DE1029139B - Gelenk fuer die ein- und feststellbare gelenkige Verbindung mindestens zweier Gestaengeteile - Google Patents
Gelenk fuer die ein- und feststellbare gelenkige Verbindung mindestens zweier GestaengeteileInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C20/00—Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
- A47C20/04—Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination
- A47C20/06—Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination the adjustable part immobilising foldable legs
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gelenk für die ein- und feststellbare gelenkige Verbindung mindestens
zweier Gestängeteile, insbesondere für die Rahmengestellteile zusammenlegbarer Ruhebetten,
Liegestühle, Camping-Möbel od. dgl.
Es ist bei den gelenkigen Verbindungen für derartige Zwecke bekannt, unterschiedliche Winkelstellungen
durch handbetätigte Rastklinkengesperre zu sichern. Die Betätigung dieser Rastklinkengesperre
bindet aber die Hände des Benutzers und behindert hierdurch das Zusammenlegen oder Einstellen der
Gestängeteile. Außerdem sind derartige handbetätigte Rastklinkengesperre unbeabsichtigter Betätigung ausgesetzt
und können daher gerade bei zusammenlegbaren Sitz- und Liegemöbeln zu Unfällen führen.
Es ist auch bereits ein Gelenk für derartige Zwecke bekanntgeworden, das mit einer selbsttätigen Rastvorrichtung
zur Sicherung bestimmter Winkellagen der durch das Gelenk miteinander verbundenen Gestängeteile
versehen ist. Als Rastvorrichtung ist hierbei ein einseitig wirkendes Rastklinkengesperre
vorgesehen, dessen besonders geformte Rastklinke durch Schwerkraft zum Zusammenwirken mit ihrer
Rastvorrichtung gebracht wird. Die Rastklinke bleibt auch bei ihrer Rückführung in die Ausgangsstellung
in Berührungskontakt mit ihrer Rastverzahnung.
Eine solche Rastvorrichtung ist aber mindestens für zusammenlegbare Gartenmöbel, Camping-Möbel,
Zeltgestänge od. dgl., unbrauchbar. Die beim Gebrauch dieser Geräte unvermeidbare Verschmutzung
der Gelenke macht die Rastklinke schnell wirkungslos. Außerdem ist ein derart ausgebildetes Gelenk an
eine bestimmte Ausrichtung gegenüber dem Erdboden gebunden, wenn die Rastklinke wirksam werden soll.
Außerdem hängt die störungsfreie Rückführung der so gelenkig verbundenen Gestängeteile von der Geschwindigkeit
ab, mit der diese Rückführung vorgenommen wird.
Demgegenüber wird durch die Ausbildung gemäß der Erfindung eine Gelenkverbindung mit selbsttätiger
Rastvorrichtung erzielt, die vollkommen lageunabhängig und auch unempfindlich gegen Verschmutzung
sowie unfallsicher ist. Infolge der durch diese Ausbildung gewonnenen Lageunabhängigkeit ist
■ das Gelenk auch besonders für seine Verwendung bei einer mehrgelenkigen Verbindung — d. h. für die gelenkige Verbindung von mehr als zwei zueinander
verstellbaren Gestängeteilen — besonders geeignet.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß bei dem mit einem einseitig wirkenden Rastklinkengesperre
versehenen Gelenk eine selbsttätig wirkende Vorrichtung zur Aushebung und Festhaltung
der federbelasteten Sperrklinke außerhalb des Bereiches der Sperrzähne vorgesehen ist, die durch in
Gelenk für die ein- und feststellbare
gelenkige Verbindung mindestens
zweier Gestängeteile
Anmelder:
Heinz Kettler Metallwarenfabrik,
Parsit (Westf.)
Parsit (Westf.)
Adam Wagner, Garbenheim bei Wetzlar,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Abhängigkeit von der Stellung der Gelenkarme zueinander wirksam werdende Steuermittel selbsttätig
und zwangläufig ein- und ausschaltbar ist.
In Anwendung der Erfindung auf ein Gelenk für mehr als zwei, beispielsweise drei um eigene Achsen
schwenkbare Gestellteile ist in weiterer Ausführung der Erfindung der die Schwenkachsen der Gestellteile
aufnehmende Gelenkkörper mit der Rastverzahnung versehen, der gegenüber der mit der Sperrklinke versehene
Gestellteil einstellbar ist. Außerdem sind teils dem Gelenkkörper, teils den beiden anderen Gestellteilen
zugeordnete Anschlag- und Sperrmittel vorgesehen, die ein Verschwenken dieser beiden Gestellteile
nur in bestimmter Reihenfolge zulassen und in der Gebrauchsstellung diese beiden Gestellteile untereinander
und gegenüber dem Gelenkkörper derart sperren bzw. verklemmen, daß sie zusammen mit dem
Geleukkörper ein starres Ganzes bilden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der Zeichnung, die als Ausführungsbeispiel die gelenkige
Verbindung dreier Gestellteile eines Liegebettes, z. B. Camping-Bettes, darstellt, näher erläutert.
Es zeigt ■■.···
Fig. 1 das Schemabild der Gestellteile eines zusammenlegbaren Liegebettes, dessen Rücken- bzw.
Kopfstütze in verschiedenen Neigungen gegenüber der Liege- oder Sitzfläche einstellbar ist,
Fig. 2 das Schemabild eines Liegebettes nach Fig. 1 in zusammengeklapptem Zustand,
Fig. 3 die Gelenkverbindung zwischen neigbarer Kopf- und Rückenstütze, dem Gestellteil für die
Sitz- oder Liegefläche und einem Ständer in vergrößerter Darstellung, im Längsschnitt,
Fig. 4 das Gelenk gemäß - Fig. 3 mit zusammengeklappten Gestellteilen, teilweise geschnitten,
809508/146
Fig. 5 einen Querschnitt durch das Gelenk nach Linie V-V der Fig. 3.
Der Liegestuhl besteht gemäß Fig. 1 und 2 aus dem die Sitz- bzw. Liegefläche tragenden Gestellteil 1, mit
dem einerseits die Fußstütze 2 und der Ständer 3 und andererseits die in verschiedene Stellungen neigbare
Kopf- bzw. Rückenstütze 4 und der Ständer 5 mittels besonders ausgebildeter Gelenke 6 gelenkig verbunden
sind.
der Sperrklinke 13 auf die Auflauf fläche 16 a dringt
der Teil 18a des Rastbolzens 18 in die Bohrung 46 des Gestellteiles 4 ein und verhindert auch beim
Rückschwenken des Gestellteiles 4 die Rückstellung 5 der Sperrklinke 13 unter der Wirkung ihrer Feder 14.
Im Bereich der Anschlagfläche 10 des Gelenkkörpers ist außerdem eine Anschlagnase 10a vorgesehen, die
in einer gewissen Stellung des Gestellteiles 4 — z. B. Endstellung »Strecklage« — ebenfalls mit dessen
Das die Kopf- bzw. Rückenstütze 4 mit dem Ge- io Bohrung 4 b zusammenwirkt, indem sie in diese Bohstellteil
1 und dem Ständer 5 verbindende Gelenk be- rung eindringt und den Teil 18 a des Sperrbolzens 18
steht gemäß Fig. 3 und 4 aus dem beispielsweise als aus dieser Bohrung verdrängt. Durch diese Ver-Formstück
ausgebildeten Gelenkkörper 6, dessen obere drängung wird die Sperre zwischen Sperrklinke 13
Kante in Gebrauchsstellung im wesentlichen mit der und Gestellteil 4 aufgehoben, so daß die Sperrklinke
Sitz- oder Liegefläche gleich liegt und das drei unter- 15 13 unter der Wirkung ihrer Feder 14 in Eingriff mit
halb dieser Sitz- bzw. Liegefläche angeordnete der Verzahnung 16 des Gelenkkörpers 6 treten kann.
Achsen la, 4a, 5a aufweist, um welche die Gestellteile Die Wirkungsweise dieser Gelenkausbildung ist
gegenüber dem Gelenkkörper und gegeneinander folgende: Soll der die Kopf- oder Rückenstütze
schwenkbar sind. Der Gelenkkörper 6 ist mit An- tragende Gestellteil 4 aus der gestreckten Lage, bei
schlagflächen 7, 8, 9, 10, 11, 12 versehen, die die 20 der er sowohl an der Anschlagfläche 10 als auch an
äußersten Schwenkstellungen der Gestellteile 1 und 4 der Anschlagfläche 12 des Gelenkkörpers 6 anliegt, in
begrenzen. eine gegenüber dem Gestellteil 1 geneigte Lage über-
Der Ständer 5 ist gemäß Fig. 3 bis 5 fonnschüssig, geführt werden, dann erfolgt dies durch Schwenken
z. B. mittels eines Vierkantes 5b, mit seiner Achse 5a um die Achse4a. Hierbei wird die Sperrklinke 13
verbunden, so daß die Achse 5«. an der Schwenk- 25 durch die Zahnflanken der Verzahnung 16 entgegen
bewegung des Ständers 5 teilnimmt. Die Achse 5a ist der Wirkung der Feder 14 verschoben, so daß die
außerdem mit einem Anschlagsegment 5 c versehen. Sperrklinke 13 über die Zahnkuppen hinweggehoben
das zwei Anschlagflächeii 5 d und 5 e aufweist und das und je nach der gewünschten Stellung in eine der anin
einer Ausnehmung des Gelenkkörpers 6 schwenk- deren Verzahnungslücken einrasten kann (einseitig
bar ist. Im Schwenkbereich des Anschlagsegmentes 5c 3° wirkendes Rastklinkengesperre). Soll die eingestellte
ist der Gelenkkörper 6 mit Anschlagflächen 6 σ und 6 b Neigung wieder rückgängig gemacht werden, dann
versehen, die je nach der Schwenkstellung des Anschlagsegmentes
5 c mit dessen Anschlagflächen 5d bzw. 5e zusammenwirken.
Die Wirkungsweise dieser Anschlag- und Sperrmittel in der Gebrauchsstellung (Streckstellung) der
Gestellteile ist folgende:
Der die Sitz- oder Liegefläche tragende Gestellteil 1 liegt an den Anschlagflächen 7 und 9 des Gewird
der Gestellteil 4 zunächst in derselben Richtung so lange weiterbewegt, bis die Auflauffläche 16a des
Gelenkkörpers 6 die Sperrklinke 13 so weit verschoben hat, daß der Rastbolzen 18 mit seinem Teil
18a in die Bohrung 4 b des Gelenkteiles 4 einrasten
kann. Hierdurch wird die Sperrklinke 13 außerhalb des Bereichs der Verzahnung 16 festgehalten, so daß
der Gestellteil 4 zurückgeschwenkt werden kann. Kurz
lenkkörpers 6 an. Das mit der Stütze 5 bewegliche 40 vor Erreichen der Strecklage kommt dann der An-Anschlagsegment
5 c liegt mit seiner Anschlag- schlag 10a zur Einwirkung auf den Teil 18a des fläche 5 d an der Anschlagfläche 6 α des Gelenkkörpers 6 Sperrbolzens 18 und drängt diesen gegen die Wirkung
an. Gleichzeitig ragt das Sperrsegment 5 c mit seinem
Umfang in den Schwenkweg des Gestellteiles 1, so daß
Umfang in den Schwenkweg des Gestellteiles 1, so daß
seiner Feder 17 aus der Bohrung 4Z>
heraus. Die Feder 14 kommt dann wieder zur Wirkung und bringt
letzteres zwischen dem Umfang des Sperrsegmentes 5 c 45 die Sperrklinke 13 wieder in Eingriff mit der Ver-
und der Anschlagfläche 9 eingespannt ist. Hierdurch werden Stütze 5, Gestellteil 1 und Gelenkkörper 6
gegeneinander verspannt bzw. verklemmt, so- daJ3 sie
ein starres Ganzes bilden.
zahnung 16.
Soll das Gestell wieder gänzlich zusammengelegt werden, dann werden zunächst die Fußstütze 2 und
der Ständer 3 an die Liegefläche 1 geklappt. Alsdann
Gegenüber diesen in der Gebrauchsstellung ein 5° wird der Ständer 5 an die Liegefläche 1 geklappt und
starres Ganzes bildenden Gestellteilen ist der die. Rücken- oder Kopfstütze bildende Gestellteil mittels
einer selbsttätig wirkenden Rastvorrichtung in verschiedenen Winkellagen ein- und feststellbar. Zu
diesem Zweck ist im Innern-des Gestellteiles 4 ·— gemäß Fig. 3 und 4 — eine SperrklirTRe 13 verschiebbar
gelagert. Sie steht unter der Wirkung der Feder 14. Die Sperrklinke 13 wirkt zusammen mit einer Rastverzahnung 16 des Gelenkkörpers 6, wobei die Feder
Kopf- bzw. Rückenstütze 4 um Gelenkachse 4a und Gelenkkörper 6 um Gelenkachse la geschwenkt, so
daß die Rückenstütze 4 auf die Fußstütze 2 zu liegen kommt. Der Gelenkkörper 6 wirkt dabei als Abstandhalter
zwischen den Gestellteilen 1 und 4 entsprechend dem Abstand der Achsen Ια, 4σ voneinander.
Die ein- und feststellbare gelenkige Verbindung. mit der selbsttätigen Vorrichtung zur Beeinflussung
der Rastklinke ist an Hand des schwenkbaren Kopf-
14 das Bestreben hat, die Sperrklinke 13 nach Art 6o Stützenteiles 4 eines zusammenlegbaren Liegebettes
eines einseitig wirkenden Rastklinkengesperres im Eingriff mit der Rastverzahnung 16 zu halten. Die
Verzahnung 16 geht in eine Auflauffläche 16 a über, die dazu dient, die Sperrklinke 13 gegen die Wirkung
der Feder 14 aus dem Bereich der Zahnkuppen der Verzahnung 16 zu führen.
Die Sperrklinke 13 enthält in einer Bohrung 13?)
einen unter Federwirkung 17 stehenden Rastbolzen 18. dessen Teil 18 σ mit einer Bohrung 4?' des Gestellteile?
4 zusammenwirkt. Tn der Auf lauf stellung
beschrieben. Eine gleichartige Gelenkausbildung, wenn auch mit anderer Rastrichtung, kann aber auch
für die Fußstütze 2 vorgesehen sein.
Claims (4)
1. Gelenk für die ein- und feststellbare gelenkige Verbindung mindestens zweier Gestängeteile, insbesondere für die Rahmengestellteile zusammen-;.
legbarer Ruhebetten. Liegestühle, Camping-Möbel *
od. dgl., mit einem einseitig wirkenden Rastklinkengesperre, dessen Rastklinke jeweils dem
einen und dessen Zahnsegment einem anderen Gelenkarm zugeordnet ist, gekennzeichnet durch ein-
und ausschaltbare Haltemittel (17., 18, 18a, 4 b) zur Festhaltung der außer Eingriff mit ihren
Sperrzähnen (6) gebrachten, unter Federwirkung (14) stehenden Rastklinke (13) sowie durch in
den Endstellungen der Gelenkarme selbsttätig wirksam werdende Steuermittel (16 a, 10 a) zur
Übergabe der Rastklinke (13) an die Haltemittel (17, 18, 18 a, 4&) bzw. zur Ausschaltung dieser
Haltemittel.
2. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Federwirkung (14) stehende
Rastklinke (13) axial verschiebbar in einem rohrförmigen, um die Gelenkachse (4a) des Gelenkkörpers
(6) schwenkbaren Gelenkarm (4) geführt und mittels dieser Gelenkachse (4a) gegen axiale
Verdrehung gesichert ist und als Haltemittel einen in einer Lochbohrung (13/;) unter Federwirkung
(17) verschiebbar gelagerten Rastbolzen (18,18a) aufweist, dessen Teil (18a) mit einer Rastbohrung
(4&) des Gelenkarmes (4) zusammenwirkt, und daß der mit mindestens einem weiteren Gelenkarm
(1) verbundene Gelenkkörper (6) sowohl die Rastverzahnung (16) und eine Auflauf fläche (16 a)
für die Rastklinke (13) als auch einen mit der Rastbohrung (4 fr) des Gelenkarmes (4) zusammenwirkenden
Anschlag (10 a) aufweist, wobei in der einen Endstellung des Gelenkarmes (4) die Auflauffläche (16a) die Rastklinke (13) bis
zum Einrasten des Rastbolzenteiles (18 a) in das Rastloch (4tb) des Gelenkarmes (4) axial verschiebt,
während nach Verbringung des Gelenkarmes (4) in die andere Endstellung der Anschlag
(10a) den Rastbolzenteil (18a) aus dem Rastloch (4fr) verdrängt und damit die Festhaltung der
Sperrklinke (13) aufhebt.
3. Gelenk nach Anspruch 1 oder 2 zur gelenkigen Verbindung von drei jeweils um eigene
Achsen schwenkbaren GestellteMen, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Sperrverzahnung (16) und die Schwenkachse (4 a) für den Gelenkarm (4)
aufweisende Gelenkkörper (6) mit zwei weitereu, mit Abstand voneinander angeordneten Schwenkachsen
(la und 5a) für die um diese Achsen schwenkbaren Gestellteile (1, 5) versehen ist, wobei
teils diesen Gestellteilen (1,5), teils dem Gelenkkörper (6) zugeordnete Anschlag- und Sperrmittel
(5 c, 5e bzw. 6 a, 6 b, 7, 8, 9) vorgesehen
sind, die ein Verschwenken dieser Gestellteile (1, 5) nur in bestimmter Reihenfolge zulassen und
in der Gebrauchsstellung diese Gestellteile (1, 5) untereinander und gegenüber dem Gelenkkörper
(6) sperren bzw. verklemmen, so daß diese beiden Gestellteile (1, 5) zusammen mit dem Gelenkkörper
(6) ein starres Ganzes gegenüber dem um die Gelenkachse (4a) schwenkbaren Gestellteil (4)
bilden.
4. Gelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich des um die
Achse (la) schwenkbaren Gestellteiles (1) in an sich bekannter Weise durch Zusammenwirken der
Gestellteilflächen mit Endanschlägen (7, 8, 9) des Gelenkkörpers begrenzt ist, während der um die
Achse (5 a) schwenkbare Gestellteil (5) ein besonders geformtes Sperr- und Anschlagsegment
(5 c) aufweist, das in Abhängigkeit von der Schwenkstellung seines Gestelkeiles (5) entweder
den Schwenkweg des Gestellteiles (1) freigibt oder versperrt und in der Gebrauchsstellung unter
reibungsschlüssiger Einwirkung des Segmentes (5c) auf Gestellteil (1) sich selbst über die Anschlagflächen
(Sd, 6 a) und den Gestellteil (1) über die Anschlagflächen (7, 9) mit dem Gelenkkörper
(6) verspannt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 893 854;
schweizerische Patentschrift Nr. 194 152;
französische Patentschrift Nr. 568 107.
Deutsche Patentschrift Nr. 893 854;
schweizerische Patentschrift Nr. 194 152;
französische Patentschrift Nr. 568 107.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 508/145 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK26517A DE1029139B (de) | 1955-08-04 | 1955-08-04 | Gelenk fuer die ein- und feststellbare gelenkige Verbindung mindestens zweier Gestaengeteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029139B true DE1029139B (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=7217627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK26517A Pending DE1029139B (de) | 1955-08-04 | 1955-08-04 | Gelenk fuer die ein- und feststellbare gelenkige Verbindung mindestens zweier Gestaengeteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029139B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138199B (de) * | 1959-03-25 | 1962-10-18 | Guenther Lietz Dipl Ing | Gelenk fuer zwei zusammenklappbare Gestellteile, insbesondere fuer Sitze, Liegen, Campingmoebel od. dgl. |
| DE1246955B (de) * | 1960-12-23 | 1967-08-10 | Oswald Slickers Dipl Ing | Gelenkgruppe und Feldliege mit dieser Gelenkgruppe |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR568107A (fr) * | 1922-09-25 | 1924-03-17 | Flem & Picot | Lit pliant |
| CH194152A (de) * | 1936-02-20 | 1937-11-30 | Scholl Manufacturing Company L | Gestell für zusammenklappbare Feldbetten und dergl. Gegenstände. |
| DE893854C (de) * | 1951-12-11 | 1953-10-19 | Brose & Co Metallwerk Max | Verstellbare Rueckenlehne |
-
1955
- 1955-08-04 DE DEK26517A patent/DE1029139B/de active Pending
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