DE1219973B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verringerung der bei der UEbertragung eines codierten Wertes benoetigten Stellenzahl, insbesondere in PCM-Systemen - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verringerung der bei der UEbertragung eines codierten Wertes benoetigten Stellenzahl, insbesondere in PCM-SystemenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT Int. Cl.:
H 03 k
Deutsche KL: 21 al - 36/12
Nummer: 1 219 973
Aktenzeichen: St 21562 VIII a/21 al
Anmeldetag: 15. Januar 1964
Auslegetag: 30. Juni 1966
Bei der Übertragung von codierten Werten besteht oft der Wusnsch, die Stellenzahl zu verringern, um
an Bandbreite bzw. Ubertragungszeit einsparen zu können, auch wann dabsi ei ι geringer, aber bekanuter
Fehler auftritt.
So ist schon ein Verfahren bekanntgeworden, bei dem der Meßwert in äquidistanten Zeitpunkten abgetastet
wird. Hierbsi werden nicht alle im Abtastzeitpunkt
vorliegenden Binä'zeichea des momsntanen Meßwertes für die Übertragung bsrücksichtigt, sondem
nur eine bestimmte Auswahl. Die Zahl der berücksichtigten Binärzeichen ändert sich von Abtastzeitpunkt
zu Abtastzeitpunkt in periodischer Folge derart, daß diejenigen Binärzeichen, die groben
Abstufungen des Meßwertes entsprechen, in der übertragenen Impulsfolge häufiger erscheinen als
Binärzeichen, welchs fainere.i Abstufungen des Meßwertes
entsprechen. Da für die Übertragung nur ein Teil der angebotenen, den jeweiligen Meßwert kennzeichnenden
Binärzeichen berücksichtigt wird, läßt sich durch das Verfahren eins Herabsetzung der
Kapazität des Ubertragungskanals erzielen, ohne daß die Übertragung sich rasch verändernder Meßwerte
verzögert wird. Nur die kleinsten erfaßten Meßwertänderungen werden mit größerer Verzögerung übertragen,
was jedoch in den meisten praktischen Fällen belanglos ist.
Bei diesem Verfahren tritt der Nachteil auf, daß sich der Fehler bei der Übertragung laufend ändert,
und zwar unabhängig vom jeweiligen Codewert nach dam vorgegebenen Programm.
Dar Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem eine Verringerung der
Bandbreite erreicht wird, ohne daß derartige periodische Fehler auftreten. Dies wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß die eine Codegruppe von den die jeweilige Codekombination im wesentlichen
charakterisierenden Codeelementen die m wichtigsten Stellen enthält und die andere mit χ Stellen die
Lage dieser m Stellen in dem rc-stelligen Code festlegt
und wobei m+x kleiner als η ist.
Es ergibt sich dadurch der besondere Vorteil, daß immer die eine Codekombination im wesentlichen
charakterisierenden Codeelemente übertragen werden.
Die Erfindung wird nun an Hand der in den Zeichmangen dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines PCM-Coders, der nach der Erfindung arbeitet,
F i g. 2 die Schaltung einer Spannungsanzeige, wie sie in dem in F i g. 1 dargestellten Coder verwendet
wird, und
Verfahren und Schaltungsanordnung zur
Verringerung der bei der Übertragung eines
codierten Wertes benötigten Stellenzahl,
insbesondere in PCM-Systemen
Verringerung der bei der Übertragung eines
codierten Wertes benötigten Stellenzahl,
insbesondere in PCM-Systemen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Alec Harley Reeves, Harlos, Essex;
Donald Robert Barber, Dishops Stortford,
Hertfordshire (Großbritannien)
Alec Harley Reeves, Harlos, Essex;
Donald Robert Barber, Dishops Stortford,
Hertfordshire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 25. Januar 1963 (3250)
F i g. 3 ein Blockschaltbild eines anderen PCM-Coders, der ebenfalls gemäß der Erfindung arbeitet.
Bevor die Coder beschrieben werden, sollen zuerst die Grundlagen erörtert werden. Die nachfolgend
beschriebenen Coder basieren auf dem Gebrauch eines Codes, der nur eine relativ geringe Stellenzahl hat.
Ein gewisser Fehler wird dabei in Kauf genommen. Ein Beispiel dafür, in dem ein Fehler in Kauf genommen
werden kann, ist bei einem Meßinstrument, das auf sechs Stellen genau anzeigt, wobei aber nur
eine Genauigkeit auf vier Stellen notwendig ist. In einem solchen Fall kann das Ergebnis dadurch vereinfacht
werden, daß nur die vier wichtigsten Stellen ausgewertet werden. Diese Vereinfachung wird dann
auf Kosten eines Fehlers erreicht, dessen Größe mit der Amplitude des Meßwertes schwankt.
Wenn z. B. eine binäre Bezeichnung nur mit den vier wichtigsten Stellen gewählt wird, schwankt der
Fehler zwischen 12V2 und 61U0I0- Wenn die analoge
Größe den Wert 10 000, d. h. die Amplitude 16 hat, wird dieser mit den vier wichtigsten Stellen als 1000 (0)
bezeichnet. Der nächsthöhere Wert, der mit vier Stellen bezeichnet werden kann, ist 1001 (dieses stellt die
Amplitude 18 dar). Die Differenz von zwei Amplitudenstufen entspricht, wenn sie mit vier binären
609 587/389
Ziffern dargestellt wird, einem Fehler von 121I2 0J0.
Andererseits ist aber der nächst niedrigere Wert, der mit vier Stellen bezeichnet werden kann, 1111, der
die Amplitude 15 darstellt. Eine Differenz von einer Amplitudenstufe entspricht bei vierstelliger Übertragung
einem Fehler von 61I1 0J0.
Entsprechendes gilt für die Amplitude 32, die mit vier Stellen als binäre 1000 dargestellt ist. Der nächsthöhere
Wert, der angezeigt werden kann, ist 1001, und der nächstniedrigere Wert ist 1111, damit werden
die Amplitudenstufen 36 bzw. 30 dargestellt. Auch hier ist, wenn nur die vier wichtigsten Stellen betrachtet
werden, der Fehler 12V2 bzw. 61Ji0J0. Wenn
die vier wichtigsten Stellen in dieser Art benutzt werden, um Werte darzustellen, die sonst fünf Stellen haben,
muß man daran denken, daß jede vierziffrige Kombination mit zwei malgenommen werden muß, um den
richtigen Wert zu erhalten. Bei einem sechsstelligen Wert muß der Wert der vier Ziffern mit vier malgenommen
werden, usw.
Es sei jetzt einmal die dezimale Zählweise betrachtet. Wenn eine große Zahl, wie z. B. 1 234 000,
vorliegt, ist es üblich, sie als einfache Dezimalziffer mit einem Wert kleiner als 10 und mit der entsprechenden
Zehnerpotenz darzustellen. Die obengenannte Zahl wird also als 1 234 · 106 geschrieben. Die Information
besteht dann aus zwei Zeilen:
a) einer Nummer, die den Wert innerhalb der Dekade angibt (dieses ist im Beispiel 1,234 und
entspricht der Mantisse des Logarithmus), und
b) einer besonderen Angabe, die anzeigt, in welcher Dekade diese Nummer liegt. Im Beispiel ist es 6,
d. h., die Nummer a) muß mit 106 multipliziert werden. Dieser Teil entspricht der Kennziffer
des Logarithmus.
In dem Beispiel kann der Wert als 12 346 übertragen werden, wenn man annimmt, daß die Potenz
von 10 den Wert 9 nicht überschreitet. In diesem Fall
werden die ersten vier Ziffern als Teil a) und die fünfte
Ziffer a's Teil b) betrachtet.
Die wichtigste Anwendung dieser Technik liegt bei den PCM-Codern, die binäre Signale verwenden.
Es kann dadurch die Zahl der zu übertragenden Stellen reduziert werden. Jedoch kann diese Technik
auch bei Binärcodern verwendet werden, die für andere als PCM-Systeme vorgesehen sind, sowie auch
für nicht binäre, also ternäre Codes. Obwohl die nachher beschriebenen Coder elektronisch arbeiten,
kann diese Technik auch bei mechanischen Codern angewendet werden.
Um die Technik zu erläutern, sei ein Coder betrachtet, mit dem analoge Werte codiert werden, die
zwischen 8 und 1023 liegen. Der erste Schritt besteht darin, den analogen Wert, der ein Abtastwert einer
Sprechwelle in der PCM-Telefonie ist, in eine binäre Codekombination durch irgendeinen bekannten
lOstelligen Coder umzusetzen. Der maximal zulässige Fehler im Endcode sei 12 1J2 0J0. Dieses ist der maximale
Fehler, der auftritt, wenn nur die vier wichtigsten Stellen genommen werden. Die erste Ziffer eines
solchen Blockes von vier Ziffern muß immer 1 sein und braucht deshalb nicht gesendet zu werden.
Daraus folgt, daß die Information, die für den Teil a) (s. oben) gesendet werden muß, aus drei Ziffern
besteht. Beim Herausziehen dieser drei Ziffern aus der Codekombination werden die Binärwerte in
Oktaven behandelt. Die Oktave 1 ist der Analogbereich 8 bis 15 oder, ausgedrückt im zehnstelligen
Binärcode, 0000001000 bis 0000001111, die Oktave2 ist der Analogbereich 16 bis 31, d. h. im Binärcode
0000010000 bis 0000011111 usw. Wenn die Nummern in der Oktave 2 auf der Basis der vier wichtigsten
Ziffern behandelt werden, wird der Bereich ausgedrückt als 000001000 bis 000001111. Dabei ergibt
sich dann der schon obenerwähnte maximale Fehler von Yl1J2 0I0. Da die Differenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Codekombinationen zwei Einheiten beträgt, sagt man, daß dieser Bereich einen Sprungwert von 2 hat. Die Codegruppe, die die vier wichtigsten
Stellen enthält und dem obengenannten Teil a) entspricht, ist als Oktavenpositionsgruppe bekannt und.
kann, wie schon erwähnt, als dreiziffrige Kombination übertragen werden. Wie schon erwähnt, ist dieses
deshalb möglich, da die erste der vier wichtigsten Ziffern stets 1 ist und deshalb nicht übertragen zu
werden braucht. Die Oktavenposition wird also als Gruppe von drei Binärziffern übertragen, zu der in.
' der Empfangsstelle noch eine Ziffer an der Stelle des
höchsten Wertes zugefügt wird.
Die Information, die dem Teil b) entspricht und als Oktavennummer bekannt ist, gibt die Stelle der
am wenigstens wichtigen Ziffer innerhalb der zehn-■
ziffrigen Codekombination an und dadurch auch von dem Block der vier wichtigsten Ziffern. Da der niedrigste
Analogwert als 8 angenommen ist, gibt es nur sieben mögliche Werte für die Oktavennummer.
Die Oktavennummer, die sieben oder weniger sein kann, wird als dreiziffrige binäre Codekombination
ausgedrückt.
Betrachtet man jetzt die Analogie zum Logarithmus weiter, so entspricht die Oktavenposition der Mantisse
und die Oktavennummer der Kennziffer.
Um die Binärkombination für einen Signalwert zu übertragen, werden die drei Ziffern, die die Oktavenposition
darstellen, mit den drei Ziffern der Oktavennummer· zu einer sechsziffrigen Codekombination
vereinigt. Es ist so eine Verringerung der zu über-
- tragenden Ziffern von 10 auf 6 erreicht; damit ergibt
sich dann auch der Vorteil, daß nur etwa die Hälfte der Bandbreite benötigt wird.
Die- Ausgangssignale können in Parallelform über sechs getrennte Kanäle oder in Serienform über einen
- einzigen Kanal oder in gemischter Serien-Parallelform übertragen werden. ·
In manchen Fällen kann es notwendig sein, auch die Werte 0 bis 7 zu übertragen, die als Oktave 0 bezeichnet
werden. Die Werte in diesem Bereich haben einen Sprungwert 1, und der Codewert der Oktavennummer
ist 000.
Die Werte für den vollständigen Bereich eines Coders für zehn Ziffern sind in der Tabelle zusammengestellt.
Zur. Vereinfachung der Erläuterung sei ein Beispiel betrachtet. Für den Analogwert 255 steht die
zehnziffrige Codekombination 0 011111111. Die Oktavenpositionsgruppe
ist 1111, da die erste Ziffer nicht übertragen wird, wird diese Gruppe als 111 übertragen.
Ebenfalls muß die Oktavennummer übertragen werden,
welche die Stellung der wichtigsten Ziffer angibt. Der Wert für diese Ziffer ist um drei geringer als die wirkliche
Stelle. Da die vier wichtigsten Stellen verwendet werden, gibt diese Ziffer also die Stelle für die am
wenigsten wichtige Stelle der vier Ziffern an. Im Beispiel wird also die Codekombination 111 bis 101 oder
101 bis 111 übertragen, wenn eine Serienübertragung 'stattfindet.
| Originalcode | Vier wichtigste | Eingangs- | Ausgangs- | Stelle der | Codiertes | JLi Oktaven |
|
| Oktave | Stellen | Analogwert | Analogwert | größten Ziffer | Ausgangssignal | position | |
| Nr. | 0 000 000 000 | VO Oktaven |
000 | ||||
| bis | nummer | bis | |||||
| 0 000 000 111 | 000 bis 111 | 0bis7 | 0bis7 | Ibis 3 | 000 | 111 | |
| 0 | 0 000 001 000 | 000 | 000 | ||||
| bis | bis | ||||||
| 0 000 001111 | 1000 bis 1111 | 8 bis 15 | 8 bis 15 | 4 | 111 | ||
| 1 | 0 000 010 000 | 001 | 000 | ||||
| bis | bis | ||||||
| 0 000 011111 | 1000 bis 1111 | 16 bis 31 | 16 bis 30 | 5 | 111 | ||
| 2 | 0 000100 000 | 010 | 000 | ||||
| bis | bis | ||||||
| 0 000 111111 | 1000 bis 1111 | 32 bis 36 | 32 bis 60 | 6 | 111 | ||
| 3 | 0 001 000 000 | 011 | 000 | ||||
| bis | bis | ||||||
| 000 1111111 | 1000 bis 1111 | 64 bis 127 | 64 bis 120 | 7 | 111 | ||
| 4 | 0 010 000 000 | 100 | 000 | ||||
| bis | bis | ||||||
| 0 011111111 | 1000 bis 1111 | 128 bis 255, * | 128 bis 240 | 8 ■ | 111 | ||
| 5 | 0 100 000 000 | 101 .'·· | 000 | ||||
| bis | bis | ||||||
| 0 111111111 | 1000 bis 1111 | 256 bis 511 | 256 bis 480 | 9 | 111 | ||
| 6 | 1 000 000 000 | 110 | 000 | ||||
| bis | bis | ||||||
| 1111111111 | 1000 bis 1111 | 512 bis 1023 | 512 bis 960 | 10 | 111 | ||
| 7 | 111 | ||||||
In dem Blockschaltbild der F i g. 1 empfängt ein binärer Coder, der in bekannter Weise aufgebaut sein
kann, ein analoges Eingangssignal, das im Falle eines PCM-Coders von einem Sprachabtastkreis 11 kommt,
an den die zu übertragende Sprachwelle angelegt ist. Dieser Coder 10 bildet eine zehnziffrige Codekombination
für jeden abgetasteten Wert. Das Ausgangssignal wird an den zehn Ausgangsleitungen 12 bis 21
festgehalten. Sollte der Coder einen Seriencode abgeben, muß noch eine Serien-Parallelumwandlung
stattfinden, und die nacheinander erzeugten Impulse werden gespeichert, wie sie erzeugt werden. In diesem
Fall wären die Leitungen 12 bis 21 die zehn Ausgänge eines Speichers. Es sei weiterhin angenommen, daß
bei einer 1 eine positive Spannung an der Leitung liegt und bei einer 0 die Spannung 0, d. h. Erdpotential.
Die sieben Leitungen 12 bis 18, die den sieben wichtigsten Ziffern zugeordnet sind, sind über eine Reihe
von Bewertungsimpedanzen 22 bis 28 mit einer Spitzenspannungsanzeige 29 verbunden. Diese Baugruppen 22
bis 29 werden nachher noch ausführlicher in Verbindung mit der F i g. 2 beschrieben. Die Bewertungsimpedanzen, die an die entsprechenden Leitungen 12
bis 18 angeschlossen sind, sind so ausgelegt, daß eine Spannung am Eingang der Anzeige 29 auftritt, die
aussagt, welches die wichtigste Leitung ist, die positives Potential führt. Dadurch kann die Anzeige 29
feststellen, welches die wichtigste Aussageleitung ist. Zu diesem Zweck sind die Impedanzen so ausgelegt,
daß ein Signal 1 auf der Leitung 12 ein Eingangssignal von sieben Spannungseinheiten an der Einrichtung 29
hervorruft, ein Signal 1 auf der Leitung 13 ein Signal von sechs Spannungseinheiten usw. Der Ausgang der
Anzeigeeinrichtung 29 ist mit einem Coder 30 verbunden, der einen dreiziffrigen Code bildet, der die
Leitung angibt, an der die höchste Spannung anliegt. Dadurch wird die Oktavennummer angezeigt, d. h. die
Nummer der Digitalstelle, auf welcher die letzte Ziffer des Blockes der vier wichtigsten Ziffern liegt.
Die Leitungen 12 bis 21 sind weiterhin mit einem Schieberegister 31 verbunden, in welches die zehnziffrige Kombination eingespeichert und dann so lange verschoben wird, bis eine Ziffer 1 an der obersten Ausgangsleitung 32 anliegt. Wenn dieser Zustand eintritt, wird die Verschiebung beendet, und die nächsten drei Ziffern im Schieberegister werden über die Leitungen 33 bis 35 abgelesen, um die Oktavenpositionsgruppe zu bilden. Die erste 1 wird also, wie schon oben erwähnt, nicht beachtet, und die nächsten Ziffern, die 0 oder 1 sein können, werden übertragen.
Die Leitungen 12 bis 21 sind weiterhin mit einem Schieberegister 31 verbunden, in welches die zehnziffrige Kombination eingespeichert und dann so lange verschoben wird, bis eine Ziffer 1 an der obersten Ausgangsleitung 32 anliegt. Wenn dieser Zustand eintritt, wird die Verschiebung beendet, und die nächsten drei Ziffern im Schieberegister werden über die Leitungen 33 bis 35 abgelesen, um die Oktavenpositionsgruppe zu bilden. Die erste 1 wird also, wie schon oben erwähnt, nicht beachtet, und die nächsten Ziffern, die 0 oder 1 sein können, werden übertragen.
Es sei jetzt noch einmal der als Beispiel gewählte Analogwert 255 betrachtet. In diesem Fall bildet der
Coder die schon genannte Codekombination, aie dadurch gekennzeichnet ist, daß die Ziffer 0 an den
Leitungen 12 und 13 und die Ziffer 1 an den übrigen Leitungen anliegt, wie es auch in Klammern in der
F i g. 1 dargestellt ist. Mit diesem Codewert gibt es zur Anordnung 29 kein Eingangssignal von den Leitungen
12 und 13, ein Signal mit fünf Spannungseinheiten von der Leitung 14, mit vier Einheiten von der Leitang
15, mit drei Einheiten von der Leitung 16, mit zwölf Einheiten von der Leitung 17 und mit einer
Einheit von der Leitung 18. Die Einrichtung 29 stellt jetzt fest, welche von den markierten Leitungen 12 bis
19 die wichtigste ist. Eine Ausführung dafür zeigt die
6ü Fig. 2.
In dieser Anordnung besteht jedes der Elemente 22
' bis 28 aus drei Widerständen oder Impedanzen 41, 42 und 43, deren Größe entsprechend den Leitungen, an
die sie angeschlossen sind, gewählt werden. Die Widerstände 41 und 42 wirken als Spannungsteiler, und dje
verschiedenen Spannungsteiler legen verschiedene Teile der Energie an den Coderausgängen über die
Widerstände 43 an einen gemeinsamen Punkt.
Alle diese drei Impedanzelemente sind mit dem gemeinsamen Punkt über entsprechende Entkopplungsdioden
44 verbunden, und der gemeinsame Punkt ist über eine Parallelschaltung von einem Widerstand
45 und einem Kondensator 46 an Erde gelegt. Durch diese Anordnung wird der Kondensator auf einen
solchen Wert geladen, der der höchsten Spannung entspricht, die über eine der Entkopplungsdioden 44
angelegt wird. Daraus folgt, daß die Ladung des Kondensators die wichtigste Ziffer im Ausgangssignal des
Coders 10 bezeichnet. Zum besseren Verständnis sind in dieser Figur der Coder 10 und die Leitungen 12, 13
und 14 schematisch angedeutet.
Der gemeinsame Punkt aller Impedanzelemente und der Parallelkombination 45 bis 46 ist mit dem Ausgang
47 verbunden. Wenn eine Verstärkung notwendig ist, was allgemein der Fall sein wird, kann noch ein
Verstärker 48 eingeschaltet werden.
Das Ausgangssignal der Anzeigeeinrichtung 29 (F i g. 1), das die Stelle der wichtigsten Ziffer in dem
vom Coder 10 abgegebenen Code angibt, wird an einen weiteren Binärcoder 39 angelegt. Daraus ergibt
sich die Oktavenposition, da, wie schon oben erwähnt,
die Oktavenposition 1 ihre wichtigste Ziffer an der vierten Stelle hat. Im vorliegenden Fall ist die Oktavenposition
101, d. h. 5, und bedeutet, daß der Wert in der fünften Oktave liegt. Durch die »Geometrie«
des Systems gibt die Oktavenposition im vorliegenden Fall die Stelle der am wenigsten wichtigen Ziffer in der
Oktave an. Bei unterschiedlichen Ziffernzahlen braucht dieser Vorzug nicht immer aufzutreten. Das Ausgangssignal
vom Coder 30 erscheint auf den drei Leitungen 49, 50 und 51 und hat für das Beispiel die in Klammern
angegebenen Werte.
Die Erzeugung der Oktavenpositionsgruppe, die mit der Oktavennummer gesendet wird, macht es notwendig,
daß die vier wichtigsten Ziffern herausgezogen werden und die erste davon, wie bereits erwähnt,
unterdrückt wird, da es eine 1 ist. Dazu wird das Schieberegister 31 benutzt, in das, wie schon erwähnt,
die zehnziffrige Codekombination in Parallelform eingeschrieben wird. In der beschriebenen Anordnung
kann als Schieberegister ein magnetisches Schieberegister verwendet werden, das aus Magnetkernen mit
rechteckiger Hysterese gebildet ist. Die im Schieberegister 31 gespeicherte Information wird dann durch
Impulse eines Gebers 52 »nach oben« verschoben, bis eine Ziffer 1 die oberste Stelle erreicht und damit die
Leitung 32 Potential führt. Der Impulsgeber 52 wird gestartet, wenn der Coder 10 seine Information abgibt.
Wenn die Ausgangsleitung 32 Potential führt, wird
ein daran angeschlossener Stoppkreis 53 betätigt, der ein Steuersignal zum Impulsgenerator 52 anlegt und
diesen damit anhält und weitere Verschiebungen im Schieberegister unterbindet. Es sei noch darauf hingewiesen,
daß dann, wenn in der Information vom Coder 10 bereits eine 1 auf der Leitung 12 enthalten ist,
das unverzügliche Ansprechen des Stoppkreises 53 ein Anlaufen des Impulsgenerators 52 verhindert.
Wenn die Information vom Coder im Register 31 so verschoben ist, daß die wichtigste Ziffer in der
obersten Endposition des Registers liegt, liegen die Werte für die drei Ziffern, die die Oktavenpositionsgruppe
darstellen, an Ausgangsleitungen 33, 34 und 35 des Registers an. Wenn dieser Zustand eingetreten ist,
wird das Ausgangssignal dieser Leitungen und gleichzeitig der Leitungen 49, 50 und 51 freigegeben.
Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß in jede
dieser sechs Leitungen eine normalerweise gesperrte Torschaltung eingefügt ist und daß alle Torschaltungen
öffnen, wenn der Stoppkreis 53 auf einel in der obersten
Stelle anspricht. Die Öffnung der Torschaltungen kann auch nach einer gewissen Zeitverzögerung erfolgen.
Als Resultat der oben beschriebenen Arbeitsweise
liegt die sechsziffrige Codekombination 111101 vor, die der zehnziffrigen Codekombination für den
ίο Analogwert 255 entspricht. Dieses Resultat ist sehr
einfach und wirtschaftlich erreicht. Für eine Serienform des Ausgangscodes werden die oben erwähnten
sechs Torschaltungen mit einer gemeinsamen Ausgangsleitung verbunden und werden nacheinander in der
richtigen Zeitfolge geöffnet.
Obwohl im Ausführungsbeispiel die Ziffern der Oktavenposition durch einen eigenen Coder 39 erzeugt
werden, kann es in manchen Fällen wirtschaftlicher sein, daß dieser Code vom Hauptcoder 10 in
ao einem zweiten Arbeitsgang erzeugt wird. Es können dazu drei beliebige ssiner digitalen Positionen verwendet
werden, z. B. die der drei am wenigsten wichtigen Positionen.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit für einen Coder, der den erfindungsgemäßen Code erzeugt, ist in F i g. 3 dargestellt. Das Eingangssignal 63, das aus einem zu übertragenden Abtastwert der Sprache bei einem PCM-System besteht, wird an einen Doppelweggleichrichterkreis 61 angelegt. Ein erster Zeitimpuls von einem Zeitzähler 62, der die Arbeit des Coders steuert, veranlaßt, daß übar die Leitung 63 ein Signal abgegeben wird, das die Polarität des anliegenden Eingangssignals angibt, d. h., es zeigt eine 1 auf der Leitung 63 an, daß das angelegte Signal 60 positiv ist, und eine 0, daß es nsgativ ist. Dieses Signal wird nur erzeugt, wenn es im System benötigt wird. Das durch den Gleichrichter 61 gleichgerichtete Signal wird zu einem Vergleichsnetzwerk 64 gegeben, das außerdem Bewertungsspannungen von dem Register 65 erhält. Das Register 65 hat zehn Stufen, von denen die bewerteten Ausgangswerte abgegeben werden, die den Analogwerten 512, 256, 128, 64, 32, 16, 8, 4, 2 und 1 entsprechen. Während der Zeitzähler 62 über seine Stufen 2, 3 und 4 schaltet, werden die verschiedenen Ausgangswerte vom Register 65 nacheinander an das Vergleichsnetzwerk 64 angelegt, und zwar beginnend mit dem höchsten Wert, nämlich 512. Wenn der Wert vom Register 65 größer als das über den Gleichrichter 61 gleichgerichtete Signal ist, gibt das Vergleichsnetz-So werk 64 kein Ausgangssignal, und das Register 65 schaltet weiter, so daß der nächstniedrige Wert an die Vergleichseinrichtung angelegt wird.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit für einen Coder, der den erfindungsgemäßen Code erzeugt, ist in F i g. 3 dargestellt. Das Eingangssignal 63, das aus einem zu übertragenden Abtastwert der Sprache bei einem PCM-System besteht, wird an einen Doppelweggleichrichterkreis 61 angelegt. Ein erster Zeitimpuls von einem Zeitzähler 62, der die Arbeit des Coders steuert, veranlaßt, daß übar die Leitung 63 ein Signal abgegeben wird, das die Polarität des anliegenden Eingangssignals angibt, d. h., es zeigt eine 1 auf der Leitung 63 an, daß das angelegte Signal 60 positiv ist, und eine 0, daß es nsgativ ist. Dieses Signal wird nur erzeugt, wenn es im System benötigt wird. Das durch den Gleichrichter 61 gleichgerichtete Signal wird zu einem Vergleichsnetzwerk 64 gegeben, das außerdem Bewertungsspannungen von dem Register 65 erhält. Das Register 65 hat zehn Stufen, von denen die bewerteten Ausgangswerte abgegeben werden, die den Analogwerten 512, 256, 128, 64, 32, 16, 8, 4, 2 und 1 entsprechen. Während der Zeitzähler 62 über seine Stufen 2, 3 und 4 schaltet, werden die verschiedenen Ausgangswerte vom Register 65 nacheinander an das Vergleichsnetzwerk 64 angelegt, und zwar beginnend mit dem höchsten Wert, nämlich 512. Wenn der Wert vom Register 65 größer als das über den Gleichrichter 61 gleichgerichtete Signal ist, gibt das Vergleichsnetz-So werk 64 kein Ausgangssignal, und das Register 65 schaltet weiter, so daß der nächstniedrige Wert an die Vergleichseinrichtung angelegt wird.
Dieser eben beschriebene Vergleich der Werte vom Register mit dem gleichgerichteten Signal wird so
lange fortgesetzt, bis entweder ein Signal vom Vergleicher 64 abgegeben wird, das anzeigt, daß das gleichgerichtete
Signal größer als der angelegte Vergleichswert ist oder bis das Register 65 über die ersten sieben
Schritte geschaltet hat, ohne daß vom Netzwerk 64 ein Signal abgegeben ist. Dieses Signal wird an einen
Steuerkreis 68 angelegt, der auch vom Zähler 62 gesteuert
wird. Betrachtet man wieder das bereits erwähnte Analogsignal mit dem Wert 255, so wird ein Signal
vom Netzwerk 64 beim dritten Schritt des Registers 65 abgegeben, d. h., 'wenn die Vergleichsspannung mit
dem Wert 128 an die Vergleichseinrichtung angelegt ist. Dadurch ist festgelegt, daß der Signalwart zwischen
128 und 256 liegt. Das vom Vergleichsnetzwerk 64 an
den Steuerkreis 68 abgegebene Signal hat die Aufgabe, den Ausgangswert vom dritten Schritt des Registers
festzuhalten und in nacheinanderfolgenden Schritten die Werte der nächsten drei Schritte dazu zu addieren.
Die nächsten drei Bewertungen (d. h. diejenigen, die dem ersten Ausgangssignal des Vergleichers 64 folgen)
werden während der Zählschritte 5, 6 und 7 des Zeitzählers 62 durchgeführt.
Wenn der wichtigste Wert durch ein positives Signal vom Vergleicher 64 festgelegt ist, wird durch ein nicht
gezeigtes Codiernetzwerk, das an das Register 65 angekoppelt wird, ein dreizifiriger Code abgeleitet, der
die Position angibt, die das Register 65 beim Weiterschalten erreicht hat. Dieser Wert entspricht der
Oktavennummer, die in F i g. 1 vom Coder 30 abgeleitet wird und hat wieder den Wert 101, d. h., es
ist drei weniger als die Position des Wertes 128 von dem Ende 1 des Registers 65.
Wenn das Register 65 nach einem Signal vom Vergleicher 64 zum Steuersatz 68 weiterschaltet, beeinflußt
der Steuerkreis 68 das Register 65 so, daß die nächsten drei Ausgangswerte zu dem höchsten Wert,
das ist jetzt 128, addiert werden. Wenn der Summenwert den Signalwert nicht überschreitet, wird wiederum
ein positives Signal vom Vergleicher 64 abgegeben, und auch der Vergleichswert wird festgehalten. Im
beschriebenen Beispiel werden die Werte der drei Schritte unter 128 festgehalten, da die Summe dieser
drei Werte und des Wertes 128 den Wert 255 nicht überschreitet. Sollte bei der Addition eines Wertes
der Signalwert überschritten werden, dann wird dieser Wert nicht festgehalten, da kein Signal vom Vergleicher
64 abgegeben wird. Für jeden Wert, der festgehalten wird, wird eine positive Ziffer 1 gebildet, um
die Oktavenpositionsgruppe festzulegen. Im Beispiel wird der Code 111 gebildet, um anzuzeigen, daß die
Werte 64, 32 und 16 zum Wert 128 addiert werden müssen. Die Position des Wertes 128 war schon festgelegt.
Wie bei der Ausführung nach F i g. 1 und 2 werden die zwei Gruppen von drei Ziffern zur zu übertragenden
Codeinformation zusammengefaßt. Der Polaritätswert von der Leitung 63 wird normalerweise zur
Oktaveninformation hinzugefügt und mit dieser übertragen.
Wenn der Signalwert geringer als 8, also z. B. 7 ist, dann veranlaßt das Register, das die Schritte für die
ersten sieben Werte durchgeschaltet hat, ohne daß der Vergleicher ein Signal abgegeben hat, daß die zugehörige
Codiereinrichtung den Code 000 erzeugt, der die Oktave 0 kennzeichnet. Die letzten drei Werte
werden in normaler Weise gesteuert, um die Oktavenposition zu geben.
Beim Schritt 8 des Zählwerkes 62 wird das Register 65 zurückgestellt, und die Kreise werden für den
nächsten über den Eingang 60 aufgenommenen Signalwert vorbereitet.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Bestimmung einer zusätzlichen Ziffer zur Festlegung der Polarität
des Signals, wie sie beim zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben ist, auch beim ersten Ausführungsbeispiel
möglich ist.
Claims (7)
1. Verfahren zur Verringerung der bei der Übertragung eines codierten Wertes benötigten Stellenzahl,
insbesondere in PCM-Systemen, wobei von einem n-stelligen Code zwei Codegruppen abgeleitetwerden,
dadurch gekennzeichnet, daß die eine Codegruppe von den die jeweilige
Codekombination im wesentlichen charakterisierenden Codeelementen die m wichtigsten Stellen
enthält und die andere mit χ Stellen die Lage dieser m Stellen in dem «-stelligen Code festlegt und wobei
m+x kleiner als η ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Übertragung eines Binärcodes,
bei dem die wichtigste Stelle immer den Wert 1 hat, diese wichtigste Stelle nicht mit übertragen
wird und der Wert an der Empfangsstelle automatisch eingefügt wird.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der H-stellige Code in Parallelform abgegeben wird und daß an die ersten Ausgangsleitungen
(12 bis 18) Bewertungselemente (22 bis 28) angeschlossen sind, die bei Vorliegen eines Signals
den Stellenwert der höchsten Stelle angeben.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallelcode in ein
Schieberegister (31) übertragen und dort so lange verschoben wird, bis an dem höchsten Ausgang
(32) ein Signal 1 vorliegt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den höchsten
Ausgang (32) ein Schaltmittel (53) angeschlossen ist, das die weitere Verschiebung im Schieberegister
unterbindet und die Aussendung der an den übrigen Leitungen (33 bis 35,49 bis 51) anliegenden
Codewerte steuert.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertungselemente aus Spannungsteilern (41/42) bestehen
und derart ausgelegt sind, daß von der der höchsten Codestelle zugeordneten Leitung bei Vorliegen
eines Signals der höchste Spannungswert an einen gemeinsamen Punkt abgegeben wird.
7. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Signalwert an einen Vergleicher (64) angelegt wird, an den nacheinander Vergleichswerte in fallender Ordnung angelegt werden, und
daß bei einem Vergleichswert, der kleiner als der Signalwert ist, vom Vergleicher ein Signal abgegeben
wird, das veranlaßt, daß der Wert der Stelle in Codeform festgelegt wird und die nächsten
Vergleichswerte zu dem letzten Vergleichswert addiert werden, und daß durch die vom Vergleicher
jetzt abgegebenen Signale der zu übertragende Code gebildet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1111 542.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1111 542.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 587/389 6. 66 & Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3250/63A GB1039341A (en) | 1963-01-25 | 1963-01-25 | Improvements in or relating to coding equipment |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1219973B true DE1219973B (de) | 1966-06-30 |
Family
ID=9754789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST21562A Pending DE1219973B (de) | 1963-01-25 | 1964-01-15 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verringerung der bei der UEbertragung eines codierten Wertes benoetigten Stellenzahl, insbesondere in PCM-Systemen |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1219973B (de) |
| GB (1) | GB1039341A (de) |
| NL (1) | NL6400538A (de) |
| SE (1) | SE315919B (de) |
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| GB1039341A (en) | 1966-08-17 |
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