DE1030068B - Elektronische Schaltung zum Addieren oder Multiplizieren - Google Patents
Elektronische Schaltung zum Addieren oder MultiplizierenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektronische Recheneinrichtung für Addition bzw. Multiplikation, bei der die
Aufgabenwerte als Analogwerte und diese durch Impulsfolgen verschiedener Länge und Frequenz dargestellt
werden.
Es ist bereits ein Röhren-Analogrechner für Multiplikation bekannt, bei dem die durch analoge Gleichspannungen
gegebenen Faktoren mittels je eines Dreieckwellen- und eines Rechteckwellen-Generators durch
Folgen von Rechteckimpulsen dargestellt werden, bei denen das Verhältnis von Impulslänge zu Periodenlänge
dem jeweiligen Faktor-Analogwert entspricht und deren Frequenzen in irrationalem Verhältnis zueinander stehen,
so daß derjenige prozentuale Zeitanteil, in dem Impulse aller Faktoren gleichzeitig auftreten, das Produkt
darstellt.
Demgegenüber vereinigt der dezimalziffernweise arbeitende
elektronische Ziffern-Analog-Rechner für wahlweise Addition und Multiplikation gemäß vorliegender Erfindung
den Vorteil der großen Genauigkeit eines Ziffernrechners mit dem des einfachen Aufbaus eines Analogrechners
durch dezimalziffernweise Analogverarbeitung der Aufgabenwerte (Summanden bzw. Faktoren) und
enthält zu diesem Zweck mindestens eine Anordnung, die durch einen Steuerimpuls zur Erzeugung eines Ausgangsimpulses
von solcher Dauer veranlaßt wird, die einer einen Dezimalziffer-Analogwert darstellenden
Gleichspannung proportional ist, durch mindestens ein Organ zur Umwandlung von Ziffernwerten in Analog-Gleichspannungen
und mindestens eine Einrichtung, die unter Steuerung durch den genannten Ausgangsimpuls
eine Impulsfolge konstanter Frequenz mit einer der Analogspannung entsprechenden Impulszahl erzeugt. Diese
Recheneinrichtung für wahlweise Addition oder Multiplikation verwandelt also die vorzugsweise in binär verschlüsselter
Form gegebenen, zu addierenden oder zu multiplizierenden Dezimalziffernwerte mittels einstellbarer
Widerstandsnetzwerke grundsätzlich bekannter Art in analoge Gleichspannungswerte und führt diese entweder
summiert einer einzigen oder einzeln je einer Schaltanordnung, vorzugsweise einer Phantastronschaltung, zu,
die auf jeden Einleitungsimpuls hin einen Ausgangsimpuls erzeugt, dessen Länge der zugeführten analogen
Gleichspannung proportional ist. Dieser Ausgangsimpuls macht als Tastimpuls einen zugeordneten Multivibrator
konstanter Frequenz so lange wirksam, daß die von ihm erzeugte Impulszahl der betreffenden Dezimalziffer, also
entweder der Summe der Summandenziffer oder einer Faktorziffer entspricht. Bei der Multiplikation dienen die
dem einen Faktor entsprechenden Ausgangsimpulse niedriger Frequenz des einen Multivibrators als Einleitungsimpulse für die von einem weiteren Faktor abhängige
andere Phantastronschaltung, so daß der von letzterer gesteuerte andere Multivibrator eine dem Ziffernprodukt
Elektronische Schaltung
zum Addieren oder Multiplizieren
zum Addieren oder Multiplizieren
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelflngen (Württ), Böblinger Allee 49
Sindelflngen (Württ), Böblinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. Februar 1964
V. St. v. Amerika vom 16. Februar 1964
Shih Chiech Chao, San Jose, Calif. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
entsprechende Gesamtzahl von Impulsen hoher Frequenz liefert.
Als Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens werden nachstehend an Hand von Zeichnungen eine
Ziffern-Analogadditionseinrichtung für zwei binär verschlüsselte dezimale Summandenziffern zuzüglich einer
Ubertragsziffer sowie eine wahlweise umschaltbare Additions- und Multiplikationseinrichtung für zwei Faktorziffern
gleicher Art näher beschrieben. Selbstverständlich können unter Berücksichtigung des linearen Aussteuerbereiches
der Phantastronschaltung auch weitere einstellige Summanden mittels je eines zusätzlichen Widerstandsnetzwerkes
sowie weitere einstellige Faktoren mit Hilfe je einer zusätzlichen Phantastronschaltung mit zugehörigem
Multivibrator mit entsprechend höher gestaffelter Frequenz verarbeitet werden. Die einzelnen Stellen
mehrstelliger Aufgabenwerte sind entweder nacheinander in derselben Recheneinrichtung oder gleichzeitig mittels
einer der Stellenzahl entsprechenden Anzahl solcher Recheneinrichtungen zu verarbeiten.
Von den Zeichnungen stellen dar
Fig. 1 a, 1 b ein Teilschaltbild einer Ziffern-Analogadditionseinrichtung
für zwei dezimale Summandenziffern und eine Übertragsziffer,
Fig. 2 a bis 2 c ein Schaltbild einer wahlweisen Additions- und Multiplikationseinrichtung für zwei dezimale Summanden- bzw. Faktorziffern und eine Übertragsziffer.
Fig. 2 a bis 2 c ein Schaltbild einer wahlweisen Additions- und Multiplikationseinrichtung für zwei dezimale Summanden- bzw. Faktorziffern und eine Übertragsziffer.
Zwecks leichteren Verständnisses des Erfindungsgedankens sei zunächst die Additionseinrichtung nach Fig. 1
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erläutert. Zur Umwandlung der in binär verschlüsselter von F1 und am Steuergitter von F2 auftreten, da das
Form, d. h. durch ihre Binärkomponenten 1, 2, 4 und 8, Steuergitter von F2 über den Kondensator 15 mit der
gegebenen zu addierenden dezimalen Summandenzif- Kathode von F1 gekoppelt ist. Dieser negative Impuls
fern A und B sowie der Übertragsziffer C aus der nächst- am Steuergitter von F2 vermindert den Kathodenstrom
niedrigeren Dezimalstelle werden mit Hilfe eines Wider- 5 und erniedrigt dadurch plötzlich die Kathodenspannung.
Standsnetzwerkes Rl, R2, i?4, RB; RV, R2', i?4', R8'; Infolge der Abnahme der Kathodenspannung steigt die
Rl"; 16, 17 (Fig. la) und einer zu seiner Einstellung die- Spannung des dritten Gitters gegenüber der Kathode
nenden Schalteranordnung Sl, S2, S4, S8; Sl', S2', weiter an, wodurch der Prozentsatz des zur Anode von
54', S8'; Sl" in eine analoge Gleichspannung umgewan- F2 fließenden Kathodenstromes weiter wächst. i. ; :
delt, die der Summe aller Summen- und Übertragsziffern i° Der Anstieg des Anodenstroms und der entsprechende
bzw. von deren Binärkomponenten proportional ist. Abfall der Anodenspannung setzen sich so lange fort, b|s
Die Schalteranordnung und das Netzwerk sind in drei ein weiteres Sinken der Steuergitterspannung den Q^-1
Eingangsgruppen A, B und C eingeteilt entsprechend den samtkathodenstrom so stark vermindert, daß auch dötfi
drei in die Addierschaltung einzuführenden Dezimal- Anodenstrom wieder fällt. In diesem Zeitpunkt kehrt
ziffern. Den vier Schaltern Sl, S2, S4 und S8 bzw. Sl', *5 sich der Schaltvorgang wieder um. Der beginnende
S2', S4' und S8' in jeder Gruppe A und B sind die binären Anodenstromabfall und entsprechende Anodenspannungs-Schlüsselwerte
1, 2, 4 und 8 zugeordnet mittels ent- anstieg von F2 erzeugt nämlich über die Kathodenversprechender
Werte der einzelnen durch die Schalter von stärkerröhre F1 einen positiven Impuls am Steuergitter
Erdpotential an + 300 Volt umschaltbaren Wider- von F2, der die Kathodenspannung schnell wieder auf
stände Al, R2, Ri und RS bzw. Al', R2', Ri' und R8'. 20 ihren Ruhewert steigen läßt. Dadurch nimmt die Sperr-Durch
Betätigung der zugehörigen Schalter in den Grup- wirkung der Gittervorspannung des dritten Gitters auf
pen A, B und C werden die Binärkomponenten der zwei den Anodenstrom zu, so daß der Kathodenstrom wieder
zu addierenden Dezimalziffern bzw. der Übertrag aus von der Anode zu den Schirmgittern zurückgeschaltet
einer niedrigeren Stelle eingeführt. wird.
Durch die einzelne oder kombinierte Betätigung der 25 Es ist eine besondere Eigenart des Phantastrons, daß
Schalter S jeder Gruppe A oder B wird der Gesamtwider- die Anodenspannung von F2 linear mit der Zeit fällt.'
stand einerseits zwischen der gemeinsamen Verbindungs- Ferner sinkt die Kathodenspannung von F2 plötzlich,
leitung 10 und der 300-Volt-Leitung 11 und andererseits sobald die Anodenspannung zu fallen beginnt, und bleibt
zwischen der Leitung 10 und Erde so geändert, daß auf auf einem niedrigen Wert, bis die Anodenspannung zu
der Leitung 10 eine Spannung entsteht, die einer der 3° ihrem alten Wert zurückzukehren beginnt. Zu dieseni
Dezimalziffern Eins bis Neun oder bei gleichzeitiger Ein- Zeitpunkt steigt die Kathodenspannung plötzlich wieder
führung von mehreren Ziffern in die Gruppen A, B und C an, wie die in Fig. Ib eingezeichneten Spannungskurvqn;;;
der Summe der eingeführten Ziffern analog ist. Im vor- zeigen. Infolgedessen hängt die Dauer des von der Kaliegenden
Ausführungsbeispiel verwendete Widerstands- thode von F2 abgenommenen Ausgangsimpulses unmittelwerte
werden später angegeben. Die Schalter S können 35 bar von dem Anfangswert der Anodenspannung ab, der
entweder laut Zeichnung von Hand betätigt oder zwecks ja, wie bereits erläutert, mit der Analogspannung auf de*"
selbsttätiger und schneller Werteinführung elektronisch Leitung 10 praktisch übereinstimmt,
gesteuert werden. Um innerhalb des linearen Teiles der Kurve zu bleiben,
Diese analoge Spannung auf der Leitung 10 steuert eine müssen die Anodenruhespannung von F2 und somit d^e !i ί
lineare Verzögerungsschaltung, ein sogenanntes Phan- 40 analoge Nullspannung auf der Leitung 10 einen über
tastron, das die Röhren F1 und F2 (Fig. Ib) enthält, und 0 VoK liegenden Minimalwert aufweisen. Deshalb ist βί|Γ|
wird dem Gitter von F1 über die Diode F3 zugeführt. Die Spannungsteiler mit den Widerständen 16 und 17 (Fig. 1 ä] ■''
Diode F3 dient zur Begrenzung der Anodenspannung von vorgesehen. Der Widerstand 16 ist veränderlich und läßt
F2 auf den Wert der Analoggleichspannung der Lei- die passende Einstellung des Spannungsteilers zu. Der
tung 10 mit einer Genauigkeit von wenigen Volt. Wenn 45 Grund dieser Einstellung wird später erläutert,
das Phantastron innerhalb seines linearen Bereiches ge- Beim ersten Ausführungsbeispiel werden die verschie-
steuert wird, liefert es einen Ausgangsimpuls, dessen den langen Ausgangsimpulse (Schaltimpulse) des Phan-Dauer
eine lineare Funktion der Anodenspannung von F2 tastrons von der Kathode von F2 (Fig. Ib) abgenommen
ist. Da diese Verzögerungsschaltung an sich bekannt ist, und dienen zum Einschalten eines gewöhnlich nicht in
folgt nur eine kurze Beschreibung derselben. 50 Betrieb befindlichen, unstabilen Multivibrators mit den
Die Anodenspannung von F2 kann die Analogspannung beiden Röhren F4 und F5 (Fig. la). Vor Betätigung desr
der Leitung 10 nicht überschreiten, jedoch kann sie infolge selben werden die Schaltimpulse jedoch über drei Bedes
sehr großen Widerstandes der Diode F3 in Sperrich- grenzerstufen F6, F7 und F8 (Fig. 1 b) geleitet, um ihre
tung unter diesen Weit fallen. Im Ruhezustand ist die Rechteckform zu verbessern. Der Schaltimpuls wird nach
Anodenspannung von F2 etwa gleich der analogen Span- 55 seiner Nachformung als rechteckiger, positiver Impuls
nung der Leitung 10. Infolge der negativen Vorspannung von der Anode der letzten Begrenzerstufe F8 abgenonides
dritten Gitters von F2 weist der Anodenstrom seinen men und über die Leitung 18 an das dritte Gitter von
geringsten Wert auf. Das zweite und vierte Gitter, die F4 (Fig. 1 a) gelegt. Der Multivibrator ist gewöhnlich
Schirmgitter, nehmen den größten Teil des Kathoden- infolge der Sperrspannung an diesem dritten Gitter von
stromes auf. 6o F4 außer Betrieb. Wenn jedoch der positive Schaltimpuls
Wird nun ein positiver Einschaltimpuls an das dritte dem dritten Gitter aufgedrückt wird, wird F4 leitend,
Gitter von F2 über den Kondensator 14, z. B. mittels und der Multivibrator schwingt während der Dauer des
einer nicht dargestellten Addiertaste, gelegt, so wird der Impulses; an dessen Ende wird F4 jedoch wieder gesperrt:
Kathodenstrom augenblicklich von den Schirmgittern Zwei veränderliche Widerstände 19 und 20 in den Steuer-;
zur Anode umgeleitet. Durch den Anstieg des Anoden- 65 gitterkreisen von F4 und F5 gestatten das Einstellen der
stromes erfolgt eine entsprechende plötzliche Abnahme Multivibratorfrequenz, dessen Zweck anschließend erläuder
Anodenspannung. Da die Anode von F2 unmittelbar tert wird.
mit dem Steuergitter von F1, einem Kathodenverstärker, Die durch den Multivibrator erzeugten und von der
verbunden ist, läßt der Anodenspannungsabfall von F2 Anode von V5 abgenommenen Impulse werden zwei wet*
einen entsprechenden Spannungsabfall an der Kathode 70 teren Begrenzerstufen F9 (Fig. la) und F10 (Fig. Ib) ziu-
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geführt, die ebenfalls zur Erzielung einer guten Recht- werden soll, wird der Schalter 25 (Fig. 2a), der Addiereck-Kurven-Form
dienen. Von der Anode der letzten Be- Multiplizier-Schalter, nach rechts in seine Addierstellung
grenzerstufe F10 werden die Impulse einem nicht darge- umgelegt. In dieser Stellung des Schalters 25 wird nur
stellten geeigneten Impulszähler über die Leitung 21 zu- eine Addierschaltung, und zwar die erste, verwendet,
geführt. 5 Der sich ergebende Stromkreis ist fast der gleiche wie im
Vor dem Einführen der Ziffern in die Addierschaltung ersten Ausführungsbeispiel. Die in den Eingangsmüssen
zunächst zwei einfache, nicht sehr kritische Ein- gruppen A, B und C (Fig. 2a) eingeführten Ziffern
Stellungen von Schaltelementen erfolgen. Wenn sich alle werden in eine ihrer Summe analoge Spannung auf der
Eingangsschalter S gemäß Fig. 1 a in ihrer Ruhestellung Leitung 10 umgewandelt wie vorher, und diese Spannung
befinden, in der sie ihre zugehörigen Widerstände mit io wird an die Anode des ersten Phantastrons V2 (Fig. 2c)
Erde verbinden, wird der veränderliche Widerstand 16 so über die Diode V3 angelegt. Durch die Starttaste 26
lange verkleinert, bis der Zähler beim Betätigen der Ad- (Fig. 2 a) wird über die Leitung 34, den Schalthebel 32
diertaste gelegentlich eine Eins speichert. Dann wird' der des Schalters 25 und die Leitung 35 das erste Phanta-Widerstandswert
wieder etwas vergrößert, bis kein Wert stron V2 (Fig. 2 c) eingeschaltet und erzeugt einen
mehr gespeichert wird. Durch dieses Verfahren wird der *5 Ausgangsimpuls bestimmter Dauer, der nach Verstärkung
Schwell- oder Nullwert der Analogspannung eingestellt. und Neuformung durch die Begrenzerstufen F6, V7
Beim Ausführungsbeispiel beträgt dieser Wert etwa und V9 (Fig. 2b) den Multivibrator F4, F5 (Fig. 2b)
47 Volt. Zweitens soll jede Eingangsgruppe A und B für während seiner Dauer einschaltet. Die Ausgangsimpulse
die Einführung einer Neun eingestellt werden. Dazu dieser beiden Multivibratorstufen werden über die
werden die Schalter Sl und S8 sowie Sl' und S8' der 20 Begrenzerstufen V9 (Fig. 2b), FlO und FIl (Fig. 2c)
Gruppen^, und B und außerdem der SchalterSl" der zu einem nicht dargestellten Impulszähler geleitet.
Gruppe C umgelegt. Die Einführung der beiden Neunen Beim Multiplizieren wird der Schalter 25 (Fig. 2 a) in
in A und B und der Übertrags-Eins in C ergeben auf der die linke Multiplizierstellung umgelegt. Dadurch wird
Leitung 10 eine Spannung, die dem Zahlenwert Neunzehn die Eingangsgruppe A von der Gruppe B getrennt, die
entspricht. Darum wird nun die Multivibratorfrequenz 25 Gruppe C und der Spannungsteiler aus den Widermittels
der Widerstände 19 und 20 so eingestellt, daß ständen 16 und 17 abgeschaltet, jede Gruppe A und B
beim Betätigen der Addiertaste vom Multivibrator 19 mit einem getrennten Spannungsteiler 16a, 17 α bzw.
Impulse erzeugt und dem Zähler zugeführt werden. 16 δ, 17b versehen, die Eingangsgruppe A und ihr
Wegen des linearen Arbeitens des Phantastrons ist die Spannungsteiler 16 a, 17« über die Schalthebel 30 und
Einstellung der Schaltkreise nicht sehr kritisch, und die 3° 31 mit der Leitung 10' und somit über die Diode F3'
Zuverlässigkeit der Schaltung ist besonders gut, wenn für (Fig. 2 b) mit der Anode der Röhre F2' des zweiten
die Schalelemente die später angegebenen Werte verwen- Phantastrons der zweiten Addierschaltung verbunden
det werden, weil dann die analoge Spannung für jede sowie die an der Steuerleitung 10 für das erste Phantanächstgrößere
Dezimalziffer um etwa 8VoIt ansteigt. stron Fl, F2 (Fig. 2c) liegende Eingangsgruppe B
Außerdem arbeitet das Phantastron innerhalb 0,1 % in 35 (Fig. 2 a) über den Schaltarm 29 des Schalters 25 mit
dem verwendeten Kurventeil linear. ihrem Spannungsteiler 16 δ, 17 δ verbunden. Ferner wird
Zwecks Addition von zwei binär verschlüsselten Dezi- die Ausgangsspannung des zweiten Multivibrators F4',
malziffern und gegebenenfalls noch einer Übertragsziffer F5' (Fig. 2 c) über die Begrenzerstufe V 9' und die
Eins werden diese im beschriebenen Widerstandsnetz- Ausgangsleitung 21' der zweiten Addierschaltung, den
werk R durch Umlegen der entsprechenden Schalter S 4° Schalthebel 33 des Schalters 25 (Fig. 2 a) und die
eingestellt und in eine ihrer Summe entsprechende Analog- Leitung 35 an das dritte Gitter der Röhre F2 (Fig. 2 c)
spannung auf der Leitung 10 umgewandelt. Es sei nun des ersten Phantastrons gelegt. Infolgedessen wird durch
angenommen, daß z. B. die Ziffern 7 und 8 addiert werden die zweite Addierschaltung das Phantastron der ersten
sollen. Die Ziffer 7 wird in den Eingang A mittels seiner Addierschaltung wie folgt eingeschaltet, was im einzelnen
Schalter Sl, S2 und S4 und die Ziffer 8 in den Eingang B 45 aus der folgenden Beschreibung eines Multiplikationsmittels seines Schalters S8' eingeführt. Dadurch steigt beispiels hervorgeht.
die Spannung auf der Leitung 10 von ihrer analogen Null- Wenn eine Ziffer mit einer anderen, z. B. 6 mit 9,
spannung von etwa 47 Volt auf eine Spannung von unge- multipliziert werden soll, wird die Ziffer 6 beispielsweise
fähr 47 Volt + 8 (7 + 8) Volt = 167 Volt, die Analog- in die Gruppe A (Fig. 2 a) eingeführt und dadurch in
spannung für die Zahl 15. Wird nun das Phantastron 5° eine analoge Spannung umgeformt, die über die Leitung 10'
durch die Betätigung der nicht dargestellten Addiertaste und die Diode F3' (Fig. 2 b) an die Anode der Röhre F2'
eingeschaltet, so wird ein positiver, von der Kathode von des zweiten Phantastrons gelangt. Die Ziffer 9 wird in
F2 gelieferter Schaltimpuls dem Gitter von F1 zugeführt, die Gruppe B (Fig. 2 a) eingeführt, und die entsprechende
der den Multivibrator so lange einschaltet, bis dieser Analogspannung gelangt über die Leitung 10 und die
15 Impulse zu dem nicht dargestellten Impulszähler ge- 55 Diode F3 (Fig. 2 c) an die Anode der Röhre F2 des
liefert hat. Durch Betätigen der richtigen Schalterkombi- ersten Phantastrons.
nationen werden also zwei beliebige Dezimalziffern derart Wird nun die Starttaste 26 (Fig. 2 a) betätigt, so
addiert, daß die ihrer Summe entsprechende Impulszahl läuft über die Leitung 34, den Schalthebel 32 des
einem angeschlossenen Impulszähler entnommen werden Schalters 25 und die Leitung 36 ein positiver Einschaltkann.
60 impuls zum dritten Gitter der Röhre F2' (Fig. 2 b) des Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung, die zweiten Phantastrons, wodurch letzteres einen Ausgangs-Addier-Multiplizier-Schaltung
nach Fig. 2 a bis 2 c, ent- impuls liefert, dessen Länge der Faktorziffer 6 proportiohält
zwei Addierschaltungen, von denen jede im wesent- nal ist und der über die Verstärker- und Begrenzerlichen
der bereits beschriebenen gleicht. Die Schalt- stufe F6' (Fig. 2b) den zweiten Multivibrator F4', F5'
elemente jeder der beiden Addierschaltungen, im folgen- 65 (Fig. 2c) so lange in Betrieb setzt, bis dieser sechs
den erste und zweite Addierschaltung genannt, sind mit Impulse erzeugt hat. Diese sechs Ausgangsimpulse der
den gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 a und 1 b bezeich- zweiten Addierschaltung werden auf dem bereits angegenet,
jedoch sind die Bezugsziffern der zweiten Addier- benen Wege (Begrenzerstufe F9', Leitung 21', Schaltschaltung
noch mit einem zusätzlichen Strich versehen. arm 33 [Fig. 2 a], Leitung 35) als Einschaltimpulse dem
Wenn diese Schaltung als Addierschaltung verwendet 70 dritten Gitter der Röhre F2 (Fig. 2 c) des ersten Phanta-
strons Vl, V2 zugeführt, so daß letzteres nacheinander sechsmal eingeschaltet wird. Auf jeden dieser sechs
Einschaltimpulse hin erzeugt das erste Phantastron einen Ausgangsimpuls von einer der Faktorziffer 9 bzw. deren
Analogspannung proportionalen Länge, der jedesmal ί über die Verstärker- und Begrenzerstufen F6, F7 und
F8 (Fig. 2 b) den ersten Multivibrator F4, F5 so lange in Betrieb setzt, daß dieser jeweils neun Impulse erzeugt
und über die Begrenzerstufen F9 (Fig. 2b), FlO und FIl (Fig. 2c) zum Impulszähler sendet. Letzterem
werden somit sechsmal je neun Impulse, also insgesamt 54 dem Produkt beider Faktorziffern entsprechende
Impulse, zugeführt.
Da der zweite Multivibrator F4', F5' (Fig. 2 c) zum Einschalten des ersten Phantastrons Fl, F2 (Fig. 2 c) *5
dient, muß seine Impulsfrequenz hinreichend niedrig sein, damit zwischen je zwei seiner Einschaltimpulse das
erste Phantastron genügend Zeit hat, auch seinen längsten, einer Faktorziffer 9 proportionalen Ausgangsimpuls
zu erzeugen und danach wieder völlig in seinen Ruhezustand zurückzukehren. Dies kann durch entsprechende
Einstellung der Multivibratorfrequenz mittels der Widerstände 19' und 20' im zweiten Multivibrator
erreicht werden.
Bei Addition, also in der Addierstellung des Schalters 25, erfolgt die Kopplung zwischen der Kathode der Kathodenverstärkerröhre
Fl (Fig. 2 c) des ersten Phantastrons mit dem Steuergitter von dessen Röhre F2 mittels des
Kondensators 15 (Fig. 2 c) über die Leitung 92, den Schaltarm 27 des Schalters 25 (Fig. 2 a) und die Leitung 93.
Bei Multiplikation dagegen verläuft der Kopplungskreis über den Kondensator 15 a (Fig. 2 c), die Leitung 91
und dann wie vorstehend weiter über den Schalterarm 27 (Fig. 2 a) und die Leitung 93. In der Additionsstellung des Schalters 25 sind alle Eingangsgruppen A, B
und C parallel geschaltet, so daß sich bei der Einstellung von aufeinanderfolgenden Dezimalziffernwerten die Analogspannung
auf der Leitung 10 in Stufen von 8 Volt ändert. In der Multiplikationsstellung des Schalters 25
sind jedoch die Gruppen A und B voneinander getrennt
und ist die Gruppe C überhaupt abgeschaltet. Infolgedessen ändern sich in diesem Fall die Analogspannungen
auf den Leitungen 10 und 10' für aufeinanderfolgende Dezimalziffernwerte in Stufen von annähernd 17 Volt.
Dadurch wird ein größerer linearer Bereich des Phantastrons ausgenutzt und eine größere Zuverlässigkeit der
Arbeitsweise erreicht.
Demselben Eingangswert entspricht somit bei Addition eine andere Analogspannung als bei Multiplikation.
Damit nun das erste Phantastron Fl, F2 (Fig. 2c) in beiden Fällen trotz verschiedener, an der Anode von F2
wirksamer Analogspannungen einen Ausgangsimpuls gleicher Länge erzeugt, der also dieselbe Impulszahl des
ersten Multivibrators F 4, F5 (Fig. 2 b) veranlaßt, muß die Vergrößerung der analogen Stufenspannung bei
Multiplikation durch eine entsprechende Verkleinerung der Zeitkonstante des ersten Phantastrons ausgeglichen
werden. Zu diesem Zweck wird der bei Addition wirksame Kondensator 15 mit größerer Kapazität bei Multiplikation
durch den Kondensator 15 a mit kleinerer Kapazität ersetzt. Dadurch erzeugt das erste Phantastron
für jede in der Eingangsgruppe B eingestellte Ziffer immer einen Ausgangsimpuls derselben richtigen
Dauer, unabhängig davon, ob sich der Schalter 25 in der Addier- oder Multiplizierstellung befindet.
Für die in den beschriebenen Ausführungsbeispielen des erfindungsgemäßen Ziffern-Analogrechners verwendeten
Widerstände und Kondensatoren haben sich folgende Werte als zweckmäßig erwiesen; auf sie ist die
Erfindung jedoch keineswegs beschränkt:
Widerstand
Kilo-Ohm
Widerstand
Kilo-Ohm
Rl, RV, Rl" R2.R2'
R8,R8'
12,12'
13,13'
16α, 16δ
17α, 175
19,19'
20, 20'
40, 40'
41, 42, 41', 42'
43, 43'
44, 44'
45, 45'
46, 46'
48, 48'
49, 49'
75, 75'
77, 77'
78, 78'
79, 79'
80, 80'
81, 81'
82, 82'
-400 -200 -100
-200
27
-Obis -Obis
-160
-Obis 1000 -Obis 1000
-1000
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-150 -470
-
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-470
-470
-
| 50, | 50' |
| 51, | 51' |
| 53, | 53' |
| 54, | 54' |
| 55, | 55' |
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| 58, | 58' |
| 59, | 59' |
| 60, | 60' |
| 61, | 61' |
| 62, | 62' |
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| 69, | 69' |
| 70, | 70' |
| 71, | 71' |
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| 89 | |
| 90 | |
| 94, | 94' |
-470
-390
- 47 ■■'
-390 fc.
- 47 '.', -470
-
- 2O':ri
-470 -200 -470 -200
- 6,8
- IS
- is- :■.
- 6,8
- 47 :
-390 -390
-470
-
-
| Kondensator | Mikrofarad | Kondensator | Mikrofarad |
| 14,14' 15,15' 15α 47,47' 52,52' 56,56' |
- 50 -700 -260 -100 -100 -100 |
64, 64' 67, 67' 73, 73' 76, 76' 84, 84' 86 |
- 91 I - 91 — 20 - 20 .;, -100 - 91 |
55
60
Claims (8)
1. Elektronische Recheneinrichtung für Additio» ■*■
bzw. Multiplikation, bei der die Aufgabenwerte als '*
Analogwerte und diese durch Impulsfolgen verschieß ρ
dener Länge und Frequenz dargestellt werden, gekenn- ;
zeichnet durch mindestens eine Anordnung, die durch "Φ einen Steuerimpuls zur Erzeugung eines Ausgangs?■■■&■
impulses von solcher Dauer veranlaßt wird, die einer ,;.■ einen Dezimalziffer-Analogwert darstellenden Gleich- ,■
spannung proportional ist, durch mindestens «ist s:
Organ zur Umwandlung von Ziffernwerten in Analoge . ■■;
Gleichspannungen und mindestens eine Einrichtung!, :;„
die unter Steuerung durch den genannten Ausgangs^ ..'ΐ''
impuls eine Impulsfolge konstanter Frequenz mit einer der Analogspannung entsprechenden Impulszalhl
erzeugt. . :
2. Recheneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zur Erzeugung
jeweils eines Impulses von einer der Analog-Gleichspannung proportionalen Dauer vorzugsweise dureii
eine Phantastronschaltung (Röhren Fl bis F3) und;
der Impulsfolgeerzeuger z. B. durch einen impulsgetasteten Multivibrator (Röhren F4, F5) mit vor-
bzw. nachgeschalteten Begrenzerstufen (Röhren F6 , bis F8 bzw. F9 bis FIl) gebildet werden. «
3. Recheneinrichtung nach den Ansprüchen 1 und: 2,, =
dadurch gekennzeichnet, daß drei zu addierende,,.,.:■
vorzugsweise verschlüsselte Dezimalziffern (davop; '
ίο
eine Übertragsziffer 1), durch drei parallel geschaltete
Widerstandsnetzwerke [Rl, R2, i?4, R8 bzw. Al',
R2', i?4', R8' bzw. Al" und 16, 17) in eine ihrer
Summe entsprechende Gleichspannung umgewandelt werden und daß eine Phantastronschaltung (Fl bis
VZ) auf einen Einleitungsimpuls hin einen Ausgangsimpuls mit einer der Summen-Gleichspannung entsprechenden
Dauer erzeugt, der seinerseits einen Multivibrator (F4, VS) zur Erzeugung einer der
Summe entsprechenden Anzahl von Impulsen veranlaßt.
4. Recheneinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zu multiplizierende,
vorzugsweise verschlüsselte Dezimalziffern durch je ein getrenntes Widerstandsnetzwerk (Al, R2, i?4, R8;
16«, 17a bzw. RV, R2', A4', R8'; 16b, 17b) in je
eine analoge Gleichspannung umgewandelt werden, daß jeder Faktorspannung die Dauer eines Ausgangsimpulses
entspricht, der in je einer zugeordneten Phantastronschaltung (Fl bis VZ bzw. Fl' bis F3')
erzeugt wird, daß jeder der beiden Ausgangsimpulse die Erzeugung einer dem zugehörigen Faktor entsprechenden
Impulszahl durch je einen zugeordneten Multivibrator unterschiedlicher Frequenz (F4, VS
bzw. F4', F5') steuert und daß die Impulse niedriger Frequenz des zweiten Multivibrators (F4', VS') als
Einleitungsimpulse das erste Phantastron (Fl bis V3)
wirksam machen, so daß die Gesamtzahl der vom ersten Multivibrator (F4, VS) erzeugten Impulse
hoher Frequenz dem Produkt beider Faktorziffern entspricht.
5. Recheneinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die analoge Gleichspannung
dem eigentlichen Phantastron (Röhren Fl, V2 bzw. Fl', F2') über eine Begrenzerdiode [VZ
bzw. VZ') zugeführt wird.
6. Recheneinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Änderungen der Analogspannungen
bei Umschaltung zwischen Addition und Multiplikation kompensiert werden durch Zeitkonstantenänderung
des Kopplungsgliedes (Kondensator 15 bzw. 15«) zwischen beiden Röhren (Fl, V2)
des ersten Phantastrons.
7. Recheneinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Dezimalziffern
mehrstelliger Summanden entweder nacheinander in aufsteigender Reihenfolge mittels einer
einzigen Additionseinrichtung (drei Widerstandsnetzwerke, ein Phantastron, ein Multivibrator, ein Impulszähler)
oder gleichzeitig paarweise in einer der Stellenzahl entsprechenden Anzahl von Additionseinrichtungen addiert werden unter entsprechender
Stellen Versetzung der Teilsummen.
8. Recheneinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Multiplikation
mehrstelliger Faktoren die Bildung der Teilprodukte aus je zwei Dezimalziffem entweder nacheinander in
einer einzigen Multiplikationseinrichtung (je zwei Widerstandsnetzwerke, Phantastrone und Multivibratoren,
ein Impulszähler) oder gleichzeitig in einer entsprechenden Anzahl von Multiplikationseinrichtungen
erfolgt unter entsprechender Stellenversetzung der Teilprodukte.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 906 027; »Proceedings of the National Electronics Conference«,
Vol., VIII, Chicago, 1952, insbesondere S. 636 bis 646.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
® «09 510/226 S.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1030068B true DE1030068B (de) | 1958-05-14 |
Family
ID=23625162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI9807A Pending DE1030068B (de) | 1954-02-16 | 1955-02-15 | Elektronische Schaltung zum Addieren oder Multiplizieren |
Country Status (4)
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| NL (1) | NL194535A (de) |
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- 1955-02-15 DE DEI9807A patent/DE1030068B/de active Pending
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