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DE2220657A1 - Anordnung zum befestigen zweier bauteile - Google Patents

Anordnung zum befestigen zweier bauteile

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Publication number
DE2220657A1
DE2220657A1 DE19722220657 DE2220657A DE2220657A1 DE 2220657 A1 DE2220657 A1 DE 2220657A1 DE 19722220657 DE19722220657 DE 19722220657 DE 2220657 A DE2220657 A DE 2220657A DE 2220657 A1 DE2220657 A1 DE 2220657A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
caulking
flange
arrangement according
hub
profiling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722220657
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dipl-Ing Maucher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
Original Assignee
LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH filed Critical LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
Priority to DE19722220657 priority Critical patent/DE2220657A1/de
Publication of DE2220657A1 publication Critical patent/DE2220657A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • F16D13/644Hub construction
    • F16D13/646Mounting of the discs on the hub
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
    • F16D1/064Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end non-disconnectable
    • F16D1/072Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end non-disconnectable involving plastic deformation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Anordnung zum Befestigen zweier Bauteile Die Erfindung betrifft.eine Anordnung zum Befestigen zweier Bauteile, nämlich eines ersten, scheibenförmigen Bauteiles, wie eines Flansches, mit dem zweiten, konzentrisch zu diesem vorzusehenden Bauteil, wie einer Nabe.
  • Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen ein scheibenförmiger Flansch mit seiner Verzahnung auf die Tragschulter einer Nabe bis zum Anschlag. an einen sich radial erstreckenden Flansch unter spanabhebendem Aufschieben befestigt wird, wobei im Bereich des sich radial erstreckenden Anschlages und der Tragschulter eine Spankammer vorgesehen ist, in die die Späne hineingeschoben werden sollen, und wobei auf der.
  • der spanbildenden Seite abgewandten Seite eine Verstemmschulter nach dem Aufschieben des Flansches in Richtung auf diesen zu verstemmt wird.
  • Derartige Anordnungen haben jedoch eine Reihe von Nachteilen.
  • Zunächst sind sie in der Herstellung sowohl der Einzelteile als auch der gesamten Anordnung verhältnismäßig kompliziert und aufwendig, weiterhin ist es erforderlich, zumindest die Verzahnung des Flansches zu härten bzw. für den Flansch ein härteres Material zu verwenden, was die Anordnung in erheblichem Maße verteuert. Auch ist die Funktionssicherheit nicht in allen Fällen gewährleistet, da nicht zu vermeiden ist, daß sich Späne in den Bereich zwischen den Anschlagflansch und den scheibenförmigen Flansch legen bzw. gedrückt werden, wodurch die Betriebssicherheit außerordentlich gefährdet ist und derartige Änordnungen nach verhältnismäßig kurzer Belastungszeit ausfallen.
  • Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und eine Anordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich durch besondere Betriebssicherheit und preisgünstige Herstellung auszeichnet.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Nabe in an sich bekannter Weise einen Trag- bzw. Aufnahmebereich für den Flansch besitzt, auf den der letztere jedoch im wesentlichen ohne spanbildendes Aufschieben aufgesetzt ist und wobei wenigstens einesder Bauteile eine auf die radial gegenüberliegenden Bereiche des anderen Bauteiles zu weisende Profilierung besitzt und ein formschlüssiger Zusammenhalt beider Teile durch eine um die Profilierung gebildete, sich im Bereich der Profilierung in radialer Richtung von einem zum anderen Bauteil erstreckende Verstemmung erzielt ist, die für manche Anwendungsfälle auch in die Profilierung reichen kann. Letzteres kann insbesondere für diejenigen Ausführungen besonders vorteilhaft sein, bei denen lediglich eines der Bauteile die Profilierung besitzt.
  • Dabei kann die Verstemmung durch Verdrängen von Material des einen der Bauteile gebildet sein bzw. durch Fremdmaterial.
  • Im Nachstehenden seien zunächst im Zusammenhang mit der Bildung der Verstemmung durch Material des einen der Bauteile Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Gedankens näher erläutert.
  • Hierbei kann die Aufnahmeschulter bzw. der Aufnahme- od.
  • Tragbereich der Nabe mit der Profilierung, beispielsweise einer Verzahnung versehen sein, auf die der Flansch mit seiner beispielsweise kreisrunden Öffnung im wesentlichen ohne Spanbildung, d. h. z. B. mit einer entsprechenden Passung aufgeschoben wird und wobei der Flansch mit seinen, der Verzahnung zugekehrten Bereichen - der Flansch ist breiter ausgeführt als die Verzahnung - ganz oder teilweise in die Verzahnung verstemmt wird bzw. in die Verzahnung gedrückt wird und wobei zweckmäßigerweise die Verstemmung auch in radialer Richtung so weit reicht, daß die Verzahnung zumindest annähernd von dieser Verstemmung übergriffen wird.
  • In den weitaus meisten Fällen kann es jedoch vorteilhafter sein, wenn der Flansch die Profilierung aufweist, wie eine Verzahnung, Auskehlungen, eine Polygonform od. dgl., mit der der Flansch im wesentlichen ohne spanbildendes Aufpressen auf den Tragbereich der Nabe aufgesetzt wird und die Verstemmung durch das Material der Nabe gebildet wird.
  • Es kann die Verstemmung zu beiden Seiten des Flansches gebildet werden oder lediglich auf einer Seite, wobei jedoch die Materialverdrängung in jedem Falle in die Verzahnung erfolgt, als auch in radialer Richtung, sodaß sich der verstemmte Bereich von der Nabe bis zumindest annähernd über die Verzahnung des Flansches in radialer Richtung ebenfalls erstreckt. Bei einer beidseitigen Verstemmung kann es zweckmäßig sein, wenn der übergriffene Bereich der Tragschulter der Nabe nach beiden Seiten in Achsrichtung sich darüberhinaus erstreckende Verstemmbereiche aufweist, die gleichen Durchmesser als die Tragschulter haben können. Bei einseitiger Verstemmung ist zweckmäßigerweise ein sich radial erstreckender Anschlagbereich im Anschluß an den Trag- bzw.
  • Aufnahmebereich vorgesehen.
  • Für manche Anwendungsfälle kann es vorteilhaft sein, wenn auch das Nabenteil eine Profilierung aufweist, wodurch zunächst nach dem Aufschieben eine formschlüssige Verbindung zwischen Flansch und Nabe gebildet werden kann. Dabei kann es besonders zweckmäßig sein, wenn die Profilierungen - unter Berücksichtigung der entsprechenden Passungen - gleiche Formen bzw. Dimensionen aufweisen und beispielsweise eine Polygonform darstellen. Es kann wiederum , wie bereits oben beschrieben, eine einseitige oder beidseitige Verstemmung erfolgen. Im Anschluß an den übergriffenen Tragbereich ist wiederum der Verstemmbera ch vorgesehen, der entweder ausschließlich in radialer Richtung verstemmt wird - bei enger Passung der Teile - oder aber es kann auch hierbei entsprechender Abstandhalterung der beiden Profilierungen die Verstemmung auch in die Profilierung des Flansches gedrückt werden.
  • Bei der Bildung einer Verstemmung durch Fremdmaterial kann z. B. sowohl der scheibenförmige Flansch als auch der sich zweckmäßigerweise in radialer Richtung aus dem Nabengrundkörper erhebende Trag- bzw. Aufnahmebereich der Nabe mit gegenüberliegendeni Profilierungen, beispielsweise in Form von einandergegenüberliegenden Auskehlungen, die gemeinsam die Form z. B. einer Bohrung ergeben, in die Frendmaterial, vorzugsweise leicht verstemm- bzw. vernietbares Material gesteckt wird, aus dem die Verstemmung gebildet wird, die sich hier.beidseitig des Flansches sowohl über radiale Bereiche der Nabe, insbesondere deren Txagschulter und über radiale Bereiche des Flansches erstreckt. Hierfür können auch Niete verwendet werden, wobei auf der einen Seite des Flansches und des vorstehenden Tragbereiches der Nietkopf anliegt und auf der anderen Seite der Schließkopf gebildet wird.
  • Eine weitere Möglichkeit zu Verwirklichung einer Anordnung gemäß der Erfindung, und zwar unter Verwendung von Fremdmaterial für die Verstemmung kann darin bestehen, daß beide Teile, nämlich die Nabe und der Flansch mit einer Profilierung versehen sind, wobei zwischen den beiden Profilierungen ein radialer Zwischenraum besteht, der kreisförmig sein kann und in den das Fremdmaterial eingelegt und derart verstemmt wird, daß das Material sowohl in die Profilierungen beider Teile eindringt, als auch radiale Bereiche sowohl der Nabe als auch des Flansches ergreift. Auch hier kann die Verstemmung beidseitig erfolgen oder einseitig unter Verwendung eines Anschlagflansches am Nabenkörper.
  • Unabhängig von der Bildung der Verstpsmung aus Fremdmaterial oder aus dem Material zumindest eines der beiden Teile kann je nach der Art der Ausführung des zu verstemmenden Materials bzw. Bereiches und in Abhängigkeit von den vorhersehbarenBelastungsfällen die Verstemmung entweder lediglich örtlich oder vollständig durch Verstemmen der vorgesehenen Verstemmbereiche, Verstemmschultern oder Fremdmaterialien erfolgen.
  • In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, wenn insbesondere die radiale Erstreckung der Verstemmung nach außen zu begrenzt ist, sodaß vorherbestimmbare und definierte Durchmesser der Verstemmung gebildet werden. Hierzu kann es besonders vorteilhaft sein, während der Bildung der Verstemmung ein konzentrisch um den Nietstempel vorgesehener Halter am Flansch anliegt, sodaß das Ausdringen des zu verstemmenden Materials radial nach außen begrenzt ist und wordurch weiterhin definierte und vorherbestimmbare Stirnflächen der Verstemmung gebildet werden können. Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn die Stirnfläche der Verstemmung geriffelt ausgebildet ist bzw. konisch, nämlich vom Flansch weg abfallend, da dann das Auswerfen der Anordnung nach dem Verstemmen besonders erleichtert ist. Weiterhin kann je nach dem vorgesehenen Verwendungszweck eine anders profilierte Ausgestaltung der Verstemmung ermöglicht werden, beispielsweise polygonförmig oder dgl.
  • In derartigen Fällen braucht lediglich der Halter bzw. der Nietstempel entsprechend ausgebildet werden.
  • Anhand der Figuren 1 - 6 sei die Erfindung näher erläutert.
  • Figur 1 zeigt teilweise im Schnitt den htabengrundkörper 1, der mit einem Anschlagflansch 2 versehen ist und weiterhin einen Aufnahme- bzw. Tragbereich 3 besitzt und einen Verstemmbereich 4, wobei hier beide Bereiche 3 und 4 gleichen Durchmesser aufweisen. Konzentrisch zum Aufnahme- bzw. Tragbereich 3 ist ein ringförmiger Flansch 5 vorgesehen, der eine Verzahnung 6 aufweist und wobei der Kopfkreisdurchmesser der Verzahnung 6 im wesentlichen den gleichen Durchmesser aufweist als die Tragschulter 3 bzw. die Verstemmschulter 4. Es ist ersichtlich, daß das Auflegen des Flansches 5 auf die Nabe 1 im wesentlichen ohne spanabhebendes Aufschie-.
  • ben erfolgen kann, sodaß die sich nachteilige auswirkende Spanbildung vermieden wird. Danach wird zweckmäßigerweise unter Anlegen eines Halters 7 an den Flansch 5 die Ver-.
  • stemmung gebildet, wobei konzentrisch innerhalb des Halters 7 der Nietstempel 8 in Richtung des Pfeiles 9 bewegt und die Verstemmschulter 4 derart verdrängt wird, daß die geschwärzt dargestellte und in die Verzahnung reichende, als auch in radialer Richtung die Verzahnung 6 übergreifende Verstemmung 10 gebildet wird.
  • In ähnlicher Weise kann, wie dies in Figur 2 dargestellt ist,eine Verstemmung 10 a gebildet werden, zu deren Herstellung die beidseitig des Tragbereiches 3 a der Nabe 1 a vorgesehenen Verstemmbereiche bzw. Versteirinischultern 4 a mit Hilfe der Nietstempel 8 a und gegebenenfalls mit Hilfe der Halter 7 a derart verdrängt werden, daß auch hier die mit 10 a bezeichnete und geschwärzt dargestellte Verstemmung gebildet wird, die sich sowohl in die Verzahnung erstreckt als auch in radialer Richtung beidseitig um den Flansch 5 a bzw. die Verzahnung 6 a gedrückt ist.
  • Anhand der Figuren 3 und 4 sei ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Dabei zeigt Figur 3 eine Ansicht der Nabe gemäß Figur 4 entsprechend dem Pfeil III und Figur 4 eine Ansicht entsprechend dem Schnitt IV-IV der Figur 3. Es ist wiederum der Nabenkörper 1 b erkennbar, dessen Tragbereich 3 b hier ebenfalls profiliert ist und die Form eines Polygons 3 b' besitzt. Die Profilierung 6 b der Nabe entspricht hier derjenigen Profilierung 3 b' des Tragbereiches 3 b und der scheibenförmige Flansch 5 b ist wiederum im wesentlichen ohne spanbildendes Aufpressen bis zur Anlage an den Anschlagflansch 2 b aufgeschoben. Die geschwärzt dargestellte Verstemmung 10 b ist hier nicht durchgehend ausgebildet, sondern partiell, d. h. es ist die im Anschluß an den Tragbereich 3 b vorgesehene Verstemmschulter 4 b im Bera ch der Ecken der Polygonform- gebildet, indem sich die geschwärzt dargestellten Verstemmbereiche 10 b, die aus dem Nabenmaterial gebildet sind, auch über radiale Bereiche des Flansches 5 b erstrecken. Je nach der Formgebung bzw. den Abständen der Profilierungen kann auch bei derartigen Ausführungsbeispielen die Verstemmung 10 b nicht nur um die Profilierung 3 b' sondern auch in die Profilierung gedrückt sein.
  • Die Figuren 5 und 6 zeigen jeweils eine Anordnung, bei der ein formschlüssiger Zusammenhalt der Nabe mit dem Flansch über Fremdmaterial gewährleistet ist.
  • In Figur 5 ist der Tragbereich bzw. die Tragschulter 3 c der Nabe 1 c als im wesentlichen kreisförmig umlaufender Flansch 3 c' ausgebildet und besitzt über den Umfang verteilt, mehrere Profilierungen 6 c in Form von Halbschalen. Diesen Profilierungen liegen ebenfalls halbschalenförmige Profilierungen 6 c' des Flansches 5 c gegenüber, sodaß sich insgesamt eine zumindest annähernd kreisrunde Gesamtprofilierung ergibt. In diese Profilierung ist ein Stab 11 aus vorzugsweise leicht vernietbarem Material gesteckt und es wird durch Vernieten die geschwärzt dargestellte Verstemmung 10 c gebildet, die sich sowohl durch die Profilierung als auch beidseitig des Flansches bzw. der Nabe um die Profilierung erstreckt. Anstatt der Stäbe 11 können auch Niete verwendet werden.
  • In Figur 6 besitzt die Nabe 1 d wiederum einen Anschlagflansch 2 d und einen Tragbereich 3 d in Form einer Verzahnung. Die Verzahnung, die durch Rändelung gebildet sein kann, besitzt eine dem Flansch 2 d zugekehrten Hinterschneidung 12'.
  • Um diese Verzahnung ist der schraffiert dargestellte, ringförmige Verstemmkörper 13 gelegt. Der ringförmige Flansch 5 d besitzt hier ebenfalls eine Verzahnung 6 d, mit der er im wesentlichen ohne spanbildendes Aufschieben auf den Verstemmkörper 13 aufgesetzt ist. Die Verstemmung des Körpers 13 erfolgt derart, daß eine geschwärzt dargestellte Verstemmung 10 d gebildet wird, die sich in radialer Richtung über beide Teile, nämlich um den Flansch 5 b und um die Nabe 1 d, insbesondere deren Verzahnung 12 erstreckt und außerdem in die Verzahnungen 12 bzw. 6 d und in die Hinterschneidung 121 gedrückt ist.

Claims (15)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    Anordnung zum Befestigen eines ersten, scheibenförmigen Bauteiles, wie eines Flansches mit einem zweiten, konzentrisch zu diesem vorzusehenden Bauteil, wie einer Nabe, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (1, 1 a, 1 b, 1 c, 1 d) einen Trag- bzw. AufnahInebereich (3, 3 a, 3 Ib, 3 c, 3 d) für den Flansch (5, 5 a, 5 b, 5 c, 5 d) besitzt, auf den letzterer im wesentlichen ohne spanbildendes Aufschieben aufgesetzt ist und wobei wenigstens eines der Bauteile (1, 1 a, 1 b, 1 c, 1 d und/oder 5, 5 a, 5 b, 5 c, 5 d) eine auf die radial gegenüberliegenden Bereiche des anderes Bauteiles zu weisende Profilierung (6; 6 a; 3 b' und 6 b; 6 c, 6 c'; 6 d, 12) besitzt und ein formschlüssiger Zusanmenhalt beider Teile durch eine zumindest um die Profilierung gebildete, sich im Bereich der Prof ilierung in radialer Richtung von einem zum anderen Bauteil erstreckende Verstemmung (10, 10 a, 10 b, 10 c, 10 d) erzielt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich/ die Verstemmung (10, 10 a, ggf. 10 b, 10 c, 10 d) in die Profilierung (6; 6 a; ggf. 6 b; 6 c, 6 c'; 6d, 12) reicht.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstemmung (10, 10 a, 10 b) durch Verdrängen von Material (Verstemmbereich- bzw. Schulter 4, 4 a, 4 b) des einen der Bauteile (1, 1 a, 1 b) gebildet ist.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (5, 5 a, 5 b, 5 c, 5 d) die Profilierung aufweist, wie eine Verzahnung (6, 6 a, 6 d), Auskehlungen (6 c), eine Polygonform (3 b') od. dgl.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der übergriffene Bereich des Trag- bzw. Aufnahmebereiches (3, 3 a, 3 b) der Nabe (1, 1 a, 1 b) wenigstens nach einer Seite einen in Achsrichtung darüberhinaus sich erstreckenden Verstemmbereich (4, 4 a, 4 b) aufweist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4 bzw. 5, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Verstemmbereiche (4, 4 a, 4 b) gebildete Verstemmung (10, 10 a, 10 b) sowohl in die Profilierung (6, 6 a, ggf. in 6 b) gedrückt ist als auch in radialer Richtung zumindest Teilbereiche der Profilierung (6, 6 a, 6 b) überdeckt.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (5) auf seiner einen Seite an einem sich in radialer Richtung erstreckenden Anschlag (2) der Nabe (1) anliegt.
  8. 8. Anordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Nabenteil (1 b, 1 c, 1 d) eine Profilierung (3 b', 6 c, 12) aufweist.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung des Flansches (5 b) mit der Profilierung (6 b') der Nabe (1 b) formschlüssig ausgebildet ist.
  10. 10. Anordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, insbes. Anspruch 1, 2 bzw. 4 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstemmung (10 c, 10d) durch Fremdmaterial (11, 13) gebildet ist.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstemmung (10 c) durch in Profilierungen (6 c, 6c') sowohl der Nabe (5 c) als auch des Flansches (1 c) in Achsrichtung hindurch geführtes Fremdmaterial (11) gebildet ist.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstemmung (10 d) durch Verstemmen von in radiale Zwischenräume (zwischen 12 und 6 d) von der Tragschulter (3 d) zum Flansch (5 d) vorgesehenes Fremdmaterial (13) gebildet ist.
  13. 13. Verfahren zur Herstellung einer Anordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während des Verstemmens zur Begrenzung der radialen Ausdehnung der Verstemmung ein konzentrisch um den Nietstempel (8, 8 a) vorgesehener Halter (7, 7 a) am Flansch (5, 5 a, 5 b, 5 c, 5 d) anliegt.
  14. 14. Anordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in axialer Richtung gebildete Stirnfläche der Verstemmung (10, 10 a, 10 b, 10 d) profiliert ist, nämlich eine Riffelung, eine Polygonform od. dgl. aufweist.
  15. 15. Anordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche der Verstemmung (10, 10 a, 10 b, 10 d) voran Flansch (5, 5 a, 5 b, 5 d) weg abfallend ausgebildet ist.
    L e e r s e i t e
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