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DE1033734B - Waehlnetzwerk zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen - Google Patents

Waehlnetzwerk zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen

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Publication number
DE1033734B
DE1033734B DEW21532A DEW0021532A DE1033734B DE 1033734 B DE1033734 B DE 1033734B DE W21532 A DEW21532 A DE W21532A DE W0021532 A DEW0021532 A DE W0021532A DE 1033734 B DE1033734 B DE 1033734B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
stage
network
marking
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW21532A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Waibel Ketchledge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1033734B publication Critical patent/DE1033734B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/52Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
    • H04Q3/525Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements using tubes in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Wählnetzwerke und insbesondere auf derartige Netzwerke, die in Fernsprechwählschaltungen verwendet werden, in denen auf Grund des leitenden Zustandes einer ausgewählten Anzahl von Schaltvorrichtungen ein Strompfad durch das Netzwerk hindurch hergestellt wird. Dabei werden diese Schaltvorrichtungen durch Anlegen geeigneter Markierpotentiale an das Netzwerk und über die Schaltvorrichtungen des Netzwerkes betätigt. Diese Schaltvorrichtungen werden als Kreuzungspunkte des Wählnetzwerkes bezeichnet.
Es sind bereits Wählnetzwerke für Fernsprechsysteme bekannt, bei welchen eine Anzahl von Gasentladungsröhren miteinander verbunden werden können, um Strompfade oder Sprechstromkreise zwischen einer beliebigen Eingangsklemme mit daran angeschlosssenen Fernsprechteilnehmern und einer beliebigen Ausgangsklemme, die beispielsweise eine Verbindungsleitung sein kann, zu bestimmen. Einer dieser möglichen Strompfade wird durch Anlegen von Markierpotentialen an eine bestimmte Teilnehmerleitung und an eine bestimmte Verbindungsleitung aufgebaut, während außerdem geeignete Markierpotentiale an den Knotenpunkten innerhalb des Netzwerkes angelegt werden. Ein Knotenpunkt wird durch jede Verbindung von Kreuzungspunkten in dem Netzwerk definiert.
Ferner sind Wählnetzwerke bekannt, die im allgemeinen den oben angegebenen Anordnungen ähnlich aufgebaut sind, die jedoch Transistoren als Kreuzungspunktschaltvorrichtungen verwenden.
Mit Kreuzungspunkten arbeitende Wählnetzwerke dieser Art arbeiten mit aufeinanderfolgender Durchschaltung, wobei die Kreuzungspunkte von einem Ende des Netzwerkes ausgehend nacheinander leitend werden. Beim Betrieb sollte jeder zwischen einem freien Ausgangsknotenpunkt und einem markierten Eingangsknotenpunkt liegende Kreuzungspunkt leitend sein, so daß sich ein Ausfächern von leitenden Kreuzungspunkten ergibt, bis das ausgewählte andere Ende des Netzwerkes erreicht ist. Da jedoch an diesem Ende nur eine Verbindungsleitung markiert ist, wird nur ein bestimmter Strompfad aufgebaut. Der leitende Zustand der übrigen Kreuzungspunkte wird auf Grund von Sperrwirkungen oder eines Potentialabfalls an den verschiedenen Knotenpunkten beendet. Dieser Potentialabfall wird durch den in dem Strompfad über einen hohen Abschlußwiderstand, der auch als Entkoppelwiderstand oder Verriegelungswiderstand bezeichnet wird, fließenden Strom verursacht. In bisher bekannten Schaltungen mit Kreuzungspunktschaltvorrichtungen war die Anzahl der Stufen und damit die Größe des Netzwerkes begrenzt. Bei diesen bekannten Schaltungen wird das Wählnetzwerk zur Herstellung
von Nachrichtenverbindungen
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. Dr. R. Herbst, Rechtsanwalt,
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 19. Oktober 1966
Raymond Waibel Ketchledge, Whippany, N. J.
(V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
an einem freien Knotenpunkt angelegte Markierpotential zum Zünden der mit dem Knotenpunkt verbundenen Kreuzungspunkte verwendet. Dieses Markierpotential wird über die vorher leitend gemachten Kreuzungspunkte in dem Strompfad übertragen und ist daher wegen der Änderung in den Markierspannungen der vodierliegenden Röhren großen Amplitudenschwankungen ausgesetzt. Die Notwendigkeit, einen ausreichend großen Betriebsspannungsbereich aufrechtzuerhalten, um ein irrtümliches Aufbauen von Verbindungen zwischen einem bereits aufgebauten Strompfad und einem gerade im Aufbau befindlichen Strompfad zu verhindern und um sicherzustellen, daß die neue Verbindung in geeigneter Weise aufgebaut wird, hat die Anzahl von Stufen von Kreuzungspunkten, die auf diese Weise in Reihe betrieben werden können, begrenzt.
Es sind bereits innerhalb eines mit Kreuzungspunkten arbeitenden Wählnetzwerkes verwendbare Übertragungsschaltungen bekannt, die beispielsweise in der Nähe einer Anpaßstufe eingeschaltet sind. Eine solche bekannte Schaltung enthält eine Halbleiterdiode und einen parallel zu dieser Halbleiterdiode liegenden Stromkreis, der einen Kondensator, die Zündelektrode und eine Hauptstreckenelektrode einer Drei-Elektroden-Gasentladungsröhre sowie einen Widerstand enthält. Die Halbleiterdiode ist nor-
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malerweise durch die anliegenden Potentiale in Sperrichtung vorgespannt. In Abhängigkeit eines von einer Klemme des Netzwerkes kommenden Markierimpulses gelangt ein Impuls über den Kondensator an die Zündelektrode der Gastriode. Durch diesen Impuls wird die Gasröhre ionisiert, und ein Gleichstromkreis wird zwischen einer Anodenpotentialquelle und der nächstfolgenden, mit der Kathode der Gasentladungsröhre verbundenen Stufe von Kreuzungspunktröhren aufgebaut, wodurch ein neues Markiersignal an die nächstfolgende Stufe des Netzwerkes angelegt wird.
Diese Drei-Elektroden-Gasentladungsröhren sind jedoch verhältnismäßig teuer. Außerdem gab es in früher üblichen Kreuzungspunktnetzwerken keine Sicherheitseinrichtungen, falls einmal eine solche Kreuzungspunktröhre kurzgeschlossen werden sollte.
Sollte in einer Kreuzungspunktröhre ein Kurzschluß auftreten, dann würde ein relativ hoher Strom über diese Röhre fließen. Ein großer Teil dieses Kurzschlußstromes fließt dann durch die mit den Knotenpunkten verbundenen Kreuzungspunktröhren, an welchen die kurzgeschlossene Röhre liegt. Läßt man solche hohen Ströme zu, würden dadurch auch andere Kreuzungspunktröhren kurzgeschlossen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Markierimpulsübertragungsschaltung zu schaffen, die ausschließlich passive Schaltelemente verwendet. Durch Vermeidung von Gasentladungsröhren in der Übertragungsschaltung lassen sich auch die Kosten solcher Schaltungen wesentlich vermindern.
Ferner sollen gleichzeitig damit -Sicherheitsvorkehrungen gegen in den Verteilnetzwerken auftretende Störungen getroffen werden.
Dies wird erfindungsgemäß mit einer Übertragungsschaltung erreicht, in der eine. Reihenschaltung eines Widerstandes und eines Kondensators, der eine Halbleiterdiode parallel geschaltet ist, zwischen den Stufen eines Kreuzungsnetzwerkes als Übertragung eingeschaltet ist. Über dem Kondensator ist eine Batterie oder eine geeignete Potentialquelle angeschlossen, um den Kondensator normalerweise geladen zu halten. Kommt ein Markierimpuls an, dann wird der Kondensator in die nachfolgende Stufe des Netzwerkes entladen. Diese Entladung wird dem höheren Gleichstrompotential an der Ausgangsseite des Kondensators überlagert, so· daß an die nachfolgende Stufe ein neuer Markierimpuls angelegt wird. Vorzugsweise wird mit der Ausgangsklemme der Übertragungsschaltung eine Haltediode verbunden, die die an die nachfolgende Stufe abgegebene Markierspannung begrenzt und außerdem das Netzwerk gegen den möglichen Kurzschluß von Kreuzungspunktröhren absichert.
Gemäß einer anderen Ausbildung der Erfindung wird eine Serienschaltung eines Widerstandes und eines Kondensators zwischen Kreuzungspunktstufen zur Erzeugung eines neuen Markiersignals in einem Wählnetzwerk in der gleichen Weise verwendet, daß der Kondensator normalerweise geladen gehalten wird und in Abhängigkeit von einem ankommenden Markierimpuls in die nachfolgende Stufe entladen wird.
Gemäß einer weiteren Ausbildung ist an den Ausgangsklemmen der Übertragungsschaltung ein Haltestromkreis angebracht, der die Markierimpulse begrenzt und außerdem Überspannungen ableitet, die sich aus dem Ausfallen von Kreuzungspunktröhren in dem Netzwerk ergeben.
Die Erfindung und ihre besonderen Merkmale werden besser verständlich aus einer Betrachtung der folgenden Einzelbeschreibung an Hand der Figuren. Dabei zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Kreuzungspunktwählnetzwerkes, in dem die Erfindung Verwendung findet,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Teils des Blockdiagramms der Fig. 1 mit einer beispielsweisen Ausführungsform und
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist ein Wählnetzwerk dargestellt, bei dem die Klemmen 10 und 22 mit den Klemmen des Kreuzungspunktnetzwerkes verbunden sind. Der Block 11 stellt die erste Stufe eines Kreuzungspunktnetzwerkes dar, während Block 12 eine bisher übliche Übertragungsschaltung darstellt. Der Block 20 kann eine Übertragung der gleichen Art enthalten, wie dies später noch erläutert wird.
Die Blocks 13, 15, 17, 19 und 21 sind Kreuzungspunktstufen, die der im Block 11 dargestellten Stufe entsprechen. Diese Stufen können Gasentladungsröhren oder Transistoren enthalten. Die Blocks 14 und 18 sind Übertragungsschaltungen, und es sollen dabei vorzugsweise passive Übertragungsschaltungen gemäß der Erfindung verwendet werden. Eine Trennstufe 16 bezeichnet die Mitte des Netzwerkes, an der ein durch die Schaltung hindurch aufgebauter Strompfad geschlossen wird.
Um einen Strompfad für die Nachrichtenübertragung durch das Netzwerk hindurch aufzubauen, werden Markierimpulse an den Klemmen 10 und 22 angelegt. Diese Impulse zünden die Kreuzungspunktröhren der ersten und sechsten Stufe, die daraufhin leitend werden. Wird die erste Stufe leitend, dann wird ein Impuls an die im Block 12 liegenden Übertragungsschaltungen angelegt, die einen neuen Markierimpuls an die zweite Kreuzungspunktstufe im Block 13 übertragen. Dieser Impuls markiert die Röhren der zweiten Stufe, welche nicht in einem bereits aufgebauten Strompfad liegen, und überträgt einen Impuls an die im Block 14 liegenden Übertragungsschaltungen. Diese Übertragungen übertragen einen neuen Markierimpuls zum Markieren der dritten Stufe von Kreuzungspunktröhren, wodurch ein Strompfad zwischen der Klemme 10 und der Trennstufe 16 aufgebaut wird. Da das Netzwerk in bezug auf die Trennstufe symmetrisch aufgebaut ist, bewirkt der an der Klemme 22 angelegte Impuls den Aufbau eines Strompfades nach der anderen Seite der Trennstufe 16.
In Fig. 2 ist in schematischer Weise ein Teil des Wählnetzwerkes der Fig. 1 dargestellt. Drei Stufen des Netzwerkes sind als Kreuzungspunktgasdioden dargestellt. Diese Stufen können, wie bereits erläutert, auch Transistoren enthalten. Im Block 12 der Fig. 2 ist eine Übertragungsschaltung enthalten, die eine in Reihe eingeschaltete, normalerweise in Sperfrichtung vorgespannte Diode 23, einen Widerstand 24j einen Kondensator 25 und eine Gasdiode 26 aufweist, die zusammen mit einer Quelle 27, einer Halbleiterdiode 28 und einer Impulsquelle 29 und einem Widerstand 30 die Regenerierung und Übertragung eines neuen Markiersignals steuern. Dieses Signal wird durch den Impuls gesteuert, der von der Markierspannung der ersten Stufe der Kreuztingspunktröhren abgeleitet wird, und wird als vollkommen neues Markiersignal an die zweite Stufe der Kreuzungspunktröhren übertragen. Entkoppelwider-
stände 31 verbinden die verschiedenen Punkte in dem Verteilnetzwerk mit verschiedenen Punkten verschiedenen Potentials einer Vorspannungsbatterie 32. Die Widerstände 31 können hohe Werte haben, und das Potential an jeder Kreuzungspunktröhre kann über deren Brennpotential liegen, um eine selbsttätige Entionisierung derjenigen Kreuzungspunktröhren sicherzustellen, die nicht in dem einen durch das Netzwerk führenden ausgewählten Strompfad liegen. Andererseits können auch zusammen mit den Batterien 32 Schalter verwendet werden, um in bekannter Weise die Markier- und Trennvorgänge durchzuführen.
Der Block 14 enthält eine Übertragung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, welche mit 1S der durch Block 18 der Fig. 1 dargestellten Stufe identisch ist. Zwischen der zweiten Stufe von Kreuzungspunkten im Block 13 und der dritten Stufe von Kreuzungspunkten im Block 14 liegt eine Halbleiterdiode 40. Parallel zu dieser Diode 40 liegt eine so Serienschaltung eines Widerstandes 34 und eines Kondensators 36. Eine Potentialquelle 33 ist über einen Widerstand 35 mit einer Elektrode der Diode 40 verbunden und spannt diese Diode in-Sperrichtung vor. Die Quelle 33 ist außerdem über Erde und den Widerstand 39 mit der anderen Seite des Kondensators 36 verbunden, so> daß dieser normalerweise geladen ist. Der Widerstand 34 ist im Vergleich zu den Widerständen 35 und 39 normalerweise klein. Eine Diode 37 und eine Potentialquelle 38 stellen eine Halte- oder Begrenzerschaltung wie auch eine Sicherheitsschaltung für kurzgeschlossene Kreuzungspunkte oder andere Ursachen von Überspannungen dar.
Aufgabe der Übertragungsschaltung im Block 14 ist es, in Abhängigkeit von der Markierung der Kreuzungspunktröhren in der zweiten oder einer vorhergehenden, im Block 13 enthaltenen Stufe einen Impuls aufzunehmen und diesen Markierimpuls an die dritte oder nachfolgende Stufe von Kreuzungspunktröhren im Block 15 weiter zu übertragen. Wird eine der Röhren der zweiten Stufe markiert, dann wird ein Impuls über den Widerstand 34 nach dem Kondensator 36 übertragen. Da dieser Kondensator normalerweise geladen ist, wird der Kondensator 36 nach der dritten Stufe von Kreuzungspunktröhren entladen, wodurch ein neuer Markierimpuls an die dritte Stufe von Röhren abgegeben wird. Der Kondensator 36 liefert diese zusätzliche Markierspannung, um sicherzustellen, daß ein vollständiges Markiersignal übertragen wird. Die Größe des neuen, durch die Übertragung abgegebenen Markierimpulses wird durch die Diode 37 in Verbindung mit der Quelle 38 begrenzt. In Abhängigkeit von dem Markieren bestimmter Kreuzungspunktröhren in der dritten Stufe des Netzwerkes wird die an der Diode 40 liegende Sperrvorspannung durch eine Vorspannung in Übertragungsrichtung überwunden, so daß die Übertragungsströme jetzt durch die Diode40 fließen können. In ähnlicher Weise wird ein Strompfad von der Klemme 22 der Fig. 1 nach der Trennstufe 16 hin aufgebaut, die in diesem besonderen Beispiel, wie in Fig. 2 gezeigt, eine Diode 42 enthalten kann. Der an der Klemme 22 angelegte Markierimpuls wird dabei durch die Übertragungen 20 bzw. 18 weiterübertragen. Auf diese Weise wird ein durchgehender, einheitlicher Strompfad durch das Netzwerk hindurch aufgebaut. Nach Aufbau dieses Strompfades durch das Netzwerk fließt ein Gleichstrom von Klemme zu Klemme durch das Netzwerk.
Dieser Netzwerksstrom fließt durch einen hohen Abschlußwiderstand, allgemein als Sperr- oder Entkoppelwiderstand bezeichnet, wodurch ein hoher Potentialabfall entsteht. Auf Grund dieses hohen Potentialabfalls werden die in nicht ausgewählten Strompfaden liegenden Kreuzungspunktröhren gesperrt und werden nichtleitend.
Nach Ende der Übertragung durch den einen auf diese Weise durch das Verteilnetzwerk hindurch aufgebauten Strompfad wird dieser durch Anlegen von Impulsen entgegengesetzter Polarität wie die zum Aufbau des Strompfades durch das Netzwerk verwendeten an den Klemmen des Netzwerkes ausgelöst. Diese Trennimpulse brauchen lediglich eine Kreuzungspunktröhre in dem Strompfad in ihren nichtleitenden Zustand überzuführen, um den Strompfad zu trennen. Es ist daher für die Trennimpulse nicht erforderlich, daß sie über die Übertragungsschaltungen geleitet werden.
Die Trennschaltung ist hier als Diode 42 dargestellt, die das Anlegen einer komplementären Gruppe von Potentialen an jeder Seite der Trennstufe gestattet, wodurch die Schaltung und die angelegten Potentiale in bezug auf die Trennschaltung symmetrisch liegen. Zum Beispiel können alle Anoden der Kreuzungspunktröhren an der der Netzwerkklemme zugewandten Seite angeschlossen sein, während die Kathoden dieser Kreuzungspunktröhren an der der Trennstufe zugekehrten Seite angeschlossen sind.
Zum Zweck eines besseren Verständnisses der Arbeitsweise des Wählnetzwerkes sei angenommen, daß in dem Netzwerk keine vorher aufgebauten Verbindungen bestehen und daß von der Klemme 10 durch das Netzwerk hindurch nach der Klemme 22 von Fig. 1 ein Strompfad aufgebaut werden soll. Auf Grund dieser Annahmen liegen Markierimpulse an den Klemmen 10 und 22. Da das Netzwerk in bezug auf die Trennstufe symmetrisch aufgebaut ist, soll die Arbeitsweise der Anordnung an Hand der Fig. 2 beim Aufbau eines Strompfades zwischen der Klemme 10 und der Diode 42 der Trennstufe erläutert werden. Selbstverständlich ist die Arbeitsweise zwischen der Klemme 22 und der Diode 42 die gleiche.
Der an der Klemme 10 zusammen mit der normalerweise an der Stufe 11 liegenden Brennspannung angelegte Markierimpuls ionisiert die nicht in einem belegten Stromkreis befindlichen Röhren der Stufe 11. In Abhängigkeit von der Ionisierung dieser Stufe wird über den Kondensator 25 ein Impuls abgegeben. Dieser Markierimpuls wird durch den Kondensator 25 und den Widerstand 30 differenziert und als scharfer Impuls größerer Amplitude der Anode der Diode 28 zugeführt, um die normalerweise an der Diode 28 von der Quelle 27 her anliegende Sperrvorspannung zu überwinden und um eine Durchlaßvorspannung anzulegen. Wird ein nicht auswählender (nicht selektiver) Übertragungsmarkierimpuls von der Impulsquelle 29 an die Diode 28 angelegt, während diese Diode in Durchlaßrichtung vorgespannt ist, dann zündet die in der Übertragung befindliche Gasdiode 26. Durch diese Ionisierung wird der Stromkreis zwischen der Impulsquelle 29 und der nachfolgenden Stufe 13 geschlossen. Dadurch wird ein neuer Markierimpuls von der Impulsquelle 29 an die zweite Stufe abgegeben. Dieser Impuls wird jedoch in seiner Amplitude durch die an der Ausgangsklemme der Übertragung angeschlossene Begrenzungsdiode begrenzt. Diese Begrenzerschaltung stellt außerdem eine Schutzschaltung für das Netz-
werk gegen Überspannungen dar, die auftreten können, wenn beispielsweise eine der Kreuzungspunktröhren kurzgeschlossen wird.
Wird die zweite Stufe von Kreuzungspunktröhren markiert, dann wird ein Impuls über den Widerstand 34 an den Kondensator 36 übertragen. Der Kondensator 36, der normalerweise durch die Quelle 33 aufgeladen ist, entlädt sich nach der nachfolgenden Kreuzungspunktstufe, die in diesem Fall die dritte Stufe ist. Der Kondensator 36 liefert dabei die erforderliche zusätzliche Ladung oder Spannung, die sicherstellt, daß ein vollständiges Markiersignal an die dritte Stufe angelegt wird. Dieser Markierimpuls ionisiert oder markiert die im Block 15 enthaltenen Kreuzungspunktröhren der dritten Stufe und baut damit einen Strompfad von der Klemme 10 des Netzwerkes bis nach der Trenndiode 42 auf. Abhängig von einem gleichzeitig an der Klemme 22 des Netzwerkes anliegenden Markierimpuls wird ein gleichartiger Strompfad nach der anderen Seite der Trenn- ao diode 42 hin aufgebaut, wodurch ein Stromkreis durch das Wählnetzwerk hindurch aufgebaut wird, wie dies bereits erläutert wurde. Der durch den großen Abschlußwiderstand in dem aufgebauten Strompfad fließende Gleichstrom bewirkt ein Sperren oder eine Entionisierung der vorher gezündeten Kreuzungspunktröhren nicht ausgewählter Stromkreise. Jetzt können dem in dem einzigen Strompfad fließenden Gleichstrom noch Nachrichtenströme überlagert und zwischen den Klemmen 10 und 22 über die Diode 42 übertragen werden, die eine Nachrichtenübertragung in beiden Richtungen zuläßt. Nach Ende der Übertragung wird dieser einheitliche Strompfad durch Anlegen von Impulsen entgegengesetzter Polarität wie die ursprünglich an den Netzwerksklemmen verwendeten Impulse an den Netzwerksklemmen ausgelöst.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform einer passiven Übertragungsschaltung gemäß der Erfindung dargestellt. Block 49 stellt dabei die Übertragungsschaltung dar, die zwischen den Kreuzungspunktstufen 50 und 51 des Wählnetzwerkes eingeschaltet ist. Der Block 50 stellt dabei die vorhergehende Stufe und der Block 51 die nachfolgende Stufe dar, derart, daß der Block 50 auf der Klemmenseite der Übertragungsschaltung und der Block 51 auf der der Trennstufe zugekehrten Seite der Übertragungsschaltung liegt. Eine negative Potentialquelle 52 liegt über einen Widerstand 53 an der Eingangsklemme der Übertragung und außerdem über einen Widerstand 54 an einem Kondensator 55. Zwischen der Spannungsquelle 52 und dem Widerstand 53 ist eine weitere Spannungsquelle 56 angeschlossen, die über einen Widerstand 57 mit der anderen Klemme des Kondensators 55 verbunden ist. Die Diode 58 ist die in Reihe geschaltete Halbleiterdiode, die normalerweise in der Übertragungsschaltung in Sperrichtung vorgespannt ist und der Diode 40 in Fig. 2 entspricht. In Abhängigkeit von einem von der Stufe 50 her ankommenden Markierimpuls gelangt ein Impuls über den Widerstand 54 an den Kondensator 55, der sich nach der nachfolgenden Stufe 51 entlädt. Der Kondensator 55 liefert eine zusätzliche Markierspannung, um sicherzustellen, daß ein vollständiges Markiersignal an die nachfolgende Stufe übertragen wird. Entsprechend der Markierung oder Ionisierung der im Block 51 enthaltenen Stufe fließt ein Strom über den Widerstand 57 und auch über den Widerstand 54 und den Kondensator 55, wodurch die Ausgangsklemme der Übertragungsschaltung ein niedrigeres Potential annimmt als die Eingangsschaltung. Dadurch wird die Sperrvorspannung der Diode aufgehoben, und die Diode wird in Durchlaßrichtung vorgespannt.
Durch Aufladen des Kondensators 55 auf das Potential der Quelle 56 wird das ankommende Markiersignal mit einer Amplitude an die Ausgangsklemme abgegeben, welche um das Potential der Quelle 56 größer ist als das ankommende Signal. Es leuchtet ein, daß der Kondensator 55 sich zwar über die Kombination der Widerstände 53, 54 und 57 auflädt, sich hauptsächlich jedoch über den Widerstand 54 entlädt. Vorteilhafterweise sind die Zeitkonstanten und der Strombedarf der Lade- und Entladestromkreise so gewählt, daß die Markierübertragung wieder in ihren Ruhezustand übergehen kann, d. h., daß der Kondensator zwischen den verschiedenen Markiervorgängen ausreichend aufgeladen werden kann.
In jeder der Ausführungsformen der neuen passiven Übertragungsschaltung wird ein neuer Markierimpuls an die nächstfolgende Stufe des Netzwerkes abgegeben, wobei dieser Markierimpuls in bezug auf seine mögliche Stromstärke etwas begrenzt ist. Dadurch wird notwendigerweise die Anzahl der in einer nächsten Stufe von Kreuzungspunkten ionisierten Röhren etwas eingeschränkt. Diese Beschränkung des Ausfächerungsstromes erleichtert das Aufbauen eines einzigen Strompfades dadurch, daß die Anzahl nicht verwendeter Kreuzungspunkte, die ionisiert oder markiert werden, begrenzt ist. Die Impedanz des Entladestromkreises enthält den Widerstand 54 der Fig. 3, welcher eine Entkoppelung erleichtert. Die Ionisierung der nachfolgenden Stufe ruft einen hohen Strom hervor und damit auch einen großen Spannungsabfall über dem Entladewiderstand des Kondensators, dem Widerstand 54 in Fig. 3. Die sich ergebende Verringerung der Ausgangsspannüög der Übertragung verhindert, daß mehrere Strompfade durch das Netzwerk hindurch aufgebaut werden. Würde man eine entsprechende Impedanz den Anschlußschaltungen des Netzwerkes an den Klemmen 10 und 22 zuordnen, so würde das einen übermäßigen Spannungsabfall ergeben, so daß eine zufriedenstellende Markierung wegen allzu großer Ausfächerungsströme nicht erreicht würde.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Wählnetzwerk zur Herstellung von Nachrichten-, insbesondere Fernsprechverbindungen mit Kreuzungspunktvorrichtungen in den einzelnen Stufen zur Verbindung einer Anzahl von Eingangsleitungen mit einer Anzahl von Ausgangsleitungen und mit Schaltmitteln zum Aufbauen eines Strompfades zwischen einer beliebigen ausgewählten Eingangsleitung und einer beliebigen ausgewählten Ausgangsleitung und zum Anlegen von Markierpotentialen an den ausgewählten Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Stufen (z. B. 13, 15) von Kreuzungspunktvorrichtungen eine passive Übertragungsschaltung eingeschaltet ist, die abhängig von einer von einer vorhergehenden Stufe von Kreuzungspunktvorrichtungen ankommenden kleineren Markierspannung eine genau bestimmte Markierspannung an die nachfolgende Stufe von Kreuzungspunktvorrichtungen anlegt, daß diese passive Übertragungsschaltung einen mit einem Kondensator (36, 55) in Reihe geschalteten Widerstand (34,
54) und Schaltmittel, um den Kondensator normalerweise im geladenen Zustand zu halten, sowie Schaltmittel einschließlich der vorhergehenden Stufe, um den Kondensator nach der nachfolgenden Stufe zu entladen, aufweist, und daß eine Diode vorgesehen ist, die zwischen der vorhergehenden und der nachfolgenden Stufe parallel zu der Serienschaltung aus Kondensator und Widerstand eingeschaltet ist.
2. Netzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Übertragungsschaltung (14, 18, 49) und der nachfolgenden Stufe ein Diodenbegrenzer (37, 38) eingeschaltet ist und daß die Schaltmittel zum Laden des Kondensators eine über dem Kondensator liegende Potentialquelle (33) enthalten.
3. Netzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Diode (40, 58) normalerweise in Sperrichtung vorgespannt ist und daß die Markierschaltungen den Kondensator in Abhängigkeit von der Aufnahme eines aus der vorhergehenden Stufe kommenden Markiersignals nach der nachfolgenden Stufe entladen und die Diode in Abhängigkeit von der Markierung der nachfolgenden Stufe in Durchlaßrichtung vorspannen.
4. Netzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialquelle der Ladeschaltung des Kondensators einen ersten und einen zweiten Widerstand (35, 39) aufweist, die jeweils zwischen der Potentialquelle (33) und den Elektroden des Kondensators (36) angeschaltet sind, so daß die Aufladezeit der Widerstands-Kondensator-Reihenschaltung derart ist, daß sich der Kondensator zwischen aufeinanderfolgenden Markiervorgängen wieder auflädt.
5. Netzwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Spannungsquelle mit der Serienschaltung des Kondensators und des Widerstandes an der Seite verbunden ist, die der vorhergehenden Stufe des Netzwerkes benachbart ist.
6. Netzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialquelle des Ladestromkreises des Kondensators auch zwischen der vorhergehenden Stufe und einem Bezugspotential eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 560/173 7.
DEW21532A 1956-10-19 1957-07-22 Waehlnetzwerk zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen Pending DE1033734B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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GB (1) GB850213A (de)

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