DE1026679B - Verfahren zum Herstellen von Leichtbetonformlingen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von LeichtbetonformlingenInfo
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- DE1026679B DE1026679B DEH13449A DEH0013449A DE1026679B DE 1026679 B DE1026679 B DE 1026679B DE H13449 A DEH13449 A DE H13449A DE H0013449 A DEH0013449 A DE H0013449A DE 1026679 B DE1026679 B DE 1026679B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/50—Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles of expanded material, e.g. cellular concrete
- B28B1/503—Moulds therefor
- B28B1/506—Moulds therefor with means for, or adapted for, cutting the moulded article into pieces
-
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- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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Description
- Verfahren zum Herstellen von Leichtbetonformlingen Die Herstellung von Leichtbetonfornisteinen erfolgt bisher entweder im Formlinggießverfahren oder im sogenannten Schneideverfahren. Bei ersterem wird die Leichtbetongußmasse in Formen gegossen, welche entsprechende Kerneinlagen aufweisen können. Bei dem letztgenannten Verfahren erfolgt das Eingießen der Leichtbetonmasse in einen Kastenforinwagen, wobei <tann der teilweise erstarrte Masseblock mit gespannten Drähten durchschnitten wird. Falls Bausteine bzw. Platten verschiedener Gestalt und Größe in einer Form bzw. auf einem Kastenforinwagen hergestellt werden sollen, ist es mit den bekannten Verfahren nicht möglich, die zur Verfügung stehende Formgrundfläche rationell auszunutzen, weil sich bei der Flerstellung von Formsteinen mit unregelmäßiger (gder verschiedenartiger Gestalt unausgenutzte Zwischenräume auf der Grundfläche des Formwagens ergehen. Durch eine solcheunrationelleRauinausnutzung gestaltet sich das Verfahren verhältnismäßig unwirtschaftlich.
- Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zum Her-,#tellen von Leichtbetonforini.ingen durch Einfüllen der Masse in Formen, wobei das Neue darin besteht. da11 zur Ausführung eines kombinierten Schneide- und Fornilinggießvorganges vor dem Einfüllen der Masse einerseits Schneiddrähte und anderseits Kerne od. dgl. für Aussparungen an den Formlingen in die Form eingelegt werden. worauf nach teilweisem Erhärten der blasse die Kerne od. dgl. entfernt werden und die Masse mittels der Drähte in Formlinge verschiedener (Nestalt geschnitten wird. Das bringt den wesentlichen Vorteil, dali man die Grundfläche des Formwagens in jedem Fall praktisch restlos ausnutzen kann, während l)islier z. B. nur Formsteine oder nur Platten je für sich hergestellt werden konnten. Das neue Verfahren gestattet es, beispielsweise zwei Reihen Rundungen enthaltender Formsteine und gleichzeitig eine Anzahl dazwischenliegender Platten herzustellen. Vor dein Hinfahren in den Härtekessel werden beim erfindungsg enia 'ßen Verfahreil z. B. erst die Fornikerne herauslleiioinmeii, dann Längs- und/oder Querschnitte durchgeführt, wodurch sowohl die Formsteine als auch die Platten mittels weniger Arbeitsverrichtungen fertig ausgeformt sind. Es können auch lediglich Formsteine allein unter Anwendung des kombinierten Fornilinggieß- und Schneideverfahrens vorteilhaft hergestellt werden, wie aus der naclistelienden Beschreibung zu ersehen ist.
- Das erfindungsgemäße Verfahren sei ein Hand der "Zeichnung, in welcher einige Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert.
- Fig. 1 zeigt in perspektivischer Draufsicht den Boden eines Formwagens finit darauf geformten Steinen bzw. Platten; F ig. 2 und 3 zeigen weitere Ausführungsformen in Draufsicht.
- Auf dem Boden 1 des Formkastens (Fig. 1), der üblicherweise auf eineinFahrgestellruht, sollenbeispielsweise mit Rundungen versehene Formsteine 2 hergestellt werden. Entsprechend den jeweiligen Abmessungen und Formen der Steine wäre in den meisten Fällen die Grundfläche der Kastenform nicht voll ausnutzbar. Durch das erfindungsgemäße Verfahren läßt es sich aber ermöglichen, aus einem Leichtbetonniasseblock beispielsweise untergrößtmöglicherRaumausnutzung Bausteine 2 und Platten 3 gemäß Fig. 1 herzustellen. Zu diesem Zweck werden vor dem Eingießen des Leichtbetonmaterials einerseits Spanndrähte auf dein Boden 1 verlegt und anderseits die entsprechenden Formkerne für die mit einer Halbrundaussparung versehenen Bausteinformlinge 2 aufgelegt. Ist die Masse dann bis zu einem gewissen Grade erstarrt, so werden die Kerne entfernt und die Längsdurchschneidungen mittels der Spanndrähte vorgenormnen, so daß die Plattenformlinge 3, wie in Fig. 1 dargestellt, nebeneinanderliegend entstehen. Durch Ausführung eines bzw. mehrerer Querschnitte werden die Bausteinformlinge 3 voneinander getrennt. Hierbei können auch die Plattenformlinge 3 gleichzeitig durchgetrennt werden. Diese können jedoch auch vorher abgehoben werden, wie es z. B. bei stockwerkhohen Platten erforderlich sein kann. Zu diesem Zweck ist gemäß dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen, daß die Plattenformlinge 3 über die Bausteinformlinge 2 in einer Richtung um einen Abstand a hinausragen, wodurch die Möglichkeit besteht, diese Platten bequem mit einem Greifer an den Stirnseiten erfassen und abheben zu können. Das erfindungsgemäße kombinierte Formlinggieß-und Schneideverfahren kann in beliebig vielen Ausführungsmöglichkeiten in bezug auf die Formen und die Anordnung der Steine bzw. Platten ausgeübt werden. In Fig. 2 und 3 sind beispielsweise noch zwei weitere Ausführungsmöglichkeiten in Draufsicht dargestellt. Demgemäß können Bausteinformlinge 2 allein, also ohne gleichzeitige Herstellung von Platten, im Formlinggieß- und Schneideverfahren vorteilhaft hergestellt werden, wobei die einzulegenden Rundkerne mit 4, die Halbrundkerne mit 4' bezeichnet sind. In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsmöglichkeit gezeigt, wobei weitere Kerne 5 für die entsprechende Ausbildung der Formlinge 2 angewendet werden können.
- Bei allen Ausführungsarten des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, nach dem Herausheben der Formkerne und Durchschneiden der Masse die einzelnen Bauelemente in bekannter Weise auseinanderzurücken, so daß bei der anschließenden Behandlung im Härtekessel der Dampf zu allen Seiten der Formlinge (Steine bzw. Platten) Zutritt hat. Dadurch wird eine gleichmäßige und rasche Erhärtung erzielt, und außerdem werden Materialspannungen vermieden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Leichtbetonformlingen durch Einfüllen der Masse in Formen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausführung eines kombinierten Schneide- und Formlinggießvorganges vor dem Einfüllen der Masse einerseits Schneiddrähte und anderseits Kerne od. dgl. für Aussparungen an den Formlingen in die Form eingelegt werden, worauf nach teilweisem Erhärten der Masse die Kerne od. dgl. entfernt werden und die Masse mittels der Drähte in Formlinge verschiedener Gestalt geschnitten wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 819 377, 839 326, 814 577: USA.-Patentschrift Nr. 2 522 603.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH13449A DE1026679B (de) | 1952-08-09 | 1952-08-09 | Verfahren zum Herstellen von Leichtbetonformlingen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH13449A DE1026679B (de) | 1952-08-09 | 1952-08-09 | Verfahren zum Herstellen von Leichtbetonformlingen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1026679B true DE1026679B (de) | 1958-03-20 |
Family
ID=7147229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH13449A Pending DE1026679B (de) | 1952-08-09 | 1952-08-09 | Verfahren zum Herstellen von Leichtbetonformlingen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1026679B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2522603A (en) * | 1946-08-06 | 1950-09-19 | Martin M Case | Multiple block mold |
| DE819377B (de) | 1950-04-04 | 1951-09-06 | Coesfeld Dipl.-Ing. Günter Scholz (Westf.) | Gießwagen zum Herstellen von Bauplätten |
| DE814577C (de) * | 1943-11-16 | 1952-02-28 | Josef Hebel | Vorrichtung zur Herstellung von Bauelementen aus Porenzement, Porengips u. dgl. |
| DE839326C (de) * | 1944-08-18 | 1952-05-19 | Degussa | Verfahren und Maschine zum Zerschneiden von Leichtbetonbloecken |
-
1952
- 1952-08-09 DE DEH13449A patent/DE1026679B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE814577C (de) * | 1943-11-16 | 1952-02-28 | Josef Hebel | Vorrichtung zur Herstellung von Bauelementen aus Porenzement, Porengips u. dgl. |
| DE839326C (de) * | 1944-08-18 | 1952-05-19 | Degussa | Verfahren und Maschine zum Zerschneiden von Leichtbetonbloecken |
| US2522603A (en) * | 1946-08-06 | 1950-09-19 | Martin M Case | Multiple block mold |
| DE819377B (de) | 1950-04-04 | 1951-09-06 | Coesfeld Dipl.-Ing. Günter Scholz (Westf.) | Gießwagen zum Herstellen von Bauplätten |
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