DE1029425B - Waehlschaltungsnetzwerk mit Gasentladungsroehren - Google Patents
Waehlschaltungsnetzwerk mit GasentladungsroehrenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Wählschaltungen zur Nachrichtenübertragung und insbesondere auf in
Fernsprechwählanlagen zu verwendende Netzwerke mit Gasentladungsröhren.
Bekannte Wählnetzwerke enthalten eine große Anzahl miteinander verbundener Gasentladungsröhren
an den Kreuzungspunkten des Netzwerkes, welche wahlweise leitend gemacht werden können, um einen
Stromkreis zwischen ausgewählten Eingangs- und Ausgangsklemmen herzustellen.
In bisher bekannten Wählnetzwerken dieser Art wird einer der möglichen Stromkreise durch die
Schaltung durch Anlegen von Markierpotentialen an einer bestimmten Eingangsklemme, beispielsweise
dem Ende einer Teilnehmerleitung, und einer bestimmten Ausgangsklemme, beispielsweise dem Ende
einer Verbindungsleitung, angelegt, während geeignete Markierpotentiale außerdem über entsprechende
Schalter oder Schaltkreise den Knotenpunkten des Netzwerkes zugeführt werden. Ein Knoten ist durch
jede Verbindung von Kreuzungspunktröhren innerhalb des Netzwerkes definiert.
Diese Netzwerke erforderten demgemäß sowohl eine selektive Markierung an den Netzwerksklemmen
als auch eine nicht selektive Markierung an allen dazwischenliegenden Knotenpunkten des Netzwerkes.
Außer den Markierpotentialen werden auch Trennpotentiale an die Klemmen und die Knotenpunkte angelegt.
Früher wurde die Brennspannung an die Klemmen des Netzwerkes über hohe Impedanzen angelegt,
die als Entkoppelimpedanzen ausgelegt waren. Die Entkopplung ist dabei definiert als der Zustand,
der besteht, wenn jede Verbindung von Leitungen zwischen einem gerade aufgebauten Stromkreis
und einem weiteren Stromkreis, der gerade aufgebaut wird oder schon aufgebaut ist, verhindert
wird.
In bisher bekannten Netzwerken werden die während des Markiervorganges ionisierten, in anderen
und unvollständigen Stromkreisen liegenden Gasentladungsröhren nach Aufbau eines leitenden Stromkreises
zwischen einer markierten Eingangs- und einer markierten Ausgangsklemme gelöscht, und zwar
sowohl wegen der Potentialverringerung an den markierten Klemmen infolge des durch die relativ großen
Abschlußimpedanzen fließenden relativ hohen Stromes und außerdem deshalb, weil die Spannung an den
Knotenpunkten von dem hohen Markierpotential nach dem niedrigeren Brenn- oder Haltepotential umgeschaltet
wird.
Diese Anordnung hat verschiedene Nachteile. Auf Grund der hohen Entkoppelimpedanzen in dem aufgebauten
Sprechweg treten große Leistungsverluste auf. Außerdem ist der Wählvorgang wegen der er-Wählschaltungsnetzwerk
mit Gasentladungsröhren
mit Gasentladungsröhren
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. Dr. R. Herbst, Rechtsanwalt,
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 19. Oktober 1956
V. St. v. Amerika vom 19. Oktober 1956
Kermit Shoff Dunlap, Madison, N. J. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
forderlichen Markierung der innenliegenden Knotenpunkte sehr kompliziert.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine hohe Entkoppelimpedanz nur an einer der markierten Klemmen
des Netzwerkes sowie an der anderen Klemme eine niedrige Abschlußimpedanz zusammen mit nicht
selektiver Markierung der innenliegenden Knoten des Netzwerkes zu verwenden. Es ist bereits ein Kreuzungspunkt-Wählnetzwerk
bekannt, durch das mehrere Sprechstromkreise miteinander verbunden werden können.
Dieses Netzwerk verwendet Markierspannungsquellen am teilnehmerleitungsseitigen und verbindungsleitungsseitigen
Ende mit verschiedenen in Reihe geschalteten Impedanzen, um eine gemeinsame Verbindung
zwischen verschiedenen Leitungen zu erreichen. Dabei werden eine Verbindungsleitungsmarkierquelle
mit sehr kleiner Impedanz und am teilnehmerleitungsseitigen Ende eine Markierquelle mit hoher, der Entkopplung
dienender Impedanz verwendet. Die Kreuzungspunkte aller Stufen, mit Ausnahme der in der
Anpassungsstufe, die in diesem besonderen Fall die sich an die Teilnehmerleitungsklemmen anschließende
Stufe ist, können dadurch markiert werden, daß die Verbindungsleitungsmarkierspannungsquelle niedriger
Impedanz an eine der Verbindungsleitungsklemmen angelegt wird. Die Anpassungsstufe wird von derTeilnehmerleitungsklemme
aus durch Anlegen von Markier potential aus einer Quelle hoher Impedanz markiert.
Auf Grund des sofort einsetzenden Potentialabfalles oder der Entkoppelung in der Stromquelle hoher Impedanz
wird nur ein Kreuzungspunkt in der Anpaß-
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stufe ionisiert. Alle mit der Verbindungsleitungsmarkierquelle
niedriger Impedanz verbundenen Kreuzungspunktröhren bleiben ionisiert, bis die Sprechwege
durch das Netzwerk aufgebaut sind. Dann bewirkt der von Klemme zu Klemme durch die hohen
Impedanzen auf der Teilnehmerleitungsseite fließende Strom zusammen mit der durch Schalter hergestellten
Verringerung des Knotenpotentials eine Entkopplung, Sperrung oder Entionisation der Kreuzungspunkte in
Gemäß, einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung
werden die Knotenpunktspannungen selbsttätig dadurch gesteuert, daß eine freie Potentialquelle mit
wesentlich höherer Spannung als das Kreuzungspunktbrennpotential, jedoch mit kleinerem Potential
als das Kreuzungspunktzündpotential dauernd an den Kreuzungspunktröhren über sehr hohe Widerstände
anliegt, wobei dies die einzige Potentialquelle ist, die an jedem Kreuzungspunkt während des Betriebs des
nicht ausgewählten Stromkreisen. Die ausgewählten io Netzwerkes angeschlossen ist.
Stromkreise zwischen den ausgewählten Teilnehmer- Es ist demnach allgemein Aufgabe der Erfindung,
leitungsklemmen und der ausgewählten Verbindungs- ein verbessertes, mit Gasentladungsröhren arbeitendes
leitungsklemme bleiben natürlich bestehen. Wählnetzwerk zu schaffen. Dabei soll die Auswahl
Werden in diesen Netzwerken Markierspannungen eines Strompfades durch ein solches Netzwerk aus-
an ausgewählte Eingangs- und Ausgangsklemmen 15 schließlich durch wahlweise Markierung der äußeren
angelegt, dann werden Markierimpulse fortschreitend Klemmen ermöglicht werden, ohne daß dabei eine
durch das Netzwerk hindurch übertragen. Die Änderungen der Markierspannungen können entsprechend
den so weitergegebenen Markierimpulsen von den
nicht selektive Markierung der innenliegenden Knotenpunkte des Netzwerkes erforderlich ist.
Außerdem soll dadurch der Leistungsbedarf solcher
Klemmen nach der Mitte des Netzwerkes fortschreitend 20 Netzwerke verringert werden, wobei die Löschung
wegen der sich ändernden Eigenschaften der Kreu- von Gasröhren in nicht ausgewählten Strompfaden
zungspunktröhren und wegen der zum Markieren der Klemmen verwendeten Überspannung zunehmen, um
genügend kurze Ionisationszeiten sicherzustellen.
selbsttätig beim Aufbau eines einzelnen Strompfades durch das Netzwerk vor sich gehen soll.
Kurz gesagt, ist jeder Kreuzungspunktknoten dau-
Wenn sich diese Spannungsänderungen in dem Netz- 25 ernd derart mit einer Potentialquelle verbunden, daß 1
werk kombinieren, können sie eine falsche Betätigung die über der Kreuzungspunkt-Gasröhre liegende .,
eines zwischen einem gerade aufzubauenden Strom- Spannung im wesentlichen zwischen der Ionisier-oder '
pfad und einem bereits aufgebauten Strompfad liegen- Zündspannung und der Brennspannung der Röhre ,
den Kreuzungspunktes hervorrufen, wodurch sich Hegt. Zwischen der Potentialquelle und den Knoten- 1
innerhalb des Netzwerkes eine falsche Querverbin- 3o punkten liegt eine hohe Impedanz, so daß der von der
dung ergibt. Um das richtige Arbeiten eines solchen markierten Klemme über die Röhre nach der Poten- ,
Netzwerkes sicherzustellen, müssen geeignete Be- tialquelle fließende Strom über diese Impedanz fließt,
triebsspannungsgrenzen eingehalten werden. Als Be- Der ausgewählten Eingangsklemme und der aus-
triebsspannungsgrenze wird dabei die Differenz gewählten Ausgangsklemme des Netzwerkes werden
zwischen der Spannung, die an einem Knotenpunkt 35 Markierspannungen zugeführt, die durch das Netzzum
Markieren oder Ionisieren eines Strompfades von werk als Impuls fortschreiten und in bekannter Weise
diesem Knotenpunkt angelegt wird, und der Spannung eine wachsende Anzahl von Kreuzungspunkten zünbezeichnet,
die zum Aufrechterhalten eines Strom- den. Beginnt eine Kreuzungspunktdiode zu ionisierein,
pfades erforderlich ist. dann läßt sie zuerst einen sehr kleinen Strom in der
Es wird demgemäß ein verbessertes Netzwerk vor- 40 Größenordnung von wenigen Mikroampere hindurch,
geschlagen, bei dem die obengenannten Schwierig- Dieser Strom erhöht die Ionisation innerhalb der
keiten überwunden sind, und das wegen der verwen- Röhre, bis ein Bereich mit einem relativ hohen nega- .
deten Netzwerkskombination besonders gut arbeitet. tiven Widerstand erreicht ist. In diesem Bereich
Durch diese neue Kombination entfällt die Notwen- steigt der Röhrenstrom ohne eine Erhöhung der an- ,
digkeit, die Potentiale an den dazwischenliegenden 45 liegenden Potentiale weiter an. Hat der Röhrenstrom
einen bestimmten Wert, beispielsweise 75 Mikroampere, erreicht, dann wird ein zweiter Bereich mit
negativem Widerstand erreicht, in dem der negative Widerstand relativ klein ist.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung, wird die Markierspannung an den Klemmen so lange
aufrechterhalten, bis ein durchgehender Strompfad aufgebaut ist. Die Kreuzungspunkte in den nicht ausgewählten
Strompfaden bleiben in Abhängigkeit von
Knotenpunkten zu ändern, so daß die Schalter wegfallen können, durch die in bisher bekannten Netzwerken
dieser Art die Knotenpunktpotentiale gesteuert wurden. Die neue Schaltung arbeitet außerdem
mit einer Verlagerung der Arbeitspunkte der Kreu- 50
zungspunktröhren, um eine Entkopplung von Kreuzungspunkten in nicht ausgewählten Strompfaden auf
Grund der Knotenpunktimpedanz an Stelle der Impedanz der Klemmen sicherzustellen. Ferner werden
in dem verbesserten Netzwerk Halbierungs- oder 55 dieser Markierspannung ionisiert. Dann wird die Trennstufen in die Übertragungswege innerhalb des Markierspannung abgenommen, wodurch die Span-Netzwerkes eingeschaltet, um eine Kombination der nung an den Klemmen auf die dauernd anliegende Markierspannungsschwankungen der jeweiligen Ein- Brennspannung zurückgeht, die gemäß einem weiteren gang- und Ausgangsklemmen zu verhindern. Diese Merkmal der Erfindung über eine kleine Impedanz Trennstufen erhöhen die Betriebsspannungsgrenzen 60 und nicht über eine hohe Entkoppelimpedanz zugeführt wird. Fließt jetzt der Brennstrom durch die beiden niedrigen Impedanzen, die zwischen der Quelle für das dauernd angelegte Potential und den Endröhren eingeschaltet sind, was natürlich nur für die in dem durchgehenden Strompfad liegenden Röhren zutrifft, dann bleiben die in diesem Strompfad liegenden Röhren gezündet. Bei dieser Anordnung wird das
mit einer Verlagerung der Arbeitspunkte der Kreu- 50
zungspunktröhren, um eine Entkopplung von Kreuzungspunkten in nicht ausgewählten Strompfaden auf
Grund der Knotenpunktimpedanz an Stelle der Impedanz der Klemmen sicherzustellen. Ferner werden
in dem verbesserten Netzwerk Halbierungs- oder 55 dieser Markierspannung ionisiert. Dann wird die Trennstufen in die Übertragungswege innerhalb des Markierspannung abgenommen, wodurch die Span-Netzwerkes eingeschaltet, um eine Kombination der nung an den Klemmen auf die dauernd anliegende Markierspannungsschwankungen der jeweiligen Ein- Brennspannung zurückgeht, die gemäß einem weiteren gang- und Ausgangsklemmen zu verhindern. Diese Merkmal der Erfindung über eine kleine Impedanz Trennstufen erhöhen die Betriebsspannungsgrenzen 60 und nicht über eine hohe Entkoppelimpedanz zugeführt wird. Fließt jetzt der Brennstrom durch die beiden niedrigen Impedanzen, die zwischen der Quelle für das dauernd angelegte Potential und den Endröhren eingeschaltet sind, was natürlich nur für die in dem durchgehenden Strompfad liegenden Röhren zutrifft, dann bleiben die in diesem Strompfad liegenden Röhren gezündet. Bei dieser Anordnung wird das
eines mit Kreuzungspunkten arbeitenden Netzwerkes dadurch, daß sie die Spannungsschwankungen der beiden
Seiten der Trennstufe voneinander isolieren. Da das zweigeteilte Netzwerk trotzdem an seinen Eingangs-
und Ausgangsklemmen markiert wird, schrei- 65 ten beide Markierspannungen in Richtung auf die
Mitte des Netzwerkes fort. Keine der Markierspannungen kann jedoch über die Trennstufe hinaus fortschreiten,
um sich mit der Markierspannung auf der anderen Seite zu vereinigen.
eigentliche Trennpotential für diesen Strompfad an den Klemmen des Netzwerkes angelegt anstatt über den
einzelnen Stufen des Netzwerkes. Fließt jedoch der
Brennstrom für eine Kreuzungspunktröhre durch einen der hohen Knotenpunktwiderstände, was beispielsweise
für Kreuzungspunktröhren in nicht ausgewählten Strompfaden zutrifft, dann bewirkt der
durch den Knotenpunktswiderstand fließende Strom einen ausreichenden Spannungsabfall, um die Potentiale
über diesen nicht ausgewählten Kreuzungspunkten bis unter die Brennspannung zu verringern, so
daß die Röhren entionisiert werden. Jede von einer
gestellten Strompfades auftreten. Die Betriebsgrenzwerte eines zweigeteilten Netzwerkes lassen sich daher
denen eines Netzwerkes mit der halben Stufenzahl annähern.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine Potentialquelle über jeder der Kreuzungspunktröhren
angeschlossen wird, wobei die Größe des Potentials im wesentlichen in der Mitte zwischen dem Brennpotential
und dem Ionisierpotential der Kreuzungsmarkierten Klemme entfernt liegende Kreuzungs- 10 punktröhren liegt. Diese Potentiale werden über hohe
punktröhre in einem nicht ausgewählten Stromkreis Widerstände an die Kreuzungspunktröhren angelegt,
sieht auf eine hohe Lastimpedanz, nämlich auf ihren Dabei ist dieses Potential beträchtlich größer als die
Knotenpunktswiderstand. Der Brennstrom für diese Brennspannung der Kreuzungspunktröhre und liegt
abseits liegende Röhre, der durch den Knotenpunkts- vorzugsweise in der Mitte zwischen Brennspannung
widerstand fließt, verringert das über dieser Röhre 15 und Zündspannung.
liegende Potential bis unter das Brennpotential, so Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin,
daß diese abseits liegende Röhre gelöscht wird. Dies daß die Markierpotentialquelle an den Klemmen in
geht so lange weiter längs nicht ausgewählter Strom- Kombination mit den Quellen hoher Impedanz, die
pfade in Richtung auf die ausgewählte Klemme, bis dauernd an den Knotenpunkten angeschlossen sind,
alle Röhren in den nicht ausgewählten Strompfaden 20 angeschaltet und abgeschaltet wird, um einen durchgelöscht
sind. gehenden Strompfad durch das Netzwerk hindurch In diesem verbesserten Netzwerk sind anschließend aufzubauen, wobei gleichzeitig eine Entkopplung der
an den Aufbau eines Sprechweges durch die Schal- ionisierten Kreuzungspunktröhren und deren Lötung
und nach der Abnahme der Markierspannung schung in nicht ausgewählten Strompfaden sicherkeine
Schaltvorrichtungen zum Ändern der Knoten- 25 gestellt wird. Außerdem wird die Brennspannung zum
punktspannungen mehr erforderlich, da dies durch die Vervollständigen des Übertragungsweges an den Kiemneue
Kombination der angelegten Potentiale und men des Netzwerkes über Quellen niedriger Impedurch
die in Reihe geschalteten Widerstände selbst- danz gelegt, und zwar nach dem Aufbau eines durchtätig
erreicht wird. Außerdem kann die Netzwerks- gehenden Strompfades durch das Netzwerk und nach
Abschlußimpedanz verkleinert werden. Damit werden, 30 dem Abschalten der Markierpotentialquelle,
da Brennpotentialquellen geringer Impedanz an Stelle Weiterhin ist es kennzeichnend für die Erfindung,
daß in der Mitte eines mit Gasröhren arbeitenden Wählnetzwerkes eine Trennstufe eingebaut ist, die
die Betriebsmarkierpotentialgrenzen des Netzwerkes 35 verbessert. Diese Trennstufen stellen dabei die Anpaßstufe
dar, in der der durch das Netzwerk hindurch aufgebaute Strompfad durchgeschaltet wird.
Die Erfindung und ihre Merkmale und Vorteile werden besser verständlich an Hand der folgenden
in Sperrichtung vorgespannt. Markierspannungen von 40 näheren Beschreibung in Verbindung mit der Zeichder
Teilnehmerleitungsseite des Netzwerkes können nung. Es zeigen
daher wegen der Sperrvorspannung nicht durch die Fig. 1 und 2, nebeneinandergelegt, eine schemati-
Trennstufe hindurch fortschreiten, wobei die auf der sehe Darstellung eines mit Kreuzungspunktröhren areinen
Seite der Trennstufe angelegten Markierspan- beitenden Wählnetzwerkes als beispielsweise Ausfühnungen
nicht ausreichen, um die Sperrvorspannung 45 rungsform der Erfindung, und
zu überwinden. In gleicher Weise können die von der Fig. 3 eine graphische Darstellung einer Strom-
Verbindungsleitungs- oder Ausgangsseite des Netz- Spannungs-Kennlinie der Kreuzungspunktröhren zuwerkes
her angelegten Spannungen nicht über die sammen mit bestimmten Lastlinien in Kombination
Trenn- oder Zwischenstufe hinaus fortschreiten. Die mit der Kurve, die die Arbeitspunkte der Kreuzungs-Sperrvorspannung
an der Diode wird dann, wenn nur 50 punktröhren in dem Netzwerk definiert,
ein Markierimpuls auf einer Seite der Trennstufe Die Fig. 1 und 2 zeigen nebeneinandergelegt eine
ankommt, aufrechterhalten. Kommen jedoch Markier- schematische Darstellung eines Teiles eines mit Kreuimpulse
von den jeweiligen Klemmen an beiden Seiten zungspunkten arbeitenden Wählnetzwerkes gemäß
der Halbleiterdiode oder Sperrstufe an, so wird die einer Ausführungsform der Erfindung. Die Fern-Sperrvorspannung
aufgehoben und die Diode in 55 Sprechapparate 1 und 2 stellen die Teilnehmerfern-Durchlaßrichtung
vorgespannt, so daß Nachrichten- Sprechapparate dar, die an den Klemmen 6 bzw. 7
Übertragungsströme durch das Netzwerk fließen kön- eines Kreuzungspunktnetzwerkes über die entsprenen.
Daher sind die Betriebsgrenzen der Markier- chenden Übertrager 5 angeschlossen sind. Schalter 3
spannungen dieses Netzwerkes die eines Netzwerkes und 4 werden zum wahlweisen Anlegen von aus einer
mit nur halb soviel Stufen wie das zweigeteilte Netz- 60 Quelle 8 kommenden Markierpotentialen an den Kiemwerk.
Außerdem nimmt die Trennstufe und nicht eine men des Netzwerkes verwendet, um den Aufbau von
Kreuzungspunktstufe den Platz einer Anpaßstufe oder Sprechwegen durch das Netzwerk zu steuern. Das
eines Schaltelementes ein, an dem der stromführende Wählnetzwerk kann dabei eine Anzahl von Kreu-Pfad
geschlossen wird. Eine Überprüfung der mit zungspunktröhren, wie die Gasentladungsröhren 10,
den Betriebspotentialgrenzen zusammenhängenden 65 aufweisen, die so angeschlossen sind, daß sie zusam-Probleme
zeigt, daß die Faktoren, die hauptsächlich men eine Anzahl möglicher Strompfade durch das
diese Potentialgrenzen herabsetzen, mit der Markie- Netzwerk definieren. Die Gasentladungsröhren weisen
rung eines Strompfades verbunden sind. Nur in zwei- in den Strom- und Frequenzbereichen, in denen das
ter Linie kommen Faktoren in Frage, die im Zusam- Netzwerk betrieben wird, eine negative Widerstandsmenhang
mit dem Aufrechterhalten eines einmal her- 70 kennlinie auf.
von hohen Entkoppelimpedanzen mit den Klemmen verbunden sind, die Leistungsverluste des Netzwerkes
während der Übertragung von Sprache oder anderen Strömen beträchtlich verringert.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung werden innerhalb des Übertragungsnetzwerkes zwischen den
Kreuzungspunktstufen Halbleiterdioden in Reihe geschaltet. Diese Halbleiterdioden sind normalerweise
Die außenliegenden Klemmen 11 und 13 des Netzwerkes sind durch Übertrager 5 an Verbindungsleitungen
15 bzw. 16 angeschlossen. Ohne weiteres können auch Teilnehmerleitungen an Stelle von Verbindungsleitungen
an dem Netzwerk angeschlossen werden. Schalter 20 und 21 dienen zum wahlweisen Anlegen
von Markierspannungen aus der Quelle 22 an die Klemmen 11 bzw. 13. Die Potentialquellen 8 und
22 können jeden beliebigen Innenwiderstand aufwei-
ren Kreuzungspunktröhren in der zweiten Stufe (nicht gezeigt) übertragen. In jedem Fall werden diese
Kreuzungspunktröhren, die mit einem Knotenpunkt verbunden sind, dem ein Markierimpuls zugeführt
wird, ionisiert, vorausgesetzt, daß die anderen Elektroden der Kreuzungspunktröhren nicht mit belegten
Knotenpunkten verbunden sind. Auf diese Weise schreiten die Markierimpulse vom Schalter 3 durch
das Netzwerk nach der einen Seite der Trennstufe 28
sen, der ein entsprechendes Ausfächern des Strom- io fort. In gleicher Weise verlaufen negative Impulse
flusses ermöglicht, d. h. der einer mit jeder weiter von von der Quelle 22 über den Schalter 21 und ionisieren
den markierten Klemmen entfernten Stufe des Netz- die Kreuzungspunkte, bis ein Impuls an der anderen
werkes zunehmenden Anzahl von Kreuzungspunkten Seite der Diode 28 auftrifft. Auf Grund des Potentials
einen Markierstrom zuführt. Die Potentialquelle 25 der Quelle 25 ist die Trennstufe 28 normalerweise in
liefert eine Ruhevorspannung für das Netzwerk, 15 Sperrichtung vorgespannt. Die ankommenden, an
einer Seite der Trennstufe liegenden Markierimpulse sind allein nicht in der Lage, diese Vorspannung aufzuheben.
Kommen jedoch Markierimpulse an beiden Seiten der Trennstufe an, dann vereinigen sie sich
welche über Widerstände 26 und 27 an jeder Stufe von Kreuzungspunktröhren liegt.
Diese an jeder Kreuzungspunktröhre 10 anliegende Ruhevorspannung ist größer als das Brenn
potential der Kreuzungspunktröhren, jedoch kleiner 20 und heben die Sperrvorspannung auf. Die Ionisation
als das Ionisierpotential dieser Kreuzungspunktröhren. Beträgt beispielsweise das Brennpotential
100 Volt und das Zünd- oder Ionisierpotential 200 Volt, dann liegt das Ruhepotential in der Größen-
der Kreuzungspunktröhren auf beiden Seiten der Trennstufe bewirkt eine Potentialänderung an der
Trennstufe, so daß diese in Durchlaßrichtung vorgespannt wird. Jetzt können Nachrichtenströme von der
Ordnung von 160 Volt. Die Widerstände 26 können 25 Klemme 6 über die Trennstufe 28 nach der Klemme
dabei etwa 2 Megohm betragen. Die Kombination 13 fließen.
dieser hohen Ruhevorspannungen und des hohen zwi- Die in den nicht ausgewählten Strompfaden liegen-
schen der Vorspannungsquelle und den Knotenpunk- den ionisierten Kreuzungspunktröhren werden beim
ten des Netzwerkes eingeschalteten Widerstandes be- Abnehmen der Markierpotentiale an den Klemmen
wirkt zusammen mit der Abnahme des Markierpoten- 30 nacheinander gelöscht, da der Brennstrom für diese
tials ein Entkoppeln oder die Entionisierung der ein- Röhren durch die hohen Knotenpunktimpedanzen
zelnen in nicht ausgewählten Strompfaden liegenden fließt, im Gegensatz zu dem durch die kleinen Ab-Kreuzungspunktröhren,
wie dies im folgenden näher schlußimpedanzen 27 fließenden Brennstrom für die
erläutert wird. Die Potentialquelle 25 hält an dem in dem durchgehenden Strompfad liegenden Kreukleinen
Widerstand 27 ein über dem Brennpotential 35 zungspunktröhren.
liegendes Potential aufrecht. Dies kann beispielsweise In jedem der nicht ausgewählten Strompfade ist die
über den mit den Netzwerksklemmen verbundenen zuletzt ionisierte Röhre diejenige, die am weitesten
Kreuzungspunkten 160 Volt betragen, während der von der markierten. Klemme entfernt ist. Der Brennwert
des Widerstandes 27 1500 Ohm sein kann. Kon- strom für diese abseits liegende Röhre in jedem nicht
densatoren 24 liegen parallel zu den Widerständen 27, 40 ausgewählten Strompfad fließt über den dieser abgeum
in an sich bekannter Weise eine niedrige Impe- legenen Röhre zugeordneten hohen Knotenpunktswiderstand.
Wenn der Brennstrom durch diese Knotenpunktswiderstände fließt, so ergibt sich ein Potentialabfall,
der das Potential über diesem Kreuzungs-29 eingeschaltet. Diese Dioden dienen als Trennstufen 45 punkt unter das Brennpotential verringert, so daß
und verhindern, daß Änderungen in der Markierspan - diese abseits liegenden Röhren gelöscht werden. Bei
nung auf einer Seite der Trennstufen sich mit Ände- der nächsten, in einem nicht ausgewählten Strompfad
rungen der Markierspannung auf der anderen Seite liegenden Kreuzungspunktröhre fließt jetzt der Brennder
Trennstufen vereinigen. Dadurch wird das Netz- strom durch deren Knotenpunktswiderstand. Damit
werk tatsächlich so markiert, als wären es zwei Netz- 50 wird anschließend auch diese Röhre gelöscht. Dieser
werke mit der halben Anzahl von Stufen des zweige- selbsttätige Löschvorgang schreitet so lange in Richteilten
Netzwerkes. tung auf die markierte Klemme fort, bis alle Kr.eu-Zur
Erläuterung der Arbeitsweise des Netzwerkes zungspunkte in nicht ausgewählten Strompfaden gesei
angenommen, daß der Teilnehmer 1 einen Anruf löscht sind. Nach Aufbau eines durchgehenden S tromnach
der Verbindungsleitung 16 aufzubauen wünscht 55 pfades durch das Netzwerk hindurch nach Herabset-
und daß keine vorher durch das Netzwerk hindurch zung des Klemmpotentials sind keine Schalter zum
aufgebauten Strompfade bestehen. Auf Grund dieser Herabsetzen der Knotenpunktpotentiale erforderlich.
Annahme werden die Schalter 3 und 21, die nur sym- Mit dieser Anordnung reicht das an den Klemmen des
bolisch für den Schaltvorgang angegeben sind, ge- Netzwerks angelegte Potential nur aus, um den aufschlossen.
Damit liegt die Markierpotentialquelle 8 60 gebauten durchgehenden Strompfad in ionisiertem
an der Klemme 6 und die Markierpotentialquelle 22 Zustand zu halten.
liegt an der Klemme 13. Der an der Klemme 6 lie- Dies wird weiter verständlich aus einer Betrach-
gende Markierimpuls ist positiv und bewirkt einen tung der Strom-Spannungs-Kennlinie der Fig. 3 zu-
danz für die Nachrichtenströme zu bilden.
In der Mitte des Kreuzungspunktnetzwerkes sind im Übertragungsstromkreis Halbleiterdioden 28 und
ausreichenden Anstieg des über den Gasentladungsröhren 10.4 und 105 liegenden Potentials, so daß
diese Röhren ionisieren. Durch die Ionisation der Dioden 10^4 und 105 wird ein Impuls über die Diode
10.-4 nach den Dioden 10C und IOD übertragen. In
Abhängigkeit von der Ionisation von 105 wird ein
sammen mit den darin dargestellten Lastlinien. Angenommen,
die Diode 10^4 liegt in dem zwischen den
Klemmen 6 und 13 aufgebauten durchgehenden
Strompfad, während die Diode 105 eine Diode in
einem nicht ausgewählten Strompfad sein soll. Die
Lastlinien von Dioden in ausgewählten und nicht aus
Klemmen 6 und 13 aufgebauten durchgehenden
Strompfad, während die Diode 105 eine Diode in
einem nicht ausgewählten Strompfad sein soll. Die
Lastlinien von Dioden in ausgewählten und nicht aus
gleichartiger Impuls über die Leitung 30 nach ande- 70 gewählten Strompfaden sind in Fig. 3 dargestellt. Die
Kurve 40 stellt dabei die Kennlinie der Kreuzungspunktdioden
10 dar, während die Linien 42, 43,44 und 45 der Last entsprechende Linien sind, wie sie
sich für die verschiedenen Kreuzungspunkte des Netzwerkes darstellen. Die Linie 42 stellt dabei die relativ
geringe Abschlußimpedanz dar, die die Markierspannungsquellen 8 und 22 für die Kreuzungspunkte,
wie z. B. 10^4, in einem ausgewählten Strompfad bilden. Die Linie 43 stellt die relativ geringe Impedanz
dar, die die Widerstände 27 für die Kreuzungspunkte eines aufgebauten Strompfades nach Wegnehmen der
Markierspannung darstellen, während die Linien 44 und 45 die hohen, mit Kreuzungspunkten von nicht
ausgewählten Strompfaden, wie z.B. 105, verbundenen
Knotenpunktsimpedanzen darstellen, und zwar für eine gerade anliegende Markierspannung bzw. für
eine gerade anliegende Trennspannung. Die Abszisse der Fig. 3 ist mit zwei Skalen versehen, eine unterhalb
0,1 Milliampere und eine zweite über 0,11 Milliampere, um eine mehr ins einzelne gehende Darstellung
der Arbeitsweise geben zu können.
Es ist klar, daß die Lastlinien 42 und 43 und die Kennlinie 40 ohne Unterbrechung von einem Maßstab
zum anderen übergehen und daß die Lastlinien 42, 43, 44 und 45 lineare Lastwiderstände darstellen. Während
die Impedanz der an den Klemmen liegenden Markierpotentialquellen, wie z. B. der Quelle 8, und
die durch den Widerstand 27 dargestellte Impedanz der an den Klemmen liegenden Brennpotentialquelle
nicht notwendigerweise gleich sind, so sind sie doch angenähert gleich, verglichen mit der Impedanz des
Knotenpunktwiderstandes 26. Demgemäß können in Fig. 3 die Lastlinien 42 und 43 als zueinander parallel
verlaufend angesehen werden, als ob sie der gleichen Impedanz entsprechen würden. In der hier
beschriebenen besonderen Ausführungsform kann die Impedanz der Quelle 8 in der Größenordnung von
600 bis 1000 Ohm liegen, während die Impedanz des Widerstandes 27 bei 1500 Ohm liegen kann im Vergleich
zu der Impedanz von 2 Megohm der Knotenpunktsimpedanzen 26. Der genaue Wert der Impedanz
der Markierpotentialquelle hängt von dem in dem Netzwerk benötigten Ausfächerungsstrom ab und
davon, daß eine merkliche Erhöhung des Stromes nach Aufbau des Strompfades durch das Netzwerk hindurch
auftritt, wodurch angezeigt wird, daß das Markierpotential abgenommen werden kann, um die selbsttätige
Arbeitsweise der Schaltung zum Löschen der nicht benötigten ionisierten Gasröhren zu ermöglichen.
Wird an der Klemme 6 eine Markierspannung der Größe von 205 Volt angelegt und wird ein Strompfad
über die Diode 10^4 nach der Klemme 13 aufgebaut,
dann fließt der Brennstrom für die Diode 10.4 über
die Quelle 8 mit relativ niedriger Impedanz und die Diode 10^4 sieht effektiv eine Impedanz, wie sie durch
die Lastlinie 42 dargestellt ist. Der letzte Kreuzungspunkt in dem mit der Diode 105 verbundenen nicht
ausgewählten Strompfad sieht effektiv eine Last, wie sie durch die Lastlinie 44 dargestellt wird. Sowohl die
Dioden 10.4 als auch die mit der Diode 105 verbundenen
Dioden in einem nicht ausgewählten Strompfad werden solange gezündet gehalten, solange das an der
Klemme 6 angelegte Potential im Bereich um 205 Volt liegt. Während dieser Zeit zieht die Diode
10.4 mit der wachsenden Anzahl von Kreuzungspunktröhren, die anschließend an die erste Stufe ionisiert
werden, immer mehr Strom. Dieser Strom kann entsprechend der Anzahl der Stufen bis auf etwa
Milliampere anwachsen. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet die Diode 10^4 am Punkt 46, dem Schnittpunkt
zwischen der Kennlinie 40 und der Lastlinie 42. Da die Diode 105 in keinem durch das Netzwerk hindurch
aufgebauten Strompfad liegt, fließt ihr Brennstrom über ihren zugehörigen hohen Knotenpunktswiderstand
26, so daß die Diode 105 am Punkt 48, dem Schnittpunkt der Diodenkennlinie und der Lastlinie
44 arbeitet. Wenn der Strompfad zwischen den Klemmen 6 und 13 aufgebaut ist, was an einem erhöhten
Strom durch die Klemmen erkennbar ist, werden die Markierpotentiale weggenommen. Der beim
Aufbau eines Strompfades und bei noch angelegten Markierpotentialquellen durch die Klemmen fließende
Strom kann auf jeden gewünschten Wert, beispielsweise auf 60 Milliampere, eingestellt werden, um eine
Unterscheidung zwischen diesem Wert und dem maximal auftretenden Ausfächerungsstrom zu ermöglichen.
Wird das an den Klemmen liegende Potential durch Abtrennen der Quellen 8 und 22 durch öffnen der
Schalter 3 und 21 in Abhängigkeit vom Aufbau eines Strompfades durch das Netzwerk, welcher durch ein
Ansteigen des durch die Quellen 8 und 22 fließenden Stromes angezeigt wird, verringert, dann wird das
an der Klemme liegende Potential so weit herabgesetzt, daß über jedem Kreuzungspunkt und dem zugehörigen
Knotenpunkswiderstand ein Potential von etwa 160 Volt liegt. Diese verringerte Spannung oder
dieses Haltepotential wird durch die Quelle 25 geliefert. Zu diesem Zeitpunkt sieht die Diode 10 A eine
durch die Linie 43 dargestellte Last, welche die kleinen Widerstände 27 darstellt. Da die Lastlinie 43
ebenfalls die Kennlinie 40 schneidet, so verschiebt sich der Arbeitspunkt der Diode 10.4 und der anderen, in
dem ausgewählten Strompfad liegenden Dioden vom Punkt 46 nach Punkt 49, und die Dioden bleiben gezündet.
Die abseits liegenden, mit der Diode 105 verbundenen Dioden sehen jedoch eine Last, wie sie
durch die Lastlinie 45 dargestellt wird, die die Kennlinie 40 nicht schneidet, da sie unterhalb des Brennbereiches
der Diodenkennlinie liegt. Daher werden die in nicht ausgewählten Stromkreisen liegenden Dioden,
wie die mit der Diode 105 verbundenen Dioden sofort gelöscht, und zwar beginnend mit der am weitesten
von den ausgewählten Klemmen entfernt liegenden Diode wegen des über den zugehörigen Knotenpunktswiderständen
26 auftretenden Spannungsabfalles.
Nach Abschluß der Übertragung kanu der Strompfad auf beliebige, an sich bekannte Weise ausgelöst
werden. Bei einem Trennverfahren wird beispielsweise
mittels des Schalters 3 oder 21 ein Impuls umgekehrter Polarität, wie der Markierimpuls, an eine der vorher
ausgewählten Klemmen des Netzwerkes angelegt.
Man sieht, daß das ständig über große Knotenpunktswiderstände 26 anliegende Ruhepotential zusammen
mit dem Wegnehmen des Markierpotentials nach Aufbau einer Verbindung durch das Netzwerk
eine Entionisation der in nicht ausgewählten Strompfaden liegenden Kreuzungspunkte ergibt, ohne daß
dabei Schalter zum Ändern der Knotenpunktspotentiale erforderlich sind, vorausgesetzt, daß diese Potentiale
größer sind als das Brennpotential und daß die Werte der Knotenpunkts widerstände ziemlich hoch
sind. Außerdem können Potentialquellen mit relativ niedriger Impedanz zum Anlegen der Markier- und
Haltepotentiale an den Klemmen des Netzwerkes verwendet werden, ohne daß dabei irrtümlich ein gerade
aufgebauter Strompfad mit einem anderen, durch das Netzwerk bestehenden Strompfad über Kreuz verbunden
werden kann. Außerdem verringern Potentialquellen kleiner Impedanz zum Anlegen der Haltesos
509/143
Claims (5)
1. Wählschaltungsnetzwerk zur Nachrichtenübertragung, insbesondere für Fernsprechwählanlagen,
durch das ein durchgehender Strompfad ohne Anlegen und Abnehmen von Markierspannungen
an -Zwischenpunkten des aus Gasentladungsröhren gebildeten Netzwerkes aufgebaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsund
Ausgangsklemmen des Netzwerkes miteinander verbindende Kreuzungspunktröhren an den
Knotenpunkten des Netzwerkes angeschlossen und in Stufen angeordnet sind, daß Schaltmittel zum
Anlegen von Markierspannungen an eine ausgewählte Eingangsklemme und eine ausgewählte
Ausgangsklemme vorgesehen sind, wobei diese Klemmen mit Potentialquellen niedrigen Widerstandes
verbunden sind, daß ferner hohe Widerstände mit jedem Knotenpunkt des Netzwerkes
verbunden sind und daß weitere Mittel vorgesehen sind, die ständig ein Potential über diese hohen
Widerstände an Punkte anlegen, die von den Knotenpunkten entfernt liegen, so daß beim Abnehmen
der an den ausgewählten Klemmen liegenden Markierspannungen die nicht in ausgewählten
Strompfaden liegenden Kreuzungspunktröhren durch den Potentialabfall über diesen in den nicht
ausgewählten Strompfaden liegenden Röhren gelöscht werden, wobei dieser Spannungsabfall an
den hohen .Widerständen durch den über den niedrigen Widerstand, die leitenden Röhren und den
hohen Widerstand fließenden Strom verursacht wird.
2. Netzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kreuzungspunktröhren Gasentladungsröhren
verwendet werden und daß die Gasentladungsröhren über die hohen Widerstände beträchtlich
oberhalb ihres Brennpotentials, jedoch unterhalb ihres Zündpotentials vorgespannt
werden.
3. Netzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbesserung
der Betriebsspannungsbereiche der Schaltung eine Trennstufe vorgesehen ist, die aus
einer Anzahl von Halbleiterdioden besteht, die normalerweise in Sperrichtung vorgespannt sind.
.4. Netzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Halbleiterdioden zwischen
den Kreuzungspunktröhren in Reihe eingeschaltet ist.
5. Netzwerk nach einem der Ansprüche 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die in das Netzwerk eingeschalteten Trennstufen die Markierspannungen auf der einen Seite der Trennstufe
von den Kreuzungspunktröhren auf der anderen Seite der Trennstufe isolieren, daß jede Trennstufe
sich normalerweise in einem Zustand hoher Impedanz befindet und daß eine der Trennstufen
nur dann in einen Zustand niedriger Impedanz übergeführt wird, wenn von beiden ausgewählten
Eingangs- und Ausgangsklemmen Markierspannungen anliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 509/148 4.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US617087A US2859283A (en) | 1956-10-19 | 1956-10-19 | Communication switching network |
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| DE1029425B true DE1029425B (de) | 1958-05-08 |
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (3)
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- 1957-09-27 CH CH357441D patent/CH357441A/de unknown
- 1957-10-11 GB GB31824/57A patent/GB850212A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE558793A (de) | |
| GB850212A (en) | 1960-10-05 |
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