DE2325116A1 - Elastische vorrichtung fuer hafenmolen zur daempfung von schiffsstoessen waehrend des anlagemanoevers - Google Patents
Elastische vorrichtung fuer hafenmolen zur daempfung von schiffsstoessen waehrend des anlagemanoeversInfo
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- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/20—Equipment for shipping on coasts, in harbours or on other fixed marine structures, e.g. bollards
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Description
SOCIETA' APPLICAZIONI GOMMA ANTlVIBRANTI 11SAGA" -S.p.A.Mailand,
Italien
"Elastische Vorrichtung für Hafenmolen zur Dämpfung von Schiffsstoßen
während des Anlegemanövers"
Priorität: l8. Mai 19725 Italien, Nf. 24508-Ά/72
Die Erfindung bezieht sich auf eine elastische Vorrichtung für Hafenmolen zur Dämpfung von Schiffsstößen während des Anlegemanövers,,
die eine an einer Seitenwand der Mole befestigte Stützplatte und eine zweite, bewegliche Platte aufweist, die mit dieser
mittels ianghubiger Stoßdämpfer verbunden ist.
Die Stoßdämpfer können eine gemäßigte Reaktion auf Stöße bewirken, die
durch den Anprall der Breitseite des Schiffes gegen die bewegliche Platte verursacht werden. Die Stoßdämpfer sind gewöhnlich
mit den zwei Platten durch Gelenke verbunden, die ihnen größtmögliche Bewegungsfreiheit erlauben,, wodurch sich die bewegliche
Platte in jeder Richtung bezüglich der festen Platte verschieben
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und auch um eine beliebige Achse drehen kann.
Bei den bekannten Vorrichtungen der vorstehend genannten Art sind
die Stoßdämpfer paarweise angeordnet, und bei jedem Paar sind die Achsen der zwei Stoßdämpfer so zueinander geneigt, daß sie entweder
in Richtung auf die Mole oder in Richtung auf die bewegliche Platte zusammenlaufen. Die Achsen der Stoßdämpfer eines
jeden Paares'liegen im allgemeinen in vertikalen oder horizontale
Ebenen.
In der Praxis hat sich gezeigt/ daß. der beweglichen Platte von
dem Schiff an ihrem unteren, näher an der Wasseroberfläche befindlichen
Rand ein Stoß versetzt werden kann und sich die Platte selbst auf die Mole zu nei-gt, und daß dann die verschiedenen
Paare von sie tragenden Stoßdämpfern sich in eine Stel'.ung jenseite
einer Totpunktlage verschieben können, wodurch sie die Rück kehr der Platte in die vertikale Stellung bei Aufhören dec Anpralls
auf Grund ihrer im wesentlichen kniehebe!artigen Anordnung
verhindern.
Die Aufgabe der Erfindung" besteht darin, die vorstehend genannten
Nachteile zu verhindern und eine elastische Vorrichtung zu schaffen, bei der die bewegliche Platte in alle Richtungen
verschiebbar ist, ohne eine außergewöhnliche Stellung der Stoßdämpfer
zu bewirken, die die Rückkehr der beweglichen Platte in die vertikale Ruhestellung verhindern könnte, und das. selbst bei
entlang des unteren Streifens bzw. Randes der Platte auf dieselbe auftreffenden Stoßen.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer gattungsgemäßen elastischen
Vorrichtung vorgesehen, daß die bewegliche Platte mit der ·
festen Platte durch drei Paare langhubiger Stoßdämpfer verbunden ist, deren Achsen mit der festen Platte drei gleichschenklige
Dreiecke bilden, wobei Jeweils die Spitze mit dem größeren Winkel der beweglichen Platte zugewandt istj daß die
Achsen der drei Stoßdämpferpaare in drei Ebenen liegen* deren
Projektion in eine vertikale, durch die feste Platte verlaufende
Ebene ein im wesentlichen gleichseitiges Dreieck bildet, in dem
eine Seite horizontal angeordnet ist| und daß die den Stoßdämpfern
eines jeden Paares gemeinsamen Verbindungspunkte so auf der bewegliehen
Platte vorgesehen sind, daß ein weiteres gleichseitiges
Dreieck entsteht, das in Horizontal projektion im Inneren des
ersteren Dreiecks liegt und bezüglich desselben um 60° gedreht ist.
angeordnet/ Hierbei ist die Stützplatte beispielsweise vertikal/und verläuft
die bewegliche Platte parallel zu der Stützplatte. Statt einer können auch mehrere Stützplatten vorgesehen sein.
Die Erfindung bietet dabei den Vorteil, daß eine elastische Vorrichtung
der gattungsgemäßen Art geschaffen wird, bei welcher das Verhalten der Stoßdämpfer absolut isotrop ist, d.h. unabhängig
von der Stoßrichtung des Schiff-es.
Weitere· Merkmale und Vorzüge der Erfindung werden im folgenden
anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Es zeigen:
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Pig. 1 eine Vorderansieht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung von Fig. Ij
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung von Fig.- Ij und
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung längs V-V in
Fig. 3- . ... · ■- ■
Die elastische Vorrichtung zur Stoßdämpfung gemäß der Erfindung -kann bei einer Hafenmole Verwendung finden oder, vjie aus den beigefügten
Zeichnungen ersichtlich, bei einer Gruppe senkrechter Pfähle 1, die in dem Grund des V/assers eingerammt sind. Diese
Pfähle tragen auf ihrer Vorderseite Verbindungsplatten 2, 21.
An diesen Verbindungselementen ist eine Dreiecksplatte 3 in Form
eines gleichseitigen Dreiecks angebracht, dessen Spitzen A, B, G so angeordnet sind, daß eine der Seiten, nämlich die Seite AB,
horizontal ist.
Mit der feststehenden Platte 3 ist eine bewegliehe Platte K verbunden,
die auf einem im wesentlichen dreieckigen Gestell 5 angeordnet ist, dessen Spitzen D, E, F ein gleichseitiges Dreieck
bilden, wobei eine Seite DF horizontal angeordnet ist. In der horizontalen Vorderansicht sieht man daher, wie aus Fig. 4
ersichtlich, zwei gleichseitige Dreiecke, von denen das innere
Dreieck D-E-F die Seitenmittelpunkte des größeren Dreiecks A-B-C
untereinander verbindet.
Die bewegliche Platte Λ ist unter Zwischenschaltung des Gestells
5 mit der feststehenden Platte 3 durch drei Paare von elastischen
langhubigen Stoßdämpfern verbunden, die in an sich bekannter
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Weise aus hohlen Gummi.federn, ggf. abwechselnd mit
bestehen. Die Stoßdämpfer 6 des oberen Paares sind so angeordnet, daß ihre Achsen mit der feststehenden Verbindungsplatte 3 ein
gleichschenkliges Dreieck bilden,-bei dem die Spitze mit dem größten Winkel der beweglichen Platte 4 zugewandt ist; insbesondere
sind diese Stoßdämpfer 6 mit den Spitzen A, · B des größeren
Dreiecks verbunden und laufen in Richtung auf die bewegliche Platte 4 in der Spitze E des kleineren Dreiecks zusammen. Analog
sind die auf der, in Pig. 4 gesehen, linken Seite vorgesehenen Stoßdämpfer 7 mit den Spitzen A, C des gr"5°-"3n Dreiecks verbunden
und laufen in Richtung auf die bewegliche Platte 4 in der Spitze D des kleineren Dreiecks zusammen. Die Stoßdämpfer 8 deranderen
schrägen Seite sind mit den Spitzen B und C des größeren Dreiecks verbunden und laufen in Richtung auf ,.die bewegliche
Platte 4 in der Spitze F des kleineren Dreiecks zusammen.
Die Enden der Stoßdämpfer sind mittels eines Doppelgelenks oder eines Kugelgelenks mit der festen Platte 3 und der beweglichen
Platte 4 verbunden und erlauben so der beweglichen Platte 4 die größtmögliche Bewegungsfreiheit.
Jedes Paar der Stoßdämpfer 6, 7/ 8 ist so angeordnet, daß ihre
Achsen in Ebenen liegen, deren Schnittlinien mit einer senkrechten, durch die feste Platte 3 verlaufenden Ebene mit den
Seiten des größeren Dreiecks A-B-C zusammenfallen.
Diese Anordnung erlaubt der beweglichen Platte 4 die größtmögliche
Bewegungsfreiheit, während sich gleichzeitig die Stoß -
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dämpfer so verschieben können, daß die' bewegliehe Platte 4 auf
jeden Fall unabhängig von dem Aufschiagswinkel und Angriffspunkt
des' Stoßes in ihre ursprüngliche und ordnungsgemäße Ruhestellung
zurückkehren kann, wenn der die Verformung bzw. Verschiebung bewirkende Stoß aufhört. ' x '
Auch wenn die Stöße auf einen unteren Streifen der beweglichen
Platte. 4 treffen, wird diese sich in Richtung auf die Mole neigen
und so eine größere Verformung der Stoßdäinpferpaare 7 und 8 bewirken, und zwar derart, dai3 die Rückkehr der Platte in die vertikale
Stellung bei Aufhören des die Verformung bewirkenden Stoßes gewährleistet ist. %
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Claims (2)
1.^Elastische Vorrichtung für Hafenmolen zur Dämpfung von
Schiffsstößen während des Anlegemanövers, mit einer an der Mole angebrachten festen Platte und einer mit dieser durch langhubige
Stoßdämpfer verbundenen beweglichen Platte, d a d u r eh
ge kenn ζ ei c h η e t , daß die bewegliche Platte (4) mit
der festen Platte (3) durch drei Paare langhubiger Stoßdämpfer (6, 7, 8) verbunden ist, deren Achsen mit der festen Platte (3)
drei gleichs chenille 3 Dreiecke bilden, wobei jeweils die Spitze
mit dem größeren Winkel der beweglichen Platte (H) zugewandt ist?
daß die Achsen der drei Stoßdäinpferpaare in drei Ebenen liegen, deren Projektion in eine vertikale, durch die feste Platte (J)
verlaufende Ebene ein im wesentlichen gleichseitiges Dreieck
(A, D, C) bildet, in dem eine Seite horizontal angeordnet ist; und daß die den Stoßdämpfern eines jeden Paares gemeinsamen Verbindungspunkte
so auf der beweglichen Platte (4) vorgesehen sind, daß ein weiteres gleichseitiges Dreieck (D, E, F) entsteht, das
in Horizontalprojektion im Inneren des ersteren Dreiecks (A3 B, C)
liegt und bezüglich desselben um 60° gedreht ist.
2. Elastische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
: daß die Grundlinien der von den Achsen der drei Stoßdämpferpaare
(6, 7, 8) gebildeten gleichschenkligen Dreiecke untereinander
verbunden sind entsprechend den Spitzen des gleichseitigen Dreiecks
(A, B, C), das von den Schnittlinien der Ebenen^ in denen die Achsen der einzelnen Stoßdämpferpaare liegen, mit einer vertikalen
Ebene gebildet ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1402485A (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9207648U1 (de) * | 1992-06-05 | 1992-08-20 | Rohr GmbH, 6701 Otterstadt | Vorrichtung zum Anlegen von Kiesschiffen oder Kippschuten an einem Schwimmgreifer |
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- 1973-05-17 DE DE2325116A patent/DE2325116A1/de active Pending
- 1973-05-18 JP JP48056231A patent/JPS4942097A/ja active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9207648U1 (de) * | 1992-06-05 | 1992-08-20 | Rohr GmbH, 6701 Otterstadt | Vorrichtung zum Anlegen von Kiesschiffen oder Kippschuten an einem Schwimmgreifer |
Also Published As
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| IT956286B (it) | 1973-10-10 |
| GB1402485A (en) | 1975-08-06 |
| JPS4942097A (de) | 1974-04-20 |
| FR2185243A5 (de) | 1973-12-28 |
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