DE1015627B - Aus Koinzidenzkreisen bestehendes binaerdezimales Addierwerk - Google Patents
Aus Koinzidenzkreisen bestehendes binaerdezimales AddierwerkInfo
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Description
DEUTSCHES
In elektronisch arbeitenden Rechenvorrichtungen
werden die zu behandelnden Dezimalzahlen meist binär verschlüsselt dargestellt. Im binären Zahlensystem
gibt es nur die beiden Binärziffern 0 und 1, während die Binär stellen den Dezimalwerten 1, 2, 4,
8,16 usw. entsprechen. Bekannte Rechenvorrichtungen benutzen zum Teil eine reine Binärverschlüsseking,
d. h., die ganze Dezimalzahl wird als Binärzahl dargestellt, zum Teil wird auch die sogenannte binärdezimale Verschlüsselung angewendet, d. h., jede
Dezimalziffer wird für sich binär dargestellt, so daß also je Dezimalstelle vier Binärstellen erforderlich
sind. Diese sind den Dezimalwerten 1, 2, 4, 8 bzw. 10, 20, 40, 80 usw. zugeordnet.
Die beiden Binärziffern, die sogenannten »bits«, werden durch Impulse dargestellt, z. B. bedeutet ein
Impuls eine binäre 1 und das Fehlen eines Impulses eine binäre 0. Der besseren Verständlichkeit: wegen
werden die bits je nach der Binärstelle, in der sie auftreten, auch als 1-bit, 2-bit, 4-bit usw. bezeichnet.
Es gibt nun Addiervorrichtungen für in Serienform
dargestellte und für in Parallelform dargestellte Dezimalzahlen. Den Eingängen der Addiervorrichtung
werden die Addenden gleichzeitig zugeführt, jedoch erfolgt die Eingabe der einzelnen Dezimalziffern im
zuerst genannten Fall nacheinander, z. B. zuerst die Einer, dann Zehner, Hunderter usw., über einen
einzigen Weg, während im zweiten Fall für jeden Eingang eine der Dezimalstellenzahl entsprechende
Anzahl von Wegen vorgesehen sein muß, auf denen die Einer-, Zehner- usw. Werte gleichzeitig1 zugeführt
werden. Entsprechende Addiervorrichtungen gibt es auch für Binärzahlen, und zwar sowohl für Binärzahlen
in Serienform (bits werden nacheinander zugeführt) als auch in Parallelform (bits werden gleichzeitig
zugeführt).
Weiterhin wurde eine Addiervorrichtung für binärdezimal verschlüsselte Zahlen bekannt, bei der die
Dezimalziffern in Serienform und die vier eine Dezimalziffer darstellenden bits nacheinander, also
auch in Serienform, zugeführt werden.
Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die Addition von binärdezimal verschlüsselten
Zahlen zu ermöglichen, deren Dezimalziffern in Serienform und die sie darstellenden bits in Parallelform
zugeführt werden. Dies wird bei einem aus Koinzidenzkreisen bestehenden binärde-zimalen Addierwerk,
dem die Ziffern der einzugebenden Zahlen nacheinander (in Serienfocm) und die derselben Dezimalstelle
der einzugebenden Zahlen angehörenden Ziffern gleichzeitig zugeführt werden, dadurch erreicht, daß für alle
Dezimalstellen ein einziges, aus vier binären, übertragsmäßig hintereinandergeschalteten Addierern »1,
2, 4, 8« mit je drei Eingängen und zwei Ausgängen Aus Koinzidenzkreisen bestehendes
binärdezimales Addierwerk
binärdezimales Addierwerk
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ),
Böblinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. Februar 1953
V. St. v. Amerika vom 20. Februar 1953
Byron L. Havens, Closter, N. J„
und Charles Robert Borders, Alpine, N. J. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
bestehendes Addierwerk vorgesehen ist, denen die zur Zifferndarstellung dienenden bits gleichzeitig (in
Parallelform) zugeführt werden.
Da die Darstellung der Summe zweier binärdezimal verschlüsselter Addenden in einer rein binär arbeitenden
Addiervorrichtung nur dann in binärdezimaler Form erfolgt, wenn sie nicht größer als 9 ist, muß
mittels besonderer Vorrichtungen bewirkt werden, daß bei einer Summe größer als 9 ein Übertrag zur
nächsthöheren Dezimalstelle erfolgt· und außerdem der nach Abziehen des Wertes 10 von der Summe verbleibende
Rest in binärdezimaler Verschlüsselung dargestellt wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind deshalb die Ausgänge der binären Addierwerke »2,
4, 8« und der einem Übertrag dienende Ausgang des binären Addierwerkes »8« mit einem aus Koinzidenzkreisen
bestehenden Auswerter verbunden, dessen Ausgänge zusammen mit dem Ausgang des binären
Addierwerkes »1« den in den binären Addierwerken enthaltenen Summenwert in binärdezimaler Form
darstellen.
Zur Einführung einer Einheit in die nächsthöhere Dezimalstelle ist der bei Werten größer als neun
wirksame Ausgang des Auswerters über einem Ver-
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Summe im binärdezimalen System durchführen. Die Ausgangsklemme des 1-bit-Addierers und die Ausgangsklemmen
des Auswerters, welche zur Darstellung der Dezimalziffern 2, 4, 8 und 10 dienen, stellen
die Summe im binärdezimalen System dar. Der 10-Ausgang stellt die erste binäre Stelle oder das
1-bit der nächsten Dezimalstelle dar und wird daher als Übertrags- oder 10-bit bezeichnet. Dieses 10-bit
wird über einen Verzögerungskreis der Übertragseingangsklemme des 1-bit-Addierers zugeführt, um
einen Übertrag in dieses gleichzeitig mit der Addition der Ziffern der nächsten Dezimalstelle vorzunehmen.
Die Verzögerungszeit dieses Kreises ist gleich der Zeit, die zwischen der Addition aufeinanderfolgender
Fig. 6 a ist das Schaltbild eines Auswerters gemäß Fig. 6;
Fig. 7 ist das Blockdiagramm einer anderen Ausführungsform des in. Fig. 1 gezeigten Auswerters;
Fig. 8 ist das Blockdiagramm einer weiteren AusführungsfoTm
des in Fig. 1 gezeigten Auswerters;
Fig. 9, 9a, 9b und 9c bilden den vollständigen Schaltplan eines binären Addierwerkes;
zögerungskreis mit dem Eingang des binären Addierwerkes
»1« verbunden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, die an Hand
der Zeichnungen Ausführungsbeispiele des Erfin- 5 dungsgedankens erläutert. Die Zeichnungen haben
folgende Bedeutung:
Fig. 1 ist das Blocksehema eines Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 2 ist das Schaltbild eines Verzögerungskreises, io
wie er in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 verwendet ist;
Fig. 2 A ist ein Diagramm, welches die Arbeitsweise des Stromkreises von Fig. 2 veranschaulicht;
Fig. 3 ist das Schaltbild eines UND-Stromkreises, 15 Dezimalstellen vergeht,
wie er gemäß der Erfindung verwendet wird; Gemäß Fig. 1 bestehen die mit 11 und 12 bezeieh-
Fig. 4 ist das Schaltbild eines gemäß der Erfindung neten Eingangsklemmengruppen aus je vier Klemmen
verwendeten ODER-Stromkreises; mit den Bezeichnungen 1-bit, 2-bit, 4-bit bzw. 8-bit.
Fig. 5 ist das Schaltbild eines binären Addierwerkes; Die bits bzw. die entsprechenden Impulse, welche die
Fig. 6 ist das Blockdiagramm eines in Fig. 1 ge- 20 zu addierenden Dezimalziffern darstellen, werden den
zeigten Auswerters; entsprechend bezeichneten Leitungen der Eingangs
klemmen 11 und 12 zugeführt. Alle bits werden gleichzeitig
übertragen. Es sei z. B. angenommen, daß die Dezimalziffern 5 und 6 in denselben Dezimalstellen
25 stehen und addiert werden sollen und daß weiterhin die 5 (0101) über die Eingangsklemmen 11 und die 6
(0110) über dieEingangsklemmen 12 eingegeben wird. In diesem Falle werden Impulse gleichzeitig an die
1-bit- und die 4-bit-Klemmen der Klemmengruppe 11
Fig. 10 ist der Schaltplan der in Fig. 8 gezeigten 30 und an die 2-bit- und 4-bit-Klemmen der Klemmen-Ausführungsform
des Auswerters und bildet zusam- gruppe 12 angelegt. Die 1-bit-Klemmen von 11 und 12
men mit Fig. 9, 9 a, 9 b und 9c ein vollständiges sind an die Eingangsklemmen 13 und 14 des 1-bit-Schaltbild
des binärdezimalen Addierwerkes gemäß Addierers 15 angeschlossen, dessen Übertragsausder
Erfindung. gangsklemme 16-1 mit der Übertragseingangsklemme
Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden zwei 35 17 des 2-bit-Addierers verbunden ist. Ähnlich sind
Dezimalzahlen dezimalstellenweise zeitlich nachein- die 2-bit-Eingangsklemmen an die Eingangsklemmen
ander addiert. Die binären bits, welche die beiden 13 und 14 des 2-bit-Addierers 15 angeschlossen, und
Dezimalzahlen darstellen, werden gleichzeitig in das die Übertragsausgangsklemme 16-2 des 2-bit-Addie-Addierwerk
eingeführt. Es sind vier binäre Addierer r.ers ist mit der Übertragseingangsklemme 17 des
vorgesehen, um die binäre Addition gleichstelliger 40 4-bit-Addierers verbunden. Der 4-bit-Addierer ist
binärer bits zu bewirken, d. h., ein Addierer ist für ähnlich an die 4-bit-Eingangsklemmen und die Überdie
1-bits, einer für die 2-bits, einer für die 4-bits tragseingangsklemme 17 des 8-bit-Addierers ange-•und
einer für die 8-bits vorgesehen. Jeder Addierer schlossen. In jedem binären Addierer findet die rein
hat je eine besondere Eingangsklemme zum Empfang binäre Addition der seinen drei Eingängen zugeführder
beiden zu addierenden bits und eine dritte oder 45 ten Werte statt.
Übertragseingangsklemme. Außerdem hat jeder Die Ausgangsklemmen 15-2, 15-4 und 15-8 des
Addierer eine Ausgangsklemme, an der die Summe 2-bit-, 4-bit- bzw. 8-bit-Addierers und die Klemme
der beiden addierten binären bits erscheint, und eine 16-8 des 8-bit-Addierers sind mit dem Auswerter 19
zweite oder Übertragsausgangsklemme. Die Über- verbunden, um Koinzidenzkreise so zu steuern, daß
tragsausgangsklemme jedes Addierers außer dem für 50 die in den Addierern errechnete Summe an der Ausdie
8-bits ist an die Übertragseingangsklemme des gangsklemme 15-1 des 1-bit-Addierers und an den
Addierers angeschlossen, das dem nächsthöheren bit. Ausgangsklemmen 20-2, 21-4, 22-8 und 23-10 des
d. h. der nächsthöheren Binärstelle entspricht. Auswerters 19 im binärdezimalen System zu ent-
Die Ausgangsklemme des binären Addierers für die nehmen ist. Wenn daher Klemme 23-10 POSITIV
2-, 4- und 8-bits und der Übertragsausgang des 8-bits 55 ist, so bedeutet dies, daß ein Dezimalübertrag ersind
mit den Eingängen eines Auswerters verbunden, forderlich ist. Diese Übertragsklemme 23-10 ist an
an dessen Ausgang zusammen mit dem Ausgang des die Eingangsklemme 24 eines A'erzögerungskreises 25
1-bit-Addierers die Summe der beiden Ziffern einer angeschlossen, dessen Ausgangsklemme 26 mit der
Dezimalstelle im binärdezimalen System liefert. Wenn Übertragseingangsklemme 17 des 1-bit-Addierers verdie
Summe einer Dezimalstelle größer als 9 ist, d. h. 60 bunden ist, um einen Übertragsimpuls in den 1-Mtzwisdhen
10 und 19 liegt, dann erfolgt die Anzeige Addierer einzuführen, wenn die Ziffern der nächsten
der Summe an den Ausgängen der binären Addierer Dezimalstelle addiert werden.
nicht im binär dezimalen System. In diesem Falle Bezüglich verschiedener hier verwendeter Stromentsteht
an der Übertragsausgangsklemme des 8-bit- kreise bzw. bestimmter Punkte in ihnen ist häufig
Addierers oder am Ausgang des 8-büt-Addierers und 65 von deren POSITIVEM oder NEGATIVEM Zuaußerdem
am Übertragsausgang des 4-bit-Addierers stand die Rede. POSITIV bedeutet, daß die an dem
oder des 2-bit-Addierers ein Impuls. Der Auswerter betreffenden Punkt oder an dem Ausgang des Stromumfaßt Koinzidenz- und Impulsübertragungskreise, kreises bestehende Spannung hinsichtlich Erde positiv
welche auf eine der erwähnten Bedingungen ansprechen ist. NEGATIV heißt, daß die an dem betreffenden
und die notwendige Korrektur zur Bildung einer 70 Punkt oder an dem Ausgang des betreffenden Strotn-
kreises bestehende Spannung hinsichtlich Erde negativ ist. Wenn also· z. B. das Steuergitter einer Vakuumröhre
NEGATIV ist, so bedeutet das, daß die Röhre gesperrt wird.
Es werden verschiedene Koinzidenzstromkreise verwendet. Ein UND-S tromkreis ist ein Stromkreis, der
nur dann eine positive Spannung an seiner Ausgangsklemme führt, wenn allen seinen Eingangsklemmen
gleichzeitig eine positive Spannung zugeführt wird.
der Röhre R angeschlossen und über den Kondensator 85 geerdet.
Zur Zeit T1 wird kein positiver Eingangsimpuls an
die Eingangsklemme 24 angelegt, die Eingangsklemme 24 bleibt also NEGATIV und daher auch der
Verbindungspunkt 71. Die Röhre L ist also- gesperrt,
während die Röhre R in geringem Maße leitend ist. An der Ausgangsklemme 26 stellt sich ein Potential
ein, das als NEGATIV zu bezeichnen ist. Die Span-
Ein ODER-Stromkreis ist ein Stromkreis, der eine io nung an der Anode der Röhre L beträgt + 150 V, und
positive Spannung an seiner Ausgangsklemme führt, der Kondensator 76 ist mit 180 V aufgeladen, d.h.,
wenn eine positive Spannung an einer oder mehreren
ILin.gangsklemmen auftritt.
ILin.gangsklemmen auftritt.
In den beschriebenen Ausführungsbeispielen wer-
die linke Platte ist auf + 150 V und die rechte auf
— 30 V. Der Verbindungspunkt 82 kann nicht merklich negativer sein als die — 30-\''-Klemme 81^ denn
den zahlreiche Doppelröhren verwendet, die zwei 15 der Gleichrichter 80 hält die Spannung am Ver
bindungspunkt 82 auf dem Wert der Klemme 81. Der Widerstand 75 hält die Spannung am Verbindungspunkt
82 zwischen aufeinanderfolgenden Begrenzungsimpulsen konstant.
Der Verbindungspunkt 83 führt ebenfalls — 30 V, so daß der Kondensator 85 auf — 30 V aufgeladen ist.
Der Gleichrichter 79 wird nur leitend, während der Kondensator 85 durch die steigende Anodenspannung
der Röhre L über den Kondensator umgeladen wird
Röhrenteile in einem einzigen Kolben umfassen. Jeder Teil wird hier als Röhre bezeichnet und ist durch eine
ZaW vor dem Buchstaben L oder R oder einfach durch die Buchstaben L und R (linker bzw. rechter Röhrenteil)
bezeichnet.
Der in der Fig. 2 dargestellte Verzögerungslcreis 25
ist bereits an anderer Stelle vorgeschlagen worden. Die Kurven von Fig. 2 A zeigen die Arbeitsweise der
Schaltung von Fig. 2. Die Zeitachse (Abszisse) ist in
gleich lange Abschnitte mit den Bezeichnungen TI1 25 oder wenn der der Klemme 62 zugeführte Be-
T2 TZ, T4t bzw. T 5 eingeteilt. Die Länge der ein- grenzungsknpuls (Fig. 2A) am Verbindungspunkt 83
zelnen Zeitabschnitte hängt von der entsprechenden ein negativeres Potential als — 30 V verursacht.
Schaltung ab und entspricht der Zeit zwischen dem Wenn also der Begrenzungsimpuls seinen negativsten
Beginn der Addition zweier Dezimalzahlen. Jeder Wert erreicht, so wird in jedem Falle auch das Steuer-Zeitabschnitt
ist in der Größenordnung von etwa einer 30 gitter der Röhre R NEGATW, und da die Röhre R
Mikrosekunde. als Kathodenverstärker betrieben wird, auch die
Ein Eingangsimpuls (Fig. 2A) wird während eines Spannung an der Ausgangsklemme 26.
vorher ausgewählten Zeitabschnittes an die Klemme Auf diese Weise wird der Ausgangsimpuls be-
24 des in Fig. 2 gezeigten Stromkreises angelegt und endet, z. B. zu Beginn der Zeitabschnitte T4 und T5
erzeugt im nächstfolgenden Zeitabschnitt einen Aus- 35 (Fig. 2A). Während dieser Vorgänge ist der Gleich
richter 78 leitend.
Im letzten Teil des Zeitabschnittes T 2 sind der Eingangsimpuls und der Synchronisierimpuls gleichzeitig
POSITIV. Daher ist der Verbindungspunkt 71 POSITIV, und die Röhre L wird leitend, d. h., die
Spannung an ihrer Anode nimmt schnell ab (Fig. 2 a), und der Kondensator 76 entlädt sich über Röhre L.
Der Verbindungspunkt 82 kann infolge des leitenden Gleichrichters 80 nicht die Spannungsänderung wie
gangsimpuls (Fig. 2 A) an der Klemme 26. Ein Eingangsimpuls
kann im gleichen Zeitabschnitt, z. B. TZ, an die Eingangsklemme 24 angelegt werden, in
welchem ein Ausgangsimpuls an der Ausgangsklemme 26 entsteht.
Ein Begrenzungsimpuls (Fig. 2A) wird an Klemme
62 angelegt; die Anode der Röhre L ist über die
Parallelschaltung von Spule 64 und Widerstand 65 an
eine + 150-V-Klemme 66 angeschlossen. Die Induktanz 64 dient zur Spannungserhöhung an der Anode 45 die Anode· der Röhre L durchführen, und die Span-
62 angelegt; die Anode der Röhre L ist über die
Parallelschaltung von Spule 64 und Widerstand 65 an
eine + 150-V-Klemme 66 angeschlossen. Die Induktanz 64 dient zur Spannungserhöhung an der Anode 45 die Anode· der Röhre L durchführen, und die Span-
der Röhre L (vgl.- Fig. 2 A, Zeiten T 3 und T4) für nung an diesem Verbindungspunkt 82 bleibt auf
eine bestimmte Zeit, unmittelbar nachdem diese Röhre — 30 V.
nichtleitend geworden ist. Zu Beginn des Zeitabschnittes TZ werden so-Die
an Eingangsklemme 24 bzw. Klemme 69 an- wohl der Eingangs- wie der Synchronisieriinpuls
geschlossenen Diodengleichrichter 67 und 68 und der 50 NEGATIV, und daher wird die Spannung am Verzwisehen
den Verbindungspunkt 71 der Dioden 67 und bindungspunkt 71 und am Steuergitter der Röhre L
68 und die + 150-V-Klemme 66 geschaltete Wider- NEGATIV und Röhre L nichtleitend. Infolgedessen
stand 70 bilden den mit 70 α bezeichneten UND-Strom- steigt die Spannung an der Anode der Röhre L schnell
kreis. Der Verbindungspunkt 71 ist über einen Schutz- an, und zwar infolge der Induktivität 64 auf über
widerstand 72 mit dem Steuergitter der Röhre L ver- 55 + 150 V. Durch diese erhöhte Spannung (den Rückbunden,
lauf) wird der Ausgangsimpuls eingeleitet. Diese Die Röhre R wird als Kathodenverstärker betrieben Spannung wird über den Kondensator 76 zum Ver-
und ist während des Betriebes des Verzögerungs- bindungspunkt 82 übertragen, so daß die Spannung
kreises immer leitend1. Der Kathodenbelastungswider- von — 30 V auf etwa + 5 V POSITIV steigt. Der
stand 73 ist an eine ■—82-V-Klemme 74 angeschlossen, 60 Gleichrichter 79 ist nun leitend und macht den Verweiche
außerdem über einen Widerstand 75 und einen bindungspunkt 83 und das Steuergitter der Röhre R
Kondensator 76 mit der Anode der Röhre L ver- POSITIV, so daß die obere Platte des Kondensators
bunden ist. Die Klemme 62 ist über einen Widerstand 85 gegen die geerdete Platte positiv aufgeladen wird.
77 und die in Reihe geschalteten Diodengleiehrichter Die Spannung an der mit der Kathode der Röhre R
78, 79 und 80 mit einer — 30-V-Klemme 81 verbun- 65 verbundenen Ausgangsklemme 26 folgt der Spannung
den. An den Verbindungspunkt 82 zwischen den des Steuergitters und wird POSITIV, um während
Gleichrichtern 79 und 80 sind der Widerstand 75 und des Zeitabschnittes Γ 3 den Ausgangsimpuls einzuder
Kondensator 76 angeschlossen. Der Verbindungs- leiten.
pun-kt 83 zwischen den Gleichrichtern 78 und 79 ist Wenn die Spannung an der Anode der Röhre L auf
über einen Schutzwiderstand 84 an das Steuergitter 70 + 150 V absinkt, nimmt auch die Spannung am Ver-
bmdungspunkt 82 in gleicher Weise ab. Während des letzten Teiles des Zeitabschnitts T 3 beträgt die Spannung
am Verbindungspunkt 82 wiederum etwa — 30 V. Die Klemmen 24 und 69 werden wieder
POSITIV, wie der zweite Eingangsimpuls und der Synchronisierimpuls zeigen, die während des letzten
Teiles des Zeitabschnitts T 3 auftreten, während die
Ausgangsklemme 26 noch POSITIV ist. Dadurch wird die Röhre L wieder leitend, und die Spannung
an ihrer Anode sinkt. Der Verbindungspunkt 82 bleibt wegen des leitenden Zustandes des Gleichrichters 80
wieder auf — 30 V.
Wenn zu Beginn des Zeitabschnitts T4 der Begrenzungsimpuls
negativ wird, werden die Gleichrichter 78, 79 und 80 leitend, und die Verbindungspunkte
83 und 82 gelangen auf etwa — 30 V. Das Steuergitter der Röhre R und die Ausgangsklemme 26
werden daher NEGATIV, und der Ausgangsimpuls, der während des Zeitabschnitts T 3 auftritt und durch
den Eingangsimpuls während des Zeitabschnitts T2 erzeugt wird, endet.
Wenn zu Beginn des Zeitabschnitts T4 der Verbindüngspunkt
71 NEGATIV wird, wird die Röhre L nichtleitend, und ihre Anodenspannung steigt schnell,
wie oben beschrieben.
Diese erhöhte Spannung bewirkt, daß die Verbindungspunkte 82 und 83 und auch die Ausgangsklemme
26 POSITIV werden, wie der während des Zeitabschnitts T4 auftretende Ausgangsimpuls anzeigt.
Die Spannung an der Anode der Röhre L gelangt schließlich während des Zeitabschnitts T 5 auf
einen stetigen Wert von +150 V infolge des Dämpfungseffektes. Wenn während des Zeitabschnitts
T4 ein Eingangsimpuls angelegt worden wäre, würde
die Spannung an der Anode der Röhre L niemals einen konstanten Wert von + 150 V erreichen. In
diesem Pail verläuft die Anodenspannung, wie während des Zeitabschnitts T 3 gezeigt.
Unmittelbar bevor die Anode der Röhre L einen konstanten Spannungswert erreicht, wird der Begrenzungsimpuls
negativ (Zeitabschnitt TS).. Der Verbindungspunkt
82 ist jetzt wieder auf einer Spannung von — 30; V, aber der Verbindungspunkt 83 ist noch
POSITIV. Wenn der Begrenzungsimpuls an Klemme 62 negativ ist, werden die Gleichrichter 78, 79 und 80
leitend, und die Spannung am Verbindungspunkt 83 wird NEGATIV und beendet den Ausgangsimpuls
zu Beginn des Zeitabschnitts T 5.
Hieraus ergibt sich, daß der Rücklauf einen Ausgangsknpuls
in einem vorher ausgewählten Zeitabschnitt erzeugt, und zwar als Folge eines Eingangsimpulses, der während des unmittelbar vorausgehenden
Zeitabschnitts empfangen worden ist. Ferner bewirkt eine Gleiehriehterschaltung und ein Begrenzungsimpuls
die Trennung zwischen den gleichzeitig betätigten Eingangs- und Ausgangsstromkreisen.
Die verschiedenen Werte der Schaltelemente und Spannungen sind nur beispielsweise angegeben
worden. Sie können verändert werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
Die Fig. 3 zeigt einen UND-Stromkreis, wie er in der Erfindung verwendet wird. Der zwischen den
Verbindungspunkt / und die Quelle positiver Spannung B + geschaltete Widerstand R versucht, den
Verbindungspunkt / auf den positiven Spannungswert B + zu bringen. Die Anoden der Diodengleichrichter
95 und 96 sind an den Verbindungspunkt / angeschlossen, und die Kathoden dieser Gleichrichter
sind mit den betreffenden Eingangsklemmen verbunden. Daher entspricht die Spannung bei / der unteren
der beiden Eingangsspannungen. Die Spannung bei / ändert sich nur, wenn die erhöhte Spannung an
der negativeren der beiden Eingangsklemmen auftritt. In diesem Falle steigt die Spannung bei /, bis sie diesen
erhöhten Spannungswert erreicht. Wenn also beide Eingangsklemmen POSITIV sind, sind auch
/ und damit die daran angeschlossene Ausgangsklemme POSITIV. Selbstverständlich können weitere
Dioden zwischen entsprechende Eingangsklemmen und den Verbindungspunkt / eingeschaltet werden,
und der Verbindungspunkt ist nur dann POSITIV, wenn alle Eingangsklemmen POSITIV sind.
Fig. 4 zeigt einen ODER-Stromkreis, der die Diodengleiichrichter 97 und 98 verwendet. Der
zwischen den Verbindungspunkt /1 und eine Quelle negativer Spannung B — eingeschaltete Widerstand
Rl versucht, die Spannung bei /1 auf einen Wert gleich dem von B — herabzusetzen. Die
Kathoden der Dioden sind an den Verbindungspunkt /1 angeschlossen und die Anoden dieser
Dioden an entsprechende Eingangsklemmen. Daher kann die Spannung bei /1 nicht niedriger sein als die
höhere der Spannungen an den Emgangsklemmen. Die Spannung bei /1 steigt gemäß der positiveren Spannung
an den Eingangsklemmen. Wenn daher eine der Eingangsklemmen POSITIV ist, sind auch die
Klemme / und damit die mit ihr verbundene Ausgangsklemme POSITIV. Natürlich können weitere
Dioden zwischen entsprechende Eingangsklemmen und den Verbindungspunkt/1 geschaltet werden, und .der
Verbindungspunkt ist POSITIV, wenn eine oder mehrere der Eingangsklemmen POSITIV sind.
Der in Fig. 5 gezeigte Stromkreis bewirkt die Addition in rein binärer Weise. Wie erwähnt, zeigt
das Vorhandensein eines Impulses an einer der Eingangsklemmen 13, 14 und 17 das Vorhandensein einer
binären 1 und das NichtVorhandensein eines Impulses eine binäre 0 an. Daher muß zur rein binären Addition
die Ausgangsklemme 15-1 eine binäre 0 anzeigen, wenn kein Eingangsimpuls an die Eingangsklemmen
13, 14, 17 angelegt wird, und eine binäre 1, wenn
ein Eingangsimpuls an eine Eingangsklemme angelegt wird. Legt man Impulse an zwei Eingangsklemmen
an, so zeigen die Ausgangsklemmen eine binäre 0 und einen binären 1-Übertrag an. Wenn Impulse an alle
drei Eingangsklemmen angelegt werden, so treten an den Ausgangsklemmen eine binäre 1 und ein binärer
1-Übertrag auf.
Die Kathoden der Diodengleichrichter 100 und 101
sind an die Eingangsklemmen 13 bzw. 14 und ihre Anoden sind gemeinsam an den Verbindungspunkt
102 angeschlossen, welcher über einen Widerstand 103
mit der + 150-V-Leitung 105 verbunden ist. Die Gleichrichter 100 und 101 und der Widerstand 103
bilden einen. UND-Stromkreis 106 a. Wenn die Eingangsklemmen
13 und 14 POSITIV sind, ist auch der Verbindungspunkt 102 POSITIV. Ähnlich sind die
Diodengleichrichter 107 und 108 zwischen die Eingangsklemmen 14 und 17 eingeschaltet, und der gemeinsame
Verbindungspunkt 109 ist über den Widerstand 110 an die + 150-V-Leitung angeschlossen.-Die
Diodengleichrichter 107 und 108 und der Widerstand 110 bilden einen mit lila bezeichneten UND-Stromkreis.
Die Diodengleichrichter 113 und 114 sind zwischen die Eingangsklemmen 13 und 17 eingeschaltet, und
ihr gemeinsamer Verbindungspunkt 115 ist über den Widerstand 116 mit der +150-V-Leitung 105 verbunden.
Die Gleichrichter 113 und 114 und der Widerstand 116 bilden einen UND-Stromkreis 117 a.
Die Verbindungspunkte 102., 109 und 115 sind über
die Schutzwiderstände 119 an die Steuergitter der
Röhren 120, 121 bzw. 122 angeschlossen. Die Anoden aller Röhren sind mit der + 150-V-Leitungl05 verbunden,
und ihre parallel geschalteten Kathoden sind über einen gemeinsamen Widerstand 124 und einen
Belastungswiderstand 125 an die — 150-V-Leitung 130 angeschlossen. Der Widerstand 124 dient zum
Ausgleich der Kathodenverstärkervorspannung und hält dadurch die Kathoden dieser Röhren auf etwa
der positiven Steuergitterspannung. Da die Kathoden der Röhren 120, 121 und 122 gemeinsam angeschlossen
sind, ist die Übertragsausgangsklemme 16-1 POSITIV, wenn nur ein oder mehrere der Gitter der
Röhren 120, 121 und 122 POSITIV sind. Diese Röhren 120, 121 und 122 bilden daher einen
Kathodenverstärker-ODER-Stromkreis. Wenn zwei der Eingangsklemmen 13, 14 und 17 POSITIV sind,
wird der entsprechende UND-Stromkreis wirksam und läßt die Übertragsausgangsklemme 16-1 POSITIV
werden. Wenn z. B. die Eingangsklemmen 13 und 14 POSITIV sind, wird der Verbindungspunkt 102 des
LWD-StromfcreiseslOöa POSITIV, das Steuergitter
der damit verbundenen Röhre 120 wird POSITIV, die Kathode der Röhre 120 wird POSITIV, und die
Übertragsausgangsklemme 16-1 wird POSITIV. Außerdem werden auch, wenn alle drei Eingangsklemmen
13, 14 und 17 POSITIV werden, die Verbindungspunkte 102, 109 und 115 der UND-StromkreiselO6a,
lila bzw. 117a POSITIV. Die Steuergitter
der Kathodenverstärkerröhren 120, 121 und 122 werden POSITIV, und auch die Übertragsausgangsklemme
16-1 wird POSITIV. Wenn daher an zwei oder drei der Eingangsklemmen 13, 14 und 17
ein· Eingang erfolgt, wird ein Übertragsausgang geliefert. Dies entspricht den Regeln der binären
Addition.
Die Übertragsausgangsklemme 16-1 ist über einen
Schutzwiderstand 119 an das Steuergittör der Umkehrröhre
131 angeschlossen, die eine geerdete Kathode hat und deren Anode über den Belastungswiderstand
132 mit der + 150-V-Leitung 105 verbunden ist. Die Anode der Umkehrröhre 131 ist
außerdem über einen aus den Widerständen 133 und 134 bestehenden Spannungsteiler an die —150-V-Leitung
130 angeschlossen. Der Widerstand 133 ist durch einen Beruhigungskondensator 135 überbrückt, und
der Verbmdungspunkt der Widerstände 133 und 134 ist über einen Schutzwiderstand 119 mit dem Steuergitter
der Kathodenverstärkerröhre 136 verbunden, deren Kathode über einen Belastungswiderstand 137
an die —150-V-Leitung 130 und deren Anode an die + 150-V-Leitung 105 angeschlossen ist. Das Steuergitter
der Umke'hrröhre 131 ist mit der Übertragsausgangsklemme 16-1 verbunden und daher POSITIV,
wenn zwei oder drei der EingangsMemmen 13, 14 und 17 POSITIV sind. Daher ist die Anode der Umkehrröhre
131 POSITIV, wenn eine der Eingangsklemmen 13, 14 und 17 oder keine dieser Eingangsklemmen
POSITIV ist. Die Kathode der Kathodenverstärkerröhre 136 folgt ihrem Gitter und ist daher POSITIV,
wenn nur ein oder gar kein Eingang vorhanden ist.
Die Kathoden der Diodengleichrichter 140, 141 und 142 sind1 an die Eingangsklemmen 13, 14 bzw. 17
angeschlossen, und ihre Anoden sind an einen gemeinsamen Verbindungspunkt 143 geführt, der über einen
Widerstand 144 mit der + 150-V-Leitung 105 verbunden ist. Die Gleichrichter 140, 141 und 142 und
der Widerstand 144 bilden einen UND-Stromkreis 145 a. Der Verbindungspunkt 143 des UND-S tromkreises
145 a ist über den Schutzwiderstand 119 an das Steuergitter der Kathodenverstärkerröhre 147
angeschlossen, deren Anode mit der + 150-V-Leitung 105 verbunden ist.
Die Anoden der Diodengleichrichter 148, 149 und 150 sind mit den Eingangsklemmen 13, 14 bzw. 17
verbunden, und ihre Kathoden sind an einen gemeinsamen Verbindungspunkt 151 geführt, welcher über
einen Widerstand 152 mit der — 150-V-Leitung 130 verbunden ist. Die Gleichrichter 148, 149 und 150
und der Widerstand 152 bilden einen ODER-Stromkreis 153. Der Verbindungspunkt 151, d. h. der Ausgang
des ODER-Stromkreises 153, ist mit der Kathode der Diode 154 verbunden, deren Anode über
den Widerstand 155 an die +150-V-Leitung 105 und über den Sohutzwiderstand 119 an das Steuergitter
des Kathodenverstärkers 156 angeschlossen ist. Die Anode des Diodengleichrichters 158 ist mit der Anode
des Gleichrichters 154 und ihre Kathode mit der Kathode des Kathodenverstärkers 136 verbunden.
Die Diodengleichrichter 154 und 158 und der Widerstand 155 bilden einen UND-Stromkreis 159 a.
Die Kathoden der Kathodenverstärkerröhren 147 und 156 bilden einen ODER-Stromkreis, da sie gemeinsam
über einen Widerstand 160 und einen Belastungswiderstand 161 an die — 150-V-Leitung 130
angeschlossen sind. Der Verbindungspunkt der Widerstände 160 und 161 ist mit der Ausgangsklemme 15-1
verbunden. Der Verbindungspunkt 143 des UND-Stromkreises 145 a ist nur dann POSITIV, wenn alle
drei Eingangsklemmen 13, 14 und 17 POSITIV sind, d. h. nur dann, wenn drei Eingänge erfolgen. Infolgedessen
wird das Steuergitter der Kathodenverstärkerröhre 147 POSITIV, und ihre Kathode macht die
Ausgangsklemme 15-1 POSITIV. Der Verbindungspunkt 151 des ODER-Stromkreises 153 wird
POSITIV, wenn eine oder mehr der Eingangsklemmen 13, 14 und 17 POSITIV werden. Die
Kathodenverstärkerröhre 136 wird POSITIV, wenn
*° ein oder kein Eingang vorhanden ist. Daher ist der
Verbindungspunkt 163 des UND-Stromkreises 159 a nur dann POSITIV, wenn eine der Eingangsklemmen 13, 14 und 17 POSITIV ist. In diesem Falle
werden auch das Gitter und die Kathode der Kathodenverstärkerröhre1 156 und die Ausgangsklemme
15-1 POSITIV.
Die Anordnung gemäß Fig. 5 liefert daher nach den Regeln der binaren Addition am Ausgang eine
Summe und einen Übertrag. Außerdem tritt, wie oben erwähnt, ein Übertragsausgang an Klemme 16-1 auf,
wenn zwei oder drei binäre Einsen addiert werden. An Klemme 16-1 tritt jedoch kein Übertrag auf, wenn
eine einzige binäre 1 vorhanden ist.
Die Ausgangs-und Übertragsklemmenbezeichnungen 15-1 bzw. 16-1 zeigen an, daß der binäre Addierer
von Fig. 5 dem 1-bit-Addierer von Fig. 1 entspricht. In gleicher Weise sind auch die 2-, 4-, und 8-bit-Addierer
gemäß Fig. 1 an den Ausgangs- und Übertragsklemmen bezeichnet.
Der 8-bit-Addierer von Fig. 1 braucht insofern kein vollständiger binärer Addierer zu sein, als nicht
drei Eingangsimpulse gleichzeitig angelegt werden können. Drei solcher Eingänge wären bei einer
Summe von 24 oder mehr erforderlich, während 19 die größte Summe ist, die durch die Addition zweier
Zahlen im binärdezimalen System mit einem Übertrag . von einer vorhergehenden Stelle entstehen kann. Daher
können der UND-Stromkreis 145 α und der Kathodenverstärker 147 entsprechend Fig. 5 beim 8-bit-Addierer
gemäß Fig. 1 in Fortfall kommen.
7O9> 696/150
Das Blockdiagramm des in Fig·, 6 gezeigten Auswerters
wird in Verbindung mi;t der nachfolgenden Tabelle beschrieben:
| entsprechende | entsprechende | |
| Dezimalzahl | Bezeichnung im rein | Bezeichnung im |
| binären System | binärdezimalen System | |
| 0 | 0000 | 0000 |
| 1 | 0001 | 0001 |
| 2 | 0010 | 0010 |
| 3 | 0011 | 0011 |
| 4 | 0100 | 0100 |
| 5 | 0101 | 0101 |
| 6 | 0110 | 0110 |
| 7 | Olli | Olli |
| 8 | 1000 | 1000 |
| 9 | 1001 | 1001 |
| 10 | 1010 | 10000 |
| 11 | 1011 | 10001 |
| 12 | 1100 | 10010 |
| 13 | 1101 | 10011 |
| 14 | 1110 | 10100 |
| 15 | 1111 | 10101 |
| 16 | 10000 | 10110 |
| 17 | 10001 | 10111 |
| 18 | 10010 | 11000 |
| 19 | 10011 | 11001 |
Die Dezimalsummen, bei welchen diese Klemmen POSITIV werden, sind in Fig. 6 durch die betreffenden
Ziffern in einem Rechteck angegeben, von dtem aus ein Pfeil auf die Leitung zeigt, die an die be-5
treffende Klemme angeschlossen ist. Der POSITIVE Zustand verschiedener anderer Punkte in der
Schaltung ist auf ähnliche Weise bezeichnet.
In Fig. 6 sind der ODER-Stromkreis 170, der UND-Stromkreis 171a und der ODER-Stromkreis
ίο 172 vorgesehen, um Summen über 9 (1001) festzustellen.
Für diese Zahlen ist die Klemme 16-8 im POSITIVEN Zustand, bzw. es ist die Klemme 15-8
gleichzeitig mit der Klemme 15-4 oder 15-2 POSITIV. Wenn eine dieser Bedingungen erfüllt ist, ist die an
15 die Ausgangsklemme 23-10 angeschlossene Leitung 173 POSITIV, und ein Übertrags- oder 10-bit ist
vorhanden. Wenn Klemme 16-8 POSITIV ist, macht der zwischen Klemme 16-8 und Leitung 173 eingeschaltete
ODER-Stromkreis 170 die Leitung 173 20 POSITIV. Der ODER-Stromkreis 172 ist zwischen
die Klemmen 15-2 und 15-4 geschaltet. Daher ist seine Ausgangsleitung 174, die an den Eingang des UND-Stromkreises
171a angeschlossen ist, POSITIV, wenn eine dieser Klemmen POSITIV ist. Der andere Ein-25
gang des UND-Stromkreises 171 α ist an Klemme 15-8 angeschlossen. Wenn daher Klemme 15-8 und
Klemme 15-4 oder Klemme 15-8 und Klemme 15-2 POSITIV sind, ist auch die Ausgangsleitung 175
des UND-Stromkreises 171a POSITIV. Leitung Die Eingangsklemmen. 15-2, 15-4, 15-8 und 16-8 30 175 bildet einen Eingang für den ODER-Stromentsprechen
den gleich bezeichneten Klemmen von kreis 170. Wenn daher Leitung 175 POSITIV Fig. 1. Die mittlere Spalte der Tabelle stellt die ist, läßt der ODER-Stromkreis 170 die Leitung 173
Dezimalzahl im binären System dar, die rechte Spalte POSITIV werden; wenn eine 16 (10000) oder eine
im. binärdezimalen System. In der mittleren Spalte 8 (1000) plus einer 4 (0100) oder einer 2 (0010)
stellt die zweite binäre Stelle von rechts die bits dar, 35 vorhanden sind, ist daher die Klemme 23-10
die in Form von Impulsen an Klemme 15-2, die POSITIV und liefert einen Übertragsimpuls oder ein
10-bit.
Die Leitung 173 führt zum Umkehrer INV177.
Der Verbindungspunkt 178 oder der Ausgang des 4o Umkehrers 177 ist daher POSITIV, wenn die Summe
zwischen 0 und 9 liegt. Der Verbindungspunkt 178 und die Eingangsklemme 15-2 liefern die Eingänge
zum ODER-Stromkreis 179. Der Verbindungspunkt 180 oder Ausgang des ODER-Stromkreises 179 ist
15-1 (Fig. 1) entsprechen der rechten binären Stelle 45 daher POSITIV, wenn entweder der Verbindungsder
mittleren und der rechten Spalte der Tabelle. Da punkt 178 oder die Klemme 15-2 POSITIV ist, was
die rechte binäre Stelle im binäredezimalen System dem Zustand entspricht, wenn die Summe 0 bis 9, 10,
der im rein binären System gleich ist, so ist keine H. 14, 15, 18 oder 19 beträgt. Der Verbindungspunkt
Umwandlung des 1-bits nötig. Das 1-bit der Summe 180 ist der Eingang zum Umkehrer 181, und seine
braucht also dem Auswerter nicht zugeführt zu werden. 50 Ausgangsleitung 182 ist daher POSITIV, wenn sein
Wie schon erwähnt, muß die bei der Addition Eingang NEGATIV ist, und umgekehrt. Darum ist
zweier beliebiger Dezimalziffern entstehende Summe Leitung 182 positiv, wenn die Summe 12, 13, 16 oder
zwischen 0 und 19 liegen. Diese Summe wird in den 17 beträgt. Der Verbindungspunkt 178 und die
binären bit-Addierern von Fig. 1 gebildet und er- Klemme 15-2 stellen die beiden Eingänge zum UND-scheint
an den Ausgangsklemmen der Addierer im 55 Stromkreis 183 a dar, und die Ausgangsleitung 184
binären System (mittlere Spalte der Tabelle). Der des UND-Stromkreises 183a ist nur dann POSITIV,
wenn seine beiden Eingänge POSITIV sind, d. h. wenn die Summe 2, 3, 6 oder 7 beträgt. Die Leitungen
182 und 184 bilden die Eingänge zum ODER-S tromkreis 185. Der Ausgang des ODER-Stromkreises 185
wird an Klemme 20-2 angelegt, die POSITIV ist, wenn eine der Leitungen 182 und 184 POSITIV ist,
d. h. wenn die Summe 2, 3, 6, 7, 12, 13, 16 oder 17 beträgt. Verbindungspunkt 180 und Klemme 15-4
wenn die Dezimalsumme 4, 5, 6, 7, 12, 13, 14 oder 15 65 bilden die Eingänge für den ODER-Stromkreis 187
beträgt. Weiterhin ist-ersichtlich, daß die Klemme und den UND-Stromkreis 188a. Die mit dem ODER-15-8
POSITIV ist, wenn die Summe zwischen 8 und Stromkreis 187 verbundene Ausgangskitung 189 ist
15 liegt, und daß die "Klemme 16-8 POSITIV ist, daher POSITIV, wenn entweder der Verbindungswenn die-Summe zwischen 16 und 19 liegt. In allen punkt 180 oder die Klemme 15-4 POSITIV ist, d.h.
anderen Fällen sind diese Klemmen NEGATIV. 70 wenn die Summe 0 bis 15, 18 oder 19 beträgt. Lei
dritte Stelle die bits, die an Klemme 15-4, die vierte
Stelle die bits, die an Klemme 15-8, und die fünfte Stelle die bits, die an Klemme 16-8 erscheinen. In
der rechten Spalte der Tabelle entspricht die zweite binäre Stelle von rechts den bits an Klemme 20-2,
die dritte binäre Stelle den bits an Klemme 21-4, die vierte binäre Stelle den bits an Klemme 22-8 und die
fünfte den bits an Klemme 23-10. Die bits an Klemme
Auswerter wandelt diese Summe in das binärdezimale System um (rechte Spalte der Tabelle). Diese Umwandlung
ist nur dann erforderlich, wenn die Summe größer als 9 (1001) ist.
Die mittlere Spalte der Tabelle zeigt, daß die Klemme 15-2 POSITIV ist, wenn die Dezimalsumme
2, 3, 6, 7, 10, It, 14, 15, 18 oder 19 beträgt, und daß die Eingangsklemme 15-4 POSITIV ist.
tung 189 liefert den Eingang zum Umkehrer 190, dessen Ausgangsleitung 191 POSITIV ist, wenn sein
Eingang NEGATIV ist, d. h. wenn die Summe 16 oder 17 beträgt. Die mit dem UND-Stromkreis 188 a
verbundene Ausgangsleitung 192 ist nur dann. POSI-TIV, wenn die Eingangsklemme 15-4 und der Verbindungspunkt
180 POSITIV sind, d. h. wenn die Summe 4, 5, 6, 7, 14 oder 15 beträgt. Die Leitungen
191 und 192 liefern die Eingänge zum ODER-Stromkreis 193. Die mit dem Ausgang des ODER-Stromkreises
193 verbundene Ausgangsklemme 21-4 ist daher POSITIV, wenn eine der Leitungen 191 oder
192 POSITIV ist, d. h. wenn die Summe 4, 5, 6, 7, 14, 15, 16 oder 17 beträgt. Die Eingangsklemme 15-8
und der Verbindungspunkt 178 bilden die Eingänge zum UND-Stromkreis 195 a, dessen Ausgangsleitung
196 nur dann POSITIV ist, wenn Klemme 15-8 und Verbindungspunkt 178 POSITIV sind, d. h. wenn die
Summe 8 oder 9 ist. Die Eingänge des UND-Stromkreises 197 a werden durch die Eingangsklemmen 15-2
und 16-8 geliefert, und seine Ausgangsleitung 198 ist nur dann POSITIV, wenn diese beiden Klemmen
POSITIV sind. Dann ist die Summe entweder 18 oder 19. Die Leitungen 196 und 198 bilden die Eingänge
für den ODER-S tromkreis 199. Die Ausgangsklemme 22-8, die mit der Ausgangsieitung des ODER-Stromkreises
199 verbunden ist, ist daher POSITIV, wenn eine der Leitungen 196 oder 198 POSITIV ist,
d. h. wenn die Summe 8, 9, 18 oder 19 beträgt.
Die Ausgangsklemmen 15-1 (Fig. 1), 20-2, 21-4, 22-8 und 23-10 liefern die Summe der beiden im
binärdezimalen System dargestellten und den Eingängen 11 und 12 (Fig. 1) zugeführten Dezimalziffern
plus dem eventuellen Übertrag aus der vorhergehenden Addition dezimaler Ziffern im binärdezimalen
System. Dies ist aus der rechten Spalte der Tabelle ersichtlich. Deren rechte oder erste Binärstelle erscheint
an Klemme 15-1 (Fig. 1) als· Ergebnis der normalen binären Addition, die im 1-bit-Addierer 15
(Fig. 1) bewirkt wird. Die zweite Binärstelle von rechts zeigt, daß eine binäre 1 vorhanden ist, wenn die
Dezimalsumme 2, 3, 6, 7, 12, 13, 16 oder 17 beträgt. Das entspricht dem POSITIVEN Zustand der
Klemme 20-2. Ein ähnlicher Vergleich der dritten, vierten und fünften Binärstelle mit dem POSITIVEN
Zustand der Klemmen 20-4, 22-8 bzw. 23-10 zeigt, daß der durch bits an den Klemmen 15-1, 20-2, 21-4,
22-8 und 23-10 dargestellte Wert binärdezimal verschlüsselt ist, wie die dritte Spalte der Tabelle zeigt.
Das Schaltbild von Fig. 6 a entspricht dem in Fig. 6 gezeigten Blockdiagramm. Die Arbeitsweise der
Schaltung sei in Verbindung mit Fig. 6 und der Tabelle beschrieben.
Die Anoden der Röhren 201L und 201R sind an
die + 150-V-Leitung 105 und die Kathoden gemeinsam über den Belastungswiderstand 202 an die
— 150-V-Leitung 130 angeschlossen. Sobutzwiderstände
203 liegen in den Steuergitterzuführungen jeder Röhre. Diese Kathodenverstärker bilden den
ODER-Stromkreis 170, und wenn die Klemme 16-8 POSITIV ist, ist auch die Ausgangsleitung 173
POSITIV und zeigt damit einen Übertrag an. Der UND-Stromkreis 171a· umfaßt die Diodengleichrichter
205 und 206 und den Widerstand 207. Wenn die an den Verbindungspunkt der Dioden 205 und 206
angeschlossene Leitung 175 POSITIV ist, ist auch die Ausgangsleitung 173 POSITIV und läßt die
Ausgangsklemme 23-10 POSITIV werden, wodurch ein Übertrag oder 10-bit angezeigt wird. Der ODER-Stromkreis
172 umfaßt die Diodengleichrichter 208 und 208 d und den Widerstand 209, der an die
— 150-Volt-Lei tung 130 angeschlossen ist. Die Eingänge
zum ODER-Stromkreis 172 oder die Anoden der Dioden 208C? und 208 sind an die Eingangsklemmen 15-4 bzw. 15-2 angeschlossen. Wenn daher
entweder eine 4 (0100) oder eine 2 (0010) dargestellt wird, ist die den Veirbindungspunkt der Dioden 208
und 208 d mit der Kathode der Diode 206 des UND-Stromkrei'ses
171a- verbindende Leitung 174 POSITIV. Die Kathode der Diode 205 ist an die Eingangsklemme· 15-8 angeschlossen. Daher ist die an den
Verbindungspunkt der Dioden 205 und 206 des UND-Stromkreises 171a angeschlossene Leitung 175 POSITIV,
wenn eine 8 (1000) (Eingangsklemme 15-8) und eine.4 (0100) (Eingangsklemme 15-4) bzw. eine
2 (0010) (Eingangsklemme 15-2) übertragen werden. Da bei allen Dez im al summen zwischen 10 und 19 die
Eingangsklemmen 16-8 allein oder 15-8 zusammen mit 15-4 bzw. 15-2 POSITIV sind, so ist auch die
Ausgangsklemme 23-10 POSITIV, wenn die Dezimalsumme über 9 (1001) ist. Der Umkehrer LVF177
umfaßt die Verstärkerröhre 211L und die Kathodenverstärkerröhre
211R. Die Kathode der Röhre 211L
ist geerdet, und ihre Anode ist über den Widerstand 212 an die +150-V-Leitung 105 und über den Widerstand
213 mit parallel geschaltetem Kondensator 214 an das Steuergitter der Röhre 211R angeschlossen.
Der mit dem Gitter der Röhre 211R und der
— 150-V-Leitung 130 verbundene Widerstand215bildet
mit den Widerständen 213 und 212 einen Spannungsteiler. Die Kathode der Kathoden verstärkerröhre 211R
ist über einen Widerstand 215 r und Widerstand 216
mit der —150-V-Leitung 130 verbunden. Wenn das Steuergitter der Röhre 211L POSITIV ist, ist seine
Anode NEGATIV, das Steuergitter der Kathodenverstärkerröhre 211R ist NEGATIV, und die Kathode
der Röhre 211R ist ebenfalls NEGATIV. Ist dagegen
das Steuergitter der Röhre 211L NEGATIV, so ist
die Kathode der Röhre 211R POSITIV. Daher sind
die Kathode der Röhre 211R und der Verbindungspunkt 178 POSITIV, wenn die Dezimalsumme
zwischen 0 und 9 liegt.
Der ODER-Stromkreis 179 umfaßt die Kathodenverstärker 217 L und 217 R, deren Anoden gemeinsam
an die +150-V-Leitung 105 angeschlossen sind und
deren Kathoden gemeinsam über den Widerstand 215r und den Widerstand 218 mit der — 150-V-Leitung 130
verbunden sind. Das Steuergitter der Röhre 217L ist
an die Kathode der Röhre 211R angeschlossen und
das Steuergitter der Röhre 217 R an die Eingangsklemme 15-2. Die Steuergitter der Röhren 217L und
217 R und ihre gemeinsam angeschlossenen Kathoden sind daher immer dann POSITIV, wenn entweder
die Kathode der Röhre 211R oder die Klemme 15-2
POSITIV ist. Der Umkehrstromkreis 181 umfaßt die Röhren 219 R und gleicht dem Umkehrkreis 177.
Jedoch bildet der Kathodenkreis der Röhre 219 R einen Teil des ODER-Stromkreises 185, der außerdem
die Röhre 220 umfaßt, deren Anode mit der + 150~V-Leitungl05, während die Kathode mit der
Kathode der Röhre 219R und das Steuergitter mit
der Anode des Diodengleichrichters 221 verbunden ist. Die Ausgangskathode des Umkehrkreises 181 ist
POSITIV, wenn der ODER-Stromkreis 179 POSITIV ist, d. h. wenn die Summe 12, 13, 16 oder 17 beträgt.
Diese Kathode ist an die Ausgangsklemme 20-2 angeschlossen. Der UND-Stromkreis 183 a umfaßt die
Diodengleichrichter 221 und 222, deren Kathoden mit der Kathode der Röhre 211R bzw. der Eingangsklemme 15-2 verbunden sind, und den Widerstand 223,
15 16
der gemeinsam an die Anoden der Diodengleich- ebenfalls POSITIV, d. h. wenn die Summe 18
richter221 und 222 und an. die·+150-V-Leitung 105 oder 19 beträgt.
angeschlossen ist. Die Kathode der Röhre 211 R und Fig. 7 zeigt das Blockdiagramm des Auswerters
die Eingangsklemme. 15-2 sind nur dann POSITIV, gemäß Fig. 1. Der ODER-Stromkreis 170, der UND-wenn
die Summe 2, 3, 6 oder 7 beträgt. Infolgedessen 5 Stromkreis 171a und der ODER-Stromkreis 172 sind
sind auch die Kathode der Röhre 220 und der Röhre wie in Fig. 6 gezeigt und liefern ein 10-»bit« an der
219 i? und die Ausgangsklemme 20-2 POSITIV, wenn Ausgangsklemme 23-10, wenn die Dezimalsumme
die Summe 2, 3, 6 oder 7 beträgt. Der ODER-Strom- zwischen 10 und 19 liegt. Der Umkehrer INV 177,
kreis 187 umfaßt die Diodengleichrichter 225 und 226, die UND-Stromkreise 195 a und 197 a und der ODER-deren
Anoden an die Eingangsklemme 15-4 bzw. io Stromkreis 199 entsprechen ebenfalls Fig. 6. Daher ist
an den Ausgang des ODER-Stromkreises 179 an- die Ausgangsklemme 22-8 im POSITIVEN Zustand,
geschlossen sind, und den Widerstand 227, der vom wenn die Dezimalsumme 8, 9, 18 oder 19 beträgt.
Verbindungspunkt der Kathoden der Diodengleich- Der UND-Stromkreis 250 α ist an den Verbindungsrichter 225 und 226 an die — 150-V-Leitung 130 an- punkt 178 und die Eingangsklemme 15-4 angeschlosgeschlossen ist. Der die Röhren 229 L und 229 R um- 15 sen. Der Ausgang ist POSITIV, wenn die Dezimalfassende Umkehrer 190 ist ähnlich den Umkehrern summe 4, 5, 6 oder 7 beträgt. Der drei Eingänge 177 und 181. Der Kathodenkreis der Röhre 229 R umfassende UND-Stromkreis 251a empfängt Einbildet einen Teil des ODER-Stromkreises 193 und ist gänge von den Eingangsklemmen 15-2, 15-4 und 15-8, mit der Kathode der Röhre 231 verbunden, deren und daher ist sein Ausgang POSITIV, wenn die Steuergitter an die Anoden der Diodengleichrichter 20 Dezimalsumme 14 oder 15 ist. Der UND-Stromkreis 232 und 233 und deren Anode an die +150-V-Leitung 252a empfängt Eingänge von Leitung 173, die POSI- 105 angeschlossen ist. Der Ausgang des ODER- TIV ist, wenn die Dezimalsumme zwischen 10 und 19 Stromkreises 187 ist POSITIV, wenn die Summe liegt, und von Eingangsklemme 15-2. Der Ausgang entweder 0 bis 15, 18 oder 19 beträgt. Die Kathode des UND-S tromkreises 252a ist daher POSITIV, der Röhre 229 R und die daran angeschlossene Aus- 25 wenn die Dezimalsumme 10, 11, 14, 15, 18 oder 19 gangsklemme 21-4 sind daher POSITIV, wenn die beträgt. Der Ausgang des UND-Stromkreises 252 a Summe 16 oder 17 beträgt. liefert den Eingang zum Umkehrer 253, dessen Aus-Der UND-Stromkreis 188 a umfaßt die Dioden- gang POSITIV ist, wenn die Dezimalsumme 0 bis 9, gleichrichter 232 und 233, deren Kathoden an die 12, 13, 16 oder 17 ist. Der Ausgang des Umkehrers Eingangskletnme 15-4 bzw. den Ausgang des ODER- 30 253 und Eingangsklemme 16-8 bilden die Eingänge zu Stromkreises 179 angeschlossen sind, und den Wider- dem UND-Stromkreis 254a. Der Ausgang des UND-stand 234, der zwischen die +150-V-Leitung 105 und Stromkreises 254a ist daher POSITIV, wenn die den Verbindungspunkt der gemeinsam angeschlosse- Dezimalsumme 16 oder 17 ist. Die Ausgänge der nen Anoden der Diodengleichrichter 232 und 233 ge- UND-Stromkreise 250 a, 251a und 254a bilden die schaltet ist. Die mit dem Ausgang des UND-Strom- 35 Eingänge des ODER-Stromkreises 255, dessen Auskreises 188 a verbundene Leitung 192 ist nur dann gang an die Ausgangsklemme 21-4 angeschlossen ist. POSITIV, wenn die Eingangsklemme 15-4 und der Da der Ausgang des ODER-Stromkreises 255 POSI-Ausgang des ODER-Stromkreises 179 POSITIV TIV ist, wenn der Ausgang eines der UND-Stromsind. Die Kathoden der Röhren 231 und 229 R und die kreise 250a, 251a und 254a POSITIV ist, ist die Ausgangsklemme 21-4 sind POSITIV, wenn die Lei- 4° Ausgangsklemme 21-4 POSITIV, wenn die Dezimaltung 192 POSITIV ist, d. h. wenn die Summe 4, 5, 6, summe 4, 5, 6, 7, 14, 15, 16 oder 17 beträgt.
7, 14 oder 15 beträgt. . Der ODER-Stromkreis 256 empfängt seine Ein-Der UND-Stromkreis 195 umfaßt die Diodengleich- gänge von der Leitung 173 und Eingangsklemme 15-2 richter 236 und 237, deren Kathoden an die Kathode und liefert daher einen POSITIVEN Ausgang, wenn der Röhre 211 R bzw. an die Eingangsklemme 15-8 45 die Dezimalsumme 2, 3, 6, 7, 10 bis 19 ist. Die Ausangeschlossen sind, und den Widerstand 238, der gänge des Umkehrers 253 und des ODER-S tromzwischen die + 150-V-Leitung 105 und den Ver- kreises 256 führen, zum Eingang zum UND-Strombindungspunkt der Anoden der Diodengleichrichter kreis 257a, dessen Ausgang an die Ausgangsklemme 236 und 237 geschaltet ist. Der ODER-Stromkreis 20-2 angeschlossen ist. Die Ausgangsklemme 20-2 ist 199 gleicht dem ODER-Stromkreis 179 und besteht 5° daher POSITIV, wenn die Ausgänge des Umkehrers 253 aus den Röhren 239 L und 23972. Das Steuergitter der und des ODER-Stromkreises POSITIV sind oder wenn Röhre 239 R ist an den Verbindungspunkt der Anoden die Dezimalsumme 2, 3,6, 7,12,13,16 oder 17 beträgt, der Diodengleichrichter 236 und 237 angeschlossen. Fig. 8 zeigt das Blockschema für ein anderes AusWenn sowohl der Kathodenkreis der Röhre21 IR wie führungsbeispiel des Auswerters gemäß Fig. 1. Der auch die Eingangsklemme 15-8 POSITIV ist, sind 55 ODER-Stromkreis 170, der UND-Stromkreis 171a, auch das Steuergitter der Röhre 239 R, der Kathoden- der ODER-Stromkreis 172, der Umkehrer INV 177, kreis der Röhre 239 R und die Ausgangsklemme 22-8 der UND-Stromkreis 195 a, der UND-Stromkreis POSITIV; dies ist der Fall bei einer Summe 8 197a, der UND-Stromkreis 250a und der ODER- oder 9. Der UND-Stromkreis 197a umfaßt die Stromkreis 199 entsprechen den in gleicher Weise be-Diodengleichrichter 241 und 242, deren Kathoden an 6o zeichneten Stromkreisen von Fig. 7. Daher werden die Eingangsklemmen 16-8 bzw. 15-2 angeschlossen die Ausgänge an den Ausgangsklemmen 22-8 und sind, und den Widerstand 243, der zwischen die 23-10 in genau derselben Weise gespeist, wie in Vcr- + 150-V-Leitung 105 und die Anoden der Dioden- bindung mit Fig. 7 erklärt worden ist.
gleichrichter 241 und 242 geschaltet ist. Der Ver- Der UND-Stromkreis 260 a empfängt Eingangsbindungspunkt der Anoden der Dioden 241 und 242 55 spannungen von den Klemmen 15-2 und 15-4, und ist außerdem an das Steuergitter der Röhre daher ist sein Ausgang POSITIV, wenn die Dezinxal- 239 L angeschlossen. Wenn daher die Eingangs- summe 6, 7, 14 oder 15 beträgt. Der Umkehrer 261 klemmen 16-8 und 15-2 POSITIV sind, sind ist an die Eingangsklemme 15-2 angeschlossen und das Steuergitter der Röhre 239 L, der Kathoden- liefert daher einen Ausgang, der POSITIV ist, wenn kreis der Röhre 239 L und die Klemme 22-8 70 die Dezimalsumme 0, 1, 4, 5, 8, 9, 12, 13, 16 oder 17 y
Verbindungspunkt der Kathoden der Diodengleich- Der UND-Stromkreis 250 α ist an den Verbindungsrichter 225 und 226 an die — 150-V-Leitung 130 an- punkt 178 und die Eingangsklemme 15-4 angeschlosgeschlossen ist. Der die Röhren 229 L und 229 R um- 15 sen. Der Ausgang ist POSITIV, wenn die Dezimalfassende Umkehrer 190 ist ähnlich den Umkehrern summe 4, 5, 6 oder 7 beträgt. Der drei Eingänge 177 und 181. Der Kathodenkreis der Röhre 229 R umfassende UND-Stromkreis 251a empfängt Einbildet einen Teil des ODER-Stromkreises 193 und ist gänge von den Eingangsklemmen 15-2, 15-4 und 15-8, mit der Kathode der Röhre 231 verbunden, deren und daher ist sein Ausgang POSITIV, wenn die Steuergitter an die Anoden der Diodengleichrichter 20 Dezimalsumme 14 oder 15 ist. Der UND-Stromkreis 232 und 233 und deren Anode an die +150-V-Leitung 252a empfängt Eingänge von Leitung 173, die POSI- 105 angeschlossen ist. Der Ausgang des ODER- TIV ist, wenn die Dezimalsumme zwischen 10 und 19 Stromkreises 187 ist POSITIV, wenn die Summe liegt, und von Eingangsklemme 15-2. Der Ausgang entweder 0 bis 15, 18 oder 19 beträgt. Die Kathode des UND-S tromkreises 252a ist daher POSITIV, der Röhre 229 R und die daran angeschlossene Aus- 25 wenn die Dezimalsumme 10, 11, 14, 15, 18 oder 19 gangsklemme 21-4 sind daher POSITIV, wenn die beträgt. Der Ausgang des UND-Stromkreises 252 a Summe 16 oder 17 beträgt. liefert den Eingang zum Umkehrer 253, dessen Aus-Der UND-Stromkreis 188 a umfaßt die Dioden- gang POSITIV ist, wenn die Dezimalsumme 0 bis 9, gleichrichter 232 und 233, deren Kathoden an die 12, 13, 16 oder 17 ist. Der Ausgang des Umkehrers Eingangskletnme 15-4 bzw. den Ausgang des ODER- 30 253 und Eingangsklemme 16-8 bilden die Eingänge zu Stromkreises 179 angeschlossen sind, und den Wider- dem UND-Stromkreis 254a. Der Ausgang des UND-stand 234, der zwischen die +150-V-Leitung 105 und Stromkreises 254a ist daher POSITIV, wenn die den Verbindungspunkt der gemeinsam angeschlosse- Dezimalsumme 16 oder 17 ist. Die Ausgänge der nen Anoden der Diodengleichrichter 232 und 233 ge- UND-Stromkreise 250 a, 251a und 254a bilden die schaltet ist. Die mit dem Ausgang des UND-Strom- 35 Eingänge des ODER-Stromkreises 255, dessen Auskreises 188 a verbundene Leitung 192 ist nur dann gang an die Ausgangsklemme 21-4 angeschlossen ist. POSITIV, wenn die Eingangsklemme 15-4 und der Da der Ausgang des ODER-Stromkreises 255 POSI-Ausgang des ODER-Stromkreises 179 POSITIV TIV ist, wenn der Ausgang eines der UND-Stromsind. Die Kathoden der Röhren 231 und 229 R und die kreise 250a, 251a und 254a POSITIV ist, ist die Ausgangsklemme 21-4 sind POSITIV, wenn die Lei- 4° Ausgangsklemme 21-4 POSITIV, wenn die Dezimaltung 192 POSITIV ist, d. h. wenn die Summe 4, 5, 6, summe 4, 5, 6, 7, 14, 15, 16 oder 17 beträgt.
7, 14 oder 15 beträgt. . Der ODER-Stromkreis 256 empfängt seine Ein-Der UND-Stromkreis 195 umfaßt die Diodengleich- gänge von der Leitung 173 und Eingangsklemme 15-2 richter 236 und 237, deren Kathoden an die Kathode und liefert daher einen POSITIVEN Ausgang, wenn der Röhre 211 R bzw. an die Eingangsklemme 15-8 45 die Dezimalsumme 2, 3, 6, 7, 10 bis 19 ist. Die Ausangeschlossen sind, und den Widerstand 238, der gänge des Umkehrers 253 und des ODER-S tromzwischen die + 150-V-Leitung 105 und den Ver- kreises 256 führen, zum Eingang zum UND-Strombindungspunkt der Anoden der Diodengleichrichter kreis 257a, dessen Ausgang an die Ausgangsklemme 236 und 237 geschaltet ist. Der ODER-Stromkreis 20-2 angeschlossen ist. Die Ausgangsklemme 20-2 ist 199 gleicht dem ODER-Stromkreis 179 und besteht 5° daher POSITIV, wenn die Ausgänge des Umkehrers 253 aus den Röhren 239 L und 23972. Das Steuergitter der und des ODER-Stromkreises POSITIV sind oder wenn Röhre 239 R ist an den Verbindungspunkt der Anoden die Dezimalsumme 2, 3,6, 7,12,13,16 oder 17 beträgt, der Diodengleichrichter 236 und 237 angeschlossen. Fig. 8 zeigt das Blockschema für ein anderes AusWenn sowohl der Kathodenkreis der Röhre21 IR wie führungsbeispiel des Auswerters gemäß Fig. 1. Der auch die Eingangsklemme 15-8 POSITIV ist, sind 55 ODER-Stromkreis 170, der UND-Stromkreis 171a, auch das Steuergitter der Röhre 239 R, der Kathoden- der ODER-Stromkreis 172, der Umkehrer INV 177, kreis der Röhre 239 R und die Ausgangsklemme 22-8 der UND-Stromkreis 195 a, der UND-Stromkreis POSITIV; dies ist der Fall bei einer Summe 8 197a, der UND-Stromkreis 250a und der ODER- oder 9. Der UND-Stromkreis 197a umfaßt die Stromkreis 199 entsprechen den in gleicher Weise be-Diodengleichrichter 241 und 242, deren Kathoden an 6o zeichneten Stromkreisen von Fig. 7. Daher werden die Eingangsklemmen 16-8 bzw. 15-2 angeschlossen die Ausgänge an den Ausgangsklemmen 22-8 und sind, und den Widerstand 243, der zwischen die 23-10 in genau derselben Weise gespeist, wie in Vcr- + 150-V-Leitung 105 und die Anoden der Dioden- bindung mit Fig. 7 erklärt worden ist.
gleichrichter 241 und 242 geschaltet ist. Der Ver- Der UND-Stromkreis 260 a empfängt Eingangsbindungspunkt der Anoden der Dioden 241 und 242 55 spannungen von den Klemmen 15-2 und 15-4, und ist außerdem an das Steuergitter der Röhre daher ist sein Ausgang POSITIV, wenn die Dezinxal- 239 L angeschlossen. Wenn daher die Eingangs- summe 6, 7, 14 oder 15 beträgt. Der Umkehrer 261 klemmen 16-8 und 15-2 POSITIV sind, sind ist an die Eingangsklemme 15-2 angeschlossen und das Steuergitter der Röhre 239 L, der Kathoden- liefert daher einen Ausgang, der POSITIV ist, wenn kreis der Röhre 239 L und die Klemme 22-8 70 die Dezimalsumme 0, 1, 4, 5, 8, 9, 12, 13, 16 oder 17 y
beträgt. Der Ausgang des Umkehrers 261 ist mit einem der Eingänge des UND-Stromkreises 262 a verbunden,
dessen anderer Eingang an die Eingangsklemme 16-8 angeschlossen ist. Der Ausgang des
UND-Stromkreises 262a ist daher POSITIV, wenn die Dezimalsumme 16 oder 17 ist. Die Ausgänge der
UND-Stromkreise 250 a, 260 a und 262 a führen zu dem ODER-Stromkreis 264 mit drei Eingängen,
dessen Ausgang mit der Ausgangsklemme 21-4 verbunden ist. Die Ausgangsklemme 21-4 ist daher
POSITIV, wenn die Dezimalsumme 4, 5, 6, 7, 14, 15, 16 oder 17 beträgt. Der UND-S tramkreis 265 a wird
von dem Umkehrer 177 und der Eingangsklemme 15-2 gespeist. Der Ausgang des UND-Stromkreises 265 a
ist daher POSITIV, wenn die Dezimalsumme 2, 3, 6 oder 7 ist. Der UND-Stromkreis 266 a mit drei Eingängen
ist an den Umkehrer 261, die Eingangsklemme 15-4 und. die Eingangsklemme 15-8 angeschlossen.
Der Ausgang des »UND«-Stronikreises 266 a ist daher nur dann POSITIV, wenn alle drei
Eingänge POSITIV sind oder die Dezimalsumme 12 oder 13 ist. Der ODER-Stromkreis 267, dessen Ausgang
an die Ausgangsklemme 20-4 angeschlossen ist, hat drei Eingänge von den UND-Stromkreisen 262 a,
265 a und 266a. Sein Ausgang ist POSITIV, wenn die Ausgänge eines oder mehrerer dieser UND-Stromkreise
im POSITIVEN Zustand sind oder die Dezimalsumme 2, 3, 6, 7, 12, 13, 16 oder 17 beträgt.
Die Fig. 9, 9 a, 9b und 9 c zeigen in der Reihenfolge
von rechts nach links aneinandergelegt das vollständige Schaltbild der in Fig. 1 dargestellten binären
Addierwerke.
Das binäre Addierwerk für das 1-bit ist in Fig. 9 gezeigt. Der ODER-Stromkreis 270 besteht aus den
Diodengleichrichtern 271 und 272, deren Kathoden über einen Widerstand 273 gemeinsam an die
— 150-V-Leitung 130 angeschlossen sind. Die ODER-S
tramkreise 274 und 275 sind ähnlich dem ODER-Stromkreis 270. Die Eingangsklemme 13 ist gemeinsam
an die Anoden der Gleichrichter 271 und 272 der ODER-Stromkreise 270 bzw. 275 angeschlossen. Die
Eingangsklemme 14 ist an die Anoden der Gleichrichter 272 und 271 der ODER-Stromkreise 270 bzw.
274 angeschlossen, und die Eingangsklemme 17 ist mit den Anoden der Gleichrichter 272 und 271 der
ODER-Stromkreise 274 bzw. 275 verbunden. Der UND-Stromkreis 277 a umfaßt die Gleichrichter 278,
279 und 280, deren Anoden gemeinsam über einen Widerstand 281 und einen Trennwiderstand 282 mit
der + 150-V-Leitung 105 verbunden sind. Die Kathoden der Gleichrichter 278, 279 und 280 sind an
die miteinander verbundenen Kathoden der Gleichrichter der ODER-Stromkreise 270, 274 bzw. 275
angeschlossen. Wenn zwei oder drei der Eingangsklemmen 13, 14 und 17 POSITIV sind, sind alle
diese miteinander verbundenen Kathoden POSITIV.
In diesem Fall sind auch die miteinander verbundenen Anoden der Gleichrichter 278, 279 und 280 des UND-Stromkreises
277a und das Steuergitter der damit über den Schutzwiderstand 284 verbundenen Röhre
283 POSITIV. Die Anode der Röhre 283 ist an die + 150-V-Leitung 105 über den Widerstand 282 angeschlossen,
und ihre Kathode ist über den Widerstand 119 und den Belastungswiderstand 285 mit der
— 150-V-Leitung 130 verbunden. Die an den Verbindungspunkt
der Widerstände 119 und 285 angeschlossene Klemme 16-1 ist daher POSITIV, wenn zwei
oder drei Eingänge an die Klemmen 13, 14 und 17 angelegt werden. Dieser Verbindungspunkt ist außerdem
über den Begrenzungswiderstand 287 mit dem Steuergitter der Umkehrröhre 288 L verbunden, deren
Kathode geerdet und deren Anode über den Belastungswiderstand 288 und den Trennwiderstand 282
an die + 150-V-Leitung 105 angeschlossen ist. Die Anode der Röhre 288 L ist ferner über den Widerstand
289 und den. parallel geschalteten Kondensator 290 und den Schutzwiderstand 284 an das Steuergitter
der Kathoden verstärkerröhre 288 R angeschlossen. Die zwischen die Anode der Röhre1288 L und die
— 150-V-Leitung 130 geschalteten Widerstände 289 und 291 bilden einen Spannungsteiler, von dem
die Vorspannung des Steuergitters der Kathodenverstärkerröhre 288 7? genommen wird. Die Kathode
der Röhre 2887? ist über den Belastungswiderstand 292 mit der — 150-V-Leitung 130 verbunden. Das
Steuergitter der Umkehrröhre 288L ist POSITIV,
wenn zwei oder drei Eingangsspannungen den Klemmen. 13, 14 und 17 zugeführt werden. Daher ist
die Anode der Röhre 288L POSITIV, wenn eine oder keine Eingangsspannung angelegt wird. Demgemäß
sind das Steuergitter und die Kathode der Kathodenverstärkerröhre2887? POSITIV, wenn eine
einzige oder keine Eingangsspannung an den Klemmen 13, 14 und 17 liegt.
Der ODER-Stromkreis 153 ist an die Eingangsklemmen 13, 14 und 17 angeschlossen, so daß sein mit
der Kathode des Diodengleichrichters 154 des UND-Stromkreises 159a verbundener Ausgang POSITIV
ist, wenn eine, zwei oder drei Eingangsspannungen zugeführt werden. Die Kathode der Kathodenverstärkerröhre
288 R ist an die Kathode des Gleichrichters 158 des UND-Stromkreises 159a angelegt, die POSITIV
ist, wenn eine einzige oder keine Eingangsspannung an die Eingangsklemmen gelegt wird. Das Steuergitter
der Röhre 295 L, das mit dem Ausgang des UND-Stromkreises 159a verbunden ist, ist daher nur
dann POSITIV, wenn eine Eingangsspannung an die Eingangsklemmen angelegt wird. Die Kathoden der
drei Diodengleichrichter des UND-Stromkreises 145 a sind jeweils an die drei Eingangsklemmen 13, 14
und 17 angeschlossen. Das Steuergitter der Röhre 2957?, das mit dem Ausgang des UND-Stromkreises
145 a verbunden ist, ist daher nur POSITIV, wenn drei Eingangsspannungen an den Eingangsklemmen
liegen. Die Anoden der Röhren 295 7? und 295 L sind gemeinsam über den Widerstand 282 mit der
+ 150-V-Leitung 105 verbunden und über Kondensator 297 geerdet. Die Kathoden der Röhre 295 7? und
295 L sind gemeinsam über den Widerstand 119 und den Widerstand 298 an die — 150-V-Leitung 130
angeschlossen. Da die Kathoden der Kathodenverstärkerröhren 2951? und 295 L gemeinsam angeschlossen
sind, stellen sie einen ODER-Stromkreis mit zwei Eingängen dar. Das Steuergitter der Röhre
2957? ist nur dann POSITIV, wenn drei Eingangsspannungen an allen drei Eingangsklemmen vorhanden
sind, und das Steuergitter der Röhre 295 L ist nur dann POSITIV, wenn eine Eingangsspannung an
einer Eingangsklemme liegt. Daher ist die Ausgangsklemme 15-1 nur POSITIV, wenn eine oder drei
Eingangsspannungen den Klemmen 13, 14 und 17 zugeführt werden.
Die Fig. 9 a zeigt den 2-bit-Addierer, und die Röhren 295 L, 2957? und 2887? sowie die zugeordnete
Schaltung sind identisch mit der für den 1-bit-Addierer gezeigten Anordnung (Fig. 9). Die Ausgangsklemme
15-2 ist daher POSITIV, wenn eine oder drei Eingangsspannungen an die Eingangsklemmen
13, 14 und 17 gelegt werden. Die Röhren 300L, 3007? und 301 und die zugeordnete Schaltung dienen zur
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Wiederherstellung der POSITIVEN und NEGATIVEN" Spannungswerte und werden als »Übertragsformerkreis«
bezeichnet. Die Kathoden der Röhren 300L und 30Oi? sind gemeinsam über den
Belastungswiderstand 302 an die — 150-V-Leitung 130 angeschlossen, und jede ihrer Anoden ist über
einen Widerstand 303 und die Induktanz 304 an den mit der + 150-V-Leitung 105 verbundenen Widerstand
282 angeschlossen. Die zwischen die —150-V-
nügt, um die Röhre 300L wieder leitend und ihre
Anode NEGATIV werden zu lassen. Die Übertragsausgangsklemme 16-2 ist daher POSITIV, wenn
zwei oder drei Eingangsspannungen zugeführt werden, und NEGATIV, wenn eine oder keine Eingangsspannung
an die Klemmen 13, 14 und 17 gelegt wird. Es entsteht daher ein echter binärer Übertrag
an Klemme 16-2.
Fig. 9b zeigt das Schaltbild für den 4-bit-Addierer.
Leitung 130 und die Erde geschalteten Widerstände io Dieser Stromkreis ist identisch mit dem des in Fig. 9
306 und 307 bilden einen Spannungsteiler. Der Ver- gezeigten 1-bit-Addierers.
bindungspunkt dieser Widerstände ist über den Gemäß Fig. 9 c umfaßt der 8-bit-Addierer die
Schutzwiderstand 284 an das Steuergitter der Röhre ODER-Stromkreise 270, 274 und 275 und den UND-300L
angeschlossen. Der Kondensator 308 ist zum Stromkreis 277a, der das Steuergitter und die
Widerstand 307 parallel geschaltet. Durch den Span- 15 Kathode der Röhre 315 L in den POSITIVEN Zunungsteiler
wird dais Steuergitter der Röhre 300L stand bringt, wenn zwei oder drei Eingängsauf
einer festen Vorspannung gehalten, so daß die spannungen an den Eingangsklemmen 13, 14 und 17
erscheinen. Der 8-bit-Addierer ist elektrisch mit dem 1-bit-Addieirer von Fig. 9 identisch, nur ist der UND-20
Stromkreis 145 a mit dem Kathodenverstärker 295R
gemäß Fig. 9 weggelassen, weil bei einer Addition von zwei Dezimalziffern im binärdezimalen System
niemals drei Eingänge des 8-bit-Addierers POSITIV sind. Die Kathode der Röhre 315 L ist über den
303 und 282 einen Spannungsteiler, der die an das 25 Belastungswiderstand 316 an die —150-V-Leitung 130
Steuergitter der Röhre 301 angelegte Vorspannung und über den Widerstand 287 an das Steuergitter der
Röhre 315 R angeschlossen, deren Kathode geerdet und deren Anode über den Widerstand 317 und den
Widerstand 282 mit der + 150-V-Lei'tung 105 ver-30 bunden ist. Wenn die Kathode der Röhre 315 L
POSITIV ist, wird das Steuergitter der damit verbundenen Röhre 315 R POSITIV und die Anode der
Röhre 315 R NEGATIV. Daher ist bei Anwesenheit einer oder keiner Eingangsspannung das Steuergitter
oder drei Eingangsspannungen an die Eingangs- 35 der Röhre 320L POSITIV. Die Kathode der Röhre
klemmen 13, 14 und 17, so betätigen die ODER- 320L ist über einen Widerstand 321 mit der
Stromkreise 270, 274 und 275 den UND-Stromkreis —150-V-Leitung 130 und mit einem Eingang- des
277a, und damit wird die Spannung am Steuergitter UND-Stromkreises 159a verbunden. Der andere Einder
Röhre 30Oi? POSITIV. Die Anode der Röhre gang des UND-Stromkreises 159 a oder die Kathode
30Oi? ist daher NEGATIV, wenn zwei oder drei 40 des Diodengleichrichters 154 ist an den ODER-Eingangsspannungen
an die Klemmen 13, 14 und 17
geführt werden, und POSITIV, wenn keine oder eine
Eingangsspannung vorhanden ist. Das Steuergitter
der Röhre 288 i?, die über einen aus den Widerständen 289 und 291 bestehenden Spannungsteiler an 45 wenn ein einziger oder kein Impuls zugeführt wird, die Anode von 30Oi? angeschlossen ist, und ihre Die Kathoden der Diodengleichrichter, d. h. die Kathode sind ebenfalls POSITIV, wenn keine oder beiden Eingänge des UND-Stromkreises sind daher eine Eingangsspannung angelegt wird. Daher ist die nur dann gleichzeitig POSITIV, wenn eine Eingangs-Ausgangsklemme 15-2 POSITIV, wenn eine oder spannung an den Eingangsklemmen 13, 14 und 17 drei Eingangsspannungen an den Eingangskieimmen 50 angelegt wird. Das Steuergitter der Kathodetn-13, 14 und 17 liegen. verstärkerröhre 32Oi? ist daher nur dann POSITIV,
geführt werden, und POSITIV, wenn keine oder eine
Eingangsspannung vorhanden ist. Das Steuergitter
der Röhre 288 i?, die über einen aus den Widerständen 289 und 291 bestehenden Spannungsteiler an 45 wenn ein einziger oder kein Impuls zugeführt wird, die Anode von 30Oi? angeschlossen ist, und ihre Die Kathoden der Diodengleichrichter, d. h. die Kathode sind ebenfalls POSITIV, wenn keine oder beiden Eingänge des UND-Stromkreises sind daher eine Eingangsspannung angelegt wird. Daher ist die nur dann gleichzeitig POSITIV, wenn eine Eingangs-Ausgangsklemme 15-2 POSITIV, wenn eine oder spannung an den Eingangsklemmen 13, 14 und 17 drei Eingangsspannungen an den Eingangskieimmen 50 angelegt wird. Das Steuergitter der Kathodetn-13, 14 und 17 liegen. verstärkerröhre 32Oi? ist daher nur dann POSITIV,
wenn den Eingangsklemmen eine Eingangsspannung zugeführt wird. Die Kathode der Kathodenverstärkerröhre
32Oi? ist über den Widerstand 321 an die — 150-V-Leitung 130 und die Ausgangsklemme 15-8
angeschlossen. Diese Ausgangsklemme ist daher nur beim Anlegen einer Eingangsepannung POSITIV.
Die Ausgangsklemme 15-8 wird nur dann POSITIV, wenn eine Eingangsspannung angelegt wird,
Röhre normalerweise leitend ist. Die Anode der Röhre 300L ist über Widerstand 309 und den parallel geschalteten
Kondensator 310 mit dem an das Steuergitter der Röhre 301 angeschlossenen Schutzwiderstand
284 verbunden. Der zwischen den Widerstand 309 und die — 150-V-Leitung 130 geschaltete Widerstand
311 bildet zusammen mit den Widerständen 309,
bestimmt. Die Kathode der Röhre 301 ist an die Übertragsausgangsklemme 16-2 und über einen
Widerstand 312 an die — 150-V-Leitung 130 angeschlossen.
Das Steuergitter der Röhre 30Oi? ist NEGATIV, wenn keine oder eine Eingangsspannung an. die
Klemmen 13, 14 und 17 angelegt wird, und ihre Anode ist daher POSITIV. Gelangen dagegen zwei
Stromkreis 153 angeschlossen. Die Kathode des Diodengleichrichters 154 ist daher POSITIV bei
einer, zwei oder drei Eingangsspannungen, und die Kathode des Diodengleichrichters 158 ist POSITIV,
Treten zwei oder drei Eingangs spannungen an den
Klemmen 13, 14 und 17 auf, so werden die Kathoden der Röhren 30Oi? und 300L POSITIV. Der Spannungsanstieg
der Kathode der Röhre 300L genügt, um die Spannung am Steuergitter der Röhre 300L
hinsichtlich der Spannung an der Kathode negativ zu machen. Die Anode der Röhre 300L wird daher
POSITIV, wenn zwei oder drei Eingangsspannungen
an den Klemmen. 13, 14 und 17 vorhanden sind. Das 60 während beim 1-, 2- und 4-bit-Addierer die ent-
Steuergitter und die Kathode der Kaithodenverstärkerröhre
301 werden infolgedessen POSITIV, wenn zwei oder drei Eingangsspannungen an die Eingangsklemmen 13, 14 und 17" gelangen, und NEGATIV,
sprechende Ausgangsklemme POSITIV ist, wenn entweder eine oder drei Eingangsspannungen den
Eingangsklemmen zugeführt werden. Um dies sicherzustellen, ist der UND-Stromkreis 145 a- vorgesehen.
wenn eine oder keine Eingangsspannung erscheint. 65 Dies ist beim 8-bit-Addierer nicht nötig, weil — wie
Wenn das Steuergitter der Röhre 30Oi? wieder erwähnt ■— niemals drei Eingangsspannungen gleich-NEGATIV
wird, werden die gemeinsam angeschlossenen Kathoden der Röhren 30Oi? und 300L NEGA
TIV, und die Spannungsdifferenz zwischen der
zeitig angelegt werden (Summe 24). Die größte bei der Addition auftretende Summe ist 19 (1,1001).
Die Fig. 10 gehört unten an Fig. 9 a, so daß die
Kathode und dem Steuergitter der Röhre 300L ge- 70 Klemmen 15-2, 15-4, 15-8 und 16-8 an die ent-
sprechend bezifferten Klemmen der in Fig. 9, 9 a, 9b und 9 c gezeigten 2-bit-, 4-bit- und 8-bit-Addierer
angeschlossen erscheinen. Der binärdezimale Ausgang des Addierers wird durch die Ausgangsklemmen
15-1, 20-2, 21-4, 22-8 und 23-10 von Fig. 10 gebildet.
In Fig. 10 wird die Übertrags- oder 10-bit-Ausgangsklemme
23-10 durch die ODER-Stromkreise 170 und 172 und den UND-Stromkreis 171 α gespeist,
welche gemäß der Schaltung von Fig. 6 a angeschlossen sind. Auch der Umkehrer 177 ist gemäß
der in Verbindung mit Fig. 6 a beschriebenen Schaltung angeschlossen und betätigt, nur ist der Widerstand
215 an die — 150-V-Leitung 130 über einen Widerstand 300 und über einen Kondensator 331 an
Erde angeschlossen. Der Umkehrkreis 261 umfaßt die Röhren 332 L und 3327?. Die Kathode der Röhre
332 R ist an die — 150-V-Leitung 130 über den Widerstand 334 und ihre Anode an die + 150-V-Leitung 105
über den Widerstand 282 angeschlossen. Die Anode der Röhre 332 L ist mit der +150-V-Leitung 105 über
den Widerstand 335 und den Widerstand 282 und ferner über den Widerstand 336 mit dem Kondensator
337 und den Schutzwiderstand 284 an das Steuergitter der Röhre 3327? angeschlossen. Der Widerstand
284 ist außerdem über den Widerstand 338 und den Widerstand 330 an die —150-V-Leitung 130 angeschlossen.
In dem UND-Stromkreis 197a sind die Kathoden der Diodengleichrichter 241 und 242 an die "Eingängsklemmen
15-2 bzw. 16-8 angeschlossen, und der Verbindungspunkt der Anoden der Gleichrichter ist
über Widerstand 284 mit dem Steuergitter der Röhre 239 L des ODER-Stromkreises 199 verbunden. Die
Kathoden der Gleichrichter 237 und 236 des UND-Stromkreises
195 α sind an die Eingangsklemme 15-8 bzw. die Kathode der Röhre 211R des Umkehrers 177
angeschlossen. Der Verbindungspunkt der Anoden der Diodengleichrichter 236 und 237 ist über den
Widerstand 284 an das Steuergitter der Röhre 239 R des ODER-Stromkreiseis 199 angeschlossen. Die
Ausgangsklemme 22-8 ist mit dem Kathodenausgang der Röhren 239 L und 239 R verbunden, so daß
Klemme 22-8 POSITIV ist, wenn das Gitter einer dieser Röhren POSITIV ist. Die Kathoden der
Diodengleichrichter 340 und 341 des UND-Stromkreises 250 a sind an die Kathode der Röhre 211R des
Umkebrers 177 bzw. an die Eingangsklemme 15-4 angeschlossen.
Der Veirbindungspunkt der Anoden der Gleichrichter 340 und 341 ist über den Widerstand
284 mit dem Steuergitter der Röhre 342 L des ODER-Stromkreises 264 mit drei Eingängen verbunden. Der
Verbindungspunkt der Anoden der Gleichrichter 340 und 341 ist ferner über einen Widerstand 344 und den
Widerstand 282 an die + 150-V-Leitung 105 angeschlossen. Das Steuergitter der Röhre 342 L ist
POSITIV, wenn der Verbindungspunkt der Anoden der Gleichrichter 340 und 341 POSITIV ist oder
wenn die Kathode der Röhre 211R des Umkehrers 177
und die Eingangsklemme 15-4 POSITIV sind. Die Kathoden, der Gleichrichter 345 und 346 des UND-Stromkreises
260A sind an die Eingangsklemmen 15-4 bzw. 15-2 angeschlossen. Der Verbindungspunkt
der Anoden der Gleichrichter 345 und 346 ist über den Widerstand 347 und den Widerstand
an die +150-V-Leitung 105 und über Widerstand 284 an das Steuergitter der Röhre 342
angeschlossen. Die Kathoden der Diodengleichrichter 350 und 351 des UND-Stromkreises 262 α sind
an die Kathode der Röhre 332 7? des Umkehrers 261 bzw. an die Eingangsklemme 16-8 angeschlossen. Der
Verbindungspunkt der Anoden der Diodengleichrichter 350 und 351 ist über den Widerstand 352 und den
Widerstand 282 mit der +150-V-Leitung 105 und den Widerstand 284 mit dem Steuergitter der Röhre 353 L
verbunden. Die UND-Stromkreise250a., 260 a und
262 a liefern, daher die drei Eingangsspannungen für
den ODER-Stromkreis 264, um die Röhren 342 L,
342 i? bzw. 353 L leitend zu machen. Die Kathoden dieser Röhren sind gemeinsam über Widerstand 203
und Widerstand 354 an die —150-V-Leitung 130 angeschlossen. Der Verbindungspunkt der Widerstände
203 und 354 ist an die Ausgangsklemme 21-4 angeschlossen.
Der Verbindungspunkt der Diodengleichrichter 350 und 351 des UND-Stromkreises 262 a ist außerdem
über einen Widerstand 284 mit dem Steuergitter der Röhre 3537? verbunden. Die Kathoden der Diodengleichrichter
356 und 347 sind mit der Kathode, der Röhre 2117? des Umkehrkreises 177 bzw. der Eingangsklemme
15-2 verbunden. Der Verbindungspunkt der Anoden der Diodengleichrichter 356 und 357 ist
über den. Widerstand 358 und den Widerstand 282 an die +150-V-Leitung 105 angeschlossen. Dieser Verbindungspunkt
ist außerdem über Widerstand 284 mit dem Steuergitter der Röhre 360L verbunden. Die
Kathoden der Gleichrichter 361, 362 und 363 des UND-Stromkreises 266a sind an die Kathode der
Röhre 3327? des Umkehrers 261, an die Eingangsklemme 15-8 bzw. an die Eingangsklemme 15-4 angeschlossen.
Die miteinander verbundenen Anoden der Diodengleichrichter 361, 362 und 363 sind über den
Widerstand 364 und den Widerstand 282 mit der + 150-V-Leitung 105 und über Widerstand 284 mit
dem Steuergitter der Röhre 3607? verbunden. Die UND-Stromkreise262a, 265 a- und 266 a liefern daher
die drei Eingangsspannungen zum ODER-Stromkreis 267. Die Kathoden von 3537?, 360L und 3607? sind
miteinander über die Widerstände 203 und 354 an die — 105-V-Leitung 130 angeschlossen, und der Verbindungspunkt
des Widerstandes 354 und des Widerstandes 203 ist mit der Ausgangsklemme 20-2 verbunden.
Daher ist die Ausgangsklemme 20-2 POSITIV, wenn die Kathode einer oder mehrerer der Röhren. 353 L,
360L und 3607? POSITIV ist.
Die Ausgangsklemmen 20-2, 21-4, 22-8 und 23-10
bilden POSITIVE Ausgangsspannungen für die Klemmen gemäß Fig. 8. Diese Ausgangsklemmen zusammen
mit der Ausgangsklemme 15-1 dienen also zum Feststellen der Summe in binärdezimaler Form
der durch. Impulse an die Eingangsklemmen 12 (Fig. 9) und 11 (Fig. 9 c) zugeführten binärdezimal
dargestellten Dezimalziffern.
Wenn die binäre Addition eine Dezimalsumme über 9 ergibt, addiert der Auswerter eine 6 zu dieser
Summe. Dies geschieht jedoch nicht dadurch, daß ein eigentlicher Additionsvorgang zusätzlich ausgelöst
wird, sondern allein durch die beschriebene Koinzidenzschaltung ohne zusätzlichen Zeitaufwand.
Die Übertragsausgangsklemme 23-10 des Auswerters ist über den Verzögerungskreis 25 an die Übertragseingangsklemme
17 des 1-bit-Addierers (Fig. 9) angeschlossen. Wie in Verbindung mit Fig. 1 gezeigt,
entsteht hierdurch ein Übertragseingangsimpuls zur nächsten zu addierenden Dezimalspalte, wenn die Addition
der Dezimalziffern der nächsten Dezimalstelle erfolgt.
Claims (3)
1. Aus Koinzidenzkreisen bestehendes binärdezimales Addierwerk, dem die Ziffern der einzu-
1 015
gebenden Zahlen nacheinander (in Serienform) und die derselben Dezimalstelle der einzugebenden
Zahlen angehörenden Ziffern gleichzeitig zugeführt werden, insbesondere für durch Aufzeichnungsträger,
wie Lochkarten, gesteuerte Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß für alle
Dezimalstellen ein einziger, aus vier binären übertragsmäßig hintereinandergeschalteten Addierern
(15) »1, 2, 4, 8« mit je drei Eingängen (13, 14, 17) und zwei Ausgängen (15, 16) bestehendes
Addierwerk vorgesehen, ist, denen die zur Zifferndarstellung dienenden »bits« gleichzeitig (in Parallelform)
zugeführt werden.
2. Anordnung nach Anspruch I1 dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgänge (15-2, 15-4, 15-8) der binären Addierwerke (15) »2, 4, 8« und
der einem binären. Übertrag dienende Ausgang (16-8) des binären Addierwerkes (15) »8« mit
einem aus Koinzidenzkreisen, bestehenden Aus-
werter (19) verbunden, sind, dessen Ausgänge
(20-2, 21-4, 22-8, 23-10) zusammen mit dem Ausgang
(15-1) des binären Addierwerkes (15) den in den binären Zählwerken (15) enthaltenen, Wert in
binärdezimaler Form darstellen.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bei Werten
größer als 9 wirksame Ausgang (23-10) des Auswerters (19) über einen Verzögerungskreis (25)
mit dem Eingang (17) des binären Addierwerkes (15) »1« verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Tomphins, Wabelin und S t i f 1 e r, High-Speed Compeeting Devices, McGraw-Hill Booh Comp., New York-Toronto-London, 1950;
Tomphins, Wabelin und S t i f 1 e r, High-Speed Compeeting Devices, McGraw-Hill Booh Comp., New York-Toronto-London, 1950;
Zeitschr. Electronics, 21. September 1948, Nr. 9, S. 110 bis 118.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
© 709 696/150 9.57
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US338122A US2938668A (en) | 1953-02-20 | 1953-02-20 | Serial-parallel binary-decimal adder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1015627B true DE1015627B (de) | 1957-09-12 |
Family
ID=23323497
Family Applications (1)
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| US3154676A (en) * | 1961-04-25 | 1964-10-27 | Ibm | Change adder |
| US3508037A (en) * | 1967-01-30 | 1970-04-21 | Sperry Rand Corp | Decimal add/subtract circuitry |
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Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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