DE1029649B - Ausbildung der Schwalbenschwanznut eines Schmiedehammerbaeren oder -futters - Google Patents
Ausbildung der Schwalbenschwanznut eines Schmiedehammerbaeren oder -futtersInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J13/00—Details of machines for forging, pressing, or hammering
- B21J13/02—Dies or mountings therefor
- B21J13/03—Die mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Schmiedegesenke für die Bären und Futter von Schmiedehämmern sind in der Regel in einer
Schwalbenschwanznut mittels eines seitlich in die Nut eingetriebenen Keiles befestigt. Hammer und
Futter bestehen normalerweise aus einem Stahl von verhältnismäßig niedriger Festigkeit, z. B. von 60
bis 80 kg/mm2. Es wäre zwar zum Verhindern eines unerwünschten Einschiagens der Gesenke in den
Bären oder in das Futter ein Werkstoff von höherer Festigkeit erwünscht. Die Verwendung solcher Werkstoffe
hat sich jedoch als unzweckmäßig erwiesen, weil sie mit der Zeit zu einer Rißbildung, insbesondere
in den inneren Ecken der Schwalbenschwanznut, neigen.
Gemäß der Erfindung, durch die diesem Übelstand abgeholfen wird, besteht die Nutgrundfläche aus einer
Schweißschicht von höherer Festigkeit als der Hammer- oder Futterwerkstoff, z. B. von etwa 130
bis 160 kg/mm2. Die Schweißschicht ist vorzugsweise 7 bis 10 mm dick. Sie liegt in der Schwalbenschwanznutgrundfläche
versenkt. Die Schwalbenschwanznut wird vor der endgültigen Bearbeitung auf ihr Endmaß
am Grund mit einer flachen Ausfräsung versehen, vorzugsweise derart, daß rings um die Ausfräsung
ein Rand von der Dicke der Schweißschicht stehenbleibt. Dann wird die Schweißschicht eingebracht
und die Nut fertig bearbeitet, insbesondere geschliffen. Es hat sich gezeigt, daß ein derartig verfestigter
Nutgrund zu der eingangs erwähnten Rißbildung keinen Anlaß mehr gibt und daher dem
Wunsch nach einer dauerhafteren Befestigung der Gesenke in Bär und Futter Rechnung trägt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 im Schnitt nach der Linie I-I von Fig. 2 und
Fig. 2 im Schnitt nach der Linie H-II von Fig. 1 ein in einem Schmiedehammerbären eingesetztes Gesenk.
1 ist der Schmiedehammerbär, der z. B. durch eine Kolbenstange2 angetrieben wird und, an den seitlichen
Schienen 3 des Schmiedehammers 4 geführt, in diesen auf und ab gleitet. Das zum Bären 1 gehörige Gesenk
5 ist in einer Schwalbenschwanznut 6 gehalten und durch einen seitlich eingetriebenen Keil 7 befestigt.
Gemäß der Erfindung befindet sich in der Grundfläche der Nut 6 eine Schweißschicht 8, vorzugsweise
derart versenkt, daß auch an den Stirnenden der Nut noch ein Rand 9 (Fig. 2) bestehenbleibt. Dieser Rand
Ausbildung der Schwalbensdiwanznut
eines Schmiedehammerbären oder -futters
eines Schmiedehammerbären oder -futters
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Untertürkheim,
Mercedesstr. 136
Karl Schwenger, Stuttgart-Bad Cannstatt,
und Karl Mayer, Stuttgart-Hedelfingen,
sind als Erfinder genannt worden
hat die Wirkung, daß die Schweißschicht nicht aus ihrer Versenkung heraustreten kann.
Die Erfindung kann auch bei anderen hinterschnittenen Nuten als Schwalbenschwanznuten angewendet
werden. Die an einem Beispiel für einen Gesenkoberteil beschriebene Anordnung kann in derselben
Weise auch für einen Gesenkunterteil getroffen werden. Man könnte die Schweißschicht auch dicker
auftragen. Eine bessere Wirkung wird dadurch jedoch nicht erzielt.
Claims (3)
1. Ausbildung der Schwalbenschwanznut eines Schmiedehammerbären oder -futters aus Stahl
von verhältnismäßig geringer Festigkeit, z. B. von 60 bis 80 kg/mm2, für die Befestigung der
Schmiedegesenke, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutgrundfläche aus einer Schweißschicht (8) von
höherer Festigkeit als der Hammer- oder Futterwerkstoff, z. B. von etwa 130 bis 160 kg/mm2,
besteht.
2. Nutausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißschicht (8) in der
Nutgrundfläche versenkt liegt, insbesondere derart, daß auch an den Stirnenden der Nut (6) ein
Rand (9) von der Dicke der Schweißschicht (8) vorhanden ist.
3. Nutausbildung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißschicht
(8) 7 bis 10 mm dick ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED25251A DE1029649B (de) | 1957-03-27 | 1957-03-27 | Ausbildung der Schwalbenschwanznut eines Schmiedehammerbaeren oder -futters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED25251A DE1029649B (de) | 1957-03-27 | 1957-03-27 | Ausbildung der Schwalbenschwanznut eines Schmiedehammerbaeren oder -futters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029649B true DE1029649B (de) | 1958-05-08 |
Family
ID=7038470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED25251A Pending DE1029649B (de) | 1957-03-27 | 1957-03-27 | Ausbildung der Schwalbenschwanznut eines Schmiedehammerbaeren oder -futters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029649B (de) |
-
1957
- 1957-03-27 DE DED25251A patent/DE1029649B/de active Pending
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