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DE10300240A1 - Glaswand - Google Patents

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DE10300240A1
DE10300240A1 DE10300240A DE10300240A DE10300240A1 DE 10300240 A1 DE10300240 A1 DE 10300240A1 DE 10300240 A DE10300240 A DE 10300240A DE 10300240 A DE10300240 A DE 10300240A DE 10300240 A1 DE10300240 A1 DE 10300240A1
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DE
Germany
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glass
groove
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pane
glass wall
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Withdrawn
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DE10300240A
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English (en)
Inventor
Heinz Eisenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEINDL GLAS GmbH
Steindl Glas Itter GmbH
Original Assignee
STEINDL GLAS GmbH
Steindl Glas Itter GmbH
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Publication date
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Priority to AT03029597T priority patent/ATE311517T1/de
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Priority to DE50301800T priority patent/DE50301800D1/de
Publication of DE10300240A1 publication Critical patent/DE10300240A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/5427Fixing of glass panes or like plates the panes mounted flush with the surrounding frame or with the surrounding panes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/5436Fixing of glass panes or like plates involving holes or indentations in the pane
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/58Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like
    • E06B3/62Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of rubber-like elastic cleats
    • E06B3/6202Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of rubber-like elastic cleats positioned between adjoining panes without separate glazing bar

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Glaswand, vorzugsweise feuerschutzhemmende Glaswand, mit mehreren, eine Front bildende, Glaselementen mit einer Vorder- und einer Rückseite, wobei die Glaselemente jeweils an mindestens zwei Stirnseiten durch mindestens eine Haltevorrichtung gehalten werden und jedes Glaselement mindestens eine Glasscheibe aufweist, wobei mindestens zwei benachbarte Glaselemente an den benachbarten Stirnseiten an mindestens je einer Glasscheibe eine Längsnut aufweisen, in die eine Nuteinlage eingelegt ist, um einen Versatz zu verhindern.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Glaswand, vorzugsweise Feuerschutzhemmende Glaswand, mit mehreren, eine Front bildende, Glaselementen mit einer Vorder- und einer Rückseite, wobei die Glaselemente jeweils an mindestens zwei Stirnseiten durch mindestens eine Haltevorrichtung gehalten werden und jedes Glaselement mindestens eine Glasscheibe aufweist.
  • Bekannt ist eine ähnliche Glaswand der Anmelderin unter dem Namen Sicuroflam, Typ G30. Derartige Glaswände dienen beispielsweise als Feuerwiderstandsglas der Brandschutzklasse G30, welches durch die Raumabschließende Funktion die Ausbreitung von Feuer und Rauch für mindestens 30 Minuten verhindern soll. Bei dieser bekannten Ausführung einer Glaswand werden die einzelnen Glaselemente der Glaswand auf einer Rahmenkonstruktion aufgesetzt und durch breitflächige Flansche mit der Rahmenkonstruktion verbunden. Diese Ausführungsform ist beispielsweise auch in der Europäischen Patentanmeldung der Anmelderin EP 1 143 097 A1 dargestellt.
  • Ein Problem solcher Glaswände besteht darin, dass aufgrund der Befestigungsvorrichtungen für die einzelnen Glaselemente, die diese jeweils vollständig umfassen und dabei nicht durchsichtig sind, der ästhetische Eindruck einer solchen Glaswand gestört wird.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung eine konstruktive Lösung für eine solche Glaswand aus einer Vielzahl von einzelnen Glaselementen zu finden, die zumindest auf einen wesentlichen Teil der undurchsichtigen Verbindungs- und Befestigungsvorrichtungen der Glaselemente verzichten kann, ohne jedoch die Stabilität und auch Feuerschutzfähigkeit der Glaswand einzuschränken.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteil der Weiterbildung der Erfindung sind Gegenstand der untergeordneten Ansprüche.
  • Dementsprechend schlagen die Erfinder vor, die an sich bekannte Glaswand, vorzugsweise Feuerhemmende Glaswand, welche mehrere, eine Glasfront bildende Glaselemente mit einer Vorder- und einer Rückseite aufweist, wobei die Glaselemente jeweils an mindestens zwei Stirnseiten durch mindestens eine Haltevorrichtung gehalten werden und jedes Glaselement mindestens eine Glasscheibe aufweist, dahingehend zu verbessern, dass mindestens zwei benachbarte Glaselemente an den benachbarten Stirnseiten an mindestens je einer Glasscheibe mindestens eine Längsnut aufweisen, in die eine Nuteinlage eingelegt ist, die einen Versatz der Glaselemente in Lotrichtung zur Glasscheibe verhindert.
  • Durch den Einsatz einer derartigen „Nut- und Feder-Verbindung" zwischen den Glaselementen, die wesentlich filigraner als die bekannten Verbindungen gestaltet werden können, wird der estheische Eindruck einer durchgehenden Glaswand wesentlich weniger gestört. Vorteilhaft ist hierbei, dass in diesem Bereich auch eine im wesentlichen dichte Verbindung zwischen den Glaselementen hergestellt wird, so dass ein gegebenenfalls auftretendes Feuer auf einer Seite der Glaswand nicht ohne weiteres zur anderen Seite durchschlagen kann. Außerdem verhindert diese Nut- und Federverbindung zwischen den Glaselementen einen Versatz der Glasscheiben senkrecht zu ihrer ebenen Ausbreitung, so dass eine Stabilisierung zwischen den Glaselementen erreicht wird, die eine wesentliche Reduktion von Haltevorrichtungen ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß kann die mindestens eine Glasscheibe entweder als einfache Glasscheibe oder auch als Verbundglasscheibe ausgeführt werden. Wobei die Ausführung als Verbundglasscheibe zusätzlich den Vorteil einer erhöhten Bruchsicherheit mit sich bringt.
  • Soll durch die Glaswand zusätzlich eine klimatische Isolierung zwischen zwei Räumen erreicht werden, so kann die Glaswand auch als mehrschichtiges Isolierglaselement ausgebildet werden, wobei es grundsätzlich ausreichend ist, wenn eine der Glasscheiben des Isolierglaselementes über die erfindungsgemäße Nut/Feder-Verbindung verfügt.
  • Für eine besonders gute Isolierung und eine zusätzliche Verbesserung der Stabilität kann die Nut/Feder-Verbindung zwischen den einzelnen Glaselementen auch derart gestaltet sein, dass zumindest die äußeren Scheiben des Isolierglaselementes jeweils an mindestens einer Stirnseite Längsnuten mit Nuteinlagen aufweisen.
  • Falls eine der Glasscheiben oder auch die einzige Glasscheibe des jeweils verwendeten Glaselementes eine Verbundglasscheibe ist, so kann die Längsnut derart ausgebildet sein, dass diese sich über alle Einzelscheiben der Verbundglasscheibe erstreckt. Eine andere Ausbildungsmöglichkeit besteht jedoch auch darin, dass bei einer Verbundglasscheibe sich die Längsnut nur über die Dicke einer Einzelscheibe der gesamten Verbundglasscheibe erstreckt.
  • Als Nuteinlage können verschiedene, nicht zu harte Materialien verwendet werden, beispielsweise eine Metalldraht oder Metallstab, wobei vorzugsweise ein Aluminiumdraht oder Aluminiumstab, verwendet wird, der nicht die Gefahr der Beschädigung für die Glasscheibe in sich birgt.
  • Eine weitere Ausführungsform der Nuteinlage kann darin bestehen, dass diese als hitzebeständige Schnur, vorzugsweise als Asbestschnur ausgelegt ist. Die Verwendung einer solchen hitzebeständigen Schnur birgt den Vorteil in sich, dass auch im Brandfall kein Schmelzen der Nuteinlage, wie es beispielsweise im Falle von Aluminium nach einer zu langen Hitzeeinwirkung möglich ist, eintreten kann. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass die Stabilität einer hitzebeständigen Schnur und die Aufnahmemöglichkeit für Scherkräfte nicht der einer metallenen Nuteinlage entspricht.
  • Ein Kompromiss kann hierbei darin bestehen, dass die Nuteinlage als ummantelter Metalldraht, vorzugsweise Aluminiumdraht vorgesehen wird, wobei die Ummantelung vorzugsweise aus einem hitzebeständigen Gewebe oder sonstigem, etwas weicherem Material, verwendet wird. Dadurch wird ein direkter Metall/Glas-Kontakt verhindert und es können auch härtere und feuerbeständigere Metalle verwendet werden, ohne die Gefahr einer Verletzung des Glases in Kauf nehmen zu müssen. Außerdem kann der Schutzmantel auch zum Ausgleich des Ausdehnungsverhaltens des Metallkerns dienen.
  • Bezüglich der Anordnung der erfindungsgemäßen Verbindung zwischen den einzelnen Glaselementen in einer Glaswand wird vorgeschlagen, die jeweils gegenüberliegenden Stirnseiten eines Glaselementes mit Nut und Nuteinlage zu versehen, wobei sonstige Haltevorrichtungen für die Glaselemente verwendet werden können, die sich über die gesamte Länge einer Stirnseite eines Glaselementes erstrecken oder auch Haltevorrichtungen verwendet werden, die punktförmig am Glaselement angreifen.
  • Bei der Verwendung von punktförmig am Glaselement angreifenden Haltevorrichtungen wird es jedoch notwendig zur Erreichung einer feuerhemmenden Wirkung alle Stoßbereiche der Glaselemente in der Glaswand mit der erfindungsgemäßen Nut/Feder-Verbindung zu versehen.
  • Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Größenverhältnisse von Nut und Nuteinlage so gewählt sind, dass eine unmittelbare Berührung der Glaselemente verhindert wird, womit eine gegenseitige Beschädigung der Glaselemente vermieden werden kann.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand der bevorzugten Ausführungsbeispiele mit Hilfe der Figuren näher beschrieben. Es zeigen im einzelnen:
  • 1: Aufbau einer Glaswand mit einer Vielzahl von Glaselementen;
  • 2: Detailausschnitt aus 1 im Bereich einer Nut/Feder-Verbindung zweier Glaselemente;
  • 3: Schnitt A-A aus 2;
  • 4: Nut/Feder-Verbindung zweier Glasscheiben mit Metalldraht;
  • 5: Doppelte Nut/Feder-Verbindung einer Verbundglasscheibe;
  • 6: Doppelte Nut/Feder-Verbindung zwischen Doppelisolierglasscheiben;
  • 7: Einfache Nut/Feder-Verbindung zwischen zwei Verbundglasscheiben mit übergreifender Nut;
  • 8: Doppelte Nut/Feder-Verbindung zwischen zwei Doppelisolierglaselementen mit einer Verbundglasscheibe;
  • 9 Nut/Feder-Verbindung zwischen zwei Verbundglasscheiben mit ummanteltem Metallstab;
  • 10 Nut/Feder-Verbindung zwischen zwei Verbundglaselementen mit Nut- und Feder in einer Teilscheibe des Verbundglases;
  • 11: Ausführung einer Glaswand mit randseitiger Haltevorrichtung und zentralen, punktförmigen Haltevorrichtungen;
  • 12: Aufbau einer Glaswand mit einer Vielzahl von punktförmig gehaltenen Glaselementen
  • Die 1 zeigt eine beispielhafte Ausführung einer Glaswand 1, welche aus einer Vielzahl von Glaselementen 1.1 bis 1.N zusammengesetzt ist, wobei die gesamte Glaswand randseitig durch eine Haltevorrichtung 4 die sich über die gesamte Längsseite der Glaswand erstreckt, gehalten werden. In waagrechter Richtung verlaufen weitere innere Haltevorrichtungen 3, die die einzelnen Glaselemente an gegenüberliegenden und waagrecht liegenden Stirnseiten befestigen. Die senkrecht liegenden, inneren Stirnseiten der Glaselemente 1.X sind auf die erfindungsgemäße Weise durch eine Nut/Feder-Verbindung 12 untereinander verbunden, dieses wird durch die gestrichelten Linien dargestellt. In der Draufsicht der Glaswand 1 ist ein Detailausschnitt 5 hervorgehoben. Der in der 2 vergrößert dargestellt ist. Dieser Detailausschnitt 5 zeigt die erfindungsgemäße Verbindung zwischen den beiden Glaselementen 1.2 und 1.3, die an ihrer Stoßkante jeweils eine Nut 7 aufweisen, in die eine Nuteinlage 6 – hier eine feuerfeste Schnur 6 eingelegt ist, so dass ein Versatz senkrecht zur Zeichenebene zwischen den Glaselementen 1.2 und 1.3 verhindert wird.
  • Der Schnitt A-A ist in der 3 nochmals im Schnitt dargestellt. Diese 3 zeigt die Glasscheibe S1 und S2 der beiden Glaselementen 1.2 und 1.3 in einem Ausschnitt, an deren Stoßfuge. Beide Glasscheiben S1 und S2 weisen jeweils eine Nut 7 auf, in die eine Schnur 6 eingelegt ist. Diese Schnur 6 verhindert einen Versatz dieser beiden Scheiben zueinander, so dass ein bündiges Abschließen der Fronten gesichert ist und gleichzeitig eine Feuerhemmende Abdichtung zwischen den Glasscheiben S1 und S2 entsteht.
  • Die der 3 entsprechenden Ausschnitte sind in den 4 bis 10 nochmals wiederholt, wobei jedes Mal unterschiedliche Varianten des Aufbaus der Glaselemente dargestellt sind. So zeigt die 4 nochmals zwei aneinander stoßende Glaselemente die als einfache Glasscheibe S1 und S2 ausgebildet sind, wobei beide Glasscheiben ebenfalls eine Nut 7 aufweisen, in der dieses Mal jedoch ein Metallstab 6 als Nuteinlage dargestellt ist.
  • Die 5 zeigt eine ähnliche Situation, jedoch sind die beiden Glaselement als Verbundglasscheiben ausgeführt. Jede Einzelscheibe 5.1.1 bis 5.2.2 der beiden Verbundglasscheiben verfügen mutig an deren Stirnseite über eine Nut 7, in die beispielhaft in der oberen Teilscheibe als Nuteinlage 6.1 ein Aluminiumstab dargestellt ist, während in der unteren Teilscheibe als Nuteinlage eine Asbestschnur dargestellt wird. Eine solche Kombination eignet sich besonders, wenn davon auszugehen ist, dass eine Feuerhemmung insbesondere von der Seite der Asbestschnur bewirkt werden soll, da diese Seite besonders feuerbeständig ist, während anderseits auf der Rückseite mit dem eingelegten Aluminiumstab 6.1 ein besonders sicherer Versatzschutz bewirkt wird. Gleichzeitig wird jedoch ein evtl. Abschmelzen dieses Aluminiumstabes 6.1 wirksam durch die Vorgeschaltete Asbestschnur 6.2 verhindert.
  • Ein ähnlicher Aufbau ist in der 6 dargestellt, wobei jedoch hier eine Isolierverglasung verwendet wird, in dem zwischen den Teilscheiben S1.1 und S1.2, entsprechend S2.1 und S2.2 eine Dichtung 8 mit Abstandshalter 9 eingebracht ist, die ein Isoliervolumen zwischen den Teilscheiben bildet. Die Nut/Feder-Situation entspricht der aus der 5 mit entsprechendem Ergebnis.
  • Die 7 zeigt eine ähnliche Situation wie in der 4 dargestellt, jedoch bestehen die beiden aneinander stoßenden Glaselemente hier aus Verbundglaselementen, wobei durch eine derartige Ausführung, in der die Nut übergreifend zwischen den Teilscheiben der Verbundglasscheiben verläuft, besonders einfach herstellbar ist. Hier kann bereits bei der Herstellung der Verbundglasscheibe vor der Verbindung der beiden Teilscheiben eine Phase an den Rändern der Teilscheibe angebracht werden, so dass nach deren Zusammenlegung und Verbindung eine entsprechende Nut entstehen kann.
  • Die 8 zeigt nochmals eine ähnliche Situation wie in 6, wobei die eine Teilscheibe der Isolierverglasung zusätzlich als Verbundglasscheibe ausgebildet ist. Selbstverständlich können beliebige Kombinationen oder auch mehr schichtige Isolierverglasungen hierbei verwendet werden, die ebenfalls vom erfindungsgemäßen Gedanken erfasst werden.
  • Die 9 zeigt nochmals die Verbindungssituation zwischen zwei Verbundglasscheiben entsprechend der 7, jedoch ist hierbei als Nuteinlage ein ummantelter Aluminiumdraht 6 verwendet worden. Die Ummantelung ist mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnet. Eine derartige Ausbildung der Nuteinlage stellt nochmals einen Kompromiss zwischen einer reinmetallenen Nuteinlage und einer reiner aus feuerfestem Gewebe bestehenden Nuteinlage dar, wobei durch die Ummantelung durch feuerfestes Material einerseits eine bessere Standfestigkeit der Metalleinlage gegenüber Hitzeeinwirkung bewirkt wird, andererseits durch die erhöhte Festigkeit des metallenen Kerns in der Nuteinlage zusätzlich eine verbesserte Stabilität der Verbindung zwischen den Glaselementen erreicht wird.
  • Die 10 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Verbindung zweier Glaselemente durch die Nut/Feder-Situation, wobei hier die Nut lediglich auf der einen Seite der beiden Verbundglasscheiben eingefräst ist.
  • Wie bereits oben ausgeführt, kann die Glasfassade einmal entsprechend der Aufteilung in 1 verwirklicht werden, jedoch besteht auch die Möglichkeit, die einzelnen Glaselemente zumindest teilweise durch punktförmig angreifende Verbindungsvorrichtungen 11 zu tragen, wobei bezüglich der punktförmigen Befestigung von Glasscheiben und auch Isolierglasscheiben insbesondere auf die Patentanmeldung EP 1 143 099 A1 der Anmelderin bzw. die EP 1 143 098 A1 hingewiesen wird. Auch die in der noch nicht veröffentlichten deutschen Patentanmeldung der Anmelderin mit amtlichen Aktenzeichen DE 102 16 425.8 gezeigte punktförmige Halterung von Glaselementen kann erfindungsgemäß verwendet werden.
  • Die 11 zeigt eine Variante mit einer umlaufenden längsseitigen Befestigung und punktförmigen Innenbefestigung, wäh rend die 12 eine rein punktförmige Befestigung der Glaselemente der Glaswand zeigt. Die gestrichelten Linien stellen jeweils die erfindungsgemäße Verbindung der Glaselemente mit der Nut/Feder-Verbindung dar.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten Merkmale der Erfindung nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • 1
    Glaswand
    1.x
    Glaselement
    2
    Verbindungsfuge
    3
    Innere Haltevorrichtung
    4
    Randseitige Haltevorrichtung
    5
    Detail
    6
    Nuteinlage
    7
    Nut
    8
    Dichtung
    9
    Abstandshalter
    10
    Feuerfeste Ummantelung
    11
    Punktförmige Befestigung
    12
    Nut/Feder-Verbindung
    Sx
    Glasscheibe
    Sx.y
    Teilscheibe

Claims (14)

  1. Glaswand (1), vorzugsweise feuerhemmende Glaswand, mit: 1.1. mehreren, eine Front bildende, Glaselementen (1.x) mit einer Vorder- und einer Rückseite, wobei 1.2. die Glaselemente (1.x) jeweils an mindestens zwei Stirnseiten durch mindestens eine Haltevorrichtung (3, 4) gehalten werden und 1.3. jedes Glaselement (1.x) mindestens eine Glasscheibe (Sx) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass 1.4. mindestens zwei benachbarte Glaselemente (1.x) an den benachbarten Stirnseiten an mindestens je einer Glasscheibe (Sx) mindestens eine Längsnut (7) aufweisen, in die eine Nuteinlage (6) eingelegt ist, die einen Versatz der Glaselemente (1.x) in Lotrichtung zur Glasscheibe (Sx) verhindert.
  2. Glaswand gemäß dem vorstehenden Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Glasscheibe (Sx) eine Verbundglasscheibe ist.
  3. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Gaselement (1.x) als mehrschichtiges Isolierglaselement ausgebildet ist.
  4. Glaswand gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindestens die äußeren Scheiben (Sx) des Isolierglaselements (1.x) jeweils an mindestens einer Stirnseite Längsnuten (7) mit Nuteinlagen (6) aufweisen.
  5. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Verbundglasscheibe (Sx) die Längsnut (7) sich über alle Einzelscheiben (Sx.y) der Verbundglasscheibe (Sx) erstreckt.
  6. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Verbundglasscheibe (Sx) die Längsnut (7) nur über die Dicke einer Einzelscheibe (Sx.y) der Verbundglasscheibe (Sx) erstreckt.
  7. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuteinlage (6) ein Metalldraht oder -stab, vorzugsweise ein Aluminiumdraht oder -stab, ist.
  8. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuteinlage (6) eine hitzebeständigebeständige Schnur, vorzugsweise eine Asbestschnur, ist.
  9. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuteinlage (6) ein mit hitzebeständigem Gewebe ummantelter Metalldraht, vorzugsweise Aluminiumdraht, ist.
  10. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils gegenüberliegenden Stirnseiten eines Glaselements (1.x) mit Nut (7) und Nuteinlage (6) versehen sind.
  11. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine senkrecht stehende Stirnseite eines randseitigen Glaselementes (1.x) oder beide senkrecht stehende Stirnseiten eines innenliegenden Glaselements (1.x) mit Nut (7) und Nuteinlage (6) versehen ist/sind.
  12. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Haltevorrichtung (3, 4) sich über die gesamte Länge einer Stirnseite eines Glaselementes (1.x) erstreckt.
  13. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Haltevorrichtung (11) als punktförmig am Glaselement angreifende Haltevorrichtung ausgebildet ist.
  14. Glaswand gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Größenverhältnisse von Nut (7) und Nuteinlage (6) so gewählt sind, dass eine unmittelbare Berührung der Glaselemente verhindert wird.
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