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DE1028499B - Bremsfender fuer feste Anlegestellen von Wasserfahrzeugen - Google Patents

Bremsfender fuer feste Anlegestellen von Wasserfahrzeugen

Info

Publication number
DE1028499B
DE1028499B DEB34828A DEB0034828A DE1028499B DE 1028499 B DE1028499 B DE 1028499B DE B34828 A DEB34828 A DE B34828A DE B0034828 A DEB0034828 A DE B0034828A DE 1028499 B DE1028499 B DE 1028499B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counterweight
float
strut
brake
floating body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB34828A
Other languages
English (en)
Inventor
Janusz Michal Ostrowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Braitwaite & Co Engineers Ltd
Original Assignee
Braitwaite & Co Engineers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braitwaite & Co Engineers Ltd filed Critical Braitwaite & Co Engineers Ltd
Publication of DE1028499B publication Critical patent/DE1028499B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/20Equipment for shipping on coasts, in harbours or on other fixed marine structures, e.g. bollards
    • E02B3/26Fenders
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/30Adapting or protecting infrastructure or their operation in transportation, e.g. on roads, waterways or railways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Bremsfender für feste Anlegestellen von Wasserfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf einen Bremsfender für feste Anlegestellen von Wasserfahrzeugen, der aus einem Schwimmkörper und einem am festen Bauwerk pendelnd aufgehängten Gegengewicht besteht, welches dem infolge Schiffsstoß ausweichenden Schwimmkörper mit zunehmender Dämpfung entgegenwirkt.
  • Bei einem bekannten derartigen Bremsfender ist an der Kaimauer drehbar ein Bügel befestigt, der ein Gegengewicht trägt und an dem ein Schwimmkörper anliegt. Bei einem Schiffsstoß drückt der Schwimmkörper den Bügel gegen die Kaimauer, wobei die Wucht des Anpralles durch die zum Verschieben des Gegengewichtes zu leistende Arbeit vernichtet wird. Nachteilig bei dieser Ausführung ist es, daß bei Änderung des Wasserstandes sich auch die Lage des Schwimmkörpers zum Drehpunkt des Bügels und damit der wirksame Hebelarm ändert, was zur Folge hat, daß auch die wirksame Bremskraft und der zur Bremsung zur Verfügung stehende Weg geändert wird. Die Dämpfung eines Schiffsstoßes bei hohem Wasserstand ist dadurch sehr gering und kann überhaupt nur erzielt werden, wenn die vertikale Erstreckung des Bügels wesentlich größer ist als die Wasserstandsänderungen, damit auch bei Hochwasserstand der Drehpunkt des Bügels möglichst weit über dem Wasserstand und damit über dem Anlagepunkt des Schwimmkörpers am Bügel liegt.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß das Gegengewicht und der Schwimmkörper durch mindestens eine Strebe, die am Schwimmkörper und am Gegengewicht an-gelenkt ist, miteinander verbunden sind. Bei dieser Ausbildung eines Bremsfenders ist also der Schwimmkörper mit dem Gegengewicht fest verbunden und braucht daher die vertikale Erstreckung nicht größer zu sein als der maximal auftretende Wasserstandsunterschied. Der Grad der Dämpfung eines Schiffsstoßes ist somit weitgehend unabhängig vom Wasserstand. Der erfindungsgemäße Bremsfender ist daher auch bei extremen Wasserständen wirksam: Die den Schwimmkörper und das Gegengewicht miteinander verbindende Strebe ist am Schwimmkörper vorzugsweise in oder nahe der durch dessen Schwerpunkt gehenden Vertikalebene am Schwimmkörper angelenkt, damit dieser stets im wesentlichen horizontal schwimmt. Die Anlenkung der Strebe am Gegengewicht erfolgt vorzugsweise ebenfalls in oder nahe der durch dessen Schwerpunkt gelegten Vertikalebene. Dabei greift die Strebe am Gegengewicht beispielsweise in einer Aussparung an, deren zum Schwimmkörper hinweisende Öffnung der aus den Betriebswasserständen und dem Schiffsstoß sich ergebenden Schwenkbewegung der Strebe entspricht.
  • Um diese Schwenkbewegung möglichst klein zu halten, ist es zweckmäßig, das Gegengewicht in einem gewissen Abstand von dem Schwimmkörper anzuordnen.
  • Um den Schwimmkörper, beispielsweise zwecks Reparatur, entfernen oder austauschen zu können, ist seine Verbindung mit dem Gegengewicht zweckmäßig leicht lösbar.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Bremsfenders entlang der Linie 1-1 in Fig. 2, wobei sein Schwimmkörper in normaler Lage und bei mittlerem Wasserstand dargestellt ist, Fig.2 eine entsprechende Draufsicht entlang der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig.3 eine Frontansicht, zur Hälfte geschnitten, entlang der Linie 3-3 in Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt durch das drehbar aufgehängte Gewicht entlang der Linie 4-4 in Fig. 2. wobei die Verbindungsstrebe weggelassen ist, Fig.5, 6 und 7 schematische Seitenansichten des Bremsfenders in drei charakteristischen Arbeitsstellungen, nämlich bei Hochwasser bzw. Flut, bei niederem Wasser bzw. Ebbe und bei mittlerem Wasserstand und völlig zurückgeschobenem Schwimmkörper.
  • In der dargestellen Ausführungsform hat der Schwimmkörper des Bremsfenders die Form eines Pontons 1 mit einer entsprechend geschützten vofrderen Prallfläche 1 a. und ist auf einfache Weise hauptsächlich aus Platten 1 b hergestellt, wie sie zur Herstellung von Vorratsbehältern verwendet werden. Dieser Ponton 1 schwimmt in einer Lagernische zwischen zwei Reihen von Stempeln 2, 3 der festen Anlegestelle, wobei die Querschnittsfläche des Pontons im wesentlichen den Zwischenraum zwischen den Stempelreihen ausfüllt und seine Prallfläche 1 a im normalen Zustand genügend gegenüber den Frontflächen 2a, 3a der Stempel hervorragt, um die Betriebserfordernisse zu erfüllen. Weiter sind auch seitliche Schutzflächen 1 c bzw. 2 b und 3 b zwischen den Seiten des Pontons und diesen Stempeln vorgesehen.
  • Der Ponton besitzt ein rückwärtiges Teil 1 d, dessen Auftrieb dem Auftrieb des Kopfteiles entspricht, damit der Ponton als Ganzes im wesentlichen waagerecht schwimmt. Vorzugsweise oberhalb des Wasserspiegels sind drehbare Befestigungen 1 e für die vorderen Enden der starren Verbindungsstreben 4 a, 5 a., die in vertikaler Richtung schwingen können und durch welche der Ponton am Gegengewicht 6 angelenkt ist, an jedem der Rückenflächen 1 f des Kopfteiles zu beiden Seiten des rückwärtigen Teiles 1 d angebracht. Die Flächen 1 fliegen im wesentlichen in der Quervertikalebene durch den Schwerpunkt des Pontons. Dadurch kann ein Stoß mittels der Streben symmetrisch sowohl nach rückwärts von als auch nach vorwärts zu dem Ponton übertragen werden, ohne das im wesentlichen ein derart starkes Schwingen des Pontons um seine Aufhängeachse in der besagten Ebene eintritt, daß seine Horizontallage ernstlich gefährdet würde. In der Oberfläche des rückwärtigen Teiles 1 d ist ein Mannloch 1 g als Zugang zum Inneren des Pontons vorgesehen.
  • Das Gegengewicht 6 hat die Form eines massiven Blocks, beispielsweise aus Beton, und ist drehbar im hinteren Teil der Lagernische aufgehängt. Es kann vorwärts und rückwärts um eine horizontale Querachse schwingen und erstreckt sich im wesentlichen über die ganze Breite der Nische. Der Block ist zur Befestigung an der festen Anlegestelle mit Seitenteilen 6 a, 6 b versehen, zwischen denen ein verstärkter Querbalken 6 c angeordnet ist, dessen Enden als Drehzapfen ausgebildet sind und sich über die Seitenteile 6a, 6 b hinaus erstrecken und beispielsweise in Wälzlagern 2 c, 3 c od. dgl. gelagert sind, die in entsprechenden Aussparungen in zwei der Stempel 2 d, 3 d vorgesehen werden.
  • Die rückwärtigen Enden der Streben 4a., 5a. sind drehbar an dem Gegengewicht 6 mittels je eines Lagerbocks 5 b derart befestigt, daß die Streben vertikal schwingen können. Die Lagerböcke 5 b sind so nahe wie möglich an der durch den Schwerpunkt des Gegengewichtes gelegten Vertikalebene- an der Rückseite der in dem Block vorgesehenen Aussparungen 6 d angeordnet. Diese Aussparungen 6 d erweitern sich derart nach dem Ponton zu, daß die Streben 4a und 5 a die erforderliche Schwingbewegung ausführen können. Die Lagerböcke 5 b sind in den Aussparungen 6.d durch Bolzen 5 c gesichert und können zusammen mit den Streben 4a, 5 a auf einfache Weise durch Lösen dieser Bolzen 5 c .von dem Gegengewicht abgenommen werden, wenn es erforderlich ist, den Ponton von letzterem zu trennen.
  • In den Fig. 5 bis 7 bedeutet HW den.Hochwasserstand-bzw. den Wasserstand bei Flut, dem die in Fig. 5 dargestellte Lage des - Schwimmkörpers entspricht, --\"W den Niederwasserstand bzw, den Wasserstand bei Ebbe, wobei der Schwimmkörper die in Fig. 6 dargestellte Lage einnimmt, und MW den mittleren Wasserstand, wobei der Schwimmkörper die in Fig. 7 gezeigte Stellung einnimmt, wenn der Bremsfender durch den Rumpf eines Schiffes S zurückgedrückt wird.
  • Diese Figuren zeigen deutlich den erforderlichen Raum für die Bewegung des Bremsfenders und die Art und Weise, wie die Verbindungsstreben beim höchsten vorkommenden Wasserstand normal, d. h. ohne Belastung, schräg nach aufwärts gerichtet sind, welche Schrägstellung sich bei einem Anstoß verringert, da sich das hintere Ende der Streben auf Grund der Schwenkung des Gegengewichtes hebt. Bei niederstem Wasserstand sind die Streben normal schräg nach abwärts gerichtet, «-elche Schrägstellung sich aus besagtem Grunde bei einem Anstoß verstärkt. Wenn das Gegengewicht, wie gezeigt, in verhältnismäßig großem Abstand von dem Ponton angeordnet ist, so ist der Ausschlagswinkel der Streben ziemlich klein, und die Richtung des durch die Streben übertragenen Stoßes bildet immer nur einen verhältnismäßig kleinen Winkel mit der horizontalen Bewegungsrichtung des Pontons oder der Schwingbahn der Verbindungspunkte der Streben mit dem Gegengewicht.
  • Da die Streben 4a, 5a sich immer gemeinsam bewegen, können sie durch einen Querträger 7 miteinander verbunden oder gegebenenfalls auch zu einer einzigen Strebe zusammengefaßt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bremsfender für feste Anlegestellen von Wasserfahrzeugen, bestehend aus einem Schwimmkörper und einem am festen Bauwerk pendelnd aufgehängten Gegengewicht, das dem infolge Schiffsstoß ausweichenden Schwimmkörper mit zunehmender Dämpfung entgegenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht und der Schwimmkörper durch mindestens eine Strebe, die am Schwimmkörper und am Gegengewicht angelenkt ist, miteinander verbunden sind. z. Bremsfender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß - die Strebe in oder nahe der durch den Schwerpunkt des Schwimmkörpers gehenden Vertikalebene am Schwimmkörper angelenkt ist. 3. Bremfender nach einem der Ansprüche 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe in oder nahe der durch den Schwerpunkt des Gegengewichtes gehenden Vertikalebene am Gegengewicht angelenkt ist. 4. Bremsfender nach einem der Ansprüche.1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe am Gegengewicht in einer Aussparung angreift, deren zum Schwimmkörper hinweisende Öffnung der-'aus den Betriebswasserständen und dem Schiffsstoß sich ergebenden Schwenkbewegung der Strebe entspricht. - In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Hansa«, Jahr 1951; Heft 6, S. 1303, Abb. 2 und 3.- - .
DEB34828A 1954-04-07 1955-03-10 Bremsfender fuer feste Anlegestellen von Wasserfahrzeugen Pending DE1028499B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1028499X 1954-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1028499B true DE1028499B (de) 1958-04-17

Family

ID=583570

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB34828A Pending DE1028499B (de) 1954-04-07 1955-03-10 Bremsfender fuer feste Anlegestellen von Wasserfahrzeugen

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DE (1) DE1028499B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3069862A (en) * 1960-12-05 1962-12-25 Joseph B Ward Floating transfer bridge

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3069862A (en) * 1960-12-05 1962-12-25 Joseph B Ward Floating transfer bridge

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