DE406939C - Befestigung von Brechbacken in Steinbrechern oder aehnlichen Zerkleinerungsvorrichtungen - Google Patents
Befestigung von Brechbacken in Steinbrechern oder aehnlichen ZerkleinerungsvorrichtungenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C1/00—Crushing or disintegrating by reciprocating members
- B02C1/02—Jaw crushers or pulverisers
- B02C1/10—Shape or construction of jaws
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Befestigung für die Brechbacken von Steinbrechern
und ähnlichen Zerkleinerungsvorrichtungen.
Bei solchen Brechbacken, die aus einer Grundplatte un,d einer darauf befestigten, als
eigentliche Brechbacke dienenden Arbeitsplatte aus zähem Eisen oder Stahl bestehen,
finden beim Gebrauch! gewisse Dehnungen
ίο und Streckungen dieser Arbeitsplatte statt.
Es hat sich daher als erforderlich erwiesen, die Arbeitsplatte auf der Grundplatte derart
zu befestigen, daß sie den bei der Arbeit auftretenden Beanspruchungen nachgeben und
die erwähnten Bewegungen frei ausführen kann, ohne sich von der Grundplatte zu lösen.
Außerdem haben die erwähnten Dehnungsbewegungen den Nachteil, daß durch die hierdurch
hervorgerufenen Formveränderungen die seitlichen Keile, mittels deren die Brustbacken
befestigt sind, sich festklemmen. Man könnte allerdings die Brechbacken so
stark ausführen, daß eine Ausdehnung nicht stattfindet. Dies ist aber unzweckmäßig,
weil dadurch die Brechbacke zu schwer und zu teuer wird. Die Erfindung hat den Zweck,
den genannten Übelständen abzuhelfen.
Gemäß der Erfindung werden die zur Befestigung der Arbeitsplatte auf der Grundplatte
dienenden, an der eigentlichen Brechbacke befestigten und in entsprechende Aussparungen
der Grundplatte eingreifenden Bolzen derart angeordnet, daß die eigentliche
Brechbacke oder Arbeitsplatte sich auf der Grundplatte seitlich strecken und ausdehnen
kann, also keine starre Verbindung zwischen den beiden Platten vorhanden ist. Die Anordnung
der Bolzen kann in verschiedener Weise erfolgen, je nachdem es sich um die Schwingbacke oder um die Brustbacke haudelt.
Bei der Schwingbacke können die Bolzen vorzugsweise in der Mitte der Platte angeordnet werden; eine solche Befestigung
ist an sich bekannt, aber nur bei Arbeitsplatten aus Hartguß, bei denen also die hier
erstrebte Wirkung nicht erzielt werden kann. Bei der Brustbacke können die Bolzen auch
an den Ecken der Arbeitsplatte sitzen. In letzterem Falle werden die Bolzen nicht fest
mit der Grundplatte verbunden, sondern liegen lose in Ausschnitten der Grundplatte, so
daß die Arbeitsplatte an letzterer gewissermaßen aufgehängt ist. Eine Ablösung der
Arbeitsplatte von der Grundplatte wird durch die zum Festhalten dienenden Keile verhindert.
Damit die Keile die Bewegungen der Arbeitsplatte bei den vorher erwähnten Ausdehnungen
nicht hindern und anderseits hierbei nicht festgeklemmt werden, werden sie gemäß der Erfindung so gestaltet, daß sie
nicht wie die bisher üblichen Keile mit einer scharfen Kante an der Brustbacke anliegen,
sondern an dem der Brustbacke zugekehrten Ende abgeflacht sind und mit dieser Abfiachung
an der Backe anliegen. Diese Abflachung der Keile hat zugleich den Vorteil, daß sich nicht wie bei der bisherigen Keilform
Körner des harten Zerkleinerungsguts an den Keilflächen festsetzen -und das Herausheben
der Keile erschweren können.
Um ein seitliches Ausweichen der Keile
Claims (4)
- nach, der Innenseite des Brechers zu verhindern, ist gemäß der Erfindung eine Halterplatte vorgesehen, die an der Grundplatte befestigt wird. Diese Halterplatte hat zu- j gleich den Vorteil, daß sie ein Hineinfallen von Körnern des Zerkleinerungsguts zwischen Grundplatte und Brechbacke oder zwischen Grundplatte und Brust des Brechers ver- j hindert. Eis kommt nämlich bei neuen Bak- \ »ο ken vor, daß sie zu Anfang der Benutzung an einzelnen Stellen hohl liegen, weil sowohl I die Grundplatte als die Brechbacke aus den handelsüblichen Blechtafeln geschnitten werden, die meist nicht vollständig eben sind. >5 Diese Unebenheiten werden zwar durch die Beanspruchungen während des Gebrauchs sehr bald ausgeglichen; ehe dies aber geschehen ist, können Körner des Zerkleinerungsguts zwischen die Backen fallen, wodurch so Unebenheiten entstehen und die Lebensdauer i der Backen erheblich beeinträchtigt werden I kann.In den Zeichnungen ist ein Steinbrecher gemäß der Erfindung dargestellt. S5 Abb. ι zeigt einen senkrechten Schnitt nach < A-A in Abb. i.Abb. 2 zeigt einen wagerechten Schnitt gemäß B-B in Abb. i.Abb. 3 zeigt eine Vorderansicht der Schwing- 'backe. jAbb. 4 zeigt die Brustbacke von der Brust jher und von einer Schmalseite gesehen. :Abb. 5 zeigt die Brustbacke in der entgegengesetzten Richtung und von einer anderen Schmalseite gesehen undAbb. 6 eine obere Ansicht der Halterplatte ; für die Seitenkeile. ;In dem Gehäuse α des Steinbrechers ist die Schwingbacke b in bekannter Weise be- ; weglich gelagert. Sie trägt eine Grundplatte c, die in bekannter Weise mittels eines ■ Keils d befestigt ist, und eine als eigentliche : Brechbacke dienende Arbeitsplatte e, die auf ; der Grundplatte c mittels Bolzen / befestigt : ist. Diese sind ohne Vernietung fest in beide ! Backen geschlagen. Die Arbeitsplatte «kann j daher den Beanspruchungen während der Arbeit nachgeben und sich seitlich ausdehnen und strecken. Ist eine Auswechslung der Arbeitsplatte erforderlich, so werden die BoI- \ zen / herausgeschlagen und eine neue Arbeitsplatte in gleicher Weise befestigt.Die Befestigung der Arbeitsplatte der Brustbacke könnte in gleicher Weise geschehen.Vorzuziehen ist indessen die in der Zeichnung dargestellte Befestigungsweise, bei welcher die Arbeitsplatte g der Brustbacke auf einer an der Brust Ii anliegenden Grundplatte / mit Hilfe von vier an den Ecken 6σ der Arbeitsplatte sitzenden Bolzen k aufgehängt ist, die in entsprechende Ausschnitte/ an den Ecken der Grundplatte i eingreifen. Die Brustbacke wird in ihrer Lage durch Keile m gehalten, die an ihrer einen Seite bei ti abgeschrägt sind und mit dieser Abschrägung sich gegen eine entsprechende Schrägfläche einer Aussparung im Brechergehäuse α legen. Die andere Seite der Keile ist dagegen bei 0 abgeflacht und legt sich gegen die Brustbacke g, wodurch sie auf ihrer Grundplatte i und mit ihr zusammen auf der Brust h des Steinbrechers festgehalten wird. Eine Platte p, die auf der Grundplatte beispielsweise mittels Schrauben q befestigt ist, dient dazu, die Keile m in ihrer richtigen Lage festzuhalten und ihr Ausweichen nach innen zu verhindern. Gleichzeitig schützt diese Platte die Grundplatte i und die Brechbacke g gegen ein Dazwischenfallen von Körnern des Zerkleinerungsguts.• Patent-Ansprüche:I. Befestigung von aus zähem, niedriggekohltem Eisen oder weichem Stahl bestehenden Brechbacken mittels Bolzen in Steinbrechern oder ähnlichen Zerkleinerungsvorrichtungen, gekennzeichnet durch die Anordnung der Bolzen in der Weise, daß die eigentliche Brechbacke oder Arbeitsplatte (e, g) sich auf der Grundplatte (c, i) seitlich strecken und ausdehnen kann.
- 2. Ausführungsart der Befestigung nach Anspruch 1, insbesondere für die Brustbacke, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechbacke (g) an ihren Ecken mit Bolzen (k) versehen ist, die in Ausschnitte^/)in den Ecken der Grundplatte (z) eingreifen.
- 3. Ausführungsart der Befestigung der Brustbacke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Brustbacke im Brechergehäuse sichernden Befestigungskeile (m) sich mit einer abgeflachten Seite (o) gegen die Brechbaeke (g) legen.
- 4. Ausführungsart der Befestigung für die Brustbacke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Grundplatte eine Halterplatte (p) angeordnet ist, die ein seitliches Ausweichen der Keile [m) nach innen verhindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEE28739D DE406939C (de) | 1922-11-26 | 1922-11-26 | Befestigung von Brechbacken in Steinbrechern oder aehnlichen Zerkleinerungsvorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE406939C true DE406939C (de) | 1924-12-04 |
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ID=7073509
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| DEE28739D Expired DE406939C (de) | 1922-11-26 | 1922-11-26 | Befestigung von Brechbacken in Steinbrechern oder aehnlichen Zerkleinerungsvorrichtungen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE406939C (de) |
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1922
- 1922-11-26 DE DEE28739D patent/DE406939C/de not_active Expired
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