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DE1029443B - Unterputzdose aus Isolierstoff mit Abzweigklemmen zum Einbau eines handelsueblichen Geraeteeinsatzes - Google Patents

Unterputzdose aus Isolierstoff mit Abzweigklemmen zum Einbau eines handelsueblichen Geraeteeinsatzes

Info

Publication number
DE1029443B
DE1029443B DES38030A DES0038030A DE1029443B DE 1029443 B DE1029443 B DE 1029443B DE S38030 A DES38030 A DE S38030A DE S0038030 A DES0038030 A DE S0038030A DE 1029443 B DE1029443 B DE 1029443B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flush
branch terminals
mounted box
device insert
terminals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES38030A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Esser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES38030A priority Critical patent/DE1029443B/de
Publication of DE1029443B publication Critical patent/DE1029443B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/16Distribution boxes; Connection or junction boxes structurally associated with support for line-connecting terminals within the box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

Zur Vereinfachung der Installation von Geräten und Leitungen unter Putz ist bereits vorgeschlagen worden, die Abzweigdose mit der zur Aufnahme des Geräteeinsatzes dienenden Dose zu einer gemeinsamen Dose zu vereinigen. In dieser Unterputzdose wird der Geräteeinsatz in üblicherweise durch eine am Dosenrand anliegende Trageinrichtung gehalten.
Es ist bekannt, Unterputzdosen zu verwenden, die unterhalb ihres vorderseitigen Öffnungsrandes einen erweiterten Innenraum besitzen. Diese Erweiterung ist von einer seitlichen Tasche oder von einer ringsum laufenden Vergrößerung des Innenraumes gebildet. In diese Erweiterung werden die erforderlichen Abzweigklemmen lose eingelegt. Diese lose eingelegten Abzweigklemmen sind nachteilig. A7Or dem Anschluß der Leitungen müssen sie herausgenommen und danach in die Erweiterungen eingelegt werden. Beim Einlegen der Abzweigklemmen können Störungen eintreten, indem sich die Anschlüsse lockern und lösen. Auch können unerwünschte Leitungsberührungen stattfinden. Ferner ist das Einstecken der Abzweigklemmen mit den daran sitzenden Leitungen sehr unbequem. Beim Überprüfen der Leitungsanlage muß jedesmal das Gerät ausgebaut werden, da die Abzweigklemmen überhaupt nicht oder sehr schlecht zugänglich sind.
Ferner sind schon Unterputzdosen bekanntgeworden, bei denen ein Abzweigklemmen tragender Isolierkörper auf dem Boden der Dose sitzt und der Geräteeinsatz sich oberhalb der Abzweigklemmen befindet. An diesen Unterputzdosen bildet die Seitenwand einen Kreiszylinder. Die Weite des Öffnungsrandes der Dose ist somit gleich der Weite des Innenraumes. Diese Unterputzdosen haben eine große Bauhöhe. Vor allem haben sie den Nachteil, daß man nach Einbau des Geräteeinsatzes an die Abzweigklemmen nicht heran kann. Lockern sich beim Einbau des Geräteeinsatzes die Leitungsanschlüsse an den Abzweigklemmen, so können die Abzweigklemmen nicht nachgezogen werden. Beim Überprüfen der Leitungsanlage muß auch der Geräteeinsatz jedesmal aus- und eingebaut werden.
Für Imputzdosen hat man schon vorgeschlagen, die Dose viereckig, vorzugsweise quadratisch, sehr flach und mit einem großen Grundriß auszubilden und in sie einen Geräteeinsatz in Spezialausführung einzusetzen. Diese bekannte Imputzdose hat aber nicht mehr die obenerwähnten Nachteile der bekannten Unterputzdose. Aber abgesehen davon, daß sie sich für Unterputzeinbau gar nicht eignet, hat sie noch andere Nachteile. Der Geräteeinsatz ist nicht handelsüblich und trägt keine Anschlußklemmen, sondern ist mit Kontaktfedern versehen, die mit an den Seitenwänden der Dose sitzenden Klemmen zusammenwir-Unterputzdose aus Isolierstoff
mit Abzweigklemmen zum Einbau
eines handelsüblichen Geräteeinsatzes
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Wilhelm Esser, Berlin-Lichtenrade,
ist als Erfinder genannt worden
ken. Es sind vier Klemmen vorhanden. Diese Klemmen stellen eine Vereinigung von Abzweigklemmen und Anschlußklemmen dar. Wird ein Kreuzschalter in die Dose eingesetzt, der mit vier Leitungsanschlüssen versehen sein muß, so werden alle Klemmen der Dose zum Anschließen der Leitungen an den Schalter benutzt. Es sind dann keine Klemmen frei, die nur als Abzweigklemmen benutzt werden können.
Die Erfindung betrifft eine Unterputzdose, die Abzweigklemmen enthält und zum Einbau eines handelsüblichen, mit Anschlußklemmen versehenen Geräteeinsatzes mit Hilfe einer am Dosenrand anliegenden Trageinrichtung dient. An dieser Unterputzdose ist die Weite des Öffnungsrandes gleich der Weite des Innenraumes. Erfindungsgemäß sind die Abzweigklemmen in den Ecken einer im Innenraum viereckigen, vorzugsweise quadratischen Unterputzdose außerhalb des Grundrisses des einzubauenden Geräteeinsatzes, vorzugsweise auf Vorsprüngen, fest angeordnet. An der Unterputzdose gemäß der Erfindung sind die Abzweigklemmen leicht zugänglich, auch wenn der Geräteeinsatz eingebaut ist. Es können daher die Abzweigklemmen nachträglich angezogen werden, wenn sie sich beim Einbau des Geräteeinsatzes etwas gelockert haben sollten. Auch ist die Leitungsanlage an der Unterputzdose gemäß der Erfindung leicht zu überprüfen. Die Unterputzdose hat die übliche Bauhöhe wie die Unterputzdose, die nur zur Aufnahme eines Geräteeinsatzes dient. Auch ist ihr Grundriß praktisch nicht vergrößert. Die Unterputzdose gemäß der Erfindung hat also etwa die handelsüblichen Abmessungen der bekannten Unterputzdosen. In der Verwendung der Abzweigklemmen ist
809 509/310
völlige Freiheit gegeben, unabhängig von der Art des einzubauenden Geräteeinsatzes.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 bis 3 geben die Unterputzdose ohne Geräteeinsatz und
Fig. 4 und 5 die Unterputzdose mit Geräteeinsatz in Aufsicht und Schnitt wieder.
Mit 1 ist die aus Isolierstoff bestehende Unterputzdose bezeichnet, die an dem Boden und an den Seitenwänden mit an sich bekannten ausbrechbaren Wandteilen 2 für die Herstellung von Leitungseinführungsöffnungen versehen ist. Sie hat erfindungsgemäß einen rechteckigen Grundriß. Insbesondere eignet sich ein quadratischer Grundriß für die Unterputzdose. Bei der rechteckigen Ausbildung lassen sich die Unterputzdosen dicht aneinandersetzen. Bei Anordnung zweier oder mehrerer Unterputzdosen unter einer gemeinsamen Abdeckplatte wird der durch die gemeinsame Abdeckplatte geforderte Abstand — von Mitte · Dose bis Mitte Dose — durch Einschieben des schwalbenschwanzförmigen Nockens 10 der einen Dose in die schwalbenschwanzförmige Nut 11 der anderen Dose sicher gewährleistet. An der Unterputzdose ist die Weite des Öffnungsrandes gleich der Weite des Innenraumes.
Die Unterputzdose 1 ist zur Aufnahme eines handelsüblichen, mit Anschlußklemmen versehenen Geräteeinsatzes 3, z. B. eines Schalter- oder Steckdoseneinsatzes, eingerichtet. Der Geräteeinsatz wird mit Hilfe einer am Dosenrand anliegenden Tragvorrichtung 4 an der Unterputzdose befestigt. Die Tragvorrichtung 4 kann in üblicher Weise von einem Tragring gebildet sein. Zur Befestigung der Trageinrichtung 4 an der Unterputzdose dienen an der Seitenwand der Dose befindliche Vorsprünge 5, in die Befestigungsschrauben 6 der Tragvorrichtung eingeschraubt werden.
Die Unterputzdose 1 ist mit fest angeordneten Abzweigklemmen 7 versehen. Diese Abzweigklemmen sitzen an den Seitenwänden der Dose in den Ecken des rechteckigen Grundrisses. Bei der Anordnung in den Ecken erhalten die Abzweigklemmen 7 große Abstände von den auf dem Geräteeinsatz 3 befindlichen stromführenden Metallteilen, insbesondere den Anschlußklemmen 8, auch wenn der Grundriß der Dose klein gehalten ist. Die Abzweigklemmen, die sich außerhalb des Grundrisses des einzubauenden Geträteeinsatzes befinden, sind leicht zugänglich, auch wenn die Tragvorrichtung 4 an der Unterputzdose befestigt ist. Die leichte Zugänglichkeit der Abzweigklemmen wird noch zweckmäßig dadurch unterstützt, daß die Abzweigklemmen im oberen Teil des Innenraumes angeordnet sind. Bei dieser Anordnung sitzen die Abzweigklemmen auf hohen Vorsprüngen 9 der Unterputzdose. Die Abzweigklemmen selbst können von dem Hersteller der Dose bereits fest eingesetzt werden. Sie können aber auch so ausgebildet sein, daß sie vor dem Anschließen der Leitungen in die Dose einsetzbar sind, jedoch nach dem Einsetzen festsitzen..Im letzteren Fall kann der Monteur die Unterputzdose je nach Bedarf mit einer oder mehreren Abzweigklemmen versehen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Unterputzdose aus Isolierstoff mit Abzweigklemmen zum Einbau eines handelsüblichen, mit Anschlußklemmen versehenen Geräteeinsatzes mit Hilfe einer am Dosenrand anliegenden Trageinrichtung, wobei an der Unterputzdose die Weite des Öffnungsrandes gleich der Weite des Innenraumes ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzweigklemmen (7) in den Ecken einer im Innenraum viereckigen, vorzugsweise quadratischen Unterputzdose (1) außerhalb des Grundrisses des einzubauenden Geräteeinsatzes (3), vorzugsweise auf Vorsprüngen (9), fest angeordnet sind.
2. Unterputzdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzweigklemmen (7) vor dem Anschließen der Leitungen in die Unterputzdose (1) einsetzbar sind, jedoch nach dem Einsetzen festsitzen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 905 261, 675 544;
USA.-Patentschrift Nr. 2 435 794.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
,©> 80s 5oe/3ia 4.53
DES38030A 1954-03-08 1954-03-08 Unterputzdose aus Isolierstoff mit Abzweigklemmen zum Einbau eines handelsueblichen Geraeteeinsatzes Pending DE1029443B (de)

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DE1029443B true DE1029443B (de) 1958-05-08

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199352B (de) * 1958-11-26 1965-08-26 Jung Albrecht Fa Geraeteabzweigdose zum Anschluss elektrischer Installationsgeraete an eine Ringleitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE675544C (de) * 1936-04-09 1939-05-11 Jung Albrecht Fa Unterputzdose zur gleichzeitigen Aufnahme einer Abzweigscheibe und eines elektrischen Schalters, eines Steckdoseneinsatzes oder aehnlichen Installationsapparates
US2435794A (en) * 1943-08-23 1948-02-10 Jos Nic Company Fused wall outlet box
DE905261C (de) * 1939-08-09 1954-03-01 Siemens Ag Installationsapparat mit einem in die Wand einzulassenden Kasten

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