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DE1246955B - Gelenkgruppe und Feldliege mit dieser Gelenkgruppe - Google Patents

Gelenkgruppe und Feldliege mit dieser Gelenkgruppe

Info

Publication number
DE1246955B
DE1246955B DES71812A DES0071812A DE1246955B DE 1246955 B DE1246955 B DE 1246955B DE S71812 A DES71812 A DE S71812A DE S0071812 A DES0071812 A DE S0071812A DE 1246955 B DE1246955 B DE 1246955B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leg
pawl
seat
joint group
joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71812A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Oswald Slickers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OSWALD SLICKERS DIPL ING
Original Assignee
OSWALD SLICKERS DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OSWALD SLICKERS DIPL ING filed Critical OSWALD SLICKERS DIPL ING
Priority to DES71812A priority Critical patent/DE1246955B/de
Publication of DE1246955B publication Critical patent/DE1246955B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C20/00Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
    • A47C20/04Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination
    • A47C20/06Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination the adjustable part immobilising foldable legs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Gelenkgruppe und Feldliege mit dieser Gelenkgruppe Die Erfindung betrifft eine Gelenkgruppe für zusammenklappbare Feldliegen oder -sitze, bestehend aus einem Liege- oder Sitzteilschenkel mit zwei gabelförmig angeordneten Sitzgelenkplatten zur Aufnahme der Gelenkbolzen, aus einem Lehnenteilschenkel, dessen Gelenkplatte mit Rastzähnen konzentrisch zum Lehnengelenkbolzen versehen und zwischen den Sitzgelenkplatten mit einem Gelenkbolzen gelauert ist, aus einem Beinschenkel, der mit einem Gelenkbolzen an den Sitzgelenkplatten gelagert und gegen einen Anschlag an den Sitzgelenkplatten aufklappbar und dort durch eine Schiebevorrichtung festlegbar ist, und aus einer Klinke, welche in die Rastzähne eingreift.
  • Eine bekannte Art von zusammenklappbaren Feldliegen oder -sitzen besteht aus einem Sitzteil, an dessen Querseiten je ein Lehnenteil für die Füße und für den Rücken angelenkt ist. Am Sitzteil sind außerdem noch Beine angelenkt, die gewöhnlich aus U-förmig gebogenen Rohren bestehen. Die Anlenkung der Beine und Lehnen, welche ebenfalls aus U-förmig gebogenen Rohren bestehen, erfolgt an den Enden der U-förmigen Rohre und an den Enden der Sitzteilrohre je in einer eigenen Gelenkgruppe. An jeder Gelenkgruppe sind somit drei Schenkel angelenkt. Dabei lassen sich die Lehnenteile auf die Oberseite des Sitzteils und die Beinbügel gegen die Unterseite des Sitzteils klappen. Weiterhin sind die Lehnenteile in ihrer Neigung gegenüber dem Sitzteil einstellbar. Dazu sind zwischen Lehnen- und Sitzteilschenkel Zahnsegmente und darin eingreifende Klinken angeordnet.
  • Bei einer bekannten Bauart (deutsche Auslegeschrift 1033 382) trägt jeder Lehnenschenkel konzentrisch zu seinem Anlenkpunkt ein Zahnsegment und der Sitzteilschenkel eine gefederte Klinke für die Zahnlücken des Zahnsegmentes. Beim Aufklappen des Lehnenschenkels wird die Klinke ausgeschaltet, die Lehne in die Endstellung geschwenkt und dort wieder eingeschaltet. Beim Zurückschwenken kann die gewünschte Neigung eingestellt werden.
  • Außerdem ist es erwünscht, die Beine in ihrer aufgeklappten Stellung zu sichern. Dazu ist jedes Bein durch einen Langschlitz gegenüber seinem Anlenkpunkt schiebbar gemacht. Weiterhin ist es durch einen Stift in einem kreisbogenförmigen Schlitz geführt. Für die aufgeklappte Stellung weist der Bogenschlitz eine radial gerichtete Rast auf, in welche der Stift beim Aufsetzen des Beines auf den Boden eindringt. Erst beim Aufheben der Liege kommt das Bein aus der Raststellung und kann zurückgeklappt werden. Es ist jedoch unbequem, bei Veränderung der Lehnenneigung die Lehne erst in die gestreckte Lage bringen zu müssen.
  • Fei anderen Bauarten ist die Klinke für das Zahnsegment schiebbar in einem Lehnenteilschenkel gelagert. Dabei muß jedoch die Klinke von Hand betrieben werden, was unerwünscht ist ( deutsche Auslegeschrift 1029 139 und deutsches Gebrauchsmuster 1.736731).
  • Auch ist es bekannt, die Klinke für das LehnenzahnsegMent starr am Bein anzubringen. Dabei kann der Klinkenfortsatz des Beines nur dann in das Zahnsegment eingreifen, wenn das Bein sich in der aufgeklappten Lage befindet. Die Bein- und Lehnenteilfestlegung erfolgt somit gleichzeitig. Jedoch ist eine besondere Handhabe zur Entsperrung von Bein-und Lehnenteilschenkel erforderlich, die vor jeder Änderung der Lehnenneigung betätigt werden muß und die keine Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen auch bei belasteter Liege bietet (französische Patentschrift 1236 830).
  • Es liegt daher die Aufgabe vor, die Festlegung von Bein- und Lehnenteilschenkel sicherer und die Einstellung der Lehnenneigung einfacher zu gestalten.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen., daß die Klinke am Beinschenkel und in Richtung der Beinachse schiebbar angeordnet ist und die Sitzgelenkplatten eine Rast für den an den Anschlag geschwenkten Beinschenkel aufweisen, derart, daß die Klinke bei Belastung des Liege- oder Sitzteils entgegen der Wirkung einer Feder sowohl den Beinschenkel als auch die Rastzähne des Lehnenteilschenkels festlegt.
  • Die Sperrung ist also nur wirksam, wenn das Liege- oder Sitzteil belastet ist. Wenn der Benutzer aufsteht, kann er die Lehne beliebig nach der einen oder anderen Richtung verschwenken, und beim Wiederhinsetzen rastet dann der Sperrstift wieder in die nächste freie Lücke ein, so daß die mittlere Platte gegen die beiden äußeren Platten verriegelt wird. Wenn die Zähne der mittleren Platte Mäanderform haben, so ist die Verriegelung nach beiden Seiten wirksam; sie können jedoch auch sägezahnförmig ausgebildet sein, so daß die Verriegelung nur nach einer Seite wirksam ist. In diesem Fall kann die Lehne auch im belasteten Zustand des Sitzteils im Sinne einer steileren Anstellung verstellt werden.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Klinke ein Stift, der in dem rohrförmig ausgebildeten Beinschenkel axial verschieblich ist und durch eine als Druckfeder wirkende Schraubenfeder in dem Rohr zurückgehalten wird, wobei sich die Druckfeder einerseits gegen eine Schulter der Klinke und andererseits gegen eine Verengung in dem rohrförmigen Beinschenkel abstützt. Um eine Verdrehung der stiftförmigen Klinke in dem Rohr zu verhindern, weist diese außerhalb des Bereiches der Schraubenfeder einen Querstift auf, der in einer Längsnut des rohrförmigen Beinschenkels geführt ist, wobei diese Längsnut gleichzeitig einen Anschlag für die Entsperrstellung der Klinke bildet. Der Beinschenkel ist am Gelenkende gabelförmig in zwei Fortsätze gespalten und mit den Fortsätzen in den beiden Sitzgelenkplatten des Sitzteilschenkels exzentrisch zu dem Drehpunkt von Lehnen- und Sitzteil gelagert, wobei als Lagerung ein durchgehender Bolzen dient und die mittlere Gelenkplatte, mit der der Lehnenteilschenkel indem Sitzteilschenkel gelagert ist, eine bogenförmige Aussparung für diesen Bolzen aufweist. In der ausgeschwenkten Stellung stößt der rohrförmige Beinschenkel mit dem Grund einer Aussparung, an dem die Gabelung des Beinschenkels beginnt, auf den Rand der Sitzgelenkplatten des Sitzteilschenkels, der auf diese Weise für die Endstellung des Beinschenkels einen Anschlag bildet, der gegebenenfalls noch durch eine Nase auf den beiden Platten verstärkt sein kann. Um auch bei entlastetem Sitzteil eine Fixierung des Beinschenkels in der ausgeschwenkten Stellung zu erreichen, kann zwischen den Sitzteilgelenkplatten einerseits und dem Beinschenkel andererseits in der ausgeschwenkten Stellung des letzteren eine Rasteinrichtung vorgesehen sein, so daß der ausgeschwenkte Beinschenke! auf der einen Seite durch den bereits genannten Anschlag und auf der anderen Seite durch die Rasteinrichtung fixiert ist. Die Rasteinrichtung kann zweckmäßigerweise so ausgebildet sein, daß an den beiden Sitzteilgelenkplatten ein Vorsprung und ; an dem Beinschenkel ein unter Federdruck stehendes Element angeordnet ist, wobei ein Druckpunkt entsteht, der vor Erreichen des Anschlages überwunden werden muß. Das unter Federdruck stehende Element kann dabei aus einem Federbügel bestehen, der das Rohr des Beinschenkels unterhalb der Verengung durchdringt und in einen Ring eingreift, auf welchen die Feder einwirkt.
  • Bei einer mit den erfindungsgemäßen Gelenkgruppen ausgerüsteten Feldliege ist an die Klinken zweier gegenüberliegender Beingelenke ein rohr- und U-förmiger Beinschenkel angeschlossen, der einen der beiden Standbügel der Liege darstellt, so daß die Klinke bei Belastung der Liege eingerastet ist.
  • Bei ziner abgewandelten Ausführungsform der Feldliege ist ein U-förmiges Rohr außen auf dem Beinschenkel teleskopartig schiebbar angeordnet und besteht innen eine kraftschlüssige Verbindung zwisehen dem U-förmigen Rohr und der Klinke. Bei einer weiteren Ausführungsform schließlich geht der rohrförmige Beinschenkel unmittelbar in einen U-förmigen Standbügel über, und die Klinke ist mit einer unteren Fortsetzung aus dem Bügel derart herausgeführt, daß die Liege im entlasteten Zustand auf den Enden der Fortsetzungen der Klinken steht.
  • Die Erfindung wird an Hand der Abbildungen näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 die Gelenkgruppe in zusammengeklapptem Zustand, F i g. 2 die in die Gebrauchslage aufgeklappte Gelenkgruppe in der Seitenansicht, F i g. 2 a dieselbe Gelenkgruppe in der Ansicht von oben, F i g. 3 und 3 a das Ende des Lehnenteilschenkels in Seitenansicht und Draufsicht, F i g. 4 und 4 a das Ende des Sitzteilschenkels in Seitenansicht und Draufsicht, F i g. 5 den Beinschenkel in einem durch die Mittelebene der Gelenkgruppe gelegten Schnitt, F i g. 5 a einen Schnitt längs der Linie A-A der F i g. 5, F i g. 6 eine Weiterbildung des Beinschenkels nach F i g. 5 und 5a, F i g. 6 a einen Schnitt längs der Linie B-B der Fig.6, F i g. 6 b eine Ansicht des Beinschenkels in Richtung C, F i g. 7 und b zwei weitere Ausführungen des Beinschenkels.
  • Wie F i g. 1. zeigt, liegen die drei Schenkel 1, 2 und 3 in zusammengeklapptem Zustand parallel nebeneinander in einer Ebene. Die Schenkel sind rohrförmig und enden im Falle des Lehnenteilschenkels 2 in einer einzigen Gelenkplatte, im Falle des Sitzteilschenkels 1 in einer Doppelplatte aus zwei Sitzgelenkplatten, wie dies besonders deutlich aus F i g. 3 a und 4 a hervorgeht. Die Gelenkplatte des Schenkels 2 ist zwischen den beiden Platten des Schenkels 1 durch einen Gelenkbolzen 4 gelagert. Der ebenfalls rohrförmige Beinschenkel 3 ist am Ende in eine Gabel aufgespalten und mit dieser in den beiden Platten des Schenkels 1 durch einen Bolzen 5 gelagert. Die Lagerung des Schenkels 3 ist also exzentrisch zur Lagerung der Schenkel 1 und 2. Dies hat den Vorteil, daß der Schenkel 3 in ausgeschwenktem Zustand in der Endstellung mit dem Grund der Aussparung 6 (F i g. 5 und 5 a) an den Rand der Sitzgelenkplatten 7 anstößt, so daß sich auf diese Weise ein Anschlag $ ergibt, der noch durch eine Nase verstärkt werden kann. Die Gelenkplatte 9 ist mit rechteckigen Rastzähnen 10 versehen, die mit Lücken 11 abwechseln. Wie bereits erwähnt, können die Zähne auch sägezahnförmig ausgebildet sein, wie dies in F i g. 3 durch 10' gestrichelt angedeutet ist. Bei der vorliegenden Ausführung ist zur Lagerung des Schenkels 3 in den Sitzgelenkplatten 7 ein durchgehender Bolzen 5 verwendet worden. Aus diesem Grund muß die Gelenkplatte 9 eine Aussparung 12 erhalten, weil der Bolzen 5 sonst die Stellung der Sitzgelenkplatte 9 und damit den Schwenkwinkel des Schenkels 2 gegenüber dem Schenkel 1 vorzeitig begrenzen würde. Die Sitzgelenkplatten 7 weisen eine Rast 13 auf, welche radial auf den Gelenkbolzen 4 zu gerichtet ist und zu der Richtung des Schenkels 1 einen Winkel einnimmt, welcher mit der Endstellung des Schenkels 3 übereinstimmt. In dieser Stellung werden die Platten 9 und 7 in einer später noch zu erläuternden Weise durch die Klinke 14 gemeinsam verriegelt, die in F i g. 1 und 2 nur gestrichelt angedeutet ist. Wie diese Verriegelung zustande kommt, wird nachfolgend mit Bezug auf F i g. 5 und 5 a beschrieben.
  • Der Beinschenkel 3 weist oben eine Verengung 16 in Form eines fest eingesetzten Ringes auf, der als Führung für die Klinke 14 und gleichzeitig als Widerlager für die Feder 17 dient, die sich am anderen Ende gegen die Schulter 14 a des dickeren Teils der Klinke abstützt. Mit diesem dickeren Teil gleitet die Klinke in dem Rohr des Beinschenkels 3. Die Längsbeweglichkeit der Klinke wird einerseits nach oben begrenzt durch das Anstoßen der Klinkenspitze 14 b auf den Grund der Rast 13 und nach der anderen Richtung, in welcher die Platten 9 und 7 entriegelt sind, durch einen in den dickeren Teil 14 a der Klinke eingesetzten Querstift 18, der in einer Längsnut 19 des Rohres des Beinschenkels 3 gleitet und gleichzeitig eine Verdrehung der Klinkenspitze 14 b verhindert. Wird das Sitzteil belastet, so verschiebt sich die Klinke 14 von der in F i g. 5 und 5 a dargestellten Lage nach oben, bis die Klinkenspitze 14 b an den Grund der Rast 13 anstößt. An das verdickte Ende 14 a der Klinke ist das Rohr 15 angesetzt, welches den nicht dargestellten U-förmigen Bogen zu der Gegengelenkgruppe auf der anderen Seite des Möbelstückes bildet, wo wiederum eine Schulter 14 a angesetzt ist.
  • Es ist wünschenswert, daß der Beinschenkel 3 in der ausgeschwenkten Stellung nicht nur einen Anschlag vorfindet, sondern in dieser Stellung einrastet, was nicht nur eine Erleichterung bei der Aufstellung des Möbels bedeutet, sondern diesem auch eine größere Stabilität im unbelasteten Zustand verleiht. Zur Erzielung einer derartigen federnden Raste kann die Feder 17 mit herangezogen werden, indem das Rastelement auf das Kopfende dieser Druckfeder einwirkt, wobei es die Verengung 16 durchdringen oder umgehen muß. Ein Ausführungsbeispiel für eine derartige Rasteinrichtung ist in F i g. 6, 6 a und 6 b dargestellt. Die gestrichelt angedeuteten Sitzgelenkplatten 7 weisen einen Vorsprung 20 auf, welcher beim Ausschwenken des Beinschenkels 3 durch das als Rolle ausgebildete Element 21 überwunden wer= den muß und dadurch den Beinschenkel 3 in der Endstellung festhält. Diese Rolle ist auf einem Federbügel 22 aus Draht gelagert und wird gleichzeitig seitlich durch die gabelartigen Enden 3 a und 3 b des Beinschenkels 3 geführt. Der Federbügel 22 besitzt am unteren Ende rechtwinklig gebogene Enden, mit welchen er durch gestrichelt angedeutete Langlöcher 23 in der Rohrwandung des Beinschenkels 3 hindurch in radiale Bohrungen 25 des Ringes 24 eingreift. Dieser Ring befindet sich zwischen dem Anschlagring der Verengung 16 und dem Kopfende der Feder 17. Der Drahtbügel wird durch ein formschlüssig am Rohr anliegendes Blech 26 geführt, das zu diesem Zweck zwei eingepreßte Sicken 27 aufweist. Das Blech 26 wird durch die Schraube 28 und die Nase 29 gehalten. Beim Ausschwenken des Beinschenkels 3 drückt der Vorsprung 20 das Element 21 (Rolle) nach unten, wobei die Feder 17 nachgibt, um die Rolle hinter dem Vorsprung wieder nach oben zu drücken, so daß der Beinschenkel 3 in der Endstellung eingerastet ist. An Stelle eines Vorsprungs könnte die Rolle in der Endstellung des Schenkels auch eine Aussparung vorfinden, wobei jedoch dafür zu sorgen ist, daß die bisher als gleich groß angenommenen Radien R 1 und R 2 in F i g. 3 und 4 derart verschieden sind, daß der Radius R 2 um die Tiefe dieser Aussparung größer ist als der Radius R 2. Es ist dann beim Ausschwenken nicht mehr notwendig, kurz vor Erreichung der Endstellung des Beinschenkels 3 einen Druckpunkt zu überwinden, wie er durch den Vorsprung 20 dargestellt wird.
  • F i g. 7 zeigt eine Abwandlung der in F i g. 5 und 5 a gezeigten Bauweise des Beinschenkels. Der U-förmige Standbügel 39, von dem nur die eine Hälfte gezeichnet ist, besteht aus dem Rohr 32, das abweichend von F i g. 5 und 5 a nicht mehr an der Klinke angesetzt ist, sondern auf dem Rohr des Beinschenkels 3 teleskopartig gleitet und mit der Klinke 14 lediglich durch die Verbindung 31 zusammenhängt. Die Feder 17 stützt sich wie bisher einerseits auf einen in den Beinschenkel 3 eingesetzten Ring bei der Verengung 16 und auf der anderen Seite gegen eine mit der Klinke 14 zusammenhängende Verbindung 30 ab. Diese Bauweise hat den Vorteil, daß der U-förmige Bügel auf einem größeren Durchmesser und einer größeren Länge geführt ist als im Falle der F i g. 5 und 5 a.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 8 geht das Rohr des Beinschenkels 3 unmittelbar in den U-förmigen Standbügel über. Die Klinke 14 trägt an ihrem Ende die scheibenförmige Verbindung 30, die mit dem Querstift 18 versehen ist, so daß sie ebenso wie bei der Bauweise nach F i g. 5 und 5 a in einer Längsnut des Beinschenkels 3 gleiten kann. Bei Belastung des Möbels wird der Axialschub auf die Klinke durch die Fortsetzung 37 übertragen, die in einer Scheibe 36 endet. Zwischen diese Scheibe und die Verbindung 30 ist eine weitere Feder 35 geschaltet, die normalerweise entspannt ist und eine höhere Federkonstante hat als die Feder 17. Die Feder 35 hat die Aufgabe, bei Belastung des Möbels derart ausgleichend zu wirken, daß das Möbel zwar auf dem vorspringenden Standbügel 39 des Beinschenkels 3 steht, daß aber auch bei unebener Standfläche noch ein hinreichend großer Druckanteil auf die Fortsetzung 37 und damit auf die Klinke 14 entfällt, so daß letztere entgeltender Kraft der Feder 17 in die Raststellung geschoben wird. Eine Schraube 40 verhindert das Herausfallen der Fortsetzung 37, wenn die Gelenkgruppe zusammengeklappt ist und der Bügel nicht auf dem Boden steht.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Gelenkgruppe für zusammenklappbare Feldliegen oder -sitze, bestehend aus einem Liege- oder Sitzteilschenkel mit zwei gabelförmig angeordneten Sitzgelenkplatten zur Aufnahme der Gelenkbolzen, aus einem Lehnenteilschenkel, dessen Gelenkplatte mit Rastzähnen konzentrisch zum Lehnengelenkbolzen versehen und zwischen den Sitzgelenkplatten mit einem Gelenkbolzen gelagert ist, aus einem Beinschenkel, der mit einem Gelenkbolzen an den Sitzgelenkplatten gelagert und gegen einen Anschlag an den Sitzgelenkplatten aufklappbar und dort durch eine Schiebevorrichtung festlegbar ist, und aus einer Klinke, welche in die Rastzähne eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (14) am Beinschenkel (3) und in Richtung der Beinachse schiebbar angeordnet ist und die Sitzgelenkplatten (7) eine Rast (13) für den an den Anschlag (8) geschwenkten Beinschenkel (3) aufweisen, derart, daß die Klinke (14) bei Belastung des Liege- oder Sitzteiles entgegen der Wirkung einer Feder (17) sowohl den Beinschenkel (3) als auch die Rastzähne (10, 10') des Lehnenteilschenkels (2) festgelegt.
  2. 2. Gelenkgruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder( 1.7) aus einer zu der stiftförmigen Klinke (14) konzentrischen Schraubenfeder besteht, die als Druckfeder wirkt und sich einerseits gegen eine Schulter (14a) der Klinke (14) und andererseits gegen eine Verengung (16) in dem rohrförmigen Beinschenkel abstützt (F i g. 5).
  3. 3. Gelenkgruppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stiftförmige Klinke (14) außerhalb des Bereiches der Schraubenfeder einen Querstift (18) aufweist, der in einer Längsnut (19) des rohrförmigen Beinschenkels (3) geführt ist, und daß diese Längsnut einerseits ein Drehen der Klinkenspitze (14 b) verhindert und andererseits einen Anschlag für die Entsperrstellung der Klinke (14) bildet (F i g. 5 und 5 a).
  4. 4. Gelenkgruppe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beinschenkel (3) in eine Gabel ausläuft und damit in den beiden Sitzgelenkplatten (7) des Sitzteilschenkels (1) exzentrisch zu dem Gelenkbolzen (4) des Lehnen-und des Sitzteilschenkels gelagert ist, wobei zur Lagerung ein durchgehender Bolzen (5) dient und die mittlere Gelenkplatte (9), mit der der Lehnenteilschenkel in dem Sitzteilschenkel gelagert ist, eine bogenförmige Aussparung (12) für diesen Bolzen (5) aufweist (F i g. 2 und 3).
  5. 5. Gelenkgruppe nach Anspruch 4, dadurch gekenzeichnet, daß der rohrförmige Beinschenkel (3) in der ausgeschwenkten Stellung mit dem Grund einer Aussparung (6), an der die genannte Gabel ansetzt, auf den Rand der Sitzgelenkplatten (7) des Sitzteilschenkels (1) stößt, der auf diese Weise einen Anschlag (8) für die Endstellung des Beinschenkels (3) bildet, der gegebenenfalls noch durch eine Nase auf den beiden Sitzgelenkplatten (7) verstärkt sein kann. F i g. 1 und 2).
  6. 6. Gelenkgruppe nach den Ansprüchen 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Sitzteilgelenkplatten (7) und den Beinschenkel (3) in der ausgeschwenkten Stellung eine Rasteinrichtung vorgesehen ist, so daß die ausgeschwenkte Stellung einerseits durch den Anschlag (8) und andererseits durch die Rasteinrichtung fixiert ist (F i g. 6, 6 a und 6b). 7.
  7. Gelenkgruppe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Rasteinrichtung an den beiden Sitzteilgelenkplatten (7) ein Vorsprung (20) und ein unter Federdruck stehendes Element (21) an dem Beinschenkel angeordnet ist, wobei ein Druckpunkt entsteht, der vor Erreichen des Anschlags überwunden werden muß (F i g. 6). B.
  8. Gelenkgruppe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Federbügel (22) unterhalb der Verengung (16) des Rohres des Beinschenkels (3) durchdringt und in einen Ring (24) eingreift, auf welchen die Feder (17) einwirkt (F i g. 6, 6 a, 6 b).
  9. 9. Feldliege mit Gelenkgruppen nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an die Klinken (14) zweier gegenüberliegender Beingelenke ein rohr- und U-förmiger Beinschenkel (3) angeschlossen ist, der einen der beiden Standbügel der Liege darstellt, so daß die Klinke (14, 14 b) bei Belastung der Liege eingerastet ist (F i g. 5, 5 a).
  10. 10. Feldliege mit Gelenkgruppen nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein U-förmiges Rohr (32) außen auf dem Beinschenkel (3) teleskopartig schiebbar angeordnet ist und innen eine kraftschlüssige Verbindung (30, 31) zwischen dem U-förmigen Rohr (32) und der Klinke (14) besteht (F i g. 7).
  11. 11. Feldliege mit Gelenkgruppen nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Beinschenkel (3) unmittelbar in einen U-förmigen Standbügel (39) übergeht und die Klinke (14) mit einer unteren Fortsetzung (37) aus dem Bügel (39) derart herausgeführt ist, daß die Liege im entlasteten Zustand auf den Enden (38) der Fortsetzung (37) der Klinken (14) steht (F i g. 8). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1033 382, 1078 305; deutsche Auslegeschrift Nr. 1029 139; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1736 731; französische Patentschrift Nr. 1236 830.
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