DE1030599B - Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband - Google Patents
Dehnbares Gliederband, insbesondere UhrarmbandInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein dehnbares Gliederarmband, insbesondere Uhrarmband, das aus
Hohlgliedern und diese miteinander verbindenden Zwischengliedern besteht, die durch Schlitze in den
Querseitenwänden der Hohlglieder aus- und eintreten und als Teile von in den Hohlgliedern angeordneten
Federn ausgebildet und gegen; deren Federwirkung aus den Hohlgliedern ausziehbar sind.
Es sind bereits dehnbare Gliederbänder bekannt, bei denen ebenfalls die Verbindungsglieder gleichzeitig
als Federn ausgebildet sind. Bei diesen Bändern sind die in. den Hohlgliedern angeordneten Federn
aber als Drahtfedern ausgebildet, die gegen ihre Federwirkung aus den Hohlgliedern durch Schlitze
in den Querseitenwänden ausziehbar sind..
Diese bekannten Bänder weisen, verschiedene Mängel und Nachteile auf. Ein, schnelles Auswechseln
einzelner Bandglieder bzw. ein Einfügen oder Herausnehmen von Gliedern zwecks Verlängerung oder
Verkürzung des Bandes ist bei ihnen nicht ohne weiteres möglich.
Durch die Erfindung sollen die Mängel und Nachteile der bekannten Bänder behoben und außerdem die
Aufgabe gelöst werden, ein solches Band in der Weise auszubilden, daß es eine besonders große Elastizität
und Dehnbarkeit aufweist, gleichzeitig aber unempfindlich gegen unbeabsichtigt hohe Dehnungskräfte ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die die Teile der Feder bildenden Zwischenglieder
aus einem sich über nahezu die gesamte Breite der Hohlglieder erstreckenden, aus einem entsprechend
breiten, Schlitz aus- und eintretenden Stück Federblech hergestellt sind, wobei aus dem Federblech, anschließend
an eine sich gegen eine Innenwand des Hohlgliedes abstützende, als Halbzylinder mit aufgebogenem
freiem Ende ausgebildete Federzunge eine flache Röhre gebildet ist, die als Zwischenglied durch
die Schlitze in je zwei benachbarte Hohlglieder hineinragt.
Bei einem solchen Band wird die Anordnung zweckmäßigerweise so getroffen, daß die Schlitze für
den Durchtritt der Zwischenglieder in den beiden Querwänden jedes Hohlgliedes diagonal gegenüberliegend
und die Zwischenglieder mit den Federzungen abwechselnd spiegelbildlich zueinander angeordnet
sind, so daß die Hohlglieder und die Zwischenglieder im gedehnten Zustand des Bandes eine gebrochene
Wellenlinie bilden. Die als Zwischenglieder dienenden flachen Röhren haben vorteilhafterweise parallele
Seitenwände, mit denen sie in den Schlitzen, der Hohlglieder geführt sind.
Jedes Zwischenglied ist mit seinem aus dem die Federzunge aufnehmenden Hohlglied hervorragenden
Ende im benachbarten Hohlglied drehbar, aber nicht Dehnbares Gliederband,
insbesondere Uhrarmband
insbesondere Uhrarmband
Anmelder:
Rodi & Wienenberger Aktiengesellschaft, Pforzheim, Bleichstr. 56/68
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 6. Februar 1956
Niederlande vom 6. Februar 1956
ausziehbar gelagert, während der in. das die Federzunge aufnehmende Hohlglied hineinragende Teil der
flachen Röhre aus diesem unter gleichzeitiger Schwenkbewegung gegen die Kraft der Federzunge
ausziehbar ist, so da.ß beim Dehnen des Bandes zuerst
eine Schwenkbewegung der Hohlglieder gegeneinander und anschließend eine Verschiebebewegung eintritt.
Hierzu wird erfindungsgemäß das aus dem die Federzunge aufnehmenden Hohlglied hervorragende
Ende des als flache Röhre ausgebildeten Zwischengliedes im benachbarten Hohlglied durch einen, im
Innern dieses Hohlgliedes angeordneten, die flache Röhre durchsetzenden Stift oder Bolzen festgelegt,
der sich unter der Federwirkung im Bereich des Schlitzes im Hohlglied mit seinen über die Röhre
hinausragenden Enden gegen die Querwand des Hohlgliedes von innen anlegt.
In einer Seitenwand jedes Hohlgliedes ist eine Öffnung zum Einschieben des Stiftes oder Bolzens
vorgesehen und so angeordnet, daß der Stift oder Bolzen nur dann in die flache Röhre einschiebbar ist,
wenn das Zwischenglied entgegen der Federkraft in das Hohlglied hineingedrückt ist. Dabei hat es sich
als zweckmäßig erwiesen, in der Querwand gegenüber demjenigen Schlitz im Hohlglied, durch, den ein
Zwischenglied mit seiner Federzunge in das Hohlglied hineinragt, eine Öffnung vorzusehen, durch die
das Zwischenglied mittels eines Werkzeuges gegen die Wirkung der Federzunge aus diesem Hohlglied
herausgedrückt und in das benachbarte Hohlglied
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hineingedrückt werden kann, um den Stift oder Bolzen einzusetzen oder zu entfernen. Um den, Auszug des Zwischengliedes aus dem die Federzunge
aufnehmenden Hohlglied ebenfalls zu begrenzen, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, an dem Ende des
als flache Röhre ausgebildeten Zwischengliedes, das aus dem die Federzunge aufnehmenden Hohlglied
herausragt, eine öffnung für ein Werkzeug vorzusehen, mit dem bei der Montage ein federnd ausgebildetes,
in die flache Röhre eingelegtes Begrenzungselement unter Vergrößerung seiner Krümmung
durch den Schlitz in das die Federzunge aufnehmende Hohlglied einschiebbar ist.
Auf diese Öffnung und die Verwendung eines besonderen Werkzeuges kann verzichtet werden, wenn
das federnd ausgebildete Begrenzungselement im mit der Federzunge zusammen in einem Hohlglied angeordneten
Ende der flachen Röhre gehalten ist, so daß es unter Vergrößerung seiner Krümmung durch
den Schlitz in das Hohlglied einschiebbar ist.
In allen Fällen können ganz einfach gestaltete Werkzeuge, z. B. Nägel, verwendet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 in vergrößertem Maßstab einen Vertikalschnitt durch einen Teil eines Bandes gemäß der
Erfindung, wobei sich die Hohlglieder und die Zwischenglieder untereinander in verschiedenen
Stellungen befinden,
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt durch zwei Hohlglieder mit den zugehörigen. Zwischengliedern
in einem bestimmten Montagestadium,
Fig. 3 in kleinerem Maßstab einen Horizontalschnitt durch ein Hohlglied mit einem Zwischenglied
in einem bestimmten Montagestadium,
Fig. 4 den flachen Zuschnitt für ein aus Blech herzustellendes Hohlglied und
Fig. 5 einen anderen Zuschnitt als in Fig. 4 für das gleiche Hohlglied.
Das Band nach Fig. 1 ist a,us Hohlgliedern 1 zusammengesetzt,
die durch Zwischenglieder 2 miteinander verbunden sind, welche durch Verbindungselemente
3 und Begrenzungselemente 4 in den Hohlgliedern 1 festgelegt sind.
Die Hohlglieder 1 sind allseitig geschlossen und aus Blechstanzstücken hergestellt, deren Zuschnitt in
den Fig·. 4 bzw. 5 wiedergegeben ist, wobei die eingezeichneten Strichlinien die Biegekanten andeuten.
Die Zuschnitte nach Fig. 4 und 5 unterscheiden sich untereinander dadurch, daß die Stellen, für die Schlitzöffnungen
und für die Falzlinien anders gewählt sind. Dadurch können die Seitenwände 5 bzw. 6 der Hohlglieder
1 nach einer anderen Linie hochgebogen, werden. Die in jedem der Hohlglieder vorgesehenen
beiden Schlitze 7 und 8 für den Durchtritt der Zwischenglieder 2 sind beim Zuschnitt nach Fig. 4
aus dem vollen Material ausgeschnitten, während beim Zuschnitt nach Fig. 5 der Schlitz 7 nach dem
Falzen durch die Aussparungen T und 7" des Zuschnittes
gebildet wird. Nach dem Zusammenbiegen der Hohlglieder 1 aus den, Stanzstücken nach Fig. 4
bzw. 5 liegen die Schlitze 7 und 8 in den Querwänden einander diagonal gegenüber.
Die Zwischenglieder 2 sind durch Zusammenbiegen von Blattfedermetallstreifen gebildet, derart, daß sie
eine gebogene Federzunge 9 haben, die in einen zu einer flachen Röhre 10 mit parallelen Seitenwänden
umgefalzten Teil übergeht.
Die Federzunge 9 liegt mit ihrem freien Ende federnd an der Innenseite einer Querwand des Hohlgliedes
1 an und versucht dadurch, das Zwischenglied 2 in das Hohlglied hineinzuziehen. Je ein Hohlglied
und ein Zwischenglied bilden dadurch nach dem Zusammenbau eine selbständige Baueinheit, von
denen eine beliebige Anzahl zur Herstellung eines Bandes miteinander verbunden werden kann.
Die Verbindung einer solchen Einheit mit einer benachbarten Gliedereinheit erfolgt in der Weise, daß
das Zwischenglied 2 mit Hilfe eines Werkzeuges 11, das durch ein Loch 12 in der dem Schlitz 8 gegenüberliegenden
Querwand des Hohlgliedes 1 einführbar ist, gegen die Wirkung der Federzunge 9 aus dem Hohlglied
1 herausgedrückt und in das Nachbarhohlglied 1 hineingedrückt wird, wie dies in Fig. 2 dargestellt
ist. In dieser Lage kann im Nachbarhohlglied ein Bolzen oder Stift 3 durch eine öffnung 13 in einer
der Seitenwände 5 bzw. 6 des Hohlgliedes 1 in den als flache Röhre 10 ausgebildeten Teil des Zwischengliedes
2 eingeschoben werden. Der Bolzen oder Stift 3 ist länger als die flache Röhre 10 und der
Schlitz 7 im Hohlglied I1 durch den, die flache Röhre
10 in dieses einschiebbar ist. Beim Zurückziehen des Werkzeuges 11 wird daher der Bolzen oder Stift 3
mit seinen die flache Röhre 10 überragenden Enden durch die Federwirkung der Federzunge 9 im Nachbarglied
dauernd gegen die Querwand des Hohlgliedes 1 angedrückt und legt auf diese Weise das
Zwischenglied 2 im Nachbarglied drehbar, aber nicht ausziehbar fest.
Die Demontage von Gliedereinheiten kann leicht dadurch erfolgen, daß man das Zwischenglied 2
wieder mit dem Werkzeug 11 in. das Nachbarglied hineindrückt, so daß der Stift oder Bolzen 3 wieder
durch das Loch 13 herausziehbar ist. Auf diese Weise ist eine besonders einfache Möglichkeit gegeben,
eine oder mehrere Gliedereinheiten zwecks Längenänderung des Bandes einzufügen oder herauszunehmen
bzw. auszuwechseln.
Zum Zusammensetzen je eines Hohlgliedes 1 und eines Zwischengliedes 2 zu einer Gliedereinheit wird
das Zwischenglied 2 zunächst mit seiner Federzunge 9 durch den Schlitz 8 in das Hohlglied 1 eingeführt,
worauf unter Schwenkung und Zusammendrückung der Federzunge 9 auch der als flache Röhre 10 ausgebildete
Teil des Zwischengliedes in, das Hohlglied eingeschoben wird. Obwohl die Spannung der Federzunge
9 das so eingefügte Zwischenglied 2 dauernd im Hohlglied 1 halten wird, hat es sich doch als
zweckmäßig erwiesen, noch ein Begrenzungselement 4 vorzusehen, das den Auszugsweg des Zwischengliedes
2 aus dem Hohlglied 1 begrenzt. Dieses Begrenzungselement 4 besteht aus einem geraden Stück
Federband- oder Rundstahl, das länger als die Schlitzöffnung 8 ist, diese jedoch unter Durchbiegung
bzw. Vergrößerung seiner Krümmung — wie in Fig. 3 angegeben — passieren kann. Zu Montagezwecken ist in der flachen Röhre 10 eine öffnung 14
vorgesehen, durch die ein Werkzeug 15 gesteckt werden kann (vgl. Fig. 3), um das in der flachen
Röhre 10 angeordnete Begrenzungselement 4 durchzubiegen, wobei es zunächst mit seinen überstehenden
Enden an der Außenseite auf dem Hohlglied 1 aufliegt, dann unter Vergrößerung seiner Krümmung
durch den Schlitz 8 hindurchtritt und sich wieder streckt und dadurch im Hohlglied eingeschlossen ist.
In Fig. 2 ist in der rechten Gliedereinheit ein Zwischenglied 2 gezeichnet, bei dem aus den Seitenwänden
der flachen Röhre 10 Lappen 16 teilweise losgeschnitten und um das Begrenzungselement 4 in
der Mitte herumgebogen sind. Dadurch wird dieses,
4, im,Zwischenglied 2 festgehalten und kann unter Vergrößerung seiner Durchbiegung zusammen mit
dem Zwischenglied 2 in das Hohlglied 1 durch dessen Schlitz 8 hineingedrückt werden. Bei dieser Ausbildung
des Zwischengliedes kann die Öffnung 14 wegfallen, da durch die Befestigung des Begrenzungselementes 4 für die Montage einer Gliedereinheit
kein Werkzeug mehr benötigt wird. Das Begrenzungselement 4 kann aber auch nach Einführen des
Zwischengliedes 2 in das Hohlglied eingesetzt werden, wenn eine Seitenwand 5 bzw. 6 des Hohlgliedes erst
anschließend an diesen Arbeitsgang umgebogen und das Hohlglied dadurch geschlossen wird.
Die äußeren Enden der Federzungen 9 können auch so abgebogen sein, wie dies im zweiten Glied von
rechts in Fig. 1 mit 17 angegeben ist. In diesem Fall wird die die Federzunge 9 abstützende Querwand des
Hohlgliedes 1 mit einer nach innen gedrückten Zunge 18 versehen, so daß beim Ausziehen und Schwenken
des Zwischengliedes 2 die Ränder 17 und 18 einander hintergreifen, wodurch ein Herausziehen der Federzunge
9 aus dem Hohlglied 1 verhindert ist. Wie im linken Teil der Fig. 1 gezeigt ist, dehnt sich das
Band anfangs durch eine Schwenkbewegung der Hohlglieder 1 gegeneinander und erst anschließend
daran, wie im rechten Teil der Fig. 1 dargestellt ist, auch durch Herausziehen der Zwischenglieder 2 aus
den Hohlgliedern 1. Hierdurch ergibt sich eine besonders große Dehnbarkeit des Bandes. Durch die
Schwenkbarkeit der Zwischenglieder 2 in bezug auf die Hohlglieder 1 läßt sich das Band auch sehr leicht
in Richtung des Armumfanges biegen. Dabei bleiben die Hohlglieder wegen der spiegelbildlich wechselnden
Anordnung der Zwischenglieder je zwei und zwei aneinander liegen.
Die Zwischenglieder 2 passen mit solchem Spiel in die Schlitze 7 und 8 der Hohlglieder 1, daß das Band
auch leicht seitwärts ausgebogen oder verwunden werden, kann.
Um die beim Heraus- und Hereinziehen des Zwischengliedes 2 in das Hohlglied 1 auftretenden
Reibungswiderstände möglichst klein zu halten, können,
wie in Fig. 5 gezeigt, Nocken 19 vorgesehen werden, die in den Schlitz 8' hineinragen und zwischen
denen das Zwischenglied 2 gleiten, kann und geführt ist.
Claims (9)
1. Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband, das aus Hohlgliedern und diese miteinander
verbindenden Zwischengliedern besteht, die durch Schlitze in den Querseitenwänden der
Hohlglieder aus- und eintreten und als Teile von in den Hohlgliedern angeordneten Federn ausgebildet
und gegen deren Federwirkung aus den Hohlgliedern ausziehbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Teile der Feder bildenden Zwischenglieder (2) aus einem sich über nahezu
die gesamte Breite der Hohlglieder erstreckenden, aus einem entsprechend breiten Schlitz (7, 8) aus-
und eintretenden Stück Federblech hergestellt sind, wobei aus dem Federblech anschließend an
eine sich gegen eine Innenwand des Hohlgliedes (1) abstützende, als Halbzylinder mit aufgebogenem
freiem Ende ausgebildete Federzunge (9) eine flache Röhre (10) gebildet ist, die als
Zwischenglied durch die Schlitze (7, 8) in je zwei benachbarte Hohlglieder (1) hineinragt.
2. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (7, 8)
für den Durchtritt der Zwischenglieder (2) in den beiden Querwänden jedes Hohlgliedes (1) diagonal
gegenüberliegend und die Zwischenglieder (2) mit den Federzungen (9) abwechselnd spiegelbildlich
zueinander angeordnet sind, so daß diei Hohlglieder (1) und die Zwischenglieder (2) im gedehnten
Zustand des Bandes eine gebrochene Wellenlinie bilden.
3. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als
Zwischenglieder dienenden flachen Röhren (10) parallele Seitenwände haben, mit denen sie in den
Schlitzen (7, 8) der Hohlglieder (1) geführt sind.
4. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zwischenglied (2) mit seinem aus dem die Federzunge (9) aufnehmenden
Hohlglied (1) hervorragenden Ende im benachbarten Hohlglied (1) drehbar, aber
nicht ausziehbar gelagert ist, während der in das die Federzunge (9) aufnehmende Hohlglied (1)
hineinragende Teil der flachen Röhre (10) aus diesem (1) unter gleichzeitiger Schwenkbewegung
gegen die Kraft der Federzunge (9) ausziehbar ist, so daß beim Dehnen des Bandes zuerst eine
Schwenkbewegung der Hohlglieder (1) gegeneinander und anschließend eine Verschiebebewegung
eintritt.
5. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dein die
Federzunge (9) aufnehmenden Hohlglied (1) hervorragende Ende des als flache Röhre (10) ausgebildeten
Zwischengliedes (2) im benachbarten Hohlglied durch einen im Innern dieses Hohlgliedes
(1) angeordneten, die flache Röhre (10) durchsetzenden Stift oder Bolzen (3) festgelegt
ist, der sich unter der Federwirkung im Bereich des Schlitzes (7) im Hohlglied (1) mit seinen über
die Röhre hinausragenden Enden gegen die Querwand des Hohlgliedes (1) von innen anlegt.
6. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 5, dadurch, gekennzeichnet, daß in einer Seitenwand
(5 bzw. 6) jedes Hohlgliedes (1) eine öffnung (13) zum Einschieben des Stiftes oder Bolzens (3)
vorgesehen und so angeordnet ist, daß der Stift oder Bolzen. (3) nur dann in die flache Röhre (10)
einschiebbar ist, wenn das Zwischenglied (2) entgegen der Federkraft in das Hohlglied (1) hineingedrückt
ist.
7. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Querwand
gegenüber dem Schlitz (8) im Hohlglied (1), durch den ein Zwischenglied (2) mit seiner Federzunge
(9) in das Hohlglied (1) hineinragt, eine öffnung (12) vorgesehen ist, durch die das
Zwischenglied (2) mittels eines Werkzeuges (11) gegen die Wirkung der Federzunge (9) aus diesem
Hohlglied (1) herausgedrückt und in das benachbarte Hohlglied (1) hineingedrückt werden kann,
um den Stift oder Bolzen (3) einzusetzen oder zu entfernen.
8. Dehnbares Gliederband nach, einem der vorhergehenden.
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ende des als flache Röhre (10) ausgebildeten
Zwischengliedes (2), das aus dem die Federzunge (9) aufnehmenden Hohlglied (1) hera,usragt,
eine Öffnung (14) für ein Werkzeug (15) vorgesehen ist, mit dem bei der Montage ein
federnd ausgebildetes, in die flache Röhre (10) eingelegtes Begrenzungselement (4) unter Vergrößerung
seiner Krümmung durch den Schlitz (8)
in, das die Federzunge (9) aufnehmende Hohlglied (1) einschiebbar ist.
9. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das federnd ausgebildete
Begrenzungselement (4) im mit der Federzunge (9) zusammen in einem Hohlglied (1)
angeordneten Ende der flachen Röhre (10) gehalten ist, so daß es (4) unter Vergrößerung
seiner Krümmung durch den Schlitz (8) in das Hohlglied (1) einschiebbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 705 853 ;
schweizerische Patentschrift Nr. 249 462;
USA.-Patentschrift Nr. 2 259 542.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 527/57 5.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1030599X | 1956-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1030599B true DE1030599B (de) | 1958-05-22 |
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ID=19867366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER20493A Pending DE1030599B (de) | 1956-02-06 | 1957-02-05 | Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1030599B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068928B (de) | 1959-11-12 | Fa. Fr. Speidel, Pforzheim | Dehnbares Ziehgliederband | |
| DE1175473B (de) | 1960-05-27 | 1964-08-06 | Rodi & Wienerberger Ag | Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2259542A (en) * | 1940-03-19 | 1941-10-21 | Paul J Bellavance | Bracelet or the like |
| CH249462A (de) * | 1946-03-08 | 1947-06-30 | Gisiger Armin | Uhrenarmband. |
| DE1705853U (de) * | 1954-03-25 | 1955-08-25 | Fischer Artur Fa | Dehnbarer bandkoerper fuer schmuck- und gebrauchszwecke. |
-
1957
- 1957-02-05 DE DER20493A patent/DE1030599B/de active Pending
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| US2259542A (en) * | 1940-03-19 | 1941-10-21 | Paul J Bellavance | Bracelet or the like |
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