DE1119370B - Sockel fuer ein in eine normale Imputz-Geraetedose einzubauendes, an eine Ringleitung anzuschliessendes elektrisches Installationsgeraet - Google Patents
Sockel fuer ein in eine normale Imputz-Geraetedose einzubauendes, an eine Ringleitung anzuschliessendes elektrisches InstallationsgeraetInfo
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- DE1119370B DE1119370B DE1957B0045658 DEB0045658A DE1119370B DE 1119370 B DE1119370 B DE 1119370B DE 1957B0045658 DE1957B0045658 DE 1957B0045658 DE B0045658 A DEB0045658 A DE B0045658A DE 1119370 B DE1119370 B DE 1119370B
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/16—Distribution boxes; Connection or junction boxes structurally associated with support for line-connecting terminals within the box
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Description
- Sockel für ein in eine normale-Imputz-Gerätedose einzubauendes, an eine Ringleitung anzuschließendes elektrisches Installationsgerät Beim Einbau von elektrischen Installationsgeräten in normale Imputz-Gerätedosen können aus Raummangel keine durchgehenden Leitungen eingelegt werden. Zwischen den Wänden der Dosen und den Installationsgeräten ist hierfür kein Platz vorgesehen. Um diesem Mangel abzuhelfen, ist schon ein Sockel für ein in eine normale Imputz-Gerätedose einzubauendes, an eine Ringleitung anzuschließendes elektrisches Installationsgerät mit den Sockel in Kanälen durchsetzenden mit kontaktgebenden Einrichtungen zur elektrischen Verbindung mit Kontakten des Installationsgerätes versehenen Leitungsverbindungen, die auf beiden Seiten der Kanäle Anschlußteile zum elektrischen Anschluß der Leitungsverbindungen an die Ringleitungen besitzen, bekannt geworden. Eine solche Dose nimmt jedoch eine erheblich größere Grundfläche ein als eine normale Imputz-Gerätedose, weil in Winkeln dieser Imputz-Dose für den Anschluß von Ringleitungen benutzbare Anschlußklemmen tragende Blöcke angeordnet sind, die an zu den Seitenwänden der Imputz-Dose schrägen Wänden Kontaktzungen tragen. Diese Anordnung der aus Anschlußklemme und Kontaktzunge bestehenden Anschlußteile für die Ringleitungen bedingt also infolge Verwendung des Innenraumes der Imputz-Dose für die Blöcke einen verhältnismäßig großen Platzbedarf. Durch die schrägen Wände ist der Innenraum der Imputz-Dose achteckig ausgebildet. Die in diese Imputz-Dose einzubauenden Sockel sind ebenfalls achteckig. Diese bekannte Imputz-Gerätedose ist also infolge ihrer abnormalen Größe teurer in der Herstellung. Sie erfordert ferner einen Spezialsockel mit Abzweigteilen, die sich gegen die Anschlußklemme der Dose federnd anlegen. Diese federnde Kontaktstelle kann aber leicht ermüden, so daß dann der Stromübergang an diesen Stellen nicht mehr einwandfrei ist.
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Sockel der obengenannten Art. Sie besteht darin, daß bei einem Sockel für ein Installationsgerät mit einem bekannten Schutzkontakt die Leitungsverbindungen und eine weitere zwischen diesen Leitungsverbindungen über die Oberseite des Sockels hinweggeführte und nach beiden Seiten des Sockels bis zum Boden desselben herabgezogene Leitungsverbindung für den Schutzkontakt in an sich bekannter Weise mittels der als Anschlußklemmen ausgebildeten Anschlußteile am Sockelboden befestigt sind.
- Es ist bereits eine Verteilungsplatte für die Verteilung mehrerer Stromkreise bekanntgeworden, durch welche mehrere ankommende Leitungen in Ausnehmungen der Platte hindurchgeführt sind. über diesen ankommenden Leitungen sind Gewindesockel für in. diese anzuschraubende Sicherungen angeordnet. Von diesen Gewindesockeln gehen senkrecht zu den ankommenden Leitungen Verbindungsleitungen in weiteren Ausnehmungen der Platte an die Außenseite derselben. Diese Verbindungsleitungen besitzen auch als Anschlußklemmen für anzuschließende abgehende Leitungen ausgebildete Anschlußteile zum gleichzeitigen Befestigen der Verbindungsleitungen an der Platte. Diese bekannte Platte eignet sich schon. wegen ihrer großen Abmessungen nicht zum Einbau in eine normale Imputz-Gerätedose. Sie ist hierfür im, übrigen auch gar nicht gedacht. Die ankommenden Leitungen durchsetzen den Sockel zwar in seiner ganzen Länge, können jedoch nicht unterbrochen werden, da sie als Schienen ausgebildet sind. An eine solche Unterbrechung wie bei dem Sockel nach der Erfindung ist auch gar nicht gedacht. Bei dieser bekannten Platte dienen die ankommenden Leitungen lediglich als ein Pol für die einzuschraubenden Sicherungen, während der andere Pol mit den abgehenden Leitungen verbunden ist.
- Der Vorteil des erfindungsgemäßen Sockels gegenüber dem obengenannten Sockel liegt vor allem darin, daß infolge der besonderen konstruktiven Ausbildung des Sockels mit den darauf befindlichen Leitungsverbindungen und Anschlußklemmen ein Einbau in eine normale Imputz-Gerätedose möglich ist. Ferner ist auch die Verbindung der Ringleitungen mit dem Sockel infolge Verwendung von Anschlußklemmen wesentlich besser als bei dem obengenannten bekannten Sockel.
- Die Leitungsverbindungen für den Schutzkontakt können Gewindebuchsen für eine Aufnahme von Befestigungsschrauben der Abdeckung tragen. Ferner besitzt diese Leitungsverbindung für den Schutzkontakt eine Kontaktbuchse zur Aufnahme eines Steckerstiftes.
- Die Kontaktbuchse trägt mittels eines umgebördelten Randes zur Befestigung der Leitungsverbindung am Sockel bei.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Sockels nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb.l den Sockel eines Installationsgerätes im Schnitt nach der Linie 1-I der Abb. 3, Abb. 2 den Sockel im Schnitt nach der Linie 11-I1 der Abb. 3, Abb. 3 den Sockel im Grundriß, Abb. 4 bis 7 die Durchführung und den Anschluß einer Ringleitung in einer Imputz-Gerätedose.
- Das Einbaugerät nach Abb. 1 bis 3 verwendet einen Sockel 1 aus IsolierpreßstofE oder Porzellan. Der Sockel 1 weist Kanäle 2 auf, durch die Leitungsverbindungen 3, 4 hindurchgeführt sind. Diese Leitungsverbindungen 3, 4 tragen an ihren Enden Anschlußklemmen 5, 6 bzw. 7, 8 und werden durch diese gleichzeitig am Sockel 1 befestigt. In den Kanälen 2 sind zwischen den Klemmen 5, 6 bzw. 7, 8 Kontaktbuchsen 9 angeordnet, die mit den Leitungsverbindungen 3, 4 fest verbunden sind. Die obere Wandung des Sockels 1 über den Kanälen 2 läßt Öffnungen 10 offen, durch welche die Steckerstifte eines in der Zeichnung nicht dargestellten Steckers eingeführt werden können.
- Zwischen den Leitungsverbindungen 3, 4 liegt die Leitungsverbindung 11 für die Schutzleitung, welche über den Sockel l hinweggeführt und an ihren Enden mittels der Anschlußklemmen 12,13 am Sokkel befestigt ist. In der Leitungsverbindung 11 befinden sich Gewindebuchsen 14,15 zur Aufnahme von Befestigungsschrauben einer in der Zeichnung nicht dargestellten Abdeckung. Der in der Abdeckung untergebrachte Schutzkontaktbügel ist über eine Steckverbindung mit der Leitungsverbindung 11 verbunden, zu welchem Zweck letztere eine Kontaktbuchse 16 besitzt. Die Kontaktbuchse 16 trägt zur Befestigung der Leitungsverbindung 11 am Sockel 1 mittels eines umgebördelten Randes 27 bei. Zur Befestigung des Sockels 1 in der Gerätedose dienen die Befestigungsschrauben 17,18 gemäß Abb. 3.
- Falls der Einbau des Sockels 1 erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen soll, wird die normale Imputz-Gerätedose 19 gemäß Abb. 4, 5 zunächst als Blinddose verwendet, d. h., die Ringleitung 20 wird unzerschnitten durch die Dose hindurchgeführt. Die Einführungsöffnung 21, 22 der Gerätedose 19 sind aus diesem Grunde nach oben. zu offen, so daß die Ringleitung 20 .bequem eingelegt werden kann. Mit einem Stahldübel 23 wird die, Gerätedose 19 in bekannter Weise auf der Steinmauer 24 befestigt. Danach wird die Gerätedose 19 in bekannter Weise durch einen Deckel verschlossen, Um die Möglichkeit offenzuhalten, zusätzliche Einbaugeräte, insbesondere Steckdosen anzubringen oder die vorhandene Steckdose an einer anderen Stelle der Ringleitung zu verlegen, muß eine entsprechende Anzahl solcher Blinddosen von vornherein bei der Leitungsverlegung vorgesehen sein. Für den Einbau eines Einbaugerätes wird die Ringleitung 20 gemäß Abb. 6 aufgetrennt und deren Enden 25, 26 hochgebogen. Danach kann der Sokkel 1 gemäß Abb. 7 in die Gerätedose 19 eingelegt und befestigt werden. Die Enden 25, 26 der Ringleitung 20 werden an den Klemmen 5, 7, 12 bzw. 6, B. 13 der zunächst gelegenen Anschlußseite untergeklemmt. Nunmehr ist sowohl das Einbaugerät angeschlossen als auch die Ringleitung 20 durchverbunden.
- Das Einbaugerät kann außer für Ringleitungen auch in der üblichen Weise an Stichleitungen verwendet werden. In letzterem Falle können die Anschlußklemmen einer Anschlußseite in Fortfall kommen. Ebenso ist es möglich, an Stelle einer Schutzkontaktsteckdose eine normale Steckdose zu verwenden. Die Schutzleitung der Ringleitung bleibt auch in diesem Falle durchverbunden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Sockel für ein in eine -normale Imputz-Gerätedose mit einer Abdeckung einzubauendes, an eine Ringleitung anzuschließendes elektrisches Installationsgerät mit den Sockel in Kanälen durchsetzenden mit kontaktgebenden Einrichtungen zur elektrischen Verbindung mit Kontakten des Installationsgerätes versehenen Leitungsverbindungen, die auf beiden :Seiten der Kanäle Anschlußteile zum elektrischen Anschluß der Leitungsverbindungen. an die Ringleitungen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Sockel (1) für ein Installationsgerät mit einem bekannten Schutzkontakt die Leitungsverbindungen (3, 4) und eine weitere zwischen diesen Leitungsverbindungen (3, 4) über die Oberseite des Sockels (1) hinweggeführte und nach beiden Seiten des Sockels (1) bis zum Boden desselben herabgezogene Leitungsverbindung (11) für den Schutzkontakt in an sich bekannter Weise mittels der als Anschlußklemmen (5, 6 bzw. 7, 8 bzw. 12, 13) ausgebildeten Anschlußteile am Sockelboden befestigt sind.
- 2. Sockel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsverbindung (11) für den Schutzkontakt Gewindebuchsen (14, 15) für eine Aufnahme von Befestigungsschrauben der Abdeckung trägt.
- 3. Sockel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsverbindung (11) für den Schutzkontakt eine Kontaktbuchse (16) zur Aufnahme eines Steckerstiftes besitzt.
- 4. Sockel nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbuchse (16) zur Befestigung der Leitungsverbindung (11) am Sockel (1) mittels eines umgebördelten Randes (27) beiträgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 941133, 905 261, 905 750, 905 389, 861120, 840 870, 642 544, 445 616, 299 879; USA.-Patentschriften Nr. 2 531350, 1583 057, 1503340.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957B0045658 DE1119370B (de) | 1957-08-10 | 1957-08-10 | Sockel fuer ein in eine normale Imputz-Geraetedose einzubauendes, an eine Ringleitung anzuschliessendes elektrisches Installationsgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1957B0045658 DE1119370B (de) | 1957-08-10 | 1957-08-10 | Sockel fuer ein in eine normale Imputz-Geraetedose einzubauendes, an eine Ringleitung anzuschliessendes elektrisches Installationsgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1119370B true DE1119370B (de) | 1961-12-14 |
Family
ID=600416
Family Applications (1)
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| DE1957B0045658 Pending DE1119370B (de) | 1957-08-10 | 1957-08-10 | Sockel fuer ein in eine normale Imputz-Geraetedose einzubauendes, an eine Ringleitung anzuschliessendes elektrisches Installationsgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1119370B (de) |
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1957
- 1957-08-10 DE DE1957B0045658 patent/DE1119370B/de active Pending
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