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DE816026C - Maschinelle Einrichtung zum wahlweise Pruefen, Schneiden und Laeppen von Gewinden - Google Patents

Maschinelle Einrichtung zum wahlweise Pruefen, Schneiden und Laeppen von Gewinden

Info

Publication number
DE816026C
DE816026C DEP12672A DEP0012672A DE816026C DE 816026 C DE816026 C DE 816026C DE P12672 A DEP12672 A DE P12672A DE P0012672 A DEP0012672 A DE P0012672A DE 816026 C DE816026 C DE 816026C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
work spindle
lapping
gear
thread
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP12672A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Moebius
Erwin Wittwer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DEP12672A priority Critical patent/DE816026C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816026C publication Critical patent/DE816026C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B5/204Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures of screw-threads

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Maschinelle Einrichtung zum wahlweise Prüfen, Schneiden und Läppen von Gewinden Um während der Fabrikation eine Prüfung der geschnittenen Gewinde an den Werkstücken vorzunehmen, pflegte man bisher die Gewindelehren (Lehrdorne, Lehrringe) mit der Hand an dem zu prüfenden Werkstück ein- bzw. aufzuschrauben und dann abzuschrauben. Ein solches Ein- und Ausschrauben von Hand ist für die Mengenprüfung nicht nur sehr zeitraubend, sondern auch sehr anstrengend und führt zu Ermüdungserscheinungen. Man hat daher versucht, bei der Gewindeprüfung Hilfsmittel zu verwenden, bei denen die Drehung der Gewindelehren durch Handkurbeln oder ähnliche Vorrichtungen vorgenommen wird.
  • Diejenigen Maschinen, die in der Fabrikation das Schneiden oder Läppen der Gewinde ausführen, sind bisher so eingerichtet gewesen, daß sie entweder nur das Gewindeschneiden oder das Gewindeläppen bewerkstelligen. Auch sind sie nicht geeignet, ein maschinelles Gewindeprüfen durchführen zu lassen.
  • Die Erfindung betrifft eine maschinelle Einrichtung, deren erfinderisches Kennzeichen darin besteht, daß sie je nach Wahl zum Prüfen, Schneiden oder Läppen von Gewinden geeignet ist. Die maschinelle Einrichtung hat erfindungsgemäß eine elektromotorisch über ein Umschaltgetriebe angetriebene, axial verschiebbare Arheitsspindel, die zur Aufnahme von Gewindelehren bzw. Gewindeschneid-oder Läppwerkzeugen eingerichtet ist. Dabei wird der nrehrichtungswechsel der Arbeitsspindel durch Zug oder Druck an der Arbeitsspindel oder durch einen Handumschalter mechanisch bewirkt. Durch die maschinelle Einrichtung gemäß der Erfindung wird das Gewindeprüfen wesentlich erleichtert.
  • Es wird nicht nur die Prüfzeit erheblich herabgesetzt, sondern auch die körperliche Anstrengung bei der Mellgenprüfung außerordentlich vermindert, so daß das Arbeiten mit der maschinellen Einrichtung zu keinen Ermüdungserscheinungen führt. Die gleiche maschinelle Einrichtung kann zum Gewindeschneiden und Gewindeläppen benutzt werden, was eine große Ausnutzung der maschinellen Einrichtung in der Fabrikation bedeutet. Weitere vorteilhafte Einzelheiten der maschinellen Einrichtung gemäß der Erfindung sind bei der Erläuterung des Ausführungsbeispiels hervorgehoben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Fig. I zeigt eine Seitenansicht und die Fig. 2 eine Aufsicht mit aufgeschnittenem Getriebegehäuse.
  • Die maschinelle Einrichtung gemäß der Erfindung ist auf einen Arbeitstisch aufsetzbar. Sie hat ein geschlossenes Getriebegehäuse 1, dessen Sockel 2 zum Aufsetzen auf den Arbeitstisch dient. An der einen Stirnseite des Getriebegehäuses sitzt ein elektrischer Anbaumotor 3. Auf der anderen Stirnseite tritt aus dem Getriebegehäuse eine Arbeitsspindel 4 hervor. Diese Arbeitsspindel wird von dem Elektromotor über ein Umschaltgetriebe, das sich in dem Getriebegehäuse befindet, in entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben.
  • Der innere Aufbau des Getriebegehäuses ist folgender: Die Welle 5 des Elektromotors 3 treibt über das Zahnräderpaar 6, 7 eine Vorgelegewelle 8 an, die zwei weitere Zahnräder 9, 10 trägt. Die Vorgelegewelle 8 wirkt mit einer umschaltbaren Kegelreibungskupplung zusammen. Diese Kegelreibungskupplung hat zwei Kegelräder II, 12, von denen jedes mit Hilfe von Kugellagern I3 auf den ortsfesten Lagerbüchsen I4, 15 gelagert ist. Die beiden ortsfesten Lagerbüchsen I4, 15 lagern zugleich die Arbeitsspindel 4 und gestatten eine axiale Verschiebbarkeit dieser Spindel. Das eine Zahnradg der Vorgelegewelle 8 wirkt unmittelbar auf ein an dem Kegelrad sitzendes Zahnrad I6 und das andere Zahnrad 10 der Vorgelegewelle über ein Zwischenzahnrad auf ein Zahnrad I8 des anderen Kegelrades I2 ein. Auf diese Weise erhalten die beiden Kegelräder durch die Vorgelegewelle entgegengesetzten Drehsinn. Zwischen beiden Kegelrädern befindet sich ein Mitnahmekörper I9, der fest auf der Arbeitsspindel 4 sitzt. Der Mitnahmekörper wirkt je nach seiner Lage an einer seiner Kegelflächen mit den Kegelflächen des einen oder anderen Kegelrades zusammen. Die Arbeitsspindel kann durch Druck oder Zug an ihrem aus dem Getriebegehäuse I herausragenden Ende axial verschoben werden, wodurch der Mitnahmekörper mit dem einen oder anderen Kegelrad zusammenwirkt.
  • Auf diese Weise erhält die Arbeitsspindel verschiedene Drehrichtungen. Die verschiedenen Drehrichtungen der Arbeitsspindel können auch durch einen Handumschalter 20 eingestellt werden. Dieser Handumschalter ist an der Längsseite des Getriebegehäuses I angebracht undwirkt über eineKurbel2I mit dem Mitnahmekörper rg der Arbeitsspindel 4 zusammen. Die Kurbel greift in eine umlaufende Nut des Mitnahmekörpers. Befindet sich der Handumschalter in der Stellung T, so drückt er den Mitnahmekörper gegen das eine Kegelrad, befindet er sich dagegen in der Stellung II, so drückt er den Mitnahmekörper gegen das andere Kegelrad.
  • Zweckmäßig ist der Handumschalter so ausgebildet, daß er in seiner Mittelstellung III durch besonderes Einrücken in eine Sicherheitsstellung in dieser Mittelstellung festgehalten wird. Auf diese Weise ist die Sicherheit gegeben, daß der Mitnahmekörper mit keinem der beiden Kegelräder in Berührung gelangt, so daß die Arbeitsspindel stillsteht.
  • An der Stirnseite des Getriebegehäuses I, an der die Arbeitsspindel 4 hervortritt, ist ein Vorrichtungstisch 22 angeordnet. Auf diesem Vorrichtungstisch können Hilfsvorrichtungen befestigt werden, um das Arbeiten an der Einrichtung gemäß der Erfindung zu erleichtern. Der Vorrichtungstisch ist zweckmäßig in Achsrichtung der Arbeitsspindel 4 verschiebbar angeordnet und zu diesem Zweck auf zwei Säulen 23 des Getriebegehäuses gelagert.
  • Das heraustretende Ende der Arbeitsspindel ist zweckmäßig mit einem Innen- und Außenkegel versehen. In dem Innenkegel 24 können Gewindedorne oder Werkzeuge, auf dem Außenkegel 25 Spannfutter bzw. Aufnahmen für Lehrringe befestigt werden. An der Längsseite des Getriebegehäuses, an der sich der Handumschalter 20 befindet, ist noch ein elektrischer Schalter 25 angeordnet. Dieser Schalter dient nicht nur zum Ein- und Ausschalten, sondern hat auch zwei Einschaltstellungen. Bei dem Schalten von der einen in die andere Einschaltstellung wird der Elektromotor polumgeschaltet, so daß die Einrichtung gemäß der Erfindung mit zwei verschiedenen Drehzahlen laufen kann.
  • Um an der maschinellen Einrichtung gemäß der Erfindung das Gewindeprüfen vorzunehmen, werden an der aus dem Getriebegehäuse herausragenden Arbeitsspindel die Gewindelehren befestigt.
  • Das Werkstück wird von Hand oder unter Auflage auf dem Vorrichtungstisch an die Gewindelehre heran- und fortgeführt. Bei dem Heranführen wird ein Druck auf die Arbeitsspindel ausgeübt, so daß sie sich axial verschiebt und von dem Kegelrad mitgenommen wird, wodurch sie sich in der einen Drehrichtung bewegt. Beim Zurückziehen des Werkstückes entsteht ein Zug auf die Arbeitsspindel, der die Arbeitsspindel in entgegengesetzter Richtung verschiebt. Dadurch wird die Arbeitsspindel von dem anderen Kegelrad angetrieben, so daß ein entgegengesetzter Drehsinn entsteht. Für dieses Arbeiten ist es wesentlicll, daß die umschaltbare Kegelkupplung besonders empfindlich ausgebildet ist. Dies ist unter anderem durch geeignete Gestaltung der Kegelflächen und der Wahl der an den Kegelflächen wirkenden Materialien erreicht.
  • Auf diese Weise kann bei sachgemäßer Bedienung der maschinellen Einrichtung keine Uberbeanspruchung der Gewindelehren entstehen.
  • Um mit der gleichen maschinellen Einrichtung das Gewindeschneiden vorzunehmen, wird an der Arbeitsspindel das Gewindeschneidwerkzeug befestigt. Das Werkstück wird an das Gewinde- schneidwerkzeug heran- und weggeführt. Bei dieser Arbeitsweise wird der Drehrichtungswechsel bei kleinen Spanleistungen wie beim Gewindeprüfen durch Druck bzw. Zug an der Arbeitsspindel und bei großen Spanleistungen durch Betätigen des Handumschalters erreicht. Zum Gewindeschneiden können vorteilhaft Hilfsaufnahmen verwendet werden, die auf dem Vorrichtungstisch anzuordnen sind.
  • Bei dem Gewindeläppen wird wie bei dem Gewindeschneiden das Läppwerkzeug an der Arbeitsspindel befestigt. Das Werkstück wird wieder an das Läppwerkzeug herangeführt und weggeführt.
  • Es erweist sich als zweckmäßig, bei den Läpparl)eiten den Dl-ellriclltungswechsel ausschließlich durch den Handumschalthehel vorzunehmen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Maschinelle Einrichtung zum wahlweise llriifen, Schllei(len und Läppen von Gewinden mit einer elektromotorisch über ein Umschaltgetriebe (i 1, 12, 19) angetriebenen, axial verschiebbaren .\rbeitssErindel (4), die zur Aufnahme von Gewindelehren bzw. Gewindeschneid- oder Läppwerkzeugen eingerichtet ist, wobei der Drehrichtungswechsel der Arbeitsspindel durch Druck bzw. Zug an der Arbeitssl>indel oder durch einen Ifandumschalter (20) mechaiiiscli lewirkt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein auf einen Arbeitstisch aufsetzbares Getriebegehäuse (1), das all der vorderen Stirnseite die Arbeitsspindel (4) hervortreten läßt und an der hinteren Stirnseite einen Antriebsmotor (3) trägt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltgetriebe eine umschaltbare Kegelreibungskupplung (II, I2, I9) enthält, deren in entgegengesetzten Drehrichtungen laufende Kegelräder (i 1, 12) zwischen sich einen fest auf der Arheitsspindel (4) sitzenden Mitnahmekörper (I9) aufnehmen und je nach Stellung des Mitnahmekörpers diesen in der einen oder anderen Drehrichtung mitnehmen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der umschaltbaren Kegelreibungskupplung (11, 12, 19) der Mitnahmekörper (I9) durch Verschieben der Arheitsspindel (4) oder durch eine Kurbel (2I) des Handumschalters (20) in Eingriff mit dem einen oder anderen Kegelrad (II, I2) gelangt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der vorderen mit der vortretenden Arbeitsspindel (4) versehenen Stirnseite des Getriebegehäuses (I) ein in Richtung der Arbeitsspindel verschiebbarer Vorrichtungstisch (22) angebracht ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (3) polumschaltbar ist und der Polumschalter mit dem Ausschalter (26) vereinigt an dem Getriebegehäuse (I) sitzt.
DEP12672A 1948-10-02 1948-10-02 Maschinelle Einrichtung zum wahlweise Pruefen, Schneiden und Laeppen von Gewinden Expired DE816026C (de)

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