, hergestellt nach dem
Verfahren nach Anspruch 1, und einem Borstenträger aus zwei miteinander verbundenen Scheiben,
die mit ihren äußeren Randflanschen die Seitenwände einer nach außen offenen Rinne in Trapezquerschnittsform
bilden, in die der Borstenstreifen eingelegt und durch Gegeneinanderdrücken der mit nach innen ragenden Finger versehenen Randflansche
dort gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Borstenstreifens (6*) wesentlich
gleich der Breite der Bodenwand (3, 4) der Rinne (11, 12, 3, 4) ist.
3. Rundbürste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden
Scheiben (1, 2) an ihrem Randflansch (11) an sich bekannte, nach innen ragende Finger (5) aufweist,
die die Krampen (8) im Streifen (S) festhalten und dessen Stellung in der Rinne des Borstenträgers
sichern.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 443 122, 526 851.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 528/11 5.5»
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1030811XA | 1954-01-13 | 1954-01-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1030811B true DE1030811B (de) | 1958-05-29 |
Family
ID=22293274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN9073A Pending DE1030811B (de) | 1954-01-13 | 1954-06-16 | Verfahren zur Herstellung von Borstenstreifen fuer Rundbuersten und nach diesem Verfahren hergestellte Rundbuersten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1030811B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1200248B (de) | 1961-05-03 | 1965-09-09 | Osborn Mfg Co | Rundbuerste mit verdrallten Borstenbuescheln |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE443122C (de) * | 1923-11-29 | 1927-04-20 | Laurits Henrik Nielsen | Borstenringsegment zur Herstellung von Borstenringen fuer zylindrische Buersten |
| DE526851C (de) * | 1929-08-08 | 1931-06-11 | Robert Schindler | Verfahren zur Herstellung eines Borstenringes mit einem Fassungsring aus Metall fuer Rundbuersten |
-
1954
- 1954-06-16 DE DEN9073A patent/DE1030811B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE443122C (de) * | 1923-11-29 | 1927-04-20 | Laurits Henrik Nielsen | Borstenringsegment zur Herstellung von Borstenringen fuer zylindrische Buersten |
| DE526851C (de) * | 1929-08-08 | 1931-06-11 | Robert Schindler | Verfahren zur Herstellung eines Borstenringes mit einem Fassungsring aus Metall fuer Rundbuersten |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1200248B (de) | 1961-05-03 | 1965-09-09 | Osborn Mfg Co | Rundbuerste mit verdrallten Borstenbuescheln |
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