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DE1027550B - Kontinuierlich arbeitende Schleifmaschine fuer Draehte - Google Patents

Kontinuierlich arbeitende Schleifmaschine fuer Draehte

Info

Publication number
DE1027550B
DE1027550B DEC5074A DEC0005074A DE1027550B DE 1027550 B DE1027550 B DE 1027550B DE C5074 A DEC5074 A DE C5074A DE C0005074 A DEC0005074 A DE C0005074A DE 1027550 B DE1027550 B DE 1027550B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
grinding wheels
bearing
workpiece
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC5074A
Other languages
English (en)
Inventor
Wallace Kenneth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crucible Steel Company of America
Original Assignee
Crucible Steel Company of America
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crucible Steel Company of America filed Critical Crucible Steel Company of America
Publication of DE1027550B publication Critical patent/DE1027550B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
    • B24B27/003Other grinding machines or devices using a tool turning around the work-piece
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/38Single-purpose machines or devices for externally grinding travelling elongated stock, e.g. wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Kontinuierlich arbeitende Schleifmaschine für Drähte Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende Schleifmaschine für Kabel, Drähte, Stangen oder ähnliche langgestreckte Werkstücke, die in einer axialen Bohrung einer Hauptantriebswelle dieser Schleifmaschine geführt werden, wobei diese Hauptantriebswelle wenigstens an einem ihrer Enden einen Lagerkopf für zwei beiderseits der Lagerkopfmitte angeordnete, sich mit ihren Schleifflächen gegenüberliegende Schleifscheiben hat.
  • Schleifmaschinen für derartige Zwecke sind bereits bekannt, jedoch weisen einige dieser bekannten Ausführungen nur eine einzige, an einer Hauptantriebswelle befestigte Schleifscheibe auf, so daß zur Halterung des Werkstückes ein Gegengewicht verwendet werden muß. Mit fortschreitender Abnutzung der Schleifscheibe muß das Gegengewicht nachgestellt werden, was den Massenausgleich an der Hauptantriebswelle stört. Als Arbeitsfläche wurde dabei der Rand der Schleifscheibe verwendet.
  • Es sind auch bereits Ausführungen bekannt, bei denen zwei einander gegenüberliegende Schleifscheiben an einer hohlen Hauptantriebswelle angeordnet sind; jedoch haben diese bekannten Anordnungen durchweg den Nachteil, daß die Lage der Schleifscheiben relativ zu dem Werkstück mit zunehmender Drehzahl der Hauptwelle infolge der Zentrifugalkraft verändert wird. Es sind Ausführungsformen solcher Schleifmaschinen bekannt, bei denen der Druck auf das Werkstück mit zunehmender Drehzahl vergrößert wird; es sind auch Ausführungsformen bekannt, bei denen der Druck vermindert wird. Es ist offensichtlich, daß eine derartige Abhängigkeit des Schleifdrucks von der Drehzahl der Hauptwelle unerwünscht ist und zwangläufig zu einer mangelhaften Bearbeitung der Werkstücke führt.
  • Außerdem liegen sich bei diesen bekannten Ausführungen die Schleifscheiben mit ihren Umfangsflächen gegenüber, was vom Standpunkt der Abnutzung der Schleifscheiben nachteilig ist und eine häufige Nachstellung erforderlich macht.
  • Daneben treten bei diesen bekannten Ausführungen vor allem dann Schwierigkeiten auf, wenn ein Werkstück mit einer genau bestimmten Schleifgeschwindigkeit und mit genau festgelegtem Anpreßdruck bearbeitet werden soll. In solchen Fällen war es mit den bisher bekannten Schleifmaschinen nicht möglich, eine hohe Arbeitsgenauigkeit einzuhalten und Werkstücke mit engen Toleranzen fertigzustellen.
  • Beim Schleifen gewisser Stähle, vor allem beim Schleifen von Schnellstählen oder hochwertigen Arbeitsstählen, ist es äußerst wichtig, eine Schleiffläche zu erhalten, die frei von Entkohlungserscheinungen ist. Eine solche Schleiffläche ist aber nur dann erreichbar, wenn Anpreßdruck und Umlaufgeschwindigkeit der Schleifwerkzeuge genau eingestellt werden können.
  • Eine derartige genaue Einstellung der Geschwindigkeit der Schleifwerkzeuge und des Anpreßdruckes wird bei einer Schleifmaschine für Kabel, Drähte, Stangen oder derartige langgestreckte Gegenstände, die eine Hauptantriebswelle mit einer axialen Bohrung aufweist, in der die Werkzeuge geführt werden, und die wenigstens an einem Ende einen Lagerkopf für zwei beiderseits der Lagerkopfmitte angeordnete, sich mit ihren Stirnschleifflächen gegenüberliegende, durch Motore angetriebene Schleifscheiben hat, die sich planetenartig um das Werkstück drehen, gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Lagerungen der Schleifscheiben und damit die Schleifscheiben selbst längs ihrer Achse durch eine am Lagerkopf angebrachte Antriebsvorrichtung gleichzeitig verschiebbar sind.
  • Nach einer vorzugsweisen Ausführungsform bilden diese obenerwähnten Lagerungen einen Teil der zur Winkel- und Axialverschiebung der Lagerwellen der Schleifscheiben dienenden Lageranordnung, die so ausgebildet und angeordnet ist, daß die Achse der Wellen leicht gegeneinander geneigt sind, so daß die zu behandelnden Werkstücke zwischen die Schleifscheiben einlaufen können und von einer äußeren Randfläche der Schleifscheiben erfaßt werden. Besonders einfach wird die Anordnung, wenn man die Schleifscheiben auf den verlängerten Wellen von Elektromotoren befestigt, die innerhalb eines Lagergehäuses angeordnet sind.
  • Mit Vorteil ordnet man eine zur Zuführung einer Kühl- und/oder Schmierflüssigkeit dienende Düse im Bereich des Antriebs derart an, daß sie sich in den Raum erstreckt, der von den Schleifscheiben abgegrenzt wird. Weiterhin ist es zweckmäßig, am Lagerkopf einander gegenüberliegende Stützfinger so zu befestigen, daß sie in den Raum zwischen den Schleifscheiben ragen und das, Werkstück in der Schleifzone stützen können.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Schleifmaschine mit den erfindungsgemäßen Einrichtungen ist in den Zeichnungen dargestellt; es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer kontinuierlich arbeitenden Schleifmaschine für Kabel, Drähte und Stangen, Fig. 2 einen Schnitt durch die Maschine nach Fig. 1 längs der Linie 2-2, Fig.3 eine Frontansicht eines Schleifkopfes nach der Erfindung, teilweise im Schnitt und mit weggebrochenen Teilen, Fig. 4 eine Seitenansicht eines anderen Schleifkopfes nach der Erfindung, teilweise im Schnitt und mit weggebrochenen Teilen, Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 3, Fig.6 einen Schnitt durch einen Teil des Schleifkopfes im wesentlichen längs der Linie 6-6 der Fig. 3, Fig. 7 einen Schnitt im wesentlichen längs der Linie 7-7 der Fig. 6, Fig.8 eine Teilseitenansicht der Werkstückhalterung im vergrößerten Maßstabe, teilweise im Schnitt und mit abgebrochenen Teilen, Fig. 9 eine Draufsicht auf die in Fig. 8 dargestellten Teile, Fig. 10 eine Frontansicht der in Fig. 8 gezeichneten Teile.
  • Eine kontinuierlich arbeitende Schleifmaschine für Kabel, Drähte und Stangen (Fig. 1) enthält im allgemeinen eine Zuführungs- und Streckanlage 20, eine Schleif- und/oder Polieranlage21, eine Kontrollanlage 22 und eine Aufwickelanlage 23.
  • Die Schleif- und Polieranlage 21 weist eine Hauptwelle 33 auf, die sich in Lagern 34 und 35 dreht. Die Welle 33 wird durch einen Elektromotor 36 über eine Schneckenraduntersetzung 37 und eine Kette 38, die in Kettenräder 39 und 40 greift, die auf der Welle 33 bzw. auf der Ausgangswelle der Untersetzung 37 befestigt sind (Fig. 2), angetrieben. An den Enden der Welle 33 sind Schleifköpfe 41 und 42 befestigt, die vollständig von Schutzgehäusen 43 bzw. 44 umschlossen sind. Der Motor 36 sitzt auf einem Hauptgestell 45, das ein Lagergestell 46 trägt, auf dem die Lager 34 und 35 montiert sind.
  • Die Hauptwelle 33 (Fig. 4 und 5) läuft in einem Hülsenlager 35 a, das einen Teil des Lagers 35 bildet. Am rechten Ende der Hauptlagerwelle 33 (Fig. 4) sitzt der Schleifkopf 41. Dieser Schleifkopf weist eine Lagerscheibe 47 auf, die fest mit der Welle 33 verbunden ist. Die Hauptwelle hat eine axiale Bohrung 33 a, durch die der Draht 25 hindurchgeführt wird.
  • Der Schleifkopf 41 hat ein Paar Schleifscheiben 48 und 49 auf, die auf entgegengesetzten Seiten der Hauptwelle auf der Lagerscheibe so angeordnet sind, daß ihre ebenen Stirnschleifflächen einander gegenüberliegen, wobei die Drehachsen der Schleifscheiben einen stumpfen Winkel bilden. Der Schnittpunkt der beiden Drehachsen liegt auf oder etwas oberhalb der Achsen der Hauptwelle 33. Die Schleifscheiben 48 und 49 werden durch die Elektromotoren 50 bzw. 51 angetrieben.
  • Außerdem lassen sich die Schleifscheiben 48 und 49 derart axial verschieben, daß sie mit diametral gegenüberliegenden Flächenteilen des zu schleifenden Drahtes 25 in Berührung kommen.
  • In einem zylindrischen Innengehäuse 53 (Fig. 5), das von einem zylindrischen Außengehäuse 52 umgeben ist, befindet sich der Stator 54 der Motore 50 bzw. 51 und der auf einer Welle 56 sitzende Rotor 55. Die Welle 56 trägt die Schleifscheibe 48.
  • Das Innengehäuse53 läßt sich axial im zylindrischen Außengehäuse 52 verschieben, kann jedoch infolge des Keiles 57 nicht gedreht oder verkantet werden. Der Keil 57 sitzt im Gehäuse 53 und greift in eine Nut im Gehäuse 52.
  • Das Verkanten der Achse der Schleifscheibe 48 erfolgt durch die Befestigung des Außengehäuses 52 am Lagerkopf 47 mittels eines keilförmigen Gliedes 58, das einen Teil der Lagerplatte 59 bilden kann. Vorzugsweise greift die Lagerplatte 59 mit ihrem keilförmigen Teil 58 in eine Aussparung im Lagerkopf 47 und ist dort befestigt.
  • Der Motor 51 ist ebenso wie der Motor 50 eingebaut. So ist jede Schleifscheibe und ihr dazugehörender Antriebsmotor als gesonderte Anlage montiert und axial in Richtung zum zu schleifenden Werkstück und von ihm weg verstellbar.
  • Wie sich aus Fig. 1 und 4 entnehmen läßt, wird ein Kühlmittel oder eine Schmierlösung zur Erleichterung des Schleifvorganges dem Werkstück an der Schleifstelle mittels einer Leitung 60 zugeführt, die entsprechende, auf die Schleifköpfe 41 und 42 gerichtete Abzweigungen 61 bzw. 62 aufweist. In Fig. 4 ist die neuartige Düse dargestellt, die dazu dient, eine Lösung in den Schleifbereich des Werkstückes und auf das Werkstück selbst zu bringen, bevor dieses die Schleifstelle erreicht. Die Düsenanordnung ist allgemein mit 63 bezeichnet und besteht aus einer zentral montierten Düse 64, die vorzugsweise kegelstumpfförmig ist und einen kegelstumpfförmigen Innendurchlaß hat. Die Düse 64 ist an einer ringförmigen Hülse 65 befestigt; die mit einem an die Leitung 61 angeschlossenen Ring 66 verbunden ist. Der Draht 25 läuft durch einen Durchlaß im Ring 66 und in der Hülse 65, dann durch den Durchlaß der Düse 64 und schließlich zu den Schleifscheiben. Die Schleiflösung wird auf diese Weise auf alle Seiten des Drahtes 65 gerichtet, bevor er aus der Düse 64 austritt. Die Düsenöffnung 64a ist etwas größer als der Drahtdurchmesser; vorzugsweise liegt die Öffnung 64a der Düse 64 zwischen den Schleifscheiben 48, 49.
  • Die Lösung wird in einem schalenartigen Behälter 67 aufgefangen, der mit einer Öffnung 68 für den Durchgang des Drahtes versehen ist, der außerdem noch an die Motoren 50 bzw. 51 angeflanscht ist, so daß das Kühlmittel oder die Schleiflösung nicht an diesen Flanschen 51 a, 70 a, 50 a, 69 a austreten kann-. Der Behälter ist ferner über die Flansche67a, 67b und das Gehäuse 43 a mit dem Flansch 43 b mit einem festen Teil des Gehäuses 43 über den Flanschwinkel 71 verbunden. Die in diesem Behälter gesammelte Lösung wird durch die Leitung 72 abgeführt.
  • Von Hand betätigte Regelventile 74 bzw. 75 sind in die Leitungen 61 bzw. 62 eingeschaltet, um das Volumen der auf das Werkstück gerichteten Lösung zu regeln.
  • Die Schleifscheibe 48 ist (Fig. 5) auf einer Platte 76 beispielsweise mittels Muttern 77 und Schrauben 78 befestigt. Die Befestigungsplatte 76 ist an einer Motorscheibe 79 beispielsweise durch Schrauben 80 angebracht. Die Scheibe 79 weist eine Mittelbohrung zur Aufnahme des Endes 56 a der Motorwelle 56 auf. Eine Schulter 56b ist- links vom Teil 56a (Fig.5) angebracht, auf der die Platte 79 ruht. Die Platte wird durch eine Deckplatte 81 und Muttern 82 gehalten.
  • Die Motorwelle 56 läuft in Kugellagern 83, die in der Nähe des Endes der Welle 56 angeordnet sind, die die Schleifscheibe 48 trägt.
  • Die Schleifscheibe 48 wird nach rechts (Fig. 5) auf das Werkstück gedrückt, weshalb ein Drucklager bei 84 vorgesehen ist. Um das Lösen der Schleifscheibe vom Draht oder ihre Bewegung nach links (Fig. 5) zu unterstützen, ist bei 85 ein Lager vorgesehen. Der innere Ring des Lagers 85 kann gegebenenfalls starr an der Welle 56 gehalten werden, beispielsweise durch einen Haltering 86. Die Verbindung zwischen dem Lager und dem Motorgehäuse besteht aus einer Lagerplatte 87, die die Welle 56 umgibt und mit Schultern 88 auf den Außenring des Lagers drückt. Die Lagerplatte 87 ist mit dem Gehäuse 53 durch elastische Glieder, beispielsweise durch die die Bolzen 90 umgebenden Federn 89, verbunden. Die Bolzen 90 sind mit der Lagerplatte 87 verschraubt. Der feste äußere Ring des Lagers 83 wird vorzugsweise von einer geflanschten Lagerplatte 91 umfaßt. Diese ist an einem ringförmigen Glied 92 bei 93 befestigt. Das Glied 92 ist vorzugsweise starr, beispielsweise durch Schweißen mit dem Innengehäuse 53 verbunden. Die Innenfläche des Ringes 92 weist eine Stufenfläche 92a zur Aufnahme einer Lagerplatte 94 auf, die durch Lösen der Glieder 93 und Entfernen der Lagerplatte 91 abgenommen werden kann. Die Lagerplatte 94 weist an ihrem Innenrand eine Schulter zur Aufnahme des Lagers 84 auf, das nach rechts (Fig. 5) drückt und mit der Welle 56 über den anderen Lagerring 84 und eine Flanschhülse 95 in Verbindung steht. Die Hülse 95 greift auf die Schulter 56 b über den Innenring 83.
  • Im folgenden werden die neuen Vorrichtungen zur gleichzeitigen Regelung der axialen Lage der Schleifscheiben 48 und 49 mittels axialer Bewegung der Motorgehäuse beschrieben (Fig.5). Ein Teil der äußeren Zylinderfläche des Innengehäuses 53 ist mit einem Gewinde 53a versehen und wird von einem ringförmigen Zahnrad 96 umfaßt, das mit einem Innengewinde auf den Gewindeteil 53a aufgeschraubt ist. Beim Drehen des Zahnkranzes 96 wird das gegen Drehung gesicherte Gehäuse 53 in axialer Richtung verschoben. Das Zahnrad wird durch ein Flanschpaar 97 und 98, das fest auf den gegenüberliegenden Flächen des Zahnrades 96 gelagert ist, gegen eine axiale Verschiebung gesichert. Die Flansche 96 und 97 sind nicht gegeneinander verschiebbar. Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, geeignete Lager zwischen die Flansche 97 und 98 und das Zahnrad 96 einzubauen. So liegt beispielsweise ein Lagerring 99 zwischen dem Flansch 97 und dem Zahnrad 96 und ein Kugellager 100 zwischen dem Flansch 98 und dem Zahnrad 96. Das letztere Lager kann den Druck der Schleifscheibe nach rechts (Fig. 5) und damit gegen das Werkstück auffangen.
  • Nach Fig. 3 steht das ringförmige Zahnrad 96 mit einem Motor 50 in Verbindung, und ein ähnliches Zahnrad 101 steht mit dem Motor 51 in ähnlicher Weise wie das Zahnrad 96 in Verbindung. Zur gleichzeitigen Drehung der Zahnräder 96, 101 dient ein gemeinsamer Verstellmotor 102 (Fig. 3, 6 und 7), der fest auf dem Lagerkopf 47 sitzt (Fig. 6) und in einer Öffnung in der Nähe des Randes des Lagerkopfes 47 angeordnet ist. Der Motor 102 überträgt sein Drehmoment in folgender Weise gleichzeitig auf die Zahnräder 96 und 101.
  • Eine an der Welle 104 des Motors 102 befestigte Schnecke 103 steht im Eingriff mit einem Schneckenrad 105, das auf eine Welle 106 aufgekeilt ist. Auf diese Welle ist ferner ein Ritzel 107 aufgekeilt, das mit einem wesentlich größeren Ritze1 108 auf der Lagerwelle 109 im Eingriff steht. Die Teile 103 bis 108 bilden ein Untersetzungsgetriebe, das die Umdrehungszahl des Motors 102 wesentlich herabsetzt. Infolge der oben beschriebenen Verkantung der Achsen der Motore 50 und 51 und der Schleifscheiben 48 und 49 muß man zur Verbindung der Welle 109 mit den anderen Verbindungsteilen für die Zahnräder 96 und 101 Universalkupplungen 110 und 111 verwenden. Die Kupplung 110 überträgt das Drehmoment der Welle 109 auf eine Welle 112 in einem Lager 113, auf der ein Kettenrad 114 sitzt. Das Kettenrad 114 ist durch eine Kette 115 mit einem Kettenrad 116 verbunden, das auf einer Welle 117 sitzt, auf der ebenfalls ein Ritzel 118 befestigt ist. Dieses Ritzel 118 greift in das Zahnrad 96.
  • Die Kupplung 111 für das Zahnrad 101 ist mit diesem in ähnlicher Weise verbunden. Selbstverständlich ist die Gewinderichtung auf dem Innengehäuse der Motore 50 und 51 derart, daß bei Inbetriebnahme des Motors 102 die Schleifscheiben axial und gleichlaufend in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden.
  • Die Regelanlage 22 (Fig. 1) dient zur Steuerung der Geschwindigkeit der Schleifscheibenmotore 50, 51 und der Einstellmotore 102.
  • Beim Betrieb werden die Schleifscheiben so weit auseinander geführt, daß der Draht 25 durch die Maschine hindurchgeführt werden kann, worauf der Motor 36 angelassen wird, der die Schleifscheiben planetenartig um den Draht dreht. Dann werden die Einstellmotore 102 betätigt, wodurch die Schleifscheiben 48, 49 bis zu der Stelle bewegt werden, wo sie den Draht berühren. Die Motore des Schleifkopfes 41 sind auf »Rohschleifen« und die Motore des Kopfes 42 auf »Feinschleifen« eingestellt.
  • Wegen der hohen Untersetzung des Getriebes und der Zwischenverbindungen zwischen dem Einstellmotor 102 und dem Innengehäuse der Motore 50, 51 ist es möglich, die Bewegung der Schleifscheiben mit ziemlicher Genauigkeit einzuregeln, da eine einzige Umdrehung der Welle des Motors 102 nur eine sehr kleine axiale Bewegung der Schleifscheibe hervorruft. Während des Betriebes wird eine Kühl- oder Schleiflösung kontinuierlich in den Raum zwischen den Schleifköpfen gerichtet, aufgefangen und zurückgeführt. Die Schleifscheiben nutzen sich gleich schnell ab, so daß die Massenänderung für beide Scheiben gleich ist und man deshalb eine Selbstabgleichung erhält. Durch einfache Verstellung des Motors 102 werden beide Scheiben gleichmäßig um gleiche Strecken verstellt. Die kontinuierliche Messung des Drahtdurchmessers in der Nähe der Schleifstelle und die Einstellung der Einstellmotore 102 in Übereinstimmung mit dieser Messung kann automatisch vorgenommen werden. Statt einer solchen automatischen Regelung kann die axiale Lage der Schleifscheiben vom Regelbrett 22 aus geregelt werden, Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, Mittel zur Unterstützung des Drahtes im Schleifbereich an jedem Schleifkopf vorzusehen. Solche Unterstützungen sind in den Fig. 8 bis 10 dargestellt und bestehen aus einem Paar flacher, plattenartiger Finger 134 und 135, die sich zwischen die Schleifscheiben 48, 49 (Fig. 10) erstrecken. Der plattenähnliche Stützfinger 135 erstreckt sich nach den Fig.8 und 10 unterhalb des Drahtes 25 im wesentlichen über die volle Breite der Schleiffläche 48 a. Die Finger 134, 135 sind mit Drahtstützflächen 134a bzw. 135a versehen, die vom Draht etwas weiter als der Durchmesser des Drahtes 25 entfernt sind. Sie liegen jedoch so dicht am Draht, daß derselbe während des Schleifvorganges fest gehalten wird.
  • Die Stützfinger 134 und 135 sind am Drehkopf 47 befestigt und weisen gleichen Abstand von der Drehachse des Kopfes 47 auf. Solche Stützvorrichtungen sind in Fig. 8 zu sehen und bestehen aus einem Teil 136 mit einem Gewindeteil 136a, der in eine mit Gewinde versehene Aussparung im Drehkopf 47 greift und durch eine Schraube 137 festgehalten wird, die an einem Flansch 136b am Drehkopf 47 befestigt ist. Die Finger 134 und 135 dienen nicht nur zur Stützung des Werkstückes im Berührungsbereich der Schleifscheiben, sondern auch zum Abschaben des Werkstückes bei einer Drehbewegung und damit zu einer seitlichen Reinigung derselben.
  • Wie aus Fig.10 hervorgeht, ist die Dicke der Stützfinger 134 und 135 wesentlich geringer als der Durchmesser des Drahtes 25, beispielsweise in der Größenordnung des halben Durchmessers, obwohl die Dicke größer sein kann, vorausgesetzt, daß dadurch die Finger nicht auf die Schleifscheiben greifen.
  • Die erfindungsgemäßen, oben beschriebenen Ausführungsformen sind besonders für das Schleifen runder Drähte bestimmt, wo sich die Schleifscheiben 48, 49 um ihre Achsen drehen und (Fig. 4) das runde Werkstück berühren. Die Schleifscheiben drehen sich dabei planetenartig um die Achse des Werkstückes infolge der Drehung der Welle 33. Es lassen sich jedoch auch beispielsweise parallelseitige Werkstücke mit polygonalem Querschnitt dadurch schleifen, daß man die Welle 33 ruhig hält, d. h. die Hauptlagerwelle nicht rotieren läßt, und das Werkstück zwischen den sich drehenden Schleifscheiben vorschiebt. Beide Schleifköpfe können winkelig gegeneinander versetzt sein, um das gleiche Paar gegenüberliegender Flächen solcher polygonaler Werkstücke oder verschiedene Flächenpaare abzuschleifen. Beispielsweise sind die Schleifköpfe 41 und 42 in Fig. 1 winkelig zueinander angeordnet, um das gleiche Paar entgegengesetzter Parallelflächen des polygonalen Werkstückes zu schleifen.
  • Beispielsweise hat es sich beim Schleifen von Werkstücken 25 mit quadratischem Querschnitt als vorteilhaft herausgestellt, ein Schleifscheibenpaar rechtwinkelig zum anderen Paar anzuordnen, so daß sämtliche Flächen des Werkstückes bei einem Durchgang durch die Anlage geschliffen werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kontinuierlich arbeitende Schleifmaschine für Kabel, Drähte oder Stangen mit einer Hauptantriebswelle, die einen axialen Durchlaß zur Aufnahme des Werkstückes hat und die wenigstens an einem ihrer Enden einen Lagerkopf trägt, der ein Paar beiderseits der Lagerkopfmitte angeordnete und mit ihren Schleifflächen gegenüberliegende, durch Motore angetriebene Schleifscheiben aufweist, die sich planetenartig um das Werkstück drehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerungen (52) der Schleifscheiben (48,49) und damit die Schleifscheiben selbst längs ihrer Achse durch am Lagerkopf (47) angebrachte Antriebsvorrichtung (102) gleichzeitig verschiebbar sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (52) einen Teil der Lageranordnung (52, 83, 85) zur Winkel- und Axialverschiebung der Lagerwelle der Schleifscheibe bildet, wobei diese Lageranordnung so ausgebildet und angeordnet ist, daß die Achse der Wellen leicht gegeneinander geneigt sind, so daß das durch den Durchlaß (33 a) laufende Werkstück zwischen die Schleifscheiben einlaufen kann und von einer äußeren Randfläche der Schleifscheiben erfaßt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheiben (48, 49) auf den verlängerten Wellen von Elektromotoren (50, 51) befestigt sind, die innerhalb des Lagergehäuses (53) angeordnet sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Werkstück umgebende und bis in den von den gegeneinander geneigten Schleifscheiben gebildeten Raum erstreckende Düse (63) zur Zuführung einer Kühl- und/oder Schmierflüssigkeit zum Werkstück im Bereich des Antriebs angeordnet ist.
  5. 5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Lagerkopf (47) gegenüberliegende Stützfinger (134,135) befestigt sind, die sich in den Raum zwischen den Schleifscheiben (48, 49) erstrecken und den Draht in der Schleifzone stützen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 93 864: britische Patentschrift Nr. 484 923.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE93864C (de) *
GB484923A (en) * 1936-11-13 1938-05-12 Sidney Ralph Howes Improvements in machines for the grinding, polishing, burnishing and the like of wire, rods, bars and other elongated members

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