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DE1030599B - Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband - Google Patents

Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband

Info

Publication number
DE1030599B
DE1030599B DER20493A DER0020493A DE1030599B DE 1030599 B DE1030599 B DE 1030599B DE R20493 A DER20493 A DE R20493A DE R0020493 A DER0020493 A DE R0020493A DE 1030599 B DE1030599 B DE 1030599B
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DE
Germany
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER20493A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rodi and Wienenberger AG
Original Assignee
Rodi and Wienenberger AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Rodi and Wienenberger AG filed Critical Rodi and Wienenberger AG
Publication of DE1030599B publication Critical patent/DE1030599B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein dehnbares Gliederarmband, insbesondere Uhrarmband, das aus Hohlgliedern und diese miteinander verbindenden Zwischengliedern besteht, die durch Schlitze in den Querseitenwänden der Hohlglieder aus- und eintreten und als Teile von in den Hohlgliedern angeordneten Federn ausgebildet und gegen; deren Federwirkung aus den Hohlgliedern ausziehbar sind.
Es sind bereits dehnbare Gliederbänder bekannt, bei denen ebenfalls die Verbindungsglieder gleichzeitig als Federn ausgebildet sind. Bei diesen Bändern sind die in. den Hohlgliedern angeordneten Federn aber als Drahtfedern ausgebildet, die gegen ihre Federwirkung aus den Hohlgliedern durch Schlitze in den Querseitenwänden ausziehbar sind..
Diese bekannten Bänder weisen, verschiedene Mängel und Nachteile auf. Ein, schnelles Auswechseln einzelner Bandglieder bzw. ein Einfügen oder Herausnehmen von Gliedern zwecks Verlängerung oder Verkürzung des Bandes ist bei ihnen nicht ohne weiteres möglich.
Durch die Erfindung sollen die Mängel und Nachteile der bekannten Bänder behoben und außerdem die Aufgabe gelöst werden, ein solches Band in der Weise auszubilden, daß es eine besonders große Elastizität und Dehnbarkeit aufweist, gleichzeitig aber unempfindlich gegen unbeabsichtigt hohe Dehnungskräfte ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die die Teile der Feder bildenden Zwischenglieder aus einem sich über nahezu die gesamte Breite der Hohlglieder erstreckenden, aus einem entsprechend breiten, Schlitz aus- und eintretenden Stück Federblech hergestellt sind, wobei aus dem Federblech, anschließend an eine sich gegen eine Innenwand des Hohlgliedes abstützende, als Halbzylinder mit aufgebogenem freiem Ende ausgebildete Federzunge eine flache Röhre gebildet ist, die als Zwischenglied durch die Schlitze in je zwei benachbarte Hohlglieder hineinragt.
Bei einem solchen Band wird die Anordnung zweckmäßigerweise so getroffen, daß die Schlitze für den Durchtritt der Zwischenglieder in den beiden Querwänden jedes Hohlgliedes diagonal gegenüberliegend und die Zwischenglieder mit den Federzungen abwechselnd spiegelbildlich zueinander angeordnet sind, so daß die Hohlglieder und die Zwischenglieder im gedehnten Zustand des Bandes eine gebrochene Wellenlinie bilden. Die als Zwischenglieder dienenden flachen Röhren haben vorteilhafterweise parallele Seitenwände, mit denen sie in den Schlitzen, der Hohlglieder geführt sind.
Jedes Zwischenglied ist mit seinem aus dem die Federzunge aufnehmenden Hohlglied hervorragenden Ende im benachbarten Hohlglied drehbar, aber nicht Dehnbares Gliederband,
insbesondere Uhrarmband
Anmelder:
Rodi & Wienenberger Aktiengesellschaft, Pforzheim, Bleichstr. 56/68
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 6. Februar 1956
ausziehbar gelagert, während der in. das die Federzunge aufnehmende Hohlglied hineinragende Teil der flachen Röhre aus diesem unter gleichzeitiger Schwenkbewegung gegen die Kraft der Federzunge ausziehbar ist, so da.ß beim Dehnen des Bandes zuerst eine Schwenkbewegung der Hohlglieder gegeneinander und anschließend eine Verschiebebewegung eintritt.
Hierzu wird erfindungsgemäß das aus dem die Federzunge aufnehmenden Hohlglied hervorragende Ende des als flache Röhre ausgebildeten Zwischengliedes im benachbarten Hohlglied durch einen, im Innern dieses Hohlgliedes angeordneten, die flache Röhre durchsetzenden Stift oder Bolzen festgelegt, der sich unter der Federwirkung im Bereich des Schlitzes im Hohlglied mit seinen über die Röhre hinausragenden Enden gegen die Querwand des Hohlgliedes von innen anlegt.
In einer Seitenwand jedes Hohlgliedes ist eine Öffnung zum Einschieben des Stiftes oder Bolzens vorgesehen und so angeordnet, daß der Stift oder Bolzen nur dann in die flache Röhre einschiebbar ist, wenn das Zwischenglied entgegen der Federkraft in das Hohlglied hineingedrückt ist. Dabei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, in der Querwand gegenüber demjenigen Schlitz im Hohlglied, durch, den ein Zwischenglied mit seiner Federzunge in das Hohlglied hineinragt, eine Öffnung vorzusehen, durch die das Zwischenglied mittels eines Werkzeuges gegen die Wirkung der Federzunge aus diesem Hohlglied herausgedrückt und in das benachbarte Hohlglied
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hineingedrückt werden kann, um den Stift oder Bolzen einzusetzen oder zu entfernen. Um den, Auszug des Zwischengliedes aus dem die Federzunge aufnehmenden Hohlglied ebenfalls zu begrenzen, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, an dem Ende des als flache Röhre ausgebildeten Zwischengliedes, das aus dem die Federzunge aufnehmenden Hohlglied herausragt, eine öffnung für ein Werkzeug vorzusehen, mit dem bei der Montage ein federnd ausgebildetes, in die flache Röhre eingelegtes Begrenzungselement unter Vergrößerung seiner Krümmung durch den Schlitz in das die Federzunge aufnehmende Hohlglied einschiebbar ist.
Auf diese Öffnung und die Verwendung eines besonderen Werkzeuges kann verzichtet werden, wenn das federnd ausgebildete Begrenzungselement im mit der Federzunge zusammen in einem Hohlglied angeordneten Ende der flachen Röhre gehalten ist, so daß es unter Vergrößerung seiner Krümmung durch den Schlitz in das Hohlglied einschiebbar ist.
In allen Fällen können ganz einfach gestaltete Werkzeuge, z. B. Nägel, verwendet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 in vergrößertem Maßstab einen Vertikalschnitt durch einen Teil eines Bandes gemäß der Erfindung, wobei sich die Hohlglieder und die Zwischenglieder untereinander in verschiedenen Stellungen befinden,
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt durch zwei Hohlglieder mit den zugehörigen. Zwischengliedern in einem bestimmten Montagestadium,
Fig. 3 in kleinerem Maßstab einen Horizontalschnitt durch ein Hohlglied mit einem Zwischenglied in einem bestimmten Montagestadium,
Fig. 4 den flachen Zuschnitt für ein aus Blech herzustellendes Hohlglied und
Fig. 5 einen anderen Zuschnitt als in Fig. 4 für das gleiche Hohlglied.
Das Band nach Fig. 1 ist a,us Hohlgliedern 1 zusammengesetzt, die durch Zwischenglieder 2 miteinander verbunden sind, welche durch Verbindungselemente 3 und Begrenzungselemente 4 in den Hohlgliedern 1 festgelegt sind.
Die Hohlglieder 1 sind allseitig geschlossen und aus Blechstanzstücken hergestellt, deren Zuschnitt in den Fig·. 4 bzw. 5 wiedergegeben ist, wobei die eingezeichneten Strichlinien die Biegekanten andeuten. Die Zuschnitte nach Fig. 4 und 5 unterscheiden sich untereinander dadurch, daß die Stellen, für die Schlitzöffnungen und für die Falzlinien anders gewählt sind. Dadurch können die Seitenwände 5 bzw. 6 der Hohlglieder 1 nach einer anderen Linie hochgebogen, werden. Die in jedem der Hohlglieder vorgesehenen beiden Schlitze 7 und 8 für den Durchtritt der Zwischenglieder 2 sind beim Zuschnitt nach Fig. 4 aus dem vollen Material ausgeschnitten, während beim Zuschnitt nach Fig. 5 der Schlitz 7 nach dem Falzen durch die Aussparungen T und 7" des Zuschnittes gebildet wird. Nach dem Zusammenbiegen der Hohlglieder 1 aus den, Stanzstücken nach Fig. 4 bzw. 5 liegen die Schlitze 7 und 8 in den Querwänden einander diagonal gegenüber.
Die Zwischenglieder 2 sind durch Zusammenbiegen von Blattfedermetallstreifen gebildet, derart, daß sie eine gebogene Federzunge 9 haben, die in einen zu einer flachen Röhre 10 mit parallelen Seitenwänden umgefalzten Teil übergeht.
Die Federzunge 9 liegt mit ihrem freien Ende federnd an der Innenseite einer Querwand des Hohlgliedes 1 an und versucht dadurch, das Zwischenglied 2 in das Hohlglied hineinzuziehen. Je ein Hohlglied und ein Zwischenglied bilden dadurch nach dem Zusammenbau eine selbständige Baueinheit, von denen eine beliebige Anzahl zur Herstellung eines Bandes miteinander verbunden werden kann.
Die Verbindung einer solchen Einheit mit einer benachbarten Gliedereinheit erfolgt in der Weise, daß das Zwischenglied 2 mit Hilfe eines Werkzeuges 11, das durch ein Loch 12 in der dem Schlitz 8 gegenüberliegenden Querwand des Hohlgliedes 1 einführbar ist, gegen die Wirkung der Federzunge 9 aus dem Hohlglied 1 herausgedrückt und in das Nachbarhohlglied 1 hineingedrückt wird, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. In dieser Lage kann im Nachbarhohlglied ein Bolzen oder Stift 3 durch eine öffnung 13 in einer der Seitenwände 5 bzw. 6 des Hohlgliedes 1 in den als flache Röhre 10 ausgebildeten Teil des Zwischengliedes 2 eingeschoben werden. Der Bolzen oder Stift 3 ist länger als die flache Röhre 10 und der Schlitz 7 im Hohlglied I1 durch den, die flache Röhre 10 in dieses einschiebbar ist. Beim Zurückziehen des Werkzeuges 11 wird daher der Bolzen oder Stift 3 mit seinen die flache Röhre 10 überragenden Enden durch die Federwirkung der Federzunge 9 im Nachbarglied dauernd gegen die Querwand des Hohlgliedes 1 angedrückt und legt auf diese Weise das Zwischenglied 2 im Nachbarglied drehbar, aber nicht ausziehbar fest.
Die Demontage von Gliedereinheiten kann leicht dadurch erfolgen, daß man das Zwischenglied 2 wieder mit dem Werkzeug 11 in. das Nachbarglied hineindrückt, so daß der Stift oder Bolzen 3 wieder durch das Loch 13 herausziehbar ist. Auf diese Weise ist eine besonders einfache Möglichkeit gegeben, eine oder mehrere Gliedereinheiten zwecks Längenänderung des Bandes einzufügen oder herauszunehmen bzw. auszuwechseln.
Zum Zusammensetzen je eines Hohlgliedes 1 und eines Zwischengliedes 2 zu einer Gliedereinheit wird das Zwischenglied 2 zunächst mit seiner Federzunge 9 durch den Schlitz 8 in das Hohlglied 1 eingeführt, worauf unter Schwenkung und Zusammendrückung der Federzunge 9 auch der als flache Röhre 10 ausgebildete Teil des Zwischengliedes in, das Hohlglied eingeschoben wird. Obwohl die Spannung der Federzunge 9 das so eingefügte Zwischenglied 2 dauernd im Hohlglied 1 halten wird, hat es sich doch als zweckmäßig erwiesen, noch ein Begrenzungselement 4 vorzusehen, das den Auszugsweg des Zwischengliedes 2 aus dem Hohlglied 1 begrenzt. Dieses Begrenzungselement 4 besteht aus einem geraden Stück Federband- oder Rundstahl, das länger als die Schlitzöffnung 8 ist, diese jedoch unter Durchbiegung bzw. Vergrößerung seiner Krümmung — wie in Fig. 3 angegeben — passieren kann. Zu Montagezwecken ist in der flachen Röhre 10 eine öffnung 14 vorgesehen, durch die ein Werkzeug 15 gesteckt werden kann (vgl. Fig. 3), um das in der flachen Röhre 10 angeordnete Begrenzungselement 4 durchzubiegen, wobei es zunächst mit seinen überstehenden Enden an der Außenseite auf dem Hohlglied 1 aufliegt, dann unter Vergrößerung seiner Krümmung durch den Schlitz 8 hindurchtritt und sich wieder streckt und dadurch im Hohlglied eingeschlossen ist.
In Fig. 2 ist in der rechten Gliedereinheit ein Zwischenglied 2 gezeichnet, bei dem aus den Seitenwänden der flachen Röhre 10 Lappen 16 teilweise losgeschnitten und um das Begrenzungselement 4 in der Mitte herumgebogen sind. Dadurch wird dieses,
4, im,Zwischenglied 2 festgehalten und kann unter Vergrößerung seiner Durchbiegung zusammen mit dem Zwischenglied 2 in das Hohlglied 1 durch dessen Schlitz 8 hineingedrückt werden. Bei dieser Ausbildung des Zwischengliedes kann die Öffnung 14 wegfallen, da durch die Befestigung des Begrenzungselementes 4 für die Montage einer Gliedereinheit kein Werkzeug mehr benötigt wird. Das Begrenzungselement 4 kann aber auch nach Einführen des Zwischengliedes 2 in das Hohlglied eingesetzt werden, wenn eine Seitenwand 5 bzw. 6 des Hohlgliedes erst anschließend an diesen Arbeitsgang umgebogen und das Hohlglied dadurch geschlossen wird.
Die äußeren Enden der Federzungen 9 können auch so abgebogen sein, wie dies im zweiten Glied von rechts in Fig. 1 mit 17 angegeben ist. In diesem Fall wird die die Federzunge 9 abstützende Querwand des Hohlgliedes 1 mit einer nach innen gedrückten Zunge 18 versehen, so daß beim Ausziehen und Schwenken des Zwischengliedes 2 die Ränder 17 und 18 einander hintergreifen, wodurch ein Herausziehen der Federzunge 9 aus dem Hohlglied 1 verhindert ist. Wie im linken Teil der Fig. 1 gezeigt ist, dehnt sich das Band anfangs durch eine Schwenkbewegung der Hohlglieder 1 gegeneinander und erst anschließend daran, wie im rechten Teil der Fig. 1 dargestellt ist, auch durch Herausziehen der Zwischenglieder 2 aus den Hohlgliedern 1. Hierdurch ergibt sich eine besonders große Dehnbarkeit des Bandes. Durch die Schwenkbarkeit der Zwischenglieder 2 in bezug auf die Hohlglieder 1 läßt sich das Band auch sehr leicht in Richtung des Armumfanges biegen. Dabei bleiben die Hohlglieder wegen der spiegelbildlich wechselnden Anordnung der Zwischenglieder je zwei und zwei aneinander liegen.
Die Zwischenglieder 2 passen mit solchem Spiel in die Schlitze 7 und 8 der Hohlglieder 1, daß das Band auch leicht seitwärts ausgebogen oder verwunden werden, kann.
Um die beim Heraus- und Hereinziehen des Zwischengliedes 2 in das Hohlglied 1 auftretenden Reibungswiderstände möglichst klein zu halten, können, wie in Fig. 5 gezeigt, Nocken 19 vorgesehen werden, die in den Schlitz 8' hineinragen und zwischen denen das Zwischenglied 2 gleiten, kann und geführt ist.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband, das aus Hohlgliedern und diese miteinander verbindenden Zwischengliedern besteht, die durch Schlitze in den Querseitenwänden der Hohlglieder aus- und eintreten und als Teile von in den Hohlgliedern angeordneten Federn ausgebildet und gegen deren Federwirkung aus den Hohlgliedern ausziehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Teile der Feder bildenden Zwischenglieder (2) aus einem sich über nahezu die gesamte Breite der Hohlglieder erstreckenden, aus einem entsprechend breiten Schlitz (7, 8) aus- und eintretenden Stück Federblech hergestellt sind, wobei aus dem Federblech anschließend an eine sich gegen eine Innenwand des Hohlgliedes (1) abstützende, als Halbzylinder mit aufgebogenem freiem Ende ausgebildete Federzunge (9) eine flache Röhre (10) gebildet ist, die als Zwischenglied durch die Schlitze (7, 8) in je zwei benachbarte Hohlglieder (1) hineinragt.
2. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (7, 8) für den Durchtritt der Zwischenglieder (2) in den beiden Querwänden jedes Hohlgliedes (1) diagonal gegenüberliegend und die Zwischenglieder (2) mit den Federzungen (9) abwechselnd spiegelbildlich zueinander angeordnet sind, so daß diei Hohlglieder (1) und die Zwischenglieder (2) im gedehnten Zustand des Bandes eine gebrochene Wellenlinie bilden.
3. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Zwischenglieder dienenden flachen Röhren (10) parallele Seitenwände haben, mit denen sie in den Schlitzen (7, 8) der Hohlglieder (1) geführt sind.
4. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zwischenglied (2) mit seinem aus dem die Federzunge (9) aufnehmenden Hohlglied (1) hervorragenden Ende im benachbarten Hohlglied (1) drehbar, aber nicht ausziehbar gelagert ist, während der in das die Federzunge (9) aufnehmende Hohlglied (1) hineinragende Teil der flachen Röhre (10) aus diesem (1) unter gleichzeitiger Schwenkbewegung gegen die Kraft der Federzunge (9) ausziehbar ist, so daß beim Dehnen des Bandes zuerst eine Schwenkbewegung der Hohlglieder (1) gegeneinander und anschließend eine Verschiebebewegung eintritt.
5. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dein die Federzunge (9) aufnehmenden Hohlglied (1) hervorragende Ende des als flache Röhre (10) ausgebildeten Zwischengliedes (2) im benachbarten Hohlglied durch einen im Innern dieses Hohlgliedes (1) angeordneten, die flache Röhre (10) durchsetzenden Stift oder Bolzen (3) festgelegt ist, der sich unter der Federwirkung im Bereich des Schlitzes (7) im Hohlglied (1) mit seinen über die Röhre hinausragenden Enden gegen die Querwand des Hohlgliedes (1) von innen anlegt.
6. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 5, dadurch, gekennzeichnet, daß in einer Seitenwand (5 bzw. 6) jedes Hohlgliedes (1) eine öffnung (13) zum Einschieben des Stiftes oder Bolzens (3) vorgesehen und so angeordnet ist, daß der Stift oder Bolzen. (3) nur dann in die flache Röhre (10) einschiebbar ist, wenn das Zwischenglied (2) entgegen der Federkraft in das Hohlglied (1) hineingedrückt ist.
7. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Querwand gegenüber dem Schlitz (8) im Hohlglied (1), durch den ein Zwischenglied (2) mit seiner Federzunge (9) in das Hohlglied (1) hineinragt, eine öffnung (12) vorgesehen ist, durch die das Zwischenglied (2) mittels eines Werkzeuges (11) gegen die Wirkung der Federzunge (9) aus diesem Hohlglied (1) herausgedrückt und in das benachbarte Hohlglied (1) hineingedrückt werden kann, um den Stift oder Bolzen (3) einzusetzen oder zu entfernen.
8. Dehnbares Gliederband nach, einem der vorhergehenden. Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ende des als flache Röhre (10) ausgebildeten Zwischengliedes (2), das aus dem die Federzunge (9) aufnehmenden Hohlglied (1) hera,usragt, eine Öffnung (14) für ein Werkzeug (15) vorgesehen ist, mit dem bei der Montage ein federnd ausgebildetes, in die flache Röhre (10) eingelegtes Begrenzungselement (4) unter Vergrößerung seiner Krümmung durch den Schlitz (8)
in, das die Federzunge (9) aufnehmende Hohlglied (1) einschiebbar ist.
9. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das federnd ausgebildete Begrenzungselement (4) im mit der Federzunge (9) zusammen in einem Hohlglied (1) angeordneten Ende der flachen Röhre (10) gehalten ist, so daß es (4) unter Vergrößerung
seiner Krümmung durch den Schlitz (8) in das Hohlglied (1) einschiebbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 705 853 ; schweizerische Patentschrift Nr. 249 462; USA.-Patentschrift Nr. 2 259 542.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 527/57 5.58
DER20493A 1956-02-06 1957-02-05 Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband Pending DE1030599B (de)

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NL1030599X 1956-02-06

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068928B (de) 1959-11-12 Fa. Fr. Speidel, Pforzheim Dehnbares Ziehgliederband
DE1175473B (de) 1960-05-27 1964-08-06 Rodi & Wienerberger Ag Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2259542A (en) * 1940-03-19 1941-10-21 Paul J Bellavance Bracelet or the like
CH249462A (de) * 1946-03-08 1947-06-30 Gisiger Armin Uhrenarmband.
DE1705853U (de) * 1954-03-25 1955-08-25 Fischer Artur Fa Dehnbarer bandkoerper fuer schmuck- und gebrauchszwecke.

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