[go: up one dir, main page]

DE1028822B - Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter - Google Patents

Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter

Info

Publication number
DE1028822B
DE1028822B DEH27954A DEH0027954A DE1028822B DE 1028822 B DE1028822 B DE 1028822B DE H27954 A DEH27954 A DE H27954A DE H0027954 A DEH0027954 A DE H0027954A DE 1028822 B DE1028822 B DE 1028822B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
insert
stowage
machine according
funnel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH27954A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Heinzig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH27954A priority Critical patent/DE1028822B/de
Publication of DE1028822B publication Critical patent/DE1028822B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • A23N17/02Fodder mashers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter, mit einer den Boden eines zylindrischen Behälters durchgreifenden Welle, auf der in horizontaler Ebene umlaufend dem Verwendungszweck angepaßte Zerkleinerungsorgane auswechselbar angeordnet sind.
Derartige Zerkleinerungsmaschinen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Eine dieser bekannten Einrichtungen zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Produkte, die durch zusätzliche Einsätze für verschiedene Zwecke verwendbar gemacht werden kann, zeichnet sich dadurch aus, daß ein Futterbereiter, der am Boden eines Behälters eine lotrechte Messerwelle aufweist, so ausgebildet ist, daß eine aus Mahlelementen und einem Zuführungstrichter bestehende Getreidemühle von oben in den Behälter einsetzbar ist, wobei sich die Mühle mit ihrem unten vorgesehenen lotrechten Antriebstutzen auf die Messerwelle und mit dem Mühlengehäuse undrehbar auf besondere, im Behälter des Futterbereiters vorgesehene Pratzen aufsetzt, die gegebenenfalls mit Zentriereinrichtungen für die Mühle versehen sind. In dieser Vorrichtung können sowohl Wurzelfrüchte als auch Futterpflanzen verarbeitet wie auch geschrotet werden. Es kann jedoch kein Trockenfutter, wie Heu, Luzerne, Klee, Stroh od. dgl., verarbeitet werden.
Eine andere bekannte Vorrichtung, die zur Herstellung von Mus zur Schweinemast aus allen Hack- und Knollenfrüchten, aus Gras, Klee, Luzernen sowie auch sämtlichem Silofutter, auch zum Quetschen von gedämpften oder Silokartoffeln dient, zeichnet sich dadurch aus, daß zur Vermusung in der Maschine ein aus absatzweise übereinander angeordneten, in ihrem äußeren Durchmesser stufenweise abnehmenden Kreissägeblättern bestehendes Sägewerk mit einem Vorschläger, vorgesehen ist, unter dem ein Flügelwerfer angeordnet ist. Diese Maschine mit ihren hochgestellten Sägezähnen ist wohl zum Verarbeiten oben angeführter Güter geeignet, es ist aber nicht möglich, mit ihr Trockenfutter wie Heu oder Stroh zu verarbeiten oder Getreide zu schroten.
Eine andere bekannte Maschine, die ebenfalls zum Verarbeiten oben angeführter Güter dient, zeichnet sich dadurch aus, daß am Rande einer kreisförmigen Grundplatte Schneidmesser mit tangential nach innen verlaufender und in Schneidrichtung hochgeschränkter Schneidekante angeordnet sind, wobei auf der inneren Oberfläche der Grundplatte in ungleichen Abständen von der Plattenmitte noch eine Anzahl Vorschneider mit schräg nach oben und nach außen geneigter Schneidkante aufgesetzt sind. Auch diese Maschine weist dieselben Mängel wie die vorbeschriebene auf.
Anmelder:
Erich Heinzig, Rahden (Westf.)
Erich Heinzig, Rahden (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
Eine weitere bekannte Musmühle für Knollenfrüchte weist über dem Behälterboden umlaufende Schlagarme auf, die in Drehrichtung eine Fläche aufweisen, die jedoch gegen mit Messerschneiden ausgebildete Arme austauschbar sind. Diese Maschine ist zur Verarbeitung von langfaserigen Gütern ungeeignet, da sich diese um die Messerschneide legen würden und so eine Schneidwirkung verhindern. Mit dieser Maschine können praktisch nur Knollen- und Hackfrüchte und notfalls Rübenblätter verarbeitet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zerkleinerungsmaschine zu schaffen, die universell verwendbar ist, und zwar zum Zerkleinern von Knollen- und Hackfrüchten in rohem oder gedämpftem Zustand, von Rübenblättern, Gras, Klee od. dgl., Heu, Stroh und ebenfalls zum Schroten von Getreide.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein aus rostartig angeordneten Stäben bestehender Staueinsatz, der aus einem verschieden große Stababstände aufweisenden Satz von Staueinsätzen je nach gewünschtem Zerkleinerungsgrad auswählbar ist, in kurzem Abstand über einem an sich bekannten zweiarmigen Auswerfer feststehend anordbar und ein schräg gestellte Messerblätter aufweisendes, mit wahlweise veränderlichen Drehzahlen umlaufendes Schneidwerk auf der Antriebswelle nahe dem Staueinsatz befestigbar ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß Messer, Staueinsatz und Auswerfer gegen einen zum Schroten von Getreide geeigneten, für verschiedene Feinheitsgrade einstellbaren, aus einem feststehenden, gezahnten Mahlring und umlaufenden, an den Enden zweier Arme angebrachten Mahlbacken bestehenden Einsatz austauschbar sind und ein kurz über der Antriebswelle mit einer verstellbaren Auslaßöffnung mündender Trichter im Behälter anbringbar ist.
Zweckmäßig bestehen die Staueinsätze aus zwei konzentrisch angeordneten Ringen, die durch radial
809 507/37
Maschinengestell befestigte Achse schwenkbaren Hebels angelenkte Druckstück zum Spannen eines den Motor mit der Maschine verbindenden Treibriemens od. dgl. verschwenkbar ist, wobei der Betätigungs-5 hebel in der gewünschten Stellung feststellbar ist. Zweckmäßig ist der Betätigungshebel durch einen Steckstift am Maschinengestell feststellbar, wobei hierfür am Maschinengestell eine Mehrzahl von Löchern konzentrisch zur Schwenkachse des Hebels
gerichtete Stäbe verbunden sind, wobei die Stäbe der
zu einem Satz gehörenden Staueinsätze verschieden
große Winkelteilungen aufweisen. Der unter dem
Staueinsatz angeordnete Auswerfer weist zwei gebogene, flache, mit den Seitenflächen schräg geneigt
zum Boden des Behälters stehende Arme und eine
Nabe auf, die mit einem sich durch die Beaufschlagung festziehenden Gewinde auf die Arbeitswelle aufgeschraubt ist und mit einem im Durchmesser
kleineren, eine zur Auflage des unter dem Staueinsatz io vorgesehen sind, die mit einem im Hebel vorgesehenen
wahlweise anordbaren Messers dienenden, eine Schul- Loch bei entsprechender Hebelstellung fluchten, ter bildenden Ansatz den inneren Ring des Stau- Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Er-
einsatzes durchgreift, wobei das obere Stirnende der findung ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigt Nabe ein Muttergewinde aufweist, in das das über dem Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Zer-
Staueinsatz angeordnete Messer mit einem Gewinde- 15 kleinerungsmaschine gemäß der Erfindung mit einem
zapfen unter Zwischenfügung einer auf den Ansatz Schneideinsatz zum Zerkleinern von Grünfutter oder
gesteckten, das untere Messer festspannenden Buchse langfaserigem Trockenfutter,
sich unter Beaufschlagung festziehend einschraub- Fig. 2 einen gleichen Schnitt wie Fig. 1, bei dem bar ist. jedoch der Schneideinsatz gegen einen Schroteinsatz Der Behälter weist kurz über der Auslaß öffnung, 20 für Getreide ausgetauscht und im Behälter ein Zudie unmittelbar über dem Bogen im Mantel des Be- führungstrichter für das Getreide angeordnet ist, hälters angeordnet ist, eine Schulter auf, auf der sich Fig. 3 einen Schnitt nach Linie IH-III der Fig. 2, der äußere Ring des gewählten Staueinsatzes abstützt, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1. wobei eine mit einem Knebel versehene, im Gehäuse Die in der Zeichnung dargestellte Maschine Weist angebrachte Klemmschraube zum Befestigen des Stau- 25 einen Behälter 1 auf, der aus einem oberen Teil 2 einsatzes vorgesehen ist. und einem unteren Teil 3 besteht. Der untere Teil 3 Die zur Feststellung des Staueinsatzes dienende ist mit einem Boden 4 versehen, der in an sich be-Knebelschraube ist gleichzeitig zur Befestigung des kannter Weise von einer Antriebswelle 5 durchgriffen Mahlringes verwendbar. Der auf dem Behälterboden wird. Der obere Teil 2 ist mit dem unteren Teil 3 stehende Mahlring deckt die Auslaßöffnung ab und 30 durch ein Scharnier 6 um die Achse 7 schwenkbar weist an seinem unteren Ende mehrere verschieden verbunden, wobei dem Scharnier 6 diametral gegentiefe, etwa der Breite der Auslaßöffnungen entspre- überliegend ein an sich bekannter Verschluß 8 anchende Ausnehmungen auf, wobei der Mahlring der- geordnet ist, der die Teile 2 und 3 dicht schließend art in den Behälter eingesetzt und festgestellt ist, daß gegeneinanderzieht. In der oberen öffnung des Beeine dem gewünschten Feinheitsgrad entsprechende 35 hälterteiles 2 ist ein an sich bekannter Trichter 9 ein-Ausnehtnung vor der Auslaßöffnung steht. Hierbei gesetzt. In der zylindrischen Wand 10 des unteren sind die Mahlbacken mit einer mit Muttergewinde Teiles 3 ist eine Auslaßöffnung 11 vorgesehen, versehenen Nabe an Stelle des Auswerfers auf die Die Antriebswelle 5 trägt an ihrem unteren Ende Antriebswelle aufschraubbar. eine Keilriemenstufenscheibe 12 für drei verschiedene Nach der Erfindung besteht der Behälter aus einem 40 Drehzahlen. Das obere, in den Behälter vorstehende unteren und einem oberen durch ein Scharnier klapp- Ende der Antriebswelle 5 ist als Gewindezapfen 13 bar verbundenen Teil. Die Teile sind durch einen an ausgebildet, wobei die durch den Gewindeansatz gesich bekannten Verschluß dicht schließend mitein- bildete Schulter 14 der Welle 5 etwa 0,5 bis lmm ander verbindbar. Der obere Teil des Behälters weist über die Badenfläche vorsteht. Auf die Welle 5 ist einen Anschlag, z. B. eine nach innen gerichtete Sicke, 45 gemäß Fig. 1 ein zweiarmiger Auswerfer 15 mit seiner für den von unten her einsetzbaren Trichter auf. Am Nabe 16 aufgeschraubt, wobei die Steigung des Geoberen Ende des Trichters ist ein sich quer über den windes so gewählt ist, daß sich der Auswerfer 15 Trichter erstreckendes Flacheisen befestigt, an dem beim Arbeiten der Maschine durch die Beaufschlazwei nach oben gerichtete, am oberen Ende mit gung festzieht. Die Auswerferarme 17 (s. Fig. 4), die Gewinde versehene und ein quer über das obere Ende 50 an der Nabe 16 befestigt sind, erstrecken sich bis des Behälters legbares Flacheisen durchgreifende Zug- dicht an die Wandung des Behälterteiles 3 und weisen stangen befestigt sind, die mittels aufgeschraubter eine gekrümmte Form auf, wobei die Seitenflächen Flügelmuttern anziehbar sind, wobei in der Mitte des der Arme schräg geneigt zur Bodenfläche stehen. Die den Behälter übergreifenden Flacheisens eine Gewinde- Arme 17 sind etwas höher als die Auslaßöffnung 11 mutter befestigt ist, in die eine den öffnungsquer- 55 gehalten, so daß ihr ganzer Öffnungsquerschnitt vom schnitt des Trichters verstellende, durch ein sich quer Auswerfer 15 bestrichen wird. Die Nabe 16 weist über den Trichter erstreckendes Flacheisen rund- einen im Durchmesser kleineren, nach oben vorstehengeführte Stange eingeschraubt ist. Hierbei ist am den Ansatz 18 auf, der einen nachfolgend noch näher oberen Ende der Verstellstange für die Trichter- beschriebenen Staueinsatz 19 durchgreift. Der Stauöffnung ein Handgriff befestigt, der mittels eines 60 einsatz 19 stützt sich mit einem äußeren Ring 20 auf Steckstiftes in der jeweils eingestellten Stellung fest- eine im Gehäuseunterteil 3 vorgesehene Schulter 21 stellbar ist. ab. Zwischen dem Staueinsatz 19 und dem Auswerfer Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der 15 kann wahlweise ein zweiflügeliges Messer 22 mit Ausbildung der Motorverstellung, die insbesondere schräg gestellten Messerblättern angeordnet sein, das für eine vorstehend beschriebene Maschine geeignet 65 auf der durch den Ansatz 18 gebildeten Schulter 23 ist. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß der Motor mit liegt. Das Stirnende des Ansatzes 18 ist mit einer einem am Motorgehäuse befestigten, achsparallel zur Gewindebohrung 24 versehen, in das ein zweiflügeliges Motorwelle liegenden Lager auf einem am Maschi- Messer 25 mit schräg gestellten Messerblättern mittels nengestell befestigten vertikalen Zapfen gelagert und eines daran befestigten Gewindezapfens 26 einschraubdurch ein am Ende eines um eine vertikale, am 70 bar ist. Die Gewindesteigung ist so gewählt, daß sich
das Messer 25 durch die Beaufschlagung festzieht, wobei zwischen den Messern 25 und 22 eine Buchse 27 auf den Ansatz 18 gesteckt ist, mittels der beim Einschrauben des Messers 25 gleichzeitig das Messer 22 festklemmbar ist.
Der Staueinsatz 19 besteht aus einem äußeren Ring 20, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Behälterunterteiles 3 entspricht, sowie einem inneren Ring 28, dessen Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser der Buchse 27 ist. Der äußere Ring 20 und der innere Ring 28 sind durch radial gerichtete Stäbe 30 miteinander verbunden. Der Staueinsatz 19 ist feststehend im Behälterunterteil 3 angeordnet. Zum Festspannen ist eine die Wand 10 des Gehäuseunterteiles 3 durchgreifende Knebelschraube 29 (s. Fig. 4) vorgesehen.
Für jede Maschine wird ein Satz, z. B. drei Stück, Staueinsätze 19 mitgeliefert, die jeder eine verschieden große Winkelteilung der Stäbe 30 aufweisen. Durch wahlweise Anordnung eines Staueinsatzes mit größeren oder kleineren Winkelabständen zwischen den Stäben 30 kann der gewünschte Feinheitsgrad des zu zerkleinernden Gutes geregelt werden. Eine weitere Möglichkeit der Regelung des Feinheitsgrades besteht darin, daß das unter dem Staueinsatz 19 angeordnete Messer 22 eingebaut oder fortgelassen wird. Durch diese Maßnahme ist es möglich, in Verbindung mit der gewählten Drehzahl des Schneideinsatzes einen Zerkleinerungsgrad zu erreichen, der vom Grobschnitzeln bis zur Feinstverkleinerung (Vermusung) einstellbar ist. Hierbei ist die hohe Durchsatzleistung bei verhältnismäßig geringem Kraftbedarf bemerkenswert. Außerdem können mit dieser Einrichtung sowohl trockene, langfaserige Futtergüter wie Heu und Stroh als auch Grünfutter jeder Art oder gedämpftes Gut je nach Wunsch und Feinheitsgrad zerkleinert werden.
Soll die Maschine zum Schroten von Getreide verwendet werden, werden die Messer 25 und 22, der Staueinsatz 19 sowie der Auswerfer 15 vom Gewindezapfen 13 der Welle 5 entfernt. An Stelle des Staueinsatzes wird ein Mahlring 31 eingesetzt und mit der Knebelschraube 29 im Behälterunterteil 3 gesichert. Der Mahlring 31 weist auf der Innenseite eine Zahnung 32 auf, die mit umlaufenden Mahlbacken 33 zusammenwirkt. Die Mahlbacken 33 sind an zwei sich radial von einer Nabe 34 erstreckenden Armen 35 befestigt, wobei die Nabe 34 mit einem Muttergewinde auf den Gewindeansatz 13 an der Welle 5 an Stelle des Auswerfers 15 aufgeschraubt ist. Die Arme 35 weisen einen geringen Abstand zum Boden auf und können zur Erhöhung der Mahlleistung mit schräg gestellten Riefen versehen sein, wobei der Boden ebenfalls derartige Riefen aufweisen kann.
Der Mahlring 31 steht auf dem Boden 4 des Behälterteiles 3 und verdeckt die Auslaßöffnung 11. Am unteren Ende des Mahlringes sind vier verschieden tiefe Ausnehmungen 36 vorgesehen, die etwa der Breite der Auslaßöffnung 11 entsprechen. Die Tiefe der Ausnehmungen 36 bestimmt den Feinheitsgrad, mit dem das Getreide geschrotet wird. Durch entsprechendes Verdrehen des Mahlringes, wobei eine jeweils mehr oder weniger tiefe Ausnehmung vor dem Auslaß 11 liegt, kann der gewünschte Feinheitsgrad eingestellt werden.
Soll die Maschine zum Schroten von Getreide verwendet werden, wird in den oberen Teil 2 des Behälters 1 ein Trichter 37 von unten her eingesetzt, der sich mit seinem oberen Rand gegen eine im Oberteil 2 angeordnete Sicke 38 legt. Der Trichter 37 ist so bemessen, daß er kurz über dem Ende der Welle 5 mündet. Der obere Rand des Trichters 37 weist ein sich quer erstreckendes Flacheisen 39 auf, an dem zwei Zugstangen 40, z. B. durch Schweißen, befestigt sind. Die Zugstangen 40 greifen durch ein quer über den Zuführungstrichter 9 gelegtes Flacheisen 41 mit Gewinde 42 frei durch, wobei über dem Flacheisen 41 Flügelmuttern 43 zum Festspannen des Trichters 37 gegen die Sicke 38 vorgesehen sind. In der Mitte des Flacheisens 41, das in einer Ausnehmung 44 des Zuführungstrichters 9 eingelegt ist, ist eine Gewindemutter44α, z.B. durch Schweißen, befestigt, in die eine Verstellstange 45 eingeschraubt ist. Die Verstellstange durchgreift eine Bohrung 46 im Flacheisen 39 des Trichters 37 und erstreckt sich bis zur Auslaßöffnung 47 des Trichters 37. Der Durchmesser des unteren Teiles 48 der Verstellstange entspricht etwa dem Durchmesser der Auslaßöflnung 47 im Trichter 37. Durch Höhenverstellung der Verstellstange 45 kann der Öffnungsquerschnitt des Auslasses 47 verändert werden. Am oberen Ende der Verstellstange 45 ist ein Handgriff 49 befestigt, der mittels eines Steckstiftes 50 am Flacheisen 41 in dem gewünschten Öffnungsquerschnitt des Auslasses 47 feststellbar ist. Hierbei durchgreift der Steckstift ein im Handgriff 49 sowie im Flacheisen 41 fluchtend angeordnetes Loch 51 bzw. 52.
Der Gegenstand der Erfindung soll keineswegs auf das in der Zeichnung gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt sein. Zahlreiche konstruktive Änderungen sind, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, möglich. So können z. B. die Staueinsätze 19 an Stelle der radial gerichteten Stäbe 30 auch mit spiralenförmig gebogenen Stäben versehen sein. Auch ist es möglich, den Auswerfer 15 mit Mahlbacken 33 zu versehen, so daß dieser nicht ausgewechselt zu werden braucht. Auch ist die Vorrichtung auch für andere Zwecke als zur Zerkleinerung von Viehfutter verwendbar.

Claims (11)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter mit einer den Boden eines zylindrischen Behälters durchgreifenden Welle, auf der in horizontaler Ebene umlaufende, dem Verwendungszweck angepaßte Zerkleinerungsorgane auswechselbar angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus rostartig angeordneten Stäben (30) bestehender Staueinsatz (19), der aus einem verschieden große Stababstände aufweisenden Satz von Staueinsätzen je nach gewünschtem Zerkleinerungsgrad auswählbar ist, in kurzem Abstand über einen an sich bekannten zweiarmigen Auswerfer (15) feststehend anordbar und ein schräg gestellte Messerblätter aufweisendes, mit wahlweise veränderlichen Drehzahlen umlaufendes Schneidwerk (22, 25) auf der Antriebswelle (15) nahe dem Staueinsatz (19) befestigbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Messer, Staueinsatz und Auswerfer gegen einen zum Schroten von Getreide geeigneten, für verschiedene Feinheitsgrade einstellbaren, aus einem feststehenden, gezahnten Mahlring (31) und umlaufenden, an den Enden zweier Arme (35) angebrachten Mahlbacken (33) bestehenden Einsatz austauschbar sind und ein kurz über der Antriebswelle mit einer verstellbaren Auslaßöffnung mündender Trichter (37) im Behälter (1) anbringbar ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Staueinsätze (19) aus zwei konzentrisch angeordneten Ringen (20, 28) bestehen, die durch radial gerichtete Stäbe (30) verbunden sind, wobei die Stäbe der zu einem Satz gehörenden Staueinsätze verschieden große Winkelteilungen aufweisen.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) unmittelbar über der Auslaßöffnung (11) eine Schulter (21) aufweist, auf der sich der äußere Ring (20) des gewählten Staueinsatzes (19) abstützt, wobei eine mit einem Knebel versehene, im Gehäuse (1) angebrachte Klemmschraube (29) zum Befestigen des Staueinsatzes (19) vorgesehen ist.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer (15) zwei gebogene, flache, mit den Seitenflächen schräg geneigt zum Boden (4) des Behälters (1) stehende Arme (17) und eine Nabe (16) aufweist, die mit einem sich durch die Beaufschlagung festziehenden Gewinde (13) auf der Antriebswelle (5) aufgeschraubt ist und mit einem im Durchmesser kleineren, eine zur Auflage des unter dem Staueinsatz (19) wahlweise anordbaren Messers (22) dienenden Schulter (23) bildenden Ansatzes (18) den inneren Ring (28) des Staueinsatzes (19) durchgreift, wobei das obere Stirnende der Nabe (16) ein Muttergewinde (24) aufweist, in das das über dem Staueinsatz angeordnete Messer (25) mit einem Gewindezapfen (26) unter Zwischenfügung einer auf den Ansatz (18) gesteckten, das untere Messer (22) festspannenden Buchse (27) sich unter der Beaufschlagung festziehend einschraubbar ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Feststellung des Staueinsatzes (19) dienende Knebelschraube (29) gleichzeitig zur Befestigung des Mahlringes (31) verwendbar ist.
7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlring (31), auf dem Behälterboden (4) stehend, die Auslaßöffnung (11) abdeckt und an seinem unteren Ende mehrere verschieden tiefe, etwa der Breite der Auslaßöffnung entsprechende Ausnehmungen (36) aufweist, wobei der Mahlring derart in den Behälter (1) eingesetzt und festgestellt ist, daß eine dem gewünschten Feinheitsgrad entsprechende Ausnehmung vor der Auslaßöffnung steht.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlbacken (33) mit einer mit Muttergewinde versehenen Nabe (34) an Stelle des Auswerf ers (15) auf die Antriebswelle (5) aufschraubbar sind.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) aus einem unteren und einem oberen durch ein Scharnier (6, 7) klappbar verbundenen Teil (2, 3) besteht, die durch einen an sich bekannten Verschluß (8) dicht schließend miteinander verbindbar sind.
10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Behälters (2) einen Anschlag, z. B. eine nach innen gerichtete Sicke (38) für den von unten her einsetzbaren Trichter (37) aufweist, an dessen oberem Ende ein sich quer über den Trichter erstreckendes Flacheisen (39) befestigt ist, an dem zwei nach oben gerichtete, am oberen Ende mit Gewinde (42) versehene, ein quer über das obere Ende des Behälters (2) legbares Flacheisen (41) durchgreifende Zugstangen (40) befestigt sind, die mittels aufgeschraubter Flügelmuttern (43) anziehbar sind, wobei in der Mitte des den Behälter (3) übergreifenden Flacheisens (41) eine Gewindemutter (44 a) befestigt ist, in die eine den öffnungsquerschnitt des Trichters (37) verstellende, durch ein sich quer über den Trichter erstreckendes Flacheisen (39) rundgeführte Stange (45) eingeschraubt ist.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Verstellstange (45) für die Trichteröffnung (47) ein Handrgriff (49) befestigt ist, der mittels eines Steckstiftes (50) in der jeweils eingestellten Stellung feststellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 919 615.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 507/37 4.58
DEH27954A 1956-08-25 1956-08-25 Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter Pending DE1028822B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH27954A DE1028822B (de) 1956-08-25 1956-08-25 Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH27954A DE1028822B (de) 1956-08-25 1956-08-25 Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1028822B true DE1028822B (de) 1958-04-24

Family

ID=7150725

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH27954A Pending DE1028822B (de) 1956-08-25 1956-08-25 Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1028822B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167101B (de) 1960-12-14 1964-04-02 Josef Feldmeier Vorrichtung zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Futterpflanzen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919615C (de) * 1953-01-03 1954-10-28 Huettenwerk Eisengiesserei & M Vorrichtung zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Produkte

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919615C (de) * 1953-01-03 1954-10-28 Huettenwerk Eisengiesserei & M Vorrichtung zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Produkte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167101B (de) 1960-12-14 1964-04-02 Josef Feldmeier Vorrichtung zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Futterpflanzen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE9015677U1 (de) Häcksler
DE3230542A1 (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE1028822B (de) Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter
DE3031231C2 (de) Zerkleinerungsgerät zur Bereitung von Kompost
DE6902007U (de) Maehwerk mit mehreren in fahrtrichtung nebeneinander angeordneten, mit radial abstehenden messern ausgeruesteten trommeln
DE938399C (de) Hammermuehle zum Zerkleinern von faserigen, zaehen und weichen landwirtschaftlichen Produkten
DE3535437A1 (de) Schneidfluegelrad
AT374377B (de) Vorrichtung zur zerkleinerung von landwirtschaftlichem gut
DE834463C (de) Zerkleinerungsmaschine, insbesondere fuer landwirtschaftliche Erzeugnisse
DE1193721B (de) Haeckselmaschine fuer landwirtschaftliche Produkte, insbesondere Scheibenradhaecksler
DE3244601C2 (de) Mühle zum Zerkleinern von körnigen Stoffen, insbesondere von Mais, mit einer waagerechten Antriebswelle
DE1939783C2 (de)
DE902804C (de) Vorrichtung zum Zerteilen und Quetschen von Stroh und aehnlichen Guetern, insbesondere Gruenfutter
DE1030218B (de) Zerkleinerungsmaschine fuer Fleisch und aehnliche Produkte
DE924401C (de) Vorrichtung zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Saftfutterpflanzen
DE927180C (de) Vorrichtung zum Grob- und Feinzerkleinern landwirtschaftlicher Produkte mit in einem Gehaeuse um eine senkrechte Welle angeordneten Werkzeugen
DE1106112B (de) Geraet zum Hacken und Mahlen von Nahrungsmitteln, insbesondere fuer Tiere
DE946100C (de) Futteraufbereitungsmaschine mit einer rotierenden Mahlscheibe
DE920459C (de) Feinstzerkleinerungsmaschine
DE664198C (de) Vorrichtung zum Zerkleinern und Zerreissen, insbesondere von frischen Rauhfuttermitteln
CH315809A (de) Zerkleinerungsgerät
DE816924C (de) Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter
DE924405C (de) Zusatzwerkzeug fuer eine Vorrichtung zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Saftfutterpflanzen
AT207164B (de) Vorrichtung zum Zerquetschen und Zerkleinern von Grünfutter
DE968431C (de) Futterbereiter, vorzugsweise fuer Trockenrohfutter